Wir laufen und laufen und laufen und laufen

Seidenraupe auf internationalem Terrain

Da es mich beruflich von Sonntag bis Dienstag nach Tschechien in unser dortiges Werk verschlagen hat, gehörten die Laufschuhe natürlich mit in’s Reisegepäck. Ich dachte, dass Tschechien, immerhin Heimatland der Lauflegende Emil Zatopek (http://de.wikipedia.org/wiki/Emil_Z%C3%A1topek), sicherlich ein Läufer-freundliches Land sein müsste, mehr dazu später..

Von meinem Hotel in Straznice aus habe ich mir einen Weg in die Nachbargemeinde Petrov und dann über die Felder zurück ausgesucht. Am Montag ging dann um 06:00 der Wecker, so dass ich mich für meinen ersten Lauf auf tschechischem Boden rüsten konnte. Bei blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein ging es also los. Nachdem ich das Städtchen Straznice hinter mir gelassen hatte, ging es weiter auf eine Landstraße. Hier musste ich feststellen, dass der tschechische Auto- bzw. LKW-Fahrer einen deutlichen Unterschied zwischen Radfahrern und Läufern macht: Während bei einem Radfahrer sofort die Straßenseite gewechselt wird um mit möglichst großem Abstand am Radfahrer vorbei zu fahren, werden Läufer anders beachtet, nämlich gar nicht! Auf dem folgenden Bild sieht man einen (noch sehr gnädigen) LKW Fahrer, der zumindest kurzfristig seine Ideallinie verlassen hat, um mich nicht im Kühlergrill hängen zu haben…

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So entschloss ich mich schließlich dazu meinen Weg abseits der Straßen fortzuführen, was sich als sehr weise Entscheidung herausstellen sollte. Abseits der Pisten wartete die tschechische Land-Idylle auf mich, so dass ich meinen Lauf ohne weitere Ängste um meine Gesundheit fortsetzen konnte. Auch ohne ausgeprägten Orientierungssinn habe ich es schlussendlich doch wieder zurück zum Hotel geschafft. Dort entdeckte mich ein sichtlich überraschter Arbeitskollege, der sich ebenfalls gerade beim morgendlichen Duathlon (Kippchen und Käffchen).

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Ab Morgen geht die Vorbereitung dann im gewohnten Laufrevier weiter, bevor am Donnerstag die nächste Herausforderung wartet: Es geht erstmalig zu Wellsports (http://www.wellsports.de/) in die Druckkabine, um auf die Höhenwerte vorbereitet zu sein. Für Manu, der sich im Rahmen der Vorbereitung auf den Jungfrau-Marathon bereits im letzten Jahr dort vorbereitet hat, ist dies bereits ein bekanntes Gefühl, während es für mich absolutes Neuland ist. Wir werden euch auf dem „Laufenden“ halten.

 

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