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Sonntag: Martinscross erstmals bei Preussen Krefeld

Rund 350 Meldungen verzeichnet die Leichtathletik-Abteilung von Preussen Krefeld für ihren Martinscross am kommenden Sonntag, 11. November. Auch vier Seidenraupen gehen an den Start. Ihre Premiere als Seidenräupchen feiert Pia bei den Bambinis (Start: 11 Uhr), Meike, Adam und Manu sind über die 5000 Meter on fire (13.45 Uhr). Nachmeldungen sind bis eine Stunde vor dem jeweiligen Start möglich. Zum Zeitplan geht es hier lang: www.spass-am-sport.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/Preussen-MartinsCrosslauf-Zeitplan.pdf

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Blick auf den Rasenplatz der Hubert-Houben-Kampfbahn. Im Hintergrund der Kurs.

Obwohl der Martinscross eine lange Tradition hat und in diesem Jahr zum 47. Mal stattfindet, ist es doch eine Premiere. Denn nach vielen Jahren hat der CSV Marathon, beheimatet an der Edelstahl-Kampfbahn, die Veranstaltung abgegeben, Preussen übernimmt. „Wir wollten diesen Lauf nicht sterben lassen“, sagte Frank Grubert im Interview im Rahmen des Seidenraupen-Cross. Die Preussen wiederum verzichten dafür auf ihren Preussen-Cross, der 2016 im Herbst und 2017 im Frühjahr auf der Hubert-Houben-Kampfbahn stattgefunden hat.

Seidenraupen Manu spielte am Appellweg jahrelang Fußball und konnte den Preussen-Cross 2017 gar gewinnen, kennt die Anlage also bestens. Hoffnungen auf einen möglichen Erfolg hat er dagegen nicht. „Ich konnte die ganze Woche wegen der Blase vom Bottroper Herbstwaldlauf nicht trainieren, ob es am Sonntag geht, werde ich sehen.“ Mit Spannung wird der Start von Pia erwartet. Papa Peter konnte zuletzt beim SRC glänzen, Mama Meike ist derweil eine erfahrene Läuferin, beste Voraussetzungen also für eine großartige Laufkarriere. Vielleicht werden die Scouts ja aufmerksam, denn stets lockte der Martinscross auch viele Vereine mit den flottesten Läufer der Region.

Wer die Strecke der Preussen bislang nicht kennt, wird sich gewöhnen müssen, denn die Unterschiede zum bisherigen Martinscross sind schon deutlich: Auf der Edelstahl-Kampfbahn ging es teilweise über die Asche-Laufbahn und über Treppen, lange Geraden standen auf der Tagesordnung. Beim Preussen-Cross wurde die Laufbahn dagegen gemieden, dafür wurden extrem viele Kurven und Strohballen als Hindernisse eingebaut. „Einige der Kurven haben wir jetzt aber herausgenommen. Die Idee, die Tribüne irgendwie mit in den Kurs einzubeziehen, ließ sich wegen der Zuschauer leider nicht realisieren“, so Grubert. Dennoch dürfen die Läufer eine spannende Streckenführung erwarten.

Der Martinscross ist der vierte Lauf im Krefelder Lauf-Cup und geht mit dem 3000m und 5000m-Kurs in die Wertung ein. Während Vorjahressieger Bastian Siemes bei den Männern deutlich führt, ist bei den Frauen noch alles offen.

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