Wir laufen und laufen und laufen und laufen

Knapp 50 laufen gegen Rassismus und Fremdenhass


Knapp 50 Läufer dürften es am Ende gewesen sein, die mit uns am Freitagnachmittag zwei Runden im Stadtwald gedreht haben. Der Lauf stand ganz unter dem Motto „10 KM gegen Rassismus und Fremdenhass“. Das Trailmagazin hatte die Aktion publik gemacht, deutschlandweit schlossen sich mehrere Lauf-Communitys an. Überall fiel der Startschuss um 16.45 Uhr.

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„Klare Kante gegen Rechts“ – darin waren sich alle einig. Manuel machte in seiner Ansprache deutlich, wie verbindend Sport sein kann. Foto: Andreas Bischof

„Eigentlich muss ich euch gar nicht so viel erzählen. Wir sind Sportler, allein schon deswegen wissen wir, wie schön es ist, jemanden zu begegnen, der von irgendwo anders herkommt. Wir kommen untereinander schnell ins Gespräch und haben direkt einen Bezug, egal ob jemand anders denkt, eine andere Hautfarbe hat oder etwas anderes glaubt, als man selbst. Es darf nicht sein, dass wir Menschen aus unserer Gesellschaft ausschließen, weil sie anders sind. Deswegen sind wir heute hier, um ein klares Zeichen gegen Rassismus und Fremdenhass zu setzen“, sagte Manuel in einer kleinen Ansprache, ehe es zum Fototermin auf die Stufen des Stadtwaldhauses ging, zu dem die Westdeutsche Zeitung gebeten hatte (danke Andreas Bischof für die Fotos, danke Timo Nicklaus für den Artikel in der WZ, den ihr hier findet).

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Startschuss für die zehn Kilometer. Foto: Andreas Bischof

Und dann wurde tatsächlich gelaufen. Recht bald verstreuten sich die Läufer auf dem äußeren Ring des Stadtwaldes, wobei sich zahlreiche Grüppchen bildeten, in denen viel geplaudert wurde. Schließlich ging es nicht darum, einer bestimmten Zeit hinterher zu hetzen, sondern entspannt und gemeinsam die zehn Kilometer zu erleben.

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Knapp 50 Läufer machten mit. Foto: Andreas Bischof

Am Ende waren sich alle einig: Das muss wiederholt werden. Bleibt uns treu und erfahrt, wann wir das nächste Mal gegen Rassismus und Fremdenhass laufen.

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