Wir laufen und laufen und laufen und laufen

Köln 2013

Blick-Blick: Zurück und nach vorne

Liebe Freunde der Seidenraupen, wir hoffen, ihr hattet alle einen guten Rutsch ins neue Jahr und konntet den Übergang genießen. Für 2014 wünschen wir euch, dass all das eintritt, was ihr euch erhofft, erträumt oder einfach nur vornehmt. Vor allem: Bleibt gesund!

Wir haben die vergangenen Tage genutzt, noch einmal den Blick zurück zu wagen. 2013 war für uns Seidenraupen ein überaus erfolgreiches Jahr. Als gemeinsames Highlight dürfte die Ausrichtung des eigenen Crosslaufs im Oktober durchs Hülser Bruch durchgehen. Was als Idee begann, haben wir dann gemeinsam durchgezogen und, das haben die vielen positiven Rückmeldungen gezeigt, eine saubere Sache draus gemacht. Innerlich klopfen wir uns natürlich auf die Schultern 😉

Aber auch sportlich war 2013 für die meisten von uns ein überaus erfolgreiches Jahr. Bestzeiten über Bestzeiten purzelten, und so war es nicht ungewöhnlich, dass sich der ein oder andere verwundert die Augen rieb und sich fragte, wie das sein kann?! Keine Angst, wir nehmen keine unerlaubten Mittelchen und halten uns auch sonst an alle Regeln, das Geheimnis unseres Erfolgs suchen wir selber auch ein wenig ratlos. Vielleicht liegt es an den vielen gemeinsamen Trainingseinheiten, die noch immer ohne festen Rahmen locker und spontan geplant werden.

Wagen wir einen Blick auf die Zeiten: Lisa kam beim Brückenlauf in Düsseldorf nach zehn Kilometern bei 55:14 ins Ziel, den Duisburger Halbmarathon schaffte sie in 2:07 – Respekt. Absolutes Highlight für Seidenräupchen Eva war die Teilnahme am 40. Berlin Marathon. Sie bewies nicht nur bei der Anmeldeprozedur Steherqualitäten, sondern auch beim Lauf selber. Nach vier Stunden und fünf Minuten war das Ziel kurz hinter dem Brandenburger Tor erreicht, das bedeutet eine Verbesserung der eigenen Bestzeit um sieben Minuten.
Aber auch die männlichen Seidenraupen wagten sich das ein oder andere Mal über die Marathon-Distanz. Ali konnte seine PB beim Köln-Marathon zwar nicht ausbauen und kam nach 4.56:07h ins Ziel, aber wie sich die türkische Rakete über die letzten Kilometer kämpfte, war sehenswert. Daumen hoch für diesen Kampf gegen den eigenen Körper. Seine Zeit beim Halbmarathon um den Fühlinger See (2:00h) zeigt, dass durchaus mehr drin gewesen wäre.
Der Köln-Marathon war für viele Seidenraupen der große Höhepunkt in 2013. Mitch verbesserte seine PB, die er erst im Frühjahr in Ddorf aufgestellt hatte um vier Minuten auf 3:26:14. Seine Zeiten vorher (im September 10KM in Mönchengladbach 39:56min und beim HM Fühlinger See 1:31:38h) ließen allerdings auch darauf schließen. Auch Adam gelang es, seine PB zu verbessern, er lief nach 3:36:43h durch das Ziel am Kölner Dom. Henne begleitete seine Arbeitskollegen durch Köln und kam nach 3:38:56 ins Ziel, seine PB hatte er im Frühjahr bereits in Wien auf 3:03:55h geschraubt. Ansgar van de Loo lief in Köln seinen ersten Marathon und finishte in 3:52:37h, ebenso wie Aki, der nach 4:00:10h ins Ziel kam.
Ein wahres Seuchenjahr hat Axel hinter sich. Zwar kam er beim HM in Benrath auf 1:40h und auch der Marathon in Ddorf in 3:37h kann sich mehr als sehen lassen, danach zwangen den Oldie unter uns aber Achillessehnenbeschwerden zu mehr Ruhe als gewollt. Aus diesem Grund ist der Jamaika-Halbmarathon (2:00h) als Start in eine hoffentlich wieder bessere Phase zu sehen.
Auf ganz neues Terrain wagte sich Moritz, der zum wahren Triathlon-Experten avancierte. Hier kam er auf zahlreiche gute Zeiten, die in 2014 weiter ausgebaut werden sollen.
Auch ich plane den ein oder anderen Triathlon-Start, denn der für mich erstmalige Start beim Bayer-Triathlon über die olympische Distanz hat richtig Spaß gemacht, auch wenn die Zeit von 2:36 sicherlich noch ein wenig ausbaufähig ist. Zufrieden kann ich aber auch mit meinen weiteren Ergebnisse sein. In Wien erreichte ich mit 3:10:06h eine neue Marathon-Bestzeit, auch die Zeiten auf den anderen Distanzen wurden immer weiter nach vorne geschraubt, 5k: 18:29min (Charity-Run), 10k: 38:47min (Kempener Altstadtlauf), 15k: 59:33min (Duisburger Winterlauf), HM: 1:24:09 (Fühlinger See). Erfreulich, dass auch einige Podestplätze hinzu kamen, den Charity Run über 5k konnte ich ebenso gewinnen wie den B-Lauf in Kempen. Beim Schwafheimer HM war es immerhin der zweite Platz. Die härtesten Rennen für mich waren in 2013 wohl die des 4Trails, die ich leider wegen einer Verletzung von Henne alleine absolvieren musste, der Zeeland-Marathon und der Remscheider Röntgenlauf über 63k. Erstaunlich locker ging es dagegen beim Ddorf-Marathon zu, bei dem ich Mitch auf die 3:30 brachte – erstaunlich deswegen, weil ich ja jahrelang an dieser Marke gescheitert war.

Und nun 2014 – was wird da kommen? Für die Fischelner Altherrenkicker unter uns steht mit der Deutschen Meisterschaft das Highlight für die erste Jahreshälfte schon fest. Aki plant wohl fernab davon trotzdem den Start in Ddorf, um unter die 4h zu kommen. Ich starte im März beim Barcelona-Marathon. Eva möchte sich dagegen auf einigen kürzeren Distanzen verbessern, darunter auch über die Halbmarathon-Distanz. Dieses Unterfangen plant sie beim Venloop, bei dem neben den üblichen Verdächtigen auch Sandra und Steffi laufen werden. Ein erster Anfang wurde beim gestrigen Silvesterlauf im Forstwald gemacht. Sandra lief die 8100 matschigen Meter in 59:33min (Platz 309), Steffi in 56:25 (291.). Bei den Männern gings etwas flotter zur Sache. Ich wurde in neuer Forstwald-PB (31:17min) 27., Mitch wurde 35. in 32:10min, Moritz 51. in 33:54min und Aki 77. in 35:25min.

Und dann gibt’s natürlich den 2. Seidenraupen-Cross am Sonntag, 19. Oktober. Bis dahin hoffen wir aber, euch bei dem ein oder anderen Lauf zu sehen. Bis dahin…


Aki: Einer von 8500, die Gutes taten

Aki beim Köln-Marathon.

Aki beim Köln-Marathon.

4:00:10 – so lautete das Ergebnis von Aki Khader beim diesjährigen Köln-Marathon. Zehn Sekunden über der magischen Vier-Stunden-Marke erscheinen auf den ersten Blick mehr als ärgerlich, auch wenn es der erste Marathon in der Karriere von Aki war. Zehn Sekunden sind eigentlich nichts. Vor allem nicht im Verhältnis zu vier Stunden. Das ist vielleicht einmal kurz zum Getränkebecher greifen oder den Schuh zumachen. Oder, wie Aki es tat, umkehren, um über die Spendenmatte zu laufen. „Ich habe diese Matte erst spät gesehen und war dran vorbeigelaufen. Ich wusste nicht so recht, was sie zu bedeuten hat. Dann dämmerte mir, dass es vielleicht auch eine Zeitnahme-Matte sein könnte. Also bin ich kurz danach umgekehrt und drüber gelaufen“, erzählte die Seidenraupen nach dem Lauf durch Köln. Hier, direkt am Aachener Weiher bei Kilometer 19, liegen also die zehn Sekunden, die am Ende fehlten. Unwiderrufbar, nicht mehr aufzuholen – aber auf keinen Fall verschenkt.

Denn die Matte, die Aki dann doch überlief, war die Spendenmatte, seit Jahren eine Tradition beim Marathon durch die Domstadt. Jeder Läufer, der sie heuer überquerte, spendete automatisch drei Euro an das Projekt „Kindermittagstisch“, welches anlässlich der 25-jährigen Städtepartnerschaft zwischen der Stadt Corinto in Nicaragua und der Stadt Köln ausgesucht wurde. Die rund 8500 Matten-Überquerer spendeten so 27.901 Euro, die nun den Kindern in Corinto zur Verfügung gestellt werden (Hier gibt es mehr Infos). Das freut natürlich auch Aki: „Auch wenn ich davon nichts wusste, spende ich natürlich gerne. Und dadurch habe ich natürlich für den nächsten Marathon ein Ziel: Unter vier Stunden bleiben UND gleichzeitig spenden.“

Wir finden, dass sich die zehn Sekunden in diesem Zusammenhang gelohnt haben, bravo Aki! (Verheimlichen wollen wir aber auch nicht, dass weitere Seidenraupen an diesem Tag über die Matte liefen. Ihr seid alle Helden!)


Bestzeiten und gute Premieren beim Köln-Marathon

Mitch, Ali, Ansgar, Adam, Aki, Katsche und Tommi vor dem Lauf.

Mitch, Ali, Ansgar, Adam, Aki, Katsche und Tommi vor dem Lauf.

Mit super Zeiten und tollen Premerien sind die Seidenraupen vom Köln-Marathon zurückgekehrt. Gleich vier blieben unter der 4h-Marke, mit Aki und Ansgar sogar zwei Neulinge auf den 42,195 Kilometern.
Schnellste Seidenraupe war an diesem Mittag Marcus Noack. Er finishte in starken 3:24:16 und wurde damit 564. (M30: 78.). Ärgerlich nur, dass er auf KM41 eine kleine Dehnpause einlegen musste, weil die Muskeln streikten.
Einen Wahnsinss-Ritt legte Adam Mielech hin. Er überquerte die Ziellinie bei 3:36:43, Platz 1055 und in der M40 226. Mit dieser Zeit hat er mal eben seine bisherige Bestzeit um über eine halbe Stunde geknackt: WOW!!!
Hendrik Hahn, diesmal als Hase für seine Kollegen Totto und Stefan dabei, kam in 3:38:56 ins Ziel, Platz 1159 (HK: 185). In gleicher Zeit kam Stefan rein, Totto musste es wegen Knieschmerzen zum Ende hin etwas langsamer angehen lassen und kam bei 3:53:36 ins Ziel (1944./M45: 408).
Bei seinem Marathon-Debüt verzauberte Ansgar van de Loo die Massen. Der Büffel rannte und rannte und sah dabei noch verdammt gut aus. 3:52:37 bedeutet Platz 1890 (M35: 248.). Auch Marathon-Neuling Aki Khader wäre fast unter der 4h-Marke geblieben, zehn Sekunden fehlten am Ende. Bitter, wenn man bedenkt, dass er extra noch einmal an der Spendenmatte umdrehte, um über sie zu laufen. Hier dürften die Sekunden liegen. 4:00:10 macht Lust auf mehr, Rang 2377 (M30: 307.) ebenfalls.

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Tommi Prpic lief ein äußerst soueveränes Rennen, fast so es so aus, als würde er sich gar nicht anstrengen. Am Ende lief er bei 4:01:35 durchs Ziel, macht Platz 2435 und in der M40 460.
Schwer zu kämpfen hatte Ali Celik, der zwischendurch einen Boxenstopp einlegen musste. Dennoch kämpfte unsere türkische Dampflok und gab nicht auf. 4:56:07 (3862./M35: 485) sind sicherlich nicht das, was er laufen könnte, doch gerade der Umstand, trotz Problemen nicht aufgegeben zu haben, sagt einiges über das große Kämpferherz aus.
Für Christian Kaczmarczyk war die Reise nach 20 Kilometern beendet – schade, aber vielleicht greift Katsche ja noch einmal an. Danke jedenfalls für den schönen Abend bei dir im Mamas.

In wenigen Tagen folgt ein ausführlicher Bericht, warten wir es ab.

Westdeutsche zeitung, 14. Oktober 2013

Westdeutsche zeitung, 14. Oktober 2013

Seidenraupen-Cross in der WZGefreut haben wir uns auch über den gestrigen Bericht in der Westdeutschen zeitung über den Seidenraupen-Cross – auch wenn sich ein Fehler eingeschlichen hatte. Die Streckenlänge beträgt nicht 11,5km, sondern 15. Macht aber sonst nix…
Ein Hinweis in eigener Sache: Wir lassen die Online-Anmeldung nun doch noch bis Freitag geöffnet. Allerdings bitten wir alle, die sich ab morgen anmelden darum, ihre Startgebühr (zehn Euro) am Veranstaltungstag selber zu entrichten. Eine Überweisung würde wahrscheinlich nicht mehr hinhauen.
Anmelden kann man sich hier.


Köln-Marathon: Seidenraupen sind heiß, Fans auch


Selten (oder vielleicht auch noch nie), werden so viele Seidenraupen bei einem Marathon zusammen an den Start gehen, wie am kommenden Sonntag. Um 11.30 Uhr wird der Startschuss des Köln-Marathons in Deutz erfolgen, von dort geht es dann 42,195 Kilometer durch die Domstadt. Das grandiose Finish wird seit langer Abstinenz wieder am Dom itself sein. Dass deswegen der Bischof aus Limburg mitläuft, erscheint unwahrscheinlich, die 15.000 Euro-Badewanne muss noch abgebadet werden 😉

Okay, zurück zum wesentlichen. Am Sonntag laufen die Seidenraupen Henne, Marcus, Aki, Ali, Adam und Ansgar. Der ein oder andere macht sich zwar schon mächtig in die Buxe, schaffen werden sie den Höllenritt aber allemal. Trainingslager auf Kreta, in Italien, der Türkei und Mallorca wurden eingelegt, die Form stimmt, die Jungs sind heiß, auch wenn hier oder da der Hals krazt oder die Wade zwickt. Die üblichen Wehwechen also.

Gespannt sind auch Fans. Ein Tross setzt sich um 10.35 Uhr ab Krefeld HBF in Bewegung und ist dann pünktlich zum Start in Köln. Hier können sich gerne weitere Fans anschließen. Abends gehts dann ins Mamas, wo die Leistung analysiert wird. Zudem wird das Ständige Seidenraupen-Schiedsgericht ein Urteil fällen müssen #Ali 😉

Zudem wollen wir nicht vergessen, schon jetzt auf einen interessanten Fernseh-Bericht aufmerksam zu machen. Am Mittwoch, 16. Oktober, zeigt der MDR um 20.45 Uhr die Sendung „Exakt – die Story: Wenn Laufen süchtig macht“ (Mehr Infos hier: http://www.presseportal.de/meldung/2573268). Wir sind gespannt…


Drei Bestzeiten und eine chinesische Seidenvampe

Das Quintett der Seidenraupen: Mitch, Aki, Ali, die chinesische Seidenvampe Ansgar und Manu (von links).

Das Quintett der Seidenraupen: Mitch, Aki, Ali, die chinesische Seidenvampe Ansgar und Manu (von links).

Mit drei Bestzeiten sind die Seidenraupen vom Halbmarathon aus Köln („25. Rund um den Fühlinger See“) zurückgekehrt. Nicht nur deswegen war der Trip in die Domstadt als gelungen zu bezeichnen. Die zahlreichen Begleitumstände trugen zu einem äußerst amüsanten Vormittag bei.

Zunächst das sportliche: Ich (Manu) verbesserte meine HM-Zeit um einige Sekunden auf 1:24:09h (Platz 33, AK M30 8.) – ärgerlich, wenn ich bedenken, dass ich zwischendurch echt mal ein wenig getrödelt habe. Mitch lief in 1:31:43h als 86. (AK M30: 15.) ins Ziel. Aki legte mit 1:40:51h (208./32.) eine neue Bestzeit hin, die Ali mit 2:00:25h (441/66.) knapp verpasste. Ebenfalls in Bestzeit im Ziel: Ansgar. Aktuell wird aber noch vor dem CAS beraten, ob seine Zeit von 1:46:14 (294./45.) gewertet werden darf. Denn gleich zwei Vergehen leistete sich der Büffel, ach, was sage ich, drei oder vier!

Ansgars Urkunde

Ansgars Urkunde


Womit wir auch schon bei den Begleitumständen wären. Der Ausflug nach Köln begann entspannt mit dem Meeting an der Geismühle. Kurze Zeit später stand dann aber schon fest: Ansgar hatte sich nicht angemeldet (O-Ton: „Warum schließt die Online-Anmeldung auch schon so früh.“). Angekommen in Köln war natürlich Parkplatz 1 (direkt am See) schon voll, der rund 800 Meter entfernte P2 (selbstverständlich kostenpflichtig) wurde gewählt. Träumchen, denn Ansgar musste ja noch zum Nachmelde-Point. Und auch Ali musste die Offiziellen beehren: „Ich habe noch gar keinen Chip.“ Kurz vor der Chip-Ausleihe dann der nächste Klopper: Ali hatte nicht nur keinen Chip, sondern auch kein Geld, um diesen zu leihen. Ansgar, der sich mittlerweile angemeldet hatte, hatte glücklicherweise noch Geld dabei. Zu allem Überfluss stellten wir verwundert fest, dass der Start nicht, wie gedacht, um 11 Uhr erfolgt, sondern schon um 10.40 Uhr. Der Trip zurück zum Auto (nötig, weil wir natürlich im Glauben, noch genug Zeit zu haben, unser Renn-Equipment dort gelassen hatten) wurde nun plötzlich sehr hektisch 😉
So waren wir dann aber schonmal aufgewärmt. Schrecksekunde dann nach dem Hin-und-wieder-zurück, als uns plötzlich etliche Läufer entgegen kamen, die gerade gestartet waren. Doch schnell war geklärt: War nicht unser Start. Puh…

Dann ging es schließlich auf den Kurs entlang der Regattastrecke. Tückisch hierbei waren die Brücken, die es etliche Male zu überschreiten galt. Aber sonst lief es für alle recht gut, jeder blieb in seinem Zeitfenster, das er sich anfangs gegeben hatte. Die anstehenden Marathons können also kommen, auch wenn Ali an den Autos dann plötzlich einen auf Frau Wallert machte 😉

Großes Gelächter dann schließlich am Abend bei der Ergebnispräsentation: Ansgar hatte in der Eile wohl auf eine korrekte Schreibweise verzichtet. So lief er in dem extra neugegründeten Laufclub der Seidenvampen (unklar ist, ob er damit auf sein Gewicht anspielte oder doch auf sein vampirartiges Erscheinen im Startblock) und verwendete den Decknamen „van de Xao“…starke Sache. So fiel auch kaum auf, dass er zum wiederholten Male seine Nummer statt mit Sicherheitsnadeln, mit Klebeband befestigte – was natürlich nicht lange gut gehen konnte. Hätte der Sprecher die Nummer entdeckt und den Namen „Seidenvampe“ samt „van de Xao“ entdeckt, ihm wäre wahrscheinlich vor Schreck das Mikro aus der Hand gerutscht…ein Traum!


Pflege Optimal – das ist optimal

PFLEGE optimalDer Krefelder Pflegedienst Pflege Optimal unterstützt Eve, Henne und Manu bei ihrem Lauf in der kommenden Woche in Wien. Während Seidenräupchen Eva den Halb-Marathon angeht, versuchen sich Henne und Manu bekanntlich auf der kompletten Distanz. Damit die drei auch in Wien über die Runden kommen, engagiert sich Pflege Optimal, wie auch schon beim TAR, als weiterer Sponsor.

Ali Celik und Adam Mielech sind die Geschäftsführer von Pflege Optimal. Ehemals im Fußball aktiv, verbringen sie nun die meiste Zeit beim Laufen – so zumindest der Idealzustand. Ali ist eine gern gesehene Seidenraupe im Forstwald, hier kennt ihn mittlerweile jedes Eichhörnchen. Nach dem Düsseldorf Marathon im vergangenen Jahr steht für ihn nun im Oktober der Köln-Marathon auf dem Program.

Wir sagen dickedicke Danke!


Der Dom ist das Ziel!

Spektakuläre Wende beim Kölner Marathon: Die Macher gehen zurück zu den Wurzeln und präsentieren wieder den Dom als Zielort. Für die Seidenraupen, die sich bislang angemeldet haben – Angsar, Mitch und Ali (Juppi eigentlich auch?) – natürlich ein weiteres Highlight auf den 42,195 Kilometern am 13. Oktober. Bislang war das wenig prickelnde Deutz Zielort – nur wenige Menschen fanden den Weg über den Rhein auf die Schälsick, wie der Kölner zur rechtsrheinischen Seite sagt.

Die Kölner Marathon-Strecke 2013. Grafik: Köln Marathon

Die Kölner Marathon-Strecke 2013. Grafik: Köln Marathon

Und noch ein Pluspunkt ist mit dem neuen Zielbereich verbunden: Es geht wieder durch Ehrenfeld. Das beliebte Veedel wurde zuletzt spärlich ausgelassen, wird nun aber wieder durchlaufen. Einziger Wermutstropfen ist vielleicht, dass man dann noch nicht ganz durch ist. Denn da bislang die Strecke einmal lange rheinab- und aufwärts ging, und so schon zu Beginn mächtig Kilometer geklotzt wurden (wenn auch recht unspannende), hat man nun noch einige Kilometer vor sich. Aufpassen sollten also die, die die Strecke aus den vergangenen Jahren abgespeichert haben. Für die Läufer der Halbmarathon-Strecke ändern sich die Punkte natürlich auch: Kein langweiliges Ziel in Deutz (verbunden mit einem knackigen Anstieg am Ende), dafür aber Ehrenfeld.
Großes Kompliment an die Macher für diesen Sinneswandel! Und an die Seidenraupen in Köln: Ihr habt noch 32 Wochen!!!

Einen interessanten Aufsatz habe ich bei Laufguru Peter Greif zum Thema „Form und Formzerstörung“ gefunden. Dass die Körner für ein erfolgreiches Laufjahr im Winter gesammelt werden, ist hinlänglich bekannt. Wie man sie (am besten nicht) früh verpulvert, schreibt Greif in seinem aktuellen Newsletter, der hier zu finden ist: http://www.greif.de/news.html#inhalt1.