Wir laufen und laufen und laufen und laufen

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Zeeland – wir kommen

Nach dem Marathon ist vor dem Marathon. Und so geht’s nach der gestrigen Rückreise aus Berlin heute direkt weiter nach Burgh, wo für mich morgen der Zeeland-Marathon ansteht. Strand, Dünen, Wind und Wetter erwarten mich. Mal sehen, wie es wird…

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40. Berlin Marathon…

…auch ein Tag später fällt mir nur ein Wort ein…WOOOOW!!!

Als gestern um 6Uhr der Wecker klingelte und ich mir mein Marathonfrühstück vorbereitete stieg die Vorfreude gemischt mit Nervosität mehr und mehr an.
Als ich mir dann die Schrippe mit Nutella und ne Banane gegessen habe und dabei beobachten konnte wie die Sonne aufgeht, da schlug mein Herz vor Freude direkt noch n bissl schneller.

Die Voraussetzungen stimmten: die Vorbereitung hat gut geklappt und der WetterGott hat es perfekt gemacht. 16grad und Sonne ist das Kaiserwetter eines jeden Läufers.

Also machte ich mich Happy mit Sack und Pack auf den Weg zum Start. Nach dem Check in begann ich die Suche nach nem Dixi…die meterlange Schlangen haben meine Befürchtungen schnell bestätigt. Also machte ich mich auf die Suche nach ner Alternative.
„Yes, pee in the bush is ok. Everybody pees in the bush.“ Ok danke und ab ins Gebüsch.

So, jetzt aber ZZ in 25min ist der Start. Kleiderbeutel weg gebracht und dann zum startbereich getanzt…die push up Musik war echt gut und im Startblock G (vorletzter Startblock) ging es auch echt human zu.

8:45uhr, Haile Gebrselassie gibt den Startschuss und so langsam setzte sich die Läufermasse von über 40.000startern in Bewegung. Wow, Gänsehaut Feeling pur.
Um 9:01uhr überquerte ich die startlinie und macht mich auf die 42km Reise durch Berlin.

Ich hatte mir das Ziel gesetzt unter 4h zu laufen und auf der Messe gab es ein Armband mit der Zielzeit 3:55uhr und den entsprechende Zwischenzeiten alle 5km. Ich hab mich von Anfang an dran gehalten und hab mich auch gut gefühlt beim Schnitt von 5:34 pro Kilometer.
Ich habe mir auch viel die Umgebung angeschaut und die Stimmung und Atmosphäre genossen.
Bei km11sollte ich meine erste Fankurve sehen, leider hat das nicht geklappt, da mein GPS was anderes angezeigt hat, als tatsächlich richtig war. Schade.
Bei km14 stieg Manu dann mit ein.

Das war echt super, jemanden bei sich zu haben und so fluppte die erste Hälfte richtig gut.
Ich bin mit laufrucksack gestartet und musste deshalb nicht an die verpflegungsstationen ran. Falls doch Obst oder nen isogetränk notwendig war, hat Manu mir die Sachen angereicht. Das war wirklich ein erstklassiger Service, vielen vielen Dank dafür, Schatz.

Es lief also wirklich super und ich war sehr zufrieden und happy. Leider sollte es für die zweite Hälfte nicht so easy werden. Ab km23 meldete sich leider das Knie wieder…oh no…ich hab erstmal das Tempo weiter durch gezogen. Ganz schnell war mir aber klar, das wird nix bis zum Ziel. Also hab ich das Tempo etwas runter geschraubt…schließlich hatte ich ja nen Zeitpuffer eingeplant (zielzeit: 3:55).

Das Knie lies leider nicht locker (manchmal wird das nämlich wieder besser, wenn ich einfach weiterlaufe) also war beißen angesagt. Ich hab mich wieder mehr auf die Zuschauer konzentriert, um mich abzulenken und die Stimmung mitzunehmen. Dadurch purzelten wieder nen paar Kilometer.

Als der 4h Pacemaker an mir vorbei lief, hab ich noch mehr gebissen, um dran zu bleiben. Manu fragte dann, ob wir nochmal angreifen und nen Zahn zulegen. Konditionell 100% möglich, knietechnisch keine Chance. Mein Kopf war dann irgendwann so zu das mir alles egal war, Hauptsache ankommen.
Also Adios Zielzeit unter 4h und weiter…dabei sein ist alles.

Da nähert sich der Potsdamer Platz und bald stehen nochmal Kathi und Morla am Rand. Jetzt noch 5km bis zum Ziel.

5km das ist ja nix…pffff, wenn man schon 37km auf m Buckel hat sind 5km fucking lang
So, jetzt mal zusammenreißen und schön lächeln und winken, Marathon macht ja schließlich Spaß.

Am Gendarmenmarkt (km40) stehen Kahti und Morla. Schnell ne Busserl für jeden abgegeben und weiter. Manu ist jetzt ausgestiegen und ich zieh die letzten 2km noch alleine durch.
Jetzt hab ich nochmal den „Turbo“ gezündet und noch nen paar Sekunden schneller gemacht.
Noch zweimal um die Ecke und dann ist’s geschafft.
Als sich das Brandenburger Tor vor mir auftut stellt sich jedes Haar am Körper und beim Zieleinlauf brechen die Freundentränen nur so aus mir raus…Geiler Scheiß, ich hab’s geschafft…juhuuuuuuu!

40. Berlin Marathon…Thank you for having me

Danke an Manu für die gigantische Unterstützung während des Laufs.
Und danke an meine Fans Kathi und Morla…
Ihr seid alle super 😃👍

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10 weeks to go

Hallo ihr Lieben,

hier kommt ein Lebenszeichen von Seidenräupchen Eva =o)

Nachdem ich mich nun von meinem Versuch eine 4Trails Etappe zu laufen erholt habe, bin ich diese Woche wieder in die Vorbereitung auf den 40. Berlin Marathon eingestiegen.

Es sind nun noch genau 10 Woche und dann ist es schon soweit. Hört sich zwar noch lange an, es ist aber auch noch einiges bis dahin zu tun.

Mein Ziel ist es, den Marathon unter 4 Std zu Laufen und so stehen nun für die nächsten 10 Wochen 4 Einheiten pro Woche auf dem Plan. Das sind 3 längere Läufe und ein Intervall-Lauf für mehr Tempo. 

Da ich die Intervall-Läufe nicht so gerne mag, wandel ich die immer ab und laufe lieber mehrmals den Kapuziner Berg volle Kanne hoch. Das gibt auch gut Kondition.

So auch heute. Ich habe gerade meine zweite Einheit für diese Woche erledigt und war gerade 15km on the road inklusive 3mal den Kapuziner Berg hoch. Beim dritte mal musste ich ganz schön kämpfen…aber hab`s durchgezogen. 

Für diese Woche stehen nun noch ein 12km Lauf an und ein längerer Lauf am We an. Ich peile nen Halbmarathon an. Falls jemand Lust hat sich mit mir durch die Wärme zu quälen, kann sich gerne melden. Ich habe ich noch nicht festgelegt, ob ich Samstag morgens laufe oder Sonntag morgens…

Mitläufer für ne Teilstrecke sind natürlich auch herzlich Willkommen.

Ich wünsche euch eine schöne Woche.

Liebe Grüße

Seidenräupchen Eva =o)


Schnupperetappe???

Hallöchen zusammen und schöne Grüße aus dem sommerlichen Imst in Tirol. Heute meldet sich die weibliche Stimme der Seidenraupen und ich möchte von meiner ersten Trailrunningerfahrung berichten.

Als ich von dem Angebot der Schnupperetappe beim 4 Trails erfahren habe und klar war ich begleite die Jungs wieder als Unterstützung, wuchs in mir die Lust die Schnupperetappe mal auszuprobieren. Also Anmeldung raus und Strecke trainieren. 

Damit ich aber auch mit den Höhenmeter Erfahrung mache, waren wir an Pfingsten im Allgäu und sind von Oberstdorf zum Nebelhorn (2200 Höhenmeter) hoch gelaufen. Es hat super geklappt und auch Spaß gemacht. Also die besten Voraussetzungen für den Start bei der Schnpperetappe. Diese geht über 36km von Garmisch-Patenkirchen bis nach Ehrwald in Österreich. 6 Anstiege und 6 Abstiege…ALARM!!!

Gestern als um 7:30 Uhr der Wecker klingelte war schlagartig eine extreme Nervosität bei mir da, weil ich überhaupt nicht einschätzen konnte auf was ich mich da eingelassen habe. Bei Nervosität habe ich immer einen extremen Reizmagen und kann nichts essen. Aber ohne Frühstück auf eine 36km Etappe mit 2400 Höhenmeter geht gar nicht. Ich habe mir dann also nen Brötchen mit lecker selbstgemachter Marmelade von Tini Raubal runtergezwungen (unter anderen Umständen hätte ich die Marmelade bestimmt mehr genossen), ne Banane hinterher, mehr ging nicht.

Ich habe dann alle meine Sachen zurecht gemacht um nix zu vergessen…wenn ich nervös bin renn ich total planlos auf und ab und weis von einer Sekunde auf die Nächste nicht mehr was ich machen wollte. Klar, den Rucksack mit Wasser befüllen…

…aber shit…der Rucksack hat ein Leck…das Wasser ist direkt ausgelaufen und ich dachte ich bin im falschen Film. Die Vorstellung ohne Wasser starten zu müssen ging gar nicht.

Beim Start, war glücklicherweise ein Stand von Salomon und scheinbar sah ich so verzweifelt aus, dass die mir direkt für umme nen neuen Verbindungsschlauch gegeben haben. Damit war das Problem gelöst und es konnte los gehen.

Um 10 Uhr dann der Startschuss…die Menge setzte sich in der knallen Sonne in Bewegung.  Manu startete mit mir zusammen und wir haben ausgemacht, dass wir bis zur ersten Verpflegungsstation zusammen bleiben.

Also 2 km locker zum einlaufen bis dann die erste Steigung kam. Ich dachte das müsste ausreichen um ins Rennen zu finden, aber so war es leider nicht. Ich war von Anfang an mit mir selbst beschäftigt und mit meinem nervösen Magen. Die erste Steigung war überwiegend in der Sonne und ging richtig krass bergauf. Ich dacht mit den Stöcken kann ich mich da ganz gut hoch hangeln. Leider fehlte mir irgendwie die Kraft in den Armen und mein ganzer Körper fühlte sich komisch an. Ich hab recht schnell gemerkt, dass es absolut nicht MEIN LAUFTAG war.

Ich hab mich also die erste Steigung hoch gequält. Irgendwann habe ich mir nen Energy Gel rein getrunken in der Hoffnung das es mich ein bissl nach vorne bringt. Manu hat mich immer wieder motiviert und ich war echt froh das er da war. An KM 6 nach 500 Höhenmeter kam dann plötzlich eine Verpflegungsstadion, die gar nicht eingeplant war. Naja, bissl Obst reingeschaufelt, Energie Drink und weiter. Es ging dann auf nem Waldweg ein wenig bergab und die Energiemittel haben gewirkt. Ich habe mich auf einmal gut gefühlt und dachte, dass ich mich gefangen habe.

Bei KM 9 sollte eigentlich eine richtige Verpflegungsstation kommen, die kam aber nicht. Hatten die irgendwie woanders auf ne falsche Strecke gestellt. Das hat mich alles irgendwie sehr verwirrt und ich wusste gar nicht mehr was als nächstes kommt.

Die 2. Steigung von 6 ragte dann unmittelbar vor mir in den Himmel hoch. Jetzt hieß es in 3 km von 900 Höhenmeter auf 1600 Höhenmeter. Da es mir grad gut ging, fand ich den Anstieg anfangs gar nicht so schlimm…aber umso steiler es wurde, umso mehr verließ mich die Kraft. Ich hatte auf dem Berg „Körper“ und hab mich die ganze Zeit gefragt, wie ich die mir bevorstehenden 4 Aufstiege schaffen soll, wenn ich hier schon fast einknicke.

Manu ist schon mal nen Stück voraus gelaufen…hat aber immer wieder nach unten gerufen…THANKS Schatz…=o)

Der Berg wollte und wollte nicht enden und der Spaß hatte mich bereits verlassen. Ich habe  schon beim zweiten Anstieg gegen mich selbst gekämpft. Warum habe ich heute eine so schlechte Tagesform? Wo ist meine Kraft und Leistung? Ein wenig Verzweiflung machte sich schon breit, weil ans aufhören wollte ich anfangs nicht denken…

„Was ich anfange, ziehe ich auch durch“…“Wenn ich was will, dass schaffe ich es auch“…“Wie fühlt es sich wohl an ins Ziel einzulaufen?“ 

All diese Gedanken mache ich mir immer um mich zu pushen…aber auf diesem Berg konnte ich nur an eins denken „Wie um alles in der Welt komme ich über diesen Berg?“ Ich will mich hinsetzen und nicht mehr weiterlaufen. Als ich gemerkt habe das ich diese Gedanken habe, wurde es echt kritisch…ich hatte Engel und Teufel auf der Schulter sitzen…der eine sagt: „Lauf weiter, du schaffst das!“…der andere sagt: „Hömma, so wie du aussiehst, wird das eh nix, steig aus!“

Ab diesem Zeitpunkt hat das nix mehr mit innerem Schweinehund zu tun, da geht es darum realistisch zu sein. Wenn ich mich jetzt schon so quäle, wie soll es dann beim nächsten noch längeren Anstieg werden? Auf diese Frage fand ich keine Antwort mehr, weil ich mir einfach nicht vorstellen konnte über den nächsten Berg zu laufen.

Ich habe also beim erklimmen der 1600 Höhenmeter überlegt auszusteigen. Als ich ob angekommen bin und Manu mich lachend empfangen hat, hab ich mich erst gar nicht getraut was zu sagen. Ich war nun da oben auf 1600, mit gutem Wetter und klarer Sicht…ich war aber so blockiert und mit mir selbst beschäftigt, dass ich die Aussicht überhaupt nicht war genommen habe. 

Ich habe Manu gesagt, dass ich aussteige und er wollte mich motivieren weiter zu machen. „Jetzt geht es ja erstmal wieder bergab, gib nicht auf“…

Der Abstieg war in 3 km von 1600m auf 772m und ich sag euch, das ist kein Spaß. Ich musste immer wieder anhalten, weil mir die Kraft in den Oberschenkeln fehlte. Manu hat immer wieder auf mich gewartet, das war wirklich super lieb und ich schätze das sehr. „Danke Schatz“. Ich wollte aber nicht seine Zeit kaputt machen und habe ihn dann irgendwann los geschickt, er soll einfach laufen. 

Ich war dann also irgendwann allein und habe immer wieder mit dem Gedanken gespielt weiter zu machen. Es hat ne ganze Zeit gedauert, bis ich mich endgültig entschlossen hatte aufzuhören…der Abstieg wurde immer krasser und tat auch mittlerweile so krass in den Oberschenkeln weh. Diese Gefühle bewegten mich dann ca 1km von der Verpflegungsstation die endgültige Entscheidung zu treffen.

„Ich bin raus!“ waren die Worte zum Medical Team

Von Schnupperetappe kann hier nicht die Rede sein. Das war der absolute Hammer!!!

Im Anbetracht, dass ich im September den Berlin Marathon laufen möchte war es die richtige Entscheidung. Ich hätte mir weder mental noch physisch nen Gefallen getan, wenn ich weiter gelaufen wäre. Ein bischen traurig bin ich, dass es nicht geklappt hat. Aber ich kann auch auf das was ich geschafft habe stolz sein.

Nämlich auf 16km mit 1600m hoch und 1200m runter…YEAH!!! =o)

Jetzt bin ich wieder in die Position der Rennbegleitung übergegangen und da hab ich auch Spaß dran.

Manu läuft die 2. Etappe, der Start war um 7 Uhr heute morgen und die Läufer sind jetzt 7:44 dran…Der Sieger der heutigen Etappe ist nach 4.50h reingelaufen…das ist so ein bekloppter Spanier…hier sind schon auch Freaks unterwegs…

Das war meine erste Trailerfahrung, ich will nicht sagen das es dabei bleibt. Ich bin aber froh das ich jetzt erstmal über keinen Berg mehr drüber muss…zumindest nicht zu Fuss, sondern evtl mit der Bahn ;o)

In diesem Sinne…Adios aus Imst

Ich hol den Manu gleich im Ziel ab…GO MANU GO!!!!


Bye bye 4 Trails….

Aus, Ende, vorbei… für mich ist der 4 Trails gelaufen, bevor er überhaupt begonnen hat. Anfang vom Ende war genau heute vor 14 Tagen: Bei einem relativ lockeren Lauf spürte ich plötzlich extreme Schmerzen in der rechten Achillessehne. Nachdem es während des Laufens nicht besser wurde, brach ich meinen Lauf ab und ging nach Hause. In den folgenden Tagen trat ich kürzer, hatte aber bei jedem Laufversuch Probleme und Schmerzen, so dass ich mich in der vergangenen Woche entschloss zum Arzt zu gehen. Die Diagnose: Achillessehnenreizung. Hört sich zunächst harmlos an, aber jeder, der es schonmal hatte konnte mich direkt mit den folgenden Worten aufbauen „…oh, da hast du länger Spaß dran..“
Ich wollte es zunächst nicht wahr haben, so dass ich zum rundum-Paket griff: Voltaren-Schmerzgel, Voltaren-Tabletten, Magnesium-Tabletten, Laser-, Elektro-, Ultraschalltherapie, Massagen, Dehnübungen, Keile in den Schuhen, ich wollte nichts unversucht lassen doch am Dienstag stand für mich nach einem Laufversuch (der nach 3 Minuten und 33 Sekunden endete) fest: ich werde nicht starten. Zu groß wurde die Sorge, dass die Achilessehne bei den Extrembelastungen reißt oder die Reizung chronisch wird, so zumindest die Prognose der Mediziner.
Nachdem mein aus feststand habe ich mich mit dem Gedanken beschäftigt, ob ich als passiver Begleiter teilnehme oder nicht. Nachdem ich mir 1,2 Videos des Laufes im Internet angeschaut hatte stand für mich fest, dass ich nicht fahren werde. Die Vorstellung das Läuferfeld morgens auf die Piste zu verabschieden, unterwegs am Rand zu stehen, sie nachmittags im Ziel zu erwarten und mir bei der Pasta Party die Bilder des Tages anzuschauen? Für mich der totale Albtraum, so dass ich die gesamte Tour schweren Herzens abgesagt habe.

Besonders leid tut es mir für Eva und Manuel, die nun alleine an den Start gehen werden. Wir hatten uns gemeinsam auf eine Fortsetzung der Tour des letzten Jahres gefreut, was nun eben nicht mehr möglich ist. Ich drücke den beiden ganz fest die Daumen, dass sie es verletzungsfrei und erfolgreich durchstehen und das die unvergessene Bilder und Emotionen erleben, wie wir sie im letzten Jahr kennengelernt haben. Das beide in einer absoluten Topform sind zeigten die Ergebnisse und Resultate der vergangenen Wochen, in denen die Rekordzeiten nur so purzelten und nebenbei noch Kilometer um Kilometer abgespult wurden.

Also, ich drücke euch beiden ganz fest die Daumen und denke an euch, auch wenn ich nicht dabei bin. Haltet die Seidenraupen-Fahne hoch und kommt gesund und munter wieder, in ein paar Wochen bin ich dann auch wieder dabei.


Seidenräupchen Eva trifft Rudi Völler…YEAH!

Heute war ich beruflich zur Verleihung der Starke Kids Netzwerke im Bildungszentrum der AOK Rheinland/Hamburg in Grevenbroich. Mit dabei war Herr Porten vom Sportamt der Stadt Krefeld.

Hintergrund der Veranstaltung war, die vielen guten Projekte aus dem ganzen Rheinland und Hamburg zu ehren, die sich im Bereich Kinder- und Jugendgesundheit engagieren. In Krefeld hat das Projekt „KiTa Kinder wasserfest“ gewonnen (WZ und RP, sowie Stadtspiegel haben berichtet).

Ein Highlight der Veranstaltung war für mich, den AOK-Kinderbotschafter Rudi Völler live und in Farbe zu erleben.
Ich bin total beeindruckt wie bodenständig und freundlich er ist und es war schön ihn zu treffen. Woooooowwww…:)

…ein Rudi Völler…es gibt nur ein Rudi Völler…

Das wird vermutlich MEIN Ohrwurm des Tages…:)))

Und weil mein sportliches Herz beim Meet and Greet direkt etwas höher geschlagen hat, möchte ich euch diese Impression nicht vorenthalten…

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Berlin Marathon 2013 unter 4:00:00

Lang, lang ist’s her als ich (die einzige weibliche Seidenraupe) hier im Blog aktiv war…

Dafür war ich außerhalb des Blogs umso aktiver…

In der vergangenen Woche bin ich trotz unregelmäßigem u ab und an durch ein zwicken im Knie gestörtes Training den Halbmarathon beim 30. Vienna City Marathon gelaufen. Das war ein wahres Erlebnis, die Stadt ist wunderschön und meine Zielzeit auch…1:57:35…das kann sich echt sehen lassen. Ich bin super zufrieden mit dem Ergebnis und habe den Lauf sehr genossen.

Nach einer 1wöchigen Laufpause habe ich die Schuhe heute für’s AOK Laufteam geschnürt und bin beim 25. Korschenbroicher City Run mitgelaufen.
Zusammen mit Marius, Nadine, Sandra, Karsten und zahlreichen anderen Kollegen haben wir viel Spaß beim Lauf gehabt.
Und auch diese Zeit kann sich sehen lassen. Ich habe die Ziellinie des 5km Lauf’s nach 24:17minuten überquert…yeah!!! Danke an Karsten für’s ziehen…

Wow, das war eine erfolgreiche Laufwoche und mit diesen beiden Motivationsschüben begebe ich mich ab nächster Woche auf meine persönliche Laufreise 2013. Das Projekt „Berlin Marathon unter 4:00:00“ kann beginnen…ich habe jetzt genau 23 Wochen Zeit mich auf das Jubiläum in Berlin vorzubereiten. Drückt mir die Daumen das alles gut klappt, ich werde mich auch zwischen durch mal wieder öfter melden, versprochen.

Gute Nacht von Seidenräupchen Eva 😉

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Gedanken zu Boston und Rückblick auf Wien

Wo ist die Relation? Fast täglich explodieren auf der Welt Bomben und reißen zumeist Zivilisten in den Tod oder verstümmeln sie bis an ihr Lebensende. Syrien, Irak, Afghanistan – die Bilder in den Nachrichten sind bekannt, fast ist man geneigt, den Terror in diesen Ländern aus Normalität abzustempeln. Auch gestern zeigte sich dieses Bild: die neue Bombenserie im Irak, wohl anlässlich der kommenden Wahl, wird in einem knappen Minuten-Clip in der Tagesschau abgespeist. Überstrahlt wird alles von den Anschlägen in Boston.
Mit den hier geschilderten Gedanken wollen wir die Verletzten und Toten in den genannten Ländern keinesfalls auf Stufe zwei setzen. Weil sich dieser Blog aber zum größten Teil mit dem Laufsport beschäftigt, gilt unser Augenmerk den Vorkommnissen in Boston.

http://www.spiegel.de/video/embedurl/video-1266287-640_000000_ffffff.html

4:09:43 – diese Zeit zeigt die Uhr an der Ziellinie des Boston-Marathons, als dort die erste von zwei Bomben explodiert. Sekunden später folgt die zweite, knapp 100 Meter vor der Ziellinie. Ganz egal, aus welchem Antrieb die Bomben gelegt wurden, sie treffen Sportler und deren Freunde. Sportler und Freunde, die hier zusammen den Zieleinlauf beim ältesten Marathon-Wettbewerb der Welt zelebrieren.
Jeder, der sich einmal über die 42-Kilometer-Runde gewagt hat, weiß, wie es ist, die letzten Meter zu laufen. Trotz Schmerzen in jedem Körperteil ist man glücklich. Manch einer spult vor seinem inneren Auge die beschwerliche Trainingszeit ab, denn einen Marathon läuft man nicht mal eben so. Man trainiert Wochen, Monate. Kämpft sich, je nach Jahreszeit, durch den Regen, durch Schnee oder durch glühende Hitze. Über verschlammte Pisten, harten Asphalt, knochentrockenden Waldboden. Die letzten Meter gehören dem Läufer, der hier von tausenden Menschen angefeuert wird. Der Glückgefühle ausschüttet, wie sonst nur bei einem Lottogewinn. Und der einfach nur froh ist, gleich eine vom Material her wertlose, aber für ihn doch sehr bedeutsame Medaille um den Kopf gehängt zu bekommen. Der sich schon auf der Massageliege sieht, und, ein kühles Getränk nippend, dankend und zurecht stolz Schulterklopfer der oben erwähnten Freunde entgegennimmt.

Allein diese Freude zu nehmen, zeigt die Unmenschlichkeit dieses Anschlages. Er trifft Sportler. Sportler, denen es vollkommen egal ist, ob der Nebenmann schwarz, weiß oder gelb ist, Christ, Moslem oder Jude, Amerikaner, Afrikaner oder Europäer. Sportler, deren Leistung davon gezeugt ist, andere und deren Leistung zu respektieren. Er zeigt aber auch die Ahnungslosigkeit der Verantwortlichen – die Ahnungslosigkeit über das Urwesen des Sports. Denn Sport ist nicht nur Erfolg und Niederlage. Sport ist auch immer ein Weitermachen. Ein Niemals-Aufgeben. Ein Mund-Abwischen. Ein Fuck-you-und-weiter. Daran wird diese feige Tat nichts ändern.
Sie hat mit Sicherheit neue Schicksale geschaffen, die uns tief bewegen. Wir wünschen vor allem den Läufern Kraft, die, wie zu lesen war, Füße oder Beine verloren haben, und wahrscheinlich nicht mal eben so weiterlaufen können. Habt den Mut, wieder aufzustehen, und euch neue Ziele zu setzen.

Das „Weitermachen“ trifft auch in unserem Fall zu. Weitermachen, in dem wir schildern, wie wir den Marathon in Wien erlebt haben – ein Erlebnis, das wir uns nicht von Menschen kaputtmachen lassen, die meinen, unsere Power mit Bomben brechen zu können. Los gehts…

Walk the line...Schürfwunde vom Pulsgurt, der 42,195 Kilometer NICHT funktioniert hat. Danke! A****loch!

Walk the line…Schürfwunde vom Pulsgurt, der 42,195 Kilometer NICHT funktioniert hat. Danke! A****loch!

Rechter Fuß nach 42,195 Kilometern

Rechter Fuß nach 42,195 Kilometern

Wien strahlte uns am Sonntag an. Waren der Freitag und Samstag noch durchwachsen und sehr windig, so zeigte sich die österreichische Hauptstadt nun im besten Kaiserwetter (hatte sich also gelohnt, am Vortag sich diesem ganzen Kaiser-Kram zuzuwenden). Eva mussten wir schon sehr bald nach der Gepäckabgabe verabschieden, da sie auf der anderen Straßenseite starten musste.
Wir zwängten uns nach einer kurzen Aufwärmrunde dann bald in den prallgefüllten blauen Startblock, lauschten der heimischen Hymne und schickten Haile und die anderen Eliteläufer mit tosendem Applaus auf die Reise. Wenig später ging es dann auch für uns los, zunächst über die Reichsbrücke und dann am Prater vorbei. Mächtig viel los, die ersten drei, vier Kilometer waren davon geprägt, nicht dem Vordermann in die Haxen zu treten.
Nach fünf Kilometern ging es dann an den Donaukanal, der uns immer wieder begegnen sollte. Bis dahin hielt ich mit Henne gut mit, auch wenn der Hüne stramme 4:15-Kilometer lief, zum Teil noch schneller. Nach rund zehn Kilometern, wir waren mittlerweile auf dem Ring, entschied ich mich, das Tempo nicht mitzugehen. Zum einen hatte ich es nicht trainiert, zum anderen war es mittlerweile doch recht warm, eine Anzeige am Wegesrand zeigte schon stolze 20 Grad an. Das Haushalten mit den Kräften ist gerade beim Marathon ein eigenes Kapitel für sich, was viele aber gerne überblättern. Da will ich mich nicht ausschließen, aber diesmal ließ ich die Vernunft walten. Also, drosseln auf 4:20, und weiter…

Vor dem Lauf.

Vor dem Lauf.

Vorbei an alten Gemäuern und dem Karlsplatz ging es nun Richtung Schloss Schönbrunn, das ich, dort angekommen, fast übersehen hätte. Immerhin hielt eine Dame ein Schild in den Händen (Run like Zombies are chasing you), das mich zu einem Zwischenspurt animierte 😉
Vorbei an Schönbrunn ging es nun wieder zurück in die City, wenig spektakulär, dafür aber an einigen Ecken recht stimmungsvoll. Am Museumsquartier wurde es dann noch einmal richtig schnell, da es hier die Mariahilfer Straße nach unten ging. Zudem mobilisierten viele Halbmarathonis die letzten Kräfte und luden zum Mitrennen ein.

Massage muss sein.

Massage muss sein.

Pünktlich zum Halbmarathon wurde es dann plötzlich richtig leer und leise. Läufer, an denen man sich teilweise orientiert hatte, waren plötzlich nicht mehr da. Am Montag war zu lesen, dass viele Läufer, die für den Marathon gemeldet hatten, die Möglichkeit ergriffen, nach 21,1 km das Rennen zu beenden. Auch so ist zu erklären, dass von 10.588 Marathonläufern lediglich 6850 auch tatsächlich das Ziel erreichten (Halb-Marathon: 14.907 gemeldet, 13.188 im Ziel; Staffel: 12.556, im Ziel 11.728).
Wie dem auch sei – für mich beginnt ab der Halbmarathon-Marke zunächst immer ein luftleerer Raum. Das Rechnen fällt mir schwer (ich zähle meist in Stadtwaldrunden) und es gibt wenig, das mich dann noch motiviert. Kurioserweise war das in Wien nicht so.
Nach 24 Kilometern ging es wieder zurück an den Donaukanal, diesmal in die andere Richtung. Ab Kilometer 27 begegneten einem dadurch dann auch Spitzenläufer, die wohlgemerkt schon zehn Kilometer mehr auf dem Buckel hatten. Im Vorfeld hatte mich diese Streckenpassage ein wenig gestört, im Rennen merkte ich aber, dass man sonst ja nie diese Läufer mal selber bei einem Wettkampf zu Gesicht bekommt. Schon heavy, in was für einem Tempo die schwarzen Perlen da einem entgegen kamen, darunter auch die erste Frau, Flomena Cheyech aus Kenia, die später in 2:24:34 gewann.

Manu kurz vor dem Ziel. Foto: Seb Busch

Manu kurz vor dem Ziel. Foto: Seb Busch

Nach 29 Kilometern gings Richtung Stadion, wo eine 180-Grad-Wende vollzogen wurde, nicht ganz easy zu diesem Zeitpunkt des Rennens, bei dem man eigentlich darauf bedacht ist, irgendwie den Rythmus beiuzbehalten.
Auf dem folgenden langen Stück über die Hauptallee (zuerst zwei KM hoch, dann wieder zwei KM runter) sah ich dann Henne das erste mal wieder. Er hatte zwischenzeitlich auch einen Gang zurückgeschaltet, lag aber trotzdem etwas mehr als einen Kilometer vor mir. Natürlich haben wir kurz angehalten und ne Melange getrunken. Sachertorte gab es auch, dazu ne milde Brise von der Donau. Perfekt. Da soll noch einer sagen, man hätte keine Zeit bei so nem Marathon.
Naja, ganz so war es vielleicht nicht, aber immerhin hat es zu einem kurzen Abklatschen gereicht. Auf der Allee (eine Straße, viele Bäume) hörte ich auch einige Tracks, die man sich im Vorfeld auf der Website des Marathons wünschen konnte. Nette Sache, hätte nicht gedacht, dass das funktioniert.

Bis hierhin hatte ich kein einziges Mal meine Gesamtzeit im Auge gehabt. Lediglich die 5km-Rundenzeiten zeigten mir jeweils, dass mein Plan, 3:15h zu laufen, aufgehen würde, sofern jetzt nichts mehr passiert. Das wollte ich nicht mehr riskieren.

Glückliche Sieger!

Glückliche Sieger!

Auf diesem Stück zeigte sich, dass fast alle mit den Kräften am Ende waren und mit lockerem 4:45-km-Schnitt ins Ziel wollten. Fixpunkt war für mich ein Läufer in Grün, der mein Tempo lief. Nochmals gings an den Donaukanal – waren die Steigungen an den Brücken gerade auch so heavy? Diesmal kamen mir die Läufer entgegen, was natürlich doppelt motiviert. Denn, hey, ich bin gleich fertig 😉 Erstmals ließ ich mich nun zu den Verpflegungsstellen locken, Cola und Iso strömten schon einen gewissen Reiz aus, zudem ging mein Wasservorrat im Rucksack langsam zu Ende.

Im Ziel!

Im Ziel!

Die letzten zwei Kilometer vergingen dann wie im Flug. Eltern, Brüder und Freunde, und ganz zum Schluss Eva, standen hier an der Strecke, die durchaus hätte etwas verengt werden können (auch wenn es natürlich schick ist, auf so ner fetten Allee zu laufen). Kurios: Auf den letzten 300 Metern waren die Zuschauer dann plötzlich weg, weil die Absperrungen sie nicht mehr durchließen. Dann aber der Heldenplatz: Gelber Teppich, vollbesetzte Tribünen auf beiden Seiten, herrlich. Schließlich der Blick zur Uhr: 3:10 – wow! Da kann man mal ein wenig tanzen und Show machen, was ja sonst gar nicht mein Ding ist 😉
Außerdem mussten ja auch die Sponsoren bei Laune gehalten werden. Ali hatte ich ja einen Namens-Tanz von Pflege Optimal versprochen – zumindest das „I“ habe ich hinbekommen. Und ich meine, der ein oder andere Buchstabe wäre auch dabei gewesen 🙂

Sponsoren-Tanz. Hier: Das "I" von Pflege optimal.

Sponsoren-Tanz. Hier: Das „I“ von Pflege optimal.

Im Zielbereich realisierte ich dann das gerade erreichte. Wieder Bestzeit, wieder ein riesiger Sprung nach vorne, diesmal um acht Minuten. Klasse, hat sich das Training also gelohnt. Natürlich ließ ich mir die Massage nicht nehmen, auch die Dusche im hocherotischen Bundeswehr-Zelt hatte ihren Reiz. Besonders die abgefrickelten Pflaster strömen einen besonderen Charme aus. NICHT. Aber eigentlich ist es auch egal, denn man nimmt diese ganzen Begleitumstände einfach so hin, wie sie sind. Schließlich hat man gerade was geiles erreicht, da kann ein Pflaster nicht stören. Und ein zweites auch nicht.
Ein großes Lob geht an die Macher, die hier im Volksgarten ein Marathon-Zeltdorf errichtet hatten, das ich so noch nicht auf einer Laufveranstaltung gesehen hatte. Schade nur, dass die Stimmung ein wenig im Partyzelt hängen blieb, das man bei über 20 Grad nicht wirklich aufsuchen wollte.
Aber egal, der Empfang durch Familie und Freunde, darunter auch die beiden Exil-Krefelder Manni und Busch, war auch toll. Danke dafür. Vatter ließ es sich sogar nicht nehmen, ein wenig meinen Rücken zu massieren – von Silberrücken zu Silberrücken quasi, wa Henne? 😉

In Zahlen ausgedrückt bedeutet der Wien-Marathon für mich neue persönliche Bestzeit in 3:10:06 (HM: 1:32:15, zweite Hälfte 1:37:50). Damit bin ich 448. im Gesamtklassement (10.588 Starter), 432. von 5573 Männern und 66. in meiner Altersklasse (M30) von 628. Im Schnitt war ich 13,31 km/h schnell und benötigte 4.30 Minuten pro Kilometer. Henne ist mit seinen 3:03:55 (HM: 1:30:09, 2. HM: 1:33:45) 290., in seiner AK 40. von 580 und 277. bei den Männern. Er war 13,77 km/h schnell, also 4:22 Minuten pro Kilometer unterwegs. Eva war bei 1:57:38 im Halb-Marathon-Ziel, was Platz 702 von 4270 Frauen bedeutet und Gesamtrang 4749 von 14.907. Sie hatte 10.76 km/h aufm Tacho (Zeit pro Kilometer:5:35 min/km). Knackige Zeiten also.

Henne beißt auf Gold.

Henne beißt auf Gold.

Was nach jedem Lauf schade ist: Man hat zehn Wochen auf diesen einen Tag hingearbeitet. Innerhalb von wenigen Stunden ist das trainierte also verpufft.
Wirklich? Ja, in ein kleines Loch fällt man, nun gilt es, die nächsten Ziele anzuvisieren. Für Henne und mich bedeutet dies, Augen auf den 4Trails, Evas nächstes großes Event ist der Berlin-Marathon. Und mal sehen, was dazwischen noch für Läufe anstehen, einige Routen gilt es noch zu erkunden, einige Trails zu entdecken. Run for it!

Im Zusammenhang „Boston“ sucht ein Freund und Kollege für eine Presse-Berichterstattung nach Menschen, die entweder in Boston am Start waren oder in London an den Start gehen werden. Meldet euch bei mir, ich stelle gerne den Kontakt her.


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Kann los gehen

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Mit diesen Shirts gehen die Seidenraupen am Sonntag in Wien an den Start.
Ein großer Dank geht an alle Sponsoren.


Laufen am Weltkulturerbe

Hier, auf diesem Feld, ensteht das Golfclub-Projekt.

Hier, auf diesem Feld, ensteht das Golfclub-Projekt.

Es gibt nicht viele Orte, die bald einen ähnlichen „Rummel“ erleben werden, wie der Egelsberg. Eigentlich geben sich hier Hasen, Läufer, Spaziergänger und Aerosportler die Klinke in die Hand, bald werden es auch kulturbegeisterte Touristen sein. Touristen in Krefeld? Ja, das wird es bald tatsächlich geben. Vielleicht nicht ganz so viele wie in Berlin, London oder New York, aber es werden einige sein.

Der Grund: Auf dem Egelsberg, einem Flora-Fauna-Habitat und ehemaliger britischer Truppenübungsplatz ensteht das „Mies-Golfclub-Projekt“. Mies van der Rohe, allseits bekannter Architekt aus dem 20. Jahrhundert und Vielleicht-Bald-Weltkulturerbe-Erbauer, plante einst das Bauwerk, das jedoch nie realisiert wurde. Bis jetzt. Denn Kulturfreunde haben Gelder gesammelt und werden das Objekt nun in einer Holzkonstruktion temporär aufbauen. Ab Mai sollen verschiedene Aktionen in dem Gebäude stattfinden, ehe es im Oktober wieder verschwindet, als wäre es nie dagewesen. Ein eindrucksvolles Projekt!

Für Läufer und Spaziergänger ist der Weg „Am Egelsberg“ während der Bauphase gesperrt, ab dem 26. Mai aber zugänglich.

Mehr Infos gibts hier.