Wir laufen und laufen und laufen und laufen

Archiv für Dezember, 2011

Laufjahr 2011 im Forstwald beendet

Start beim Silvesterlauf, hier in 2010

Traditionell matschig endete für mich das Laufjahr 2011 beim Silvesterlauf im Forstwald. Ging es im vergangenen Jahr noch über eine geschlossene Schneedecke, musste ich mich heute mit den Mitläufern über etwas mehr als 8100 matschige und rutschige Meter quälen. Ganz schön anstrengend, mit nem Kilo Modder unter jedem Fuß zu laufen – puh.

Mit der Zeit von handgestoppten 32.20 Sekunden kann ich ganz zufrieden sein, auch wenn ich auf der letzten der vier Runden doch ein wenig an Speed verloren habe. Ganz neues Gefühl, auf einmal überholt zu werden – aber wie ich schon an anderer Stelle sagte: Weihnachten sollte man so feiern, wie man es möchte, und das sieht bei mir in der Regel immer so aus: Essen, Essen, Essen. Dazu leckeres Bierchen, Ouzo und Killepitsch > läuft. Und da ich mir gestern auch irgendwo noch ne kleine Schnupfnase geholt habe, hake ich das ganze als gelungen ab. Schade nur, wenn man sieht, wo ich mit ner normalen Zeit gelandet wäre.

Zurück zum Lauf, bzw. zum Drumherum. Ärgerlich, dass der Nachmeldedesktop schon geschlossen war und sich auch nicht erweichen ließ, obwohl wir nur fünf Minuten zu spät waren. So musste Laufpartner Moritz sich ne Nummer für den Jedermann-Lauf holen, um überhaupt dabei sein zu können – wohlgemerkt im Pro-Lauf dann ohne Wertung. So vergrault man natürlich auch nen paar Läufer, denn Moritz war nicht der einzige, der etwas zu spät dran war und dann Pech hatte. Und das eine Stunde vor dem Lauf, argh.

Die ersten Kilometer auf der Strecke liefen dann recht gut. Ich wollte versuchen, konstant unter 4 Min/km zu laufen, was zunächst auch gut funktionierte. Nach 5000 Metern war  ich noch immer deutlich drunter. Mein Problem war allerdings, nie so richtig jemanden zu finden, an den ich mich hätte hängen können. Und so war ich die meiste Zeit auf mich alleine gestellt. Auf der letzten Runde hatte ich dann sprichwörtlich nen Hänger und bin plötzlich zeiten um 4.10/km gelaufen. Irgendwie kam ich nicht aus den Puschen und dass ich jetzt überholt wurde, ohne ne Chance zu haben, dran zu bleiben, motivierte mich nicht wirklich. Selbst meinen eigentlich konstant guten letzten Kilometer bekam ich nicht so hin, wie ich wollte. Egal, abgehakt. Immerhin mehr als sechs Minuten besser als im vergangenen Jahr, wo noch weniger lief.

Das Laufjahr 2011 geht damit für mich zu Ende: drei Marathons, davon einen im Gebirge. Jeweils in Ddorf und in Köln Bestzeit gelaufen. Ebenso Bestzeit im Halbmarathon und über 10k. Insgesamt waren es 2248 Kilometer, was immerhin Platz drei in der Krefelder Jogmap-Liga bedeutet. Denke, das geht in Ordnung.

Jetzt wartet 2012 auf uns. Seidenraupe Hendrik (gerade im Skiurlaub) und ich werden den HH-Marathon laufen und auch bei dem ein oder anderen Straßenlauf in der Region an den Start gehen. Ganz besonders interessant wird aber der Transalpinerun im September: 320 Kilometer in acht Tagen, dazu 15.000 Höhenmeter. Das wird eine ganz andere Herausforderung als alles bisher dagewesene. Mal sehen, wie wir das Ding schaukeln werden…

Euch allen nen guten Rutsch ins neue Jahr. Und dann demnächst mehr hier auf diesem Channel…


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