Wir laufen und laufen und laufen und laufen

Archiv für Januar, 2012

Hendrik knackt die Bestzeit

Winterlauf-Serie in Duisburg, der erste Teil – natürlich mit den Seidenraupen. Im ersten Lauf geht es bekanntlich über zehn Kilometer: zunächst einmal rund um das Wedau-Stadion, später dann um die Regatta-Strecke und durch den angrenzenden Wald.

Während Hendrik in der ersten Welle startete, musste ich zusammen mit Eva in der zweiten ran. Schnell wurde deutlich, dass Hendrik damit das bessere Los gezogen hatte. Schließlich schien da noch die Sonne 😉 Und so war es nur verständlich, dass er zu einer großen Zeit laufen würde: Mit 38:26 torpedierte er direkt auch mal seine persönliche Bestzeit aus dem vergangenen Jahr, damals in Essen aufgestellt. Wow. Eine Marke, die aufhorchen lässt. In der Endabrechnung heißt das Platz 64 und Achter in der AK M22.

Grauverhangen war dann der Himmel beim Start des zweiten Blocks. Während Eva mit ihren Arbeitskollegen von der AOK lief (oder zumindest dem nicht-krankheitsbedingten Rest), klinkte ich mich im vorderen Drittel ein. Ziel war irgendetwas zwischen 40 und 42 Minuten. Erfreulicherweise behielt ich diesmal die Nerven und spurtete nicht wie ein Verrückter los. Nach rund zwei Kilometern hatte ich auch einen Fixpunkt gefunden, der mir bei der gewünschten Durchschnittsgeschwindigkeit von 4 Min/km realistisch erschien. Mal war der Läufer mit dem braunen Shirt etwas weiter weg, dann war er wieder nahbei. Und bei Kilometer acht schließlich hinter mir. Die ersten fünf Kilometer lief ich in 19:57, die zweiten in 20:09 – heißt, dass ich bei 40:06 als 125. durchs Ziel lief (AK M30: 21.). Für den ersten Wettbewerb des Jahres eigentlich ganz ordentlich, denke ich mal.

Da Hendrik und ich beim 2. Lauf leider in Bayern sind, können wir unsere Ergebnisse im Februar nicht bestätigen. Interessant, wie unsere Vertretungen das Ding meistern?!


Tobi, der Mond und viel Nebel

Was passiert, wenn man sich morgens um 5.30 von Seite zu Seite wälzt und nicht mehr einschlafen kann? Richtig: Rein die Schuhe, raus in den Matsch. Ungünstig bei dem Prozedere ist allerdings, wenn man vor lauter Nebel die Hand nicht mehr sieht. Denn dann wird aus dem Lichtkegel, den die Kopflampe wirft, eine weiße Mauer und man sieht nichts.

So passiert am gestrigen Dienstag. Die ersten Meter im Stadtwald waren noch etwas schwierig, dann aber ging es – schließlich kennt man die Wege ja seit Jahren. Dumm ist nur, dass die großen Pfützen nicht immer da – und damit im Hinterkopf gespeichert – sind. Aber was solls, in dieser Jahreszeit sind nasse Füße quasi normal und deswegen auch nicht störend, vor allem, da das Wetter ja eher an Frühling denken lässt, als an sibirischen Winter.

Da ich ja bekanntlich vor einigen Wochen mein geliebtes iPhone verloren habe und zeitgleich mein alter iPod bei Ebay über die Ladentheke ging, sind die Läufe alleine immo von einer wahnsinnigen Ruhe geprägt, was fast einer Meditation gleichkommt. Aus der ich am Dienstag aber jäh geweckt wurde. Schäferhund Tobi, glücklicherweise angeleint, hielt nicht allzuviel davon, dass ich ihn bei Riethbenden auf dem Weg nach Traar aus dem Nebel überraschte und überholte. Der Leine, dem Herrchen und meinen flinken Beinen sei Dank, dass die Killerbestie mich nicht erwischt hat. Das war knapp.

Wenig später lichtete sich dann die graue Wabermasse und gab den Blick auf den Mond frei. Eine Lampe brauchte ich jetzt nicht mehr, so hell strahlte der Himmelskörper. Echt cool.

Ich hoffe, Seidenraupe Hendrik hatte heute morgen ebenso viel Spaß wie ich gestern. Wir waren wohl zum Morgenlauf verabredet, was ich aber mal eben kurz verbummelt hatte: SORRY. Wennste willst: Gleich um 18 Uhr dreh ich meine Runde 😉

 

Glückauf, MANU


Massage tut gut

Nach einem kurzen, aber anstrengenden Lauf (1 min im 3.30er-Schnitt, 1 min auslaufen im Wechsel) stand heute ein Weihnachtsgeschenk auf dem Programm: Massage bei Yathai in der City. Schon krass, was die kleinen Thailänderinnen da so aus sich herausholen, wenn sie einen kneten.

Ich hatte meine Masseurin gebeten, einen Schwerpunkt auf meine Beine zu legen, was sie dann auch gemacht hat. Mit dem Ergebnis, dass mir morgen wahrscheinlich alles dort weh tut. Gerade im Wadenbereich ist sie extrem hart zur Sache gegangen, und ich hoffe mal, dass das auch produktiv war.

Morgen steht erst einmal nen kleines Päuschen an (der nächste Orkan klopft ja auch schon an die Tür), ehe am Freitag dann vielleicht mal wieder nen Zwanni auf mich wartet. ehe die DEG geputzt wird…


Start ins Laufjahr 2012

So, nun meldet sich auch Seidenraupe Hendrik zu Wort. Zunächst einmal die besten Wünsche für das Jahr 2012!

Nachdem Seidenraupe Hendrik die letzte Woche des Jahres dazu nutzte sich von den Strapazen des Jahres 2011 zu erholen ist er gestern aus dem beschaulichen und ruhigen Dörfchen Saalbach in den österreichischen Alpen zurückgekehrt. Eine Woche Regeneration und Erholung fernab vom Ski- und Apres Ski Tourismus sollten genügend Kräfte für die sportlichen Pläne 2012 freigesetzt haben.

Gut erholt und mit 9 Stunden Autofahrt in den Knochen begann also am 01.01.2012 gegen 17:30 das Laufjahr 2012 mit einem 12 km Lauf durch den Krefelder Stadtwald in Richtung Niepkuhlen und zurück nach Bockum. Um die guten Vorsätze auch am zweiten Tag des Jahres weiterhin umzusetzen folgte heute eine 8 km Runde mit dem LT Marathon Runners Uerdingen am Krefelder E-See.

In den kommenden Tagen wird es dann zum ersten sportlichen Aufeinandertreffen der beiden Seidenraupen kommen..


Erster Lauf im neuen Jahr

Mit einem Lauf durchs Hülser Bruch und über den Kapuzinerberg haben Moritz, Eva und ich heute das Laufjahr 2012 begrüßt. Die Wege durchs Bruch waren noch arg unter Wasser ob des Regens, der in der Nacht über Krefeld heruntergekommen ist, aber das machte uns natürlich wenig aus.

Auf dem Kapuzinerberg haben wir erst einmal Moritz gute Tat fürs Jahr 2012 unter die Lupe genommen. Hier hat er aus freien Stücken zwei Müllsäcke mit Müll vollgepackt und entsorgt. Löblich. Im Gegenzug „bedankt“ sich die Stadt bei ihm für unsachgemäße Baumpflege einer Birke mit einer Ordnungswidrigkeitsanzeige. Auch löblich…

Naja, viel mehr gibts nicht zu berichten. Seidenraupe Hendrik ist ausm Urlaub zurück und wird nun auch bald hier präsent sein. Er war gestern schon fleißig und dreht heute Abend nen Ründchen um den E-See. Gut so…

 

In dem Sinne, Glückauf. MANU