Wir laufen und laufen und laufen und laufen

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Seidenraupen-Cross: Tatkräftige Helfer gesucht!

Der 5. Seidenraupen-Cross am Sonntag, 22. Oktober, ist jetzt schon besser gebucht, als alle vier Vorgänger zusammen. 129 Anmeldungen sind bislang eingetrudelt, in den Vorjahren waren es zum gleichen Zeitpunkt keine zwei Hände voll. Insofern steigt auch bei uns die Lust, euch wieder einen geilen Vormittag im Hülser Bruch zu bieten.

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Fleißige Helfer am Melde-Counter.

Damit aber auch alles reibungslos gelingt und wir den Ansturm bewältigen können, benötigen wir wieder Helfer an allen Ecken und Kanten: Mountain-Biker als Führungs- und Besenwagen, Streckenposten, Kuchenbäcker und -verkäufer, Einchecker am Melde-Counter, Bälleaufpumper und Hütchenaufsteller. Wenn ihr Teil der Seidenraupen-Familie werden wollt und euch an dem Tag einbringen möchtet, kontaktiert uns bitte einfach per E-Mail an seidenraupen_krefeld@gmx.de! Danke und schönen Tag da draußen!


Edel, edel: Die Seidenraupen sind jetzt auch auf INSTAGRAM

Entspannten Tag allen Seidenraupen-Fans #seidenraupen #running #trailrunning #seidenraupencross #krefeld

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Das hält ja kein Mensch aus: Die Seidenraupen sind jetzt auch auf Instagram. Ja, hömma, dat is ja Waaaaahnsinn. Wer ebenfalls auf dem Kanal ist, kann uns jetzt folgen. Unser Name seidenraupen_krefeld, der direkte Link ist www.instagram.com/seidenraupen_krefeld/ und on top haben wir auch ein kleines Fenster auf dieser Seite hier im rechten Bereich eingerichtet. Ab sofort gibts auf unserem Channel coole Fotos von unseren Lauf-Aktivitäten und sonstigen Nippes! Stay tuned, yaehaah!

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Gaudi am Eyller See: Kölker sammelt noch viele ein

Das Schwimmen gehört wahrlich nicht zu den Stärken von Seidenraupen-Präsi Manu beim Triathlon. Umso mehr macht es ihm dagegen Spaß beim Laufen noch einige einzusammeln. Wie am Samstag beim 10. ATV-Triathlon am Eyller See. In 1:03:42h wurde er am Ende 52. bei 156 gestarteten Männern (Gesamt: 55., M35: 8.).

Für die 500 Meter im Eyller See benötigte er 8:58min. Auch die 20 Kilometer auf dem Rad legte er mit genau 35 Minuten recht gemütlich hin. „Ich hatte dummerweise eine Trinkflasche vergessen, was sich als nicht optimal erwiesen hat. Die Luft war, im Vergleich zum Vorabend, verdammt trocken. Ansonsten war es eine sehr gelungene Veranstaltung mit vielen Fans am Seitenrand“, sagte er später dem WDR. Beim Laufen war glücklicherweise der Getränkestand die Rettung. Zwar gab es hier, wie noch wenige Stunden zuvor, kein Bolten Alt in rauen Mengen, dafür aber Wasser. Derart beflügelt absolvierte er die fünf Kilometer in 19:44min, immerhin die 15.-schnellste Zeit.

Es gewann Alexander Reichmann in 53:51min. Ommmm…


Triathlon voraus: Ab ins Strandbad Eyller See

Der kleine, aber feine ATV-Triathlon am Eyller See lockt am Samstag, 15. Juli, die Massen nach Kerken. 232 Teilnehmer haben gemeldet, mal sehen, wer spontan noch Lust hat. Von den Seidenraupen ist Manu dabei.

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Der Kurs beim ATV-Triathlon.

Geschwommen wird im Eyller See (rund 500 Meter), ehe es auf die 20 Kilometer lange Radstrecke geht. Hier sind drei Runden zu absolvieren. Fünf Kilometer gilt es danach noch zu laufen. Um 14 Uhr starten die Frauen und die Staffeln, um 16 Uhr die Männer.

Für die Teilnehmer ist der Parkplatz gegenüber des Eingangs zum Eyller See reserviert. Dieser Parkplatz kann jedoch nur vor und nach der Veranstaltung befahren werden.
Während der Veranstaltung ist dieser Platz geschlossen (13 bis 18.30 Uhr). Zufahrt zum Parkplatz nur mit der Anmeldebestätigung. Für Besucher sind zwei Parkplätze am Buyxdyck eingerichtet. Bitte hier der Beschilderung folgen.

 


Seidenraupen-Staffel auf Platz zwei

Die Seidenraupen-Staffel Moritz Mayntzhusen und Manuel Kölker hat beim 3. „Swim, Run and Fun“ beim SV Neptun den zweiten Platz erreicht. Zuvor gingen beide auch in der Einzel-Wertung an den Start und kamen hier auf die Plätze fünf und sieben. Beim Radrennen „Rund um Bockum“ war Manu ebenfalls am Start. Das amtliche Rennergebnis liegt zwar noch nicht vor, mit der Entscheidung hatte er allerdings nichts zu tun.

Das war aber auch keine große Überraschung: Die in diesem Jahr geradelten Kilometer bewegen sich gerade mal im dreistelligen Bereich – deutlich zu wenig, um auch nur ansatzweise mithalten zu können. Bei dem als vom BDR klassifizierten Hobby-Rennen hinterließ er dennoch einen nachhaltigen Eindruck. 😉 Einem Offiziellen war Kölkers Triathlon-Lenker aufgefallen – und das zwei Minuten vor dem Start. Alles Bitten half nicht, der Offizielle zitierte irgendwelche Regeln und drängte auf eine sofortige Montage – oder einen Nichtstart. Der handwerklich unglaublich begabte Kölker schnappte sich seine Imbus-Maschine und montierte den Aufsatz binnen kürzester Zeit ab, während das Feld dankenswerterweise wartete. Mit einigen Minuten Verspätung ging die wilde Hatz dann aber doch gleich los. Die Profis zogen schnell von dannen, Manu gelang es aber, sich an das Rad von Manni Bender zu hängen. Doch der hielt nicht lange durch und stieg früh aus, so dass es eine einsame Fahrt wurde. Die Spitze überrundete zwei-, dreimal und nach 33 Kilometern war der Spaß dann auch vorbei. Es wartete kühles Blondes am Seidenraupen-Headquarter, wo sich eine wilde Fanmeile entwickelt hatte. Von hier wurden dann noch die Fahrer des Lizenz- und des späteren Derny-Rennens angefeuert. Fazit: Tolle Veranstaltung – schön, dass es sie wieder gibt. Nur mehr Zuschauer könnte sie gebrauchen.

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Moritz übergibt an Manu.

Keine zwölf Stunden später stand dann die Schwimm- und Laufveranstaltung im und um das Neptunbad an. 330 Meter galt es in dem Baggerloch zu schwimmen, ehe 4,4 Kilometer im Fischelner Stadtpark zu laufen waren. Moritz kam im Einzelwettbewerb nach 23:17min ins Ziel und wurde damit Fünfter (von 14), für Manu war das Rennen nach 25:05min beendet, Platz sieben. Gemeinsam ging es dann noch als Staffel über die gleiche Distanz. Moritz übergab als Fünfter an Manu, der noch auf Platz zwei vorlaufen konnte (Zeit: 22:39min). Dem Führenden musste er mit neun Sekunden den Vortritt lassen.

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Siegerehrung der Staffeln beim Swin, Run and Fun.


„Rund um Bockum“ und „Swim, Run & Fun“ am Wochenende

Auf gleich zwei Sport-Events wird man die Seidenraupen an diesem Wochenende sehen. Zunächst steht am Freitagabend das Radrennen „Rund um Bockum“ an, am Samstag geht es dann beim SV Neptun beim „Swim & Run“ um die Stadtmeisterschaft in dieser Misch-Disziplin.

Zum zehnjährigem Jubiläum veranstaltet das Radsport Team Bockum am Freitag, 7. Juli, in der achten Auflage das beliebte Radrennen mit Start und Ziel auf der Buschstraße, in diesem Jahr unter dem neuen Namen „Rund um Bockum“. Auf dem 950 Meter langen Rundkurs kommen die Fahrer auch an der Geschäftsstelle der Seidenraupen auf dem Kreuzberg 65 vorbei.

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Los geht es um 17 Uhr mit dem Knax-Rennen der Sparkasse Krefeld. Hier können Kinder von sechs bis neun Jahren einmal erleben wie es ist auf einem abgesperrten Rundkurs Rennen zu fahren. Es werden zwei Runden zu fahren sein. Eine Medaille ist jedem Starter sicher. Um 17:15 Uhr geht es dann über die gleiche Distanz für die Zehn- bis 13-Jährige los. Auch hier ist der Start kostenlos und wird mit einer Medaille im Ziel belohnt. Bei beiden Rennen ist ein Helm und ein verkehrssicheres Rad Pflicht. Anmelden kann man sich für beide Rennen über die Facebook Seite des Radsportteams, oder direkt am Start bis 16:30 Uhr. Ab 17:30 Uhr wird es dann für die Starter des Jedermann Rennens ernst. Über die Distanz von 38 km wird der Sieger ermittelt. An diesem Rennen, ohne Lizenz, kann jeder ambitionierte Hobbyfahrer, der ein Rennrad und Helm hat teilnehmen. Die Startgebühr beträgt zehn Euro, die Anmeldung kann unter der Mailadresse t.weyers@gmx.net erfolgen. Das Hauptrennen absolviert dann ab 19 Uhr die Klasse der ABC Elite. Die ersten 8 Teilnehmer die hier ins Ziel kommen haben sich gleichzeitig für das folgende, zum ersten Mal in Bockum ausgetragene, Dernyrennen qualifiziert. Hier geht es ab 20:45 Uhr los.

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Der „Swim, Run & Fun“ findet am Samstag, 8. Juli, heuer zum dritten Mal beim SV Neptun statt. Die Veranstalter vom TRI-Team Fischeln erwarten erstmals neben vielen Familien und Freizeitsportlern ambitionierte Leistungssportler aus Krefeld, da erstmalig auch die Stadtmeisterschaften für Krefeld ausgerichtet werden. Zusagen gibt es bereits vom Krefelder Kanu Klub, dem SC Bayer 05 Uerdingen und vom örtlichen Leistungsschwimmer-Team des SV Neptun. Den Auftakt machen die Kinder bis neun Jahren beim 400m Lauf bzw. „Swim  & Run“ ab ca. 10:30 Uhr. Nach der Jugend und den Freizeitläufern startet ab ca. 14 Uhr das Hauptfeld im „Swim  & Run“. Hier wird die Stadtmeisterschaft für alle Krefelder Einwohner entschieden (weiblich und männlich). Anschließend folgen die Staffeln im „Swim  & Run“. Mit dabei im Wettbewerb um die Stadtmeisterschaft ist die Triathletin Yvonne Grein aus Fischeln. Sie konnte sich 2016 die Deutsche Meisterschaft im Sprint-Triathlon ihrer Altersklasse sichern und wurde Deutsche Vizemeisterin auf der olympischen Distanz in der Altersklasse W35. Geschwommen wird im Sommerbad Neptun. Das Laufen findet auf einer ausgewiesenen Strecke im Fischelner Stadtpark statt. Die Onlineanmeldung ist mittlerweile geschlossen. Nachmeldungen sind am Veranstaltungstag ab 10 Uhr möglich, soweit die Höchstzahl der Teilnehmer nicht schon vorher erreicht wird. http://ftv1905.de oder http://www.svneptun.de. Bei Fragen oder Anmerkungen gibt es hier Infos:  Tel.: 30 81 19, info@ftv1905.de).


Wir waren auf dem Rad: Tour-Etappe 2 in der Vorschau

Wenn am Wochenende die Tour de France in der Region gastiert, geht vielerorts nichts mehr. Gerade in Düsseldorf sollte man auf das Auto verzichten. Wir waren am Mittwoch auf der zweiten Etappe unterwegs und können sagen, wo es am Sonntag besonders toll werden könnte (Route: https://www.google.de/amp/www.rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/grand-depart/interaktive-karte-strecke-der-2-tour-de-france-etappe-juli-2017-aid-1.6394826.amp). 
Könnte deswegen, weil man wohl wetterfest eingepackt sein muss, um das Spektakel zu betrachten. Wem das nichts ausmacht, wird auf seine Kosten kommen. Ein wahrer Genuss, gerade für kleine Radsport-Fans, ist die Werbe-Kolonne, die rund zwei Stunden vor dem Feld über die Straßen fährt. Das ist Karneval im Sommer: Toll (http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/tour-de-france-2017-das-erwartet-sie-bei-der-werbekarawane-aid-1.6910846). 
Unsere (bzw. meine, ich konnte leider keine Mitstreiter für den Höllenritt gewinnen) Tour beginnt in Düsseldorf ab dem HBF. Hier war am Mittwoch noch nicht zu erkennen, was am Wochenende abgehen wird, aber das kann ja noch kommen. 
https://youtu.be/RzsMPtAPTIw
Die Etappe am Sonntag beginnt bekanntlich mit dem Einrollen in der Innenstadt, ehe es dann nach einigen Kilometern richtig losgeht. Anders als die Fahrer muss ich natürlich bei jeder Ampel halten. Und davon gibt es zunächst reichlich. Das ist ätzend, weil es jedes Mal bedeutet, aus der Pedale zu steigen. Hinzu kommen die zahlreichen Auto- und LKW-Fahrer, die wenig bis gar keine Rücksicht nehmen. Ich steige vom HBF kommend nach fünf KM endlich auf der Graf-Recke-Straße ein und habe schon gleich den ersten leichten Anstieg Richtung Galopprennbahn vor mir. Die folgende Abfahrt gehe ich gemächlich an, da es nass ist und die Bremsen kaum greifen. Sie würden auch wenig helfen, da die glatten Reifen auf dem Asphalt eh keinen Griff bekommen würden. 
Durch Gerresheim geht es dann nach Erkrath. Hier, wie nahezu überall, nutze ich den Radweg, da vorbeirasende Autos und LKW keinen Spaß machen. Was ebenfalls noch auffällt: Die Städte putzen sich heraus. Vielerorts werden Hecken gestutzt und Rasen gemäht. 
Erkrath lasse ich schnell hinter mir, bis auf ein in den französischen Nationalfarben angemaltes Fahrrad deutet auch hier noch nichts auf die Tour hin (die überall aufgehängten Parkverbotsschilder lasse ich mal außen vor). 

Netter Feld-Schmuck kurz hinter Erkrath.


Auf dem Weg nach Mettmann geht es durch das Neandertal und am gleichchnamigen Museum, geschmückt mit Rädern und großen Trikots, vorbei. Teilnehmer des Neandertal-Laufs werden einen Teil der Strecke kennen. 

Das Neandertal-Museum im Zeichen der Tour.

In Mettmann muss dann ein zweites Mal geklettert werden, die folgende Passage nach Ratingen ist dafür klasse: Abschüssig und später sogar mit Kurven absolut rasant. Bei mir glühten aus Respekt die Bremsen, die Cracks können hier wahrscheinlich auf Geschwindigkeiten von über 70 km/h kommen. Yiiihaaaah. 

Ratingen wird nur am Rande gestriffen, einen Wimpernschlag später ist man schon wieder zurück in Ddorf und quält sich durch die Innenstadt. 

Blick auf die Kasematten in Ddorf.


Über die Theodor-Heuss-Brücke fährt das Peloton endlich auf die richtige Rheinseite, mich lotste das Navi dagegen über die Oberkasseler Brücke, weil erstere wohl nicht per Rad befahren werden darf. Am Sonntag geht das, natürlich auch, um den Zuschauern die schöne Rheinseite in Oberkassel zu zeigen. 
Über Lueg- und Hansaallee Rolle düse ich schnell nach Lörick und schwupps nach Büderich. Hier wehen schon die ersten Fähnchen, schick. Das führte dann aber wahrscheinlich dazu, dass ich mich, derart geblendet, in Neuss verfuhr. Statt die Route durch die City zu rollen, schrammte ich nur daran vorbei. 
Umso genauer nahm ich es dafür in der Traditionsbehafteten-Radfahrer-Stadt Büttgen, wo die Tour gefühlt mitten übern Markt und dann über eine Rechts-Links-Kurve führt. Absolut ein Highlight, auch weil der beheimatete VfR Büttgen eine besondere Aktion plant und so für kurze Zeit im Rampenlicht der Welt steht. 

Auf der Bismarckstraße in MG geht es erstmals während der Tour2017 um Punkte für die Spurtwertung.


An Kleinenbroich und Korschenbroich vorbei sind wir dann auch schon schnell in Mönchengladbach, dem Ort der ersten Spurtwertung. Auf der Bismarckstraße mit Blick auf die Kaiser-Friedrich-Halle werden die Fahrer erstmals um Punkte für das grüne Trikot rasen. Für mich sah die Sache anders aus: Eine rote Ampel folgte der nächsten, schrecklich. 

Ganze 20km verläuft die Tour durch MG. Nach der City werden Rheydt, Wickrath (vom Schloss sieht man nur wenig) und Wickrathberg sowie Wanlo durchfahren, zum Teil mit spannenden Kurven und über schmale Straßen. Für die Zuschauer absolut sehenswert. 
Dann aber wird es laaaaangweilig. Acker um Acker reiht sich jetzt aneinander, und ja, man muss die Frage ob dieser Einöde stellen, warum man sich nicht den Spaß gönnte, durch die Geisterstadt Immerath zu fahren?! Bekanntlich fällt das Dörfchen wie einige andere in der Umgebung bald dem Braunkohleabbau Garzweiler II zum Opfer und ist schon leergeräumt. Die Rolladen sind herunter, aber was wäre das für eine tolle Möglichkeit gewesen, sich ein letztes Mal vom Ort zu verabschieden? Stattdessen stehen an den Ortseingängen Durchfahrtsverbotsschilder. Die Fahrer sehen das Dorf dennoch aus der Ferne, wenn sie denn den Blick nach links schweifen lassen. Ob sich jemand wundern wird, dass dort an einem Sonntag im Juli alle Fenster verrammelt sind?

Die Sophienhöhe begleitet die Radler eine ganze Zeit.


Über laaaange Landstraßen wird jetzt gebrettert, und, sollte das Wetter ansatzweise wie am Mittwoch sein, wird dabei steifer Westwind den Fahrern ins Gesicht wehen. Während auf der linken Seite die mächtige Sophienhöhe die Fahrer nicht mehr loslässt, geht es durch Titz, Mersch, Jülich und Aldenhoven. Oder auch Schleiden, Hoengen und Linden. Ein, zwei neckische Steigungen wurden dabei eingebaut, ehe schließlich nach Weiden und Würselen Aachen im schönen Schuss erreicht wird. Zur eigenen Sicherheit wählte ich auch hier den Radweg, aber das Feld wird hier am Sonntag so megakrassschnell heizen, dass wooooohaaaaah. 
Und das war es für mich auch schon: Denn da ich am Mittwochabend noch den Knaller TSV Bockum gegen Fortuna Düsseldorf sehen wollte, stieg ich in Aachen vom Rad und nahm den Zug zurück nach Krefeld (und da ich mich beeilen musste, gibt es auch keine Fotos oder Videos aus der Domstadt). 142 km zeigte mein Tacho inkl 700 Höhenmeter an, rund 60 wären es noch bis nach Lüttich gewesen. Inklusive einiger ungemütlicher Anstiege auf dem Weg dort hin. Aber das überlasse dann doch lieber den Profis. 😜


Drei Seidenraupen beim Charity-Run vorne dabei

Drei Seidenraupen haben sich beim traditionellen Charity-Run am vergangenen Sonntag vorne platzieren können und in ihren Altersklassen jeweils den zweiten Platz belegt.

Hendrik Hahn, der für seine ehemalige Firma Siempelkamp lief, kam über die 5km-Strecke nach 19:27 Minuten als Fünfter ins Ziel (Zweiter M30). Damit sicherte er seinem Betrieb in der Firmenwertung als Zweitschnellster Siempelkämper Rang eins. Lisa Hahn kam in 25:16min als 84. ins Ziel und wurde Zweite in der Damen-Hauptklasse. Erster bei den Männern: Bastian Siemes (17:54min), bei den Damen Katja Kanditt (20:12min).

Adam Mielech wurde in 44:56min über die 10km-Strecke 21. und Zweiter in der M45. Es gewann Maximilian Jakobs in 38:18min. Marlen Schapschröer holte den Damen-Sieg (43:23min).


Wer hat Lust: Tour-Etappe2 im Vorgeschmack

Bekanntlich gastiert am Wochenende die Tour de France in der Region. Und da ich beim offiziellen Termin nicht konnte, als es möglich war, die Strecke der zweiten Etappe abzufahren, werde ich nun am Mittwoch in die Pedale steigen.
So ist der Plan: Ich werde mit dem Zug morgens (8.26 ab HBF) nach Ddorf reisen und dann von dort die Etappe anfahren. Der Weg über Mettmann und zurück nach Ddorf bis Aachen ist rund 150km lang und bis auf die Runde bei Mettmann flach. Eine Übersicht gibt es hier: https://velomotion.de/2016/11/tour-de-france-2017-detaillierter-streckenverlauf-der-deutschen-etappen-veroeffentlicht/
Da ich nach drei Wochen Sportpause nicht genau weiß, wo ich stehe, ist Aachen zunächst das angestrebte Ziel. Vor allem die dann noch fehlenden 50-60km nach Lüttich haben einige heftige Steigungen in sich, so dass ich allenfalls bei guter Verfassung, einer Spur Wahnsinn und einigen Begleitern diesen zusätzlichen Weg auf mich nehmen würde.
Zum Rückweg: Von Aachen fährt ein Zug direkt nach KR (NRW-Tarif ~20€ plus 4,80€ Fahrrad-Ticket), bei einer Verlängerung nach Lüttich müsste man mit einigen Umstiegen rechnen und noch einmal rund 15€ für das Zugticket aufrechnen.
Interessenten können sich gerne bei mir auf den bekannten Kanälen melden.

Charity-Run am Sonntag im Stadtwald

Auf die Plätze, fertig, los: Der KTSV Preussen Krefeld, Preussen Krefeld Leichtathletik und der Kinderschutzbund bitten alle an den Start zum 13. Charity-Run am Sonntag, 25. Juni, im Stadtwald. Das lassen sich auch einige Seidenraupen nicht zweimal sagen und sind wie immer mit am Start. „Der Charity-Run ist einer der Höhepunkte im Krefelder Lauf-Kalender und daher so etwas wie eine Pflichtveranstaltung“, sagt Chef-Seidenraupe Manu Kölker, der allerdings leider urlaubsbedingt nicht mitlaufen kann.

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Iris Stachelhaus vom Bewegungskindergarten Pfiffikus, Rolf Klupsch vom KTSV Preussen, Birgit August vom Kinderschutzbund, Thorsten Klupsch und Frank Grubert vom KTSV Preussen und Pfiffikusse, die am 25. Juni ebenfalls mitlaufen.

„Jeder Läufer sorgt mit seiner Kondition dafür, dass die Welt der Kinder in unserer Stadt ein wenig heller wird“, spornen die Organisatoren Frank Grubert, Torsten und Rolf Klupsch, Susanne Blum sowie Birgit August Unentschlossene an. Denn der Erlös der Traditions-Veranstaltung ist für einen guten Zweck und fließt komplett in die Arbeit des Kinderschutzbundes, der in diesem Jahr 50 Jahre alt wird. Im Jubiläumsjahr des Kinderschutzbundes wird der 10.000 Läufer erwartet

Klein und groß, jung und alt können an den Start gehen. Es gibt wieder eine Generationenstaffel, eine 4 x 2,5 km-Staffel, einen Firmen- und Volkslauf sowie den Paul-Peeters-Gedächtnislauf (Hauptlauf). Während die einen schwitzen, kann sich der Rest der Familie mit Kaffee und Kuchen zu kleinen Preisen stärken oder die Läufer am Wegesrand anspornen.

Start und Ziel ist die große Wiese nähe Stadtwaldhaus. Viele Firmen nehmen mit großen Mannschaften jedes Jahr an dem Lauf teil und haben viel Spaß dabei. Auch die Schüler des Gymnasiums Fabritianum werden voller Energie mitlaufen. Ebenso die Gewinner eines Lauftrainings. Ganz aufgeregt sind immer die Bambinis, Jahrgang 2010 und jünger, die ohne Zeitnahme und Wertung 400 Meter zurücklegen werden. Ankommen ist das einzige Ziel. Anspornender Applaus ist ihnen sicher. Der Start der eifrigen Kinder ist jedes Jahr ein wunderschönes Bild. Alle Teilnehmer erhalten einen kleinen Preis.

Der Lauf der Schüler (1 km) richtet sich an die Jahrgänge 2009-2002. Geehrt werden die ersten drei Mädchen und Jungen. Je zwei Jahrgänge werden zusammen gewertet. Ein Spaß für die ganze Familie ist die Generationenstaffel: Die Strecke geht über 3 x 400 m. In jeder Staffel müssen mindestens zwei Generationen vertreten sein. Geehrt werden die ersten drei Staffeln im Gesamteinlauf.

Beim Firmen- und Volkslauf müssen 5 km zurückgelegt werden. Alle Teilnehmer einer Firma oder eines Freundeskreises bilden eine Mannschaft. Gewertet werden die ersten drei jeder Mannschaft durch Zeitaddition. Die schnellsten fünf und die größte Mannschaft werden geehrt. Es gibt aber auch eine Einzelwertung. Den Mannschaften macht es jedes Jahr großen Spaß, für die Kinder in Krefeld mal ordentlich ins Schwitzen zu kommen und so Gesprächsstoff am nächsten Arbeitstag zu haben. Hier gab es in der Vergangenheit stets gute Zeiten der Teams „bockum life“ und Siempelkamp, angeführt von den Ur-Raupen Kölker und Hendrik Hahn.

Für den Paul Peeters-Gedächtnislauf (Hauptlauf über 10 km) braucht man schon eine gute Kondition. Die beiden ersten Plätze (männlich/weiblich)  bekommen in diesem Lauf den Paul-Peeters-Gedächtnispokal. Beim Staffel-Lauf über 4 x 2,5 km werden die ersten drei Staffeln im Gesamteinlauf geehrt.

Ein großes Dankeschön gilt den Unterstützern des charity run: Die Volksbank Krefeld eG, der Chempark, Cargill, Ralf Gudden – Zahnarztpraxis für Kinder, JJK Verlagssoftware, comTeam Systemhaus-Verbund und das Stadtwaldhaus.

Anmelden kann man sich online unter www.jjk.de/charityrun. Hier findet man auch alle Details. Firmen können sich gerne per E-Mail unter charityrun@jjk.de anmelden.  Meldeformulare können auch gerne an den Kinderschutzbund Krefeld, Dreikönigenstr. 90-94, 47798 Krefeld gesendet werden. Dort können in der Woche nach dem Lauf auch vergessene Urkunden abgeholt werden. Birgit August: „Ich drücke allen die Daumen und sage DANKE, dass Sie sich für die Kinder in Krefeld einsetzen. Gemeinsam schaffen wir alles.“

 

Der Zeitplan:

10.00 Uhr Bambinilauf der Jungen bis Jahrgang 2010 (400 Meter)

10.10 Uhr Bambinilauf der Mädchen bis Jahrgang 2010 (400 Meter)

10.20 Uhr Schüler Jahrgänge 2002 bis 2009 (1 km)

10.30 Uhr Schülerinnen Jahrgänge 2002 bis 2009 (1 km)

10.45 Uhr 3 x 400 m Generationenstaffel

11.15 Uhr Firmen- und Volkslauf (5 km)

12.15 Uhr 4 x 2,5 km Staffeln

12.15 Uhr Paul Peeters Gedächtnislauf (Hauptlauf,10 km)