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Lisa in Nepal: Die Vorbereitung & Es geht los (Teil zwei)

Nepal – das ist das Dach der Welt, hier stehen die höchsten Berge unserer Erde. Lisa Hahn hat das Land kürzlich bereist und nimmt uns mit ihrem Reisebericht auf eine spannenden Ausflug mit. Insgesamt gibt es elf Teile, die immer mittwochs online gehen. Hier nun Teil zwei.

Teil 2: Die Vorbereitung

Im Juli kaufe ich erstmal Himalaya taugliche Wanderschuhe und laufe sie im Rekordsommer in den heimischen Gefilden ein. Ende August buche ich dann den Flug. Am 02.10. werde ich losfliegen, über Delhi nach Katmandu. Jetzt bleiben mir noch ca. 5 Wochen, das nötige Equipment zusammen zu kaufen/leihen. Denn so richtig Ahnung davon, was ich da machen möchte, habe ich nicht. Zumindest nicht praktisch. Ich habe die letzten 3 Jahre einiges an Büchern, Artikeln, Forenbeiträgen usw. zum Himalaya gelesen, aber bis dato blickte ich lediglich auf einige Genusstouren in den Alpen zurück – hoch wandern, runter fahren im Lift – und meine erste und letzte Übernachtung auf einer (österreichischen) Hütte lag ungefähr 16 Jahre zurück…. Es fehlte schon an den grundlegendsten Dingen.

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Aussicht vom Renjo La, Blick auf Gokyo Lake und Mount Everest (Bildmitte zwischen den Wolken)

Und so bin ich dann im September quasi „quer durch die Republik“ und bis nach Paris gefahren, um in meinem erweiterten Bekanntenkreis, die nötigen Dinge zusammen zu klauben. Einen Rucksack in Krefeld (die Tante des besten Freundes meine Bruders), einen Schlafsack in Broekhuysen (Arbeitskollegin meiner Mutter), Wanderhosen, lange Unterwäsche, einen zweiten Rucksack und Kartenmaterial in Paris (meine Gastschwester Pauline). In Köln habe ich noch einen Seiden-Inlet für den Schlafsack gekauft, in Düsseldorf Merinounterwäsche, Mütze/Stirnband und noch weitere nützliche Kleinigkeiten.

Am Ende habe ich 2 gepackte Rucksäcke vor mir stehen, jeweils 7,5 kg und schon entsprechend aufgeteilt: Den einen Rucksack werde ich in der ersten Woche von Jiri bis Lukla mitnehmen. Den zweiten Rucksack, mit den dickeren Sachen für weiter oben, lasse ich von Kathmandu nach Lukla fliegen und werde ihn da dann am 13.10. entgegen nehmen für die restliche Tour, die ich in Begleitung eines Guides, eines Porters und eines weiteren Trekkers machen werde.

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Eine von vielen Hängebrücken über den Dudh Kosi

Es geht los

Und dann ist der Tag da, an dem es losgeht. Morgens um 11.00 ab Amsterdam-Schiphol. Der Flug ist lang. So lang, dass ich mich mit jeder weiteren Stunde im Flieger frage, ob das eine gute Idee war. Aber – jetzt ist es, wie es ist, also Augen zu und durch. Ein 7-Stunden-Layover in Delhi raubt mir die letzte Energie, ich will nur noch irgendwo liegen und schlafen. Dann geht es weiter Richtung Kathmandu. Ich sitze auf der falschen (rechten) Seite im Flieger, ich schaue nach Süden. Der Himalaya liegt auf der linken Seite. Als ich zum Klo gehe, schaue ich links durch eines der Fenster und der Anblick ist ÜBERWÄLTIGEND. Hier wollte ich hin, alles ist gut.

In Kathmandu liege ich dann erstmal flach. Ich habe mir im Flieger eine Erkältung eingefangen und plötzlich kriege ich Panik, ob die Tour klappen wird oder jetzt an einem blöden Schnupfen alles scheitert. Es ist Mittwochmittag. Freitagmorgen um 5.30 will ich im Bus nach Jiri sitzen. Ich schlafe bis Mittwochabend, dann gehe ich raus und treffe mich zum Abendessen mit Eva, einem Mädchen aus Den Haag, das ich im Flieger von Delhi nach Kathmandu kennengelernt habe. Um 20.00 liege ich wieder im Bett, bis Donnerstagmittag um 16.00. Dann raffe ich mich auf und bringe meinen zweiten Rucksack zum Office der Organisation, damit der Guide ihn im Flieger mitnehmen kann nach Lukla. Danach esse ich noch was in Thamel, dem Zentrum von Kathmandu und geh wieder zurück ins Bett. Pünktlich um 4.00 am Freitagmorgen werde ich von alleine wach – und fühle mich super.

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Aufstieg nach Tengoche, rechts die Ama Dablam

Ich packe und laufe durch ein fast ausgestorbenes Kathmandu zum Busbahnhof. Dort angekommen trifft mich der Schock. Zu viele Menschen, zu viele Busse und nicht einen Hauch von einer Idee, welcher davon nach Jiri fährt. Ich hab noch 20 Minuten den richtigen Bus zu finden. Ich gebe mir einen Ruck und laufe durch die Menschenmenge und rufe laut (und zunehmend verzweifelter): „JIRI. JIRI. JIRI….“ Plötzlich steht ein Mann vor mir und spricht mit mir auf Nepali. Er will, dass ich mit ihm mitgehe. Er redet und gestikuliert. Ich überlege kurz: Wie alle Asiaten ist er einen Kopf kleiner als ich…. Ach komm, ich riskier’s, was kann schon passieren? Ich folge ihm eine Weile durch das Gedrängel ohne erkennen zu können, wo wir hinlaufen. Dann  stehen wir vor einem Bus und er lächelt und sagt: „Jiri.“

Vor mir liegen jetzt 14 Stunden Fahrt. Ich bin die einzige Ausländerin, ansonsten nur locals. Und Hühner. Und Ziegen. Das Radio spielt Musik, wie man sie aus Bollywood Filmen kennt…. Das wird ein harter Tag werden.

Ich komme abends in Bhandar (in der Nähe von Jiri) an, mein älterer nepalesischer Sitznachbar aus dem Bus bringt mich zur ersten Lodge im Ort. Ich bringe meine Sachen auf das Zimmer, bestelle Essen. Beim Anblick und Geruch des vorhandenen Plumpsklos beschließe ich, dass es noch nicht so dringend ist. Danach schlafe ich erstaunlich gut in meinem Seiden-Schlafsack und ein paar Decken aus der Lodge (in denen, nach deren Anblick zu schließen, schon einige Trekker drin geschlafen haben). Ich stelle schon jetzt fest, dass man sich hier immer wieder ein Stück weit überwinden muss.

 

Unser Osterei: Lisas Nepal Trip (Teil 1)

Nepal – das ist das Dach der Welt, hier stehen die höchsten Berge unserer Erde. Lisa Hahn hat das Land kürzlich bereist und wird uns nun in den kommenden Wochen mit ihrem Reisebericht auf eine spannenden Ausflug mitnehmen. Insgesamt gibt es elf Teile, die immer mittwochs online gehen. Teil eins gibt es aber schon heute – unser Osterei. Habt eine schöne Osterzeit und genießt Lisas Story. Sie hat es in sich…

Teil 1: Nepal – Die etwas andere läuferische Herausforderung

Einmal in den Himalaya und da den höchsten Berg der Welt mit eigenen Augen sehen…. Vor ca. 3 Jahren hat es angefangen. Eine Faszination, die sich im Laufe der Zeit zu etwas wie einer Besessenheit entwickelt hat. Wer mich kennt weiß, dass ich keine Ruhe mehr finde, wenn ich mir einmal was in den Kopf gesetzt habe.

Aber woher die Zeit nehmen? Für eine geführte Rundtour ab/bis Lukla zum Everest Base Camp sollte man 8 – 9 Tage planen. Aber wirklich nur den „Solu Khumbu Highway“, den überlaufensten Trek im Himalaya machen? Fühlt sich irgendwie nicht richtig an. Für alle anderen Touren benötigt man allerdings locker an die 20 Tage. Ich schiebe die Idee erstmal an die Seite…. Für später, wenn sich mal ein günstiges Zeitfenster ergibt.

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Lisa an Tag 12 – Im Hintergrund ist die nächste Tagesetappe Richtung Chhukung zu sehen

Als ich im Juni 2018 meinen Job kündige, ist dieses Zeitfenster plötzlich da und Nepal sofort wieder in meinem Kopf. Die Gelegenheit war noch nie so günstig. Ende September wird mein letzter Arbeitstag sein und Oktober/November ist die beste Zeit, um im Himalaya zu trekken.

Ohne zeitliche Einschränkungen stelle ich mir meine absolute Wunschroute zusammen: Eine Kombination aus dem Jiri – Lukla Trek, dem Everest Base Camp Trek und dem 3 High Passes Trek mit Gokyo Lakes. Diese 3 Routen sollen die schönsten, aber auch schwierigsten in der Everest Region sein. So miteinander verkettet kann ich die einzelnen Routen etwas „einkürzen“, da ich nicht für jeden der drei Abschnitte erneute Akklimatisierungstage benötige.

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Start- und Landebahn Lukla Airport

Jiri ist der Ausgangspunkt der ursprünglichen Everest-Besteigungs-Route. Bevor es den Flughafen in Lukla gab, sind alle Expeditionen zum Everest (von der Südseite) ab hier gestartet. Heute ist dieser Abschnitt bis Lukla eher weniger belaufen, verfügt aber wegen der Historie über eine „gute Infrastruktur“ – damit sind hier markierte Trails, Dörfer entlang der Route mit kleinen Kiosken und ausreichend Lodges zum Schlafen gemeint.

Lonely Planet meint dazu: „Physically speaking, this is a long, hard trek with many steep hills. The reason we grade it as ‚moderate‘ is simply because of the convenience of teahouse accomodation and relatively low altitudes.”

Man startet in Jiri auf einer Höhe von knapp 2.000 m, Lukla liegt auf 2.800 m. Der höchste Punkt des Abschnitts ist der Lamjura Pass mit 3.500 m. Diesen Teil traue ich mir alleine zu und möchte ihn in 6 Tagen laufen. Ich baue mir zur Sicherheit 2 Tage Puffer ein, falls etwas schief läuft.

Ab Lukla soll es dann in 16 Tagen weitergehen…. Durch Namche Bazaar auf den Nangkartshang (5.073 m) über den Kongma La Pass (5.550 m) zum Everest Base Camp (5.364 m), auf den Kala Patthar (5.643 m) über den Cho La Pass (5.420 m) auf den Gokyo Ri (5.357 m) und über den Renjo La Pass (5.417 m) zurück durch Namche nach Lukla.

Das Urteil von Lonely Planet: „This is an epic journey that will lead you over some of the highest mountain passes in the world. The trails are steep and the altitude hangs on your muscles like a diving belt, but the sense of achievement at the end of the trek is quite profound. Only for the truly adventurous.”

Hier fehlt mir in Gänze die Erfahrung, um das alleine durchzuziehen. Daher frage ich eine geführte Tour für diesen Abschnitt an.

Die Organisation (Nepal Eco Adventures), an die ich mich wende, bietet die Tour u. a. vom 13. – 28.10. an. Begleitet wird man von einem Guide und je einem Porter für 2 Personen, sie kümmern sich um die benötigten Permits, buchen meinen Rückflug von Lukla nach Kathmandu und bieten mir an, einen Teil meines Gepäcks zu verwahren und mit dem Guide nach Lukla fliegen zu lassen, sodass ich den Solo-Part in der ersten Woche mit leichterem Gepäck bestreiten kann.

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Lisa auf dem Renjo La Pass (5.535m)

Der Plan steht, alle Informationen liegen mir vor – jetzt muss nur noch eine Entscheidung getroffen werden.

Das Ergebnis:

23 Tage – 220 km – 11.513 hm Aufstieg – 10.953 hm Abstieg – unzählige Liter Schweiß und Tränen

Was nun folgt ist die ziemlich beeindruckende Bilderserie, die das Abenteuer dokumentiert, und mein persönlicher Bericht darüber, wie sich der ganze Wahnsinn angefühlt hat….

 

Whoopwhoop: Rennen für Bambinis und Kids im Rahmen des SRC

Mal etwas Neues wagen: Dachten sich die Seidenraupen und heben im Rahmen des Seidenraupen-Cross am Sonntag, 6. Oktober, zwei Läufe für Bambinis und Kinder ins Leben. „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“, sagt Manuel Kölker, der die Idee schon seit einigen Jahren in der Tasche hatte, immer wieder hervorkramte und dann nach kurzer Diskussion dorthin zurück verfrachtete. Jetzt aber wird ein Versuchsballon gestartet. „Wir werden sehen, ob es klappt, oder ob uns die Organisation überrollt“, so der Vorsitzende.

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So in etwa könnte der Kurs verlaufen. Die tatsächliche Strecke wird noch bekannt gegeben.

Bambini (Jahrgang 2012-2018) und Kids (2007-2011) starten um 10 bzw. 10.15 Uhr auf eine oder zwei Runden auf der Anlage des Hülser SV, die nachfolgenden Rennen verschieben sich um 35 Minuten. Kölker: „Wo es genau langgehen wird, ist zwar angedacht, aber noch nicht in Stein gemeißelt. Mal sehen.“

Die Anmeldung ist ab sofort geöffnet, und hier zu finden: https://my4.raceresult.com/112388/registration?lang=de

Meikes heißer Ritt durch die Hauptstadt

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge hat Meike Thomassen den Berlin-Habmarathon gerockt. Lachend, weil Wetter und Atmosphäre passten, weinend, weil sie alleine auf die 21,1 KM musste. Kathi Schulze Dieckhoff zog wegen Krankheit am Morgen die Notbremse und verordnete sich schweren Herzens Startverbot. Vorbei der Traum vom gemeinsamen Lauf durch die Hauptstadt samt Zieleinlauf am Brandenburger Tor.

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Da war die Welt noch in Ordnung: Meike (links) und Kathi (rechts) mit den Startnummern in der Hand.

Meike kam gut aus dem Block, die ersten fünf KM waren schon nach 27:33 min erreicht. Etwas langsamer dann die zweiten fünf KM (28:20 min), ehe es richtig warm wurde. „Es war geil, aber dann auch super heiß“, sagte Meike später im Ziel.

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Meike auf dem Kudamm. Sehr nice…

 

Logische Konsequenz: Fuß vom Gas, genießen. Und so waren die weiteren 5KM-Splits bei 29:29 min und 36:20 min (6 KM) eine angenehme Genussrunde vorbei am Checkpoint Charly, Gendarmenmarkt, Schauspielhaus, französischer und deutscher Dom, Unter den Linden zum Ziel kurz hinter dem Brandenburger Tor. Für Kathi heißt es dann im kommenden Jahr wieder Vollgas (oder ist da nicht noch im Herbst ein Lauf durch Berlin?).

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Dritter Halbmarathon in Folge: Manu, Martin und Denis sind schon ein wenig bekloppt…

Mit deutlich weniger Zuschauern mussten Martin Myrold und Manuel Kölker leben. Sie hatten sich als dritten Halbmarathon in Folge den Benrather Volkslauf ausgesucht: 21 KM durch das Naturschutzgebiet Benrather und Hasseler Forst und um den Unterbacher See in Düsseldorf. Abgesehen vom Start/Ziel-Bereich und einigen Spaziergängern auf den kurvigen Waldwegen keine Spur von Fans 😉 Die Vorzeichen standen bei den beiden anders: Martin hatte schon im Vorfeld zwölf KM auf der Uhr, wollte also über 30 KM laufen, Manu im Bereich von 1:25 h finishen. In 1:37:07 h joggte Martin schließlich ins Ziel (Platz 43., M30: 9.), Manu in 1:26:22 h (10. / M40: 2.). Denis Brick, auch mal wieder dabei, kam auf 1:33:48 h (30. / M30: 8.).

Nun steht am kommenden Samstag der Lauf nach Venlo an.

Zwei Seidenraupen beim Berliner Halbmarathon

Gleich zwei Seidenraupen sind am kommenden Sonntag in Berlin beim dortigen Halbmarathon am Start. Meike und Kathi werden das Pflaster auf der Jagd nach neuen Bestzeiten erglühen lassen – bekanntlich ist das auf dem flachen Terrain in der Hauptstadt gut möglich.

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Die Strecke des Berliner Halbmarathons.

Anders als in den vergangenen Jahren startet der Halbmarathon nicht an der Karl-Marx-Allee, sondern Start und Ziel sind erstmals in unmittelbarer Nähe zum Brandenburger Tor und zur Siegessäule. Der Grund für die Verlegung ist die geplante Sanierung der Karl-Marx-Allee. Vorbei an der Technischen Universität, geht es über den Ernst-Reuter-Platz zum Schloss Charlottenburg. Lietzensee, Kurfürstendamm und Gedächtniskirche sind weitere Hotspots, ehe der Potsdamer Platz erreicht wird. Es folgen Checkpoint Charly, Gendarmenmarkt, Schauspielhaus, französischer und deutscher Dom Unter den Linden zum Brandenburger Tor. Fertig.

Martin und Manu in Düsseldorf am Start

Weniger spektakulär wird da wahrscheinlich der Halbmarathon, den Martin und Manu sich für Samstag auferlegt haben. Zwar auch 21 Kilometer, die aber „nur“ durch das Naturschutzgebiet Benrather und Hasseler Forst und um den Unterbacher See in Düsseldorf gehen > Natur pur eben.

Let’s Move-Sporttag am 13. April fällt aus – Lauf findet aber statt

Der Sporttag „Let’s Move by Roze Zaterdag“ fällt wegen zu geringer Anmeldezahlen aus. Ursprünglich war die Veranstaltung für Samstag, 13. April, geplant und sollte im Rahmen des Roze Jaar stattfinden. Das Roze Jaar bzw. der Roze Zaterdag Venlo-Krefeld am 29. Juni wirbt für ein gleichwertiges Miteinander mit Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgenders und Intersexuellen (LSBTI). Erstmals richten mit Venlo und Krefeld zwei Städte diesen seit 1977 in den Niederlanden stattfindenden Tag aus. Bei dem Sporttag war geplant, dass sich Menschen, egal welcher sexueller Neigung, in verschiedenen Sportarten treffen. Ein Fußball-Training und ein Tennis-Turnier standen auf dem Programm, ebenso Läufe, Wanderungen, Fahrrad-Touren, Boule und verschiedene Indoor-Sportarten.

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Auch wenn der Sporttag nicht stattfindet: Gelaufen wird trotzdem.

Der geplante Lauf von Krefeld nach Venlo findet trotz der Absage allerdings statt. Federführend ist der Verein Seidenraupen Krefeld, der den Lauf schon einige Male durchgeführt hat. Läufer treffen sich um 9.45 Uhr vor dem Krefelder Rathaus, von wo es um 10 Uhr 33 Kilometer ohne Wettbewerbscharakter in einem Tempo zwischen 5 und 5.30 min/km bis nach Venlo geht. Da es keine Zwischenstops oder Verpflegungsstände auf der Strecke gibt, wird zur Mitnahme eines Trinkrucksacks oder –gürtels geraten. Die Rückfahrt erfolgt per Zug. Interessierte können sich unter seidenraupen_krefeld@gmx.de melden. Die Strecke ist hier zu sehen: www.gpsies.com/map.do?fileId=wpjqidzdtnbfslop. Ein Einstieg ist entlang der Route natürlich möglich.

Seidenraupen trotzen dem windigen Venlo

Ein besseres Laufgefühl, wohl aber keine Bestzeit: So fasste Martin Myrold seinen ersten Venloop zusammen. Mit 1:23:51 h verfehlte er seine erst vor einer Woche in Duisburg aufgestellte PB zwar um 29 Sekunden, war danach aber trotzdem sichtlich zufrieden.

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Manu (Zweiter von links) und Martin (Dritter von rechts) ließen, wie auch die anderen Protagonisten auf diesem Foto, Michelle diesmal im Kofferraum und gingen in Venlo frühstücken.

Was anderes ist in Venlo eigentlich auch kaum möglich, passen doch die Stimmung und der Support entlang der Strecke immer. Störend war einzig der kräftige Wind, der den Läufern auf den langen Passagen entlang der Maas bei ansonsten schönem Wetter gefühlt ständig um die Ohren bließ. Martin wurde mit seiner Zeit Gesamt-229. (M-sen: 132.) von 8892 Finishern.

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Manu hatte schon zehn KM in den Beinen, als es auf die HM-Runde ging.

Auch die anderen Seidenraupen waren flott unterwegs: Hendrik Hahn (1:27:39 / 431. / M-sen: 179.), Manuel Kölker (1:31:56 / 625. / M40: 69), der zuvor schon zehn KM abgeschrubbt hatte, Moritz Mayntzhusen (1:41:51 / 1483. / M-sen: 410) und Ali Celik (2:23:25 / 7957. / M40: 787) konnten mit ihren Zeiten zufrieden sein.

Hier gibt es ein Video des letzten KM.

 

Roze Jaar: Let’s Move-Sporttag am 13. April

Der Roze Zaterdag Venlo-Krefeld 2019 am 29. Juni wirbt für ein gleichwertig Miteinander mit Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgenders und Intersexuellen (LSBTI). Erstmals richten mit Venlo und Krefeld zwei Städte diesen seit 1977 in den Niederlanden stattfindenden Tag aus. Das Jahr vor dem tatsächlichen Tag heißt Roze Jaar und gibt fortlaufend „rosa Impulse“ – so auch am Samstag, 13. April. Dann nämlich heißt es „Let’s Move by Roze Zaterdag“. Noch bis Ende der Woche können sich Interessierte anmelden.

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Bei „Let’s move“ werden zahlreiche Sportarten angeboten.

„Sport verbindet und verbrüdert. Am 13. April veranstalten wir einen grenzenlosen Sporttag und wollen so die Akzeptanz, Sichtbarkeit, Sicherheit und Zugänglichkeit von LSBTI im Sport erhöhen. Alle Gleichgesinnten können mitmachen, natürlich auch Heteros“, sagt Anoek van Rijswick aus dem Organisationsteam. Angeboten werden Fußball, Tennis, ein Indoor-Parcour mit Crossfit und Co., Laufen, Wandern, Radfahren und Boule. „Ein Abendessen und eine Party schließen den Tag ab für die, die dann immer noch Power in den Knochen haben.“ Basis ist der Sportpark des Health & Racket Clubs in Venlo-Boekend, Heymansstraat 101. Einige Sportarten finden auf benachbarten Anlagen statt. Beim Health & Racket Club Venlo befinden sich auch Umkleiden und Duschen.

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Die werden notwendig sein, denn ins Schwitzen kommen die Teilnehmer bestimmt. Ausdauerstarke Läufer starten um 13.45 Uhr vom Krefelder Rathaus, um die 38 Kilometer lange Strecke nach Venlo-Boekend zu absolvieren. Teilnehmer aus Venlo werden zuvor per Bus nach Krefeld gebracht, die Starter aus Krefeld fahren mit dem gleichen Bus abends zurück zum Anfangspunkt. Es wird, je nach Anzahl der Teilnehmer, mehrere Gruppen mit verschiedenen Tempi geben. Federführend ist hier der Verein Seidenraupen Krefeld, der den Lauf schon einige Male durchgeführt hat. Wer es lieber kürzer mag, kann um 15.45 Uhr auf einer zehn Kilometer langen Strecke vom Health & Racket Club Venlo starten.

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Die Fußballer beginnen um 13 Uhr mit einem Training. Alle Aspekte  des Sports werden abgedeckt: Aufwärmen, Technik, Passen und Schießen, Abschließen und Positionsspiel. Sowohl erfahrene als auch der ungeschulte Kicker werden völlig in ihrem Element sein. Ein Turnier schließt das Training ab.

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Die Tennisspieler messen sich im Tennisclub Boekend ebenfalls ab 13 Uhr in einem Turnier, je nach Anmeldungen im Einzel oder Doppel.

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Beim Indoor-Parcour werden verschiedene Sportarten angeboten, darunter CrossFit, Spinning, Bodypump, Bodybalance, Bodyattack und Tone. Professionelle Fitness- Trainer des HRC Venlo sorgen für einen reibungslosen Ablauf ab 13 Uhr. Auch Anfänger können sich hier austoben.

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Um 13 Uhr startet auch die 40 Kilometer Radausfahrt rund um Venlo inklusive eines Abstechers nach Deutschland. Auf Wunsch können auch Räder geliehen werden. Die Fahrt dauert circa drei Stunden. Tempo und Ruhezeiten können nach eigenem Ermessen festgelegt werden.

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Wanderer begeben sich in bis zu 15 Personen starken Gruppen ab 13 Uhr auf eine zehn und eine 15 Kilometer lange Tour durch das Naturschutzgebiet De Groene Long.

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Beim Petanque Club Venlo werden ab 13 Uhr Boule-Wettbewerbe ausgespielt. Auch Anfänger werden feststellen, dass das scheinbar einfache Boulespiel viel interessanter ist, als man denkt.

Für alle Angebote wird eine kleine Teilnahmegebühr fällig, Anmeldungen sind unter https://rozezaterdag2019.eu/de/lets-move-de/ bis 30. März möglich, wo es auch weitere Informationen gibt.

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Halbmarathon in Duisburg: Bestzeit für Martin

Mit einer Bestzeit haben die Seidenraupen Martin Myrold und Manuel Kölker die Heimreise aus Duisburg angetreten. Auf der nicht gerade beliebten Halbmarathonstrecke im Rahmen der Winterlaufserie setzte Martin zu Beginn seiner Wettkampfsaison direkt ein Ausrufezeichen: Trotz verhaltenem Beginn verbesserte er seine persönliche Bestzeit über die 21,1 Kilometer auf 1:23:22 h (Platz 39). Dabei war es für ihn nur ein lockerer Aufgalopp in die Saison. Am Sonntag soll die Marke in Venlo direkt wieder geknackt werden.

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Manu, Dennis und Martin nach dem Lauf. Alle noch taufrisch.

Anders standen die Vorzeichen für Manu, der eigentlich schnell beginnen wollte. Schließlich stand ein Zehner in 38:30 min als Vorhaben auf dem Zettel. Nach flottem Beginn stotterte der Motor aber, „meine Beine haben sich zeitweise wie Gummi angefühlt. Außerdem hatte ich mein Asthma-Spray nicht dabei, welches im Moment aber bitter notwendig ist.“ So passierte er die Zehn-Kilometer-Marke erst bei einer 39min-Zeit. Ab da ging es im 3h-Marathontempo, also zwischen 4.10 und 4.15 min/km, locker weiter und mit einer 1:25:20 h ins Ziel (Platz 56, M40: 4.).

Es gewann übrigens der Isländer Arne Petersson in einer Zeit von 1:06:22 h(uff), die Michelle-Trainingspartner Dennis Brick (1:31:07 h; 131./ M30 23.) und Martin Eckel (1:35:12 h; 209., M30: 37.) folgten.

In der gesamten Wertung belegt Kölker Platz 63 (M40 7.) in 3:08:06 m, und die Michelle-Trainingspartner Arthur Martin Hoffmann-Myrold 15 (M30: 5.) 2:54:39 h, Brick 95 (M30: 19) in 3:13:43 h und Martin Eckelt 151 (M30: 27.) 3:22:49 h.

Ballern in Duisburg

Letzter Teil der Winterlaufserie in Duisburg: Das bedeutet zumeist Laufen im lauen Lüftchen. So auch am Samstag, wenn das Thermometer bis auf die 20 Grad-Marke vorschnellen wird. Toll, dass bei diesem Wetter dann direkt der erste Halbmarathon des Jahres auf dem Programm steht.

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Die Halbmarathon-Strecke beim Winterlauf in Duisburg.

Für Seidenraupe Manu, der diesmal mit Martin Verstärkung aus den eigenen Reihen erhalten wird, geht es um 15 Uhr auf die wilde Jagd. Der Trainingsplan sieht flotte 10 in 38:30 min vor, so dass es schnell vom Start weg geht. „Mal sehen, wie dann die restlichen elf KM werden“, so Manu. „Zur Not muss Martin mich tragen.“

 

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