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Henne meistert auch dritte 4Trails-Etappe

Die 4Trails sind zurück – und zwar mit einem neuen Konzept, einer neuen Streckenführung und vor allem: Hendrik Hahn. Das Gründungsmitglied war bekanntlich 2013 bei dem viertägigen Etappenrennen durch die Alpen angemeldet, musste dann aber wegen einer hartnäckigen Achillessehnenreizung passen. Manuel Kölker musste daher alleine los. Jetzt wagt er das Comeback!

Ein Haufen Irrer! Foto: Plan B

Vor sechs Jahren waren die 4Trails noch die kleine Variante des Transalpine Runs: Vier Etappen, jeweils im Bereich eine Marathondistanz, dazu happige 10.000 Höhenmeter im Aufstieg. Beim TAR war es eben die doppelte Menge. Nach einer kleinen Unterbrechung hat Organisator Plan B das Rennen ein wenig umgemodelt. Die Etappen sind nun kürzer, und nicht mehr so steil. Bisweilen waren die Läufer weit über fünf Stunden und mehr unterwegs. Das ging nicht nur an die Substanz, sondern schreckte auch viele ab. Zudem können heuer auch Hiker (oder auch Walker genannt) mitmachen.

Beste Voraussetzungen also für Hendrik, dessen letzter Trailrunning-Wettkampf in den Bergen tatsächlich der TAR 2012 war. „Eigentlich bin ich recht fit, aber vier Tage am Stück mit Höhenmetern. Wir werden sehen…“ Auf der ersten Etappe hatte er von Seefeld bis Leutasch 25,40 km, 1557 Hm Aufstieg und 1590 Hm Abstieg zu bewältigen. Von Seefeld aus begann der Tag mit einem Aufstieg durch das Skigebiet Rosshütte zum Seefelder Joch (2.060m) hoch.

Wo laufen sie denn? Foto: Plan B

Ein schöner Blick ins Karwendel Gebirge belohnte die Läufer für die Mühen. Es folgte ein steiler Abstieg ins Eppzirler Tal und weiter zur zweiten Verpflegung nach Gießenbach. Bekanntlich sind die Downhill-Etappen genau das, was man drauf haben sollte – so die Erfahrung vom TAR. Ein weiterer kleiner Aufstieg durch die Sattelklamm auf den Hausberg der Leutasch, den Hohen Stich (1.502m), musste noch bezwungen werden, bevor es die letzten Kilometer bergab ins Ziel ging. Hendrik lief als 46. Ins Ziel. Seite Zeit (3:20:43 h) lag 59 Minuten hinter dem Führenden.

Auf rauschende Ufer ein Mädel ich fand…Foto: Plan B

Auf der gestrigen Etappe ging es von Leutasch nach Wildermieming (22,9 km / 1297 Hm Aufstieg / 1534 Hm Abstieg), zunächst aber hinein ins Gaistal inmitten des beindruckenden Wetterstein Massivs. Die Strecke führte entlang des Ganghofer-Weges bis zur V1 an der Gaistalalm. Nun folgte ein steiler Aufstieg zur Niederen Munde (2.059m), ein sagenhafter Blick hinab ins Inntal und hinüber zum mächtigen Gipfel der Hohen Munde (2.662m) entlohnte für die Anstrengungen.

Here comes the sun! Foto: Plan B

Nun ging es bergab über den Hintereggensteig zur zweiten Verpflegung an der Neuen Alplhütte, von hier aus weiter auf panoramareichen Wegen, vorbei an Kapellen und Hütten bis ins Ziel nach Wildermieming. Hendrik kam nach 3:44:30 h als 66. ins Ziel, im Gesamt-Raniking liegt er somit auf Position 55.

Henne – etwas platt. Foto: Plan B

Heute stand dann die Etappe von Wildermieming nach Nassereith an (22 KM / 1247 Hm Aufstieg / 1288 Hm Abstieg). Nach einem leichten Anrollen ging es dann ab KM 3 stetig nach oben, bis bei 2030 Metern der höchste Punkt der heutigen Etappe erreicht wurde. Positiv: Danach gab es tatsächlich nur noch einen minimalen Anstieg, ehe es dann gemächlich abfiel. Henne war nach 3:53:31 h im Ziel, Platz 89. „Meine Oberschenkel sind komplett durch, da geht gar nichts mehr“, so sein bescheidenes Fazit nach Etappe 3.

Höher, schneller, weiter. Foto: Plan B

Morgen steht dann die Schlussetappe nach Imst auf dem Programm: 23,7 km, 1333 Hm Aufstieg und 1377 Hm Abstieg . Traumhafte Trails führen die Läufer zunächst auf dem Starkenberger Panoramaweg hinauf zum Sinnesgatter unterhalb der Alpeilspitze und weiter zur Walfahrtskirche Sinnesbrunn. Nun geht es talwärts durch einzigartige Lärchenwälder nach Obtarrenz. Die Querung der Salveesenklamm bringt uns weiter in Richtung Imst.  Ein erneuter Aufstieg nach Teilwiesen eröffnet den Blick über Imst und das Gurgltal. Vorbei an Schloss Starkenberg geht es nun direkt ins letzte Ziel, nach Imst.

Happy Birthday: Meike nun auch offiziell in der W40

Wir wünschen unserem Seidenräupchen Meike heute alles Gute zum 40. Geburtstag. Bleib so (schnell) wie du bist 😉

Meike Thomassen.

KLC: Martin Myrold schiebt sich nach vorne

Dank einer Doppelschicht hat sich Seidenraupe Martin Myrold auf den ersten Platz beim Krefelder Laufcup verschoben. Der Norweger holte beim Charity-Run am vergangenen Sonntag mit dem dritten Platz im 5KM-Lauf drei Punkte) und dem fünften (ein Punkt) im 10KM-Lauf insgesamt vier Punkte. Dank seines vierten Platz beim Kulturlauf kommt er damit auch sechs Zähler, die aktuell (mit acht anderen Läufer zusammen) für Platz eins sorgen.

Seidenraupe Martin ist ganz oben dabei.

Auch bei den Damen ist nach dem insgesamt dritten von sechs Läufen noch alles offen: Acht Frauen stehen mit je sechs Punkten oben.

Mach es gut, lieber Gerd

Mit Bestürzung haben wir vom viel zu frühen Tod von Gerd Zinkewitz erfahren. Er ist am 30. Juni im Alter von nur 48 Jahren verstorben. Unser Mitgefühl gilt seiner Frau und der Familie.

Gerd (links) und Manu beim 4Trails 2013.

Erstmals haben wir (also Henne, Eva und ich) Gerd beim Transalpine-Run 2012 kennengelernt, was quasi ja auch die Geburtsstunde der Seidenraupen war. Für uns war es damals der Einstieg ins Trailrunning, Gerd hatte da schon ein paar mehr KM im Gebirge in den Knochen. Doch darauf kam es ihm nicht an – ebenso wenig wie auf irgendwelche Top-Platzierungen. Er wollte einfach nur rennen und Spaß dabei haben – nicht mehr und nicht weniger. Dass er dabei unaufhörlich erzählte, gehörte zu seinem Naturell. Er brabbelte und brabbelte und hörte einfach nicht auf 😉 Er war ohne Zweifel einer der Läufer, die uns auch nach dem TAR2012 im Kopf blieben.

Das hatte auch folgenden Grund: Als er nach der vierten Etappe verletzungsbedingt aussteigen musste, hätte er frustriert die Sachen packen und abreisen können – was durchaus verständlich gewesen wäre. Doch Gerd dachte nicht einmal daran. Er feuerte seinen Laufpartner Jürgen, aber auch jeden anderen Läufer an. Den Kopf in den Sand stecken, das kam für ihn nicht in Frage. Im Ziel erzählte er dann von seinen großen Plänen, uns alle in einem Team vereinen zu wollen. Einen großen Sponsor würde er schon finden.

Nur ein Jahr später trafen wir (in dem Fall dann Eva und ich) Gerd dann beim 4Trails wieder. In meinem Fazit (https://seidenraupen.org/2013/07/17/4trails-das-fazit/) schrieb ich damals “ An der nächsten Verpflegungsstation traf ich auf Gerd, der ebenfalls beim TAR dabei war. Wir blieben bis zum Ziel zusammen bzw. auf Tuchfühlung und quatschten ein wenig, was ganz gut war. Alleine den Berg rauf oder runter, das merkte ich schnell, ist die ganze Sache trotz schöner Aussichten verdammt langweilig.“ Quatschen – ja, da war es wieder, das war Gerds Element. Stets voller guter Laune, immer einen Spruch auf den Lippen, dabei aber grundehrlich und positiv verrückt. Auch dieses Rennen beendete er nicht, nach Etappe drei war Schluss.

Ich bin mir nicht sicher, ob dies tatsächlich unser letztes Treffen war, denn irgendwie hatte oder habe ich das Gefühl, Gerd hier und da auch danach getroffen zu haben. Ob es bei Wettkämpfen oder zum Beispiel bei Revier-Guides war? Puh, keine Ahnung. Vielleicht war es auch einfach nur in den sozialen Netzwerken??? Wie auch immer, hatte es Gerd geschafft, einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.

Umso trauriger ist es, nun von seinem viel zu frühen Tod zu erfahren. Einer, der so viel Power, so viel Energie hatte, der es trotz des eigenen Scheiterns verstand, andere mitzureißen – FUCK. Mit ihm verliert die Trail-Familie auf jeden Fall einen Großen. Mögen wir uns irgendwann noch einmal sehen und dann wieder ein paar KM zusammen laufen. Auf denn!

Seidenraupen mit glänzenden Ergebnissen beim Charity-Run

Trotz heftiger Temperaturen haben die Seidenraupen tolle Ergebnisse beim mal wieder bestens organisierten Charity-Run einfahren können. Mehrere Altersklassen-Siege und weitere Podestplätze stehen am Ende unterm Strich, dazu auch eine Beteiligung am Gewinn der Firmenwertung.

Eva (mit keinem Lächeln auf den Lippen) im Zielkanal, Manu (links im Bild) mit Lou im Kinderwagen.

Meike Thomassen war die erste, die Schweißperlen auf der Stirn stehen hatte. Beim Lauf der Generationen-Staffel war sie mit ihrer Mutter Irmgard und Tochter Pia am Start. Nach den drei 400 Meter-Runden waren die drei in acht Minuten und sechs Sekunden als 15. im Ziel. Meike blieb kaum Verschnaufpause, denn wenig später startete sie auch über die 5KM-Strecke und wurde hier in 29:04 min 177. (6. HKW). Auch Eva-Maria Kölker quälte sich durch die Hitze und konnte sich am Ende über eine Zeit von 25:23 (Platz 102 / 4. W35) freuen.

Manu imitiert einen Elefant. Lou interessiert das wenig 😉

Manuel Kölker war mit Lou im Kinderwagen unterwegs und hatte im Zielkanal wie gewünscht die Strecke verlassen, um sich nicht wieder im Zeitnahme-Labyrinth zu verirren. Sein Pech: Seinen Ausstieg hatte keiner mitbekommen, so dass er dann doch noch einmal zurück musste und so eine Zeit von 26:06 min (115. / 9. M40) verbuchen konnte.

Kommende Lauf-Rakete der Seidenraupen!

Martin Myrold mischte dagegen ganz vorne mit. Im Trikot von Alberdingk-Boley musste er nur dem Sieger (Arthur Hoffmann, 17:58 min) und dem Zweiten Moritz Frieling (18:22 min) den Vortritt lassen. In 18:30 min wurde er Zweiter in der M30. Neben Arthur und Martin war Dennis Brick (19:25 min) der drittschnellste Alberdingk-Boley-Läufer. Die gemeinsame Zeit von 55:53 min reichte für den überlegenden Gewinn der Firmenwertung. Wie gut besetzt der Lauf war, zeigt die Ergebnisliste: 21 Läufer absolvierten trotz der hohen Temperaturen und dem nicht einfach zu laufenden Kurs die 5km in 20 Minuten oder weniger.

Tolles Comeback von Aki – auch wenn es hier nicht ganz so nach „locker & entspannt“ ausschaut…

Vier Seidenraupen waren dann noch auf der 10KM-Strecke unterwegs. Anne Klaßen wurde dank eines beherzten Zielsprints (gegen Maschine Tomislav Tomic) in 55:06 Gesamt-51. und Zweite in der W35. Aki Khader gelang ein furioses Wettkampf-Comeback: Seine 45:33 min bedeuten Platz drei in der M35 (Platz 15 Gesamt).

Anne, Aki, Manu und Martin nach den 10KM.

Bei Martin Myrold war nach den schnellen 5KM zuvor ein wenig der Akku leer. Dennoch reichte die 40:39 zu Platz eins in der M30 (Gesamt 5.). Manuel Kölker hatte mit Jan Pauli (38:40 min) nur einen Läufer vor sich, er wurde in 39:50 min Gesamt-Zweiter und gewann die M40.

FOOOOOOOTOBOMB!!!

Moritz Mayntzhusen war derweil beim Eifelhero-Triathlon erfolgreich. Für die Kurzdistanz (1000/45/10) benötigte er 02:52:42, womit er Zweiter in der M35 wurde (Gesamt-34.).

Heroes of the day: Moritz (links) und seine Bayer-Crew in der Eifel.

Seine Paradedisziplin Schwimmen hatte er nach 19:12 min (Platz 21) hinter sich gebracht, auf dem Rad saß er danach 1:36:45 h (Platz 40), ehe beim Laufen (53:07 min, 56.) das Ziel herbeigesehnt wurde. Auch in der Eifel war es wohl sehr heiß…

Wo bitte gehts zum Ziel???

Seidenraupen-Sextett beim Charity-Run

Die Seidenraupen Anne, Eva, Meike, Aki, Manu und Martin starten am kommenden Sonntag beim megacoolen Charity-Run. Die 5km-Läufer gehen um 11.15 Uhr auf die zwei Runden, eine Stunde später startet der 10km-Lauf. Es wird mal wieder heiß.

Eva (vorne) und Manu mit Lou dahinter. Foto: Lothar Strücken (danke)

Eva, Meike und Manu (wieder mit Lou im Kinderwagen) werden sich auf der 5km-Strecke treffen. Gleichzeitig ist dies auch der Firmenlauf, bei dem die ein oder andere Seidenraupe auch schon mal auf dem Treppchen stand. Ein großes HALLO gibt es eine Stunde später aber auch auf den 10 Kilometern. Meike startet hier noch einmal in der Staffel (EDIT: Falsch, sie startet in der 400m-Staffel um 10.45 Uhr), Manu macht die 15 voll, Anne, Aki und Martin sind ebenfalls dabei. Bestzeiten sind bei prognostizierten 32 Grad nur schwer vorstellbar, aber man weiß ja nie, wer wann eine Rakete zündet. Martin konnte im vergangenen Jahr Platz fünf belegen, Manu wurde Sechster – beide allerdings noch mächtig angeknockt vom Vorabend (>Schützenfest in Bockum).

Es ist übrigens die 15. Auflage des beliebten Laufs, der jährlich Tausende in den Stadtwald lockt. Am Ende des Tages kann sich stets der Kinderschutzbund über eine dicke Spende freuen.

Das Programm

10.00 Uhr 400m Bambinilauf Jungen bis Jahrgang 2012
10.10 Uhr 400m Bambinilauf Mädchen bis Jahrgang 2012
10.20 Uhr 1km Schüler Jahrgänge 2011 bis 2004
10.30 Uhr 1km Schülerinnen Jahrgänge 2011 bis 2004
10.45 Uhr 3x400m Generationenlauf
11.15 Uhr 5km Firmen- und Volkslauf
12.15 Uhr 4×2,5km-Staffel
12.15 Uhr 10km Paul Peeters-Gedächtnislauf (Hauptlauf)

Lisa in Nepal: Die Rückkehr (Teil elf)

Nepal – dort ist das Dach der Welt, hier stehen die höchsten Berge unserer Erde. Seidenraupe Lisa Hahn hat das Land kürzlich bereist und nimmt uns mit ihrem Reisebericht auf eine spannenden Ausflug mit. Insgesamt gibt es elf Teile, die immer mittwochs online gehen. Hier folgt nun der letzte Teil.

Teil 11: Die Rückkehr

Die Bilanz der ersten Tage danach: minus 7 Kilo, 3 graue/taube/angefrorene Zehen und die Lamblienruhr – schlimme Durchfälle ausgelöst durch Dünndarmparasiten, die man sich als Europäer in Entwicklungsländern gerne einmal einfängt.

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Tag 15 – Aufbruch zum Everest Base Camp

Ich war, rein körperlich gesehen, in keiner besonderen Verfassung. Und ich war traurig. Darüber dass diese Tour, von der ich 3 Jahre lang immer wieder geträumt hatte, jetzt in der Rückschau doch so schnell vorbei gegangen ist. Und gleichzeitig habe ich mich im Leben selten so sehr über „die ganz normalen Dinge“ des Alltags (in Deutschland) gefreut: eine weiche Matratze abends mit einer frisch bezogenen, dicken Daunendecke, eine Toilette und nach Belieben eine warme Dusche oder ein warmes Bad, die Vielfalt an Lebensmitteln, meinen täglichen Espresso…. Die Liste lässt sich sehr lange fortführen.

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Tag 14 – Blick vom Kongma La in Richtung Chhukung (zurück)

Aber wenn das alles nach ein paar Tagen/Wochen abgeklungen ist, dann bleiben da diese ganzen unglaublichen Eindrücke und Erinnerungen. Wenn ich an den Himalaya denke, muss ich lächeln. Ich höre die Glocken von den Yak- und Muli-Karawanen, ich sehe die Ama Dablam (wunderschön), den Everest und den Lhotse (gewaltig) vor mir, ich erinnere mich an den Geschmack der unterschiedliche Dhal Bhat Variationen. Oder daran, wie ich mit Gabriel in einer absolut klaren Nacht raus gegangen bin, um Sterne zu gucken und wir wegen der nicht vorhandenen Lichtverschmutzung die Milchstraße sehen konnten – so unfassbar schön. Oder an die wildfremde Inderin vom Nebentisch, die mich an meinem mentalen Tiefpunkt (nach einer Stunde stillem Weinen in der Lodge nach dem Abstieg vom Kala Patthar) einfach in den Arm genommen hat und gesagt hat, dass ich den Rest noch schaffen werde.

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Tag 14 – Ruan und ich auf dem Kongma La Pass (5.550m)

Was bleibt, sind ganz, ganz viele positive Gefühle und der dringende Wunsch noch einmal nach Nepal zurückzukehren.

SRC-Vorbereitungskurs startet am 2. August

Krefelds Lauftrainer Viktoria Giesen und Daniel de Lorenzo bieten auch in diesem Jahr wieder das offizielle Vorbereitungstraining für den Seidenraupen-Cross (6. Oktober) an. „Damit du optimal vorbereitet an den Start gehst, trainierst du speziell auf die Anforderungen eines Traillaufs hin. Das ist unsere Spezialität“, so de Lorenzo. Los geht der Kurs am 2. August.

Daniel und Viktoria sind wieder unsere SRC-Trainer.

Im Gelände sind einmal mehr Ausdauer, Kraft, Flexibilität, Koordinationsfähigkeit, Aufmerksamkeit und mentale Stärke gefragt. Die Teilnehmer des Kurses erarbeiten sich genau diese Fertigkeiten. Die Streckenlänge, die am 6. Oktober gelaufen wird, spielt hierbei keine Rolle.

Die Vorteile

• Professionelle Vorbereitung auf den Seidenraupen-Cross
• Bis zu 2 mal wöchentlich abwechslungsreiches Training
• Zeitliche Flexibilität durch unterschiedliche Trainingszeiten
• Trailorientiertes Lauftraining
• Optimale Verbindung verschiedener Schwerpunkte durch zwei Trainer
• Individuelle Berücksichtigung persönlicher Ziele
• Optionales Sondertraining

Wann: Beginn: 02.08. | 9 Wochen mittwochs 20 Uhr | freitags 18.30 Uhr Wo: Verschiedene Orte (z.B. Stadtwald, Hülser Berg)
Trainer: Viktoria Giesen (Lauftrainerin, Personal Trainerin), Daniel de Lorenzo (Lauftrainer, Barfußcoach, Yogalehrer)
Preis: 115 Euro
Anmeldung: www.krefeld-laeuft.de/kontakt

Mercure Parkhotel Krefelder Hof bietet wieder SRC-Kontingent

Das Mercure Parkhotel Krefelder Hof bietet auch in diesem Jahr wieder vergünstigte Zimmerpreise für Teilnehmer des Seidenraupen-Cross. Bedeutet: An dem Race-Wochenende in Krefelds schickstem Hotel absteigen und am Sonntag, 6. Oktober, Krefelds geilste Pisten rennen. Und wer mag, legt dann noch einmal die Füße hoch. Die Preise gelten vom 4. bis 7. Oktober, das Abrufkontingent gilt vorerst bis zum 23. August und solange der Vorrat reicht.

Eingangsbereich zum Krefelder Hof. Foto: Stadt Krefeld

DIE PREISE

Standard Einzelzimmer 59.- €
Standardzimmer mit Queensize Bett für 2 Personen 69.- €
Standard Doppelzimmer oder Twin für 2 Personen 79.- €
Superiorzimmer mit Queensize Bett für 1 Person 69.- €
Superiorzimmer mit Queensize Bett für 2 Personen 79.- €
Privilege Doppelzimmer oder Twin für 2 Personen 99.- €

Das Frühstücksbuffet ist inbegriffen. Das Parken auf dem Hotelgelände wird mit sechs Euro pro Fahrzeug / Tag berechnet.

Infos und Anfragen? Hier entlang.

Lisa in Nepal: Ein ganz schönes Brett (Teil zehn)

Nepal – dort ist das Dach der Welt, hier stehen die höchsten Berge unserer Erde. Seidenraupe Lisa Hahn hat das Land kürzlich bereist und nimmt uns mit ihrem Reisebericht auf eine spannenden Ausflug mit. Insgesamt gibt es elf Teile, die immer mittwochs online gehen. Hier nun Teil zehn.

Teil 10: Ein ganz schönes Brett

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Tag 17 – Aufstieg zum Cho La Pass

Der nächste Tag ist vergleichsweise easy und die Gokyo Seen sind ein echter Hingucker. In Gokyo bestellen Jacinda und ich mittags in der Lodge jeweils zwei Pizzen!

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Tag 17 – Aufstieg zum Cho La Pass zunächst links neben, später auf dem Gletscher (rechts)

Von nun an geht es gefühlt nach Hause. Wir reden jeden Tag darüber, wie sehr wir uns auf eine Dusche freuen. Und Fleisch (das soll man hier oben nämlich nicht essen und wir haben uns brav dran gehalten). Und frische Kleidung. Ein Pass steht uns noch bevor, aber wir wissen, dass wir das schaffen werden und danach – smooth sailing. Dachten wir.

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Tag 17 – Cho La Pass (5.430m)

Tatsächlich fordert der Pass uns nochmal alles ab. Und auch die darauf folgenden 2 Tage werden nicht wirklich entspannt.

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Tag 17 – Aussicht von unterwegs

Durch unseren zusätzlichen Akklimatisierungstag in Dingboche müssen wir die ursprünglich geplanten 3 Tage Abstieg nach Lukla auf 2 Tage verkürzen. Mit jeweils 18 km. Was mir im Vorfeld nicht besonders viel erschien, ist jetzt an Tag 21 und 22 ein ganz schönes Brett.

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Tag 17 – Blick auf den Gletscher im Abstieg

In den 2 Tagen machen wir Bekanntschaft mit Katrin, 41 aus Deutschland. Wir nehmen sie auf in unseren Club. So langsam kann man sich beim Gehen auch wieder unterhalten und das macht es doch kurzweiliger.

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Tag 18 – Yaks auf dem Weg nach Gokyo

Ich lasse mir mit dem Abstieg Zeit, es spielt für mich keine Rolle, ob ich um 14.30, 15.00 oder 16.00 in der Lodge ankomme, Hauptsache vor Anbruch der Dunkelheit. In Namche kaufe ich Souvenirs und laufe nochmal durch die Gassen und erinnere mich daran, wie es sich angefühlt hat, als wir im Aufstieg diesen Ort erreicht/passiert haben. Und jetzt habe ich es tatsächlich fast geschafft….

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Tag 19 – Gokyo Lake am frühen Morgen

Es stellt sich langsam ein Gefühl tiefer Zufriedenheit ein, dass seinen Höhepunkt in dem Moment findet, indem ich am folgenden Nachmittag um die letzte Ecke dieses Trails biege und vor mir ein kleiner Torbogen auf die gepflasterte Straße, die nach Lukla reinführt, blickt. WAS FÜR EIN GEFÜHL…. Mir kommen die Tränen….

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Tag 19 – Pferd mit gefrorener Mähne vorm Gokyo Lake

Ich laufe durch die Straßen, bis mich irgendwo Ongcchu abfängt und mit mir abklatscht. Wir essen zusammen mit Jacinda, Katrin, Ongcchu, Ongcchus Bruder, Katrins Guide und unseren Portern zu Abend.

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Tag 19 – Renjo La Pass (5.535m)

Am nächsten Tage fliegen wir, aufgeteilt auf 3 unterschiedliche (klapprige) Maschinen, vom gefährlichsten Flughafen der Welt zurück nach Kathmandu.

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Tag 23 – Rückflug Lukla – Kathmandu

Vom Flugzeug aus sieht man noch einmal den Everest. Die Aussicht ist immer noch überwältigend. Ich bin immer noch richtig hier und wenn ich das nächste Mal hier bin, will ich auf 6.000 m stehen!

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Tag 19 – Unser Weggefährte für den Tag genießt die Pause auf dem Pass

Ruan, Jacinda, Katrin und ich treffen uns abends in Thamel. Das beste Steakhouse der Stadt haben wir für den Abend gewählt. Während ich mittags die einzelnen Lagen (wirklich dreckiger) Wäsche vom Körper geschält habe, ist mir aufgefallen, dass ich in den 3,5 Wochen einige Kilo Körpergewicht in den Bergen gelassen habe.

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Tag 19 – Aussicht vom Renjo La, Blick auf Gokyo Lake und Mount Everest (Bildmitte zwischen den Wolken)

Jetzt sitzen wir hier, alle sind frisch geduscht, tragen saubere Kleidung, die Stimmung ist gelöst, nach einem Cocktail sind wir noch viel heiterer und dann kommt endlich das heiß ersehnte Fleisch….

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Tag 21 – Abstieg nach Namche Bazaar

Am Tag danach habe ich mir morgens eine Massage in Kathmandu gegönnt und mich dann auf den Weg zum Flughafen gemacht. Und dann war ich plötzlich wieder zurück….

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