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Heute für Sie auf der Showbühne: Florian Borst

In unserer Serie „NEUE SEIDENRAUPEN“ stellen wir heute Florian Borst vor. Er hechelt einem familiären Rekord hinterher und will ihn in diesem Jahr knacken.

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Florian (rechts) nach der „Schmach von Berlin“. Das Lächeln fällt schwer.

Und die Zeichen stehen gut: Das Jahr 2020 war erst wenige Tage alt, da spurtete er durch eine nicht näher zu nennende Stadt im östlichen Ruhrgebiet. 26 Kilometer später stand da eine 1:46 h. Verdammt schnell, wenn man bedenkt, dass die bisherige Halbmarathon-Bestzeit bei 1:30 h liegt.

Daher sieht es gut aus, dass der 34-Jährige heuer den Marathon-Rekord seines Vaters, mit bislang 20 Marathon-Starts durchaus ein Duracell-Häschen, knacken wird. Der liegt bei 3:07 h und soll entweder im Frühjahr in Düsseldorf oder im Herbst in Frankfurt fallen.

Dass ein Marathon allerdings ganz andere Gesetze hat, wurde ihm bei seinem bislang einzigen Start über die 42 Kilometer mehr als deutlich: Der Mann mit dem Hammer erwischte ihn mit Schmackes, nach 4:25 h kroch er 2016 in Berlin über die Ziellinie.

Warten wir es also ab, was die nächste Marke „Venloop“ so mit sich bringt. Mehr zu Florian? Hier entlang…

Jetzt neu bei den Seidenraupen: Die doppelten Löbs

Nein, keine Angst: Jogi Löw ist nicht neues Mitglied der Seidenraupen. Dafür aber Simone und Fabian Löb. Hört sich ähnlich an, ist aber doch ein Unterschied, auch wenn zumindest Fabian aus dem Bereich Fußball kommt. In loser Folge werden wir euch unsere „Neuen“ (immerhin fünf an der Zahl) hier vorstellen – diesmal also die doppelten Löbs.

Löb

Fabian zieht hier beim Silvesterlauf 2019 an Aki vorbei.

2017 nahm Fabian als „Gast-Raupe“ am Silvesterlauf teil (37:54 min), jetzt zog er wieder die Stiefel an und legte mit einer 35:55 min ein deutlich besseres Ergebnis vor. Doch damit soll noch lange nicht Schluss sein. „Die Zeiten sind absolut ausbaufähig“, sagt der 44-Jährige – damit ist allerdings nicht ganz klar, ob er nur sich, oder auch seine Frau Simone meint…denn die hat er direkt mal mit angemeldet.

Löb Simone

„Simi“ kann auch ganz entspannt…

Sie selber sagt über sich, dass sie seit frühester Jugend schon sportlich aktiv ist, damals vornehmlich im Schwimmbad. Wegen Diabetes verfolgt Simone (45 Jahre alt) aber seit mehr als 20 Jahren eher die Marschroute, dabei zu sein, als Bestzeiten hinterherzujagen. „Ich habe mit meinen Aktivitäten eher das Ziel, noch lange mobil zu bleiben. In diesem Jahr plane ich, beim Triathlon in Willich, am Venloop, am Charitiy Run und am Hospizlauf teilzunehmen.“

Bämmbämmbämm: Martin mit neuer 10km-Bestzeit in Duisburg

Er werde es locker angehen und dann mal schauen. Nach solch einer verhaltenen Prognose denkt wohl kein Mensch daran, dass am Ende die bisherige Bestzeit pulverisiert wird. Doch Martin Myrold hat am Samstag beim ersten Teil der Duisburger Winterlaufserie über zehn Kilometer ein Brett serviert, von dem er am Ende doch auch selber ein wenig überrascht war.

Bei 36:25 min stoppte die Zeit, damit war die bisherige PB von 38:19 min, aufgestellt beim Krefelder Charity Run 2018, passé und um knappe zwei Minute unterboten. Fast hätte es gar zur Seidenraupen-10 km-Bestzeit gereicht, hier fehlten am Ende ganze zwei Sekunden zum Rekord von Manuel Kölker (36:23 min, Halloween-Lauf Duisburg, 2011). Mit seinem „lockeren“ Lauf wurde Martin 13. (M30: Dritter)

WLS 2019

Martin (links) und Manu nach dem Zehner der Duisburger WLS 2019.

Manuel, der Martin schon nach dem zweiten Kilometer ziehen lassen musste und ihn ab KM5 nicht mehr sah, passierte die Ziellinie nach 38:25 min, also genau zwei Minute nach Martin. Bedeutet für ihn Platz 53 (M40: Neunter).

John Hampson verstärkt die Seidenraupen

In der vergangenen Woche konnten wir vier neue Mitglieder begrüßen, die wir euch in den kommenden Tagen gerne vorstellen wollen. Los geht es mit John Hampson.

IMG_0248 John

John (links) sorgte beim Seidenraupen-Cross 2019 für ein tolles Finish und belohnte sich am Ende mit Platz fünf.

Der gebürtige Brite kam 2001 als Soldat nach Krefeld, verliebte sich prompt und blieb. Zwei Kinder sind ein weiteres Ergebnis, und als er sich 2014 an (Orientierungs-)Läufe als Schüler erinnerte, zog er die Schuhe an und lief los. Das kann mittlerweile schon längere Touren nach sich ziehen, manchmal auch recht spontan. O-Ton: „Ich laufe am Samstag einfach mal los und schaue dann weiter.“ Wenig später hatte er knapp 60 KM abgespult…

Doch John kann nicht nur lange, sondern auch schnell. Letzter Beweis: Die 8,1 Kilometer beim Silvesterlauf 2019 knallte er in genau 30 Minuten aufs Tablett. Uff. Zweiter Tag im Club und direkt neuer Vereinsrekord. Ausbaufähig ist die Marathon-Zeit (3:18:06; Bonn, 2017), doch eigentlich ist er auch lieber im Gelände unterwegs, wo 42 KM auch schonmal ganz anders sein können. Den nötigen Schliff holt er sich nicht nur bei vielen Läufen „allein auf weiter Flur“, sondern sonntags auch stets mit der Frühstücksgruppe um Michelle 😉

Zu Johns Seite samt Bestzeiten und Strava-Profil geht es hier lang: https://seidenraupen.org/about/die-mitglieder/hampson-john/

Krefelder Laufcup geht an Pia Szymanowski und Kai Muty

Pia Szymanowski (SC Bayer 05 Uerdingen) und Kai Muty (LAV Bayer Uerdingen/Dormagen) sind die Gewinner des Krefelder Laufcups. Die beiden Sieger erhalten Ruhm, Ehre und einen Startplatz für den Seidenraupen-Cross 2020 am 20. September.

Pia und Kai schafften es am Ende des Laufjahres 2019, sich unter allen Top5-Platzierten der sechs Wettbewerbe durchzusetzen, die in die Wertung eingingen (siehe unten). Erst am letzten Tag des Jahres fiel, wie fast immer, die Entscheidung. Gewertet wurde wieder in einem Punktesystem, da die Zeiten der Läufe nicht miteinander vergleichbar sind. Die Punkte verteilen sich auf die ersten fünf Plätze pro Lauf (kurz und lang, wenn vorhanden) und Geschlecht. Für den Sieg gibt es sechs Punkte, dann folgen vier, drei, zwei und ein Punkt. Bei Punktgleichheit zählt die Anzahl der gelaufenen Wettbewerbe.

Pia Szymanowski

Pia Szymanowski beim Seidenraupen-Cross 2018.

Zwar lag Pia nach dem Martinscross bereits mit zehn Punkten vorne, was ihr aber wenig gebracht hätte. Denn schließlich ließ Christina Lehnen (LAZ Mönchengladbach) ihrem Sieg im Martins-Cross nun einen weiteren im Forstwald folgen, was ihr schlussendlich zwölf Zähler bescherte. Pias Vorteil: Sie fuhr gleich in drei Wettkämpfen Zähler ein: Dem Sieg im Frühjahr beim Halb-Stunden-Paarlauf folgten zwei zweite Plätze (jeweils vier Punkte) beim Martinscross und im Forstwald, so dass am Ende 14 Punkte auf der Habenseite stehen. Ebenfalls dreimal punktete Pauline Saßerath, die seit dem Herbst für die Seidenraupen Krefeld startet. Beim SRC wurde sie Fünfte (ein Punkt), beim Martinscross Zweite (vier Punkte) und nun im Forstwald Dritte (drei Punkte), zusammen acht Punkte.

Muty SRC 2018

Kai Muty beim Seidenraupen-Cross 2018.

Interessant: Auch Kai sorgte mit seinem Sieg beim Halb-Stunden-Paarlauf für den Grundstein seines Erfolges. Im Anschluss konnte er sich allerdings nicht mehr platzieren (auch, weil er, wie zum Beispiel beim Charity-Lauf, als Staffelläufer unterwegs war), sammelte nun aber beim Silvesterlauf mit einem vierten Platz zwei wichtige Zähler, mit denen er sich über die breite Masse setzte.

Zu den Ergebnissen des Krefelder Lauf-Cups geht es hier entlang.

Silvesterlauf: Mehrere AK-Platzierungen und ein Neuer sorgt für neue Bestzeit

Toller Jahresabschluss der Seidenraupen beim Silvesterlauf im Forstwald: Vier der neun Seidenraupen, die an den Start gingen, konnten sich in ihrer Altersklasse in den Top3 platzieren, was zusätzlich auch einmal im Gesamt-Klassement gelang. Zudem sorgte John Hampson, der sich erst am 30. Dezember dem Club angeschlossen hatte, prompt für eine neue Vereins-Bestzeit auf dem Geläuf im Süden der Stadt.

Für einen glänzenden Beginn des Tages sorgte Pauline Saßerath, die die Sache über die Kurzstrecke (4100 Meter) eigentlich recht gemütlich angehen lassen wollte. Dann aber packte sie es doch, und prompt lief sie nach 15:09 Minuten als Gesamt-Dritte und Erste der „Jedermann“-Kategorie über die Ziellinie. Manuel Kölker war bei seinem ersten von drei Starts nur locker hinterhergetrabt und nach 17:15 min als 22. Jedermann im Ziel.

Es folgte der „Top-Lauf“: 8100 Meter, verpackt in dreieinhalb Runden Vollstoff. Recht schnell konnten sich elf, zwölf Mann absetzen, wobei die vordersten ein Tempo an den Tag legten, dass John und Manuel nur bedingt mithalten konnten. Gerade für letzteren war es ab der Mitte des Rennens eine einsame Angelegenheit: Nach vorne ging nichts mehr, von hinten rückte keiner mehr nach. Etwas mehr Kontakt hatte John, der schließlich in genau 30 Minuten als Siebter (und M35-Dritter) über die bestens von Martin gehütete Ziellinie huschte und damit in seinem ersten Rennen als Seidenraupe direkt für einen Vereinsrekord im Forstwald sorgte. Manuel, mit 30:59 min bisheriger Inhaber dieser Marke, kam in seinem zweiten Start an diesem Tag als Gesamt-Zehnter und M40-Dritter in 31:23 min an. Es folgten Marcus Noack (34:41 min, M40-Fünfter) und Aki Khader (36:04 min, M35-Zehnter).

Gleich sechs Seidenraupen liefen schließlich noch den Genusslauf über die 8100 Meter. In der W35 lief Katharina Schulze Dieckhoff bei ihrem Debüt im Forstwald in 45:40,30 auf Rang drei und Anne Klaßen nahezu zeitgleich (45:40,70 min) auf den vierten Platz. Ebenfalls in der gleichen Zeit wurde Meike Thomassen W40-Vierte. Manu hatte die Mädels lange begleitet und wollte noch ein Zieleinlauf-Foto schießen, weswegen er fünf Sekunden schneller war (M40-14.) – klappte aber natürlich nicht mit dem Foto.  M45-16. wurde Ali Celik in 50:32 min und Marcus setzte als M40.-17. (50:44) für den Schlusspunkt eines guten SRP-Ausflugs. 

Silvesterlauf: Neun Seidenraupen, elf Starts, ein Comeback und ein Debüt

Der Silvesterlauf wirft seine Schatten voraus: Acht Seidenraupen (Aki Khader, Ali Celik, Anne Klaßen, Katharina Schulze Dickhoff, Manuel Kölker, Marcus Noack, Meike Thomassen, Pauline Saßerath) werden am kommenden Dienstag im Forstwald die Schuhe schnüren – das ist wie auch 2015 Rekord. Nie haben damals wie heute mehr Raupen an dem geschichtsträchtigen Event im Süden unserer geliebten Stadt teilgenommen. Hinzu kommt, dass von den „Glorreichen Acht“ zwei nicht nur bei einem Lauf starten, sondern doppelt (Marcus Noack, beide 8100 Meter-Läufe) oder dreifach (Manuel Kölker, alle drei) laufen werden. Das dürfte 2015 nicht der Fall gewesen sein. Und während die acht genannten rennen, sitzt eine weitere Raupe am Zeitnahmepult: Martin Houbertz rockt mit unserer Maschine die Zeiten. Coolio!

Silvesterlauf 2018

Moritz, Aki, Manu und Marcus vor dem Start (2018).

Ein Blick in die Meldeliste zeigt, dass Ali Celik seinem ersten und einzigen Start in 2012 nun einen weiteren folgen lässt. Erstmals im Forstwald unterwegs: Kathi Schulze Dickhoff. Die Berlinerin wird den Jahreswechsel in Krefeld feiern und ist demnach vor Ort. Marcus steht vor seinem elften Start – und zwar in Folge, für Aki Khader ist es der zehnte (mit Unterbrechung in 2011) und für Manu der neunte (mit Unterbrechung in 2017). Nicht gemeldet hat Moritz Mayntzhusen, der ebenfalls den zehnten Start hätte feiern können und als einzige Seidenraupen schon 2007 dabei war.

Manuel gelang in 2016 die aktuelle Seidenraupen-Bestzeit im Forstwald (30:59 min), und Anne Klaßen stellte 2018 in 39:14 min die aktuelle Seidenraupen-Bestzeit der Damen auf, auch wenn sie erst zwei Tage später Mitglied der Crew wurde. Mit dem Sieg werden beide trotzdem nichts zu tun haben, dafür ist der Silvesterlauf einfach zu gut besetzt. Einzig Pauline Saßerath könnte über die kürzere Distanz in die Spitzengruppe stoßen. Mit ihrer Zeit von 15:31 wurde sie im vergangenen Jahr, damals noch für Bayer Uerdingen startend, immerhin Fünfte.

 

Bestzeiten Frauen
1. Anne Klaßen 39:14 min 2018
2. Eva-Maria Kölker 40:08 min 2015
3. Eva-Maria Kölker 40:43 min 2014
4. Elke Brittig 48:52 min 2017
5. Meike Thomassen 49:07 min 2018
Bestzeiten Männer
1. Manuel Kölker 30:59 min 2016
2. Hendrik Hahn 31:14 min 2012
3. Manuel Kölker 31:17 min 2013
4. Manuel Kölker 31:19 min 2018
5. Marcus Noack 31:51 min 2015

Zur Anmeldung (noch bis Sonntag möglich) hier lang: https://my.raceresult.com/125625/registration?lang=de

Hospizlauf bringt 12.500 Euro für die Hospiz-Arbeit

„Wir merken, dass die Menschen sehr hilfsbereit und Spenden-freudig sind. Das Gesamt-Spendenergebnis des Hospiz-Laufes 2019 ist das bisher höchste, das wir in neun Jahren erzielt haben“ – Dieter Hofmann, der Vorsitzende des Stadtsportbundes Krefeld (SSB), konnte beim Helferfest jetzt 12.500 Euro an Professor Roland Besser (Vorsitzender Hospiz Stiftung Krefeld) und Alexander Henes (Leiter Hospiz am Blumenplatz) übergeben. Am 22. September 2019 hatten sich rund 700 Läufer / Walker – vom Schüler bis zum Ü 60-Jährigen – von 13 Startpunkten rund um Krefeld sowie Bösinghoven und Sankt Tönis auf den Weg zum Hospiz gemacht. Der Hospiz-Lauf wurde vom SSB und Julien Thiele vom SC Bayer 05 Uerdingen organisiert, die Abläufe am Ziel organisierte das Team aus dem Hospiz.

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Die Freude über das Spenden-Rekordergebnis des diesjährigen Hospizlaufes war groß. Die Vorbereitungen für den Jubiläumslauf 2020 laufen nun an. (Foto: Hospiz am Blumenplatz / Nadia Joppen)

Die Spendensumme setzte sich auch mehreren Positionen zusammen: Der SSB hatte das Startgeld (10 Euro / Teilnehmer) gesammelt und ohne Abzug weitergegeben, ebenso sind Sponsorengelder eingeflossen. „Wir haben festgestellt, dass viele Teilnehmer mehr als das reine Startgeld überwiesen haben. Diese Rückmeldung haben wir auch aus den beteiligten Vereinen“, berichtete Hofmann. „Auch am Tag des Laufes haben viele Teilnehmer zusätzlich eine Spende in die Sammeldosen gegeben – auch dabei sehr großzügig“, ergänzte Hospizleiter Alexander Henes über die Erfahrung der ehrenamtlichen Helfer, die die Sportler mit Getränken, Obst oder Kuchen und Grillwürstchen versorgt hatten. Ein Beispiel: Eine junge Frau habe spontan 20 Euro in die Sammeldose getan, als sie sich einen Becher Wasser holte, habe ihm ein Ehrenamtler berichtet.

Die Freude aller Vereinsvertreter über das Spenden-Rekordergebnis war bei der Spendenübergabe groß – es war eine schöne Belohnung für alle Arbeit, die im Vorfeld des Laufs zu leisten gewesen war. In Punkto Wetter hatte der Lauf 2019 deutlich besser abgeschnitten als der Lauf 2018: Es war trocken, sonnig und mild. Ebenfalls erfreulich: Es hatten sich fünf neue Vereine angemeldet, die Krefeld Pinguine, der KEV 81, der Eissport-Verein Krefeld, die American Footballer VfR Krefeld Ravens und auch wir. Dabei sorgten wir für die längst-mögliche Distanz von 17,1 Kilometern: Zunächst zehn über den Hülser Berg und dann noch vom Sportplatz am Hölschen Dyk Richtung Hospiz.

Sehr berührend waren kleinere Szenen, die sich rund um das Hospiz abgespielt hatten: So wollte ein Gast unbedingt als erster durch den Zieleinlauf kommen. Er war in seinem Rollstuhl eine kleine Runde um den Blumenplatz gefahren – begleitet von Koordinatorin Conny Hoppmanns – und dann durch den Zielbogen gefahren. Auch viele andere Gäste waren aus ihren Zimmern gekommen, um an dem fröhlichen Trubel teilzunehmen. „Unsere Gäste erleben bei dieser Veranstaltung, dass sich viele Menschen für das Thema engagieren und diese Hilfsbereitschaft berührt sie“, meinte Prof. Roland Besser. So trage der Hospiz-Lauf auch dazu bei, die Lebensqualität der Gäste so lange wie möglich zu erhalten. Der Lauf sei aber auch in anderer Hinsicht wichtig: Die Hospiz-Arbeit in Krefeld wird von Beginn an durch bürgerschaftliches Engagement geprägt – über das hinaus, was der Gesetzgeber ohnehin einfordert, weil nur 95 Prozent refinanziert werden. „Wir können das den Menschen noch einmal bewusst machen, weil eben jede Form der Hospiz-Arbeit – stationär oder ambulant – auf Unterstützung durch Spenden angewiesen ist“, so Besser.

Die Veranstaltung hatte wieder viele Unterstützer – wie Hauptsponsor AOK, Sparkasse Krefeld, Wohnstätte Krefeld und Salvea. Aber auch viele andere Hilfen sind wichtig: Edeka Kempken stiftete Obst, Frank Tichelkamp (Brauerei Königshof) schenkte das von ihm gestiftete alkoholfreie Bier aus, die Bäckerei Lomme Brötchen…. Firmen wie Radio Ilbertz, Elektro Kleinhütten, H.O.B. Dienstleistungsgruppe und Heinzelmännchen, das Bus-Unternehmen Platen-Koyun oder Holz Roeren (Gas Grills) unterstützten bei anderen Aspekten. Die „Krefelder Marine“ baute Zelte auf, für die musikalische Begleitung sorgten die Pfarrbläser von St. Stephan. Am Ziel wurden die Teilnehmer von den Ehrenamtlern des Hospizes und den Mitgliedern der Andrea Berg Fan-Clubs aus Hennef und Krefeld empfangen.

Das Helferfest war als kleines Danke-Schön an alle Unterstützer gedacht. Jetzt laufen schon die ersten Planungen für den Jubiläumslauf am 27. September 2020 – es wird der 10. Hospiz-Lauf. „Wir hoffen, dass die Krefelder dieses Jubiläum nutzen und in punkto Teilnehmerzahl noch einmal einen drauf setzen“, so Dieter Hofmann. Die Anmeldung über www.ssb-krefeld.de wird Anfang 2020 freigeschaltet.

Pauline siegt im Schlamm von Pulheim

Noch mit der Weihnachtsfeier der Seidenraupen in den Knochen ist Pauline Saßerath am vergangenen Samstag beim Pulheimer Wintercrosslauf unterwegs gewesen – doch das tat der Sache keinen Abbruch: Sie gewann die dritte Auflage am gefürchteten Pulheimer Rodelhügel in einer Zeit von 37:35 min.

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Pauline hat den Pulheimer Rodelhügel bezwungen und gar gewonnen! Yipppieh!!!

Dreimal ging es auf eine circa 2,6 Kilometer langen Runde mit unterschiedlichen Untergründen, reichlich Höhenmetern und Massen an Matsch. Am Ende konnte Pauline die Konkurrenz deutlich distanzieren. Die Zweitplatzierte kam mir knapp drei Minuten Rückstand ins Ziel. Im Gesamt-Ranking wurde sie übrigens Siebte.

Nikolauf im Covestro-Sportpark

Auch 2019 richtet der Beachclub Uerdingen wieder einen Nikolauf aus. Start (und später Ziel) ist am Freitag, 6. Dezember, um 19.05 Uhr vor sandiger Kulisse am Beach. Es geht wie immer über die beleuchtete Laufstrecke rund um den Covestro-Sportpark sowie durch den anliegenden Stadtpark.

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Startschuss für viele Nikoläuse. Foto: SC Bayer Uerdingen

 

So entsteht eine Rundstrecke von fünf Kilometer, die ein- oder zweimal belaufen werden darf. Für jeden Teilnehmer wird zwar die individuelle Zeit genommen, aber bierernst sollte der Nikolauf nicht genommen werden, zumal es später für jeden Teilnehmer einen Glühwein inklusive gibt. Vorher bekommt jeder Teilnehmer schon eine Nikolausmütze.

Das alles und noch viel mehr, zum Beispiel eine anschließende Startnummern-Tombola mit gemütlichem Beisammensein, gibt es für nur zehn Euro Startgebühr. Zur Anmeldung geht es hier lang: https://www.beachclub-krefeld.de/events/nikolauf.php#

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