Wir laufen und laufen und laufen und laufen

Cross

Whoopwhoop: Rennen für Bambinis und Kids im Rahmen des SRC

Mal etwas Neues wagen: Dachten sich die Seidenraupen und heben im Rahmen des Seidenraupen-Cross am Sonntag, 6. Oktober, zwei Läufe für Bambinis und Kinder ins Leben. „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“, sagt Manuel Kölker, der die Idee schon seit einigen Jahren in der Tasche hatte, immer wieder hervorkramte und dann nach kurzer Diskussion dorthin zurück verfrachtete. Jetzt aber wird ein Versuchsballon gestartet. „Wir werden sehen, ob es klappt, oder ob uns die Organisation überrollt“, so der Vorsitzende.

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So in etwa könnte der Kurs verlaufen. Die tatsächliche Strecke wird noch bekannt gegeben.

Bambini (Jahrgang 2012-2018) und Kids (2007-2011) starten um 10 bzw. 10.15 Uhr auf eine oder zwei Runden auf der Anlage des Hülser SV, die nachfolgenden Rennen verschieben sich um 35 Minuten. Kölker: „Wo es genau langgehen wird, ist zwar angedacht, aber noch nicht in Stein gemeißelt. Mal sehen.“

Die Anmeldung ist ab sofort geöffnet, und hier zu finden: https://my4.raceresult.com/112388/registration?lang=de


WARUM??? Zahlreiche SRC-Wegweiser abgerissen

Es hätte so schön sein können: In mühevoller Arbeit haben wir Ende des vergangenen Jahres die Wegweiser zum Seidenraupen-Cross im Hülser Bruch aufgehängt. Dafür hatten wir die entsprechende Genehmigung. Schon nach kurzer Zeit erhielten wir viele positive Stimmen, mehrere Websites berichteten zudem über diesen Gewinn für das Bruch. Läufer und Wanderer konnten dank der Schilder beide SRC-Strecken in beide Richtungen laufen bzw. wandern.

Leider stieß das vom Land NRW geförderte Vorhaben nicht überall auf Gegenliebe, wie wir jetzt erfahren müssen. Denn Unbekannte haben es sich wohl zum Ziel gemacht, die Wegweiser mit grober Gewalt aus den Bäumen bzw. Pfählen zu reißen. Bei einer unserer regelmäßigen Kontrollen fiel auf, dass rund ein Viertel der Schilder, übrigens völlig wahllos gewählt, verschwunden sind.

Damit schaden sie gleich in mehrfacher Hinsicht:

  1. Der Zweck geht dahin.
    Ohne flächendeckende Beschilderung ist es schwierig, den Routen zu folgen. Bekanntlich schlängeln sich beide Strecken durch das Bruch und über die Berge. Orts-Unkundige, für die die Beschilderung gedacht war, finden sich nun nicht mehr zurecht.
  2. Viel Arbeit für die Katz
    Das Erstellen der Schilder und das Anbringen kostete rund 40 Arbeitsstunden ehrenamtlicher Arbeit. Diese ist nun für die Katz.
  3. Geld wird verschwendet
    2000 Euro haben wir für die Maßnahme erhalten und verwendet. 2000 Euro, die aus Spendengeldern stammen.
  4. Grobe Gewalt, deutliche Spuren
    Der oder die Täter reißen die Schilder mit grober Gewalt und unter Anwendung schwerer Werkzeuge aus den Bäumen. Es bleiben nicht nur die vorherigen Löcher der verwendeten Nägel (übrigens konform aller Richtlinien und entgegen der Annahmen vieler Laien den Bäumen nicht schadend), sondern auch deutliche Spuren der Werkzeuge. Wir haben Bäume gesehen, die massiv beschädigt wurden. Infektionen und Pilze haben so leichtes Spiel, in den Baum einzudringen.

Wir sind traurig, dass sich hier jemand am Eigentum der Allgemeinheit bedient, es sich zu eigen macht und gleichzeitig der Natur schadet. Wir bitten daher alle, die sich im Bruch tummeln, ein offenes Auge zu haben. Solltet ihr Personen bemerken, die die Schilder aus den Bäumen reißen, würde es uns freuen, wenn ihr sie ansprecht bzw. uns meldet. Wir wollen sicherlich keinen Streit, sehen jedoch auch keinen Grund, derart vorzugehen.

 


SRC2019: Canicrosser welcome

Auch in diesem Jahr freuen wir uns wieder auf viele Canicrosser beim Seidenraupen-Cross am Sonntag, 6. Oktober. Als kleine Motivationsspritze könnte dieser Bericht aus der US-Runnersworld dienen: Anthony Famiglietti knackt mit Bailey den Weltrekord über eine Meile. Am Ende stoppt die Uhr bei 3:59 min. Flott!!!

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Hunde sind beim SRC gerne gesehen.

Da uns immer wieder Fragen zu dem Thema erreichen, hier noch einmal der Passus dazu aus unseren SRC-FAQ:

Beim Seidenraupen-Cross ist das Führen von Hunden erlaubt. Voraussetzung dafür ist die Eignung des Läufers und des Hundes, das Führen an der Leine und eine entsprechende Versicherung.
Wir gehen davon aus, dass Hundehalter, die beim SRC mit ihrem Hund laufen, dieses Unterfangen vorab getestet haben. Denkt bitte daran, dass ihr euch in einem Pulk von Läufern aufhaltet und es entsprechend „wuschelig“ ist. Das muss der Hund mitmachen können. Wenn ihr euch unsicher seid und ihr erst einmal testen möchtet, ordnet euch an das Ende des Feldes.
Auf keinen Fall dürfen Läufer durch Hunde (und Leine) behindert und ggf. gefährdet werden.


Kölker beim Doppelstart Zweiter und Neunter

Bei frühlingshaften Temperaturen und besten Bedingungen ist Seidenraupe Manu beim 8. Sieben-Quellen-Crosslauf in Straelen auf dem zweiten und neunten Platz gelandet – und das trotz einer verhärteten Wade und den ersten allergischen Reaktionen.

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Sieben Quellen sind es, die rund um die Paesmühle die Teiche fluten.

Zunächst ging es über die 5450 Meter-Distanz. Drei Runden waren auf dem extrem welligen und sehr anspruchsvollen, aber traumhaften Geläuf rund um die Paesmühle zu absolvieren.

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Die Runde ist beim 5450 Meter-Lauf dreimal zu absolvieren, beim 8300 Meter-Lauf viereinhalb Mal.

Schon nach wenigen Meter war klar, wer in dem Rennen den Ton angibt: Heinz van Dongen im Trikot des TSV Weeze spurtete davon und ließ das restliche Läuferfeld hinter sich. Manu konnte sich allerdings direkt hinter van Dongen, im Oktober Zweiter beim langen Seidenraupen-Cross, einsortieren und diesen Platz bis zum Schluss für sich behalten. Van Dongen gewann in 20:26 min, Manu folgte in 22:02 min (Zweiter auch in der M40) und Frank Schramm kam in 22:31 min auf Rang drei.

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Und jetzt nochmal 8300 Meter??? Ufff…

Sichtlich geschafft vom ersten Rennen stand Manu nur wenige Minuten später beim Start über 8300 Meter wieder am Start. Auch hier war die Favoritenrolle schnell ausgemacht: Christoph Verhalen (TuS Xanten) setzte sich direkt an die Spitze, die er bis zum Ende inne halten sollte. Der Rest, darunter auch Exil-Alpinist Bernd Meyer, folgte, wohl aber deutlich langsamer. Nach stotterndem Start kam Manu besser ins Rennen und konnte im Verlauf noch einige Läufer einsammeln. Am Ende belegte er in 34:51 min Platz neun (M40: 3.). Verhalen siegte in 30:12 min. Siegerehrung und dann ab nach Hause…

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Manu auf Rang zwei.

Die Augen sind nun auf das Wochenende gerichtet: Der zweite Lauf der Duisburger Winterlauf-Serie steht an. Throwback: Im vergangenen Jahr musste Manu nach sechs Kilometern mit einem Muskelfaserriss in der linken Wade verletzt aufgeben. Genau diese Wade ist es nun, die wieder zwickt. OMG


Kölker mit Doppelstart an den sieben Quellen

Zum achten Mal bittet die Lauf- und Triathlonabteilung des SV Straelen am kommenden Sonntag ins Waldgebiet an den „Sieben Quellen“. Rund um den Paesmühlenteich steigt dann der beliebte Crosslauf. Seidenraupe Manu wagt den Doppelstart.

„Ich bin gespannt, was mich erwartet. Ich habe nur gutes über diesen Wettkampf gehört“, so der 39-Jährige, der über die Mittel- (rund 5400 Meter) und Langstrecke (rund 8300 Meter) gemeldet hat. Nachmeldungen sind am Veranstaltungstag bis eine Stunde vor dem jeweiligen Lauf möglich. Infos gibt es hier.


Neue Frischlinge: Auf zum Hülser Berg

Große Freude auf dem Hülser Berg: Im Wildschweingatter, also direkt an der Strecke des Seidenraupen-Cross, haben in der vergangenen Woche beide Bachen (weibliche Wildschweine) eine zweistellige Anzahl an Frischlingen zur Welt gebracht. Alle jungen Schweinchen machen einen gesunden und vitalen Eindruck. Wir empfehlen daher einen schönen Lauf mit einem Abstecher zu den Wildschweinen.

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Im Wildschweingatter haben in der vergangenen Woche beide Bachen (weibliche Wildschweine) eine zweistellige Anzahl an Frischlingen zur Welt gebracht. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation

Bitte beachtet aber, dass zur Verhinderung von Krankheiten und Seuchen, wie etwa der Afrikanischen Schweinepest, ein absolutes Fütterungsverbot der Wildschweine gilt. Gerade Jungtiere reagieren sehr stark auf nicht sachgemäßes und ungeeignetes Futter.

Mitarbeiter des Kommunalbetriebes Krefeld füttern täglich die Wildschweine sowie das Damwild und Rotwild in den anderen Gattern mit geeignetem tiergerechtem Futter, so dass die Tiere trotz des Winters keinen Hunger leiden und ausreichend und ausgewogen ernährt werden.


Heute 16.30: Ab zum Snowrunning auf der Rennbahn

Nachdem Krefeld sich vor den Schneemassen kaum retten kann, heben wir eine beliebte Einheit aus dem Dämmerschlaf: Snowrunning auf der Rennbahn. Wer mag kann heute dazu kommen, Treffpunkt ist um 16.30 Uhr am Eingang des Rennbahngeländes gegenüber des Weihers (Google-Koordinate 51.356383, 6.586133).

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Verschneite Pfade findet man im Stadtwald im Moment häufig.

Dabei machen wir auf folgendes aufmerksam: Es handelt sich um die Rennbahn, also nicht um unser Gelände. Es wurde bislang zwar immer geduldet, wenn wir dort gelaufen sind, aber das muss nicht zwingend für immer (und heute) so sein. Gut möglich, dass wir also weggeschickt werden.

Ebenfalls möglich, dass die Bahn von Pferden genutzt wird (liegt in der Natur der Sache). Wahrscheinlich ist das bei dem Wetter nicht, aber man weiß ja nie, welches Ross gerade eine Einheit benötigt. Sollte auch nur ein Pferd auf der Bahn sein, bedeutet das für uns, dass wir sie sofort verlassen. Lebensgefahr!

Außerdem weisen wir darauf hin, dass jeder auf eigenes Risiko läuft, wir tragen keine Haftung für irgendwas. Es handelt sich um eine unebene Grasbahn unter der Schneedecke – die Gefahr, hier umzuknicken, ist nicht von der Hand zu weisen. Eine gewisse Vorsicht ist also geboten. Und eine Grundkondition auch, denn selbst eine Runde (1800 Meter) kann wegen des tiefen Boden mächtig auf die Pumpe gehen. Mal sehen, wie viele wir davon schaffen 😉

 


Bis zum 21. Januar den SRC2018 bewerten

Das Laufsportportal HDsports.de sucht die beliebteste Laufveranstaltung des Jahres 2018. Alle Bewertungen bis 21. Januar werden berücksichtigt. Für ein paar Klicks wären wir euch also sehr dankbar. Über https://www.HDsports.de/laufen/seidenraupen-cross-2018#reviewForm kann man den SRC2018 bewerten.

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Immer gut gelaunt: Darauf kommt es beim SRC an!

Neben dem Gesamtsieger zeichnet HDsports.de auch die beliebtesten Laufveranstaltungen in den einzelnen Bundesländern aus. Der Sieger wird kurz nach Ende der Abstimmung per Mail informiert. Weitere Details gibt es hier: https://www.hdsports.de/strassenlauf/waehle-das-beliebteste-laufevent-des-jahres-2018


Seidenraupen mit guten Zeiten im Forstwald

Hurra, hurra – das Netz hat uns wieder. Nach einer kleiner Weihnachts- und Silvesterpause sind wir wieder da. Und können noch stolz die Ergebnisse vom Silvesterlauf im Forstwald präsentieren.

Fünf Raupen am Start

Insgesamt fünf Seidenraupen waren auf der Strecke, Adam musste leider verletzungsbedingt passen. Meike war gemütlich mit ihren „Schwägerin in spe“ im „Genuss-Lauf“ (8100 Meter) unterwegs und dort nach 49:07 Minuten im Ziel (Platz 52, 10. W35). Zeitweise wurde sie auch von Manuel begleitet, der den Lauf zum Auslaufen nutzte (44:17 min, 74./8. M35).

Schnell unterwegs!

Silvesterlauf 2018

Moritz, Aki, Manu und Marcus (von links) vor dem Start.

Etwas schneller ließen es die Herren zuvor im „Top-Lauf“ (ebenfalls 8100 Meter) angehen. Manuel war bei seinem letzten Start in der M35 mit 31:19 min schnellste Raupe (15. / 3. M35). Nach einem Jahr Pause bedeutet dies seine drittschnellste Zeit beim Silvesterlauf im insgesamt achten Start und die vierschnellste der Seidenraupen auf dem Rundkurs im Süden von Krefeld. Es folgte Marcus, der sich beim zehnten Start in Folge mit 32:30 min um 1:21 min zum desaströsen Vorjahr verbesserte (25./5. M35). Moritz steckten noch die 25 Kilometer vom wenige Tage zuvor gelaufenen Bergischen Wupperlauf in den Knochen. Dennoch bedeuten die 33:29 min die persönlich drittbeste Zeit im neunten Start und eine Verbesserung zum Vorjahr um sechs Sekunden (Platz 33./7. M35). Fast auf der Wertung gefallen wäre allerdings Aki, der mit 38:53 min (69./10. M35) gerade noch so unter dem Cut-Off (40 Minuten) bleiben konnte und im neunten Start seine langsamste Zeit im heimischen Forstwald ever aufbot. Die Pfiffe von den Tribünen waren nicht zu überhören. Lediglich sein Sohn Alex sorgte für Begeisterungsstürme.

Hier gehts zur Übersicht der Silvesterlauf-Ergebnisse der Seidenraupen.

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Kira von Ehren (Mitte) siegte in 28:40 min, bei den Herren überzeugte Owen Day in 26:13 min. Miriam Thies (Links) wurde Zweite in 30:58 min.

Es gewann bei den Damen Kira von Ehren in 28:40 min und bei den Herren Owen Day in 26:13 min. Der kurze Lauf über 4100 Meter wurde von Sarah Schmidt (13:31 min) und Nick Kämpgen (13:08 min) gewonnen.

Anne und Martin sind neu dabei

Am Rande des Silvesterlaufs wurden übrigens zwei „Verpflichtungen“ nach langen Verhandlungen getätigt. Seit dem 1. Januar tragen Anne Klaßen (in 39:14 min Dritte im Genuss-Lauf) und Martin Myrold (in 30:46 min 13. im Top-Lauf) das Trikot der Seidenraupen. Beide hätten mit diesen Zeiten übrigens direkt mal den Vereinsrekord eingestellt! Wooooooohaaaaaaaaaaaah!

Fotos: DJK/VfL Forstwald/Seidenraupen KR


Silvester-Lauf im Forstwald steht vor der Tür

Traditionell zum Jahresende steht der Silvesterlauf im Forstwald an. Der beliebte Lauf am Jahresende geht in seine 48. Ausrichtung, damit ist er der älteste Lauf in Krefeld. Anmelden kann man sich noch bis Donnerstag, 27. Dezember, online via http://djk-vfl-forstwald.de/index.htm oder am Raceday bis eine Stunde vor dem jeweiligen Start.

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Ziiiiieh!

Start und Ziel sind nahe des Sportplatzes Bellenweg im Forstwald. Gelaufen wird ausschließlich auf Waldwegen, die der Jahreszeit entsprechend häufig glatt und/oder tief sind. Je nach Streckenlänge sind mehrere Runden zu absolvieren. Es gibt einen „kleinen“ Lauf über 4100 Meter (13.15 Uhr) und zwei „große“ Läufe (8100 Meter; 14 und 15 Uhr).

Natürlich sind auch wieder zahlreiche Seidenraupen am Start. Über den 8100-Meter-Lauf um 14 Uhr starten Adam, Marcus, Moritz und Manu, für den späteren haben sich Meike, Adam und Manu gemeldet. Immerhin gibt es für einige, die Schmach aus dem Vorjahr zu tilgen 😉

Unsere Meinung zu dem kuriosen Artikel in der WZ haben wir ja schon kundgetan, trotzdem rufen wir noch einmal alle dazu auf, sich davon nicht beirren zu lassen.  Wir sehen uns im Forstwald!