Gleich zwei Laufevents standen an, auf denen sich einige Seidenraupen tummelten: Der Runschnellweg und der Martinscross.

Über die 10 Kilometer auf dem imposant beleuchteten Radschnellweg zwischen Mülheim und Essen waren Nici Hölters und Thomas Schrörs-Runo unterwegs. Die beiden genossen die kühle Nacht und liefen gemeinsam nach 46:40 min ein. Für Nici reichte es damit zu Platz neun in der Damen-Wertung (von 540) und zum Sieg der W30. Yessss…Thomas wiederum wurde 40. von 405 Männern und Achter in der M50.

Mit dem Ziel, den Halbmarathon unter zwei Stunden zu laufen, war Leonie Rohrmeier angetreten. „Das Training lief gut und auch die ersten elf Kilometer waren optimal. Dann jedoch strengte mich das Tempo echt an und ab KM 14 ging nichts mehr“, berichtet Leonie. Magenprobleme ließen nicht mehr viel zu: „Ich dachte ans Aufhören. Zum Glück hatte ich Meike neben mir“. Gemeinsam schleppten sie sich ins Ziel, das nach 2:07:47 h erreicht war. Leonie (166., W30: 35.) : „So spät werde ich wohl keinen HM mehr laufen“


Deutlich kürzere Strecken standen beim Martinscross auf dem Programm. Auf der 3000 Meter-Strecke war Holger Rausch unterwegs und nach 14:05 min als 40. im Ziel. In der M55 wurde er Zweiter. Martin Houbertz folgte in 17:01 min: Platz 63 bzw. Vierter in der M55. Über 5000 Meter lief Dayne Hollunder, die nach 29:25 min die Linie überquerte und sich über einen Weckmann freuen durfte. Sie wurde 60. und Dritte in der W40.

