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Durchwachsene Herbst-Marathons für Mayntzhusen und Kölker

„Hinten raus zäh“ – was Moritz Mayntzhusen zu seinem Marathon in Köln sagte, beschreibt auch gut den Berlin-Marathon von Manuel Kölker. Bei beiden regiert die Erkenntnis, dass ein gewisses – vor allem längerfristiges – Training schon nicht ganz so verkehrt gewesen wäre. Beide kamen jedoch ins Ziel: Moritz nach 3:58:09 h und Manu nach 3:08:23 h.

Moritz (türkises Shirt) im Ziel.

Bei Moritz sah es vor einer Woche lange nach einer neuen PB aus. Der Halbmarathon war nach 1:41:42 h absolviert, auch die Zeit 2:35:53 h nach 30 KM ließ diese Vermutung zu – bei 3:39 h wäre er gelandet, wenn er das Tempo hätte halten können. Dann aber kippte das Rennen, die Kilometer wurden gefühlt länger und länger. Bei KM 35 stand eine 3:07 h, 3:46 h wäre dann die Zielzeit gewesen, doch es ging nun kaum noch etwas. Am Ende überquerte er bei 3:58:09 als 1346. Mann und 227. in der M35 die Ziellinie am Fuße des Doms. „Das war eine ganz zähe Nummer. Nach hinten ging gar nix mehr“, bilanzierte Moritz – kein Wunder nach 2:16:27 h auf der zweiten Hälfte. Seinen Zieleinlauf kann man übrigens auf https://www.facebook.com/koelnmarathon/videos/vb.259668282814/499047780645433/?type=3&theater sehen, Moritz kommt bei circa 4:01:40 ins Ziel.

Guten Mutes in Berlin!

Nicht ganz so hart traf es Manu in Berlin Ende September, wohl aber ähnlich. Er hatte den Startplatz für Berlin sehr kurzfristig erhalten und konnte sich nur knappe fünf Wochen vorbereiten. „Ich wusste, dass Power fehlen wird, hatte aber große Lust, nach meinem ersten und einzigen Berlin-Start in 2010 und dann vielen folgenden Halbmarathons mal wieder volle 42 KM in der Hauptstadt zu laufen“, so der Vorsitzende der Seidenraupen. 2010 war er noch 3:31 h unterwegs gewesen.

Manu beim Berlin-Marathon 2019.

Zumindest das sollte getoppt werden. Und nach 21 KM sah es auch noch verdammt gut aus: Die Halbmarathon-Zeit von 1:28:17 h ließ zumindest auf eine Sub-3h hoffen. „Ich merkte aber schon da, dass mir Speed fehlt. Es lief einfach nicht so locker wie bei den bisherigen Sub3h-Marathons.“

Kurz vor dem Brandenburg-Tor passieren die Läufer auch das weltberühmte Hotel Adlon.

Ab KM 25 wurde es dann gemächlicher und als ab KM30 kleine Krämpfe in den Oberschenkeln (und strömender Regen) dazu kamen, stand nur noch das Ziel im Vordergrund, unter 3:10 h anzukommen. Das gelang: Nach 3:08:23 h kam er als 3391. Mann und 631. der M40 ins Ziel. Für die zweite Hälfte benötigte er demnach 1:40:06 h. Ganz okay, aber nicht RvH-Weltklasse.

Wer entdeckt den Seidenraupen-Sticker?

Für Moritz stand nur eine Woche nach Köln ein längerer flotter Regenerationslauf an, Manu wird sich Ende dieser Woche im Bergischen Land beim Röntgenlauf austoben.


Mayntzhusen kämpft sich durch die Seenplatte

Moritz 2

Moritz, hier beim E-See-Triathlon.

Moritz Mayntzhusen hat beim ersten Lauf der Winterlauf-Serie des LC Nettetal über zehn Kilometer Platz lediglich 102 belegt. Er war nach 43:47min im Ziel und wurde dadurch 13. in der M35. Es gewann Armin Gero Beus (SV Sonsbeck) in 34:09min.

Natürlich kann Moritz das Ding viel schneller laufen, er ging aber mit Magenproblemen an den Start. „Mir war die ganze Zeit schlecht“, so Moritz, der sich trotzdem durchkämpfte und dafür den Titel „Seidenraupen der Woche“ erhält. Daumen hoch!

 


Moritz: „Es war krassgeil!“

Trotz eines kleinen technischen Defekts (Kette) hat Moritz am Samstag in Zell am See beim Ironman 70.3 glänzen können. Am Ende wurde er Gesamt-293, bei den Männern 288. und in der M35 74. Die Zeiten lesen sich verdammt flott: 31:37min (Schwimmen), 2:49:05h (Rad) und 1:39:43h (Laufen), was zusammen mit den Wechseln 5:11:12h ergibt > RESPEKT!!!

„Das war krassgeil. Leider habe ich oben auf dem Berg die Kette verloren und musst dann den Umwurfbügel bearbeiten, was mich fünf Minuten gekostet hat, aber was solls“, sprach er nach seinem Ritt über den Hochkönig. Bis zu 15 Prozent Steigung hat es hier gegeben, so viel, dass einige Athleten abstiegen und das Rad schoben – nicht so unsere starke Seidenraupe. „Gang eins rein und klettern!“ – so sein Credo. Wohlwissend, dass es da, wo es bergauf geht, auch wieder runter geht…

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Startschuss zum Ironman 70.3 Zell am See

 Heute um 7.15 erfolgt für Moritz der Startschuss zum Ironman 70.3 Zell am See. Eine Übertragung im Fernsehen gibt es leider nicht, auf http://m.ironman.com/triathlon/coverage/detail.aspx?y=2015&race=salzburg70.3&rd=20150829&live=1&rid=0 kann man ihn allerdings live verfolgen. Seine Startnummer ist die 2075.

GO FOR GOLD!!!

Update 8:40: Schwimmen nach 31:37min beendet, die ersten 21.5km auf dem Rad in 34:21min (Pace 37.5 km/h) > flott!!!

Update 10:20: 77 KM Rad sind absolviert. Der Anstieg war wohl wirklich heftig, zumindest lässt die Geschwindigkeit von 18 km/h im Split bis 34,5km (42.58min) darauf schließen. Dann aber wurde es wieder flott, bis zu Split 59km waren weitere 37.40min fällig (39 km/h), bis zum Split 77 km 29.05min (37.13km/h). Sieht alles sehr gut aus…

Update 12 Uhr: Die 90km sind in 2:49:05 (31.94km/h) absolviert, und auch die ersten Laufkilometer hat Moritz schon hinter sich: 2,7km 12:04min, 7,1 20:22, 11,8 21:52 – zuletzt schöner 4.39er Schnitt pro km. 


1 day to Zell am See: Streckenbesichtigung unter der arabischen Sonne

Morgen um 7.15 Uhr fällt für Moritz der Startschuss zum Ironman 70.3 im Zell am See. Bei traumhaften Wetter stehen dann 1,9 Kilometer Schwimmvergnügen, 90 Kilometer Spaß auf dem Rad und 21 Kilometer Walking auf der To-do-Liste. Unterstützt wird er dabei von tausenden Zuschauern, darunter auch etliche Araber.
Für sie ist der Zeller See so etwas wie der Persische Golf – 72.000 arabische Gäste zählte Zell am See laut einem Artikel der FAZ im Jahre 2013, Tendenz deutlich steigend. Die Hoteliers und Dienstleister vor Ort freuen sich, denn die Gäste aus dem Orient spülen ordentlich Geld in die Kasse. 245 Euro pro Tag, so die FAZ, lässt jeder Saudi in dem malerischen Städtchen. Logisch, dass man sich darauf gerne einlässt, fast überall gibt es mittlerweile Wegweiser auf Arabisch, Speisenkarten in orientalischer Schrift und besondere Angebote für die Gäste aus Nahost. Die Stadt hat kürzlich sogar eine Broschüre auf Orientalisch herausgegeben, damit sich die Gäste zurechtfinden und wissen, was sie dürfen, und was sie besser lassen.
Dass sie gerne in die Alpenrepublik kommen, liegt auf der Hand: Glitzerndes Wasser, grüne Berghänge und oben weiße Gipfel mit Schnee – paradies-ähnliche Zustände, die es in der Heimat nicht gibt.
In dieser Kulisse also schickt sich Moritz an, der Saison einen krönenden Abschluss zu geben. 5:23h ist die Zeit, die er vor einigen Wochen bei der Halbdistanz in Heidelberg auf den Asphalt brannte. Aufgrund der harten Radstrecke dürfte es schwierig werden, die Zeit zu unterbinden, oder?! „Habe heute Morgen die Radstrecke mit dem Auto abgefahren, einfach Hammer. Hammer schön und Hammer schwer.“


2 days to Zell am See: „Es wird eine Hitzeschlacht!“

Anders als in der Zeller Regenschlacht 2013 erwartet Moritz am Samstag eine Hitzeschlacht. Foto: IRONMAN

Anders als in der Zeller Regenschlacht 2013 erwartet Moritz am Samstag eine Hitzeschlacht. Foto: IRONMAN

Nur noch wenige Kilometer trennen Moritz am heutigen Donnerstagmorgen von Zell am See. Hier steht am Samstag sein Saison-Höhepunkt bevor, der Ironman 70.3. Wir haben mit ihm kurz gesprochen.

Moritz, du hast in den vergangenen Wochen an etlichen Triathlon-Wettbewerben teilgenommen. Jetzt willst du in Zell am See den Schlusspunkt einer erfolgreichen Saison setzen. Wie ist die Form?

Moritz: Eigentlich ganz gut. Ich bin aber auch froh, wenn es erst einmal vorbei ist. Das Jahr war ziemlich anstrengend.

Was können wir von dir in dieser traumhaften Kulisse erwarten?

Moritz: Ehrlich gesagt: Ich habe keine Ahnung. Es wird sehr heiß werden und der Kurs der Radstrecke hat es ganz schön in sich.

Dabei ist das Radfahren doch eigentlich deine Disziplin.

Moritz: Ja, das fällt mir in diesem Jahr leichter, auch wegen der guten Vorbereitung im Trainingslager auf Mallorca im Frühjahr. Aber man darf auch nicht vergessen, dass ich kein Leichtgewicht bin. Bei heftigen Anstiegen, und davon gibt es ja einen auf der Strecke, macht sich das gegenüber 60-Kilo-Flöhen schon bemerkbar.

Du sprichst den Hochkönig an. Von knapp 700 Meter geht es innerhalb von etwas mehr als zehn Kilometern auf 1280 Meter hoch.

Moritz: Genau, das wird ein hartes Stück Arbeit. Auch wenn es danach eine ähnlich lange Abfahrt hinunter geht. Nach dem Gipfel warten aber ja immerhin noch über 50 Kilometer auf mich. Der Halbmarathon danach wird bestimmt kein Kinderspiel. Aber irgendwie wird es schon klappen!

Moritz, wir drücken dir die Daumen!


4 days to Zell am See: Die Strecken

Vier Tage noch, und die Weltmeisterschaft in Zell am See über die 70.3-Distanz startet. Mittendrin: Seidenraupe Moritz, für den der Wettbewerb der Saison-Höhepunkt ist. Ab 7.15 Uhr heißt es „Daumen drücken“!

Heute gibt es die Übersicht über die Strecken – natürlich mit freundlicher Genehmigung von IRONMAN.

Die Schwimm- und Laufstrecke. Grafik: IRONMAN

Die Schwimm- und Laufstrecke. Grafik: IRONMAN

Schwimmen

Die Schwimmstrecke von insgesamt 1,9 km wird in zwei 935 m lange Hin- und Retourabschnitte unterteilt, wobei hinzukommend die zwei Wendebojen mit einem Zwischenabstand von 30 m umrundet werden müssen. Die Wende erfolgt kurz vor den Ufern des Zeller Stadtzentrums. Zur Orientierung sind alle 50 m abwechselnd große und kleine Bojen angebracht

 

 

 

 

 

 

Die Rad-Strecke. Grafik: IRONMAN

Die Rad-Strecke. Grafik: IRONMAN

Rad

Die Radstrecke ist eine 90-Kilometer Runde, mit insgesamt 1288 Höhenmetern, die für jeden Geschmack etwas bereithält: Schnelle Passagen, wie auf der Schnellstraße, sowie ein Berganstieg auf den Hochkönig, mit anschließender Abfahrt, werden dein Triathletenherz höher schlagen lassen. Um für den kräftezehrenden Anstieg optimal gerüstet zu sein, wartet eine neue Labestation in Dienten am Hochkönig auf dich, wo du deine Energiespeicher noch einmal auffüllen kannst.

Laufen

Die Laufstrecke verläuft entlang des kristallklaren Sees und wurde bis kurz vor Thumersbach erweitert. Statt bislang drei sind nur noch zwei Runden zu absolvieren. Highlight auf der Laufstrecke ist natürlich, wie in den letzten beiden Jahren, die historische Altstadt Zell am Sees.


5 days to Zell am See: Moritz vor dem Saison-Höhepunkt

Schwimm-Start in Zell am See.

Schwimm-Start in Zell am See. Foto: IRONMAN

„Zell am See-Kaprun, am glitzernden Zeller See gelegen, ist umgeben von Bergen mit grünen Wiesen, schneebedeckten Gletschern und ist somit eines der wunderschönsten Landschaften in Österreich. Dieser Kontrast – einerseits grünen Wiesen und andererseits weiße Bergspitzen – machen den IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun so reizvoll und besonders.“

Besser kann man nicht für ein Rennen werben – muss man bei einer Weltmeisterschaft eigentlich aber auch nicht. Mittendrin ist Seidenraupen Moritz, für den der Start am Samstagmorgen um 7.15 Uhr der Saison-Höhepunkt ist.

Die General-Probe in Goch am Wochenende war kurz. Für die 500 Meter Schwimmen waren acht Minuten und sieben Sekunden nötig, die 20 Kilometer auf dem Rad waren nach 38:07 Minuten absolviert, die abschließenden fünf Kilometer Laufen 20:02 Minuten. Das bedeutete am Ende 1:06:16h, Platz 31 und in der M35 15.! Auch Antje wagte sich und absolvierte eine gute Triathlon-Premiere. Sie kam in 1:32:52 auf Platz 68, in der Altersklasse auf 35. Ihre Zeiten: 10:22, 51:58 und 30:33min.


Dem Moritz seine erste Halbdistanz

Für Moritz stand am vergangenen Wochenende die erste Triathlon-Halbdistanz an, die Challenge Half Heilbronn mit 1,9 km Schwimmen, 93 km Rad fahren und 21 km Laufen. Mächtig viel Holz für Moritz, der sich ansonsten nur auf kürzeren Strecken tummelt.

„Kompakt, komprimiert, zentral –einfach genial. Geschwommen wird in unserer „Neckar-Schwimmarena“, dann Wechsel in einer perfekt organisierten einheitlichen Wechselzone, dann Rad durch die bezaubernde Weinberglandschaft ins Zabergäu, dann Laufen wieder ins Herz der City mit grandiosem Finish im „Marktplatzstadion“ Heilbronn“ – so wirbt der Veranstalter für sein Event

Das Ergebnis kann sich für Moritz mehr als sehen lassen. Nach 5:22:54h war er als 246. (von 751 Finishern) im Ziel. Für das Schwimmen benötigte er 32:31min, für das Radeln 3:02:33h und für den abschließenden Halbmarathon 1:38:01h. Nicht schlecht, Herr Specht.

„Nach dem Schwimmen habe ich es auf dem Rad etwas ruhiger angehen lassen, ich wusste ja nicht, was da noch kommt“, sagte Moritz, dem das hügelige Terrain sehr entgegen kam. Und in der Tat: Beim Laufen streikten hin und wieder die Muskeln, wofür die Zeit von 1:38:01h mehr als respektabel ist. Es gewann übrigens Andi Böcherer in 3:56:06h.

Jetzt sind wir gespannt, was bei seinem Saison-Highlight, der Halbdistanz in Zell am See herauskommt…


Mayntzhusen auf Rang 14 und M35-Dritter

Erneutes gutes Ergebnis für Moritz, diesmal beim Triathlon in Gladbeck. Nach 2:03:26h belegte er Platz 14 (kurioserweise auch seine Startnummer) und wurde in der M35 Dritter.

Nach 18:15min stieg er als 28. aus dem Wasser (1km), für die 38,5km-Radstrecke benötigte er 1:05:09h (13.) und hatte sich schon auf Platz zwölf vorgearbeitet. Die abschließenden 10km absolvierte er in 40:01min (13.).