Wir laufen und laufen und laufen und laufen

Seidenraupen

Die Katze ist ausm Sack: Das SRC2019-Shirt!!!

Die Vöglein zwitscherten es schon länger von den Dächern, jetzt ist die Katze ausm Sack: Wir präsentieren stolz das Shirt zum Seidenraupen-Cross 2019.

Mit dem Teil sind wir modischer als je zuvor, passt es doch voll in den Trend des sogenannten „Athleisure“. Heißt, ihr könnt das Shirt, das in einem waldigen grün daher kommt und normal ausfällt (es gibt auch einen speziellen Schnitt für Frauen), nicht nur beim Sport tragen, sondern auch einfach so. Es stammt zwar aus dem Bereich „Funktion“, bietet aber mit 35% Baumwolle auch die Möglichkeit, es in der Freizeit zu tragen. Wie ihr wollt!

Bestellen kann man das Shirt (für 22 Euro) bei der Anmeldung, oder aber mit einer kurzen E-Mail an seidenraupen_krefeld@gmx.de. Größe bitte nicht vergessen.

Damit das Shirt auch garantiert am Raceday (6.10.) vorliegt, brauchen wir die Bestellung bis Montag, 23.9., 18 Uhr. Alle Bestellungen, die danach eingehen, werden natürlich auch bearbeitet, hier können wir aber nicht garantieren, dass diese Shirts dann auch bis zum 6.10. fertig sind. Wir werden ein paar Shirts auch am Raceday vorrätig haben, aber eben nur ein paar. Bestellungen nehmen wir vor Orr aber auch an.


Wir pflanzen Bäume – und ihr? Pflanzt mit!

Zum Tag der Deutschen Einheit, am 3. Oktober, ruft der Cartoonist Ruthe zum sogenannten „Einheitsbuddeln“ auf. Jeder soll, so die Idee, an diesem Tag einen Baum pflanzen, sodass es rund 82 Millionen neuen Bäume in Deutschland geben würde. Ob im eigenen Garten oder an geeigneten öffentlichen Stellen, völlig egal…Hauptsache der Baum steht (mehr Infos gibt es unter: www.einheitsbuddeln.de).

Wir, die Seidenraupen Krefeld e.V., finden diese Aktion super, schließlich befindet sich ein Großteil unserer Lieblingslaufstrecken in Wäldern und unter dichten Bäumen. Daher möchten wir uns an dieser Aktion beteiligen und unsere Community dafür nutzen, ein Zeichen für den Umweltschutz zu setzen.

Gemeinsam mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und dem Kommunalbetrieb Krefeld haben wir nach geeigneten Flächen im Stadtgebiet gesucht und schließlich auch im äußersten Norden von Krefeld gefunden: Das Areal am Kullpfad nahe der Nieper Kuhlen ist circa zwei Hektar groß und hat ein Potential für rund 20.000 Bäume.

Ein Baum kostet 5 Euro und  unsere Vision ist es, so viele Bäume wie möglich auf dieser Fläche am Kullpfad zu pflanzen.

Und nun sind wir alle gefragt:

Wer also Lust auf diese tolle Aktion hat und sich beim #Einheitsbuddeln in Krefeld beteiligen möchte, ist herzlich eingeladen.

Dazu gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder im eigenen Garten einen neuen Baum pflanzen. Oder, und das wäre die zweite Möglichkeit, wenn im eigenen Garten kein Platz für einen Baum sein sollte, sich mit uns zusammen am #Einheitsbuddeln zu beteiligen.

Und das geht so:

Wir nehmen bis zum 31. Oktober Geldspenden, egal in welcher Höhe, entgegen, kaufen davon neue Bäume und pflanzen diese schließlich. Wir freuen uns über jeden, der sich gemeinsam mit uns für die Umwelt einsetzen möchte – egal, ob mit einem Baum oder direkt mit einer ganzen Reihe.

Die Spendenadressen sind:

Seidenraupen Krefeld e.V.

Kreuzbergstr. 65, 47800 Krefeld

IBAN DE98 3205 0000 0002 6082 63

BIC SPKRDE33XXX

Sparkasse Krefeld

PayPal: seidenraupen_krefeld@gmx.de

Betreff: #Einheitsbuddeln in Krefeld

Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V.

Kreisverband Krefeld, Leidener Str. 53, 47839 Krefeld

IBAN DE85 3205 0000 0000 3242 44

BIC SPKRDE33XXX

Sparkasse Krefeld

Betreff: #Einheitsbuddeln in Krefeld

Symbolisch werden wir am 3. Oktober auf der Fläche zunächst einen Baum pflanzen. Da die klimatischen Bedingungen für junge Bäume erst später im Jahr optimal werden, haben wir uns mit den Experten der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und des Kommunalbetriebs Krefeld auf einen Termin Mitte November 2019 für die tatsächliche, hoffentlich große, Pflanzaktion geeinigt. Hier kann jeder, der mag, auf der „Pflanzparty“ selber zum Spaten greifen und mitpflanzen. Details dazu folgen noch.

Eine weitere Spendenmöglichkeit gibt es am Sonntag, 6. Oktober, im Rahmen des 7. Seidenraupencross. Im Start/Zielbereich auf dem Sportplatz am Hölschen Dyk steht eine Spendenbox bereit. Anmeldungen zum Seidenraupencross sind noch bis 2. Oktober hier möglich.

Wer mehr über die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald erfahren möchte, findet auf der Homepage alle Informationen.

Viele Grüße senden

Die Seidenraupen Krefeld und die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald


In it for the long run: Dabei sein war alles!



Grundsätzlich braucht es viel, um mich zu begeistern. Und damit meine ich weniger materielle Dinge. Wenn da aber Menschen mit Herzblut etwas anpacken, sie bis zum umfallen dafür ackern und am Ende etwas gutes dabei raus kommt, dann neige ich gerne den Kopf. Einen dieser Menschen durfte ich am Mittwoch kennenlernen: Anthony Horyna. Es war mir eine große Ehre, ihn (und seine Freundin Jule, die ich auf keinen Fall vergessen möchte) beim Projekt 19/19 auf der Etappe 18 von Wirges (vorher nur auf einem Autobahnschild mal gesehen) bis nach Bad Marienberg (bislang gänzlich unbekannt) begleiten zu dürfen. Knapp 42 Kilometer durch den Westerwald. Für eine verdammt gute Sache.

Anthony und Jule (und ich) über den Wolken. Fast.

Anthony ist Läufer. Genau genommen sogar Ultraläufer. Also so einer, der nach 42,195 Kilometern nicht aufhört, sondern erst richtig Lust bekommt und getreu dem Kahnschen Motto weiter, immer weiter rennt. Da geht es mal über Berge in Bulgarien, bei -40 Grad gen Nordkap oder eben 160 Kilometer im Kreis durch den Kurpark in Wiesbaden.

Läufer kommen bei ihren Läufen häufig auf dumme Ideen, weil sie viel Zeit haben, um nachzudenken. Sie setzen sich Sachen in den Kopf und tüfteln so lange, bis aus der puren Idee etwas Handfestes wird. Bei Anthony war es aber keine dumme Idee, sondern eine ernste – und eben unterstützenswerte. Denn Anthony läuft 1900 Kilometer durch Deutschland und macht mit diesem Kraftakt auf Depression und Suizid, und vor allem die Prävention, aufmerksam. Motto: „In it for the long run.“

Immer dem E1 entlang…

Sein Lauf begann Ende Juli am Bodensee und führt ihn bis nach Flensburg. 45 Tages-Etappen auf dem Europäischen Fernwanderweg E1 , im Schnitt 43 Kilometer lang, geplantes Ende ist der 10. September, dem Welttag der Suizidprävention. „Ich kenne das Thema aus nächster Nähe und weiß, wie sehr es noch immer vernachlässigt und tabuisiert wird. Mit meinem Lauf möchte ich auch wachrütteln“, erzählte er mir während der sechs Stunden, die wir unterwegs sind. Er macht aber nicht nur aufmerksam, sondern unterstützt auch die Organisation „Freunde fürs Leben“. Sie informiert über Depression und Suizidprävention, klärt auf und hilft. Neben dem Umstand, dass Anthony Läufer sucht, die ihn auf dieser langen Reise begleiten, muss ich sagen, dass genau das mich angefixt hat – auch, weil es Menschen in meinem Umfeld gibt, die sich mit dieser Krankheit seit Jahren herumschlagen, sich mal erholen, und dann wieder von jetzt auf gleich in ein Loch zurückfallen.

„Ja, Depressionen sind eine Krankheit. Keine bloße Verstimmung, sondern ein sehr ernst zu nehmendes Problem. Wer Krebs hat, dem ist es anzusehen. Wer aber an Depressionen leidet, der kann dies verstecken. Und das tun viele, denn in unserer Gesellschaft ist es noch immer ein Tabu“, schildert Anthony.

Wir haben auf unseren 42 Kilometern viel Zeit, darüber zu quatschen, denn heute bin ich der einzige Mitläufer – wenn man von Jule absieht. Anthonys Freundin kommt uns nämlich irgendwann entgegen und läuft dann recht spontan noch 23 Kilometer mit uns mit.

Mit diesem Monstertruck sind die beiden unterwegs.

Es ist ein Wahnsinns-Ding, was die beiden rocken, nicht nur sportlich, sondern auch im Bereich der Orga. Während Anthony „nur“ läuft, kümmert sich Jule um das Organisatorische, das beim Camping-Plätze finden beginnt und beim Brötchenschmieren aufhört (Danke nochmal auch dafür). Hörte sich ein wenig so an, was wir damals beim TAR erlebt haben (nur halt an acht „popligen“ Tagen statt an 45): Henne und ich auf dem Trail, Eva am Steuer – aber nicht weniger angestrengt als wir.

Auch darüber erzählen wir: Läufe hier, Läufe da. Urlaube, Kinder, Weltanschauungen. Sehr angenehm übrigens: Es ist kein Wettlauf gegen die Uhr: Mal bleiben wir stehen und blicken auf einen See, dann quatschen wir mit dem Förster über seinen Job (aber auch eben über Anthonys Thema) und mal klettern wir auf einen Aussichtsturm. Alles easy!

Am Ende des Tages zieht Anthony ein Fazit:

Und auch ich muss sagen: Es war einfach toll. Jule und Anthony sind faszinierende Menschen, die mit einem grandiosen Projekt eine gute Sache unterstützen. Und dafür war es mir absolut wert, diese An- und Abreise auf mich zu nehmen. Übrigens ein Klacks gegenüber dem, was die beiden leisten – und natürlich ein laues Lüftchen gegenüber dem, was die Menschen durch- und mitmachen, die an Depression erkrankt sind. Ich hoffe, ihr werdet Flensburg gesund und munter erreichen. Ich werde mal den lieben Herrgott um ein paar Boosts bitten ;-), und dann klappt das schon.

Mehr Infos zum Projekt (und Spendenmöglichkeiten) gibt es hier: http://projekt1919.de/, auf Facebook gehts zu Anthony hier lang (https://www.facebook.com/profile.php?id=100003662968371, Hashtag #projekt1919) und auch auf Insta gibts Eindrücke: https://www.instagram.com/projekt1919/. Ich hoffe, ich habe nichts vergessen…


SRC 2019 startet in genau zwei Monaten

Genau zwei Monate sind es noch, dann startet der Seidenraupen-Cross 2019. Schon jetzt scheint die Vorfreude bei vielen Läufern groß zu sein, denn mit ziemlich genau 100 Meldungen liegen genau doppelt so viele vor wie noch vor genau einem Jahr. Mit ein Grund für den Boom sind auch die beiden neuen Rennen: So wird es für Bambini und Kids zwei Wettbewerbe geben.

Der Nachwuchs startet auf einer (bzw. zwei) Runden auf der Sportanlage und wird über einen spannenden Kurs geführt. „Zu viel wollen wir aber noch nicht verraten“, so Manuel Kölker. Der Vorsitzende der Seidenraupen erinnert allerdings daran, dass die Kinder zusammen mit den Maskottchen des KFC Uerdingen, der Krefeld Pinguine und der HSG Krefeld starten werden ( https://seidenraupen.org/2019/05/14/grotifant-eddie-the-eagle-und-kevin-laufen-mit-du-auch/ ).

Erste Infos haben die bislang gemeldente Läufer übrigens im ersten Newsletter erhalten, der hier nachzulesen ist: https://seidenraupen.org/seidenraupencross/infos-und-ausschreibung/newsletter-juli-2019/


Hendrik zieht ein Fazit: 4 Trails reloaded

Nachdem Manu und ich eigentlich 2013 gemeinsam am 4 Trails teilnehmen wollten, ich allerdings verletzungsbedingt nicht starten konnte, bot sich in diesem Jahr die Chance erstmalig wieder an dem viertägigen Trailevent teil zu nehmen. Das neue Konzept sieht im Vergleich zu den früheren Veranstaltungen etwas kürzere Etappen vor, um so eine breitere Masse anzusprechen. Der 4 Trails fand in diesem Jahr vom 10.07 bis zum 13.07 statt und führte von Seefeld in Tirol über Leutasch, Wildermieming und Nassereith nach Imst. In Summe machten sich 507 Trailrunner und erstmalig 33 Hiker auf, um die ursprünglich geplanten 95,9 km mit 5.714 Höhenmetern im Auf- und 6.080 Höhenmetern im Abstieg zu meistern.

Für mich persönlich war es die erste Trail-Veranstaltung seit der Teilnahme am Transalpine 2012. Die Vorbereitung war im Vergleich zur damaligen Vorbereitung eher semi-professionell: keine Läufe in hügeligen Gebieten, keine Dauerbelastung über mehrere Tage, kein Training in der Höhenkabine. Rückblickend betrachtet stellt sich heraus, dass die schweißtreibenden und zeitintensiven Einheiten, die Manu und ich damals gemeinsam absolviert haben, durchaus sinnvoll und hilfreich gewesen sind.

Gute Laune und voller Tatendrang

Gut gelaunt und voller Tatendrang reisten Lena und ich am 09.07.2019 nach Seefeld, um dort die Startunterlagen entgegen zu nehmen. Wie man es von Plan B schon vom Transalpine Run gewohnt war, war auch hier die Organisation perfekt und äußerst freundlich. Nachdem die Startunterlagen abgeholt waren und das Quartier bezogen war, ging es  abends auf die Rosshütte, um dort dem berühmten Streckenbriefing zu lauschen und die Energiespeicher zu befüllen.

Am Mittwoch um 08:55 bei strahlend blauem Himmel, Sonnenschein und den Klängen von „highway to hell“ ertönte dann der Startschuss und es ging endlich los. Nach einem kurzen Abstecher durch das schöne Örtchen Seefeld ging es gleich steil bergauf. Getragen durch das gute Wetter und einer stetig steigenden Euphorie war ich deutlich schneller am Gipfel als zuvor gedacht. Beim anschließenden downhill wurde mir erneut sehr eindrucksvoll vor Augen geführt, was einen geübten Trailrunner von einem Straßen- und Waldläufer unterscheidet. Trotz einer für meine Verhältnisse hohe Geschwindigkeit rauschten die anderen Teilnehmer nur so an mir vorbei. Die zweite Steigung des Tages hatte es dann nochmal richtig in sich, so dass ich völlig ausgepowert aber glücklich ins Ziel einlief. Abends ging es dann wieder zur Pasta Party und es gab erstmalig die Fotos und das Video des Tages. Wie schon 2012 eine emotionale, beeindruckende und motivierende Vorstellung!

Der nächste Morgen begann mit der Erkenntnis, dass die Renneinteilung des Vortages taktisch keine Meisterleistung war. Beim Versuch die Koffer von der ersten Etage in das Erdgeschoss zu tragen, melden sich beide Oberschenkel erstmalig sehr deutlich und versprühten keine große Zuversicht. So ging es zum Start der zweiten Etappe, wie immer nach dem gleichen Schema: bei weiterhin recht gutenBedingungen lief die Etappe trotz schwerer Oberschenkel gut an. Dies kippte an dem Punkt, als es hieß die zuvor aufgestiegenen Höhenmeter in die andere Richtung zurück zu legen. So wurde ich an diesem Tag beim downhill von sicherlich 40-50 Läufern überholt und kam mit völlig verhärteten Oberschenkeln und wie auf Eiern laufend ins Ziel. 

Vor der dritten Etappe führte mich mein Weg direkt zu den Physios mit der Bitte irgendetwas für meine Oberschenkel zu tun. Mit einem intensiven Taping wurde versucht zu retten, was noch zu retten war, jedoch mit eher überschaubarem Erfolg. So ging es also mit inzwischen vollkommen verhärteten Oberschenkeln auf die dritte Etappe, die wegen schlechter werdender Wetterverhältnisse „entschärft“ worden ist, was mir und meiner körperlichen Verfassung sehr entgegen kam. Die ersten 2 Kilometer verliefen im flachen Terrain recht zäh, bevor es zu den ersten Steigungen kam. Auf dem Weg zum höchsten Punkt des Tages passierten wir einige Schneefelder und wurden angehalten die Pflichtausrüstung (die in der Tat täglich kontrolliert worden ist) in Form vonMütze und Jacke anzulegen. Das gute Gefühl des erklommenen Gipfels wich sehr schnell der puren Frustration und der Schmerzen beim Weg zurück ins Tal.

Waren es am Vortag noch 40-50 Läufer, die mich bergab überholten waren es an diesem Tag sicherlich um die 100. Gefühlt lief das gesamte Feld an mir vorbei, viele fragten, ob alles ok sei oder ob ich Hilfe bräuchte. Eine Kuh beim Almabtrieb gibt sicherlich ein dynamischeres Bild ab als ich an diesem Tage. Jeder Schritt bergab tat weh, gefühlt hatte ich zunehmend weniger Kontrolle über meine Beine/Füße. Zwischendurch kam der Gedanke auf, dass ich die Etappe nicht zu Ende laufen könne, als mich ca. 7 km vor Schluss eine strahlende Dame im gelben Regencape an der Strecke in Empfang nahm. Statt mir vom Streckenrand aus kurz Mut für die restliche Strecke zuzusprechen, wurde Lena kurzerhand „verpflichtet“ mich bis zum Ziel im strömenden Regen zu begleiten 😉. Gemeinsam quälten wir uns Meter um Meter Richtung Ziel, um es schlussendlich mit einer Mischung aus Schmerz, Frust, ein wenig Stolz und einer großen Portion Dankbarkeit für die Begleitung, auch zu erreichen. 

Der weiterhin existierende Gedanke an Aufgabe wurde spätestens auf der Abendveranstaltung eliminiert. Als wir mit vollem Tablett nach einem freien Platz suchten, wurden wir von 4 netten Herren heran gewunken. Die netten Herren entpuppten sich als „die Hügelhelden“ vom Niederrhein, die mich gemeinsam mit Lena mit neuer Zuversicht und Motivation zurück auf die Spur brachten.

Am Samstag hieß es dann nochmals Kräfte bündeln, um auch die letzte Etappe zu meistern. Bei stetig besser werdenden Bedingungen verlief die Etappe ähnlich wie die beiden Tage zuvor, wobei das nahende Tour-Finish nochmal ein paar Kräfte frei setzte. 6 Kilometer vor Schluss, kurz nach der letzten Verpflegungsstation, kam Lena mir erneut entgegengelaufen, um mich auf den letzten Kilometern zu begleiten, so dass wir gemeinsam bei inzwischen wieder blauem Himmel und Sonnenschein in Imst ins Ziel einlaufen konnten. Immer und immer wieder ein tolles und einzigartiges Gefühl!

Wie fällt nun mein persönliches Fazit nach den 4 Tagen aus?!? Es waren für mich 4 Tage mit Licht und Schatten. Negativ war sicherlich die Kombination aus einer eher schlechten Vorbereitung auf die Veranstaltung und einer äußerst schlechten Aufteilung der Kräfte. Durch die vollkommene Verausgabung auf der ersten Etappe, habe ich mir selbst sehr viel kaputt gemacht und konnte die Folgetage nicht so angehen und genießen wie ich es gern getan hätte. Stattdessen habe ich mich mehr oder weniger über die Berge geschleppt und mich durch die Etappen gequält. Doch wo Schatten ist, ist auch Licht und davon gab es sogar einiges: Angefangen bei der perfekten Organisation, den tollen Strecken und Landschaften, den atemberaubenden Bilder und Videos, dem tollen Zusammenhalt unter den Läufern bis hin zu dem Menschen, ohne den ich die Serie wohl nicht ins Ziel gebracht hätte, hierfür nochmals meinen herzlichen Dank!

Aus meiner Sicht eine wirklich tolle Laufveranstaltung und ideal für jeden Läufer, der Interesse an einem mehrtägigen Laufevent im Gebirge hat. Die Strecken sind einerseits anspruchsvoll und landschaftlich sehr reizvoll, anderseits sind die Tagesetappen mit max. 25 km auch für weniger geübte Läufer machbar.


Jetzt noch schnell anmelden: SRC-Trainingskurs startet in wenigen Tagen

Aufgepasst: Der Trainingskurs für den Seidenraupen-Cross startet am Freitag, 2. August. Viktoria und Daniel, unsere beiden Coaches, nehmen noch Anmeldungen entgegen. Infos findet ihr hier.

Worauf also warten? Let’s go!!!


Henne meistert auch dritte 4Trails-Etappe

Die 4Trails sind zurück – und zwar mit einem neuen Konzept, einer neuen Streckenführung und vor allem: Hendrik Hahn. Das Gründungsmitglied war bekanntlich 2013 bei dem viertägigen Etappenrennen durch die Alpen angemeldet, musste dann aber wegen einer hartnäckigen Achillessehnenreizung passen. Manuel Kölker musste daher alleine los. Jetzt wagt er das Comeback!

Ein Haufen Irrer! Foto: Plan B

Vor sechs Jahren waren die 4Trails noch die kleine Variante des Transalpine Runs: Vier Etappen, jeweils im Bereich eine Marathondistanz, dazu happige 10.000 Höhenmeter im Aufstieg. Beim TAR war es eben die doppelte Menge. Nach einer kleinen Unterbrechung hat Organisator Plan B das Rennen ein wenig umgemodelt. Die Etappen sind nun kürzer, und nicht mehr so steil. Bisweilen waren die Läufer weit über fünf Stunden und mehr unterwegs. Das ging nicht nur an die Substanz, sondern schreckte auch viele ab. Zudem können heuer auch Hiker (oder auch Walker genannt) mitmachen.

Beste Voraussetzungen also für Hendrik, dessen letzter Trailrunning-Wettkampf in den Bergen tatsächlich der TAR 2012 war. „Eigentlich bin ich recht fit, aber vier Tage am Stück mit Höhenmetern. Wir werden sehen…“ Auf der ersten Etappe hatte er von Seefeld bis Leutasch 25,40 km, 1557 Hm Aufstieg und 1590 Hm Abstieg zu bewältigen. Von Seefeld aus begann der Tag mit einem Aufstieg durch das Skigebiet Rosshütte zum Seefelder Joch (2.060m) hoch.

Wo laufen sie denn? Foto: Plan B

Ein schöner Blick ins Karwendel Gebirge belohnte die Läufer für die Mühen. Es folgte ein steiler Abstieg ins Eppzirler Tal und weiter zur zweiten Verpflegung nach Gießenbach. Bekanntlich sind die Downhill-Etappen genau das, was man drauf haben sollte – so die Erfahrung vom TAR. Ein weiterer kleiner Aufstieg durch die Sattelklamm auf den Hausberg der Leutasch, den Hohen Stich (1.502m), musste noch bezwungen werden, bevor es die letzten Kilometer bergab ins Ziel ging. Hendrik lief als 46. Ins Ziel. Seite Zeit (3:20:43 h) lag 59 Minuten hinter dem Führenden.

Auf rauschende Ufer ein Mädel ich fand…Foto: Plan B

Auf der gestrigen Etappe ging es von Leutasch nach Wildermieming (22,9 km / 1297 Hm Aufstieg / 1534 Hm Abstieg), zunächst aber hinein ins Gaistal inmitten des beindruckenden Wetterstein Massivs. Die Strecke führte entlang des Ganghofer-Weges bis zur V1 an der Gaistalalm. Nun folgte ein steiler Aufstieg zur Niederen Munde (2.059m), ein sagenhafter Blick hinab ins Inntal und hinüber zum mächtigen Gipfel der Hohen Munde (2.662m) entlohnte für die Anstrengungen.

Here comes the sun! Foto: Plan B

Nun ging es bergab über den Hintereggensteig zur zweiten Verpflegung an der Neuen Alplhütte, von hier aus weiter auf panoramareichen Wegen, vorbei an Kapellen und Hütten bis ins Ziel nach Wildermieming. Hendrik kam nach 3:44:30 h als 66. ins Ziel, im Gesamt-Raniking liegt er somit auf Position 55.

Henne – etwas platt. Foto: Plan B

Heute stand dann die Etappe von Wildermieming nach Nassereith an (22 KM / 1247 Hm Aufstieg / 1288 Hm Abstieg). Nach einem leichten Anrollen ging es dann ab KM 3 stetig nach oben, bis bei 2030 Metern der höchste Punkt der heutigen Etappe erreicht wurde. Positiv: Danach gab es tatsächlich nur noch einen minimalen Anstieg, ehe es dann gemächlich abfiel. Henne war nach 3:53:31 h im Ziel, Platz 89. „Meine Oberschenkel sind komplett durch, da geht gar nichts mehr“, so sein bescheidenes Fazit nach Etappe 3.

Höher, schneller, weiter. Foto: Plan B

Morgen steht dann die Schlussetappe nach Imst auf dem Programm: 23,7 km, 1333 Hm Aufstieg und 1377 Hm Abstieg . Traumhafte Trails führen die Läufer zunächst auf dem Starkenberger Panoramaweg hinauf zum Sinnesgatter unterhalb der Alpeilspitze und weiter zur Walfahrtskirche Sinnesbrunn. Nun geht es talwärts durch einzigartige Lärchenwälder nach Obtarrenz. Die Querung der Salveesenklamm bringt uns weiter in Richtung Imst.  Ein erneuter Aufstieg nach Teilwiesen eröffnet den Blick über Imst und das Gurgltal. Vorbei an Schloss Starkenberg geht es nun direkt ins letzte Ziel, nach Imst.


Lisa in Nepal: Die Rückkehr (Teil elf)

Nepal – dort ist das Dach der Welt, hier stehen die höchsten Berge unserer Erde. Seidenraupe Lisa Hahn hat das Land kürzlich bereist und nimmt uns mit ihrem Reisebericht auf eine spannenden Ausflug mit. Insgesamt gibt es elf Teile, die immer mittwochs online gehen. Hier folgt nun der letzte Teil.

Teil 11: Die Rückkehr

Die Bilanz der ersten Tage danach: minus 7 Kilo, 3 graue/taube/angefrorene Zehen und die Lamblienruhr – schlimme Durchfälle ausgelöst durch Dünndarmparasiten, die man sich als Europäer in Entwicklungsländern gerne einmal einfängt.

Bild32

Tag 15 – Aufbruch zum Everest Base Camp

Ich war, rein körperlich gesehen, in keiner besonderen Verfassung. Und ich war traurig. Darüber dass diese Tour, von der ich 3 Jahre lang immer wieder geträumt hatte, jetzt in der Rückschau doch so schnell vorbei gegangen ist. Und gleichzeitig habe ich mich im Leben selten so sehr über „die ganz normalen Dinge“ des Alltags (in Deutschland) gefreut: eine weiche Matratze abends mit einer frisch bezogenen, dicken Daunendecke, eine Toilette und nach Belieben eine warme Dusche oder ein warmes Bad, die Vielfalt an Lebensmitteln, meinen täglichen Espresso…. Die Liste lässt sich sehr lange fortführen.

Bild28

Tag 14 – Blick vom Kongma La in Richtung Chhukung (zurück)

Aber wenn das alles nach ein paar Tagen/Wochen abgeklungen ist, dann bleiben da diese ganzen unglaublichen Eindrücke und Erinnerungen. Wenn ich an den Himalaya denke, muss ich lächeln. Ich höre die Glocken von den Yak- und Muli-Karawanen, ich sehe die Ama Dablam (wunderschön), den Everest und den Lhotse (gewaltig) vor mir, ich erinnere mich an den Geschmack der unterschiedliche Dhal Bhat Variationen. Oder daran, wie ich mit Gabriel in einer absolut klaren Nacht raus gegangen bin, um Sterne zu gucken und wir wegen der nicht vorhandenen Lichtverschmutzung die Milchstraße sehen konnten – so unfassbar schön. Oder an die wildfremde Inderin vom Nebentisch, die mich an meinem mentalen Tiefpunkt (nach einer Stunde stillem Weinen in der Lodge nach dem Abstieg vom Kala Patthar) einfach in den Arm genommen hat und gesagt hat, dass ich den Rest noch schaffen werde.

Bild30

Tag 14 – Ruan und ich auf dem Kongma La Pass (5.550m)

Was bleibt, sind ganz, ganz viele positive Gefühle und der dringende Wunsch noch einmal nach Nepal zurückzukehren.


Lisa in Nepal: Ein ganz schönes Brett (Teil zehn)

Nepal – dort ist das Dach der Welt, hier stehen die höchsten Berge unserer Erde. Seidenraupe Lisa Hahn hat das Land kürzlich bereist und nimmt uns mit ihrem Reisebericht auf eine spannenden Ausflug mit. Insgesamt gibt es elf Teile, die immer mittwochs online gehen. Hier nun Teil zehn.

Teil 10: Ein ganz schönes Brett

Bild42

Tag 17 – Aufstieg zum Cho La Pass

Der nächste Tag ist vergleichsweise easy und die Gokyo Seen sind ein echter Hingucker. In Gokyo bestellen Jacinda und ich mittags in der Lodge jeweils zwei Pizzen!

Bild43

Tag 17 – Aufstieg zum Cho La Pass zunächst links neben, später auf dem Gletscher (rechts)

Von nun an geht es gefühlt nach Hause. Wir reden jeden Tag darüber, wie sehr wir uns auf eine Dusche freuen. Und Fleisch (das soll man hier oben nämlich nicht essen und wir haben uns brav dran gehalten). Und frische Kleidung. Ein Pass steht uns noch bevor, aber wir wissen, dass wir das schaffen werden und danach – smooth sailing. Dachten wir.

Bild44

Tag 17 – Cho La Pass (5.430m)

Tatsächlich fordert der Pass uns nochmal alles ab. Und auch die darauf folgenden 2 Tage werden nicht wirklich entspannt.

Bild41

Tag 17 – Aussicht von unterwegs

Durch unseren zusätzlichen Akklimatisierungstag in Dingboche müssen wir die ursprünglich geplanten 3 Tage Abstieg nach Lukla auf 2 Tage verkürzen. Mit jeweils 18 km. Was mir im Vorfeld nicht besonders viel erschien, ist jetzt an Tag 21 und 22 ein ganz schönes Brett.

Bild45

Tag 17 – Blick auf den Gletscher im Abstieg

In den 2 Tagen machen wir Bekanntschaft mit Katrin, 41 aus Deutschland. Wir nehmen sie auf in unseren Club. So langsam kann man sich beim Gehen auch wieder unterhalten und das macht es doch kurzweiliger.

Bild40

Tag 18 – Yaks auf dem Weg nach Gokyo

Ich lasse mir mit dem Abstieg Zeit, es spielt für mich keine Rolle, ob ich um 14.30, 15.00 oder 16.00 in der Lodge ankomme, Hauptsache vor Anbruch der Dunkelheit. In Namche kaufe ich Souvenirs und laufe nochmal durch die Gassen und erinnere mich daran, wie es sich angefühlt hat, als wir im Aufstieg diesen Ort erreicht/passiert haben. Und jetzt habe ich es tatsächlich fast geschafft….

Bild46

Tag 19 – Gokyo Lake am frühen Morgen

Es stellt sich langsam ein Gefühl tiefer Zufriedenheit ein, dass seinen Höhepunkt in dem Moment findet, indem ich am folgenden Nachmittag um die letzte Ecke dieses Trails biege und vor mir ein kleiner Torbogen auf die gepflasterte Straße, die nach Lukla reinführt, blickt. WAS FÜR EIN GEFÜHL…. Mir kommen die Tränen….

Bild47

Tag 19 – Pferd mit gefrorener Mähne vorm Gokyo Lake

Ich laufe durch die Straßen, bis mich irgendwo Ongcchu abfängt und mit mir abklatscht. Wir essen zusammen mit Jacinda, Katrin, Ongcchu, Ongcchus Bruder, Katrins Guide und unseren Portern zu Abend.

Bild48

Tag 19 – Renjo La Pass (5.535m)

Am nächsten Tage fliegen wir, aufgeteilt auf 3 unterschiedliche (klapprige) Maschinen, vom gefährlichsten Flughafen der Welt zurück nach Kathmandu.

Bild51

Tag 23 – Rückflug Lukla – Kathmandu

Vom Flugzeug aus sieht man noch einmal den Everest. Die Aussicht ist immer noch überwältigend. Ich bin immer noch richtig hier und wenn ich das nächste Mal hier bin, will ich auf 6.000 m stehen!

Bild49

Tag 19 – Unser Weggefährte für den Tag genießt die Pause auf dem Pass

Ruan, Jacinda, Katrin und ich treffen uns abends in Thamel. Das beste Steakhouse der Stadt haben wir für den Abend gewählt. Während ich mittags die einzelnen Lagen (wirklich dreckiger) Wäsche vom Körper geschält habe, ist mir aufgefallen, dass ich in den 3,5 Wochen einige Kilo Körpergewicht in den Bergen gelassen habe.

Bild50

Tag 19 – Aussicht vom Renjo La, Blick auf Gokyo Lake und Mount Everest (Bildmitte zwischen den Wolken)

Jetzt sitzen wir hier, alle sind frisch geduscht, tragen saubere Kleidung, die Stimmung ist gelöst, nach einem Cocktail sind wir noch viel heiterer und dann kommt endlich das heiß ersehnte Fleisch….

Bild13

Tag 21 – Abstieg nach Namche Bazaar

Am Tag danach habe ich mir morgens eine Massage in Kathmandu gegönnt und mich dann auf den Weg zum Flughafen gemacht. Und dann war ich plötzlich wieder zurück….


Lisa in Nepal: Zu Ende machen oder abbrechen? (Teil neun)

Nepal – dort ist das Dach der Welt, hier stehen die höchsten Berge unserer Erde. Seidenraupe Lisa Hahn hat das Land kürzlich bereist und nimmt uns mit ihrem Reisebericht auf eine spannenden Ausflug mit. Insgesamt gibt es elf Teile, die immer mittwochs online gehen. Hier nun Teil neun.

Teil 9: Zu Ende machen oder abbrechen?

Bild35

Tag 16 – Aussicht vom Kala Patthar (5.643m)

Auf dem Kala Patthar dann, am nächsten Morgen zwischen 4.30 und 7.00, kommt der Punkt an dem ich mich sehr ernsthaft frage, ob ich das Ganze hier zu Ende machen kann (und will) oder abbrechen und umkehren möchte. Beim Frühstück in der Lodge, von der wir morgens zum Gipfel aufgebrochen sind (unsere Sachen hatten wir da gelassen, da wir an der Lodge vorbei zurück und dann weiterziehen würden), heule ich dann für fast eine ganze Stunde. Ongcchu und Ruan schauen mir traurig dabei zu.

Bild36

Tag 16 – Das Dreigestirn bei Sonnenaufgang vom Kala Patthar aus

Ich spreche mit Ongcchu. Geplant sind noch 6 weitere Tage, darunter 2 Passtage und Gokyo Ri, also noch 3 Mal rauf auf über 5.200 m. Es gibt die Möglichkeit, dass ich ab Lobuche, 2 Stunden Abstieg von hier, mit dem Porter zurück nach Namche gehe. Ruan und Ongcchu würden dann mit Jacinda und Ongcchus Bruder von da in die entgegengesetzte Richtung weitergehen und die Tour wie geplant beenden. In den folgenden 2 Stunden nach Lobuche spielt sich in meinem Kopf alles ab….

Bild37

Tag 16 – Abstieg nach Dzonglha mit viel Nepali Flat

Mit dem Ergebnis, dass ich dann doch lieber noch 6 weitere Tage die Zähne zusammen beißen möchte, als mich mein restliches Leben lang zu ärgern, dass ich es nicht versucht habe. Ich ziehe das jetzt durch!

Bild38

Tag 16 – Aussicht von unterwegs

Ruan füttert mich von nun an mit noch mehr Süßigkeiten (wieviel zusätzliche Kilo schleppt der Junge bloß mit sich rum seit Namche?!), es geht wieder bergauf mit der Stimmung. Der Aufstieg zum Cho La Pass am nächsten Tag läuft wie am Schnürchen. Ich vorne weg, hinter mir irgendwo Ruan, zum Schluss Jacinda. Für sie ist es der erste Pass. Ich hab richtig Spaß! Die Strecke ist abwechslungsreich, es sind kaum noch andere Trekker um uns herum, die Sonne scheint….

Bild39

Tag 16 – Ongcchu begleitet mich bis zur Ankunft in Dzonglha an meinem schwarzen Tag

Während der Pause auf dem Pass essen wir unser mitgebrachtes Mittagessen. Und Süßigkeiten. Danach geht es dann bergab. Wir übernachten in Dragnag, 4.700 m. Sauerstoffsättigung wieder bei 86%, Herzfrequenz 95. Sogar ein bisschen Appetit kommt beim Abendessen zurück.