Wir laufen und laufen und laufen und laufen

Laufevents

Seidenraupen-Cross: GPS-Files gesucht

Es war einer der ganz wenigen Kritikpunkte, die die Teilnehmer an der Umfrage zum Seidenraupen-Cross 2018 geäußert hatten: Die leider nicht ganz korrekten KM-Angaben am Rande der Strecke. Bei der Beschilderung hatte uns das GPS doch arg an der Nase herumgeführt – kein Wunder bei dem vielen Laub über unseren Köpfen. Rechnet man zum Beispiel auch nur 50 Meter pro KM hinzu (oder ab), entsteht in der Summe natürlich schon ein Wert, der sich bemerkbar macht. Nicht schön!

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Ganz schön viel Laub…

Da wir zukünftig aber möglichst genau die KM-Angaben treffen wollen, suchen wir nun zahlreiche GPS-Tracks der kurzen und langen Strecke aus diesem Jahr. Diese können wir zusammen mit den Files, die wir schon haben, dann übereinander legen und hoffentlich einen möglichst genauen Wert pro Kilometer ermitteln.

Wer helfen will, kann seinen GPS-File an seidenraupen_krefeld@gmx.de schicken. Danke!


Seidenraupen-Cross 2019: Anmeldung öffnet um 12 Uhr

High noon bei den Seidenraupen: Am heutigen Mittwoch um 12 Uhr öffnet die Anmeldung für den 7. Seidenraupen-Cross am Sonntag, 6. Oktober 2019. Der Link https://my4.raceresult.com/112388/registration?lang=de führt euch zum Glück. An den Preisen haben wir nichts geändert: Wie auch in diesem Jahr bleibt es bei 14 Euro Startgeld. Nachmelder zahlen am 6. Oktober dann drei Euro mehr.

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Lediglich das Laufshirt wird um zwei Euro teurer, hier lagen wir in diesem Jahr hart an der Grenze der Refinanzierung. 22 Euro sind aber noch immer sehr erschwinglich und deutlich günstiger als bei den meisten Rennen.  Das Design stellen wir im Laufe der kommenden Monate vor.


Drei Seidenraupen rocken den Appellweg

Drei Seidenraupen haben die Premiere des Martinscross bei Preussen Krefeld auf der Hubert-Houben-Kampfbahn auf ganz eigene Art erlebt. Nesthäkchen Pia Thomassen stürmten bei ihrem Debüt im Bambini-Lauf (500 Meter) in 3:20 min auf den fünften Platz bei den Mädels (Gesamt-Zwölfte). Ganz großer Sport!!!

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Zooooom. Pia wird Fünfte in ihrem Rennen! Super Leistung!

Über die 5000 Meter lief Meike Thomassen. In 28:01 min wurde sie (zumindest für sich selber überraschend) Zweite in der W35 (Gesamt 45., Frauen 9.). Auch hier: Applaus, Applaus!

Manuel Kölker schaffte es im gleichen Lauf nicht ganz pünktlich zum Start, weil er zuvor arbeiten musste. In Anzug und Krawatte stand er noch auf dem Parkplatz, als der Startschuss bereits erfolgt war. Die Spitze war schon 1,5 Runden unterwegs, ehe er es dann auch endlich auf den Rundkurs geschafft hatte. Gute fünf Minuten waren da schon verstrichen. Bei 24:17 min stoppte für ihn schließlich die Uhr, was für Platz 35 (M35: 7.) reichte. Es gewannen Habtom Tedros (16:16 min) und Petra Maak (19:43 min).

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Pia, Meike und Manu nach dem Lauf.

Die Preussen zeigten sich zufrieden mit dem ersten Martinscross auf ihrem Geläuf. 400 Meldungen und viele positive Stimmen sprechen eine klare Sprache. Sie hatten die Veranstaltung vom CSV Marathon übernommen, der nach 46 Jahren keine Organisatoren mehr für den Klassiker finden konnte.

Zu den Ergebnisse geht es hier lang: http://www.spass-am-sport.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/Preussen-MartinsCross-Lauf-2018-Ergebnisse.pdf


Sonntag: Martinscross erstmals bei Preussen Krefeld

Rund 350 Meldungen verzeichnet die Leichtathletik-Abteilung von Preussen Krefeld für ihren Martinscross am kommenden Sonntag, 11. November. Auch vier Seidenraupen gehen an den Start. Ihre Premiere als Seidenräupchen feiert Pia bei den Bambinis (Start: 11 Uhr), Meike, Adam und Manu sind über die 5000 Meter on fire (13.45 Uhr). Nachmeldungen sind bis eine Stunde vor dem jeweiligen Start möglich. Zum Zeitplan geht es hier lang: www.spass-am-sport.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/Preussen-MartinsCrosslauf-Zeitplan.pdf

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Blick auf den Rasenplatz der Hubert-Houben-Kampfbahn. Im Hintergrund der Kurs.

Obwohl der Martinscross eine lange Tradition hat und in diesem Jahr zum 47. Mal stattfindet, ist es doch eine Premiere. Denn nach vielen Jahren hat der CSV Marathon, beheimatet an der Edelstahl-Kampfbahn, die Veranstaltung abgegeben, Preussen übernimmt. „Wir wollten diesen Lauf nicht sterben lassen“, sagte Frank Grubert im Interview im Rahmen des Seidenraupen-Cross. Die Preussen wiederum verzichten dafür auf ihren Preussen-Cross, der 2016 im Herbst und 2017 im Frühjahr auf der Hubert-Houben-Kampfbahn stattgefunden hat.

Seidenraupen Manu spielte am Appellweg jahrelang Fußball und konnte den Preussen-Cross 2017 gar gewinnen, kennt die Anlage also bestens. Hoffnungen auf einen möglichen Erfolg hat er dagegen nicht. „Ich konnte die ganze Woche wegen der Blase vom Bottroper Herbstwaldlauf nicht trainieren, ob es am Sonntag geht, werde ich sehen.“ Mit Spannung wird der Start von Pia erwartet. Papa Peter konnte zuletzt beim SRC glänzen, Mama Meike ist derweil eine erfahrene Läuferin, beste Voraussetzungen also für eine großartige Laufkarriere. Vielleicht werden die Scouts ja aufmerksam, denn stets lockte der Martinscross auch viele Vereine mit den flottesten Läufer der Region.

Wer die Strecke der Preussen bislang nicht kennt, wird sich gewöhnen müssen, denn die Unterschiede zum bisherigen Martinscross sind schon deutlich: Auf der Edelstahl-Kampfbahn ging es teilweise über die Asche-Laufbahn und über Treppen, lange Geraden standen auf der Tagesordnung. Beim Preussen-Cross wurde die Laufbahn dagegen gemieden, dafür wurden extrem viele Kurven und Strohballen als Hindernisse eingebaut. „Einige der Kurven haben wir jetzt aber herausgenommen. Die Idee, die Tribüne irgendwie mit in den Kurs einzubeziehen, ließ sich wegen der Zuschauer leider nicht realisieren“, so Grubert. Dennoch dürfen die Läufer eine spannende Streckenführung erwarten.

Der Martinscross ist der vierte Lauf im Krefelder Lauf-Cup und geht mit dem 3000m und 5000m-Kurs in die Wertung ein. Während Vorjahressieger Bastian Siemes bei den Männern deutlich führt, ist bei den Frauen noch alles offen.


Indoor-Tri: Moritz wird Zweiter – Bottrop: Manu landet auf Platz elf

Zwei Seidenraupen trieb es am Wochenende zu Höchstleistungen. Moritz Mayntzhusen wurde beim 5. Indoor-Triathlon im Mönchengladbacher Vitusbad Zweiter, Manuel Kölker beim 25km-Bottroper Herbstwaldlauf Elfter.

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Moritz Ausbeute als Zweiter beim Indoor-Triathlon in Mönchengladbach.

Beim Indoor-Triathlon mussten die Teilnehmer 500 Meter Schwimmen, 15 Kilometer Radfahren und drei Kilometer Laufen. Geschwommen wurde im Vitusbad, für die anderen Disziplinen ging es ins Actic Fitness Studio. Dort warteten 20 Spinningräder und zehn Laufbänder auf die Hobbysportler und Profis. Gestartet wurde in Leistungsgruppen mit je zehn Triathleten. Und unter denen stach Moritz hervor und freute sich am Ende riesig über den Erfolg. „Endlich ein Pokal“, jubelte er freudetrunken, während er feinperligen Champagner in die Menge spritze. Ergebnisse haben wir im Netz leider vergeblich gesucht.

Ähnlich zufrieden war auch Manu nach seinem Lauf. 25 Kilometer ging es durch den Bottroper Forst und um den Heidhofsee. Lange lag er in den Top Ten, musste dann aber zum Ende etwas kürzer treten. Ein Blase an der Verse von biblischem Ausmaß verursachte auf den letzten KM höllische Schmerzen (Okay, merken: Nicht mit relativ neuen Schuhen solche Distanzen laufen!). Dennoch ist die 1:44:35 h am Ende deutlich besser als gedacht. Vor zwei Jahren (und in deutlich besserer Form) wurde er in 1:43:12 h noch Achter und M35-Sieger, diesmal sprang mit der Zeit immerhin Platz elf und M35-Vierter heraus (Blöd, wenn unter den Top 3 gleich zwei M35-Läufer sind). Es gewann Wouter Decock in 1:29:55 h, der im vergangenen Jahr die 50km im Streckenrekord von 2:59:06 h für sich entschied. Nennen wir mal „andere Liga“!

Netter Schmankerl am Rande: Den M35-Sieger-Glaspokal aus 2016 konnte Manu dann auch endlich mal mitnehmen. Danke und Prost!


SRC2018: Feedback-Bogen online

Erstmals wollen wir mit einem Feedback-Bogen von den Teilnehmern des SRC2018 erfahren, was gut und was weniger gut gewesen ist. Wo seht ihr Potential, etwas zu verbessern?

Zudem haben wir für den Termin des SRC2019 den Laufkalender des kommenden Jahres gewälzt. Wir sind gespannt, welcher Terminvorschläge euch am besten gefallen würden, behalten uns aber natürlich die endgültige Entscheidung vor.

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Sprung ins Glück – bzw. ins Ziel des SRC2018.

Bitte beachtet: Die Antworten gehen bei uns anonym ein, werden aber bei Google gespeichert, um eine Auswertung zu ermöglichen. In dem Zusammenhang erinnern wir an unsere Datenschutzerklärung (https://seidenraupen.org/about/impressum/). Die Teilnahme an der Befragung ist vollkommen freiwillig.


Weitere Fotos vom SRC2018 online

Stefan stand auf dem Hülser Berg und hat mit seinem Handy wie wild herumgeschossen. Leider hat es dabei den Fotos willkürliche Ziffernfolgen gegeben, die eine Sortierung und auch eine Unterscheidung zwischen 6 und 16km-Läufern unmöglich machen.

Egal…seine Fotos finden sich nun ebenfalls auf der Foto-Seite zum SRC2018.


Fotos vom Seidenraupen-Cross online

Einmal 90er und zurück. Leider hat uns gestern das Internetz einen Streich gespielt und die Fotos wie über ein 56k-Modem hochgeladen. Heute gings, daher sind die meisten Fotos jetzt online.

Klickt hier für die große Foto-Show. Es fehlen jetzt noch die Fotos vom Hülser Berg kurz vor den Treppen – wir hoffen, es heute Nachmittag zu schaffen. Hoooray!


Gödiker und Jacobitz zum Dritten, Siemes mit Streckenrekord und großer Jubel für Lohmann und Odendahl

Großartiges Wetter, traumhafte Bedingungen auf den Trails und viele zufriedene Gesichter beim 6. Seidenraupen-Cross im Hülser Bruch. Dazu einen neuen Streckenrekord und zwei Sieger, die zum dritten Mal erfolgreich waren.
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Legten ein flottes Tempo vor: Michael Schramm (vorne) und Esther Jacobitz. im Hintergrund lauert Bastian Siemes, der beide noch einholen wird. Foto: Stefan Juretzko

Bastian Siemes, der sich im vergangenen Jahr in Führung liegend verlaufen hatte, behielt diesmal einen kühlen Kopf und konnte alle Verfolger abschütteln: In 24:14 Minuten gelang ihm auf der 6,6 km-Strecke ein neuer Streckenrekord, mit dem er den alten (25:22 min) pulverisierte. Auch der Zweitplatzierte Michael Schramm (ASVDuisburg) blieb in 24:22 min unter dieser Marke und damit vor seinem Vereinskamerad Christian Eble (25:39 min). Der Kieler Christian Kock (Laufen gegen Leiden) wurde in 26:00 min Vierter und verpasste die Titelverteidigung.
Bei den Damen gewann Ester Jacobitz (LAV Bayer Uerdingen/Dormagen) in 24:59 min. Sie sicherte sich damit die begehrte Holzraupe zum dritten Mal in Folge. Die Siegerin von 2015, Petra Maak (TSV Bayer Dormagen, 27:44 min), und Pia Szymanowski (LAV Bayer Uerdingen/Dormagen, 28:05 min) folgten.
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Holte sich Titel Nummer drei: Magnus Gödiker. Foto: Stefan Juretzko

Auf der 16km-Distanz gewann Magnus Gödiker, der 2013 und 2016 bereits erfolgreich war, ebenfalls zum dritten Mal (1:01:34 h). Damit zog er mit Christoph Lohse gleich, der ebenfalls dreimal die lange Strecke des Seidenraupencross gewinnen konnte, diesmal aber nicht an der Startlinie stand. Zweiter wurde Heinz van Dangen, der mit seinem Husky Chaos unterwegs war (1:03:07), vor Magnus Kreth (1:03:59 min). Verteidigen konnte der TuS Oedt seinen Titel in der Teamwertung (1:18:05 h), vor Alberding-Boley (1:19:21 h) und AS Trimazotti Neukirchen-Vluyn (1:21:59 h).
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Silke Optekamp war schnellste Dame über 16 Kilometer. Foto: Stefan Juretzko

Bei den Damen siegte Silke Optekamp von der LG Mönchengladbach in 1:11:32 h. Nach  ihrem zweiten Platz im vergangenen Jahr holte sie endlich den Titel der schnellsten Frau über die 16 km Strecke. Mit einigem Abstand folgten Nicole Schnaß vom Krefelder Kanu Club (1:19:47 h) und Sonja Müller (SG Zons, 1:21:46 h). Vorjahressiegern Rike Westermann hatte schweren Herzens wegen der Polizei-Europameisterschaft im Marathon in Dublin am kommenden Sonntag abgesagt.
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Mit 87 Jahren die älteste Teilnehmerin: Elfriede Lohmann. Foto: Stefan Juretzko

Großen Jubel gab es auch für Elfriede Lohmann und Felix Odendahl. Lohmann meisterte die 6,6 km über den Hülser Berg im hohen Alter von 87 Jahren, während es sich Felix trotz Down-Syndrom nicht nehmen ließ, die letzten 100 Meter im Spurt zu absolvieren. „Uns freut besonders, dass diese beiden dabei waren. Das zeigt, wie bunt gemischt das Starterfeld ist. Beide wollen auch im kommenden Jahr wieder starten“, so der Seidenraupen-Vorsitzende Manuel Kölker.
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Felix Odendahl mit Opa Günther. Foto: Stefan Juretzko

Die Seidenraupen unterstützen mit dem SRC  jährlich ein soziales Projekt, diesmal die Aktion „Kita-Kinder wasserfit“.

Breaking: Ergebnisse online

Auf die Schnelle: Die Ergebnisse sind online, und zwar hier: https://my4.raceresult.com/86131/results?lang=de

Korrekturwünsche bitte an Seidenraupen_krefeld@gmx.de

Fotos und Nachbericht folgen morgen. Küsschen an alle! Ihr seid geil.