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Laufevents

Meeeep-meeeep: Anmeldung zum SRC2018 geöffnet

Attention, Achtung, HAAAAAALLOOOOOO! Die Anmeldung zum #SRC2018 ist seit heute geöffnet. Auf dieser Seite könnt ihr die nötigen Klicks machen, also worauf warten?! Gerannt wird dann am Sonntag, 21. Oktober 2018.

Die Start-Zeiten bleiben die gleichen und auch am Startgeld von unschlagbaren zwölf Euro ändert sich bis Ende des Jahres erst einmal nichts. Wenn das mal nichts ist…hooorayyy!

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Endlich, die Anmeldung ist geöffnet!


Martins-Cross: El Presidente trödelt bewusst im Schlussbogen

Beim Martins-Cross des CSV Marathon kam Seidenraupe Manu nach 19:13min ins Ziel. Obwohl er im vergangenen Jahr Platz fünf mit einer mehr als eine Minute langsameren Zeit erreicht hatte, konnte er diesmal nicht vorne mitmischen. Der Grund: Ein deutlich größeres und schnelleres Teilnehmerfeld als noch im Vorjahr. El Presidente wurde schließlich 13.

#Martinscross @csvmarathon #trailrunning #running #seidenraupen #crosscountry #muchmatsch

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„Das war ganz schön anstrengend. Der Boden war durch den Regen sehr tief, das kostet für ein Schwergewicht wie mich viel Kraft. Beim Blick auf die Uhr wusste ich zum Ende hin, dass ich im Schlussbogen etwas trödeln musste. Nicht vorstellbar, ich würde in 19:09 ins Ziel laufen.“ Genau diese Zeit erreichte dann nämlich Marcus Dunkel (auf dem Foto in der Mitte), der kurz vor dem Ziel noch an Don Manollo vorbeizog.

Den Sieg auf der fünf Kilometer langen Strecke, die über das Gelände der Edelstahl-Kampfbahn im Krefelder Süden führt, holte sich Joshua Nisius (16:31min, TSV Bayer Dormagen). Er hatte den lange Zeit mit großem Vorsprung Führenden Niklas Pospiech (16:39min) noch eingefangen. Dritter wurde Felix Haschke (17:34min), wie Pospiech von TLV Germania Essen-Überruhr, der neben den beiden noch zwei weitere Läufer in den Top Ten postieren konnte. Bei den Frauen (3000 Meter) gewann Tanja Spill (TSV Bayer Dormagen, 10:42min) vor Anna Bommes (OSC Waldniel, 11:12min) und Mara Stockhausen (TSV Bayer Dormagen, 11:37min). Die Platzierungen wurden bereits in die Wertungs-Liste des Krefelder Laufcups eingefügt.


Vorentscheidung im Krefelder Lauf-Cup?

Der Martins-Cross am kommenden Sonntag, 12. November, könnte eine Vorentscheidung im Krefelder Lauf-Cup bringen. Punktet einer der bisher Führenden, kann er beim letzten Rennen des Jahres auf Krefelder Gebiet kaum mehr eingeholt werden. Beste Chancen auf den Sieg bei den Männern hat Bastian Siemes mit aktuell zehn Punkten, die er beim Seidenraupen-Cross fast aufgestockt hätte. Doch dort stellte er am Ende eine eher tragische Figur dar.

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Bastian Siemes beim ersten Anstieg am Hülser Berg.

Denn Bastian, der für das Tri-Team Nettetal startet, kam auf der 6,6km-Schleife nicht ins Ziel: Lange hatte er die spätere Siegerin Esther im Blick. Wahrscheinlich wäre er hinter ihr ins Ziel eingelaufen und hätte die Männer-Wertung samt der sechs Lauf-Cup-Punkte gewonnen. Am Ende waren es aber null. „Ich war hinter Esther, aber vor dem ersten Mann. Ich glaube, ich war auch einfach zu schnell unterwegs und habe dann nicht mehr richtig auf die Schilder geachtet“, so Bastian nach dem Rennen. Esther und das Rad waren irgendwann außer Sichtweite und Bastian im Beast-Mode, ohne den Schildern Beachtung zu schenken. Und so folgte ein fataler Fehler.

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Und dann lief Bastian wieder herunter…argh!

Statt irgendwann bei Kilometer fünf  abzubiegen, lief er geradeaus durch und später den berühmt-berüchtigen ersten Anstieg am Hülser Berg wieder herunter, an unserem verdutzten Fotografen vorbei und schließlich  Richtung Umweltzentrum.
Irgendwann dämmerte es ihm dort wohl, nicht mehr auf der richtigen Route zu sein. Resigniert kehrte er um und lief zum Start zurück. Aus den sechs Kilometern wurden so neun. Die Aufzeichnung seiner GPS-Uhr zeigt die Tragödie schwarz auf weiß.
Mit mächtig Wut im Bauch ballerte er später auch noch die große Runde und war nach 1:09:25h als 15. im Ziel. Damit dürfte er auf die meisten Lauf-KM aller SRC-Starter in diesem Jahr kommen. Seine Kampf-Ansage für 2018: „Nächstes Jahr wird es anders!“

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Bastian Siemes im 16km-Rennen beim Anstieg am Hülser Berg.

Kleiner Wermutstropfen: Mit seinen bisherigen zehn Punkten (Sieg beim Charity Run über fünf Kilometer und Platz zwei über die anschließenden zehn KM) liegt Bastian in der Lauf-Cup-Wertung vor allen anderen. Kurios: Wie auch bei den Frauen gelang es bislang keinem Läufer, sich bei einem weiteren Rennen unter den Top5 zu platzieren und so Punkte zu sammeln.

Beim Martins-Lauf gibt es für Frauen und Männer nur jeweils eine Wertung, maximal sind also sechs Punkte zu holen. Beim abschließenden Silvesterlauf im Forstwald können dagegen besonders Verrückte (zu denen Bastian ohne Zweifel gehört) sowohl auf der kleinen, als auch auf der großen Strecke starten und evtl. punkten. Hier gibt es also maximal zwölf Punkte.

So endete der Lauf-Cup 2016 und so 2015.


Weckmann-Alarm beim CSV Marathon

Der Martins-Cross des CSV Marathon findet am Sonntag, 12. November, zum 46. Mal statt. Das Besondere: Jeder Finisher erhält einen Weckmann im Ziel.

Start und Ziel sind auf dem Sportplatz des CSV Marathon. Die Laufstrecke führt über Rasen-, Aschen- und Asphaltwege, weist kleine Hindernisse wie zB Treppenstufen auf und ist nur bedingt mit Spikes zu laufen.

Frauen starten über 3000 Meter (13.40 Uhr), Männer über 5000 Meter (14.05 Uhr) und die Jugend in zahlreichen vorherigen Läufern. Infos unter http://www.csv-krefeld.de/Martins-Crosslauf/Martins-Crosslauf.html


Swarm @SRC2017: Protein-Riegel mit interessantem Inhalt

Als wir vor einigen Monaten von Swarm Protein hörten, waren wir echt gespannt, wie sich die Idee „Insekt in Protein-Riegel“ entwickelt. Was uns damals wie heute begeisterte, war die Nachhaltigkeit, die hinter dem Produkt steckt.
Heute können die Macher hinter dem Riegel behaupten, ihre Idee in die Tat umgesetzt zu haben. Darüber freuen wir uns sehr. Und auch darüber, dass Swarm beim Seidenraupen-Cross dabei sein wird und einige Probier-Riegel im Gepäck haben wird.
Wir sprachen über die Idee und die spannende Entwicklungsgeschichte mit Timo, der zusammen mit seinem Kumpel Christopher und Dani hinter Swarm steckt.

Hey Timo, wie seid ihr darauf gekommen, Insekten in einen Fitness-Riegel zu packen? Und wer steckt überhaupt hinter Swarm?
Timo: Aktuell bezieht die Menschheit einen Großteil ihres Proteins aus der Viehhaltung (Fleisch, Milch, Molke etc.). Im weltweiten Durchschnitt macht Viehhaltung etwa ein Drittel des menschlichen Proteinkonsums aus. In den entwickelten Ländern beträgt dieser Anteil bereits 50 %. Die damit einhergehende Umweltbelastung ist enorm. Allein die Viehhaltung bedarf 70 % der weltweiten Agrarfläche und macht bis zu 18 % aller durch den Menschen verursachten Treibhausgase aus.

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Dabei wächst die Menschheit immer weiter. Im Jahr 2050 werden knapp 10 Milliarden Menschen auf dem Planeten leben. Die UN schätzt, dass sich die Fleischproduktion verdoppeln muss, um alle Menschen mit Protein versorgen zu können. Diese Entwicklung belastet die Umwelt massiv. Daher ist es wichtig, neue Wege zu gehen, um alle Menschen gesund und nachhaltig ernähren zu können.
Mit diesen Infos im Gepäck machten wir (Christopher und Timo) uns 2015 auf, Insekten als Nahrung zu erfahren und zwar dort, wo Insekten zum Alltag gehören: Südostasien. Nach dreieinhalb Monaten und 4.500 km im Sattel unserer Motorräder kamen wir beflügelt zurück nach Deutschland.
Insekten essen war mittlerweile kein Problem mehr für uns, wir haben sie als authentisches Lebensmittel wahrgenommen. Allerdings hatten wir auch Monate lang Zeit, uns daran zu gewöhnen. Das können wir den Leuten daheim nicht zumuten. Also lag es nahe, die ungewohnte Optik der Insekten zu entschärfen. Sprich: weniger Antennen, weniger Beine – ein Pulver eben.
Zurück in Deutschland haben wir Kontakt mit Dani aufgenommen. Sie ist eine alte Schulfreundin und Sport- und Ernährungswissenschaftlerin. Dani war gerade in den letzten Zügen ihrer Masterarbeit über die Rolle von Aminosäuren in der Regeneration nach dem Sport. Ein ideales Anwendungsgebiet für diese neue Nahrungsquelle. Dani lebte mittlerweile in Innsbruck und so kam auch ihre Studienfreundin Kathi ins Spiel. Wir ergänzen uns durch Kompetenzen in Sport- und Ernährungswissenschaften, Wirtschaft und Design. Zudem treiben wir alle gerne Sport in den unterschiedlichsten Sportarten, sodass wir verschiedene Blickwinkel auf trainingsoptimierte Sporternährung haben.

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Unsere Vision ist es, mit einer sehr engen Zielgruppe zu starten, die insbesondere die positiven Nährstoffe der Insekten zu schätzen weiß und generell offen für Lebensmittel-Innovationen ist. Daher richten wir uns an Sportler, die sich sowohl gesund und effizient als auch ökologisch und sozial nachhaltig ernähren wollen. Durch sein gutes Kohlenhydrat/Protein-Verhältnis befriedigt er optimal die Bedürfnisse während der Regeneration nach dem Training.
Unser erstes Produkt: Der Insektenriegel. Dabei ist uns natürlich klar, dass ein einzelner Riegel nicht die Welt verändert. Aber wir wollen einen behutsamen Einstieg schaffen und so die Menschen für Insekten als nachhaltige Nahrungsquelle begeistern. Nur so können wir es schaffen, Insekten langfristig als ernsthafte Alternative zu positionieren.

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So sieht der Riegel aus.

Gibt es ähnliches schon anderswo, zum Beispiel in Asien?
Timo: In Asien werden Insekten meist als Ganzes gegessen. Dort gibt es unterschiedliche Insektenarten als Snack auf den Nachtmärkten. Das Angebot reicht von Larven über Heuschrecken bis zu Ameisen und Wasserwanzen. Aber Insektenpulver wird in Asien noch nicht verwendet. Das lassen wir exklusiv für uns produzieren und sind in Deutschland tatsächlich jetzt die ersten, die mit einem Convenience-Produkt mit vermahlenen Insekten an dem Start gehen.

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Timo (links) und Christopher (rechts) in Thailand. Foto: Swarm

Was sind die Vorteile gegenüber üblichen Riegel, wie man sie kennt?
Timo: In unserem Riegel verwenden wir Insekten als innovative Proteinquelle, da sie äußerst funktional und enorm nachhaltig sind:
Funktional: Grillen bestehen zu ca. 70% aus Protein. Dieses Protein ist sehr hochwertig, da es alle neun essentiellen Aminosäuren beinhaltet. Essentielle Aminosäuren sind wichtig für den Aufbau und den Erhalt der Muskulatur und können nicht vom Körper selbst gebildet werden. Zusätzlich sind Grillen reich an wichtigen Mikronährstoffen. Sie enthalten zum Beispiel viel Vitamin B12 und Eisen.

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Auf einem Nachtmarkt. Foto: Swarm

Nachhaltig: Grillen sind wechselwarm und müssen daher keine Energie für ihre Körpertemperatur aufwenden. Somit können sie das Futter direkt in ihr Körperwachstum investieren und zur Bildung von Protein nutzen. Diese hohe Effizienz macht sie äußerst ressourcenschonend. Im Vergleich zu Rindern (klassische Proteinquelle) benötigen Grillen nur ca. 8% des Futters, 2% des Wassers und produzieren weniger als 1% der Treibhausgase.
Während unserer Aufenthalte in Südostasien haben wir uns die Zucht von Insekten vor Ort angeschaut und die dahinterstehenden Menschen kennengelernt. Uns ist wichtig, dass unser ökologisch nachhaltiger Rohstoff auch in der Herstellung sozial nachhaltig ist. Daher beziehen wir die Grillen von lokalen Kleinbauern aus dem ländlichen Thailand. Die Insektenzucht bietet wichtige Verdienstpotenziale für die Landbevölkerung – insbesondere Frauen sind hier traditionell Wissensträgerinnen.

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Timo auf der Crowfunding-Party in Köln.

Keine Angst, dass Westeuropäer das ablehnen? Schließlich isst man hier nicht zwingend Insekten…
Timo: Die Reaktion der Menschen ist wirklich positiv. Natürlich gibt es anfänglich Hemmungen und das Kopfkino ist sehr mächtig. Aber viele sind auch neugierig und wollen einfach mal Insekten probieren. Bei Verkostungen erringen wir dann fast immer einen kleinen Sieg: Unser Riegel ist das erste Mal, dass die Menschen Insekten essen. Viele sind dann positiv überrascht, dass der Riegel einfach lecker schmeckt.
Gleichzeitig überzeugen auch noch unsere schlagkräftigen Argumente: Essbare Insekten sind gesund und nachhaltig. Wir etablieren Insekten als ernsthafte Proteinquelle auf dem westlichen Markt, daher distanzieren wir uns explizit von einer Positionierung als Scherzartikel.
Wir liefern ein effizientes Top-Produkt mit ernährungs-wissenschaftlich fundiertem Nährstoffprofil. Nur so kann die neue Proteinquelle langfristig Erfolg haben und eine ernstgenommene Alternative werden.
Natürlich ist auch unsere Crowdfunding-Kampagne ein wunderbarer Beweis, dass unser Insektenriegel sehr gut ankommt. Hier haben innerhalb von vier Wochen mehr als 1200 Menschen die Riegel vorbestellt. So ist letztendlich eine Crowdfunding-Summe von mehr als 55.000 Euro zusammengekommen. Einfach stark.

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Yummie…Foto: Swarm

Wie geht es weiter, und wann landet der Artikel im Laden? Was wird er kosten, wenn er denn da ist?
Timo: Durch das Crowdfunding konnten wir genug Vorbestellungen sammeln, um jetzt schnell in die Produktion der Insektenriegel starten zu können. Die Produktentwicklung der Riegel ist abgeschlossen. Es wird drei unterschiedliche Geschmacksrichtungen geben: Red Berries, Chia Hazlenut und Raw Cacao. Wir produzieren im November und liefern die Riegel dann im November aus. Wenig später wird er dann auch in unserem Online-Shop zu finden sein. Ein Riegel kostet dich 2,99 Euro. Wir werden aber keine einzelnen Riegel im Briefumschlag verschicken. Im Bulk purzeln dann die Preise recht schnell.
Wir werden oft gefragt, ob wir auch weitere Produkte planen wie beispielsweise Shakes. Sportnahrung bietet viele Möglichkeiten, die positiven Nährwerte von Insekten zu nutzen. Und genau das ist unser Ziel. Wir möchten uns auf mehrere Produktformate ausweiten, um allen Menschen einen unterschiedlichen Zugang zu ermöglichen und zu zeigen, wie vielfältig Insekten als Lebensmittel einsetzbar sind. Zudem arbeiten wir auch mit verschiedenen Partnern daran, weitere Insektenarten als Lebensmittel zu erschließen. Es gibt viele verschiedene Arten, die unterschiedliche Nährwerte und ökologische Vorteile bieten. Es bleibt also spannend!


Moritz debütiert am Dom, Kölker cancelt Köln

Am Ende waren beide bestens gelaunt: Moritz, weil er seinen ersten Marathon gefinisht hat (3:47:19h), Manu, weil er in Köln gar nicht dabei war.

Köln Moritz

Glücklich und zufrieden im Ziel: Moritz hat Köln gerockt.

Für Moritz war der 21. Köln-Marathon tatsächlich der erste 42er. Bislang hatte er sich auf den Mittel-Distanzen wohlgefühlt, nach anderthalb langen Läufen in den vergangenen Wochen sah er sich nun ausreichend vorbereitet. Und es ging auch gut los: Moritz heftete sich an die 3.30-Pacer und lief bis KM25 konstante Zeiten knapp unter der 5min-Marke. Dann jedoch der Bruch. „Ich spürte meine Beine“, so der Debütant, der es fortan etwas ruhiger angehen ließ und hier und da auch mal eine Trink-und-Geh-Pause einlegte. So bröckelte die Zeit um ein paar Minuten – aber egal, wichtig is im Ziel. Das erreichte er schließlich in 3:47:19h (erste Hälfte: 1:43:59h; zweite: 2:03:21h). Bedeutet Platz 1193 und in der M35 Position 202.  Applaus für diese respektable Zeit. Wir sind gespannt, wann der nächste Marathon ansteht.

Manu Lou

Manu verfolgte mit Töchterchen Lou im Arm das tolle Debüt von Moritz am Livestream.

Manu cancelte dagegen seinen Einsatz als 3h-Pacer wenige Stunden vor dem Startschuss. Der Grund: Die gerade geschlüpfte Lou, Manus Tochter. Sie kam etwas überraschend schon am Mittwoch auf die Welt, hatte es also besonders eilig. Am Sonntagmittag stand dann nach den letzten Untersuchungen am Morgen die Heimfahrt vom Krankenhaus ins neue Zuhause auf dem Plan. Angenehmer war eine Marathon-Absage wohl noch nie…


Hospizlauf am Sonntag: Mitmachen!

Der 7. Hospizlauf geht am kommenden Sonntag, 24. September, über die Runde. Eigentlich eine Pflichtveranstaltung für jeden laufenden Krefelder, und daher sind die Seidenraupen auch wieder am Start. Diesmal sind 13 Vereine mit zwölf Startpunkten dabei: Der Sternlauf mit gemeinsamen Ziel am Hospiz am Blumenplatz peilt erneut eine vierstellige Teilnehmerzahl an.

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Gibt es selten: Laufen durch die City. Foto: SC Bayer Uerdingen

Der Hospizlauf wird vom Stadtsportbund Krefeld organisiert. Er wird unter dem Motto „gemeinsam etwas bewegen“ durchgeführt und bietet Beteiligungsmöglichkeiten für jeden Fitness-Grad. Die Streckenlängen variieren von 3,1 Kilometer (Startpunkte Moerser Straße 43; Sportanlage Gladbacher Straße 601) bis zu 11,7 Kilometer (Startpunkt Sportplatz am Windmühlenweg; Büderich). Es gibt Lauf- oder Walking-Gruppen – und ausdrücklich keine Zeitmessung.

Das Besondere ist die Atmosphäre, denn alle Teilnehmer unterstützen über ihr Startgeld und ihr Engagement die Hospiz-Arbeit in Krefeld. Die Ankunft am Hospiz ist dann auch nicht so ganz ein „normaler“ Ziel-Einlauf: „Viele unserer Hospiz-Gäste bemerken diese Veranstaltung. Sie können teils herunter kommen oder sind durch die Übertragung Teil des lebendigen Miteinanders. Sie freuen sich, was andere für sie tun“, berichtet Hospiz-Leiter Alexander Henes. Karin Meincke, die Vorsitzende der Hospiz Stiftung Krefeld, schildert, dass sich mittlerweile auch Angehörige verstorbener Gäste an Lauf beteiligen und etwa in Lauftreffs für die Veranstaltung trainieren.

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Christian Brück (AOK), Michaela Rausch (Sparkasse Krefeld), Jochen Adrian (SSB), Karin Meincke (Vorsitzende Hospiz Stiftung Krefeld) und Doris Balster (AOK, von links). Foto: SSB Krefeld

Der Hospizlauf hat viele Unterstützer und Sponsoren aus der Krefelder Unternehmenslandschaft – die sich teils finanziell, teils mit Sachspenden an der Veranstaltung beteiligen. Hauptsponsor ist seit Beginn die Sparkasse Krefeld, deren Vertreterin Michaela Rausch meint: „Wir waren damals gespannt, ob es angenommen wird. Ich bin überrascht, wie viele Vereine dabei sind, und stolz, dass die Sparkasse dabei sein darf.“ Neu als Gesundheitspartner konnte in diesem Jahr die AOK gewonnen werden.

Hospizläufer

Die Läufer im Hospizgarten. Foto: SC Bayer Uerdingen

Am Zielort am Blumenplatz werden die Läufer / Walker mit Essen und Getränken versorgt. Viele Ehrenamtler des Hospizes kümmern sich mit den Organisatoren um einen reibungslosen Ablauf. Es gibt einen kostenlosen Bus-Shuttle zum Rücktransport bzw. Teilnehmer aus Hüls können kostenlos mit dem Schluff zurückfahren.

Die Online-Meldefrist ist abgelaufen, am Sonntag sind allerdings noch Meldungen an den Startpunkten möglich. Die Startzeiten variieren. Die Startgebühr beträgt zehn Euro. Infos gibt es beim Stadtsportbund, Rieke von der Heiden, Tel.: 02151 / 771021 oder E-Mail: rieke.vdheiden@ssb-krefeld.de

 

Die Startpunkte

TSV Meerbusch, Sportplatz am Windmühlenweg, Meerbusch-Bösinghoven (11,7 km)

SC Bayer 05 Uerdingen, Löschenhofweg 70 (9,7 km)

DRK Schwesternschaft, Hohenzollernstr. 91 (3,7 km)

TSV Bockum, Sportplatz Bockum Prozessionsweg 15 (8,6 km)

Fischelner Turnverein, Haltestelle Grundend, Eichhornstraße (7,6 km)

Fischelner Turnverein, Parkplatz am Sommerbad Neptun, Mühlenfeld 121 (4,5 km)

Hülser SV, Sportplatz Hölschen Dyk, Hölschen Dyk 46 (7,1 km)

DJK Forstwald, Sportanlage Bellenweg (4,7 km)

Verein für betagte Bürger, Startpunkt: Moerser Str. 43 (2,8 km)

Verberger TV, Startpunkt: Luiterweg 6, Turnhalle Luiter Weg (6,0 km)

CSV Marathon, Sportanlage Gladbacher Str.601 (3,1 km)

IG Altensport, Parkplatz TSK Tönisvorst, Ostring 1, St. Tönis (5,2 km)

Konkrete Informationen zu den einzelnen Startpunkten und -zeiten gibt es hier.

 

Die beteiligten Vereine

SC Bayer 05 Uerdingen

CSV Marathon

DKJ VfL Forstwald

Fischelner Turnverein

Hülser SV

TSV Meerbusch

TSV Krefeld-Bockum

Oppumer TC

IG Altensport

Sport für betagte Bürger Krefeld

Verberger TV

KG Verberg

Caritasverband für die Region Krefeld


SRC2017: Fotografen gesucht

Seit Jahren gehört Stefan Juretzko zum festen Inventar beim Seidenraupen-Cross. Stets fing er auf dem Hülser Berg und im Zielbereich die Szenen des Tages mit seiner Kamera ein – nun hat er am 22. Oktober aber Urlaub gebucht (wer hat das eigentlich genehmigt??? 😉 ).

Aus diesem Grund suchen wir noch einen (gerne auch mehrere) Personen, die sich beim Seidenraupen-Cross in den Wald (oder sonstwohin) stellen, über eine gute Kamera und das entsprechende Talent verfügen, und vor allem Bock haben, uns mit den Fotos zu beliefern. Meldet euch unter seidenraupen_krefeld@gmx.de!


Der Swarm setzt sich in Bewegung

Lange hat es gedauert, jetzt geht es endlich los: Der Swarm setzt sich in Bewegung, oder besser gesagt: Das Crowdfunding für die Swarm Proteinriegel ist heute gestartet. Binnen weniger Stunden sind schon knapp 12.000 Euro zusammengekommen. Wir sind heute dabei, wenn die dazu passende Crowdfunding-Party in Köln startet.

In den kommenden Tagen/Wochen werden wir immer mal wieder über diese spannende Sache berichten. Und am 22. Oktober kommt ihr dann selber in den Genuss, die Riegel zu probieren. Swarm wird nämlich beim Seidenraupen-Cross dabei sein und euch die Tanks wieder auffüllen.

Waaaaaaaaaaaaaas, noch gar nicht angemeldet? Dann hier lang >>> ANMELDUNG 

 


Bayer-Triathlon mit Obstbrand im Rachen…

Mit dem Geschmack verschiedener Obstbrände, konsumiert am Vorabend, ist Seidenraupe Manu beim 30. Bayer-Triathlon am Elfrather See am Start gewesen. „Das war ein grandioses Vergnügen“, so Kölker müde lächelnd. Er war als 61. (von 156 Startern) im Ziel, seine Zeit von 2:33:35 ist so lala (aber immerhin eine Minute besser als 2016). In der M35 belegt er den 13. Platz.

Das Schwimmen war erneut eine Katastrophe: 37:07 Minuten benötigte er für die 1500 Meter (immerhin nicht letzter). Auf dem Rad verbrachte er 1:13 Stunden (40 Kilometer) und verbesserte sich von Platz 142 auf 105. Die abschließenden zehn Kilometer wurden in 43:26 Minuten gelaufen, was immerhin die 15. schnellste Zeit darstellt. Alles natürlich inklusiver verbummelter Minuten in der Wechselzone (Nummer falsch herum und verheddert, Ausgang zum Laufen nicht gefunden) > OMG. Da konnte nur noch die perfekte Nachziel-Verpflegung helfen 😉