Wir laufen und laufen und laufen und laufen

Laufevents

Seidenraupen Virtual-Run: Gebhard, Kölker, Saßerath und Siemes vorne

Langsam füllt sich die Teilnehmer-Liste beim Seidenraupen Virtual-Run. Auch wenn es nicht wirklich um Schnelligkeit geht, sondern einfach ums mitmachen, so führen in der Wertung kurz Tanja Gebhard (Pace: 5:30 min/km, 12,73 Kilometer) und Manuel Kölker (4:07 min/km, 10 Kilometer) und in der Wertung „lang“ Pauline Saßerath (4:27 min/km, 22,4 Kilometer) und Bastian Siemes (4:11 min/km, 21,09). Hier geht es zu allen Ergebnissen.

 

Besonders freut uns die netten Zeilen, die ihr uns dabei so schreibt – einige wollen wir gerne wiedergeben:

„Ich möchte euch hiermit einen riesigen Dank für euern Einsatz aussprechen. Ohne Leute wie euch, wäre unser Sport sehr viel einsamer. Danke!
Bleibt stark und gesund. Beste Grüße, Laura Deistler“

„Hallo ihr lieben, ich bin so froh, dass es doch noch Veranstaltungen gibt 🥳. Ich danke euch von Herzen!!! So können wir doch alle gemeinsam irgendwie laufen. Ich wäre letzten Sonntag eigentlich mit einer Freundin beim Venloop gestartet.
Ich bin gestern mit unserem Hund durch die heimische Gemeinde gelaufen. Bis bald und passt auf euch auf, Diana“

„Hallo, ich ewerbe mich zusätzlich für den Sonderpreis Kreativität (Laufstrecke sieht aus wie ein Osterhase) 🙂 Beste Grüße Felix Haeser“

 


Seidenraupen Virtual-Run wird Teil des KLC

Der Krefelder Lauf-Cup ist um eine Attraktion reicher: Wir haben uns spontan entschlossen, den Seidenraupen Virtual-Run mit in die Wertung aufzunehmen. Mit der Hinzunahme des Seidenraupen Virtual-Runs werden es in 2020 fünf Läufe sein, die in die Wertung einfließen. Der Halb-Stunden-Lauf bei Bayer findet in diesem Jahr nicht statt, und der Kulturlauf im Rahmen von Crossover ist wegen der Corona-Krise abgesagt. Da macht die Not erfinderisch.

Prisca Weltermann

Die Regeln zum kostenlosen Virtual-Run findet ihr hier: https://seidenraupen.org/2020/03/29/seidenraupen-virtual-run-ab-heute-bis-26-april-laufen-und-gewinnen/. Die Ergebnisse gibt es unter https://seidenraupen.org/krefelder-lauf-cup/seidenraupen-virtual-run/


Seidenraupen Virtual-Run: Erste Ergebnisse trudeln ein

Die ersten Ergebnisse unseres Seidenraupen Virtual-Runs sind eingetrudelt und wurden nun auch in eine Tabelle eingepflegt. Sie findet sich unter https://seidenraupen.org/krefelder-lauf-cup/seidenraupen-virtual-run/ und wird wöchentlich auf den neuesten Stand gebracht.

Zudem haben wir noch einmal die Regeln etwas konkretisiert, da es hier und da einige Nachfragen gab. Sie stehen hier: https://seidenraupen.org/2020/03/29/seidenraupen-virtual-run-ab-heute-bis-26-april-laufen-und-gewinnen/


Seidenraupen Virtual-Run: Ab heute bis 26. April laufen und gewinnen

Viele von euch haben gut trainiert und sich auf ein Lauf-Highlight vorbereitet, welches nun aufgrund der aktuellen Situation abgesagt wurde. Das wäre zum Beispiel an diesem Wochenende in Kleve und in Venlo der Fall gewesen, oder am kommenden Wochenende in Düsseldorf-Benrath. Auch der Osterlauf in Neuss, der Apfelblütenlauf in Vorst, der Schlossparklauf in Moers und der Waldlauf in Korschenbroich sowie die Marathons in Düsseldorf und Bonn fallen Corona zum Opfer.

Wir möchten euch aber eine Alternative bieten und haben gemeinsam mit unserem Partner Laufsport Bunert Krefeld für euch den „Seidenraupen – Virtual Run“ ins Leben gerufen. Das beste: Ihr bleibt in Bewegung und könnt sogar noch etwas gewinnen: Vier 25 Euro-Gutscheine für den nächsten Schuhkauf bei Bunert, vier Paar Laufsocken und acht Startplätze für den Seidenraupen-Cross am Sonntag, 20. September.

So sollte es aussehen, wenn ihr beim Seidenraupen Vietual-Run teilnehmen wollt. Die Strecke steht euch frei (ihr müsst also nicht ganz so verrückt wie Thomas laufen 🤣), auf die Distanz 10 oder 21,1 Kilometer kommt es an.

Die Regeln dieser Laufveranstaltung sind ganz einfach: Lauft bis zum Wochenende 25./26. April in Eigenregie einen Lauf über (mindestens) 10 km (Wertung „kurz; bis 20 KM) oder (mindestens) 21,1 km (Wertung „lang“; ab 21,1 KM bis ULTRA) und sendet uns per Mail (seidenraupen_krefeld@gmx.de) oder über Facebook ein Bild von dem von euch aufgezeichneten Lauf (Distanz und Zeit). Hierfür könnt ihr ein Foto eurer Laufuhr oder Lauf-App machen. Fügt bitte dem Bild euren Namen bei und welchen Lauf ihr leider verpasst. Eure Bilder müssen dazu bis zum 29. April bei uns eingegangen sein. Wer mag, kann auch beide Distanzen (in separaten Läufen!) machen und uns beide Bilder schicken. Es ist auch möglich, mehrfach zu starten, und so möglicherweise die eigene Zeit zu verbessern (der Fairness halber kommt ihr aber nur einmal in die Losbox). 

Denn: Wir erstellen aus allen eingegangenen Bildern eine Ergebnisliste in den Wertungen kurz und lang. Wir nehmen dazu die angezeigte Pace als Richtwert. Beispiel: Läufer 1 ist 13,7 KM gelaufen, die App sagt, dass die Pace 5:03 min/km war. Läufer 2 war 11,6 KM in einer Pace von 4:30 min/km unterwegs und Läufer 3 hat 17 KM bei 6:34 min/km aufm Tacho. Es führt Läufer 2 vor 1 und 3.

Damit sich das Ganze für euch noch mehr lohnt, verlosen wir unter allen Teilnehmern die oben erwähnten Gutscheine und Socken von Laufsport Bunert und vier Startplätze für den diesjährigen Seidenraupen-Cross #src2020. Zudem stauben die weiblichen und männlichen Sieger der beiden Distanzen jeweils einen SRC-Startplatz ab.

Und jetzt: Loslaufen!!! Viel Spaß!


Corona bremst formstarke Seidenraupen

Auch die Seidenraupen werden vom Corona-Virus gestoppt, da nahezu alle Lauf-Veranstaltungen in den kommenden Wochen ausfallen bzw. schon ausgefallen sind. Ganz frisch hat es heute nun auch den Düsseldorf Marathon erwischt, was überall natürlich schon erwartet wurde. Nicole Hölters, Martin Myrold und Florian Borst waren gemeldet, müssen sich nun aber anvisierte Bestzeiten abschminken. Am gleichen Tag hätte auch der Bonner Marathon und Halbmarathon stattgefunden, dem Thomas Schrörs-Runo hinterhertrauert.

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Der Venloop findet in diesem Jahr nicht statt.

Martin Myrold und Manuel Kölker hatten vor knapp zwei Wochen den dritten Lauf der Winterlauf-Serie in Duisburg nicht bestreiten können, und jetzt am Wochenende wäre nahezu die ganze Seidenraupen-Familie am Start gewesen. Sei es beim Marathon in Gent (Manu), beim Klever Lichterlauf (Thomas Schrörs-Runo) oder auch beim Venloop (Martin Myrold, Florian Borst, John Hampson, Pauline Saßerath, Nicole Hölters, Hendrik Hahn, Fabian und Simone Löb, Ali Celik, Alexander Huth).

Gestorben ist für Lisa Femers und Kathi Schulze Dickoff der Berlin Halbmarathon, für Pauline Saßerath und Aki Khader der Apfelblütenlauf, für John Hampson der Boloton-Marathon und für Thomas Schrörs-Runo der Wings for Life-Lauf in München. Er und Martin Houbertz hätten beim Kulturlauf @ Crossover erstmals im Gespann die Zeitnahme gerockt und viele Seidenraupen wären auch mitgelaufen. Hendrik Hahn hofft noch auf den 4 Trails, der findet allerdings auch erst im Sommer statt.

Auch wenn wir den vielen schönen Momenten bei diesen Rennen schon jetzt hinterher trauern: Alle Absagen sind richtig und wichtig, denn die Gesundheit aller steht über allem. Bleibt gesund!

 

 

 

 

 


Sehenswürdigkeiten laufend erleben: App „Sightrunning NRW“ führt durch viele Städte

„Laufend Stadt erleben“ – unter diesem Motto betreibt die Architektenkammer NRW eine neuartige Website und App, die attraktive Laufrouten mit einem akustischen Baukulturführer verbindet: www.sight-running-nrw.de. Aktuell werden 21 Routen in ganz NRW angeboten, darunter auch eine in Krefeld – weitere werden sukzessive ergänzt. Das Projekt wurde über drei Jahre mit Unterstützung verschiedener Partner aus dem Sport-, Baukultur- und Tourismussektor sowie den Kommunen und mit ideeller Unterstützung des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW entwickelt.

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Startpunkt der Krefelder Runde bei „Sightrunning“. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation

„Sight Running NRW“ bietet flächendeckend Routenvorschläge in Nordrhein-Westfalen an, die Werke der Architektur und der Ingenieurbaukunst, stadttypische Gebäudeensembles, Grünzonen und urbane Räume auf einer attraktiven Streckenführung miteinander verbinden. „Wir wollen einen neuen Weg eröffnen, Architektur in unseren Städten und Gemeinden zu erleben“, erklärte der Präsident der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, Ernst Uhing, zum Start des Projektes im Mai 2019.

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Die Runde in Krefeld ist zwölf Kilometer lang. Screenshot: Sightrunning / Mapbox

Die neue App stellt auch für Tagungsgäste oder Kurzurlauber in Nordrhein-Westfalen eine neue Möglichkeit dar, eine Stadt oder Ortschaft sportlich und auf ungewöhnliche Art und Weise kennenzulernen. Der Nutzer der App bekommt während des Laufs über
den Audioguide automatisch ortsbezogene Informationen über einzelne Bauwerke und baukulturelle Highlights ausgespielt. Im Schnitt wird auf jedem Kilometer ein Objekt per GPS-Erkennung vorgestellt, sobald sich die Sportlerin bzw. der Sportler dem Bauwerk nähert.

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Auch am Haus der Seidenkultur geht es vorbei. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation

„Bei Streckenlängen von sechs bis zwölf Kilometern kann jeder dank digitaler Unterstützung seine sportliche Bewegung mit spannenden Informationen zu Architektur und Baukunst kombinieren – und so beim Laufen eine Stadt ganz neu kennenlernen“, verdeutlicht Walter Schneeloch, Präsident des Landessportbundes NRW, dessen inhaltliche Expertise in das Projekt einbezogen wurde.

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Durchschnaufe am Moltke-Gymnasium. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation

Redaktionell angelegte Navigationsansagen auf der Strecke helfen dabei, sicher den Weg zu finden. Entsprechend kann die App auch von Fußgängern, Nordic Walkern, Radfahrern, Inlineskatern und anderen Gruppen genutzt werden. So fördert „Sight Running“ nicht nur sportliche Bewegung, sondern auch den Städte- und Tagungstourismus und insgesamt die Baukultur in Nordrhein-Westfalen.

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In der Villa Merländer geht es tief in Krefelds dunkelstes Kapitel: Hier hat die Stadt ihre NS-Dokumentationsstelle eingerichtet. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation

Jede Route steht unter einem spezifischen Leitthema, das auf lokale Historie, bauliche Besonderheiten oder Stadtentwicklungsprozesse eingeht, etwa der „Medien- und Wirtschaftshafen Düsseldorf“, die „Seidenstadtund Bauhausroute Krefeld“, die „Rheinrunde Köln“, das „Museumsufer Bonn“ oder die „Wissenschaftsstadt Aachen“. Im März 2020 waren 20 Routen fertiggestellt und abrufbar: Aachen, Arnsberg, Bielefeld, Bochum, Bonn, Detmold, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen, Gummersbach, Herford, Köln, Krefeld, Minden, Mönchengladbach, Münster, Oberhausen und Steinfurt. Weitere sind in Arbeit. Ziel der Macher von „Sight Running NRW“ ist es, mindestens eine Route für jede Großstadt und jeden Kreis in Nordrhein-Westfalen
anbieten zu können.

Kaiserpark

Der Kaiserpark besticht durch imposante Bäume. Die Runde um den Weiher kann auch gerne mehrfach gelaufen werden.

Die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen entwickelte das ehrgeizige Vorhaben als Projektträger im Verbund mit interdisziplinär zusammengesetzten Partnern und unter Einsatz von Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) im Zeitraum Juni 2016 bis Mai 2019.

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Der Krefeld-Pavillon von Thomas Schütte steht auch im Kaiserpark. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation

Folgende Kooperationspartner unterstützten das Projekt finanziell bzw. ideell: Stiftung Deutscher Architekten, Landessportbund NRW, Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen, Historische Stadt- und Ortskerne in NRW, Ingenieurkammer-Bau Nordrhein-Westfalen, Netzwerk Innenstadt NRW, Landesinitiative „Baukultur Nordrhein-Westfalen“, Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, Tourismus NRW e. V., Stadt Arnsberg sowie Düsseldorf Tourismus.

Haus Esters

Haus Esters (das von der Straße aus gesehene linke Gebäude) und Haus Lange sind einmalige Bauten von Mies van der Rohe. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation

Auch nach dem Ablauf der EFRE-Förderung wird „Sight Running NRW“ weiter betrieben, um das Angebot inhaltlich mit vielen zusätzlichen Routen zu bereichern und als starkes, multidisziplinäres Netzwerk für eine umfassende Verbreitung zu sorgen. „Sight Running
NRW“ ist nicht einfach eine weitere Lauf-App, sondern eine Plattform, um Baukultur, Sport und Tourismus in einem besondere Hörerlebnis miteinander zu verbinden. Laufend Stadt erleben eben!

HE-Gebäude Mies van der Rohe Business Park

Das ehemalige Gelände der Vereinigten Seidenwebereien AG firmiert heute unter dem Namen „Mies van der Rohe Business-Park“. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation

Die App „Sight Running NRW“ steht zum kostenlosen Download im App Store (iOS) und auf Google Play (Android) bereit.

Mit freundlicher Genehmigung des Städtetages NRW. Der Artikel erschien im Eildienst, Ausgabe 2/2020, des Städtetages NRW.


Bis zum 31.3. noch per Frühbucher-Rabatt starten

Das ist doch mal was: Bis Ende des Monats gelten bei uns noch die bisher üblichen Teilnahmegebühren für die Anmeldung beim Seidenraupen-Cross am Sonntag, 20. September, von fünf Euro (für die Kinderrennen) und 14 Euro (für die 6,6- und 16-Kilometer-Runde) – und zwar auch inklusive aller Nebenkosten. Gerade der Nachsatz macht das Dilemma, in dem wir uns befinden, nämlich offensichtlich. Denn eigentlich wollten wir an die Teilnahmegebühren gar nicht heran.

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Doch dank einer Gesetzes-Novelle werden wir dazu quasi gezwungen, wollen wir nicht erhebliche finanzielle Einbußen einstecken. Ab sofort ist es Veranstaltern nämlich nicht mehr möglich, eventuelle Nebenkosten für das jeweilige Zahlungsmittel umzulegen. Bislang haben wir für euch die meisten dieser Nebenkosten übernommen, so zum Beispiel bei einer Zahlung via Sepa-Überweisung oder Kreditkarte. Nur wer via Paypal, immerhin das teuerste aller üblichen Zahlungsmittel, zahlen wollte, bekam Nebenkosten aufgebrummt.

Gut ein Viertel aller Starter war das aber egal, sie wählten trotz knapp zwei Euro Mehrkosten den bequemen Weg. Ist ja auch gar nicht schlimm: Im Einzelfall kann man sich das sicherlich auch leisten. Wir haben nun aber mal durchgerechnet und festgestellt, dass da eine dicke Mehrbelastung auf uns zukommen würde, würden wir die Paypal-Nebenkosten auch noch übernehmen.

Daher wird ab dem 1. April die Teilnahmegebühr bei 15 Euro für die 6,6- und 16-Kilometer-Runde liegen, bei den Kinderrennen bleibt alles beim alten. Damit deckeln wir zwar nicht alle Nebenkosten, geben euch aber weiterhin die Chance, bequem via Paypal zu zahlen. Wir hoffen, ihr versteht uns.


Kein Halb-Stunden-Lauf und Corona-Absage von Crossover: KLC schrumpft

Dass der SC Bayer Uerdingen in diesem Jahr auf den Halb-Stunden-Lauf verzichten wird, war schon länger bekannt. Nun hat es aber auch „Crossover“ erwischt. Das Event sollte ursprünglich am 16. und 17. Mai über die Bühne gehen, ist nun aber wegen der Corona-Krise abgesagt. Damit fällt auch der Kulturlauf aus, der immer in die Veranstaltung eingebettet war, und an dem wir die Zeitnahme gestemmt haben.

Der Krefelder Lauf-Cup schrumpft dadurch auf vier Läufe: Der Charity-Run im Stadtwald macht am 21. Juni den Anfang, es folgt der Seidenraupen-Cross am 20. September, der Martinscross (8. oder 15. November) und der Silvesterlauf am 31. Dezember.

 


Manuel Kölker überrascht beim Frankfurt-Halbmarathon

Damit hatte keiner gerechnet, vor allem nicht er selber: Manuel Kölker hat beim Frankfurt-Halbmarathon mit einer Zeit von 1:23:15 h einen seiner schnellsten Läufe über diese Distanz absolviert. Vom Start gelang ihm im 6432-Läufer starken Feld eine beeindruckende Leistung. Bei circa acht Grad am Start und vor allen Dingen Niederschlagsfreiheit herrschten sehr gute Laufbedingungen.

Leichten Gegenwind gab es für die Läufer am Main, also von km 11 bis 15. „Da steckte ich allerdings in einem kleinen Grüppchen, in dem jeder mal für ein paar Meter nach vorne ging und sich in den Wind stellte“, so Kölker, der mit seiner Zeit Platz 154 und 25 in der M40 erreichte.

https://www.strava.com/activities/3165454551

Die Zeit bedeutet immerhin die viertschnellste HM-Zeit der Seidenraupen aller Zeiten – huch. Warten wir es ab, ob er beim Gent-Marathon eine ähnlich gute Zeit erreichen kann.

 


Knapp 50 laufen gegen Rassismus und Fremdenhass

Knapp 50 Läufer dürften es am Ende gewesen sein, die mit uns am Freitagnachmittag zwei Runden im Stadtwald gedreht haben. Der Lauf stand ganz unter dem Motto „10 KM gegen Rassismus und Fremdenhass“. Das Trailmagazin hatte die Aktion publik gemacht, deutschlandweit schlossen sich mehrere Lauf-Communitys an. Überall fiel der Startschuss um 16.45 Uhr.

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„Klare Kante gegen Rechts“ – darin waren sich alle einig. Manuel machte in seiner Ansprache deutlich, wie verbindend Sport sein kann. Foto: Andreas Bischof

„Eigentlich muss ich euch gar nicht so viel erzählen. Wir sind Sportler, allein schon deswegen wissen wir, wie schön es ist, jemanden zu begegnen, der von irgendwo anders herkommt. Wir kommen untereinander schnell ins Gespräch und haben direkt einen Bezug, egal ob jemand anders denkt, eine andere Hautfarbe hat oder etwas anderes glaubt, als man selbst. Es darf nicht sein, dass wir Menschen aus unserer Gesellschaft ausschließen, weil sie anders sind. Deswegen sind wir heute hier, um ein klares Zeichen gegen Rassismus und Fremdenhass zu setzen“, sagte Manuel in einer kleinen Ansprache, ehe es zum Fototermin auf die Stufen des Stadtwaldhauses ging, zu dem die Westdeutsche Zeitung gebeten hatte (danke Andreas Bischof für die Fotos, danke Timo Nicklaus für den Artikel in der WZ, den ihr hier findet).

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Startschuss für die zehn Kilometer. Foto: Andreas Bischof

Und dann wurde tatsächlich gelaufen. Recht bald verstreuten sich die Läufer auf dem äußeren Ring des Stadtwaldes, wobei sich zahlreiche Grüppchen bildeten, in denen viel geplaudert wurde. Schließlich ging es nicht darum, einer bestimmten Zeit hinterher zu hetzen, sondern entspannt und gemeinsam die zehn Kilometer zu erleben.

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Knapp 50 Läufer machten mit. Foto: Andreas Bischof

Am Ende waren sich alle einig: Das muss wiederholt werden. Bleibt uns treu und erfahrt, wann wir das nächste Mal gegen Rassismus und Fremdenhass laufen.