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Moritz krönt erfolgreiches Wochenende

Siiiieg! Moritz auf dem Thron!

Drei Rennen, drei Erfolgsstorys: Das Wochenende hätte für die Seidenraupen nicht besser laufen können. Gekrönt wurde es von Moritz Mayntzhusen, der dank eines tollen Finishs an der Theke den 16. Ramirez-Bierlauf gewann.

Die Krüüüüüge hoch!

Fünf Runden a 1,5 Kilometer und jeweils eine Flasche Bier – so die scheinbar simple Aufgabe in Schermbeck, die es für die Läufer zu absolvieren galt. Nach flotten 41:47 min war Moritz im Ziel, aber noch lange nicht am Ende. Denn jetzt drehte er vollends auf und schraubte Pils um Pils in sich hinein. Nach dem fünften Extra-Bier und dadurch gewonnenen zehn Bonus-Minuten hatte er seine Zeit auf 31:47 min verbessert und wurde dadurch vielumjubelter Sieger.

Der Jubel in Schermbeck kannte keine Grenzen: Prost!

Auch beim Martinscross von Preussen Krefeld am Sonntag konnten wir strahlen. Pauline Saßerath und Thomas Schrörs-Runo feierten hierbei ihr Debüt als Seidenraupen. Besonders toll: Bei den Frauen konnte Pauline den zweiten Platz erreichen.

Thomas und Pauline auf der sonnendurchfluteten Hubert Houben-Kampfbahn.

Auch hier waren Runden zu laufen, und zwar fünf über je 1000 Meter. Nach 19:42 min war Pauline im Ziel, nur Kira von Ehren (SC Bayer Uerdingen) war in 16:52 min schneller. Thomas wurde 22. und M45-Fünfter in 21:16,97 min.

„Frühstück mit Michelle“ – diesmal in Winterscheid.

Martin Myrold und Manuel Kölker hatte es währenddessen in den Rhein-Sieg-Kreis verschlagen, wo der sagenumwobene Platinman nach einem Jahr Pause wieder anstand. Erneut gab es Sturmschäden, die aber diesmal nicht so gravierend waren, wohl aber den Lauf etwas verkürzten, weil eine Passage gesperrt werden musste. Die Läufer, darunter auch John und Denis aus der Trainingsgruppe „Frühstück mit Michelle“, hatten demnach „nur“ 25,5 Kilometer und knappe 900 Höhenmeter vor sich.

Eines der wenigen halbwegs ebenen Stücke des Laufs.

Die ersten fünf Kilometer täuschten etwas über das, was noch kommen sollte, ging es doch vornehmlich bergab. Dann aber folgten einige knackige Anstiege, die für Niederrheiner schon einer Everst-Bestiegung glichen – an einer Stelle, dem sogenannten „Stachel“ waren gar Drathseile zur Sicherung gespannt.

Am Drathseil nach oben!

Wie zu erwarten, flog Martin über die Berge und kam in 2:06:42 h als Elfter (und M30 Vierter) ins Ziel, Manu beendete das Rennen nach 2:37:58 h (M40: 13.).

Oranger Sack nähert sich dem Tal…
It’s a Mo, Bro!!!

Spinnweben entfernt: Fertig machen zum Triathlon

Wenn das Rad noch keinen einzigen Freiluftkilometer in 2019 vorzuweisen hat, und lediglich im Frühjahr ein paarmal auf der Rolle getreten wurde, jetzt aber hervorgeholt wird – ja dann ist Triathlon in Krefeld 😉 Und zwar am Sonntag. Wie in jedem Jahr lockt die Triathlon-Abteilung des SC Bayer am letzten August-Sonntag zum Covestro Triathlon an den Elfrather See, diesmal zum 32. Mal. Aktiv dabei sind Moritz (im Helferteam des SC Bayer) und Manu (im knallengen Trisuit auf der Volksdistanz – mal sehen, ob er noch einigermaßen passt).

Seit 1988 hat sich die Veranstaltung stetig entwickelt und ist heute, mit bis zu 1600 Teilnehmern und über 10000 Zuschauern, Krefelds größte Sportveranstaltung. Vor allem die Streckenführung mit dem Schwimmen im Elfrather See, Radfahren auf dem voll gesperrten Autobahnzubringer, dem Laufen am See, der zentral liegenden Wechselzone und Rahmenprogramm für Jung und Alt machen den Triathlon zu einem besonderen Erlebnis für Zuschauer und Teilnehmer.

Manu in der Wechselzone. Foto: Johannes Noack (wartend auf seinen Einsatz als Staffelläuferin Lisa)

Besonders wird es auch wieder für Manu, der recht spontan noch auf den Zug aufgesprungen ist: Kein Schwimmzug wurde trainiert und das Rad am Donnerstagmorgen von der Rolle montiert. Ein kurzer Check der Bremsen auf dem Weg ins Büro sollte reichen. Hinzu kommt am Sonntag beim Start über die Volksdistanz (ab 14 Uhr; 500 m Schwimmen, 20 km Rad, 5 km Laufen) mit Sicherheit noch der Samstag, an dem für ihn zunächst die Charity Trophy mit Round Table ansteht, ehe es auf die Goldhochzeit seines Patenonkels geht. Isotonische Durstlöscher inklusive.

Ein ähnliches Programm gab es übrigens im Vorjahr, als er ebenfalls sehr plötzlich den Startplatz von Stefan übernahm, dann aber immerhin als 33. (von 216 Männern) in 1:13:34 h über die Ziellinie lief. Zitat aus dem Bericht: „Weder im Schwimmen noch im Radfahren gab es diesmal eine Vorbereitung. So wurde das Rad noch am Morgen von der Rolle gespannt, wo es seit März vor sich hergammelte. Und Schwimm-KM gab es in diesem Jahr noch keine einzigen.“ Die Vorzeichen ähneln sich also sehr, auch von Ouzo ist zu lesen. Auch das dürfte am Sonntag so sein, warten wir es ab.

Zu allen weiteren Infos geht es hier entlang: https://www.scbayer05.de/events-feiern/covestro-triathlon/


Seidenraupen mit glänzenden Ergebnissen beim Charity-Run

Trotz heftiger Temperaturen haben die Seidenraupen tolle Ergebnisse beim mal wieder bestens organisierten Charity-Run einfahren können. Mehrere Altersklassen-Siege und weitere Podestplätze stehen am Ende unterm Strich, dazu auch eine Beteiligung am Gewinn der Firmenwertung.

Eva (mit keinem Lächeln auf den Lippen) im Zielkanal, Manu (links im Bild) mit Lou im Kinderwagen.

Meike Thomassen war die erste, die Schweißperlen auf der Stirn stehen hatte. Beim Lauf der Generationen-Staffel war sie mit ihrer Mutter Irmgard und Tochter Pia am Start. Nach den drei 400 Meter-Runden waren die drei in acht Minuten und sechs Sekunden als 15. im Ziel. Meike blieb kaum Verschnaufpause, denn wenig später startete sie auch über die 5KM-Strecke und wurde hier in 29:04 min 177. (6. HKW). Auch Eva-Maria Kölker quälte sich durch die Hitze und konnte sich am Ende über eine Zeit von 25:23 (Platz 102 / 4. W35) freuen.

Manu imitiert einen Elefant. Lou interessiert das wenig 😉

Manuel Kölker war mit Lou im Kinderwagen unterwegs und hatte im Zielkanal wie gewünscht die Strecke verlassen, um sich nicht wieder im Zeitnahme-Labyrinth zu verirren. Sein Pech: Seinen Ausstieg hatte keiner mitbekommen, so dass er dann doch noch einmal zurück musste und so eine Zeit von 26:06 min (115. / 9. M40) verbuchen konnte.

Kommende Lauf-Rakete der Seidenraupen!

Martin Myrold mischte dagegen ganz vorne mit. Im Trikot von Alberdingk-Boley musste er nur dem Sieger (Arthur Hoffmann, 17:58 min) und dem Zweiten Moritz Frieling (18:22 min) den Vortritt lassen. In 18:30 min wurde er Zweiter in der M30. Neben Arthur und Martin war Dennis Brick (19:25 min) der drittschnellste Alberdingk-Boley-Läufer. Die gemeinsame Zeit von 55:53 min reichte für den überlegenden Gewinn der Firmenwertung. Wie gut besetzt der Lauf war, zeigt die Ergebnisliste: 21 Läufer absolvierten trotz der hohen Temperaturen und dem nicht einfach zu laufenden Kurs die 5km in 20 Minuten oder weniger.

Tolles Comeback von Aki – auch wenn es hier nicht ganz so nach „locker & entspannt“ ausschaut…

Vier Seidenraupen waren dann noch auf der 10KM-Strecke unterwegs. Anne Klaßen wurde dank eines beherzten Zielsprints (gegen Maschine Tomislav Tomic) in 55:06 Gesamt-51. und Zweite in der W35. Aki Khader gelang ein furioses Wettkampf-Comeback: Seine 45:33 min bedeuten Platz drei in der M35 (Platz 15 Gesamt).

Anne, Aki, Manu und Martin nach den 10KM.

Bei Martin Myrold war nach den schnellen 5KM zuvor ein wenig der Akku leer. Dennoch reichte die 40:39 zu Platz eins in der M30 (Gesamt 5.). Manuel Kölker hatte mit Jan Pauli (38:40 min) nur einen Läufer vor sich, er wurde in 39:50 min Gesamt-Zweiter und gewann die M40.

FOOOOOOOTOBOMB!!!

Moritz Mayntzhusen war derweil beim Eifelhero-Triathlon erfolgreich. Für die Kurzdistanz (1000/45/10) benötigte er 02:52:42, womit er Zweiter in der M35 wurde (Gesamt-34.).

Heroes of the day: Moritz (links) und seine Bayer-Crew in der Eifel.

Seine Paradedisziplin Schwimmen hatte er nach 19:12 min (Platz 21) hinter sich gebracht, auf dem Rad saß er danach 1:36:45 h (Platz 40), ehe beim Laufen (53:07 min, 56.) das Ziel herbeigesehnt wurde. Auch in der Eifel war es wohl sehr heiß…

Wo bitte gehts zum Ziel???

Zwei Bestzeiten und eine Sub3: Seidenraupen auf der Überholspur

Ein Sonntag voller Läufe könnte man meinen: Marathons in London, Hamburg, Düsseldorf und Antwerpen, dazu der Apfelblütenlauf in Vorst. Die Seidenraupen waren mit Anne Klaßen, Martin Myrold und Manuel Kölker bei drei der Veranstaltungen vertreten. Die Ergebnisse passten trotz zum Teil widriger Umstände, denn es gab zwei persönliche Bestzeiten.

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Anne konnte sich über eine neue PB freuen.

Anne wurde beim 10 KM-Lauf in den Vorster Apfelplantagen Zehnte (WH: 8.; Gesamt: 79.). Ihre 49:10 min sind gleichzeitig persönliche Bestzeit, und das trotz viel Gegenwind. Sie kam zwar etwas langsamer als geplant ins Rennen (nach 1,6 km im 5:11 min/km-Schnitt), konnte sich dann aber auf 4:52 min/km steigern. Applaus!

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Auch wenn die Sub3 verpasst wurde, war Martin sichtlich zufrieden.

Martin verpasste beim Düsseldorf-Marathon leider knapp das angestrebte Ziel, unter der Drei-Stunden-Marke zu bleiben und finishte in 3:03:53 h – immerhin aber auch in persönlicher Bestzeit. „Es ist zwar ärgerlich, so nah an der Sub-3 zu sein, ich bin aber trotzdem zufrieden.“ Im Gesamt-Ranking bedeutet das Platz 240 (von 2493 Startern) und 212. bei den Männern (von 1990, MHK: 88. von 466).

Myrold Zeiten 2019

Die Zwischenzeitgrafik von Martin.

„Ich bin den 3h-Pacern gefolgt, die sind ein wenig zu langsam gestartet“, sagte Martin, der die ersten 5km „nur“ in 21:49 min lief. Für eine 2:59:00 h-Zeit sind jedoch 21:13 min nötig. Dann aber war er im Rennen und konnte die verschluderten Sekunden bis zur Halbmarathon-Marke fast alle wieder einsammeln. Die war bei 1:29:36 h erreicht, nur sechs Sekunden unter dem Soll von 1:29:30 h >>> super.

Und es sah auch lange danach aus, dass es mit der Sub3 klappen sollte, denn bei KM 30 stand 2:07:37 h auf dem Tacho, 2:07:15 h sind für 2:59:00 h nötig, also immer noch voll im Soll. „Dann aber wurde es mental schwierig, da ich meine Gruppe verloren habe und viel alleine laufen musste.“ Die Kette war sprichwörtlich ab, die Pace sackte im Split 30-35 KM auf 4:25 min/km, und im 35-40 KM-Split auf 4:50 min/km, dahin der Traum von der Sub3. Schade, aber trotzdem natürlich eine mehr als respektable Zeit.

Den Traum konnte sich Manuel bei miesen Wetter (Wind, Regen, sieben Grad) in Antwerpen erfüllen. Nach 2:58:37 h war er im Ziel (Platz 86 von 2768 Startern, M40: 18., 85. bei den Männern). Mit der Zeit wurde er zweitbester Deutscher. Es ist seine drittbeste Marathon-Zeit jemals, nur in Boston 2015 (2:54:19 h) und in Köln 2016 (2:58:14 h) war er schneller.

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Durch Wind und Wetter, aber glücklich: Manu in Antwerpen.

Getreu dem Motto „Einfach ballern“ lief er die ersten fünf Kilometer in zackigen 19:44 min (laut Runtastic, es gab leider keine 5km-Zeitmatte) – und das, obwohl auf diesem Abschnitt der rund zwei Kilometer lange Waasland-Tunnel durchlaufen werden musste, der einiges an Gefälle und Steigung mit sich bringt. „Ich merkte, dass es gut lief, wusste natürlich aber nicht, ob und wie lange ich das durchhalten kann, da mein Training ja nicht so optimal gelaufen war. Aber ich bin einfach beherzt weiter“, so Manu. Die Halbmarathon-Marke war nach 1:27:04 h erreicht, also gute zwei Minuten besser als für die 2:59 h-Marke vorgesehen (1:29:30 h) und auch nach 30 Kilomter sah es gut aus: 2:04:15 h, genau drei Minuten über der vorgegeben 2:07:15 h. „Hier und da zwickte es zwar, aber es sah bis zum 34. Kilometer sehr gut aus, auch weil ich zwei, drei Läufer um mich herum hatte, denen ich gut folgen konnte.“

Dann aber wurden die Beine schwerer, starker Regen setzte wieder ein und eine kleine Unlust machte sich breit. „Die wich aber, als ich rechnete, dass ich einen so großen Puffer herausgelaufen hatte, dass mir eigentlich fast nichts mehr passieren konnte. Ich konnte also entspannt weiterlaufen, ohne mich unter Druck setzten zu müssen. Und vor allem wusste ich, dass zwischen KM 40 und 41 mein kleiner Fanblock, bestehend aus Lou, Eva, Xenia und Oli, auf mich warten würde.“

Und so kam es dann auch. Das Quintett feuerte jeden Läufer lautstark an und motivierte noch einmal für die letzten Meter. Damit waren sie die nahezu lauteste Fangruppe während des Marathons, denn (enthusiastische) Zuschauer suchte man auf den 42 Kilometern, mal abgesehen von Start, Ziel und einigen sehr wenigen Hotspots vergebens. Das Haupt-Lauf-Event sind und bleiben in Antwerpen die „Zehn Meilen“, an dem 22.638 Läufer teilnahmen.


Let’s Move-Sporttag am 13. April fällt aus – Lauf findet aber statt

Der Sporttag „Let’s Move by Roze Zaterdag“ fällt wegen zu geringer Anmeldezahlen aus. Ursprünglich war die Veranstaltung für Samstag, 13. April, geplant und sollte im Rahmen des Roze Jaar stattfinden. Das Roze Jaar bzw. der Roze Zaterdag Venlo-Krefeld am 29. Juni wirbt für ein gleichwertiges Miteinander mit Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgenders und Intersexuellen (LSBTI). Erstmals richten mit Venlo und Krefeld zwei Städte diesen seit 1977 in den Niederlanden stattfindenden Tag aus. Bei dem Sporttag war geplant, dass sich Menschen, egal welcher sexueller Neigung, in verschiedenen Sportarten treffen. Ein Fußball-Training und ein Tennis-Turnier standen auf dem Programm, ebenso Läufe, Wanderungen, Fahrrad-Touren, Boule und verschiedene Indoor-Sportarten.

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Auch wenn der Sporttag nicht stattfindet: Gelaufen wird trotzdem.

Der geplante Lauf von Krefeld nach Venlo findet trotz der Absage allerdings statt. Federführend ist der Verein Seidenraupen Krefeld, der den Lauf schon einige Male durchgeführt hat. Läufer treffen sich um 9.45 Uhr vor dem Krefelder Rathaus, von wo es um 10 Uhr 33 Kilometer ohne Wettbewerbscharakter in einem Tempo zwischen 5 und 5.30 min/km bis nach Venlo geht. Da es keine Zwischenstops oder Verpflegungsstände auf der Strecke gibt, wird zur Mitnahme eines Trinkrucksacks oder –gürtels geraten. Die Rückfahrt erfolgt per Zug. Interessierte können sich unter seidenraupen_krefeld@gmx.de melden. Die Strecke ist hier zu sehen: www.gpsies.com/map.do?fileId=wpjqidzdtnbfslop. Ein Einstieg ist entlang der Route natürlich möglich.


Roze Jaar: Let’s Move-Sporttag am 13. April

Der Roze Zaterdag Venlo-Krefeld 2019 am 29. Juni wirbt für ein gleichwertig Miteinander mit Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgenders und Intersexuellen (LSBTI). Erstmals richten mit Venlo und Krefeld zwei Städte diesen seit 1977 in den Niederlanden stattfindenden Tag aus. Das Jahr vor dem tatsächlichen Tag heißt Roze Jaar und gibt fortlaufend „rosa Impulse“ – so auch am Samstag, 13. April. Dann nämlich heißt es „Let’s Move by Roze Zaterdag“. Noch bis Ende der Woche können sich Interessierte anmelden.

Letsmove

Bei „Let’s move“ werden zahlreiche Sportarten angeboten.

„Sport verbindet und verbrüdert. Am 13. April veranstalten wir einen grenzenlosen Sporttag und wollen so die Akzeptanz, Sichtbarkeit, Sicherheit und Zugänglichkeit von LSBTI im Sport erhöhen. Alle Gleichgesinnten können mitmachen, natürlich auch Heteros“, sagt Anoek van Rijswick aus dem Organisationsteam. Angeboten werden Fußball, Tennis, ein Indoor-Parcour mit Crossfit und Co., Laufen, Wandern, Radfahren und Boule. „Ein Abendessen und eine Party schließen den Tag ab für die, die dann immer noch Power in den Knochen haben.“ Basis ist der Sportpark des Health & Racket Clubs in Venlo-Boekend, Heymansstraat 101. Einige Sportarten finden auf benachbarten Anlagen statt. Beim Health & Racket Club Venlo befinden sich auch Umkleiden und Duschen.

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Die werden notwendig sein, denn ins Schwitzen kommen die Teilnehmer bestimmt. Ausdauerstarke Läufer starten um 13.45 Uhr vom Krefelder Rathaus, um die 38 Kilometer lange Strecke nach Venlo-Boekend zu absolvieren. Teilnehmer aus Venlo werden zuvor per Bus nach Krefeld gebracht, die Starter aus Krefeld fahren mit dem gleichen Bus abends zurück zum Anfangspunkt. Es wird, je nach Anzahl der Teilnehmer, mehrere Gruppen mit verschiedenen Tempi geben. Federführend ist hier der Verein Seidenraupen Krefeld, der den Lauf schon einige Male durchgeführt hat. Wer es lieber kürzer mag, kann um 15.45 Uhr auf einer zehn Kilometer langen Strecke vom Health & Racket Club Venlo starten.

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Die Fußballer beginnen um 13 Uhr mit einem Training. Alle Aspekte  des Sports werden abgedeckt: Aufwärmen, Technik, Passen und Schießen, Abschließen und Positionsspiel. Sowohl erfahrene als auch der ungeschulte Kicker werden völlig in ihrem Element sein. Ein Turnier schließt das Training ab.

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Die Tennisspieler messen sich im Tennisclub Boekend ebenfalls ab 13 Uhr in einem Turnier, je nach Anmeldungen im Einzel oder Doppel.

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Beim Indoor-Parcour werden verschiedene Sportarten angeboten, darunter CrossFit, Spinning, Bodypump, Bodybalance, Bodyattack und Tone. Professionelle Fitness- Trainer des HRC Venlo sorgen für einen reibungslosen Ablauf ab 13 Uhr. Auch Anfänger können sich hier austoben.

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Um 13 Uhr startet auch die 40 Kilometer Radausfahrt rund um Venlo inklusive eines Abstechers nach Deutschland. Auf Wunsch können auch Räder geliehen werden. Die Fahrt dauert circa drei Stunden. Tempo und Ruhezeiten können nach eigenem Ermessen festgelegt werden.

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Wanderer begeben sich in bis zu 15 Personen starken Gruppen ab 13 Uhr auf eine zehn und eine 15 Kilometer lange Tour durch das Naturschutzgebiet De Groene Long.

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Beim Petanque Club Venlo werden ab 13 Uhr Boule-Wettbewerbe ausgespielt. Auch Anfänger werden feststellen, dass das scheinbar einfache Boulespiel viel interessanter ist, als man denkt.

Für alle Angebote wird eine kleine Teilnahmegebühr fällig, Anmeldungen sind unter https://rozezaterdag2019.eu/de/lets-move-de/ bis 30. März möglich, wo es auch weitere Informationen gibt.

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Schnell wie ein Pferd

www.instagram.com/mgmyr/p/Bs_I9XBAkmN7pSkPa2g2gpcgAyTDyPsQOBExuE0/


Breaking: Ergebnisse online

Auf die Schnelle: Die Ergebnisse sind online, und zwar hier: https://my4.raceresult.com/86131/results?lang=de

Korrekturwünsche bitte an Seidenraupen_krefeld@gmx.de

Fotos und Nachbericht folgen morgen. Küsschen an alle! Ihr seid geil.


Aidshilfe macht Werbung für den Roze Zaterdag – Neues Konzept für den Partnerstädtelauf

Wenn am kommenden Sonntag der Seidenraupen-Cross startet, wird auch die Aidshilfe Krefeld vor Ort sein. Sie macht an einem Stand Werbung für den Roze Zaterdag (https://rozezaterdag2019.eu/de/), der im kommenden Jahr am 29. Juni in Venlo und Krefeld gefeiert wird. Das Event wirbt für ein tolerantes Miteinander mit Schwulen, Lesben, Transgenders, Intersexuellen  (LHBTI) und anderen sexuellen Minderheiten.

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Dem Roze Zaterdag 2019 geht ein Roze Jaar voraus, in dem die Organisatoren in den kommenden Monaten mit mehr als 50 Veranstaltungen in den Städten Venlo und Krefeld für eine größere Sichtbarkeit und Akzeptanz der LHBTI-Gruppe sorgen wollen. Und genau hier kommen die Seidenraupen ins Spiel.

Dreimal schon haben wir einen Lauf zwischen Krefeld und Venlo veranstaltet, mit abwechselndem Start: Zunächst in Venlo, dann in Krefeld und dann wieder in Venlo. Die knapp 33 Kilometer führen zwar über traumhafte Strecken, die Distanz hat dann aber abgeschreckt. Waren bei der ersten Veranstaltung noch knapp zehn Läufer am Start, so waren es bei der zweiten Auflage nur noch drei. Und 2017 machten sich Moritz und Manu alleine auf die Reise nach Venlo, um zurück nach Krefeld zu laufen. Von einer verbindenden Veranstaltung konnte zudem auch keine Rede sein: Obwohl wir mächtig die Werbetrommel auch in Venlo rührten, waren es stets Krefelder Läufer, die sich beteiligten.

Venlo Krefeld

Doch ganz wollten wir die Idee nicht sterben lassen – und als das Orga-Team des Roze Zaterdages und die Aidshilfe auf uns zukamen, stand fest, dass es weitergehen wird. Und wohl größer als je zuvor: Denn der Partnerschaftslauf wird eingebettet in ein großes Roze Jaar-Sportfest am Samstag, 13. April, in Venlo. Zwar ist noch nicht alles geplant, die Tendenz geht aber zu folgendem Ablauf: Der Start ist in Krefeld. 21 Kilometer vor dem Ziel gibt es die erste Zustiegsmöglichkeit. Und auch zehn und fünf Kilometer vor Venlo können Läufer sich anschließen. Details werden in den kommenden Wochen festgezurrt.

Erstmals grenzüberschreitend

Seit 1977 ist der Roze Zaterdag jährlich in einer anderen niederländischen Stadt zu Gast, um auf diese Art und Weise jeweils einer anderen Stadt, einer anderen Bevölkerung einen rosa Impuls zu geben. Nach dem Motto „One Pride. Two Countries“ ist der Roze Zaterdag 2019 zum ersten Mal ein  grenz-überschreitendes Event. Ein Tag, an dem in den Niederlanden und in Deutschland Freiheit, Toleranz und grenzenlose Liebe füreinander gefeiert werden.


Heute dann aber: Online-Meldemöglichkeit schließt

Nachdem wir die Online-Anmeldung (http://my4.raceresult.com/86131/registration?lang=de) verlängert hatten, schließt sie heute nun aber tatsächlich. Ab 23.59 Uhr geht nichts mehr.

Nachmeldungen werden am Veranstaltungstag für den ersten Lauf zwischen 8.30 und 9.20 Uhr angenommen, für den zweiten bis 10.20 Uhr. Nachmeldegebühr: drei Euro on top (insgesamt also 17 Euro). Haltet bitte Kleingeld bereit.