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Straße

Hospizlauf: Hunderte Läufer sind am Sonntag wieder dabei

Am kommenden Sonntag, 22. September, sind hunderte Krefelder Walker und Läufer wieder unterwegs: Sie nehmen am 9. Hospizlauf teil, einem Sternlauf ohne Wettbewerbscharakter. Die Walker und Läufer haben dabei die Qual der Wahl, ehe sie auch körperlich gefordert werden. Sie können zwischen Startort (und damit auch Strecke) und dem Tempo wählen, mit dem sie später am Hospiz am Blumenplatz in der Innenstadt ankommen wollen. Daraus resultiert dann auch die Startzeit. 16 Vereine sind diesmal mit an Bord, sie bieten von kurzen über mittel bis langen Strecken alles, was das Läuferherz begehrt. Erstmals geht es sogar ins Krefelder Gebirge.

Gibt es selten: Laufen durch die City. Foto: SC Bayer Uerdingen

Der früheste Start erfolgt beim SC Bayer Uerdingen am Löschenhofweg. Hier geht die erste Gruppe um 10.30 Uhr auf die 9,7 Kilometer lange Strecke. Die kürzesten Routen sind die eines Quartetts: Krefeld Pinguine, der Eissportverein Krefeld, der Krefelder EV und die VfR Krefeld Ravens haben ab 12.10 bzw. 12.15 Uhr zwei Kilometer ab der Rheinlandhalle vor sich. Deutlich länger sind dagegen die Läufer unterwegs, die um 11 und um 11.10 Uhr am Sportplatz am Windmühlenweg in Bösinghoven loslaufen. Die längste, und wahrscheinlichste anstrengendste, Route haben sich die Seidenraupen Krefeld ausgedacht. Die Querfeldein-Spezialisten sind erstmals dabei und laufen getreu ihrem Naturell vom Sportplatz am Hölschen Dyk um 11 Uhr zunächst eine zehn Kilometer lange Schleife über den Hülser Berg. Vom Sportplatz folgen dann um 12 Uhr weitere sieben Kilometer zum Hospiz.

Initiator des Laufes ist Dieter Hofmann. Der Vorsitzende des Stadtsportbundes rief den Krefelder Hospizlauf 2011 ins Leben. Grund dafür war sein persönliches Erlebnis im Hospiz um die letzte Begleitung seiner Frau. Mit dem Lauf wollte er Berührungsängste nehmen und der Einrichtung in Form eines Spendenlaufs etwas zurückgeben. Die gesamten Einnahmen und Spenden gehen an das Hospiz. „Wer einmal den überwältigenden Einlauf am Hospiz miterlebt hat, wird gerne wiederkommen. Wenn so viele Menschen gemeinsam freudestrahlend ein Ziel erreichen, ist das ein unvergesslicher Augenblick,“ sagt Dieter Hofmann.

Informationen zu den einzelnen Startpunkten und -zeiten des 9. Krefelder Hospizlaufs gibt es unter www.ssb-krefeld.de/9-krefelder-hospizlauf/startzeiten.


Seidenraupen bieten längste Tour beim Hospizlauf an

Mit den Seidenraupen kannst du’s nicht besser – aber länger. Getreu diesem Motto freuen wir uns, erstmals beim Hospizlauf (22. September) einen eigenen Startpunkt anbieten zu können. Und nicht nur das: Wir haben auch die längste Strecke im ganzen Programm.

Großer Jubel bei den Finishern des Hospizlaufs am Blumenplatz. Foto: SSB

Los geht es um kurz nach 11 Uhr vom Sportplatz am Hölschen Dyk 46 über eine wellige Runde am Hülser Berg. Am Ende unserer Runde kehren wir zum Sportplatz zurück und laufen dort gegen 12 Uhr weiter Richtung Hospiz (weitere sieben Kilometer). Beide Abschnitten werden im 5 min/km-Tempo gelaufen. In der Folge laufen wir auf die Walker (10 min/km) und Läufer (7 min/km) auf, die bereits um 11.30 bzw. um 11.50 Uhr vom Sportplatz aus und unter der Regie des Hülser SV gestartet sind.

Unser erster Streckenabschnitt ist laut Gpsies 9,9 KM lang, der folgende 7,1 KM. Zusammen sind es also 17 Kilometer. Besonders Schmankerl für die Hülser Läufer: Zurück geht es mit dem Schluff.

Gerade für unsere Runde sollte eine gewisse Lauferfahrung mitgebracht werden. Wir laufen einige Anstiege, die zwar nicht sehr lang sind, aber doch schon anstrengen können. Aufgrund der Hügel ist es schwierig, eine genaue Pace zu nennen, die wir durchgängig laufen werden, wir orientieren uns aber an 5 min/km.

Weitere Infos und die Online-Meldung gibt es unter www.ssb-krefeld.de/9-krefelder-hospizlauf/ Man kann sich aber auch noch vor Ort anmelden.


Bämmm: Neue 10km-PB für Moritz

Berlin ist bekannt für sein schnelles Pflaster, regelmäßig purzeln hier die Rekorde. Moritz Mayntzhusen konnte bei der 28. adidas Runners City Night am vergangenen Samstag davon nun auch profitieren und seine 10 Kilometer-Bestzeit auf 40:54 min verbessern. Damit wurde er 468. im Gesamt-Ranking und 95. in der M35. Es gewann Valentin Pfeil in 29:15 min.

Martin und Manu bei „Retour le Tour“

Ebenfalls aktiv waren Martin Myrold und Manuel Kölker. Die beiden radelten beim Nachbarschaftsrennen im Rahmen von „Retour le Tour“ mit und hatten trotz mäßigem Wetter viel Spaß.

Manu und Marcus bei den Kleinfeld-Open 2019.

Nur einen Tag später war Manu wieder on fire, diesmal bei den 19. Kleinfeld-Open im Trikot der Pilstrinker. Doch weder ihm, noch Marcus Noack mit den Tennisfreunden Fischeln gelang der Sprung in die Endrunde. So begnügte man sich eben mit ein zwei Bierchen und ließ dem Seriensieger Dohmes & Golomb den Vortritt.


KLC: Martin Myrold schiebt sich nach vorne

Dank einer Doppelschicht hat sich Seidenraupe Martin Myrold auf den ersten Platz beim Krefelder Laufcup verschoben. Der Norweger holte beim Charity-Run am vergangenen Sonntag mit dem dritten Platz im 5KM-Lauf drei Punkte) und dem fünften (ein Punkt) im 10KM-Lauf insgesamt vier Punkte. Dank seines vierten Platz beim Kulturlauf kommt er damit auch sechs Zähler, die aktuell (mit acht anderen Läufer zusammen) für Platz eins sorgen.

Seidenraupe Martin ist ganz oben dabei.

Auch bei den Damen ist nach dem insgesamt dritten von sechs Läufen noch alles offen: Acht Frauen stehen mit je sechs Punkten oben.


Zwischenstand beim KLC

Nach den ersten beiden Rennen im Krefelder Lauf-Cup (KLC) hat sich wie erwartet ein breites Führungsfeld ergeben – zu unterschiedlich sind eben der Halbstunden-Paarlauf des SC Bayer und der Kulturlauf in Linn.

Startschuss beim 25KM-Lauf (Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, L. Strücken)

Wie dem auch sei: Auf https://seidenraupen.org/krefelder-lauf-cup/ ist der Zwischenstand zu sehen. Spannend wird es, wenn am Sonntag, 30. Juni, der Charity-Run, und damit der dritte Part im KLC, über die Bühne geht. Hier dürften sich einige der Teilnehmer beider Wettbewerbe wiederfinden und sich ggf. an die Spitze setzen.


Vier Seidenraupen bei Crossover aktiv

Startschuss beim 25KM-Lauf (Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, L. Strücken)

Drei Seidenraupen sind am vergangenen Wochenende beim Kulturlauf @ Crossover Burg Linn gestartet. Anne nahm sich die 10KM vor und war nach nach 50:50 min im Ziel (Platz 6, W35: 2.). Es gewann Cordula Meisgen in 46:45 min.

Anne auf heißen Sohlen…

MartinM und Manu gingen auf die 25 KM-Strecke, um sich schon einmal für das kommende Wochenende (Ecotrail in Oslo) einzulaufen. Das Ziel war ein lockerer Lauf. Am Ende sind sie damit überraschend Vierter und Fünfter in 1:56:31 h geworden, gewannen jeweils ihre Altersklasse und verpassten das Podium nur um 25 Sekunden. „Wir wähnten uns gar nicht so weit vorne. Hätten wir das mal gewusst“, so Martin. Marco Backschat gewann in 1:53:21.

Manu (links) und Martin im Ziel.

Mehr als ein Ultraläufer leistete MartinH, der erneut der Mann ander Zeitmaschine war und diese ab 10 Uhr bis in den Nachmittag bediente – uff! Good job!


Zwei Bestzeiten und eine Sub3: Seidenraupen auf der Überholspur

Ein Sonntag voller Läufe könnte man meinen: Marathons in London, Hamburg, Düsseldorf und Antwerpen, dazu der Apfelblütenlauf in Vorst. Die Seidenraupen waren mit Anne Klaßen, Martin Myrold und Manuel Kölker bei drei der Veranstaltungen vertreten. Die Ergebnisse passten trotz zum Teil widriger Umstände, denn es gab zwei persönliche Bestzeiten.

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Anne konnte sich über eine neue PB freuen.

Anne wurde beim 10 KM-Lauf in den Vorster Apfelplantagen Zehnte (WH: 8.; Gesamt: 79.). Ihre 49:10 min sind gleichzeitig persönliche Bestzeit, und das trotz viel Gegenwind. Sie kam zwar etwas langsamer als geplant ins Rennen (nach 1,6 km im 5:11 min/km-Schnitt), konnte sich dann aber auf 4:52 min/km steigern. Applaus!

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Auch wenn die Sub3 verpasst wurde, war Martin sichtlich zufrieden.

Martin verpasste beim Düsseldorf-Marathon leider knapp das angestrebte Ziel, unter der Drei-Stunden-Marke zu bleiben und finishte in 3:03:53 h – immerhin aber auch in persönlicher Bestzeit. „Es ist zwar ärgerlich, so nah an der Sub-3 zu sein, ich bin aber trotzdem zufrieden.“ Im Gesamt-Ranking bedeutet das Platz 240 (von 2493 Startern) und 212. bei den Männern (von 1990, MHK: 88. von 466).

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Die Zwischenzeitgrafik von Martin.

„Ich bin den 3h-Pacern gefolgt, die sind ein wenig zu langsam gestartet“, sagte Martin, der die ersten 5km „nur“ in 21:49 min lief. Für eine 2:59:00 h-Zeit sind jedoch 21:13 min nötig. Dann aber war er im Rennen und konnte die verschluderten Sekunden bis zur Halbmarathon-Marke fast alle wieder einsammeln. Die war bei 1:29:36 h erreicht, nur sechs Sekunden unter dem Soll von 1:29:30 h >>> super.

Und es sah auch lange danach aus, dass es mit der Sub3 klappen sollte, denn bei KM 30 stand 2:07:37 h auf dem Tacho, 2:07:15 h sind für 2:59:00 h nötig, also immer noch voll im Soll. „Dann aber wurde es mental schwierig, da ich meine Gruppe verloren habe und viel alleine laufen musste.“ Die Kette war sprichwörtlich ab, die Pace sackte im Split 30-35 KM auf 4:25 min/km, und im 35-40 KM-Split auf 4:50 min/km, dahin der Traum von der Sub3. Schade, aber trotzdem natürlich eine mehr als respektable Zeit.

Den Traum konnte sich Manuel bei miesen Wetter (Wind, Regen, sieben Grad) in Antwerpen erfüllen. Nach 2:58:37 h war er im Ziel (Platz 86 von 2768 Startern, M40: 18., 85. bei den Männern). Mit der Zeit wurde er zweitbester Deutscher. Es ist seine drittbeste Marathon-Zeit jemals, nur in Boston 2015 (2:54:19 h) und in Köln 2016 (2:58:14 h) war er schneller.

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Durch Wind und Wetter, aber glücklich: Manu in Antwerpen.

Getreu dem Motto „Einfach ballern“ lief er die ersten fünf Kilometer in zackigen 19:44 min (laut Runtastic, es gab leider keine 5km-Zeitmatte) – und das, obwohl auf diesem Abschnitt der rund zwei Kilometer lange Waasland-Tunnel durchlaufen werden musste, der einiges an Gefälle und Steigung mit sich bringt. „Ich merkte, dass es gut lief, wusste natürlich aber nicht, ob und wie lange ich das durchhalten kann, da mein Training ja nicht so optimal gelaufen war. Aber ich bin einfach beherzt weiter“, so Manu. Die Halbmarathon-Marke war nach 1:27:04 h erreicht, also gute zwei Minuten besser als für die 2:59 h-Marke vorgesehen (1:29:30 h) und auch nach 30 Kilomter sah es gut aus: 2:04:15 h, genau drei Minuten über der vorgegeben 2:07:15 h. „Hier und da zwickte es zwar, aber es sah bis zum 34. Kilometer sehr gut aus, auch weil ich zwei, drei Läufer um mich herum hatte, denen ich gut folgen konnte.“

Dann aber wurden die Beine schwerer, starker Regen setzte wieder ein und eine kleine Unlust machte sich breit. „Die wich aber, als ich rechnete, dass ich einen so großen Puffer herausgelaufen hatte, dass mir eigentlich fast nichts mehr passieren konnte. Ich konnte also entspannt weiterlaufen, ohne mich unter Druck setzten zu müssen. Und vor allem wusste ich, dass zwischen KM 40 und 41 mein kleiner Fanblock, bestehend aus Lou, Eva, Xenia und Oli, auf mich warten würde.“

Und so kam es dann auch. Das Quintett feuerte jeden Läufer lautstark an und motivierte noch einmal für die letzten Meter. Damit waren sie die nahezu lauteste Fangruppe während des Marathons, denn (enthusiastische) Zuschauer suchte man auf den 42 Kilometern, mal abgesehen von Start, Ziel und einigen sehr wenigen Hotspots vergebens. Das Haupt-Lauf-Event sind und bleiben in Antwerpen die „Zehn Meilen“, an dem 22.638 Läufer teilnahmen.


Meikes heißer Ritt durch die Hauptstadt

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge hat Meike Thomassen den Berlin-Habmarathon gerockt. Lachend, weil Wetter und Atmosphäre passten, weinend, weil sie alleine auf die 21,1 KM musste. Kathi Schulze Dieckhoff zog wegen Krankheit am Morgen die Notbremse und verordnete sich schweren Herzens Startverbot. Vorbei der Traum vom gemeinsamen Lauf durch die Hauptstadt samt Zieleinlauf am Brandenburger Tor.

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Da war die Welt noch in Ordnung: Meike (links) und Kathi (rechts) mit den Startnummern in der Hand.

Meike kam gut aus dem Block, die ersten fünf KM waren schon nach 27:33 min erreicht. Etwas langsamer dann die zweiten fünf KM (28:20 min), ehe es richtig warm wurde. „Es war geil, aber dann auch super heiß“, sagte Meike später im Ziel.

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Meike auf dem Kudamm. Sehr nice…

 

Logische Konsequenz: Fuß vom Gas, genießen. Und so waren die weiteren 5KM-Splits bei 29:29 min und 36:20 min (6 KM) eine angenehme Genussrunde vorbei am Checkpoint Charly, Gendarmenmarkt, Schauspielhaus, französischer und deutscher Dom, Unter den Linden zum Ziel kurz hinter dem Brandenburger Tor. Für Kathi heißt es dann im kommenden Jahr wieder Vollgas (oder ist da nicht noch im Herbst ein Lauf durch Berlin?).

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Dritter Halbmarathon in Folge: Manu, Martin und Denis sind schon ein wenig bekloppt…

Mit deutlich weniger Zuschauern mussten Martin Myrold und Manuel Kölker leben. Sie hatten sich als dritten Halbmarathon in Folge den Benrather Volkslauf ausgesucht: 21 KM durch das Naturschutzgebiet Benrather und Hasseler Forst und um den Unterbacher See in Düsseldorf. Abgesehen vom Start/Ziel-Bereich und einigen Spaziergängern auf den kurvigen Waldwegen keine Spur von Fans 😉 Die Vorzeichen standen bei den beiden anders: Martin hatte schon im Vorfeld zwölf KM auf der Uhr, wollte also über 30 KM laufen, Manu im Bereich von 1:25 h finishen. In 1:37:07 h joggte Martin schließlich ins Ziel (Platz 43., M30: 9.), Manu in 1:26:22 h (10. / M40: 2.). Denis Brick, auch mal wieder dabei, kam auf 1:33:48 h (30. / M30: 8.).

Nun steht am kommenden Samstag der Lauf nach Venlo an.


Zwei Seidenraupen beim Berliner Halbmarathon

Gleich zwei Seidenraupen sind am kommenden Sonntag in Berlin beim dortigen Halbmarathon am Start. Meike und Kathi werden das Pflaster auf der Jagd nach neuen Bestzeiten erglühen lassen – bekanntlich ist das auf dem flachen Terrain in der Hauptstadt gut möglich.

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Die Strecke des Berliner Halbmarathons.

Anders als in den vergangenen Jahren startet der Halbmarathon nicht an der Karl-Marx-Allee, sondern Start und Ziel sind erstmals in unmittelbarer Nähe zum Brandenburger Tor und zur Siegessäule. Der Grund für die Verlegung ist die geplante Sanierung der Karl-Marx-Allee. Vorbei an der Technischen Universität, geht es über den Ernst-Reuter-Platz zum Schloss Charlottenburg. Lietzensee, Kurfürstendamm und Gedächtniskirche sind weitere Hotspots, ehe der Potsdamer Platz erreicht wird. Es folgen Checkpoint Charly, Gendarmenmarkt, Schauspielhaus, französischer und deutscher Dom Unter den Linden zum Brandenburger Tor. Fertig.

Martin und Manu in Düsseldorf am Start

Weniger spektakulär wird da wahrscheinlich der Halbmarathon, den Martin und Manu sich für Samstag auferlegt haben. Zwar auch 21 Kilometer, die aber „nur“ durch das Naturschutzgebiet Benrather und Hasseler Forst und um den Unterbacher See in Düsseldorf gehen > Natur pur eben.


Let’s Move-Sporttag am 13. April fällt aus – Lauf findet aber statt

Der Sporttag „Let’s Move by Roze Zaterdag“ fällt wegen zu geringer Anmeldezahlen aus. Ursprünglich war die Veranstaltung für Samstag, 13. April, geplant und sollte im Rahmen des Roze Jaar stattfinden. Das Roze Jaar bzw. der Roze Zaterdag Venlo-Krefeld am 29. Juni wirbt für ein gleichwertiges Miteinander mit Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgenders und Intersexuellen (LSBTI). Erstmals richten mit Venlo und Krefeld zwei Städte diesen seit 1977 in den Niederlanden stattfindenden Tag aus. Bei dem Sporttag war geplant, dass sich Menschen, egal welcher sexueller Neigung, in verschiedenen Sportarten treffen. Ein Fußball-Training und ein Tennis-Turnier standen auf dem Programm, ebenso Läufe, Wanderungen, Fahrrad-Touren, Boule und verschiedene Indoor-Sportarten.

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Auch wenn der Sporttag nicht stattfindet: Gelaufen wird trotzdem.

Der geplante Lauf von Krefeld nach Venlo findet trotz der Absage allerdings statt. Federführend ist der Verein Seidenraupen Krefeld, der den Lauf schon einige Male durchgeführt hat. Läufer treffen sich um 9.45 Uhr vor dem Krefelder Rathaus, von wo es um 10 Uhr 33 Kilometer ohne Wettbewerbscharakter in einem Tempo zwischen 5 und 5.30 min/km bis nach Venlo geht. Da es keine Zwischenstops oder Verpflegungsstände auf der Strecke gibt, wird zur Mitnahme eines Trinkrucksacks oder –gürtels geraten. Die Rückfahrt erfolgt per Zug. Interessierte können sich unter seidenraupen_krefeld@gmx.de melden. Die Strecke ist hier zu sehen: www.gpsies.com/map.do?fileId=wpjqidzdtnbfslop. Ein Einstieg ist entlang der Route natürlich möglich.