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Straße

Tschüüüüüch: Martin pulverisiert sieben Jahre alte Seidenraupen-Bestmarke

Martin Myrold hat beim 15 Kilometer-Lauf im Rahmen der Duisburger Winterlaufserie den sieben Jahre alten Vereinsrekord pulverisiert. Damals war Hendrik Hahn nach 57:49 min ins Ziel gestürmt, Myrold unterbot dies nun deutlich: Seine 55:09 min bedeuteten den siebten Rang, den er mit 1:31:34 h auch in der Serienwertung belegt. Ohne Frage befindet sich Martin aktuell in der Form seines Lebens. Kenner der Szene erwarten jetzt natürlich weitere Bestzeiten, vor allem, wenn er dann endlich seinen Nike-Wunderschuh aus dem Gehege lässt (wahrscheinlich erstmals beim Venloop).

Winterlaufserie 2020 15 km

Manuel Kölker, Martin Eckelt und Martin Myrold (von links) nach den 15 Kilometern.

Manuel Kölker verpackte seinen Start in einen 30-Kilometer-Lauf und war demnach recht gemütlich unterwegs (1:07:17 h). In der Serienwertung rangiert er mit 1:45:42 h auf Platz 139.


Paris oder Rotterdam? Es wird Gent!

Bevor die Nächte noch kürzer werden und weniger Zeit für ein ordentliches Training bleibt, weil bei den Kölkers Kind Nummer zwei mit den Hufen scharrt, wird es für Manuel ein vorerst letztes Mal für die kommenden Monate über die 42,195 Kilometer gehen. Die Entscheidung wann und wo stand allerdings noch aus, ist aber jetzt – nach Abwägung aller Möglichkeiten – gefallen: Es wird Gent.

parcours gent 2020

Der Kurs in Gent.

Dabei standen eigentlich Paris oder Rottterdam auf dem Programm, beide am 5. April. Während ein Start in Rotterdam eine Rückkehr bedeutet hätte, da Manu dort schon 2018 gelaufen ist, wäre Paris Neuland gewesen. Doch plötzlich funkte auch Gent dazwischen: Die belgische Stadt war und ist bislang nicht als Mekka des Marathonlaufs bekannt. Zwar gab es hier nun dreimal eine entsprechende Runde, doch führte die stets im Herbst durch Wald und Heide. Sogar durch eine Art Moor führte der Kurs, dort dann über Holzstege. Das mag auch einen Reiz gehabt zu haben, doch nun haben die Macher einen gänzlich neuen Kurs auf die Beine gestellt, der viel erwarten lässt – und erstmals im Frühling, nämlich am 29. März, stattfindet.

Dahinter steckt die Golazo-Gruppe, die sich auch für das Istaf, den Düsseldorf-Marathon oder die S25 in Berlin verantwortlich erklärt (und noch etliche andere Sportevents). Der Kurs hat sich komplett geändert und führt nun vom Start in der Topsporthalle durch die historische Altstadt und später noch durch die Ghelamco-Arena, in dem der KAA Gent seine Heimspiele austrägt. Danach wird es ländlich, schließlich ist Gent keine Millionen-Metropole. Entlang der Lys und durch die Felder von Sint-Denijs-Westrem und Afsnee geht es zurück in die Innenstadt. „Aufgrund der vielen Kurven, des welligen Profils und schwierigen Straßenverhältnisse ist das zwar immer noch kein Highspeed-Kurs, aber mit Sicherheit eine tolle Strecke. Mir fehlt jetzt zwar eine Woche in meinem Zehn-Wochen-Plan, aber das sollte den Braten nicht fett machen“, so Manu. 

 


Bämmbämmbämm: Martin mit neuer 10km-Bestzeit in Duisburg

Er werde es locker angehen und dann mal schauen. Nach solch einer verhaltenen Prognose denkt wohl kein Mensch daran, dass am Ende die bisherige Bestzeit pulverisiert wird. Doch Martin Myrold hat am Samstag beim ersten Teil der Duisburger Winterlaufserie über zehn Kilometer ein Brett serviert, von dem er am Ende doch auch selber ein wenig überrascht war.

Bei 36:25 min stoppte die Zeit, damit war die bisherige PB von 38:19 min, aufgestellt beim Krefelder Charity Run 2018, passé und um knappe zwei Minute unterboten. Fast hätte es gar zur Seidenraupen-10 km-Bestzeit gereicht, hier fehlten am Ende ganze zwei Sekunden zum Rekord von Manuel Kölker (36:23 min, Halloween-Lauf Duisburg, 2011). Mit seinem „lockeren“ Lauf wurde Martin 13. (M30: Dritter)

WLS 2019

Martin (links) und Manu nach dem Zehner der Duisburger WLS 2019.

Manuel, der Martin schon nach dem zweiten Kilometer ziehen lassen musste und ihn ab KM5 nicht mehr sah, passierte die Ziellinie nach 38:25 min, also genau zwei Minute nach Martin. Bedeutet für ihn Platz 53 (M40: Neunter).


Krefelder Laufcup geht an Pia Szymanowski und Kai Muty

Pia Szymanowski (SC Bayer 05 Uerdingen) und Kai Muty (LAV Bayer Uerdingen/Dormagen) sind die Gewinner des Krefelder Laufcups. Die beiden Sieger erhalten Ruhm, Ehre und einen Startplatz für den Seidenraupen-Cross 2020 am 20. September.

Pia und Kai schafften es am Ende des Laufjahres 2019, sich unter allen Top5-Platzierten der sechs Wettbewerbe durchzusetzen, die in die Wertung eingingen (siehe unten). Erst am letzten Tag des Jahres fiel, wie fast immer, die Entscheidung. Gewertet wurde wieder in einem Punktesystem, da die Zeiten der Läufe nicht miteinander vergleichbar sind. Die Punkte verteilen sich auf die ersten fünf Plätze pro Lauf (kurz und lang, wenn vorhanden) und Geschlecht. Für den Sieg gibt es sechs Punkte, dann folgen vier, drei, zwei und ein Punkt. Bei Punktgleichheit zählt die Anzahl der gelaufenen Wettbewerbe.

Pia Szymanowski

Pia Szymanowski beim Seidenraupen-Cross 2018.

Zwar lag Pia nach dem Martinscross bereits mit zehn Punkten vorne, was ihr aber wenig gebracht hätte. Denn schließlich ließ Christina Lehnen (LAZ Mönchengladbach) ihrem Sieg im Martins-Cross nun einen weiteren im Forstwald folgen, was ihr schlussendlich zwölf Zähler bescherte. Pias Vorteil: Sie fuhr gleich in drei Wettkämpfen Zähler ein: Dem Sieg im Frühjahr beim Halb-Stunden-Paarlauf folgten zwei zweite Plätze (jeweils vier Punkte) beim Martinscross und im Forstwald, so dass am Ende 14 Punkte auf der Habenseite stehen. Ebenfalls dreimal punktete Pauline Saßerath, die seit dem Herbst für die Seidenraupen Krefeld startet. Beim SRC wurde sie Fünfte (ein Punkt), beim Martinscross Zweite (vier Punkte) und nun im Forstwald Dritte (drei Punkte), zusammen acht Punkte.

Muty SRC 2018

Kai Muty beim Seidenraupen-Cross 2018.

Interessant: Auch Kai sorgte mit seinem Sieg beim Halb-Stunden-Paarlauf für den Grundstein seines Erfolges. Im Anschluss konnte er sich allerdings nicht mehr platzieren (auch, weil er, wie zum Beispiel beim Charity-Lauf, als Staffelläufer unterwegs war), sammelte nun aber beim Silvesterlauf mit einem vierten Platz zwei wichtige Zähler, mit denen er sich über die breite Masse setzte.

Zu den Ergebnissen des Krefelder Lauf-Cups geht es hier entlang.


Hospizlauf bringt 12.500 Euro für die Hospiz-Arbeit

„Wir merken, dass die Menschen sehr hilfsbereit und Spenden-freudig sind. Das Gesamt-Spendenergebnis des Hospiz-Laufes 2019 ist das bisher höchste, das wir in neun Jahren erzielt haben“ – Dieter Hofmann, der Vorsitzende des Stadtsportbundes Krefeld (SSB), konnte beim Helferfest jetzt 12.500 Euro an Professor Roland Besser (Vorsitzender Hospiz Stiftung Krefeld) und Alexander Henes (Leiter Hospiz am Blumenplatz) übergeben. Am 22. September 2019 hatten sich rund 700 Läufer / Walker – vom Schüler bis zum Ü 60-Jährigen – von 13 Startpunkten rund um Krefeld sowie Bösinghoven und Sankt Tönis auf den Weg zum Hospiz gemacht. Der Hospiz-Lauf wurde vom SSB und Julien Thiele vom SC Bayer 05 Uerdingen organisiert, die Abläufe am Ziel organisierte das Team aus dem Hospiz.

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Die Freude über das Spenden-Rekordergebnis des diesjährigen Hospizlaufes war groß. Die Vorbereitungen für den Jubiläumslauf 2020 laufen nun an. (Foto: Hospiz am Blumenplatz / Nadia Joppen)

Die Spendensumme setzte sich auch mehreren Positionen zusammen: Der SSB hatte das Startgeld (10 Euro / Teilnehmer) gesammelt und ohne Abzug weitergegeben, ebenso sind Sponsorengelder eingeflossen. „Wir haben festgestellt, dass viele Teilnehmer mehr als das reine Startgeld überwiesen haben. Diese Rückmeldung haben wir auch aus den beteiligten Vereinen“, berichtete Hofmann. „Auch am Tag des Laufes haben viele Teilnehmer zusätzlich eine Spende in die Sammeldosen gegeben – auch dabei sehr großzügig“, ergänzte Hospizleiter Alexander Henes über die Erfahrung der ehrenamtlichen Helfer, die die Sportler mit Getränken, Obst oder Kuchen und Grillwürstchen versorgt hatten. Ein Beispiel: Eine junge Frau habe spontan 20 Euro in die Sammeldose getan, als sie sich einen Becher Wasser holte, habe ihm ein Ehrenamtler berichtet.

Die Freude aller Vereinsvertreter über das Spenden-Rekordergebnis war bei der Spendenübergabe groß – es war eine schöne Belohnung für alle Arbeit, die im Vorfeld des Laufs zu leisten gewesen war. In Punkto Wetter hatte der Lauf 2019 deutlich besser abgeschnitten als der Lauf 2018: Es war trocken, sonnig und mild. Ebenfalls erfreulich: Es hatten sich fünf neue Vereine angemeldet, die Krefeld Pinguine, der KEV 81, der Eissport-Verein Krefeld, die American Footballer VfR Krefeld Ravens und auch wir. Dabei sorgten wir für die längst-mögliche Distanz von 17,1 Kilometern: Zunächst zehn über den Hülser Berg und dann noch vom Sportplatz am Hölschen Dyk Richtung Hospiz.

Sehr berührend waren kleinere Szenen, die sich rund um das Hospiz abgespielt hatten: So wollte ein Gast unbedingt als erster durch den Zieleinlauf kommen. Er war in seinem Rollstuhl eine kleine Runde um den Blumenplatz gefahren – begleitet von Koordinatorin Conny Hoppmanns – und dann durch den Zielbogen gefahren. Auch viele andere Gäste waren aus ihren Zimmern gekommen, um an dem fröhlichen Trubel teilzunehmen. „Unsere Gäste erleben bei dieser Veranstaltung, dass sich viele Menschen für das Thema engagieren und diese Hilfsbereitschaft berührt sie“, meinte Prof. Roland Besser. So trage der Hospiz-Lauf auch dazu bei, die Lebensqualität der Gäste so lange wie möglich zu erhalten. Der Lauf sei aber auch in anderer Hinsicht wichtig: Die Hospiz-Arbeit in Krefeld wird von Beginn an durch bürgerschaftliches Engagement geprägt – über das hinaus, was der Gesetzgeber ohnehin einfordert, weil nur 95 Prozent refinanziert werden. „Wir können das den Menschen noch einmal bewusst machen, weil eben jede Form der Hospiz-Arbeit – stationär oder ambulant – auf Unterstützung durch Spenden angewiesen ist“, so Besser.

Die Veranstaltung hatte wieder viele Unterstützer – wie Hauptsponsor AOK, Sparkasse Krefeld, Wohnstätte Krefeld und Salvea. Aber auch viele andere Hilfen sind wichtig: Edeka Kempken stiftete Obst, Frank Tichelkamp (Brauerei Königshof) schenkte das von ihm gestiftete alkoholfreie Bier aus, die Bäckerei Lomme Brötchen…. Firmen wie Radio Ilbertz, Elektro Kleinhütten, H.O.B. Dienstleistungsgruppe und Heinzelmännchen, das Bus-Unternehmen Platen-Koyun oder Holz Roeren (Gas Grills) unterstützten bei anderen Aspekten. Die „Krefelder Marine“ baute Zelte auf, für die musikalische Begleitung sorgten die Pfarrbläser von St. Stephan. Am Ziel wurden die Teilnehmer von den Ehrenamtlern des Hospizes und den Mitgliedern der Andrea Berg Fan-Clubs aus Hennef und Krefeld empfangen.

Das Helferfest war als kleines Danke-Schön an alle Unterstützer gedacht. Jetzt laufen schon die ersten Planungen für den Jubiläumslauf am 27. September 2020 – es wird der 10. Hospiz-Lauf. „Wir hoffen, dass die Krefelder dieses Jubiläum nutzen und in punkto Teilnehmerzahl noch einmal einen drauf setzen“, so Dieter Hofmann. Die Anmeldung über www.ssb-krefeld.de wird Anfang 2020 freigeschaltet.


Durchwachsene Herbst-Marathons für Mayntzhusen und Kölker

„Hinten raus zäh“ – was Moritz Mayntzhusen zu seinem Marathon in Köln sagte, beschreibt auch gut den Berlin-Marathon von Manuel Kölker. Bei beiden regiert die Erkenntnis, dass ein gewisses – vor allem längerfristiges – Training schon nicht ganz so verkehrt gewesen wäre. Beide kamen jedoch ins Ziel: Moritz nach 3:58:09 h und Manu nach 3:08:23 h.

Moritz (türkises Shirt) im Ziel.

Bei Moritz sah es vor einer Woche lange nach einer neuen PB aus. Der Halbmarathon war nach 1:41:42 h absolviert, auch die Zeit 2:35:53 h nach 30 KM ließ diese Vermutung zu – bei 3:39 h wäre er gelandet, wenn er das Tempo hätte halten können. Dann aber kippte das Rennen, die Kilometer wurden gefühlt länger und länger. Bei KM 35 stand eine 3:07 h, 3:46 h wäre dann die Zielzeit gewesen, doch es ging nun kaum noch etwas. Am Ende überquerte er bei 3:58:09 als 1346. Mann und 227. in der M35 die Ziellinie am Fuße des Doms. „Das war eine ganz zähe Nummer. Nach hinten ging gar nix mehr“, bilanzierte Moritz – kein Wunder nach 2:16:27 h auf der zweiten Hälfte. Seinen Zieleinlauf kann man übrigens auf https://www.facebook.com/koelnmarathon/videos/vb.259668282814/499047780645433/?type=3&theater sehen, Moritz kommt bei circa 4:01:40 ins Ziel.

Guten Mutes in Berlin!

Nicht ganz so hart traf es Manu in Berlin Ende September, wohl aber ähnlich. Er hatte den Startplatz für Berlin sehr kurzfristig erhalten und konnte sich nur knappe fünf Wochen vorbereiten. „Ich wusste, dass Power fehlen wird, hatte aber große Lust, nach meinem ersten und einzigen Berlin-Start in 2010 und dann vielen folgenden Halbmarathons mal wieder volle 42 KM in der Hauptstadt zu laufen“, so der Vorsitzende der Seidenraupen. 2010 war er noch 3:31 h unterwegs gewesen.

Manu beim Berlin-Marathon 2019.

Zumindest das sollte getoppt werden. Und nach 21 KM sah es auch noch verdammt gut aus: Die Halbmarathon-Zeit von 1:28:17 h ließ zumindest auf eine Sub-3h hoffen. „Ich merkte aber schon da, dass mir Speed fehlt. Es lief einfach nicht so locker wie bei den bisherigen Sub3h-Marathons.“

Kurz vor dem Brandenburg-Tor passieren die Läufer auch das weltberühmte Hotel Adlon.

Ab KM 25 wurde es dann gemächlicher und als ab KM30 kleine Krämpfe in den Oberschenkeln (und strömender Regen) dazu kamen, stand nur noch das Ziel im Vordergrund, unter 3:10 h anzukommen. Das gelang: Nach 3:08:23 h kam er als 3391. Mann und 631. der M40 ins Ziel. Für die zweite Hälfte benötigte er demnach 1:40:06 h. Ganz okay, aber nicht RvH-Weltklasse.

Wer entdeckt den Seidenraupen-Sticker?

Für Moritz stand nur eine Woche nach Köln ein längerer flotter Regenerationslauf an, Manu wird sich Ende dieser Woche im Bergischen Land beim Röntgenlauf austoben.


Hospizlauf: Hunderte Läufer sind am Sonntag wieder dabei

Am kommenden Sonntag, 22. September, sind hunderte Krefelder Walker und Läufer wieder unterwegs: Sie nehmen am 9. Hospizlauf teil, einem Sternlauf ohne Wettbewerbscharakter. Die Walker und Läufer haben dabei die Qual der Wahl, ehe sie auch körperlich gefordert werden. Sie können zwischen Startort (und damit auch Strecke) und dem Tempo wählen, mit dem sie später am Hospiz am Blumenplatz in der Innenstadt ankommen wollen. Daraus resultiert dann auch die Startzeit. 16 Vereine sind diesmal mit an Bord, sie bieten von kurzen über mittel bis langen Strecken alles, was das Läuferherz begehrt. Erstmals geht es sogar ins Krefelder Gebirge.

Gibt es selten: Laufen durch die City. Foto: SC Bayer Uerdingen

Der früheste Start erfolgt beim SC Bayer Uerdingen am Löschenhofweg. Hier geht die erste Gruppe um 10.30 Uhr auf die 9,7 Kilometer lange Strecke. Die kürzesten Routen sind die eines Quartetts: Krefeld Pinguine, der Eissportverein Krefeld, der Krefelder EV und die VfR Krefeld Ravens haben ab 12.10 bzw. 12.15 Uhr zwei Kilometer ab der Rheinlandhalle vor sich. Deutlich länger sind dagegen die Läufer unterwegs, die um 11 und um 11.10 Uhr am Sportplatz am Windmühlenweg in Bösinghoven loslaufen. Die längste, und wahrscheinlichste anstrengendste, Route haben sich die Seidenraupen Krefeld ausgedacht. Die Querfeldein-Spezialisten sind erstmals dabei und laufen getreu ihrem Naturell vom Sportplatz am Hölschen Dyk um 11 Uhr zunächst eine zehn Kilometer lange Schleife über den Hülser Berg. Vom Sportplatz folgen dann um 12 Uhr weitere sieben Kilometer zum Hospiz.

Initiator des Laufes ist Dieter Hofmann. Der Vorsitzende des Stadtsportbundes rief den Krefelder Hospizlauf 2011 ins Leben. Grund dafür war sein persönliches Erlebnis im Hospiz um die letzte Begleitung seiner Frau. Mit dem Lauf wollte er Berührungsängste nehmen und der Einrichtung in Form eines Spendenlaufs etwas zurückgeben. Die gesamten Einnahmen und Spenden gehen an das Hospiz. „Wer einmal den überwältigenden Einlauf am Hospiz miterlebt hat, wird gerne wiederkommen. Wenn so viele Menschen gemeinsam freudestrahlend ein Ziel erreichen, ist das ein unvergesslicher Augenblick,“ sagt Dieter Hofmann.

Informationen zu den einzelnen Startpunkten und -zeiten des 9. Krefelder Hospizlaufs gibt es unter www.ssb-krefeld.de/9-krefelder-hospizlauf/startzeiten.


Seidenraupen bieten längste Tour beim Hospizlauf an

Mit den Seidenraupen kannst du’s nicht besser – aber länger. Getreu diesem Motto freuen wir uns, erstmals beim Hospizlauf (22. September) einen eigenen Startpunkt anbieten zu können. Und nicht nur das: Wir haben auch die längste Strecke im ganzen Programm.

Großer Jubel bei den Finishern des Hospizlaufs am Blumenplatz. Foto: SSB

Los geht es um kurz nach 11 Uhr vom Sportplatz am Hölschen Dyk 46 über eine wellige Runde am Hülser Berg. Am Ende unserer Runde kehren wir zum Sportplatz zurück und laufen dort gegen 12 Uhr weiter Richtung Hospiz (weitere sieben Kilometer). Beide Abschnitten werden im 5 min/km-Tempo gelaufen. In der Folge laufen wir auf die Walker (10 min/km) und Läufer (7 min/km) auf, die bereits um 11.30 bzw. um 11.50 Uhr vom Sportplatz aus und unter der Regie des Hülser SV gestartet sind.

Unser erster Streckenabschnitt ist laut Gpsies 9,9 KM lang, der folgende 7,1 KM. Zusammen sind es also 17 Kilometer. Besonders Schmankerl für die Hülser Läufer: Zurück geht es mit dem Schluff.

Gerade für unsere Runde sollte eine gewisse Lauferfahrung mitgebracht werden. Wir laufen einige Anstiege, die zwar nicht sehr lang sind, aber doch schon anstrengen können. Aufgrund der Hügel ist es schwierig, eine genaue Pace zu nennen, die wir durchgängig laufen werden, wir orientieren uns aber an 5 min/km.

Weitere Infos und die Online-Meldung gibt es unter www.ssb-krefeld.de/9-krefelder-hospizlauf/ Man kann sich aber auch noch vor Ort anmelden.


Bämmm: Neue 10km-PB für Moritz

Berlin ist bekannt für sein schnelles Pflaster, regelmäßig purzeln hier die Rekorde. Moritz Mayntzhusen konnte bei der 28. adidas Runners City Night am vergangenen Samstag davon nun auch profitieren und seine 10 Kilometer-Bestzeit auf 40:54 min verbessern. Damit wurde er 468. im Gesamt-Ranking und 95. in der M35. Es gewann Valentin Pfeil in 29:15 min.

Martin und Manu bei „Retour le Tour“

Ebenfalls aktiv waren Martin Myrold und Manuel Kölker. Die beiden radelten beim Nachbarschaftsrennen im Rahmen von „Retour le Tour“ mit und hatten trotz mäßigem Wetter viel Spaß.

Manu und Marcus bei den Kleinfeld-Open 2019.

Nur einen Tag später war Manu wieder on fire, diesmal bei den 19. Kleinfeld-Open im Trikot der Pilstrinker. Doch weder ihm, noch Marcus Noack mit den Tennisfreunden Fischeln gelang der Sprung in die Endrunde. So begnügte man sich eben mit ein zwei Bierchen und ließ dem Seriensieger Dohmes & Golomb den Vortritt.


KLC: Martin Myrold schiebt sich nach vorne

Dank einer Doppelschicht hat sich Seidenraupe Martin Myrold auf den ersten Platz beim Krefelder Laufcup verschoben. Der Norweger holte beim Charity-Run am vergangenen Sonntag mit dem dritten Platz im 5KM-Lauf drei Punkte) und dem fünften (ein Punkt) im 10KM-Lauf insgesamt vier Punkte. Dank seines vierten Platz beim Kulturlauf kommt er damit auch sechs Zähler, die aktuell (mit acht anderen Läufer zusammen) für Platz eins sorgen.

Seidenraupe Martin ist ganz oben dabei.

Auch bei den Damen ist nach dem insgesamt dritten von sechs Läufen noch alles offen: Acht Frauen stehen mit je sechs Punkten oben.