Aktiv zu Wasser, auf dem Radl und auch zu Fuß

In den letzten Tagen waren etliche Seidenraupen schwer aktiv und haben dabei Kilometer um Kilometer zurückgelegt, mal klassisch in ihren Laufschuhen, aber auch auf dem Rad oder im Wasser.

Zuletzt zog es Leonie Rohrmeier und Matthias Eggemann an den Elfrather See, um den traditionellen Triathlon dort zu rocken. Vor allem Leonie gelang das bestens. Sie jubelte im Ziel: „Es war mega und von Anfang bis Ende ein absolutes Highlight und super schön. Ich war viel schneller, als ich geplant hatte, und es fiel mir sehr leicht. Einzig beim Radfahren war Gegenwind und die Höhnemeter, die ich nicht auf dem Schirm hatte.“ Angefeuert wurde sie von zahlreichen Supportern aus allen erdenklichen Clubs und Gruppen, von der Familiy und von Freunden. Das alles führte zu einer elf Minuten besseren Zeit als erwartet. Mit 1:19:57 h landete sie als Fünfte der W35 und 45. Frau. Bei Matthias lief es auch sehr gut. Lag er noch im Wasser mit Leonie fast gleich auf (beide bei elf Minuten), zog er dann vor allem auf dem Rad davon (37:52 – 42:32). Die Laufergebnisse der beiden waren dann wieder sehr nah beieinander (25:13 – 25:47). Am Ende war er nach 1:14:05 als Zehnter der M40 und 92. Mann im Ziel.

Beim 8. Bottroper Ultralauf Festival waren Tanja Gebhard und Liliya Zotova am Start. Beide liefen beim 6h-Lauf eine KM-Runde nach der anderen im Batenbrockpark in Bottrop und bewiesen damit unglaubliches Stehvermögen. Tanja wurde mit 54,78 Kilometern dritte Frau und gewann die W55. Liliya jagte hinterher und kam schließlich auf 49,54 KM. Damit wurde sie Sechste und Dritte in der W45.

Tanja war zuvor auch noch zweimal unterwegs: Beim 6. Seven Summits Siegen eine Woche vor dem Ultralauf Festival in Bottrop hatte sie für die 50 KM-Strecke gemeldet. Auf der Distanz gewann sie in 6:18:38 h die W55 und wurde neunte Frau. Chapeau.

Ärgerlicher verlief dagegen ihr Start beim E101 – Eigerultratrail, wo sie am Ende mit einem DNF klarkommen musste. Pech mit dem Wetter, nicht optimale Verpflegungsstände und eine zehnminütige Wartepause vor einer geschlossenen Bahnschranke führten dazu, dass an der letzten VP der Cut-Off um drei Minuten verfehlt wurde. Wohlgemerkt waren da schon über 90 KM in den Beinen. Einfach nur ärgerlich.

Auch Holger Rausch war wieder unterwegs und rannte im Regionalpark Rosengarten (südlich von Hamburg) einen Halbmarathon. Nach 1:58:21 h hatte er die Strecke gemeistert und durfte sich über Platz zwei in der M55 freuen (Gesamt: 65.). Auf den Trails in den Hamburger Bergen überwand er 350 Höhenmeter.

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