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Support your local run: Pro Silvesterlauf im Forstwald!

Silvesterlauf 2017

Die Seidenraupen nach dem Silvesterlauf 2017. Es war mal wieder toll!

Oha: Was hat den Autor des Artikels „Forstwalder Silvesterlauf fehlt im Kalender“ (www.wz.de/nrw/krefeld/lokalsport/sport-forstwalder-silvesterlauf-fehlt-im-kalender_aid-34609445) in der Westdeutschen Zeitung bloß geritten, den ältesten Lauf in Krefeld so durch den Kakao zu ziehen und ihn indirekt als illegal zu bezeichnen? Traurig ist es vor allem unter dem Aspekt, dass hier dem DJK VfL Forstwald, der mit seinen Mitgliedern und vielen Helfern für dieses Event schuftet (und dies seit Jahren zur Zufriedenheit aller tut), Unrecht getan und geschadet wird, ohne dass es einen triftigen Grund gibt. Zudem wird aus einer Mücke so nun ein Elefant.

Warum?

Warum überhaupt dieser Artikel in der WZ? Nun, eigentlich nicht der Rede wert. Denn der DJK VfL Forstwald hat den Silvesterlauf lediglich nicht dem Leichtathletik-Verband gemeldet. Das ist an sich nichts Besonderes und hat zudem einen einfachen Grund. Denn laut Verbandsstatuten dürften Kinder nicht über die 4,1 KM lange Strecke des Jedermanns-Laufs laufen. Was im Forstwald aber zugelassen wird. Wäre der Lauf also dem Verband gemeldet worden, so hätte dieser ihn verboten. Die Lösung der Nicht-Meldung liegt also auf der Hand.

Fachkundiger Autor

Der Autor des Artikels, Bernward Franke, ist in der Leichtathletik-Szene kein Unbekannter. Seine Fachkenntnis ist unbestritten, seine Expertise wohlgeschätzt. Er ist bei ART Düsseldorf engagiert und schreibt für die Westdeutsche Zeitung und für die D.Live GmbH, die die Marke „Sportstadt Düsseldorf“ betreibt. Artikel von ihm sind auch bei der WAZ und www.leichtathletik.de, der offiziellen Website des Deutschen Leichtathletik-Verbands, erschienen. Damit wird auch deutlich, dass der Autor dem Leichtathletik-Verband nahe steht.

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Orange Power im Jahr 2013. Die Seidenraupen sind gefühlt schon immer dabei, wenn am 31. Dezember im Forstwald gelaufen wird.

Das ist per se nicht schlecht. Franke reitet in dem Artikel allerdings messerscharf auf der Klinge zwischen DJK VfL Forstwald und dem Verband, leider mit einer Tendenz zu letzterem. Dadurch wird ein unnötiger Keil zwischen Verein und Verband getrieben. Auf der Strecke bleiben wohl die (Hobby-)Sportler, die sich für Verband, Verein u.ä. wenig interessieren, sondern einfach nur laufen wollen. Denn das bittere Ergebnis des Artikels kann eigentlich nur sein, dass er in dieser Art  mehr verwirrt, als dass er irgendwem nutzt.

Leider nicht ganz richtig!

Rücken wir mal zurecht, was zurecht gerückt werden sollte. Franke schreibt: „In allen Terminlisten des Laufsports fehlt derzeit Deutschlands mit der 48. Austragung ältester Silvesterlauf in Forstwald.“ Das ist schlichtweg falsch: Schaut man sich kurz im Netz um, findet man schnell zum Beispiel hier (www.lauftreff.de/laeufe/volkslauf.aspx?ID=4230), hier (www.runme.de/deutschland/silvesterlauf-krefeld/) und hier (www.hdsports.de/laufen/silvesterlauf-krefeld) den Lauf gelistet. Alles öffentliche Laufkalender mit tausenden Nutzern täglich. Und natürlich wird die beliebte Veranstaltung auch bei uns geführt (https://seidenraupen.org/krefelder-lauf-cup/5-lauf-silvester-lauf-31-12/), sie ist abschließender Teil des Krefelder Laufcups.

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Bärtiger Manuel im Zielsprint des Silvesterlaufs 2016.

Korrekt ist lediglich, dass der Silvesterlauf nicht auf www.laufen.de auftaucht. Die Website der DLM RunMedia GmbH steht dem DLV ebenfalls sehr nahe, trägt quasi als Beweis dafür im Titel den Zusatz „Unterstützt vom DLV“. Auch das ist nicht schlimm, sie listet aber eben nur Veranstaltungen, die dem Verband gemeldet werden. Wir waren hier also noch nie gelistet, weil wir ebenfalls nicht an den Verband melden (dem wir auch nicht angeschlossen sind). Aber auch große Events wie Strongmanrun, Spartan Race und Tough Mudder sucht man hier vergebens, weil sie mit dem DLV und seinen regionalen Verbänden nichts zu tun haben.

Silvesterlauf angeblich illegal

Franke schreibt dann „Dennoch bezeichnen ihn viele Läufer als „illegal“, weil er nicht mehr wie früher offiziell beim Leichtathletik Verband angemeldet ist.“

Ist das wirklich so? Wir würden jetzt mal behaupten, im Krefelder Sport gut vernetzt zu sein. Wir kennen viele Leichtathleten, Triathleten und Hobbyläufer und stehen mit diesen in regelmäßigem Kontakt. Viele freuen sich wie immer auf den Jahresabschluss im Forstwald, und von keinem haben wir diese Aussage bislang vernommen. Wo also sind die Läufer, die hier angeführt werden? Da ist er übrigens noch einmal, der Keil: Zwischen den (uns unbekannten) Läufern, die den Lauf angeblich als illegal bezeichnen, und denen, denen das vollkommen egal ist. Frage: Brauchen wir so etwas oder wollen wir einfach nur laufen?

Thema Versicherungsschutz

Großes Interesse scheint Franke schließlich am Thema Versicherungsschutz zu haben. Hierzu sei erklärt, dass bei einer offiziellen Meldung an den Verband eine solche gegeben ist (siehe www.leichtathletik.de/fileadmin/user_upload/08_Laufen/Volks-_und_Strassenlauf/DLV-Grundsatzpapier_Laufgenehmigungsgeb%C3%BChren.pdf). Meldet man also nicht beim Verband, sollte man sich selbst um eine Versicherung kümmern. Franke zitiert dazu Gerda Michels, Öffentlichkeits-Mitarbeiterin des Vereins. Und die sagt deutlich: „Versicherungstechnisch sind wir (…) abgesichert.“ Das könnte man so stehen lassen und dem glauben. Schließlich gibt hier eine offizielle Vereinsvertreterin verlässlich Auskunft.

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Aki fliegt 2016 ins Ziel…

Im Artikel wird allerdings der Eindruck erweckt, dass Michels falsch liegen könnte. Franke lässt ganz offensichtlich Zweifel zu, widerlegt diese aber nicht und schreibt abschließend, dass bei einer Meldung an den Verband eben keine Zweifel mehr am Kreis der versicherten Läufer und Besucher bestünden. Was zumindest den Umkehrschluss zulässt, dass diese Zweifel bei einer Nicht-Meldung eben der Fall seien.

Nun, wir kennen die Versicherung des DJK VfL nicht (Franke scheinbar auch nicht, sonst würde er nicht zweifeln), tippen aber, sie ist sehr ähnlich (oder gleich) der, die wir stets abschließen. Und die sichert alle ab, die laufen oder sonst wie vor Ort sind.

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Ziiiiieh! Snapshot aus 2017

Durch diese geschürten Zweifel, die angebliche „Illegalität“ und die Unwahrheit, der Lauf sei in Terminlisten nicht zu finden, dürfte sich bei vielen Läufern, die eigentlich nur laufen wollen, eine gewisse Unsicherheit breit gemacht haben. Wenn das das Ziel des Artikels war, dann ist er wohl gelungen.

Wir hoffen aber, es lässt sich keiner davon abschrecken, am 31. Dezember im Forstwald dennoch seine Runden zu drehen. Wir sind auf jeden Fall dabei und freuen uns schon jetzt auf die Veranstaltung. Word!


Silvesterlauf: Kamil und Elke erstmals im Seidenraupen-Trikot

In seinem ersten Rennen als Seidenraupe ist Kamil Mielech beim Silvesterlauf im Forstwald in 15:25 min als Gesamt-Achter (Männer 7.) nach 4100 Meter ins Ziel gespurtet. Elke Brittig (48:52 min, Gesamt: 148., Frauen: 41., W45: 12.) war ebenfalls erstmals als Seidenraupe unterwegs. Soweit die guten Nachrichten.

Enttäuschend dagegen die Ergebnisse der restlichen Raupen, die es sich an den Festtagen scheinbar zu gut haben gehen lassen und auf dem schwierigen Geläuf für ein Trauerspiel sorgten. Moritz Mayntzhusen wurde von zahlreichen seiner Bayer-Triathlon-Kameraden abgekocht und kroch in 33:35 min (Gesamt: 41., Männer: 37., M35: 4.) ins Ziel, kurz nach ihm Marcus Noack 33:51 min (Gesamt: 42., Männer: 38., M35: 5.). Bitter auch das Ergebnis von Aki Khader (38:34 min, Gesamt: 88., Männer: 81., M35: 8.).

Für Mayntzhusen war es bei seinem achten Start eine Verschlechterung von 1:21 min gegenüber 2016, für Marcus Noack gar um 1:38 min. Seine Zeit beim neunten Start in Folge ist seine zweitschlechteste überhaupt. Siebenmal war er bei 31 oder 32 Minuten im Ziel, nun ein großer Rückschritt. Aki war im Vergleich zum Vorjahr 31 Sekunden langsamer. Seine Forstwald-Bestzeit aus 2015 (33:23 min) scheint meilenweit entfernt zu sein. „Waren die zwischendurch noch einen Glühwein trinken“, fragte ein schockierter Manuel Kölker. Der Vorsitzende der Seidenraupen hatte das Geschehen erstmals seit 2010 aus der Ferne verfolgt, da er den Jahreswechsel in Mainz feierte. „Wir müssen die Zügel wieder anziehen. Hier fahren einige das Seidenraupen-Trikot nur spazieren.“

Zwei Gast-Raupen waren ebenfalls mit dabei. Fabian Löb war in 37:54 min als Gesamt-83. (Männer: 77., M40: 8.) im Ziel. Kurt Noack kam nach 39:04 min an und wurde damit Dritter der M60 (Gesamt: 90., Männer: 82.).

Über 4100 Meter gewann Bastian Siemes (13:44 min, Tri-Team Nettetal) und Esther Jacobitz (14:03 min, LAV Bayer Uerdingen/Dormagen), über 8100 Meter Owen Day (26:21 min, LAV Bayer Uerdingen/Dormagen) und Kira von Ehren (29:38 min, LAV Bayer Uerdingen/Dormagen). Herzlichen Glückwunsch und herzlichen Dank an den VfL/DJK Forstwald für die Ausrichtung sowie die Fotos. Weitere Ergebnisse stehen hier: https://www.maxx-timing.de/ergebnisse/#e267

 

 


Silvesterlauf: Seidenraupen in allen Rennen vertreten

Das gab es selten: Die Seidenraupen sind beim traditionellen Silvesterlauf im Forstwald in allen Rennen vertreten. Kamil Mielech wird nach einer harten Arbeitsnacht beim kleinen Lauf über 4100 Meter um 13.15 Uhr an den Start gehen, Moritz, Marcus, Kurt und Manuel beim Toplauf über 8100 Meter (14 Uhr) und Martin über die gleiche Distanz eine Stunde später.

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Bei der 47. Auflage auf dem gehasst-liebten Geläuf im Forstwald wird damit Marcus zum neunten Mal in Folge dabei sein und damit die alleinige Führung übernehmen, nicht nur an Folgestarts, sondern auch an Gesamtstarts. Manu klettert mit seinem achten Start in Folge auf Platz zwei. Moritz steht auch zum achten Mal am Start, dies aber nicht aufeinander folgend – damit zieht er mit Aki gleich. Außerdem kann er sich auf die Schultern klopfen und als einziger auf einen Start im Jahr 2007 verweisen. Martin wiederholt seinen Start aus dem Vorjahr, während Kamil (zumindest in unserer Rechnung) Premiere feiert.

Bei aller Freude geht es natürlich auch wieder darum, die Zeiten aus dem Vorjahr zu toppen. Manu schaffte als erste Seidenraupe im vergangenen Jahr, unter 31 Minuten zu bleiben, wenn auch knapp (30:59 min). Eine Wiederholung wird nicht möglich sein, nach zahlreichen Verletzungen hat er gerade erst wieder das Training aufgenommen und ist froh, wenn das Seuchenjahr vorbei ist. Moritz gelang im Vorjahr mit 32:14 min ebenfalls PB, jedoch sollte man gerade ihn heuer auf dem Zettel haben. Marcus, der mit ihm zusammenlief (und auf 32:13 min kam), rangiert mit seiner Forstwald-PB von 31:51 min (2015) auf Platz vier der internen Seidenraupen-Liste. Kurt (2016: 36:09 min) und Martin (2016: 48:11 min) dürften ebenfalls auf bessere Zeiten schielen.

Bestzeiten
1. Manuel Kölker 30:59 min 2016
2. Hendrik Hahn 31:14 min 2012
3. Manuel Kölker 31:17 min 2013
4. Marcus Noack 31:51 min 2015
5. Marcus Noack 32:01 min 2014

Bis zum 28. Dezember kann hier noch online gemeldet werden: http://djk-vfl-forstwald.de/index.htm

Übersicht der Seidenraupen-Starts beim Silvesterlauf

07 09 10 11 12 13 14 15 16 TN
Brittig Elke 0
Celik Ali 43:51 1
Glaudo Stephan 0
Hahn Lisa 0
Hahn Hendrik 31:14 1
Houbertz Martin 48:11 1
Khader Stephanie 56:25 30:38 2
Khader Akram 37:20 38:42 35:51 35:25 37:45 33:23 38:03 8
Kölker Eva-Maria 42:05 40:43 40:08 3
Kölker Manuel 38:32 32:42 32:16 31:17 32:10 32:46 30:59 7
Kreuels Saskia 34:42 1
Lücker Jennifer 0
Mayntzhusen Moritz 38:25 36:46 35:40 33:54 33:44 33:26 32:14 7
Mielech Adam 34:49 1
Mielech Kamil 0
Noack Marcus 32:19 34:36 32:52 32:32 32:10 32:01 31:51 32:13 8
Thomassen Meike 0
Gastraupen
Noack Kurt 36:09 1
Schulz Sandra 59:30 34:36 2
1 2 4 2 7 6 5 9 6

Krefelder Lauf-Cup: Wer machts?

Mit dem Silvesterlauf im Forstwald geht auch der Krefelder Lauf-Cup zu Ende. Bei fünf Krefelder Rennen können die Läufer Punkte sammeln. In der Frauen-Wertung ist es ein offene Rennen, wer sich am Ende die virtuelle Krone aufsetzt, bei den Männern führt Bastian Siemes, der bereits gemeldet hat. Hier geht es zum Zwischenstand.

Seidenraupen-2 Siemes

Bastian Siemes beim ersten Anstieg am Hülser Berg.

Mit Blick auf die bisherige Starterliste dürfte klar sein, dass der Sieg auch in diesem Jahr nur über Owen Day geht. Der Läufer der LAV Bayer Uerdingen/Dormagen hat im vergangenen Jahr in 26:13 min das Feld dominiert, mit 27 Sekunden Rückstand kam der auch nicht ganz so langsame Fabian Dichans als Zweiter ins Ziel. Abgeschlagen folgte Matthias Epping als Dritter. Die letzteren beiden sucht man im Feld noch vergeblich, ebenso wie Christoph Lohse, der den Lauf schon öfters gewonnen hat. Gelingt es, Bastian Siemes sich bei dem traditionell gut besetzten Lauf unter die ersten Drei zu schieben, ist ihm der Sieg im Krefelder Lauf-Cup nicht mehr zu nehmen.

Bei den Frauen ist dagegen noch alles offen, hier weisen sechs Läuferinnen sechs Punkte auf, jeweils mit einem Sieg bei einem der bisherigen vier Rennen geholt. Alle sechs haben noch nicht gemeldet, was hier noch bis morgen möglich ist. Ansonsten sind am Raceday noch Nachmeldungen möglich.

 


Bestzeiten, AK-Podium und ein Debüt im Forstwald

Nachdem wir den Neujahrskater endgültig aus dem Körper gelaufen haben, bleibt uns noch, mit ein wenig Stolz auf die Seidenraupen-Ergebnisse beim Silvesterlauf im Forstwald zu schauen.

Neben dem Debüt von Martin (Houbertz), das er in 48:08 min als 150. (von 198, M45: 17.) des Genusslaufs über 8,1 Kilometer, meisterte, gab es auch einige „Silvesterlauf-Rekorde“. Moritz (Manytzhusen) knackte, auch dank des persönlichen Zugpferdes Marcus (Noack), nach sechs vergeblichen Anläufen endlich die Sub33. Er wurde im Top-Lauf, ebenfalls über 8,1 km, in einer Zeit von 32:14min 31. (von 118). Marcus war bei seinem achten Start (in Folge!!!) eine Sekunde schneller und wurde folglich 30. In der M35 sind das die Plätze 6 und 7.

Auf dem fünften Platz in der M35 landete Manuel (Kölker), der Gesamt-18. wurde. Seine Zeit von 30:59min ist nicht nur seine persönliche Forstwald-Bestzeit, sondern auch die schnellste innerhalb der Seidenraupen ever. Den Rekord aus 2012 (31:14min) hielt bislang Hendrik Hahn, der noch auf Hochzeitsreise weilte und sich daher von seiner Schwester Caro und Fast-Schwager Jan vertreten ließ.

Beachtlich auch das Ergebnis von Gast-Raupe Kurt (Noack). Er sicherte sich mit 36:09min den dritten Platz in der M60 (Gesamt-70.) und ließ damit den enttäuschenden Aki Khader weit hinter sich (Platz 98, 38:03min). Das besondere: Kurt war von zwei Runden ausgegangen und zündete schon in seiner vermeintlich letzten den Turbo. Dummerweise standen dann aber noch zwei an…

Die Gewinner waren gewohnt flott unterwegs: Über 4100 Meter gewannen Esther Jacobitz (13:49min) und Habtom Tedros (13:03min) und über 8100 Meter Kira von Ehren (28:22min) und Owen Day (26:13min).

07 09 10 11 12 13 14 15 16 TN
Celik Ali   43:51 1
Glaudo Stephan   0
Hahn Lisa   0
Hahn Hendrik   31:14 1
Houbertz Martin   48:11 1
Khader Stephanie   56:25 30:38 2
Khader Akram 37:20 38:42   35:51 35:25 37:45 33:23 38:03 8
Neder Eva-Maria   42:05 40:43 40:08 3
Kölker Manuel 38:32 32:42 32:16 31:17 32:10 32:46 30:59 7
Mayntzhusen Moritz 38:25 36:46   35:40 33:54 33:44 33:26 32:14 7
Mielech Adam   34:49 1
Noack Marcus 32:19 34:36 32:52 32:32 32:10 32:01 31:51 32:13 8
Gastraupen
Kreuels Saskia 34:42 1
Noack Kurt 36:09 1
Schulz Sandra 59:30 34:36 2
FW-Seidenraupen-Bestz.
1. Manuel Kölker 30:59 min 2016
2. Hendrik Hahn 31:14 min 2012
3. Manuel Kölker 31:17 min 2013
4. Marcus Noack 31:51 min 2015
5. Marcus Noack 32:01 min 2014

Auf auf zum Silvesterlauf

Gute Tradition ist es, das Laufkahr mit dem Silvesterlauf im Krefelder Forstwald zu beenden. Auf dem Rundkurs, der je nach Wettbewerb zwei- oder viermal gelaufen werden muss, tummeln sich dann in der Regel auch die schnellsten Läufer der Samt- und Seidenstadt. 

Um 13.15 Uhr startet der 4100m-Lauf, um 14 Uhr der schnelle 8100m-Lauf und um 15 Uhr der gemütliche 8100m-Lauf. Nachmeldungen sind bis eine Stunde vorher in der Turnhalle am Bellenweg möglich, hier erfolgt auch für die schon gemeldeten Starter (4100: 152, 8100: 78, 2. 8100: 153) die Nummernsusgabe. Hier geht’s zur Ausschreibung: http://www.djk-vfl-forstwald.de/termine/AusschreibungLauf.pdf 

Wer am Ende ganz vorne sein wird, ist offen: Von den drei Erstplatzierten aus 2015 ist im 8100m-Lauf bei den Damen und Herren keiner gemeldet. Im 4100m-Lauf ist bisher die Vorjahres-Zweite Anna Bommes gemeldet, Esther Jacobitz, 2015 Zweite über die 8100m, geht ebenfalls über die kurze Distanz an den Start – ihr dürfte in Normalform der Sieg nicht zu nehmen sein. Bei den Männer sind die drei Vorjahres-Platzierten nicht gemeldet. 


Forstwald-Rückblick: Noacks siebter Streich glückt

P1020507Zum siebten Mal ging Marcus (links im Foto. Foto: DJK/VfL Forstwald) im Forstwald an den Start – und endlich hat es geklappt: „Ich versuche schon so lange, hier eine 31er-Zeit zu laufen. Toll, dass es jetzt hingehauen hat“, sagte er nach den 8100 Metern, die er am Silvestertag in 31:51 min zurückgelegt hatte. Seit 2009 kamen folgende Zeiten zusammen: 32:19 min, 34:36 min, 32:52 min, 32:32 min, 32:10 min, 32:01 min und nun 31:51 min. Glückwunsch!

Auch für andere Seidenraupen sollte der Silvesterlauf 2015 ein guter werden und mit einer Bestzeit enden: Aki (33:23 min/sechster Start), Moritz (33:26 min/sechster Start) und Eva (40:08 min/dritter Start) besserten zum Teil enorm nach. Moritz ist übrigens 2007 als erste Seidenraupe ever auf dem schwierigen Geläuf unterwegs gewesen. Dafür feierte Adam nun Premiere und gab mit 34:49 min einen flotten Einstand. Schön auch, dass Steffi nach 2013 wieder mit dabei war und die Gastraupen Sandra und Saskia mitzog.
Einzig Raupen-Präses Don Manollo zeigte sich etwas enttäuscht. Er kam nach Verletzungspause nicht richtig in Gang und erreichte mit 32:46 min lediglich die fünftschlechteste Zeit bei seinem sechsten Start im FoWa.

Top5-Zeiten der männlichen Seidenraupen im Forstwald
  1. Hendrik Hahn, 31:14 min (2012)
  2. Manuel Kölker, 31:17 min (2013)
  3. Marcus Noack, 31:51 min (2015)
  4. Marcus Noack, 32:01 min (2014)
  5. Manuel Kölker, 32:10 min (2014)
Top5-Zeiten der weiblichen Seidenraupen im Forstwald
  1. Eva-Maria Neder, 40:08 min (2015)
  2. Eva-Maria Neder, 40:43 min (2014)
  3. Eva-Maria Neder, 42:05 min (2012)
  4. Steffi Khader, 56:25 min (2013)
  5. Sandra Schulz, 59: 30 min (2013)

Blick-Blick: Zurück und nach vorne

Liebe Freunde der Seidenraupen, wir hoffen, ihr hattet alle einen guten Rutsch ins neue Jahr und konntet den Übergang genießen. Für 2014 wünschen wir euch, dass all das eintritt, was ihr euch erhofft, erträumt oder einfach nur vornehmt. Vor allem: Bleibt gesund!

Wir haben die vergangenen Tage genutzt, noch einmal den Blick zurück zu wagen. 2013 war für uns Seidenraupen ein überaus erfolgreiches Jahr. Als gemeinsames Highlight dürfte die Ausrichtung des eigenen Crosslaufs im Oktober durchs Hülser Bruch durchgehen. Was als Idee begann, haben wir dann gemeinsam durchgezogen und, das haben die vielen positiven Rückmeldungen gezeigt, eine saubere Sache draus gemacht. Innerlich klopfen wir uns natürlich auf die Schultern 😉

Aber auch sportlich war 2013 für die meisten von uns ein überaus erfolgreiches Jahr. Bestzeiten über Bestzeiten purzelten, und so war es nicht ungewöhnlich, dass sich der ein oder andere verwundert die Augen rieb und sich fragte, wie das sein kann?! Keine Angst, wir nehmen keine unerlaubten Mittelchen und halten uns auch sonst an alle Regeln, das Geheimnis unseres Erfolgs suchen wir selber auch ein wenig ratlos. Vielleicht liegt es an den vielen gemeinsamen Trainingseinheiten, die noch immer ohne festen Rahmen locker und spontan geplant werden.

Wagen wir einen Blick auf die Zeiten: Lisa kam beim Brückenlauf in Düsseldorf nach zehn Kilometern bei 55:14 ins Ziel, den Duisburger Halbmarathon schaffte sie in 2:07 – Respekt. Absolutes Highlight für Seidenräupchen Eva war die Teilnahme am 40. Berlin Marathon. Sie bewies nicht nur bei der Anmeldeprozedur Steherqualitäten, sondern auch beim Lauf selber. Nach vier Stunden und fünf Minuten war das Ziel kurz hinter dem Brandenburger Tor erreicht, das bedeutet eine Verbesserung der eigenen Bestzeit um sieben Minuten.
Aber auch die männlichen Seidenraupen wagten sich das ein oder andere Mal über die Marathon-Distanz. Ali konnte seine PB beim Köln-Marathon zwar nicht ausbauen und kam nach 4.56:07h ins Ziel, aber wie sich die türkische Rakete über die letzten Kilometer kämpfte, war sehenswert. Daumen hoch für diesen Kampf gegen den eigenen Körper. Seine Zeit beim Halbmarathon um den Fühlinger See (2:00h) zeigt, dass durchaus mehr drin gewesen wäre.
Der Köln-Marathon war für viele Seidenraupen der große Höhepunkt in 2013. Mitch verbesserte seine PB, die er erst im Frühjahr in Ddorf aufgestellt hatte um vier Minuten auf 3:26:14. Seine Zeiten vorher (im September 10KM in Mönchengladbach 39:56min und beim HM Fühlinger See 1:31:38h) ließen allerdings auch darauf schließen. Auch Adam gelang es, seine PB zu verbessern, er lief nach 3:36:43h durch das Ziel am Kölner Dom. Henne begleitete seine Arbeitskollegen durch Köln und kam nach 3:38:56 ins Ziel, seine PB hatte er im Frühjahr bereits in Wien auf 3:03:55h geschraubt. Ansgar van de Loo lief in Köln seinen ersten Marathon und finishte in 3:52:37h, ebenso wie Aki, der nach 4:00:10h ins Ziel kam.
Ein wahres Seuchenjahr hat Axel hinter sich. Zwar kam er beim HM in Benrath auf 1:40h und auch der Marathon in Ddorf in 3:37h kann sich mehr als sehen lassen, danach zwangen den Oldie unter uns aber Achillessehnenbeschwerden zu mehr Ruhe als gewollt. Aus diesem Grund ist der Jamaika-Halbmarathon (2:00h) als Start in eine hoffentlich wieder bessere Phase zu sehen.
Auf ganz neues Terrain wagte sich Moritz, der zum wahren Triathlon-Experten avancierte. Hier kam er auf zahlreiche gute Zeiten, die in 2014 weiter ausgebaut werden sollen.
Auch ich plane den ein oder anderen Triathlon-Start, denn der für mich erstmalige Start beim Bayer-Triathlon über die olympische Distanz hat richtig Spaß gemacht, auch wenn die Zeit von 2:36 sicherlich noch ein wenig ausbaufähig ist. Zufrieden kann ich aber auch mit meinen weiteren Ergebnisse sein. In Wien erreichte ich mit 3:10:06h eine neue Marathon-Bestzeit, auch die Zeiten auf den anderen Distanzen wurden immer weiter nach vorne geschraubt, 5k: 18:29min (Charity-Run), 10k: 38:47min (Kempener Altstadtlauf), 15k: 59:33min (Duisburger Winterlauf), HM: 1:24:09 (Fühlinger See). Erfreulich, dass auch einige Podestplätze hinzu kamen, den Charity Run über 5k konnte ich ebenso gewinnen wie den B-Lauf in Kempen. Beim Schwafheimer HM war es immerhin der zweite Platz. Die härtesten Rennen für mich waren in 2013 wohl die des 4Trails, die ich leider wegen einer Verletzung von Henne alleine absolvieren musste, der Zeeland-Marathon und der Remscheider Röntgenlauf über 63k. Erstaunlich locker ging es dagegen beim Ddorf-Marathon zu, bei dem ich Mitch auf die 3:30 brachte – erstaunlich deswegen, weil ich ja jahrelang an dieser Marke gescheitert war.

Und nun 2014 – was wird da kommen? Für die Fischelner Altherrenkicker unter uns steht mit der Deutschen Meisterschaft das Highlight für die erste Jahreshälfte schon fest. Aki plant wohl fernab davon trotzdem den Start in Ddorf, um unter die 4h zu kommen. Ich starte im März beim Barcelona-Marathon. Eva möchte sich dagegen auf einigen kürzeren Distanzen verbessern, darunter auch über die Halbmarathon-Distanz. Dieses Unterfangen plant sie beim Venloop, bei dem neben den üblichen Verdächtigen auch Sandra und Steffi laufen werden. Ein erster Anfang wurde beim gestrigen Silvesterlauf im Forstwald gemacht. Sandra lief die 8100 matschigen Meter in 59:33min (Platz 309), Steffi in 56:25 (291.). Bei den Männern gings etwas flotter zur Sache. Ich wurde in neuer Forstwald-PB (31:17min) 27., Mitch wurde 35. in 32:10min, Moritz 51. in 33:54min und Aki 77. in 35:25min.

Und dann gibt’s natürlich den 2. Seidenraupen-Cross am Sonntag, 19. Oktober. Bis dahin hoffen wir aber, euch bei dem ein oder anderen Lauf zu sehen. Bis dahin…


Oooops: Ergebnisse vom Silvesterlauf

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397690_4398031666474_907359635_nDa haben wir doch glatt vergessen, die Ergebnisse vom Silvesterlauf zu vermelden – und das bei gefühlter Rekord-Teilnahme der Seidenraupen – übrigens in den neuen schicken und extrem auffälligen Laufshirts aus dem Hause Intersport Borgmann.

Stärkster Rennhirsch, äh, stärkste Seidenraupe, war Henne Hahn, der die 8100 Meter bereits nach 31.14 Minuten hinter sich gebracht hatte. Das bedeutet Platz 19 im Gesamt-Klassement und den dritten Rang in der AK M25. Ihm auf den Versen waren Manuel Kölker in 32.16 min (31./6. AK M30) und Marcus Noack in 32.32 min (36./7. AK M30) sowie Aki Khader in 35.51 min (97./11. AK M30).

Ein tolles Comeback glückte Moritz Mayntzhusen, der im zweiten Lauf über 8100 Meter an den Start ging. Mehrere Monaten nach seinem Kreuzbandriss wagte er sich erstmals wieder auf die Piste und war schon nach 35.40 min zurück im Ziel. Platz 13 und drei in der AK M30 sind die Belohnung für diesen Husarenritt. Auf Platz 102 und vier in der AK W25 kam Seidenräupchen Eva-Maria Neder, die in 42.05 min finishte, und mit Manu eine der beiden Seidenraupen an der Seite hatte, die beide Läufe absolvierten. Marcus Noack war die Zweite im Bunde und mit dem Ziel an den Start gegangen, Ali Celik unter die 40-Minuten-Marke zu drücken – was leider nicht ganz gelang. Ali musste nach einigen Kilometern leider die Traumzeit begraben und kam schließlich in 43.51 min ins Ziel (133./12. AK M35).

Schnellster Mann an diesem Tag war übrigens Benedikt Boyxen vom OSC Berlin. Er gewann in 27.03 min und ließ Kai Weyers aus Waldniel (28.01) und Krefelds Vorzeige-Triathlet Matthias Epping (28.11) deutlich hinter sich.

Weitere Fotos gibt es übrigens hier: http://www.wz-newsline.de/lokales/krefeld/sport/42-silvesterlauf-im-forstwald-1.1194992