Wir laufen und laufen und laufen und laufen

Krefeld

Seidenraupen-Cross: Tatkräftige Helfer gesucht!

Der 5. Seidenraupen-Cross am Sonntag, 22. Oktober, ist jetzt schon besser gebucht, als alle vier Vorgänger zusammen. 129 Anmeldungen sind bislang eingetrudelt, in den Vorjahren waren es zum gleichen Zeitpunkt keine zwei Hände voll. Insofern steigt auch bei uns die Lust, euch wieder einen geilen Vormittag im Hülser Bruch zu bieten.

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Fleißige Helfer am Melde-Counter.

Damit aber auch alles reibungslos gelingt und wir den Ansturm bewältigen können, benötigen wir wieder Helfer an allen Ecken und Kanten: Mountain-Biker als Führungs- und Besenwagen, Streckenposten, Kuchenbäcker und -verkäufer, Einchecker am Melde-Counter, Bälleaufpumper und Hütchenaufsteller. Wenn ihr Teil der Seidenraupen-Familie werden wollt und euch an dem Tag einbringen möchtet, kontaktiert uns bitte einfach per E-Mail an seidenraupen_krefeld@gmx.de! Danke und schönen Tag da draußen!


Gaudi am Eyller See: Kölker sammelt noch viele ein

Das Schwimmen gehört wahrlich nicht zu den Stärken von Seidenraupen-Präsi Manu beim Triathlon. Umso mehr macht es ihm dagegen Spaß beim Laufen noch einige einzusammeln. Wie am Samstag beim 10. ATV-Triathlon am Eyller See. In 1:03:42h wurde er am Ende 52. bei 156 gestarteten Männern (Gesamt: 55., M35: 8.).

Für die 500 Meter im Eyller See benötigte er 8:58min. Auch die 20 Kilometer auf dem Rad legte er mit genau 35 Minuten recht gemütlich hin. „Ich hatte dummerweise eine Trinkflasche vergessen, was sich als nicht optimal erwiesen hat. Die Luft war, im Vergleich zum Vorabend, verdammt trocken. Ansonsten war es eine sehr gelungene Veranstaltung mit vielen Fans am Seitenrand“, sagte er später dem WDR. Beim Laufen war glücklicherweise der Getränkestand die Rettung. Zwar gab es hier, wie noch wenige Stunden zuvor, kein Bolten Alt in rauen Mengen, dafür aber Wasser. Derart beflügelt absolvierte er die fünf Kilometer in 19:44min, immerhin die 15.-schnellste Zeit.

Es gewann Alexander Reichmann in 53:51min. Ommmm…


Seidenraupen-Staffel auf Platz zwei

Die Seidenraupen-Staffel Moritz Mayntzhusen und Manuel Kölker hat beim 3. „Swim, Run and Fun“ beim SV Neptun den zweiten Platz erreicht. Zuvor gingen beide auch in der Einzel-Wertung an den Start und kamen hier auf die Plätze fünf und sieben. Beim Radrennen „Rund um Bockum“ war Manu ebenfalls am Start. Das amtliche Rennergebnis liegt zwar noch nicht vor, mit der Entscheidung hatte er allerdings nichts zu tun.

Das war aber auch keine große Überraschung: Die in diesem Jahr geradelten Kilometer bewegen sich gerade mal im dreistelligen Bereich – deutlich zu wenig, um auch nur ansatzweise mithalten zu können. Bei dem als vom BDR klassifizierten Hobby-Rennen hinterließ er dennoch einen nachhaltigen Eindruck. 😉 Einem Offiziellen war Kölkers Triathlon-Lenker aufgefallen – und das zwei Minuten vor dem Start. Alles Bitten half nicht, der Offizielle zitierte irgendwelche Regeln und drängte auf eine sofortige Montage – oder einen Nichtstart. Der handwerklich unglaublich begabte Kölker schnappte sich seine Imbus-Maschine und montierte den Aufsatz binnen kürzester Zeit ab, während das Feld dankenswerterweise wartete. Mit einigen Minuten Verspätung ging die wilde Hatz dann aber doch gleich los. Die Profis zogen schnell von dannen, Manu gelang es aber, sich an das Rad von Manni Bender zu hängen. Doch der hielt nicht lange durch und stieg früh aus, so dass es eine einsame Fahrt wurde. Die Spitze überrundete zwei-, dreimal und nach 33 Kilometern war der Spaß dann auch vorbei. Es wartete kühles Blondes am Seidenraupen-Headquarter, wo sich eine wilde Fanmeile entwickelt hatte. Von hier wurden dann noch die Fahrer des Lizenz- und des späteren Derny-Rennens angefeuert. Fazit: Tolle Veranstaltung – schön, dass es sie wieder gibt. Nur mehr Zuschauer könnte sie gebrauchen.

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Moritz übergibt an Manu.

Keine zwölf Stunden später stand dann die Schwimm- und Laufveranstaltung im und um das Neptunbad an. 330 Meter galt es in dem Baggerloch zu schwimmen, ehe 4,4 Kilometer im Fischelner Stadtpark zu laufen waren. Moritz kam im Einzelwettbewerb nach 23:17min ins Ziel und wurde damit Fünfter (von 14), für Manu war das Rennen nach 25:05min beendet, Platz sieben. Gemeinsam ging es dann noch als Staffel über die gleiche Distanz. Moritz übergab als Fünfter an Manu, der noch auf Platz zwei vorlaufen konnte (Zeit: 22:39min). Dem Führenden musste er mit neun Sekunden den Vortritt lassen.

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Siegerehrung der Staffeln beim Swin, Run and Fun.


„Rund um Bockum“ und „Swim, Run & Fun“ am Wochenende

Auf gleich zwei Sport-Events wird man die Seidenraupen an diesem Wochenende sehen. Zunächst steht am Freitagabend das Radrennen „Rund um Bockum“ an, am Samstag geht es dann beim SV Neptun beim „Swim & Run“ um die Stadtmeisterschaft in dieser Misch-Disziplin.

Zum zehnjährigem Jubiläum veranstaltet das Radsport Team Bockum am Freitag, 7. Juli, in der achten Auflage das beliebte Radrennen mit Start und Ziel auf der Buschstraße, in diesem Jahr unter dem neuen Namen „Rund um Bockum“. Auf dem 950 Meter langen Rundkurs kommen die Fahrer auch an der Geschäftsstelle der Seidenraupen auf dem Kreuzberg 65 vorbei.

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Los geht es um 17 Uhr mit dem Knax-Rennen der Sparkasse Krefeld. Hier können Kinder von sechs bis neun Jahren einmal erleben wie es ist auf einem abgesperrten Rundkurs Rennen zu fahren. Es werden zwei Runden zu fahren sein. Eine Medaille ist jedem Starter sicher. Um 17:15 Uhr geht es dann über die gleiche Distanz für die Zehn- bis 13-Jährige los. Auch hier ist der Start kostenlos und wird mit einer Medaille im Ziel belohnt. Bei beiden Rennen ist ein Helm und ein verkehrssicheres Rad Pflicht. Anmelden kann man sich für beide Rennen über die Facebook Seite des Radsportteams, oder direkt am Start bis 16:30 Uhr. Ab 17:30 Uhr wird es dann für die Starter des Jedermann Rennens ernst. Über die Distanz von 38 km wird der Sieger ermittelt. An diesem Rennen, ohne Lizenz, kann jeder ambitionierte Hobbyfahrer, der ein Rennrad und Helm hat teilnehmen. Die Startgebühr beträgt zehn Euro, die Anmeldung kann unter der Mailadresse t.weyers@gmx.net erfolgen. Das Hauptrennen absolviert dann ab 19 Uhr die Klasse der ABC Elite. Die ersten 8 Teilnehmer die hier ins Ziel kommen haben sich gleichzeitig für das folgende, zum ersten Mal in Bockum ausgetragene, Dernyrennen qualifiziert. Hier geht es ab 20:45 Uhr los.

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Der „Swim, Run & Fun“ findet am Samstag, 8. Juli, heuer zum dritten Mal beim SV Neptun statt. Die Veranstalter vom TRI-Team Fischeln erwarten erstmals neben vielen Familien und Freizeitsportlern ambitionierte Leistungssportler aus Krefeld, da erstmalig auch die Stadtmeisterschaften für Krefeld ausgerichtet werden. Zusagen gibt es bereits vom Krefelder Kanu Klub, dem SC Bayer 05 Uerdingen und vom örtlichen Leistungsschwimmer-Team des SV Neptun. Den Auftakt machen die Kinder bis neun Jahren beim 400m Lauf bzw. „Swim  & Run“ ab ca. 10:30 Uhr. Nach der Jugend und den Freizeitläufern startet ab ca. 14 Uhr das Hauptfeld im „Swim  & Run“. Hier wird die Stadtmeisterschaft für alle Krefelder Einwohner entschieden (weiblich und männlich). Anschließend folgen die Staffeln im „Swim  & Run“. Mit dabei im Wettbewerb um die Stadtmeisterschaft ist die Triathletin Yvonne Grein aus Fischeln. Sie konnte sich 2016 die Deutsche Meisterschaft im Sprint-Triathlon ihrer Altersklasse sichern und wurde Deutsche Vizemeisterin auf der olympischen Distanz in der Altersklasse W35. Geschwommen wird im Sommerbad Neptun. Das Laufen findet auf einer ausgewiesenen Strecke im Fischelner Stadtpark statt. Die Onlineanmeldung ist mittlerweile geschlossen. Nachmeldungen sind am Veranstaltungstag ab 10 Uhr möglich, soweit die Höchstzahl der Teilnehmer nicht schon vorher erreicht wird. http://ftv1905.de oder http://www.svneptun.de. Bei Fragen oder Anmerkungen gibt es hier Infos:  Tel.: 30 81 19, info@ftv1905.de).


Drei Seidenraupen beim Charity-Run vorne dabei

Drei Seidenraupen haben sich beim traditionellen Charity-Run am vergangenen Sonntag vorne platzieren können und in ihren Altersklassen jeweils den zweiten Platz belegt.

Hendrik Hahn, der für seine ehemalige Firma Siempelkamp lief, kam über die 5km-Strecke nach 19:27 Minuten als Fünfter ins Ziel (Zweiter M30). Damit sicherte er seinem Betrieb in der Firmenwertung als Zweitschnellster Siempelkämper Rang eins. Lisa Hahn kam in 25:16min als 84. ins Ziel und wurde Zweite in der Damen-Hauptklasse. Erster bei den Männern: Bastian Siemes (17:54min), bei den Damen Katja Kanditt (20:12min).

Adam Mielech wurde in 44:56min über die 10km-Strecke 21. und Zweiter in der M45. Es gewann Maximilian Jakobs in 38:18min. Marlen Schapschröer holte den Damen-Sieg (43:23min).


Sportabzeichen-Aktionstag am 9. Juni

Der Stadtsportbund Krefeld veranstaltet am Freitag, 9. Juni, von 15 bis 19 Uhr einen Sportabzeichen-Aktionstag. Auf der Hubert-Houben-Kampfbahn am Appellweg und der benachbarten Schwimmanlage der Schwimmvereinigung Krefeld stehen die Prüfer zur Abnahme bereit.

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Die altehrwürdige Hubert-Houben Sportanlage. Foto: Stadt Krefeld

Das Sportabzeichen ist mit seinen vier Disziplinen plus Schwimmen ein guter Gradmesser für  sportliche Vielseitigkeit. Ausgebildete Trainer vom Verein Preussen Krefeld stehen den Sportlern zur Seite, um sie auf Sportarten wie Kugelstoßen, Hoch- und Weitsprung vorzubereiten, aber auch auf  weniger bekannte Sportmöglichkeiten wie Seilspringen, Medizinball-Wurf und Schleuderball-Wurf. Die Schwimmprüfung kann bei der SVK kostenlos abgelegt werden kann.

Wem das an diesem Tag zu viel ist, der kann noch bis Ende 2017 im Badezentrum Bockum oder im Bad am Stadtpark Fischeln kostenfrei die Schwimm-Prüfung ablegen. Unter allen Teilnehmern wird zudem ein attraktiver Preis von der Brauerei Königshof verlost. Weitere Informationen gibt es unter der Rufnummer 02151 771021 oder online unter www.ssb-krefeld.de/fitnesstest-mit-dem-sportabzeichen-aktionstag.


Firmen- und Gesundheitslauf von Helios, Welle N und AOK findet nicht statt

Wer in diesen Tagen den Firmen- und Gesundheitslauf in Hüls vermisst, wird feststellen müssen, dass es ihn in diesem Jahr auch nicht geben wird. Das Helios, zuletzt federführend in der Orga, teilte uns vor einigen Wochen mit, dass der Lauf ausfällt.

Über die Gründe schweigt das Helios, das zusammen mit der Welle Niederrhein und der AOK starke Partner an seiner Seite wusste. Auch auf der Website wird nur informiert, dass der Lauf in 2017 nicht stattfindet.

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Startschuss beim Helios-Firmen- und Gesundheitslauf. Foto: Helios

Schade, denn der Lauf erfreute stets mehrere hundert Läufer, im vergangenen Jahr gingen 628 Sportler an den Start. Insgesamt hat der Run, der wie unser Seidenraupen-Cross auf der Sportanlage des Hülser SV begann und endete, siebenmal stattgefunden. Stets stand der gute Zweck im Vordergrund, der komplette Erlös ging an soziale Einrichtung. Zuletzt durfte sich die evangelische Familien- und Kinderhilfe Bruckhausen über eine Spende über 3.170 Euro freuen. Die Veranstaltung kam auch deswegen gut an, weil sie Menschen an das Laufen heranführte. Auch weil das Kinderwohl als Spendenzweck deklariert war, nahmen regelmäßig ganze Kindergarten- und Schüler-Gruppen teil. Wichtig war nicht die Zeit beim Zieleinlauf, sondern das Miteinander.

Wir hoffen, dass der Ausfall in diesem Jahr ein einmaliges Aussetzen ist und es in 2018 zu einem Comeback kommt.


SRC2017: Grab the Flyer

Nee, wat schön: Der Flyer für den Seidenraupen-Cross 2017 ist fertig. Früher als je zuvor, schöner als je zuvor und informativer als je zuvor. Denn hättest du gedacht, dass wir nun unter www.seidenraupen.org zu erreichen sind? Leck mich inne Täsch.

Wer übrigens selbstlos tausende der Flyer an den Mann bringen möchte: Nur her! Sie können entweder in der Geschäftsstelle am Kreuzberg abgeholt oder auf Rennveranstaltungen der kommenden Tage übergeben werden. Zur Not auch per Postkutsche oder Kurierdienst 😉

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Hossa – da isser: Der Flyer zum SRC2017!

Beachtet bitte auch unsere Sponsoren: Lest Moveo und die Life-Magazine, zieht Geld bei der Sparkasse, lasst euch „optimal“ pflegen, dabei aus der Luft  (air) filmen und Bäume von Kalda & Mayntzhusen setzen, kauft Laufschuhe bei Borgmann, probiert Wirtz‘ Früchte und die neuen Swarm-Riegel. Und wenn ihr das alles gemacht habt, kann euch Noack Sports auch in den richtigen Verein lotsen. 😉


CrossFit Crefeld: Musclecat is in the box!

Der 08/15-Läufer neigt ja dazu, lediglich zu laufen. Und zwar nur zu laufen – auch wenn die gängigen Laufsport-Magazine und –Websites vielfach dazu raten, alternative Trainingsmethoden einzubauen. Stärkung der Rückenmuskulatur, bessere Körperhaltung oder Regeneration auf dem Rad oder im Wasser werden schlichtweg negiert. Schließlich könnte jede Minute, die nicht gelaufen wird, im Kampf um neue Bestzeiten verloren sein. Eine Lösung dieser Misere könnte es mit „Crossfit“ geben. Und wie toll, dass es mit „CrossFit Crefeld“ jetzt auch eine sogenannte „Box“ in KR gibt. Am Sonntag, 26. März, laden die Macher zur offiziellen Eröffnung in ihre neue Heimat an den Gahlingspfad 53 (Aldi und Lidl rechts liegen lassen und noch 200 Meter weiter).

„Fit for Fun“ nennt es „das härteste Workout der Welt“, während Wikipedia klassisch zusammenfasst: „Crossfit ist eine Fitnesstrainingsmethode (…), die Gewichtheben, Sprinten, Eigengewichtsübungen sowie Turnen miteinander verbindet. Ziel ist es, die Trainierenden in verschiedenen Fitnessdisziplinen ausgewogen zu entwickeln: Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit, Schnelligkeit, Geschicklichkeit, Balance, Koordination und Genauigkeit.“

Nun mag auch ich Wesenszüge des oben beschriebenen 08/15-Läufers in mir tragen: Zwar sehe ich den Sinn in vielen ergänzenden Übungen und weiß auch, dass es nicht schädlich sein kann, statt zwei Stadtwald-Runden lieber mal nen Stündchen im Badezentrum zu schwimmen – aber trotzdem überwiegt eben der (Irr-) Glaube, dabei auch Möglichkeiten zu vertun, weitere Bestzeiten zu erjagen.

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Timm erklärt, was gleich zu tun ist.

Da traf es sich gut, dass Timm von den Busch und Peter Matthias Dornbusch, die beiden Chefs der Crefelder CrossFit-Box, vor einiger Zeit auf mich zukamen und mir die Möglichkeit eines Probetrainings einräumten. Und das ich nun, in der letzten Hälfte vor meinem Frühjahrs-Höhepunkt, dem Saaletal-Marathon am 8. April, dankend angenommen habe. Ich ersetze damit nun pro Woche jeweils eine „normale“ Einheit aus meinem zehnwöchigen Trainingsplan. Eine „normale“ Einheit sind die lockeren Läufe zwischen zehn und 15km im gemäßigten 5er-Tempo, das „tägliche Brot“ eben. Die für mich maßgeblichen Einheiten bleiben davon unberührt, also das lange Brett, die Intervalle und der „flotte Lauf“. Zusätzlich muss ich sagen, dass ich die Crossfit-Einheiten nicht vor einem langen Brett, den Intervallen oder einem Wettkampf absolviert habe. Denn, wie ich schon geahnt hatte, war der Muskelkater später omnipräsent. So hätte ich nie im Leben anständig laufen können 😉

Ergebnisse kann ich mit Sicherheit (noch) nicht liefern, dafür reichen die bislang zwei absolvierten Einheiten in der CrossFit-Box auch nicht aus, wohl aber Eindrücke.

Einheit eins wurde von Timm geleitet und glich fast einem Einzeltraining. Denn während Termine in den Abendstunden gut gefüllt sein können (maximal sind 20 Teilnehmer möglich), sind die Einheiten am Mittag noch überschaubar belegt. Eine Übersicht gibt es übrigens hier: www.crossfit-crefeld.de/trainigszeiten. Gut also, wenn man nur ein paar Meter entfernt arbeitet und so eine „aktive“ Mittagspause einschieben kann. Dachten sich auch Evelyn und Kevin, die meine Trainingspartner sein sollten. Vorneweg: Die Stimmung war und ist immer gut, die Teilnehmer und auch der Coach motivieren sich gegenseitig, das macht Laune. Gewählt hatte ich übrigens das Programm „Just fit“, das von den Coaches in seiner Ausführung immer anders gestaltet wird und auch für Anfänger geeignet ist.

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Tatsache – es kommt nicht auf die Größe an: Die Scheiben sind zwar alle gleich groß, aber nicht gleich schwer.

Jeder Teilnehmer holt sich zuvor die dafür benötigten Instrumente wie Hanteln, Bälle, Kettlebells oder sonstige Teile in einer für ihn geeigneten Stärke. Immer beachtet werden sollte, dass es später darauf ankommt, mit dem Element die Übung mehrfach und schnell auszuführen. Es bringt also wenig, zur 50kg-Hantel zu greifen, die man vielleicht ein paar Mal stemmen kann, danach aber nicht mehr. Weniger ist hier also mehr. Und es interessiert auch keinen, was du dir gerade draufpackst, es kommt am Ende drauf an, was du für dich am effektivsten hälst und durchführen kannst.

Aufgeteilt sind die „Just fit“-Programme in drei Stationen, die jeweils acht Minuten Vollgas beinhalten. Dazwischen sind ein oder zwei Minuten Pause eingeplant. Der Coach erklärt vorab, um was es geht – und das ist auch bitter nötig. Jemand, der wie ich noch nie beim Crossfit war, wird zunächst mit der Stirn runzeln. Begriffe wie „E2MOM8“ oder „AMRAP8“ stehen auf der Tafel, dazu Front-Squats, Burpees, Pushups oder cal-Bike. Häh??? Wie gesagt, der Trainer sagt, um was es geht, notfalls helfen aber auch Online-Erklärungen (http://ironherocrossfit.com/start-here/crossfit-terms). Die 8 steht für die acht Minuten, der Rest dann entweder für „every 2 minutes on the minute“ oder „as many rounds as possible“, das andere sind dann die Begriffe für die Gewichthebe-Hocke, für den Liegestützsprung, Liegestütz oder Kalorien, die auf dem Rad verbrannt werden müssen. Da sich das alles auf Deutsch nur halb so geil anhört, nutzt man eben den englischen Begriff. An der Intensität ändert das aber nichts. Huuhuu!

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Timm ließ es sich nicht nehmen, seine Übungen vorzuführen.

Und los geht’s in meine erste Crossfit-Runde! Nach den doch recht einfachen Gewichthebe-Hocken (Front-Squats) hatten es die Liegestützsprünge (ja, zugegeben, hört sich blöd an) samt gekoppeltem Medizinballheben in sich. Es folgte abschließend das Verbrennen von fünf, zehn, 15, 20 usw. Kalorien auf dem Rad, abwechselnd mit fünf, zehn, 15, 20 usw. Liegestützen. Uff. Really UFF!!! Nach der knappen halben Stunde knarzt und knackt es in meinen Körper, in dem gerade Muskeln bedient wurden, die zuvor in einem geruhsamen Dämmerschlaf schlummerten. Timm achtete während des Trainings sowohl auf die Intensität, als auch auf die saubere Ausführung. Krummer Rücken, einknickende Knie oder nicht aufsetzende Versen wurden so immer wieder korrigiert. Am Ende der jeweils acht Minuten wird übrigens Bilanz gezogen und die Ergebnisse auf der Tafel vermerkt. Weiß auf Schwarz! Keine Gnade…

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Balla Balla?!

Die Quittung erfolgte nicht sofort unter der Dusche, dafür aber recht bald am wieder eingenommen Büroarbeitsplatz. Plötzlich fiel es schwer, den Stift zu halten oder den Telefonhörer zu heben – und ich ahnte Böses. Der nächste Tag sollte purer Horror werden: Ich kam weder anständig ins Auto, noch hinaus. Jede Bewegung schmerzte, jeder Toilettengang wurden zum Kraftakt, so sehr hatte mich der Muskelkater, also die Musclecat, gepackt. Leider ließ das Gefühl auch nicht in den kommenden Tagen nach, so dass die Laufeinheiten, die ja auch noch auf dem Programm für die Woche standen, kein wirkliches Vergnügen waren. Aber okay, da muss man wohl durch, aller Anfang ist eben schwer.

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Je mehr, desto mehr.

Kurioserweise hatte ich dann bei der genau eine Woche später terminierten zweiten Einheit ein weitaus besseres Gefühl. Diesmal hatte Peter „aufgetischt“: Rudern, Hocken, Liegestütze und viele weitere Übungen standen auf seinem ebenfalls Dreimal acht Minuten-Plan, der mir scheinbar besser bekam. Der Muskelkater hielt sich in Grenzen, der Spaß aber nicht. Wieder hatte sich innerhalb kurzer Zeit in der Gruppe eine gute Stimmung breit gemacht, die auch danach noch anhielt. Top!

Wie gesagt, wissenschaftlich kann ich meine Erfahrungen samt Ergebnisse nicht darstellen. Und bei erst zwei Einheiten wird wahrscheinlich auch kein großer Effekt bei den kommenden Rennen spürbar sein. Was ich aber sagen kann, ist, dass es bei „CrossFit Crefeld“ richtig viel Spaß gemacht hat und weiterhin macht: Tolle Leitung der Einheiten, tolles Miteinander, super Atmosphäre, schicke, weil schlichte Ausstattung in der Box. Das sollte also jeder mal probiert haben – jetzt am Sonntag zum Beispiel! Go for it!!!

Infos unter www.crossfit-crefeld.de


Zum dritten Mal Erste: Jetzt will Pauline auch den SRC-Sieg

Pauline Saßerath ist zum dritten Mal in Folge Siegerin der WZ-Sportlerwahl. Bei der traditionellen Abstimmung konnte sie mit 472 Stimmen knapp vor Timo Achenbach (KFC Uerdingen, 466) und Gold-Mädel Lisa Schmidla (Rudern, 406) gewinnen. Sie setzte damit einen goldenen Schlusspunkt hinter ihr erfolgreichstes Karriere-Jahr samt Vize-Weltmeisterschaft im Cross-Triathlon. Jetzt schaut sie schon in den Oktober…

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Pauline Saßerath wurde zum dritten Mal in Folge Sportlerin des Jahres.

 

Knapp 200 Gäste applaudierten Pauline in der Volksbank Krefeld, als sie den gläsernen Pokal entgegennahm. In Kurz-Interview schilderte sie die kommenden sportlichen Herausforderungen, darunter Teilnahmen an verschiedenen Xterra-Wettkämpfen, darunter am 2. April auf Malta, der Cross-Triathlon-EM am 30. Juli in Rumänien und der Cross-Triathlon-WM am 23. August in Kanada. Absoluter Höhepunkt im Jahre 2017 wird allerdings ein ganz anderes Rennen sein: der Seidenraupen-Cross am 22. Oktober. „Nach zwei dritten Plätzen muss da jetzt auch endlich mal der Sieg her“, sagte sie selbstbewusst. 😉