Wir laufen und laufen und laufen und laufen

Krefeld

Hospizlauf am Sonntag: Mitmachen!

Der 7. Hospizlauf geht am kommenden Sonntag, 24. September, über die Runde. Eigentlich eine Pflichtveranstaltung für jeden laufenden Krefelder, und daher sind die Seidenraupen auch wieder am Start. Diesmal sind 13 Vereine mit zwölf Startpunkten dabei: Der Sternlauf mit gemeinsamen Ziel am Hospiz am Blumenplatz peilt erneut eine vierstellige Teilnehmerzahl an.

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Gibt es selten: Laufen durch die City. Foto: SC Bayer Uerdingen

Der Hospizlauf wird vom Stadtsportbund Krefeld organisiert. Er wird unter dem Motto „gemeinsam etwas bewegen“ durchgeführt und bietet Beteiligungsmöglichkeiten für jeden Fitness-Grad. Die Streckenlängen variieren von 3,1 Kilometer (Startpunkte Moerser Straße 43; Sportanlage Gladbacher Straße 601) bis zu 11,7 Kilometer (Startpunkt Sportplatz am Windmühlenweg; Büderich). Es gibt Lauf- oder Walking-Gruppen – und ausdrücklich keine Zeitmessung.

Das Besondere ist die Atmosphäre, denn alle Teilnehmer unterstützen über ihr Startgeld und ihr Engagement die Hospiz-Arbeit in Krefeld. Die Ankunft am Hospiz ist dann auch nicht so ganz ein „normaler“ Ziel-Einlauf: „Viele unserer Hospiz-Gäste bemerken diese Veranstaltung. Sie können teils herunter kommen oder sind durch die Übertragung Teil des lebendigen Miteinanders. Sie freuen sich, was andere für sie tun“, berichtet Hospiz-Leiter Alexander Henes. Karin Meincke, die Vorsitzende der Hospiz Stiftung Krefeld, schildert, dass sich mittlerweile auch Angehörige verstorbener Gäste an Lauf beteiligen und etwa in Lauftreffs für die Veranstaltung trainieren.

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Christian Brück (AOK), Michaela Rausch (Sparkasse Krefeld), Jochen Adrian (SSB), Karin Meincke (Vorsitzende Hospiz Stiftung Krefeld) und Doris Balster (AOK, von links). Foto: SSB Krefeld

Der Hospizlauf hat viele Unterstützer und Sponsoren aus der Krefelder Unternehmenslandschaft – die sich teils finanziell, teils mit Sachspenden an der Veranstaltung beteiligen. Hauptsponsor ist seit Beginn die Sparkasse Krefeld, deren Vertreterin Michaela Rausch meint: „Wir waren damals gespannt, ob es angenommen wird. Ich bin überrascht, wie viele Vereine dabei sind, und stolz, dass die Sparkasse dabei sein darf.“ Neu als Gesundheitspartner konnte in diesem Jahr die AOK gewonnen werden.

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Die Läufer im Hospizgarten. Foto: SC Bayer Uerdingen

Am Zielort am Blumenplatz werden die Läufer / Walker mit Essen und Getränken versorgt. Viele Ehrenamtler des Hospizes kümmern sich mit den Organisatoren um einen reibungslosen Ablauf. Es gibt einen kostenlosen Bus-Shuttle zum Rücktransport bzw. Teilnehmer aus Hüls können kostenlos mit dem Schluff zurückfahren.

Die Online-Meldefrist ist abgelaufen, am Sonntag sind allerdings noch Meldungen an den Startpunkten möglich. Die Startzeiten variieren. Die Startgebühr beträgt zehn Euro. Infos gibt es beim Stadtsportbund, Rieke von der Heiden, Tel.: 02151 / 771021 oder E-Mail: rieke.vdheiden@ssb-krefeld.de

 

Die Startpunkte

TSV Meerbusch, Sportplatz am Windmühlenweg, Meerbusch-Bösinghoven (11,7 km)

SC Bayer 05 Uerdingen, Löschenhofweg 70 (9,7 km)

DRK Schwesternschaft, Hohenzollernstr. 91 (3,7 km)

TSV Bockum, Sportplatz Bockum Prozessionsweg 15 (8,6 km)

Fischelner Turnverein, Haltestelle Grundend, Eichhornstraße (7,6 km)

Fischelner Turnverein, Parkplatz am Sommerbad Neptun, Mühlenfeld 121 (4,5 km)

Hülser SV, Sportplatz Hölschen Dyk, Hölschen Dyk 46 (7,1 km)

DJK Forstwald, Sportanlage Bellenweg (4,7 km)

Verein für betagte Bürger, Startpunkt: Moerser Str. 43 (2,8 km)

Verberger TV, Startpunkt: Luiterweg 6, Turnhalle Luiter Weg (6,0 km)

CSV Marathon, Sportanlage Gladbacher Str.601 (3,1 km)

IG Altensport, Parkplatz TSK Tönisvorst, Ostring 1, St. Tönis (5,2 km)

Konkrete Informationen zu den einzelnen Startpunkten und -zeiten gibt es hier.

 

Die beteiligten Vereine

SC Bayer 05 Uerdingen

CSV Marathon

DKJ VfL Forstwald

Fischelner Turnverein

Hülser SV

TSV Meerbusch

TSV Krefeld-Bockum

Oppumer TC

IG Altensport

Sport für betagte Bürger Krefeld

Verberger TV

KG Verberg

Caritasverband für die Region Krefeld


Throwback Friday: 1. September 2012, Startschuss des TAR

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Wahnsinn, ein wenig muss man sich schon die Augen reiben: Genau heute vor fünf Jahren fiel der Startschuss des Transalpine-Run 2012, an dem die Seidenraupen Hendrik und Manu teilnahmen. Acht Tage, 320 Kilometer und 15.000 Höhenmeter lagen damals vor den beiden, die eigentlich über keine alpinen Erfahrungen verfügten. Einfach machen, so die Devise.

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Natürlich lag vor dem Start eine harte Vorbereitungszeit: Zunächst hatten sie auf den Hamburg-Marathon trainiert und dort jeweils neue Bestzeiten vorgelegt (die heute eine herbe Enttäuschung darstellen würden), ehe nach einer kurzen Regenerationsphase die wohl härtesten zwölf Wochen in ihrem Leben anstanden. Und dann folgte ja noch die Woche des Wettkampfs.

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Erinnern wir uns: Der Startschuss zur achten Austragung fiel am 1. September 2012 in Ruhpolding. Die Route führte über die österreichischen Orte St. Johann in Tirol, Kitzbühel und Neukirchen am Großvenediger, sowie die italienischen Etappenorte Prettau im Ahrntal, Sand in Taufers, St. Vigil und Niederdorf im Pustertal. Am 8. September erreichte die Läuferschar das Ziel in Sexten. Die 8. Austragung des legendären Etappenrennens war aber nicht nur wegen seiner Rekordlänge von 320 Kilometern und 15.000 Höhenmetern ein Event der Superlative: Noch nie war das Teilnehmerfeld mit Läufern aus 32 Nationen so international besetzt und noch nie war es so hart, als Team die Ziellinie zu überqueren.

Die Herren Hahn (links) und Kölker vor den Drei Zinnen in den Dolomiten.

Die Herren Hahn (links) und Kölker vor den Drei Zinnen in den Dolomiten.

Umso mehr freuten sich jene 450 Läufer, die nach acht Tagen das begehrte Finisher-Shirt überstreifen durften. Von 300 gestarteten Zweier-Teams, beendeten schließlich 175 Paare das Rennen gemeinsam, 82 Läufer mussten sich nach dem Ausscheiden ihres Teampartners als Individual-Finisher feiern lassen. Mit sieben Etappensiegen in Folge und zwei Streckenrekorden bildeten Philipp Reiter (GER) und Iker Karrera (ESP) das stärkste Zweiergespann. Das Team „Salomon International“ sicherte sich nach insgesamt 31:53 Stunden den Gesamtsieg des TAR. Das Team Seidenraupen brauchte etwas länger: 55 Stunden, 30 Minuten und 20 Sekunden. Machte den 43. Platz in der Männerkategorie und den 128. im Gesamt-Klassement. Dafür, dass wir ankommen und nicht Letzter werden wollten, aberganz okay.

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Wer mag, kann gerne noch in den alten Berichten und Fotos blättern (hier geht es los: https://seidenraupen.org/category/trailrunning/transalpine-run-2012/page/7/; die erste Etappe in Wort und Bild oder zum Beispiel dieser coole Artikel in der RP oder im Extra-Tipp sowie einige Videos: http://www.massivesportstv.com/Videos/Extreme/(vid)/829/(offset)/20 und http://4-seasons.tv/film/gore-tex-transalpine-run-2012-die-highlights).

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Die Seidenraupen im Ziel: TAR, rock on!

Und heute?

Viel interessanter bei einem Rückblick ist ja aber eigentlich die Frage, was die Protagonisten von damals heute so machen…

 

Hendrik

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Lisa ist zusammen mit Ehemann Hendrik erstmals einen Marathon gelaufen.

Henne hat vor wenigen Monaten seine langjährige Freundin Lisa geheiratet, mit ihr verbringt er mittlerweile auch die meiste Zeit beim Laufen. Der gemeinsame Vivawest-Marathon stellt dabei den vorläufigen Höhepunkt dar. Durch seinen Jobwechsel kommt Henne räumlich bedingt leider kaum noch dazu, morgens mit Manu zu laufen. Und ist Henne dann spät abends im Feierabend, hat Manu meist schon die Kilometer in den Beinen. Der letzte gemeinsame Lauf liegt so leider Monate zurück.

 

Eva und Manu

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Eva und Manu beim Zugspitz-Halbmarathon 2016.

Auch die beiden haben geheiratet. Ende Oktober wird die Zeit fürs Laufen wohl knapper werden, dann nämlich wird Töchterchen Lou geboren. Zuvor ist Manu noch einmal beim Köln-Marathon als 3h-Pacemaker am Start, eine Schallmauer, die er nun schon mehrfach gebrochen hat. Eva hat derweil den Umständen entsprechend auf Walken umgestellt. Die beiden wird man dann wohl öfters mit dem Mountain-Buggy sehen.

 

Weggefährten von damals

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Harry (rechts) war bei der 4Trails-Etappe drei mit dabei…

Einige wenige verliert man dann doch nicht aus den Augen, allen voran Harry Grubert, mit dem Manu bis heute eine gute Freundschaft verbindet. Harry hat vor einem Jahr seine Nici geheiratet, und die Kölkers waren sehr froh, bei dieser Hochzeit dabei sein zu können. Mittlerweile ist Sohnemann Tim auch schon ein paar Wochen auf der Welt und wir können es kaum erwarten, wenn er mit Lou gemeinsam die Berge hochkraxelt (während Harry und Manu auf der Hütte zehn Halbe konsumieren).

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Koen und Andrea rockten mit!

Den anderen des Teams Running Prezel, Koen, konnten wir bei Nicis und Harrys Hochzeit erstmals seit langer Zeit wiedersehen, hat ebenfalls sofort wieder gepasst. Er hat mittlerweile die Laufschuhe gegen das Stand-Up-Paddel getauscht.

Den dritten Krefelder beim TAR2012, Stefan, hat Manu zuletzt vor einem Jahr (oder so) getroffen. Noch immer erzählt man zwischen Ruhpolding und Sexten von diesen unglaublichen Schnarchgeräuschen 😉 Er hat übrigens kürzlich den UTMB gerockt – krasse Sache.

Christopher vom Team Pfälzer Buwe war wie Manu beim 4Trails dabei, danach verlor sich leider seine Spur.

Tristan, der verrückten Aussie, der in 52 Wochen in 52 Ländern 52 Marathons lief und sich damit den Frust seines Jobverlusts von der Seele lief, ist mittlerweile zweifacher Vater. Er ist noch immer eine Laufsport-Ikone in Down Under. Über Facebook schreibt man sich gelegentlich…ebenfalls über Facebook sieht man hin und wieder die Gensers, Franzi und ihren Bruder Florian. Beide, wie es scheint, immer noch sehr sportlich unterwegs.

Und die Sieger von damals, Philipp Reiter und Iker Karrera? Philipp ist immer noch schwer aktiv, klettert, rennt, fährt Ski, macht eigentlich alles, nämlich auch fotografieren währenddessen. Bei Iker dagegen verliert sich seine Spur ab 2014 – er ist jetzt aber auch schon 42 Jahre alt, und daher nicht mehr ganz der Jüngste… 😉 Was ich mich gerade frage: War Andi Menz eigentlich damals auch dabei?


SRC2017: Fotografen gesucht

Seit Jahren gehört Stefan Juretzko zum festen Inventar beim Seidenraupen-Cross. Stets fing er auf dem Hülser Berg und im Zielbereich die Szenen des Tages mit seiner Kamera ein – nun hat er am 22. Oktober aber Urlaub gebucht (wer hat das eigentlich genehmigt??? 😉 ).

Aus diesem Grund suchen wir noch einen (gerne auch mehrere) Personen, die sich beim Seidenraupen-Cross in den Wald (oder sonstwohin) stellen, über eine gute Kamera und das entsprechende Talent verfügen, und vor allem Bock haben, uns mit den Fotos zu beliefern. Meldet euch unter seidenraupen_krefeld@gmx.de!


Der Swarm setzt sich in Bewegung

Lange hat es gedauert, jetzt geht es endlich los: Der Swarm setzt sich in Bewegung, oder besser gesagt: Das Crowdfunding für die Swarm Proteinriegel ist heute gestartet. Binnen weniger Stunden sind schon knapp 12.000 Euro zusammengekommen. Wir sind heute dabei, wenn die dazu passende Crowdfunding-Party in Köln startet.

In den kommenden Tagen/Wochen werden wir immer mal wieder über diese spannende Sache berichten. Und am 22. Oktober kommt ihr dann selber in den Genuss, die Riegel zu probieren. Swarm wird nämlich beim Seidenraupen-Cross dabei sein und euch die Tanks wieder auffüllen.

Waaaaaaaaaaaaaas, noch gar nicht angemeldet? Dann hier lang >>> ANMELDUNG 

 


Bayer-Triathlon mit Obstbrand im Rachen…

Mit dem Geschmack verschiedener Obstbrände, konsumiert am Vorabend, ist Seidenraupe Manu beim 30. Bayer-Triathlon am Elfrather See am Start gewesen. „Das war ein grandioses Vergnügen“, so Kölker müde lächelnd. Er war als 61. (von 156 Startern) im Ziel, seine Zeit von 2:33:35 ist so lala (aber immerhin eine Minute besser als 2016). In der M35 belegt er den 13. Platz.

Das Schwimmen war erneut eine Katastrophe: 37:07 Minuten benötigte er für die 1500 Meter (immerhin nicht letzter). Auf dem Rad verbrachte er 1:13 Stunden (40 Kilometer) und verbesserte sich von Platz 142 auf 105. Die abschließenden zehn Kilometer wurden in 43:26 Minuten gelaufen, was immerhin die 15. schnellste Zeit darstellt. Alles natürlich inklusiver verbummelter Minuten in der Wechselzone (Nummer falsch herum und verheddert, Ausgang zum Laufen nicht gefunden) > OMG. Da konnte nur noch die perfekte Nachziel-Verpflegung helfen 😉


Heimspiel: 30. Bayer-Triathlon am Elfrather See

Wenn sich eigentlich unsportliche Krefelder plötzlich in hautenge Anzüge zwängen und fokussiert auf einen Tag hinarbeiten, dann steht der Bayer-Triathlon am Elfrather See wieder vor der Tür. Natürlich sind am Sonntag, 27. August, auch wieder viele Cracks der Szene mit dabei, doch der Großteil der über 1300 Teilnehmer kommt aus der „normalen“ Bevölkerung. Sie lassen sich „einfach nur so“ von Krefelds größter Sportveranstaltung anlocken. Daher liegt der Fokus bei der 30. Auflage am E-See auch klar auf dem Breitensport.

Triathlon am Elfrather See

Triathlon am Elfrather See. Foto: Stadt Krefeld

„Das ist korrekt, daher haben wir vor einiger Zeit auch den Tagesablauf etwas verändert, um noch attraktiver für die Starter und die rund 5000 Zuschauer zu sein“, sagt Julien Thiele vom Ausrichter SC Bayer Uerdingen. Der Verein verzichtet auch ganz bewusst darauf, Profi-Athleten einzukaufen, wie dies in der Vergangenheit immer mal wieder geschehen ist. 250 ehrenamtliche Helfer der Triathlon-Abteilung des SC Bayer stemmen die Mammut-Organisation. Mitmachen ist für die Bayer-Triathleten daher ausgeschlossen.

Von den Seidenraupen sind zwei Mann dabei: Manu geht über die Olympische Distanz (Start 8.35 Uhr), Moritz wird als Helfer mitanpacken.

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Die Strecke des Bayer-Triathlons.

Die Startzeiten

1. Start 8:00 Uhr Olympische Distanz Staffel/ Landesliga Süd

2. Start 8:15 Uhr Olympische Distanz Masters

3. Start 8:35 Uhr Olympische Distanz M JUN – 45

4. Start 8:50 Uhr Olympische Distanz M 50 – 70 / alle Frauen

5. Start 11:30 Uhr SWK Mannschaftssprint NRW Liga alle Frauen

6. Start 12:30 Uhr SWK Mannschaftssprint NRW Liga alle Männer

7. Start 13:45 Uhr Sprinttriathlon + Feuerwehr alle AK, m, w

8. Start 13:50 Uhr Volkstriathlon alle Frauen

9. Start 14:35 Uhr Volkstriathlon M 45 – 75

10. Start 14:45 Uhr Volkstriathlon M JA – 40

11. Start 15:15 Uhr Bayer Staffeltriathlon


Sarah will oberster Ninja Warrior werden

Aufmerksame Leser werden auf dieser Seite den Namen Sarah Kopp schon ein paarmal gelesen haben: Egal, ob die Personal-Fitness-Trainerin einige Seidenraupen beim FACT quälte, uns in ihrem eigenen Studio am Luisenplatz durch die Mangel nahm oder uns die Krefelder Bewegungsparks erläuterte, stets machte sie nicht nur einen super-sympathischen, sondern auch äußerst fitten Eindruck. Und darauf kommt es nun an: Sarah will die zweite Staffel der RTL-Show „Ninja Warrior Germany“ gewinnen – und einen ersten großen Schritt hat sie bereits geschafft: Sie konnte sich unter den 13.000 Bewerbern durchsetzen, ist also eine von nun nur noch verbleibenden 350 Athleten. Wie weit sie es geschafft hat? „Das darf ich leider nicht sagen“, sagt sie geheimnisvoll und bewahrt Stillschweigen.

Ninja Warrior Germany

Sarah Kopp will die zweite Staffel von „Ninja Warrior Germany“ gewinnen.

Die Aufzeichnung erfolgte nämlich schon im Juni, seit der vergangenen Woche zeigt RTL endlich die Show (samstags um 20.15 Uhr). Am 9. September wagt sich dann Sarah für alle sichtbar aufs Parkett. Wobei, Parkett ist nicht ganz richtig. Die 36-Jährige musste einen Parcour überwinden, der es in sich hat. Springen, hangeln, schwingen oder rennen – das waren nur einige der Aufgaben, die sie zu meistern hatte. Bei „Ninja Warrior Germany“ kommt es eben nicht nur auf die reine Stärke an, sondern auch auf Beweglichkeit und Koordination.

Ninja Warrior Germany

Sarah Kopp im Parcour von „Ninja Warrior Germany“.

Wirft man ihren Trainingsehrgeiz, ihre Fitness und den eigenen Anspruch in eine Waagschale, kann der Kenner davon ausgehen, dass sie es weit geschafft hat – alles andere wäre wohl auch für sie eine herbe Enttäuschung. Denn die vergangenen Monate standen eigentlich ständig im Zeichen des Ninja Warrior-Trainings. Wer ihr auf Facebook (sarah.kopp.56), Instagram (sarahkopp56) oder sonstigen sozialen Netzwerken im Internet folgt, konnte quasi live dabei sein: Da wurden Treppen nicht gegangen, sondern gehangelt. Sie kletterte an Baumstämmen entlang, zog sich an Metallstreben hoch oder stemmte mal eben ihre Trainingspartner.

Ninja Warrior Germany

Ausruhen? Gibts für für die Power-Frau Sarah Kopp eigentlich nicht…

Dass das Training nicht spurlos an ihr vorübergeht, liegt auf der Hand: Jede Faser ihres Körpers strotzt vor Kraft, ihre 168 Zentimeter wirken wie Stahl, ohne allerdings in Richtung Body-Building zu gehen. RTL verpasste ihr schließlich auch den Beinamen „Muskel-Wumme“.  „Mein Körper war harte Arbeit. Da habe ich mich sehr gequält. Entweder ganz oder gar nicht“, erklärt sie.

Lassen wir uns also überraschen, ob wir bald sagen können, dass uns die Siegerin von „Ninja Warrior Germany“ trainiert hat. Woooohaaah!

 

So funktioniert die Show „Ninja Warrior Germany“

In jeder der insgesamt sieben Vorrunden von „Ninja Warrior Germany“ 2017 treten 50 Athleten im ersten, sechsteiligen Parcours an. Die Finisher dieses Parcours, bzw. mindestens 20 Athletinnen/Athleten, dürfen sich in der anschließenden Semifinalqualifikation mit fünf weiteren Hindernissen nochmals beweisen. Schaffen den Parcours weniger als 20 Teilnehmer, qualifizieren sich jene Athleten, die in der kürzesten Zeit am weitesten gekommen sind.

Die 56 besten Teilnehmer aus den Vorrunden (acht Athleten aus jeder der sieben Sendungen) schaffen es schließlich ins Halbfinale. Dort warten neun weitere neue Hindernisse auf sie.

Im großen Finale von „Ninja Warrior Germany“ stehen schließlich die besten 28 Athleten. Sie kämpfen um den Titel „Ninja Warrior 2017“. Dafür müssen sie einen alles abfordernden Final-Parcours mit 18 Hindernissen bezwingen.

An dessen Ende steht der über 20 Meter hohe „Mount Midoriyama“. Nur, wer es im Finale bis auf den „Mount Midoriyama“ schafft, wird der erste deutsche „Ninja Warrior“ und sichert sich neben dem Titel die Siegprämie in Höhe von 200.000 Euro.

Ninja Warrior Germany“ 2017 in Zahlen und Fakten

  • 13.000 Menschen haben sich beworben, 2.000 wurden gecastet.​
  • 350 Athleten treten in der Show an, 28 kommen ins Finale.
  • 38 Sportler sind zum zweiten Mal dabei – darunter auch Oliver Edelmann, der „Last Man Standing“ aus 2016.
  • 18 Athleten stammen aus Österreich, 13 aus der Schweiz, und je einer aus Großbritannien und den USA.
  • 59 Jahre alt ist Rainer Pacholek aus Marl – damit ist er der älteste Teilnehmer in dieser Staffel. Er tritt in Show 4 an.
  • 50 Jahre alt ist die älteste Frau unter den Teilnehmern. Daniela Baumann aus Richterswil/Schweiz ist in Folge 6 dabei.
  • 18 Jahre jung ist die jüngste Teilnehmerin. Schülerin Annika Werner aus Hilden, die erst am 1. Juni 2017 ihren 18. Geburtstag feierte, geht in Show 1 an den Start geht.

Die Hindernisse

In der zweiten Staffel von „Ninja Warrior Germany“ werden 37 verschiedene Hindernisse in allen Vorrunden und Semifinalqualifikationsrunden in unterschiedlichen Kombinationen bezwungen. Dabei sind drei Viertel der Hindernisse neu oder neu miteinander kombiniert.

9 weitere Hindernisse müssen im Halbfinale, 19 im Finale überwunden werden, um der erste deutsche „Ninja Warrior“ zu werden.

Das Hindernis „Die Wand“ hat zwei verschiedene Höhen: 4,25 Meter für die Männer, 4 Meter für die Frauen.

 

Die Parcours-Regeln

  • Jeder Teilnehmer hat nur eine Chance, den Parcours zu bezwingen.
  • Der Parcours darf nur mit Schuhen betreten werden. Guter Grip ist bei vielen Hindernissen von Vorteil. Die Schuhe müssen während des gesamten Parcours anbehalten werden.
  • Es sind keine Hilfsmittel erlaubt wie zum Beispiel Handschuhe, Magnesia, Talkum oder Liquid Chalk.
  • Jeder Körperschmuck (Ringe, Ketten, Piercings etc.) muss wegen der Verletzungsgefahr vor dem Auftritt abgelegt werden.
  • Kostüme sind grundsätzlich erlaubt. Einzelne Teile des Kostüms/Requisiten können aus Sicherheitsgründen vor dem Start abgelegt werden.
  • Für jedes einzelne Hindernis gibt es gesonderte Regeln, die zu beachten sind. So dürfen Hindernisse in der Regel nur an den roten Flächen berührt werden. Der Seitenrand darf grundsätzlich nicht betreten werden.
  • Jeder Kontakt mit dem Wasser (auch von Haaren, T-Shirts und anderen Kleidungsstücken) und jeglicher Verstoß gegen die allgemeinen oder einzelnen Hindernisregeln führen zum Aus. (Quelle: www.rtl.de)

 


Freundschaftslauf Venlo-Krefeld am 16. September

Der „beliebte“ Freundschaftslauf zwischen Venlo und Krefeld geht in seine dritte Runde: Am Samstag, 16. September, machen sich die Läufer „beider“ Kommunen erneut auf, die Partnerschaft zwischen den beiden Städten zu pflegen. In diesem Jahr geht es wieder von Venlo nach Krefeld. Krefelder Läufer nehmen dafür um 8 Uhr den Zug ab Krefeld HBF (Treffpunkt am Gleis; Ankunft in Venlo um 8.56 Uhr). Start ist dort um 9.10 Uhr.

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Schnappschuss vom 1. Freundschaftslauf 2014.

Es ist die dritte Auflage des Laufes, der sich über 33 Kilometer erstreckt, und sich daher bestens für alle Läufer des Köln-Marathons als letzte lange Tour eignet. Gelaufen wird in einem lockeren Tempo zwischen 5.10 und 5.30 min/KM, je nach dem, wie die Gruppe so drauf ist. Zur Gruppe: Jeder kann mitmachen, ausdrücklich auch Läufer aus Venlo, die man bei den Auflagen 2014 und 2016 bislang schmerzlich vermisst hat. Im ersten Jahr machten sich vier Krefelder auf den Weg von Venlo nach Krefeld. In Grefrath kamen einige weitere Läufer hinzu. 2016 war es dann ein Krefelder Trio, diesmal ging es von Krefeld in die Niederlande.

Die Strecke führt zunächst aus Venlo heraus, durch die Groote Heide und am Flugplatz vorbei. Wenig später wird die Landesgrenze überschritten, ehe auf der linken Seite Schloss Krickenbeck auftaucht. Zwischen den Krickenbecker Seen hindurch laufen die Sportler nach Hinsbeck und wenig später auf dem Bahnradweg nach Grefrath. Über malerische Felder geht es dann nördlich von St. Tönis nach Krefeld. Hier ist die Strecke zu sehen.

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Im Ziel: Adam (rechts) und Manu beim 2. Freundschaftslauf, diesmal von Krefeld nach Venlo.

Interessierte Läufer, die nicht die komplette Strecke laufen wollen, können natürlich auch zwischendurch einsteigen. Als Einstieg eignet sich zum Beispiel nach 7,5 Kilometern das Info-Zentrum Krickenbecker Seen, Krickenbecker Allee 36, nach 15,2 Kilometern das Rathaus von Grefrath, Rathausplatz 3, nach 19 Kilometern die Kreuzung Butzenstraße/Kempener Außenring, nach 24 Kilometer die Kunstgießerei Pasch, Unterweidener Straße 34, oder nach 27 Kilometern die Kreuzung Krefelder Weg/Unterweiden.

 


Wow: Schon 170 Anmeldungen für den Seidenraupen-Cross

Schon 170 Anmeldungen für den Seidenraupen-Cross 2017 – das kann sich mehr als sehen lassen, schließlich wird die fünfte Auflage erst am Sonntag, 22. Oktober, gestartet. Neben aktuell 32 Teilnehmern aus Krefeld stammen die übrigen aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland. Die weiteste Anreise nimmt ein Läufer aus Zürich auf sich. Über 100 der Starter sind aus einem bestimmten Grund in Krefeld.

Sie kommen aus Augsburg und München, aus Kiel, Wilhelmshaven und Husum, aus Schwerin, Hamburg und Nürnberg – und sind alle Mitglieder des deutschlandweiten Vereins „Laufen gegen Leiden“. Der Club vereint vegane Läufer – und hat einen Tag vor dem Seidenraupen-Cross hier seine Jahreshauptversammlung. „Zahlreiche unserer Mitglieder kommen aus dem Ruhrgebiet, da liegt Krefeld sehr günstig. Toll, dass wir das auch direkt mit der Idee unserer Kuckucks-Läufe verbinden können“, sagt Mark Hoffmann. Was dahinter steckt, werden wir in einem späteren Bericht noch erklären. 😉

Du bist noch nicht angemeldet? Dann schnell hier lang: http://my6.raceresult.com/67863/?lang=de


Auf dem Rad und am Ball: Seidenraupen gehen fremd

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Wir wissen nicht, was Moritz hier für Pillen genommen hat, aber sie scheinen gewirkt zu haben.

Die Seidenraupen haben das vergangene Wochenende zu einigen Seitensprüngen genutzt und mal nicht die Laufschuhe geschnürt: Moritz bretterte im Team „Rapid Ramirez“ beim 24h-Mountainbike-Rennen in Duisburg über Stock und Stein, während Mitch (Tennisfreunde Fischeln) und Manu (Teen Pilstrinker) bei den Kleinfeld-Open aktiv waren.

Mit sieben weiteren Höllenhunden kam Moritz am Ende des Rennens im Landschaftspark mit 72 absolvierten Runden auf den 14. Platz. Scheint ne runde Sache gewesen zu sein, wie man an seinem zufriedenen Gesicht erkennen kann 😉

Mitch und Manu hatten dagegen mal wieder die Kleinfeld-Open vor der Brust – jenes Fußball-Turnier, bei dem Jahr für Jahr 16 Mannschaften antreten und am Ende der TC Bovert gewinnt. So auch in diesem Jahr. Die Wasser-ohne-Kohlensäure-Trinker aus Meerbusch hatten im Halbfinale Glück, dass die Pilstrinker einfach nicht das Tor trafen und retteten sich ins Neun-Meter-Schießen. Hier agierten Kölkers Pilstrinker zu großzügig, so dass der TCB ins Finale einzog. Dort hätten auch gerne die TFF gestanden. Sie wiederum scheiterten im Neun-Meter-Schießen am Titelverteidiger Dohmes & Golomb.

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Manu nimmt einen großen Schluck aus dem Pokal für den dritten Platz.

Da es beide Teams scheinbar nicht aus neun Meter können, entschied man sich spontan, den Kampf um Platz drei in genau dieser Disziplin auszutragen, um quasi für das kommende Jahr zu üben – mit dem besseren Ende für die Pilstrinker, die später einmal mehr auf der Player’s Night ihren Mann standen.