Wir laufen und laufen und laufen und laufen

Ausrüstung

Summsumm nun auch auf dem Weihnachtsmarkt

Brauner Krake trifft auf Summsumm – den Seidenraupen-Honig. Wer diese starke Mischung erleben will, muss eigentlich nur auf das „Made in Krefeld“-Special des Weihnachtsmarkts gehen, dort Hütte sieben suchen und wird fündig. Unseren beliebten Honig gibt es hier für sechs Euro.

Summsumm

Darf nach einem Lauf im Winter nicht fehlen: Summsumm, der Honig der Seidenraupen.

Der Krefelder Gastronom „Fritz“ ist erstmals bei MIKS dabei. Das Café „Brauner Krake“ am Westwall errichtet während der Weihnachtszeit eine „Dependance“ auf dem Dio-Platz und bietet direkt gehandelte Schokoladen aus aller Herren Länder, mehr als nur „Fair“ an. Braun, heiß und lecker lautet die Devise für echte Trinkschokolade und Kaffee vom Crefelder Röstmeister.

Sein Angebot wird erweitert durch Bratapfelschnecken und weitere süße Leckereien der Krefelder Bäckerei Ullrich sowie unserem Honig aus der Imkerei Dungradtshof am Stadtwald. Unterstützt wird er von den Freischwimmern e.V., die das historische Jugendstilbad auf der Neusser Straße vorstellen. Hört sich alles verdammt lecker an > Also hin!!!


Die Katze ist ausm Sack: Das SRC2019-Shirt!!!

Die Vöglein zwitscherten es schon länger von den Dächern, jetzt ist die Katze ausm Sack: Wir präsentieren stolz das Shirt zum Seidenraupen-Cross 2019.

Mit dem Teil sind wir modischer als je zuvor, passt es doch voll in den Trend des sogenannten „Athleisure“. Heißt, ihr könnt das Shirt, das in einem waldigen grün daher kommt und normal ausfällt (es gibt auch einen speziellen Schnitt für Frauen), nicht nur beim Sport tragen, sondern auch einfach so. Es stammt zwar aus dem Bereich „Funktion“, bietet aber mit 35% Baumwolle auch die Möglichkeit, es in der Freizeit zu tragen. Wie ihr wollt!

Bestellen kann man das Shirt (für 22 Euro) bei der Anmeldung, oder aber mit einer kurzen E-Mail an seidenraupen_krefeld@gmx.de. Größe bitte nicht vergessen.

Damit das Shirt auch garantiert am Raceday (6.10.) vorliegt, brauchen wir die Bestellung bis Montag, 23.9., 18 Uhr. Alle Bestellungen, die danach eingehen, werden natürlich auch bearbeitet, hier können wir aber nicht garantieren, dass diese Shirts dann auch bis zum 6.10. fertig sind. Wir werden ein paar Shirts auch am Raceday vorrätig haben, aber eben nur ein paar. Bestellungen nehmen wir vor Orr aber auch an.


Watt gibbet auf die Rippen?

Wer rennt, braucht später auch was auf die Rippen. Doch was soll es sein? Jahr auf Jahr fragen wir uns, was ankommt. Dabei sind wir auch schon einige Male auf Sachen sitzen geblieben, die wir dann leider wegschmeißen mussten. Also: Sagt, was ihr wollt, und wir schauen, wie/ob wir es realisieren können. Hier gehts zur Umfrage.


SRC-Teilnehmer können jetzt bei Intersport Borgmann sparen

Noch nicht das richtige Outfit für den Seidenraupen-Cross am 6. Oktober im Schrank? Oder fehlen dir die richtigen Schuhe? Dann gibt es hier eine gute Nachricht: Unser Partner Intersport Borgmann (Königstraße 78) gibt allen Seidenraupen-Cross-Teilnehmer einen Rabatt von 15 Prozent auf Laufbekleidung und Schuhe.

Einfach in den Laden, shoppen und an der Kasse erwähnen, dass ihr für den SRC gemeldet seit. Nach einem kurzen Check habt ihr gutes Geld gespart. Das Angebot gilt natürlich nur für den Eigenbedarf und nur auf vorrätige Ware.

Die Aktion läuft vom 1. September bis zum 5. Oktober.


Road to Oslo: Welcher Schuh für den 80 KM Asphalt-Wald-Geröll-Mix?

Normalerweise bin ich nicht der Schuh-Shopper im Internet. Neben dem Aspekt, lieber den regionalen Handel zu unterstützen, muss ein Schuh schließlich passen. Doch wie viele Paare sollen es werden, wenn man noch nicht genau weiß, welches Modell es überhaupt werden soll? Pro Modell zwei oder drei, um auch die richtige Größe zu finden? Das große Problem: Ich würde es in der Kürze der Zeit wohl nicht schaffen, alle gewünschten Schuhe bei regionalen Anbietern testen zu können.

trail Magazin – Titelbild Ausgabe 3/2019

Glücklicherweise kristallisierten sich aus dem Laufschuh-Test des Trail-Magazins (Ausgabe 3 Mai/Juni 2019) vier Modelle heraus, von denen ich bei drei Marken meine Größe kannte: Als Adidas-Träger zeigte ich mich hocherfreut, dass zwei Modelle der Herzogenauracher als gut empfunden wurden, der Adidas Terrex Agravic XT GTX und der Adidas Terrex Agravic Boa. Hinzu kam der Salomon Sense Pro 3 und als gefühlter Testsieger der La Sportiva Kaptiva. Das Einsatzgebiet: Der Ecotrail Oslo 80 km. Kein hochalpines Profil, trotzdem aber knapp 2000 HM. Viel Wald, aber auch 15 bis 20 km Asphalt. Natürlich verfüge ich über eine breite Palette an Schuhen und Trailschuhen, doch der Mix aus Geröll, Wald und vor allem Asphalt erschien mir für meine bisherige Latschen als too much. Vor allem meine Trailschuhe sind alle eher etwas für alpine Trails mit wenig Asphalt-Anteil.
Übrigens: Sprengung und Gewicht waren mir egal, ich komme mit sehr vielen Modellen zurecht.

Zur Auswahl (von links) La Sportiva Kaptiva, Adidas Terrex Agravic XT GTX, Adidas Terrex Agravic Boa oder Salomon Sense Pro 3.

Passform
Innerhalb weniger Tage waren die Schuhe da – und siehe da: Alle passten. Und wie: Beide Adidas schmiegten sich an meinen Fuß wie eine Socke, der Kaptiva packte meinen Fuß, als wären die beiden füreinander geschaffen. Lediglich der Salomon steckte ein wenig nach, er versuchte nicht sofort ein Aha-Gefühl.
Punkte für beide Adidas und den Kaptiva.

Der Boa sieht tatsächlich so geil aus, der Agravic XT ist bei mir blau. Foto mit ausdrücklicher Genehmigung des Trail-Magazins.

Aussehen
Ist mir in der Regel eigentlich schnurzpiepe, vor allem im Gelände, wenn eh nach wenigen Kilometer der Schmutz überwiegt. Dennoch: Der Adidas Terrex Agravic Boa sieht einfach verdammt geil aus. Diese Mischung aus rot und blau lässt Herzen höher schlagen. Der Kaptiva wirkt ungewöhnlich, aber das zeichnet ihn auch hier aus. Der Adidas Terrex Agravic XT GTX und der Sense Pro 3 sind schlicht und solide, mehr aber auch nicht.
Punkte für den Boa und Kaptiva.

Obermaterial
Lobte ich gerade noch den Adidas Terrex Agravic Boa, so hat dieser hier deutliche Nachteile. Auf dem Mittelfuß hat er ein äußerst dünnes Material, das keinem Stein widerstehen könnte. Kann man auf der Straße mögen, im Gelände aber ein absoluter Fail. Der Adidas Terrex Agravic XT GTX und der Salomon bestechen dagegen mit einem robusten, aber nicht zu festen Material. Was der Kaptiva bietet, ist ebenfalls sehr angenehm und dürfte sehr ausdauernd sein. Ist das schwierig…
Punkte für den Terrex Agravic XT GTX, den Kaptiva und den Salomon, Minuspunkte für den Boa.

Foto mit ausdrücklicher Genehmigung des Trail-Magazins.

Schnürung
Der Adidas Terrex Agravic Boa punktet hier wieder. Das Boa-System ist einfach klasse: Ein wenig drehen und zack sitzt der Schuh. Fraglich nur, wie es sich nach hunderten Kilometern Outdoor verhält. Salomon bietet sein gewohntes Schnellschnür-System, das sich bewährt hat. Kennt man, ist einfach super. Die beiden anderen kommen mit „normalen“ Schnürsenkeln daher.
Punkte für den Boa und den Salomon.

Sohle und Dämpfung
Hier sollte es einfach stimmen, denn was bringt der beste Look, das robusteste Obermaterial oder die cleverste Schnürung, wenn sich die Sohle nach ein paar Kilometern in Luft auflöst oder sie einfach viel zu hart ist. Laut Trailmagazin ist der Adidas Terrex Agravic XT auch für nassen Asphalt geeignet, bei seinem Boa-Kollege kann ich mir das auch vorstellen, hier macht die Sohle einen weichen Eindruck – beide kommen übrigens mit der bewährten und von mir sehr geschätzten Boost-Dämpfung daher. Ausdrücklich geeignet für Schotter- und Asphalt-Passagen ist laut Trail-Magazin aber vor allem der Sense Pro 3, dessen Sohle sich auch nicht als sooo hart wie zum Beispiel beim S-Lab Sense zeigte. Der Kaptiva hat eine kleine Legende dabei, die ihn als Profi auf den knackige Trails ausweist, für Asphalt jedoch nur bedingt geeignet scheint.
Punkte für Salomon und die beiden Adidas

Mein Modell des Sense Pro 3 kam in Schwarz daher. Foto mit ausdrücklicher Genehmigung des Trailmagazins.

Facebook
Warum nicht die Masse fragen? Und so stellte ich die Frage nach dem besten Schuh für diesen Zweck aus den vier gewählten Modellen in der Gruppe „Berg- und Trailläufer dieser Welt“. 24 Kommentare gab es, einige davon gingen zu gänzlich anderen Modellen, andere waren wenig förderlich. Drei jedoch empfahlen den Sense Pro 3.
Punkte für ihn.

Preis:
Der große Vorteil beim Online-Shopping ist der breite Vergleich von Preisen. Die im Trail-Magazin genannten Preise stimmten daher nicht komplett, lediglich der Kaptiva war nirgendwo günstiger als 139 Euro. Der Boa kostete im günstigsten Fall 117 Euro, der Salomon 103 Euro, der Adidas Terrex Agravic XT GTX 98 Euro.
Punkte für den Adidas Terrex Agravic XT GTX und den Sense Pro.

Ergebnis
Verdammt, am liebsten hätte ich alle vier behalten. Jeder hatte Vor- und wenig Nachteile, alle vier waren einfach der Hammer, was mir auch zeigte, wie gut dieser Test im Trailmagazin war bzw. ist.
Nach allem Für und Wider für den genannten Zweck landete ich schließlich beim Salomon. Ausschlaggebend war die Sohle, das robuste, aber trotzdem angenehme Obermaterial, die Erwähnung im TM über die Eignung auf Asphalt und die positiven Stimmen bei der Facebook-Abfrage.
Er setzte sich letztlich gegen den Adidas Terrex Agravic XT GTX durch, der mein zweiter Favorit war. Beim Boa störte mich einfach das sehr sehr weiche Obermaterial, und der Kaptiva erschien mir für den Zweck einfach nicht geeignet. Ich glaube, er wäre es geworden, stünde ein alpiner Trail an, was auch zeigt, dass der Preis das wenig ausschlaggebenste Argument war.

Die ersten Läufe
Nach rund zwei Wochen mit den Schlappen zeigt sich, dass sie tatsächlich gut im Mix funktionieren. Ich hatte sie auf einer 25 KM-Runde durch Parks an, habe sie auf Straßen getragen und war auch einmal auf Krefelds höchstem natürlichen Berg, dem Hülser Berg (immerhin 67 Meter hoch). Wirkliche Trails gibt es bei uns leider nicht, hier bleibt ein Ergebnis also offen.
Etwas schwammig kam er mir auf sehr weichem Waldboden vor, es war aber auch echt verdammt matschig. Die Anstiege am Berg meisterte er ohne Probleme und auch auf der Straße machte er eine gute Figur. Ich glaube, die Wahl war gut – aber das bestätigt sich jetzt in Oslo.

Ein dickes Danke geht an das Trailmagazin, das nicht nur einen tollen Test geliefert hat, sondern auch den Abdruck der Testberichte auf http://www.seidenraupen.org gestattet.


Hell yeah: SRC2018-Shirt erinnert an Iron Maiden

Leck mich inne Täsch – endlich präsentieren wir euch das diesjährige SRC-Shirt. Bekanntlich heißt es bei uns stets „Run to the hills.“ ⛰🏃🏼‍♀️🏃🏼‍♂️⚡️

Und da haben wir uns an Iron Maidens gleichnamigen großartigen Song erinnert. Passt ja irgendwie wie die Faust aufs Auge. Daher kommt das SRC-Shirt nun also im Stile der britischen Altrocker daher, die mit dem Song 1982 an die westliche Besiedlung von Nordamerika und den häufig daraus resultierenden kriegerischen Auseinandersetzungen mit den Ureinwohnern erinnerten.

Auf dem Ärmel zeigen wir zudem zusammen mit der Firma Willpower Kante gegen Rassismus. Von dort stammt das Logo, das wir freundlicherweise nutzen dürfen. Nochmals danke.

So bekommt ihr das Shirt

Wer das Shirt direkt mit der Anmeldung bestellt hat, erhält es auf jeden Fall am Raceday. Wer mit dem Gedanken liebäugelt, sich noch eins zu bestellen, kann dies verbindlich nachholen. Schreibt uns dafür eine E-Mail an Seidenraupen_krefeld@gmx.de, in der ihr uns Menge und Größe mitteilt. Wir wiederum teilen euch mit, wohin die 20€/Shirt überwiesen werden müssen.

Damit am 21.10. auch diese Shirts ausgegeben werden können, bitten wir um eine Bestellung bis zum 10.10. Wer danach bestellt, bekommt sein Shirt wahrscheinlich erst nach dem SRC.

Einige wenige Exemplare werden wir am 21.10. allerdings auch vorrätig haben, verlassen sollte man sich darauf aber nicht.

Die Shirts fallen übrigens normal aus. Sie stammen von der Intersport-Eigenmarke Protouch (solange der Vorrat reicht), für Frauen gibt es einen entsprechenden weiblichen Schnitt. Wer sich unsicher ist, kann bei Sport Borgmann zur Anprobe vorbeihuschen.


BaSpo öffnet bis Sonntag die Tore

Dass Ali und Marcus zuletzt seltener in Laufschuhen gesehen wurden, hat durchaus seinen Grund. Sie organisieren die BaSpo, Deutschlands erste Ballsportmesse, die am Wochenende in Dortmund stattfindet. Es ist ein Event für die ganze Familie zum Mitmachen und Selberausprobieren.

baspo

Ab Freitag steht die größte Multifunktionssporthalle der Welt in der Messe Westfalenhallen Dortmund. 10 Ballsport-Arenen, 4 Action-Courts und dazu noch jede Menge weitere Sport-Attraktionen. In den BaSpo-Erlebniswelten können sich Sportbegeisterte in über 20 verschiedenen Ballsportarten austoben, sich mit den Stars der Szene messen und wertvolle Tipps & Tricks abholen. So etwas gab es noch nie. Drei Tage Action total vom 29. Juni bis 1. Juli. Prominentester BaSpo-Botschafter ist Neven Subotic.

Ali Celik

Ali Celik gibt Gas…

Eishockey, Fußball, Basketball, Handball, Badminton, diverse Trendsportarten, Tischtennis, Baseball, Football, eSports, Golf, Rollhockey uvm. Du willst wissen, welche Sportart dir wirklich am meisten liegt? Dann ist die BaSpo der ideale Ort für dich. Der Messebereich, in dem man für sich oder seinen Verein günstig einkaufen kann, rundet das Angebot ab.

Doch nicht nur die Erlebniswelten und im Messebereich geht es rund, sondern auch im Forum. Jetzt hat auch Christian Titz sein Kommen zugesagt und führt die Riege der namenhaften Forumsteilnehmer an. Hier treten an drei Tagen jede Menge prominente Speaker auf und beleuchten das Thema Ballsport von den unterschiedlichsten Seiten.

Mehr Infos gibt es unter www.baspo.de

Das ist die BaSpo
Die BaSpo findet erstmals vom 29. Juni bis 1. Juli 2018 in der Messe Westfalenhalle Dortmund statt und wird künftig jährlich angeboten. Aufgebaut ist die Messe auf den drei Säulen „Erlebniswelt“, „Messe“ und „Forum“. In den Erlebniswelten präsentieren sich die Ballsportarten. Hier können sich Breiten- und Leistungssportler, Vereins- und Verbandsfunktionäre, E-Sportler und Familien, kurz alle Sportinteressierten, in vielen unterschiedlichen Disziplinen nach Herzenslust ausprobieren sowie Produkte testen und Stars der spezifischen Sportszene treffen. Inmitten dieser Erlebniswelten findet die eigentliche Messe statt, die dadurch einen spielerischen und außergewöhnlichen Charakter erhält.

Noack Venloop

Marcus, hier beim Venloop.

Abgerundet wird die BaSpo durch das integrierte Forum. Hier teilen Persönlichkeiten aus Sport, Wirtschaft und Medien im Rahmen von Diskussionsrunden, Vorträgen und Workshops ihr Wissen mit interessierten Teilnehmern. Viele Sportstars unterstützen die Messe. So sind die Fußballprofs Neven Subotic, Marcel Risse und Lewis Holtby ebenso BaSpo-Botschafter wie Tennisprofi Andrea Petkovic, die beiden Handball-Weltmeister von 2007 Dominik Klein und Christian Schwarzer, Eishockey-Nationalspieler Daniel Pietta, die Volleyball Nationalspieler Jan Zimmermann, Louisa Lippmann und Leonie Schwertmann u.v.m.


Serie, Teil 3: Der sagenumwobene Rennsteig-Schleim

Der GutsMuths-Rennsteiglauf gilt als größter Crosslauf Europas. In diesem Jahr ist Seidenraupe Manu erstmals dabei. 73,9 Kilometer sind am Samstag, 26. Mai, zu absolvieren. In einer kleinen Serie widmen wir uns diesem fast schon mystischen Event in Thüringen, heute dem sagenumwobene Rennsteig-Schleim.

Crosslauf, 44. GutsMuths-Rennsteiglauf

Es gibt Schleim, baby. Impression vom 45. GutsMuths-Rennsteiglauf 2017. Foto: Kevin Voigt / Rennsteiglauf Sportmanagement & Touristik GmbH

Google – so glaubt man ja landauf, landab – weiß alles. Doch es gibt Dinge, die hat auch Google nicht auf dem Schirm, egal, wie lang es sich strecken mag. Eines dieser Dinge ist der Haferschleim beim Rennsteiglauf, den es bei KM18 an der Glasbachwiese gibt. Bei dem einen vergöttert, bei dem anderen verhasst. Wie auch immer: Das Rezept bleibt geheim. Entsprechende Einträge bei Google gibt es natürlich zuhauf. Meist sind es eben Fragen nach dem Rezept, es wird auf Foren verwiesen und auf ähnliche Rezepte. An das einzig-wahre Rezept kommen die aber nicht heran – und das wird auch so bleiben.

Der Jenaer Sportmediziner Jochen Scheibe hatte sich die Masse 1973 erdacht, als erstmals der Rennsteig erlaufen wurde. Sie vereint zwar Kohlehydrate, Mineralsalze und Flüssigkeit, schmeckte aber so salzig, dass die damaligen Läufer sie später angeekelt wegkippten und Wasser bevorzugten.

Verantwortlich für die heutige Mixtur aus gekochten Haferflocken, Obstsäften, Zitronen, Orangen oder auch Heidelbeeren, mit Kochsalz, Vitamin C und Traubenzucker angereichert, ist die Familie Senf. Günter und Sybille sind seit über 40 Jahren als Helfer an der Strecke und „begeistern“ seitdem die Massen mit ihrem Schleim in fünf verschiedenen Geschmacksrichtungen. Zu Beginn wurden 25 Liter bereitgestellt, mittlerweile sind es 300 Liter.

Ob der Schleim nun schmeckt oder nicht, er wirkt Wunder. „Der Haferschleim wird viel besser vom Körper aufgenommen als zum Beispiel Cola oder Limonade. Die langen Kohlenhydratketten werden langsam vom Körper verbraucht und in Energie umgesetzt Sie sind ideal für lange Strecken“, sagte Günter Senf dem „Freien Wort“. In dem Sinne: Guten Appetit.


Ab sofort im Test: SmellWell aus Schweden

Ist das wirklich die Wunderwaffe gegen stinkende Schuhe? Zumindest versprechen es die Macher. SmellWell so lassen sie verlauten, sagt müffelnden Schuhen erfolgreich den Kampf an. Wir nehmen das Produkt aus Schweden in den kommenden Wochen unter die Lupe und berichten fortwährend.

Smell Well 1

So sieht Smell Well aus: Kleine Kissen, die in die Schuhe gesteckt werden. Eigentlich denkbar einfach…

Der Startschuss ist jetzt gefallen. Die kleinen Kissen, die zehn Euro kosten, liegen zwar schon etwas länger parat, doch wir wollten sie quasi mit einem neuen Paar Schuhe ausprobieren. Das ist nun der Fall, sie kommen ab sofort im neuen Saucony Breakthru 4 zum Einsatz.

Der Schuh wurde am vergangenen Sonntag bei arschkalten -5 Grad und Schneegestöber erstmals auf 17 Kilometer getragen, heute morgen waren es mit 15 Kilometern, -2 Grad und Neuschnee nicht deutlich anders. Das also ist der astrologische Frühlingsanfang. 😉

Für SmellWell bedeutet das aber auch direkt eine Bewährungsprobe: Warme, klamme Füße bei nasser Witterung sind ja quasi der Nährboden für Bakterien und Pilze und damit auch für Stinkefüße. „Am besten legt man ein Kissen SmellWell in jeweils einen Schuh und lässt sie über Nacht wirken, so wird Feuchtigkeit aufgesaugt, schlechter Geruch entfernt und mit frischem Duft ersetzt“, heißt es auf https://smellwell.se/de/  zur simplen Bedienungsanleitung. Bis zu sechs Monaten sollen die Kissen „bei guter Führung“ halten.

SmellWell enthält laut Hersteller-Angabe keine antibakteriellen Substanzen: „SmellWell besteht aus natürlichen Inhaltsstoffen die schlechten Geruch entfernen. Die von SmellWell absorbierte Feuchtigkeit verringert die Wahrscheinlichkeit, dass sich Bakterien bilden und sich dadurch ein Gestank entwickelt. SmellWell enthält weder Phthalate noch Biozide, es besteht nur aus erneuerbaren Absorptionsmitteln.“

Nun, wir lassen uns überraschen – und berichten, wie sich SmellWell so schlägt.


Heimplanet öffnet Store in Hamburg

Leck mich anne Söck: Heimplanet, diese coole Firma aus Hamburg, von der ihr allerhand schöne Sachen beim SRC2017 gewinnen konntet, gibt es jetzt auch zum Anfassen. Vergangene Woche wurde der Store zusammen mit einer Vernissage zur German Roamers-Ausstellung eröffnet. Bis zum 8. April ist die Ausstellung noch zu sehen. Ein Besuch lohnt sich allemal.

Heimplanet