Wir laufen und laufen und laufen und laufen

Kleidung

Die Katze ist ausm Sack: Das SRC2019-Shirt!!!

Die Vöglein zwitscherten es schon länger von den Dächern, jetzt ist die Katze ausm Sack: Wir präsentieren stolz das Shirt zum Seidenraupen-Cross 2019.

Mit dem Teil sind wir modischer als je zuvor, passt es doch voll in den Trend des sogenannten „Athleisure“. Heißt, ihr könnt das Shirt, das in einem waldigen grün daher kommt und normal ausfällt (es gibt auch einen speziellen Schnitt für Frauen), nicht nur beim Sport tragen, sondern auch einfach so. Es stammt zwar aus dem Bereich „Funktion“, bietet aber mit 35% Baumwolle auch die Möglichkeit, es in der Freizeit zu tragen. Wie ihr wollt!

Bestellen kann man das Shirt (für 22 Euro) bei der Anmeldung, oder aber mit einer kurzen E-Mail an seidenraupen_krefeld@gmx.de. Größe bitte nicht vergessen.

Damit das Shirt auch garantiert am Raceday (6.10.) vorliegt, brauchen wir die Bestellung bis Montag, 23.9., 18 Uhr. Alle Bestellungen, die danach eingehen, werden natürlich auch bearbeitet, hier können wir aber nicht garantieren, dass diese Shirts dann auch bis zum 6.10. fertig sind. Wir werden ein paar Shirts auch am Raceday vorrätig haben, aber eben nur ein paar. Bestellungen nehmen wir vor Orr aber auch an.


SRC-Teilnehmer können jetzt bei Intersport Borgmann sparen

Noch nicht das richtige Outfit für den Seidenraupen-Cross am 6. Oktober im Schrank? Oder fehlen dir die richtigen Schuhe? Dann gibt es hier eine gute Nachricht: Unser Partner Intersport Borgmann (Königstraße 78) gibt allen Seidenraupen-Cross-Teilnehmer einen Rabatt von 15 Prozent auf Laufbekleidung und Schuhe.

Einfach in den Laden, shoppen und an der Kasse erwähnen, dass ihr für den SRC gemeldet seit. Nach einem kurzen Check habt ihr gutes Geld gespart. Das Angebot gilt natürlich nur für den Eigenbedarf und nur auf vorrätige Ware.

Die Aktion läuft vom 1. September bis zum 5. Oktober.


Road to Oslo: Welcher Schuh für den 80 KM Asphalt-Wald-Geröll-Mix?

Normalerweise bin ich nicht der Schuh-Shopper im Internet. Neben dem Aspekt, lieber den regionalen Handel zu unterstützen, muss ein Schuh schließlich passen. Doch wie viele Paare sollen es werden, wenn man noch nicht genau weiß, welches Modell es überhaupt werden soll? Pro Modell zwei oder drei, um auch die richtige Größe zu finden? Das große Problem: Ich würde es in der Kürze der Zeit wohl nicht schaffen, alle gewünschten Schuhe bei regionalen Anbietern testen zu können.

trail Magazin – Titelbild Ausgabe 3/2019

Glücklicherweise kristallisierten sich aus dem Laufschuh-Test des Trail-Magazins (Ausgabe 3 Mai/Juni 2019) vier Modelle heraus, von denen ich bei drei Marken meine Größe kannte: Als Adidas-Träger zeigte ich mich hocherfreut, dass zwei Modelle der Herzogenauracher als gut empfunden wurden, der Adidas Terrex Agravic XT GTX und der Adidas Terrex Agravic Boa. Hinzu kam der Salomon Sense Pro 3 und als gefühlter Testsieger der La Sportiva Kaptiva. Das Einsatzgebiet: Der Ecotrail Oslo 80 km. Kein hochalpines Profil, trotzdem aber knapp 2000 HM. Viel Wald, aber auch 15 bis 20 km Asphalt. Natürlich verfüge ich über eine breite Palette an Schuhen und Trailschuhen, doch der Mix aus Geröll, Wald und vor allem Asphalt erschien mir für meine bisherige Latschen als too much. Vor allem meine Trailschuhe sind alle eher etwas für alpine Trails mit wenig Asphalt-Anteil.
Übrigens: Sprengung und Gewicht waren mir egal, ich komme mit sehr vielen Modellen zurecht.

Zur Auswahl (von links) La Sportiva Kaptiva, Adidas Terrex Agravic XT GTX, Adidas Terrex Agravic Boa oder Salomon Sense Pro 3.

Passform
Innerhalb weniger Tage waren die Schuhe da – und siehe da: Alle passten. Und wie: Beide Adidas schmiegten sich an meinen Fuß wie eine Socke, der Kaptiva packte meinen Fuß, als wären die beiden füreinander geschaffen. Lediglich der Salomon steckte ein wenig nach, er versuchte nicht sofort ein Aha-Gefühl.
Punkte für beide Adidas und den Kaptiva.

Der Boa sieht tatsächlich so geil aus, der Agravic XT ist bei mir blau. Foto mit ausdrücklicher Genehmigung des Trail-Magazins.

Aussehen
Ist mir in der Regel eigentlich schnurzpiepe, vor allem im Gelände, wenn eh nach wenigen Kilometer der Schmutz überwiegt. Dennoch: Der Adidas Terrex Agravic Boa sieht einfach verdammt geil aus. Diese Mischung aus rot und blau lässt Herzen höher schlagen. Der Kaptiva wirkt ungewöhnlich, aber das zeichnet ihn auch hier aus. Der Adidas Terrex Agravic XT GTX und der Sense Pro 3 sind schlicht und solide, mehr aber auch nicht.
Punkte für den Boa und Kaptiva.

Obermaterial
Lobte ich gerade noch den Adidas Terrex Agravic Boa, so hat dieser hier deutliche Nachteile. Auf dem Mittelfuß hat er ein äußerst dünnes Material, das keinem Stein widerstehen könnte. Kann man auf der Straße mögen, im Gelände aber ein absoluter Fail. Der Adidas Terrex Agravic XT GTX und der Salomon bestechen dagegen mit einem robusten, aber nicht zu festen Material. Was der Kaptiva bietet, ist ebenfalls sehr angenehm und dürfte sehr ausdauernd sein. Ist das schwierig…
Punkte für den Terrex Agravic XT GTX, den Kaptiva und den Salomon, Minuspunkte für den Boa.

Foto mit ausdrücklicher Genehmigung des Trail-Magazins.

Schnürung
Der Adidas Terrex Agravic Boa punktet hier wieder. Das Boa-System ist einfach klasse: Ein wenig drehen und zack sitzt der Schuh. Fraglich nur, wie es sich nach hunderten Kilometern Outdoor verhält. Salomon bietet sein gewohntes Schnellschnür-System, das sich bewährt hat. Kennt man, ist einfach super. Die beiden anderen kommen mit „normalen“ Schnürsenkeln daher.
Punkte für den Boa und den Salomon.

Sohle und Dämpfung
Hier sollte es einfach stimmen, denn was bringt der beste Look, das robusteste Obermaterial oder die cleverste Schnürung, wenn sich die Sohle nach ein paar Kilometern in Luft auflöst oder sie einfach viel zu hart ist. Laut Trailmagazin ist der Adidas Terrex Agravic XT auch für nassen Asphalt geeignet, bei seinem Boa-Kollege kann ich mir das auch vorstellen, hier macht die Sohle einen weichen Eindruck – beide kommen übrigens mit der bewährten und von mir sehr geschätzten Boost-Dämpfung daher. Ausdrücklich geeignet für Schotter- und Asphalt-Passagen ist laut Trail-Magazin aber vor allem der Sense Pro 3, dessen Sohle sich auch nicht als sooo hart wie zum Beispiel beim S-Lab Sense zeigte. Der Kaptiva hat eine kleine Legende dabei, die ihn als Profi auf den knackige Trails ausweist, für Asphalt jedoch nur bedingt geeignet scheint.
Punkte für Salomon und die beiden Adidas

Mein Modell des Sense Pro 3 kam in Schwarz daher. Foto mit ausdrücklicher Genehmigung des Trailmagazins.

Facebook
Warum nicht die Masse fragen? Und so stellte ich die Frage nach dem besten Schuh für diesen Zweck aus den vier gewählten Modellen in der Gruppe „Berg- und Trailläufer dieser Welt“. 24 Kommentare gab es, einige davon gingen zu gänzlich anderen Modellen, andere waren wenig förderlich. Drei jedoch empfahlen den Sense Pro 3.
Punkte für ihn.

Preis:
Der große Vorteil beim Online-Shopping ist der breite Vergleich von Preisen. Die im Trail-Magazin genannten Preise stimmten daher nicht komplett, lediglich der Kaptiva war nirgendwo günstiger als 139 Euro. Der Boa kostete im günstigsten Fall 117 Euro, der Salomon 103 Euro, der Adidas Terrex Agravic XT GTX 98 Euro.
Punkte für den Adidas Terrex Agravic XT GTX und den Sense Pro.

Ergebnis
Verdammt, am liebsten hätte ich alle vier behalten. Jeder hatte Vor- und wenig Nachteile, alle vier waren einfach der Hammer, was mir auch zeigte, wie gut dieser Test im Trailmagazin war bzw. ist.
Nach allem Für und Wider für den genannten Zweck landete ich schließlich beim Salomon. Ausschlaggebend war die Sohle, das robuste, aber trotzdem angenehme Obermaterial, die Erwähnung im TM über die Eignung auf Asphalt und die positiven Stimmen bei der Facebook-Abfrage.
Er setzte sich letztlich gegen den Adidas Terrex Agravic XT GTX durch, der mein zweiter Favorit war. Beim Boa störte mich einfach das sehr sehr weiche Obermaterial, und der Kaptiva erschien mir für den Zweck einfach nicht geeignet. Ich glaube, er wäre es geworden, stünde ein alpiner Trail an, was auch zeigt, dass der Preis das wenig ausschlaggebenste Argument war.

Die ersten Läufe
Nach rund zwei Wochen mit den Schlappen zeigt sich, dass sie tatsächlich gut im Mix funktionieren. Ich hatte sie auf einer 25 KM-Runde durch Parks an, habe sie auf Straßen getragen und war auch einmal auf Krefelds höchstem natürlichen Berg, dem Hülser Berg (immerhin 67 Meter hoch). Wirkliche Trails gibt es bei uns leider nicht, hier bleibt ein Ergebnis also offen.
Etwas schwammig kam er mir auf sehr weichem Waldboden vor, es war aber auch echt verdammt matschig. Die Anstiege am Berg meisterte er ohne Probleme und auch auf der Straße machte er eine gute Figur. Ich glaube, die Wahl war gut – aber das bestätigt sich jetzt in Oslo.

Ein dickes Danke geht an das Trailmagazin, das nicht nur einen tollen Test geliefert hat, sondern auch den Abdruck der Testberichte auf http://www.seidenraupen.org gestattet.


Hell yeah: SRC2018-Shirt erinnert an Iron Maiden

Leck mich inne Täsch – endlich präsentieren wir euch das diesjährige SRC-Shirt. Bekanntlich heißt es bei uns stets „Run to the hills.“ ⛰🏃🏼‍♀️🏃🏼‍♂️⚡️

Und da haben wir uns an Iron Maidens gleichnamigen großartigen Song erinnert. Passt ja irgendwie wie die Faust aufs Auge. Daher kommt das SRC-Shirt nun also im Stile der britischen Altrocker daher, die mit dem Song 1982 an die westliche Besiedlung von Nordamerika und den häufig daraus resultierenden kriegerischen Auseinandersetzungen mit den Ureinwohnern erinnerten.

Auf dem Ärmel zeigen wir zudem zusammen mit der Firma Willpower Kante gegen Rassismus. Von dort stammt das Logo, das wir freundlicherweise nutzen dürfen. Nochmals danke.

So bekommt ihr das Shirt

Wer das Shirt direkt mit der Anmeldung bestellt hat, erhält es auf jeden Fall am Raceday. Wer mit dem Gedanken liebäugelt, sich noch eins zu bestellen, kann dies verbindlich nachholen. Schreibt uns dafür eine E-Mail an Seidenraupen_krefeld@gmx.de, in der ihr uns Menge und Größe mitteilt. Wir wiederum teilen euch mit, wohin die 20€/Shirt überwiesen werden müssen.

Damit am 21.10. auch diese Shirts ausgegeben werden können, bitten wir um eine Bestellung bis zum 10.10. Wer danach bestellt, bekommt sein Shirt wahrscheinlich erst nach dem SRC.

Einige wenige Exemplare werden wir am 21.10. allerdings auch vorrätig haben, verlassen sollte man sich darauf aber nicht.

Die Shirts fallen übrigens normal aus. Sie stammen von der Intersport-Eigenmarke Protouch (solange der Vorrat reicht), für Frauen gibt es einen entsprechenden weiblichen Schnitt. Wer sich unsicher ist, kann bei Sport Borgmann zur Anprobe vorbeihuschen.


BaSpo öffnet bis Sonntag die Tore

Dass Ali und Marcus zuletzt seltener in Laufschuhen gesehen wurden, hat durchaus seinen Grund. Sie organisieren die BaSpo, Deutschlands erste Ballsportmesse, die am Wochenende in Dortmund stattfindet. Es ist ein Event für die ganze Familie zum Mitmachen und Selberausprobieren.

baspo

Ab Freitag steht die größte Multifunktionssporthalle der Welt in der Messe Westfalenhallen Dortmund. 10 Ballsport-Arenen, 4 Action-Courts und dazu noch jede Menge weitere Sport-Attraktionen. In den BaSpo-Erlebniswelten können sich Sportbegeisterte in über 20 verschiedenen Ballsportarten austoben, sich mit den Stars der Szene messen und wertvolle Tipps & Tricks abholen. So etwas gab es noch nie. Drei Tage Action total vom 29. Juni bis 1. Juli. Prominentester BaSpo-Botschafter ist Neven Subotic.

Ali Celik

Ali Celik gibt Gas…

Eishockey, Fußball, Basketball, Handball, Badminton, diverse Trendsportarten, Tischtennis, Baseball, Football, eSports, Golf, Rollhockey uvm. Du willst wissen, welche Sportart dir wirklich am meisten liegt? Dann ist die BaSpo der ideale Ort für dich. Der Messebereich, in dem man für sich oder seinen Verein günstig einkaufen kann, rundet das Angebot ab.

Doch nicht nur die Erlebniswelten und im Messebereich geht es rund, sondern auch im Forum. Jetzt hat auch Christian Titz sein Kommen zugesagt und führt die Riege der namenhaften Forumsteilnehmer an. Hier treten an drei Tagen jede Menge prominente Speaker auf und beleuchten das Thema Ballsport von den unterschiedlichsten Seiten.

Mehr Infos gibt es unter www.baspo.de

Das ist die BaSpo
Die BaSpo findet erstmals vom 29. Juni bis 1. Juli 2018 in der Messe Westfalenhalle Dortmund statt und wird künftig jährlich angeboten. Aufgebaut ist die Messe auf den drei Säulen „Erlebniswelt“, „Messe“ und „Forum“. In den Erlebniswelten präsentieren sich die Ballsportarten. Hier können sich Breiten- und Leistungssportler, Vereins- und Verbandsfunktionäre, E-Sportler und Familien, kurz alle Sportinteressierten, in vielen unterschiedlichen Disziplinen nach Herzenslust ausprobieren sowie Produkte testen und Stars der spezifischen Sportszene treffen. Inmitten dieser Erlebniswelten findet die eigentliche Messe statt, die dadurch einen spielerischen und außergewöhnlichen Charakter erhält.

Noack Venloop

Marcus, hier beim Venloop.

Abgerundet wird die BaSpo durch das integrierte Forum. Hier teilen Persönlichkeiten aus Sport, Wirtschaft und Medien im Rahmen von Diskussionsrunden, Vorträgen und Workshops ihr Wissen mit interessierten Teilnehmern. Viele Sportstars unterstützen die Messe. So sind die Fußballprofs Neven Subotic, Marcel Risse und Lewis Holtby ebenso BaSpo-Botschafter wie Tennisprofi Andrea Petkovic, die beiden Handball-Weltmeister von 2007 Dominik Klein und Christian Schwarzer, Eishockey-Nationalspieler Daniel Pietta, die Volleyball Nationalspieler Jan Zimmermann, Louisa Lippmann und Leonie Schwertmann u.v.m.


Ab sofort im Test: SmellWell aus Schweden

Ist das wirklich die Wunderwaffe gegen stinkende Schuhe? Zumindest versprechen es die Macher. SmellWell so lassen sie verlauten, sagt müffelnden Schuhen erfolgreich den Kampf an. Wir nehmen das Produkt aus Schweden in den kommenden Wochen unter die Lupe und berichten fortwährend.

Smell Well 1

So sieht Smell Well aus: Kleine Kissen, die in die Schuhe gesteckt werden. Eigentlich denkbar einfach…

Der Startschuss ist jetzt gefallen. Die kleinen Kissen, die zehn Euro kosten, liegen zwar schon etwas länger parat, doch wir wollten sie quasi mit einem neuen Paar Schuhe ausprobieren. Das ist nun der Fall, sie kommen ab sofort im neuen Saucony Breakthru 4 zum Einsatz.

Der Schuh wurde am vergangenen Sonntag bei arschkalten -5 Grad und Schneegestöber erstmals auf 17 Kilometer getragen, heute morgen waren es mit 15 Kilometern, -2 Grad und Neuschnee nicht deutlich anders. Das also ist der astrologische Frühlingsanfang. 😉

Für SmellWell bedeutet das aber auch direkt eine Bewährungsprobe: Warme, klamme Füße bei nasser Witterung sind ja quasi der Nährboden für Bakterien und Pilze und damit auch für Stinkefüße. „Am besten legt man ein Kissen SmellWell in jeweils einen Schuh und lässt sie über Nacht wirken, so wird Feuchtigkeit aufgesaugt, schlechter Geruch entfernt und mit frischem Duft ersetzt“, heißt es auf https://smellwell.se/de/  zur simplen Bedienungsanleitung. Bis zu sechs Monaten sollen die Kissen „bei guter Führung“ halten.

SmellWell enthält laut Hersteller-Angabe keine antibakteriellen Substanzen: „SmellWell besteht aus natürlichen Inhaltsstoffen die schlechten Geruch entfernen. Die von SmellWell absorbierte Feuchtigkeit verringert die Wahrscheinlichkeit, dass sich Bakterien bilden und sich dadurch ein Gestank entwickelt. SmellWell enthält weder Phthalate noch Biozide, es besteht nur aus erneuerbaren Absorptionsmitteln.“

Nun, wir lassen uns überraschen – und berichten, wie sich SmellWell so schlägt.


Heimplanet öffnet Store in Hamburg

Leck mich anne Söck: Heimplanet, diese coole Firma aus Hamburg, von der ihr allerhand schöne Sachen beim SRC2017 gewinnen konntet, gibt es jetzt auch zum Anfassen. Vergangene Woche wurde der Store zusammen mit einer Vernissage zur German Roamers-Ausstellung eröffnet. Bis zum 8. April ist die Ausstellung noch zu sehen. Ein Besuch lohnt sich allemal.

Heimplanet


ACHTUNG: Shirts bis zum 5.10. bestellen und am SRC erhalten

Die erstmals aufgelegten Seidenraupen-Cross-Shirts erfreuen sich großer Beliebtheit. Für nur 20 Euro könnt ihr euch die stylischen Teile sichern. Wer bis zum 5. Oktober bestellt, hat es am Raceday sicher in den Händen. Alle danach bestellten Shirts müssen entweder abgeholt werden oder gehen je nach Absprache per Post raus. Am 22. Oktober können die Shirts ebenfalls (nach)bestellt werden.

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Das Seidenraupen-Cross-Shirt.

Im Vorfeld könnt ihr das Shirt ganz easy bestellen: Entweder bei eurer Anmeldung oder (wenn ihr schon angemeldet seid) via E-Mail mit Größenangabe an seidenraupen_krefeld@gmx.de! Nach Geldeingang gilt eure Bestellung als safe. Das Funktions-Shirt ist im klassischen Schwarz gehalten. Für Mädels gibts das Ding sogar im Girlie-Look!


Zwei Wochen bis zum Köln-Marathon: Tapern!!!

Zwei Trainings-Wochen sind es noch zum Köln-Marathon – Zeit, das Training jetzt wieder runterzuschrauben. Tapering nennt das der eine, die Ruhe vor dem Sturm der andere. So oder so, ein paar Sachen sollte man beachten – das „auf die Couch legen“ gehört trotz allem aber nicht dazu.

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Zweimal Manuel auf einem Bild: Köln-Marathon 2016.

Zwei Wochen vor einem Marathon – so sagt die allgemeine Trainingslehre – kann man nicht mehr viel retten. Aber auch nicht mehr viel verlieren. Wer also in den Vorwochen geschlampt hat (ja, manchmal muss man hart zu sich selber sein), wird jetzt nicht mehr viel reinholen können, indem er noch drei oder vier lange Bretter rennt oder noch möglichst viele Intervalle bolzt. Auch auf neue Kraftübungen sollte verzichtet werden. Wer dagegen bis hier hin gut trainiert hat, wird durch das „Herunterfahren“ auch keine Power einstecken.

Die Kunst des Taperns liegt darin, dem Körper vor allem Ruhe zu gönnen, dabei aber noch einmal ein paar Spitzen zu setzen. Ich gebe euch eine kleine Anleitung, wie ich es in den vergangenen Jahren gemacht habe. Ob sich dahinter das Allerheilmittel verbirgt, weiß ich nicht, aber am Ergebnis gemessen, kann ich sagen, dass sich die Disziplin lohnt: Von einem 3.30h-Läufer habe ich mich Richtung <3h vorgearbeitet, was ich nun schon seit drei Jahren konstant halten kann.

 

Die vorletzte Woche

Die vorletzte Woche bereitet die letzte Woche quasi vor – hört sich komisch an, ist aber so, gerade was die Ernährung betrifft. Dazu später mehr. In der vorletzten Woche gilt es zunächst noch einmal, dem Körper zu zeigen, wohin die Reise geht. Heißt: Intervalle im anvisierten Marathon-Tempo. Gerne etwas länger, bei mir sind es 3 mal 5000 Meter. Versucht, diese Intervalle gleichmäßig zu laufen, wobei es nicht schaden kann, den jeweils letzten Kilometer und das letzte Intervall noch einmal ein wenig zu pushen. Plant auch noch einmal einen flotten Dauerlauf ein. Und am Sonntag (wenn der Wettkampftag ebenfalls ein Sonntag ist) sollte die letzte lange Einheit (je nach Ambition zwischen 20 und 28 Kilometer, inklusive flottem Schlussviertel) stehen – möglichst zeitgleich zum Marathon. Wer es beruflich einplanen kann, sollte versuchen, zumindest die Läufe in den 14 Tagen vor dem Marathon in etwa zur gleichen Zeit zu laufen, wie am Wettkampf-Tag gestartet wird. So weiß der Körper schon, wie er zu ticken hat.

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Meine beiden Begleiter bis KM17 beim Saaletal-Marathon. Foto: Peter Seufert/Saalezeitung

Noch einmal zum längeren Lauf: Wer es verträgt, sollte dieses Ding ohne Frühstück und vor allem ohne Gel/Riegel (auf die ich im Training grundsätzlich verzichte) durchziehen. Das ist nicht jedermanns Sache, hängt aber mit der Ernährung zusammen, die ich mir regelmäßig ab dem Sonntag vor dem Marathon „gönne“, die sogenannte Saltin-Diät.

Ich bin kein Ernährungswissenschaftler und auch kein lizensierter Trainer, aber ich weiß, dass sie mir etwas bringt. Allerdings, und das sollte wohl immer gesagt sein, sie ist nicht für jedermann gedacht. Sowohl der Körper, als auch der Kopf können bei der Saltin-Diät streiken, man muss es einfach ausprobieren und für sich entscheiden, ob es passt oder eben nicht. Eine gute und verständliche Erklärung gibt es hier: http://www.hahnertwins.com/de/ernaehrung/62-saltin-diaet. Nach der längeren Einheit sollten die Speicher also einigermaßen leer sein. Der Sonntag, Montag und Dienstag sind dann harte Tage: Keine bzw. sehr sehr wenige Kohlenhydrate – und das meine ich so, wie ich es sage.

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Manu kurz vor dem Ziel beim Wien-Marathon 2013. Foto: Seb Busch

 

Die letzte Woche

Jetzt kann es aber bald losgehen, oder?! Ja, geht es auch. Wenn ihr es bis hier hin noch nicht gemacht habt, jetzt aber: Schlaft. Man kann sich zwar auch mit fünf oder sechs Stunden Schlaf topfit fühlen, gönnt euch aber eher die acht oder neun Stunden, euer Körper wird es euch danken, wenn ihr ausgeruht seid.

Packt auch schon jetzt die Tasche für den Race-Day. Grundsätzlich wird einem noch ein paar Mal eine Idee durch den Kopf schießen, was noch alles hinein muss. Gut, wenn sie also schon irgendwo ansatzweise gepackt ist. Auch wenn es sich blöd anhört: Packt ein Paar Ersatzschuhe ein. Ich kenne Personen, die ihre eigentlichen Laufschuhe einfach noch zum Lüften irgendwo draußen stehen hatten, statt sie einzupacken.

Zu Beginn der letzten Woche rate ich auch dazu, sich die Fußnägel zu schneiden. Auch so eine Sache, die einem meist erst kurz vor dem Wettkampf einfällt – erledigt das einfach vorher. So ist es auch nicht schlimm, wenn ihr euch dabei vielleicht aus Versehen schneiden solltet. Bis Sonntag ist das verheilt.

Im Trainingsumfang ist die letzte Woche mau. Haltet euch einfach ein wenig in Bewegung, bei mir sind das zwei oder drei lockere Läufe zwischen acht und zehn Kilometer, gerne mit Steigerungen versehen. Einmal, am besten am Mittwoch, solltet ihr noch Intervalle im Marathon-Tempo erledigen, aber das war es dann auch in Sachen Spritzigkeit. Samstags lockere ich die Beine bei einem fünf Kilometer-Lauf noch einmal durch und gut ist.

 

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Szene vom Istanbul-Marathon 2015.

Immer wieder ein Fehler bei Marathons, zu denen man anreist: Die Stadt-Tour am Vortag. Schnell sind bei einem Bummel oder einer Sightseeing-Tour zehn oder mehr Kilometer auf dem Tacho (in Istanbul habe ich es mal auf 20 geschafft). Versucht, darauf nach Möglichkeit zu verzichten, leiht euch zB ein Rad, um damit die Stadt zu erkunden (aber fahrt euch keinen Wolf oder Muskelkater 😉 ).

Und verzichtet auch auf Dinge, die ihr noch nie oder selten vorher gegessen habt. Jetzt bloß keine Experimente, was auf den Teller kommt. Es versteht sich hoffentlich von selber, dass es auch nicht mehr allzu scharf sein darf, schont euren Magen.

Apropos Ernährung: Ab Mittwoch dürft ihr wieder schaufeln: Nudeln, Kartoffeln, Reis, allerdings keine allzu fettigen Speisen. Für den Samstag vor dem Lauf gönnen sich viele Nudeln, ich baue seit Jahren auf eine prallgefüllte Pizza. Kommt einfach drauf an, auf was man so Lust hat.

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Im Ziel beim Boston-Marathon 2015.

Seit Jahren baue ich zudem auf den Cocktail von Peter Greif. Auch das kostet Überwindung, aber irgendwie hilft es – und wenn es nur im Kopf so ist. Wer sich ein wenig auskennt, wird übrigens erkennen, dass der Greifsche Cocktail, den man sich selber ab dem Mittwoch vor dem Rennen mixen muss, sehr dem Produkt Orthomol Sport ähnelt. Das kostet natürlich aber auch ein paar Euro, bei Greif seid ihr günstiger dabei, vor allem, wenn ihr zum Beispiel bei DM auf deren Eigenmarken greift (allerdings haben die vor einiger Zeit das flüssige Carnitin aus dem Programm genommen, das es bei Rossmann aber noch gibt).

Und jetzt: Ab die Post, viel Spaß beim Köln-Marathon – oder wo immer ihr lauft.


Taddaaaa: Das Seidenraupen Cross-Shirt ist fertig

So, nachdem die Fragen dann immer häufiger kamen, lassen wir die Bombe endlich platzen und präsentieren das Seidenraupen-Cross-Shirt 2017. Erstmalig und daher quasi Weltpremiere!!! Wir hoffen, es gefällt euch.

Bestellen könnt ihr es ganz easy: Entweder bei eurer Anmeldung oder (wenn ihr schon angemeldet seid) via E-Mail mit Größenangabe an seidenraupen_krefeld@gmx.de! Das Funktions-Shirt kostet euch gerade einmal 20 Euro und ist im klassischen Schwarz gehalten. Für Mädels gibts das Ding sogar im Girlie-Look (sagt man das so?)…wooohaaah!

Damit ihr die Teile auch sicher am Raceday habt, brauchen wir die Bestellung bis zum 5. Oktober! Alle danach bestellten Shirts müssen wir nachliefern…