Wir laufen und laufen und laufen und laufen

Und sonst so…

Waldpflegearbeiten: Teile im Stadtwald und Hülser Bruch gesperrt

Aufgepasst heißt es für viele Läufer ab heute: Der Kommunalbetrieb Krefeld rückt ab Montag, 12. November, im Stadtwald und im Hülser Bruch an mehreren Stellen aus, die von Läufern hoch frequentiert werden. Betroffen sind auch Teile des Seidenraupen Cross.

Im Stadtwald führen Mitarbeiter der Forstabteilung Waldpflegearbeiten auf der Stadtwaldinsel durch. Dort werden einzelne Rotbuchen und Stileichen gefällt. Dies ist nötig, um genügend Licht auf den Waldboden zu bekommen, damit eine natürliche Waldverjüngung entstehen kann.

Diese Stelle im Stadtwald bleibt die kommenden Tage zu.

Zudem wird damit den verbleibenden Bäumen die Möglichkeit gegeben, ihre Kronen weiter zu entfalten und vital zu bleiben. Die Arbeiten beginnen voraussichtlich am Montag, 12. November, und dauern etwa eine Woche. Während der Arbeiten können Radfahrer und Spaziergänger den betroffenen Bereich nicht passieren.

Im Hülser Bruch setzt sich das Eschentriebsterben leider weiter fort.  Das durch den Pilz „Falsches Weißes Stengelbecherchen“ (Hymenoscyphus fraxineus) verursachte Sterben der heimischen Esche konnte sich trotz der trockenen Bedingungen im Sommer weiter ausbreiten. Aktuell sind zwei größere Bereiche im Hülser Bruch betroffen. Der erste Bereich befindet sich zwischen Hölschendyk und Damwildgehege auf dem Hülser Berg, der zweite Bereich liegt östlich des Melmsträßchens bzw. nördlich des Plankerdyks und des Inrather Bergs. Wegen der abgestorbenen und geschwächten Eschen ist die Verkehrssicherheit in diesen Bereichen stark gefährdet, sie müssen gefällt werden. Die Arbeiten beginnen ebenfalls am Montag, 12. November, und dauern etwa eine Woche. Während der Fällungen können Radfahrer, Spaziergänger oder Reiter die betroffenen Bereiche kurzfristig nicht passieren.

Aus Sicherheitsgründen muss die Maßnahme durch eine vollmechanisierte Holzerntemaschine, einen sogenannten Harvester, durchgeführt werden. Eine manuelle Aufarbeitung der Bestände mit dem eigenen Personal ist nicht möglich, da sich sehr viel Totholz in der Krone befindet und es zu schweren Unfällen kommen kann. Der Kommunalbetrieb bedankt sich für das Verständnis.


BaSpo öffnet bis Sonntag die Tore

Dass Ali und Marcus zuletzt seltener in Laufschuhen gesehen wurden, hat durchaus seinen Grund. Sie organisieren die BaSpo, Deutschlands erste Ballsportmesse, die am Wochenende in Dortmund stattfindet. Es ist ein Event für die ganze Familie zum Mitmachen und Selberausprobieren.

baspo

Ab Freitag steht die größte Multifunktionssporthalle der Welt in der Messe Westfalenhallen Dortmund. 10 Ballsport-Arenen, 4 Action-Courts und dazu noch jede Menge weitere Sport-Attraktionen. In den BaSpo-Erlebniswelten können sich Sportbegeisterte in über 20 verschiedenen Ballsportarten austoben, sich mit den Stars der Szene messen und wertvolle Tipps & Tricks abholen. So etwas gab es noch nie. Drei Tage Action total vom 29. Juni bis 1. Juli. Prominentester BaSpo-Botschafter ist Neven Subotic.

Ali Celik

Ali Celik gibt Gas…

Eishockey, Fußball, Basketball, Handball, Badminton, diverse Trendsportarten, Tischtennis, Baseball, Football, eSports, Golf, Rollhockey uvm. Du willst wissen, welche Sportart dir wirklich am meisten liegt? Dann ist die BaSpo der ideale Ort für dich. Der Messebereich, in dem man für sich oder seinen Verein günstig einkaufen kann, rundet das Angebot ab.

Doch nicht nur die Erlebniswelten und im Messebereich geht es rund, sondern auch im Forum. Jetzt hat auch Christian Titz sein Kommen zugesagt und führt die Riege der namenhaften Forumsteilnehmer an. Hier treten an drei Tagen jede Menge prominente Speaker auf und beleuchten das Thema Ballsport von den unterschiedlichsten Seiten.

Mehr Infos gibt es unter www.baspo.de

Das ist die BaSpo
Die BaSpo findet erstmals vom 29. Juni bis 1. Juli 2018 in der Messe Westfalenhalle Dortmund statt und wird künftig jährlich angeboten. Aufgebaut ist die Messe auf den drei Säulen „Erlebniswelt“, „Messe“ und „Forum“. In den Erlebniswelten präsentieren sich die Ballsportarten. Hier können sich Breiten- und Leistungssportler, Vereins- und Verbandsfunktionäre, E-Sportler und Familien, kurz alle Sportinteressierten, in vielen unterschiedlichen Disziplinen nach Herzenslust ausprobieren sowie Produkte testen und Stars der spezifischen Sportszene treffen. Inmitten dieser Erlebniswelten findet die eigentliche Messe statt, die dadurch einen spielerischen und außergewöhnlichen Charakter erhält.

Noack Venloop

Marcus, hier beim Venloop.

Abgerundet wird die BaSpo durch das integrierte Forum. Hier teilen Persönlichkeiten aus Sport, Wirtschaft und Medien im Rahmen von Diskussionsrunden, Vorträgen und Workshops ihr Wissen mit interessierten Teilnehmern. Viele Sportstars unterstützen die Messe. So sind die Fußballprofs Neven Subotic, Marcel Risse und Lewis Holtby ebenso BaSpo-Botschafter wie Tennisprofi Andrea Petkovic, die beiden Handball-Weltmeister von 2007 Dominik Klein und Christian Schwarzer, Eishockey-Nationalspieler Daniel Pietta, die Volleyball Nationalspieler Jan Zimmermann, Louisa Lippmann und Leonie Schwertmann u.v.m.


Ab sofort im Test: SmellWell aus Schweden

Ist das wirklich die Wunderwaffe gegen stinkende Schuhe? Zumindest versprechen es die Macher. SmellWell so lassen sie verlauten, sagt müffelnden Schuhen erfolgreich den Kampf an. Wir nehmen das Produkt aus Schweden in den kommenden Wochen unter die Lupe und berichten fortwährend.

Smell Well 1

So sieht Smell Well aus: Kleine Kissen, die in die Schuhe gesteckt werden. Eigentlich denkbar einfach…

Der Startschuss ist jetzt gefallen. Die kleinen Kissen, die zehn Euro kosten, liegen zwar schon etwas länger parat, doch wir wollten sie quasi mit einem neuen Paar Schuhe ausprobieren. Das ist nun der Fall, sie kommen ab sofort im neuen Saucony Breakthru 4 zum Einsatz.

Der Schuh wurde am vergangenen Sonntag bei arschkalten -5 Grad und Schneegestöber erstmals auf 17 Kilometer getragen, heute morgen waren es mit 15 Kilometern, -2 Grad und Neuschnee nicht deutlich anders. Das also ist der astrologische Frühlingsanfang. 😉

Für SmellWell bedeutet das aber auch direkt eine Bewährungsprobe: Warme, klamme Füße bei nasser Witterung sind ja quasi der Nährboden für Bakterien und Pilze und damit auch für Stinkefüße. „Am besten legt man ein Kissen SmellWell in jeweils einen Schuh und lässt sie über Nacht wirken, so wird Feuchtigkeit aufgesaugt, schlechter Geruch entfernt und mit frischem Duft ersetzt“, heißt es auf https://smellwell.se/de/  zur simplen Bedienungsanleitung. Bis zu sechs Monaten sollen die Kissen „bei guter Führung“ halten.

SmellWell enthält laut Hersteller-Angabe keine antibakteriellen Substanzen: „SmellWell besteht aus natürlichen Inhaltsstoffen die schlechten Geruch entfernen. Die von SmellWell absorbierte Feuchtigkeit verringert die Wahrscheinlichkeit, dass sich Bakterien bilden und sich dadurch ein Gestank entwickelt. SmellWell enthält weder Phthalate noch Biozide, es besteht nur aus erneuerbaren Absorptionsmitteln.“

Nun, wir lassen uns überraschen – und berichten, wie sich SmellWell so schlägt.


Heimplanet öffnet Store in Hamburg

Leck mich anne Söck: Heimplanet, diese coole Firma aus Hamburg, von der ihr allerhand schöne Sachen beim SRC2017 gewinnen konntet, gibt es jetzt auch zum Anfassen. Vergangene Woche wurde der Store zusammen mit einer Vernissage zur German Roamers-Ausstellung eröffnet. Bis zum 8. April ist die Ausstellung noch zu sehen. Ein Besuch lohnt sich allemal.

Heimplanet


Ein HOORAY auf unsere Frauen

Weltfrauen-Tag – der mag vielleicht in vielen Bereichen nötig sein, nicht jedoch bei den Seidenraupen. Acht von unseren 18 Mitgliedern sind weiblich, sie genießen bei uns den gleichen Stellenwert wie die Männer, was auch vollkommen verständlich sein sollte.

Festzuhalten bleibt trotzdem:

  • Sie bewegen sich eleganter, und das bei flottem Tempo und 2000 Höhenmetern aufwärts.
  • Sie sehen selbst verschwitzt besser aus als die Männer.
  • Sie halten den Männern den Rücken frei, wenn es für sie wieder auf Wettkämpfe welcher Art auch immer geht.
  • Sie pflegen die Männer, wenn sie von diesen Wettkämpfen zerstört zurückkehren oder Männergrippe (=nahender Tod) haben.
  • Sie backen den besseren Kuchen.
  • Sie haben einfach das bessere Händchen.

DANKE, DASS ES EUCH GIBT! WIR LIEBEN EUCH!

 


Hülser Bruch wird „geputzt“

Auch wenn die illegal abgeladenen Müllhaufen am Inrather Berg mittlerweile durch die GSAK abtransportiert sind, sieht es hier und da im Hülser Bruch leider noch immer wild aus. Aus diesem Grund startet der Hülser Bürgerverein mit seiner Arbeitsgemeinschaft „Aktion Saubere Stadt“ zusammen mit vielen freiwilligen Helfern den großen Frühjahrsputz am Samstag, 10. März.

Ab 10 Uhr geht es vom Parkplatz Hölschen Dyk aus dem Müll an den Kragen. Auch Schulkinder, Vereine und Nachbarschaften befreien dann das Hülser Bruch und die Umgebung von Folien, Zigarettenschachteln, Bauschutt, Altreifen, Dosen, Flaschen und anderen Hinterlassenschaften gedankenloser Zeitgenossen.

Alle Helfer werden mit Handschuhen, Mülltüten und Pickern ausgestattet und sind bei ihrem Einsatz haftpflicht- und unfallversichert. Der städtische Fachbereich Grünflächen stellt ein Kombifahrzeug samt Fahrer, die Stadtreinigungs-Gesellschaft GSAK stellt ein Müllpressfahrzeug mit Fahrer zur Verfügung und übernimmt die Kosten der Entsorgung.


Unsere WWW-Statistik für 2017

124.262 Aufrufe haben wir im vergangenen Jahr auf http://www.seidenraupen.org verzeichnet – absoluter Rekord seit 2012, dem Bestehen der Website. Die tatsächliche Zahl der Besucher, nämlich 19.053, bewegt sich dagegen auf dem Niveau des Vorjahres. Die Besucher unserer Seiten verbleiben 6,52 Aufrufe, ehe sie wieder verschwinden, was eine Steigerung der bisherigen Werte bedeutet (2016: 4,75 Aufrufe pro Besucher – 19.856 Besucher,  94.319 Aufrufe; 2015: 4,43 Aufrufe pro Besucher – 17.420 Besucher / 77.120 Gesamt-Aufrufe, 2014: 3,51 Aufrufe pro Besucher – 19.089 Besucher / 67.023 Gesamt-Aufrufe; 2013: 4,08 Aufrufe pro Besucher – 12.664 Besucher / 51.673 Gesamt-Aufrufe; 2012: 32,49 Aufrufe pro Besucher – 395 Besucher / 12.834 Gesamt-Aufrufe).

Jahrestatistik 2017 1

Ohne Zweifel sind die Tage vor dem Seidenraupen-Cross die mit den meisten Klicks im ganzen Jahr – das war auch 2017 so. 84.468 Aufrufe von 5575 Besuchern konnten wir im Oktober verzeichnen, das bedeutet Rekord (2016: 4053 Besucher/53.790 Aufrufe; 2015: 3467/37.422; 2014: 3835/22.362).

Einen weiteren Rekord gab es dann am 23. Oktober zu verbuchen: 19.928 Aufrufe von 905 Besuchern bedeuten einen Spitzenwert (der bisherige beste Klicktag war mit 11.149 Klicks der 19. Oktober 2015).

Am meisten geklickt: Mit 13.486 Aufrufen mal wieder unserer Startseite, gefolgt von der Startseite zum SRC (8423) und den SRC-Infos (7944). Verteidigen konnte Lisa Hahn (309) ihren Titel „Meistgeklickte Raupe“ vor Eva Kölker (285) und Manuel Kölker (251) – und das, obwohl Moritz Mayntzhusen (in drei verschiedenen Schreibweisen) der meistgenutzte Suchbegriff war, mit dem die Besucher auf unserer Seite landeten (mal abgesehen von rund 12.000 verschlüsselten Suchbegriffe über Google). In der Ewigen Tabelle führt Eva (1647) vor Manuel (1384) und Sandra Noack (1317).

Die meistgeglickten externen Links waren die Anmeldung- und Ergebnis-Seite auf  Race Result (3235), zu Gpsies (827) und zu unserem neuen Instagram-Account (293). Auch die Werbebanner ziehen, hier sind Mexikölner und Noack Sports führend.

Weitere Zahlen:

  • 118.355 Aufrufe erfolgten aus Deutschland, 1378 aus den USA und 817 aus den Niederlanden.
  • Weniger ist manchmal mehr: Die 114 veröffentlichten Beiträge bedeuten den geringsten Wert seit Bestehen (2016: 124, 2015: 147, 2014: 144, 2013: 200, 2012: 150).
  • Schwächster Monat in 2017: Dezember (64 Aufrufe/Tag)
  • Beliebtester Tag: Dienstag (27 Prozent aller Aufrufe), beliebteste Tageszeit: 21 Uhr (elf Prozent)
  • Interessante Suchbegriffe, die Besucher zu uns führten: „Ist Ali Celik verheiratet“, „Manu geht fremd“, „Weibliche Kurven“, „Straßenstrich Krefeld“, „Sex im Park Krefeld“ „Sex Straße Bockum“ und gleich mehrfach der Klassiker „Welche Windel beim Laufen“ 😉
  • Insgesamt: 429.885 Aufrufe, 89.717 Besucher und 823 Beiträge

 

 

 

 


50 Jahre Cooper-Test: Ein Grund zum Feiern? Naja, zumindest zum Erinnern!

Ist das wirklich ein Grund zum Feiern? Der Cooper-Test wird in diesem Monat 50 Jahre alt. Juchuuuuh, danke Herr Kenneth H. Cooper. Oder auch Buuuuh. Denn wer kann sich nicht auch noch erinnern: Ein beliebiger Tag kurz nach den Sommerferien, man hat das Salz des Meeres noch auf den Lippen, aber die Realität hat einen zurück, jetzt als Neunt- oder Zehntklässler. Ätzend, einfach nur ätzend. Sport-Unterricht, dritte und vierte Stunde, kurz vor High noon. Die Luft ist zum Schneiden, die Sonne brutzelt geschmeidige 30 Grad aufs Tablett und die Aschebahn staubt vor sich hin. Dennoch will der neue, vollkommen übermotivierte Sportlehrer-Referendar die „Form“ seiner Schüler nach der sechswöchigen Pause testen. Ääääh, hallo? Geht es noch? Jemand wach da oben??? Form nach sechs Wochen Rumlümmeln?

Es waren Zeiten, in denen wir das Laufen hassten. In denen wir kickten, Handball spielten oder im Freibad einen auf Tarzan machten. Und in denen es beim Sport-Unterricht höchstens darum ging, die „Form“ der Mädels zu beobachten (die wiederum aber von uns nichts wissen wollten). Und um nichts anderes ging es.

Doch der Cooper-Test zeigte einem direkt einmal ziemlich genau, dass die sechs Wochen Ferien zu Ende sind. Und neben dieser Erleuchtung trug er auch nicht ganz unerheblich zur späteren Sport-Note bei, Wikipedia spricht von einem Viertel, manchmal sogar von einem Drittel (https://de.wikipedia.org/wiki/Cooper-Test). Auf dem Zeugnis neben Mathe, Deutsch und Englisch vielleicht nicht ganz so wichtig, wer aber einen gewissen Ehrgeiz verspürte, der ballerte auf der Aschebahn spätestens beim Pfiff aus der Trillerpfeife mächtig los. So schnell es ging, zwölf Minuten Vollstoff, keine Gnade.

Schwierig ist der Cooper-Test laut Wiki nicht nur, weil er genau zwischen Mittel- und Langstrecke liegt, sondern auch, weil „der Sportler sich sehr gut einschätzen können muss, um nicht zu früh zu viel Laktat aufzustauen und in den anaeroben Bereich zu kommen, aber auch nicht zu langsam zu laufen.“

An eine Renntaktik kann ich mich nicht erinnern, ich besaß keine Laufschuhe und zumindest keine verlässliche Stoppuhr, eine Messung via GPS war noch Jahre entfernt. So rannte ich einfach munter drauf los. Irgendwann dann, spätestens zur Hälfte, wurde die Luft dünner, ab jetzt waren die berühmten Steher-Qualitäten gefragt, die man entweder hatte – oder eben nicht. Die etwas langsameren, aber noch laufenden, Mitschüler wurden nun zum zweiten oder dritten Mal überrundet, andere, meist fülligere, hatten bereits die Aschebahn verlassen und lagen keuchend auf der Wiese, klassisches DNF. Irgendwann ertönte der zweite Pfiff und man sankt ermattet darnieder.

In meinem Gedächtnis sind mehrere Cooper-Tests, mal in der Schule, hin und wieder aber auch beim Fußball-Training, wenn ein neuer Trainer den konditionellen Stand seines Teams unter die Lupe nehmen wollte. Aber machte das wirklich Sinn? Der Cooper-Test ist bis heute, 50 Jahre nach seiner Erfindung für die US Air Forces, gängiges Mittel in vielen Bereichen zur Überprüfung der individuellen Ausdauer. Über den Zweck in einigen Sportarten wird jedoch schon lange gestritten, hier und da wurde er durch andere Tests ersetzt, die mehr der jeweiligen Sportart, zum Beispiel Fußball oder Handball, entgegen kommen. Eine Magister-Arbeit der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg zeigt zudem, dass der Test zur Beurteilung der aeroben Ausdauerleistungsfähigkeit keine Gültigkeit besitzt, wenn aerob Untrainierte bzw. Laufunerfahrene wie Schüler getestet werden.

Dass alles galt natürlich nicht, wenn der Referendar oder der Trainer zum Cooper-Test baten. Gilt man als trainierter männlicher Läufer setzt Wiki folgende Werte ein:

>3700 m sehr gut, 3400–3700 m gut, 3100–3399 m Durchschnitt, 2800–3099 m schlecht und <2800 m sehr schlecht, vorausgesetzt man läuft auf einer 400 Meter-Tartanbahn und bei einer Außentemperatur von 20 bis 25 Grad und einer Luftfeuchtigkeit von maximal 70 Prozent. Für 15 Punkte im Sportabi sind laut Wiki von Schülern 3175 Meter zu laufen, von Schülerinnen 2675 Meter (Damit brauchen Schüler für 15 Punkte ein mittleres Tempo von 3:46 min/km (15,8 km/h), Schülerinnen von 4:28 min/km (13,37 km/h).; zum Vergleich: Kenenisa Bekeles 5000 Meter Weltrekord liegt bei 12:37,35 min. Das entspricht rund 4753 Meter in zwölf Minuten).

Welche Distanzen ich bei den Cooper-Tests in der Schule gelaufen bin, weiß ich leider nicht mehr. Sie können nicht berauschend gewesen sein, auch wenn ich beim Fußball, meiner damaligen Hauptsportart eher als Läufer (und Treter) denn als Ball-Virtuose unterwegs war. Was mich aber auszeichnete, war eine gewisse Leidensfähigkeit. Insofern denke ich, dass ich zumindest im oberen Drittel unterwegs war. Und heute? Da könnte ich die 15 Punkte fürs Abi locker schaffen – aber 3700 Meter, wie oben geschrieben? Puh…

Keynote: In Deutschland hat bislang scheinbar keiner etwas von dem runden Geburtstag mitbekommen. In den USA erinnerte nun zumindest die Runner’s World an dieses denkwürdige gehassliebte Mittel (https://www.runnersworld.com/vo2-max/the-running-test-that-has-tormented-sports-biggest-stars-turns-50).

Wie sind denn eure Erinnerungen?


Taddaaaa: Das Seidenraupen Cross-Shirt ist fertig

So, nachdem die Fragen dann immer häufiger kamen, lassen wir die Bombe endlich platzen und präsentieren das Seidenraupen-Cross-Shirt 2017. Erstmalig und daher quasi Weltpremiere!!! Wir hoffen, es gefällt euch.

Bestellen könnt ihr es ganz easy: Entweder bei eurer Anmeldung oder (wenn ihr schon angemeldet seid) via E-Mail mit Größenangabe an seidenraupen_krefeld@gmx.de! Das Funktions-Shirt kostet euch gerade einmal 20 Euro und ist im klassischen Schwarz gehalten. Für Mädels gibts das Ding sogar im Girlie-Look (sagt man das so?)…wooohaaah!

Damit ihr die Teile auch sicher am Raceday habt, brauchen wir die Bestellung bis zum 5. Oktober! Alle danach bestellten Shirts müssen wir nachliefern…


Sarah will oberster Ninja Warrior werden

Aufmerksame Leser werden auf dieser Seite den Namen Sarah Kopp schon ein paarmal gelesen haben: Egal, ob die Personal-Fitness-Trainerin einige Seidenraupen beim FACT quälte, uns in ihrem eigenen Studio am Luisenplatz durch die Mangel nahm oder uns die Krefelder Bewegungsparks erläuterte, stets machte sie nicht nur einen super-sympathischen, sondern auch äußerst fitten Eindruck. Und darauf kommt es nun an: Sarah will die zweite Staffel der RTL-Show „Ninja Warrior Germany“ gewinnen – und einen ersten großen Schritt hat sie bereits geschafft: Sie konnte sich unter den 13.000 Bewerbern durchsetzen, ist also eine von nun nur noch verbleibenden 350 Athleten. Wie weit sie es geschafft hat? „Das darf ich leider nicht sagen“, sagt sie geheimnisvoll und bewahrt Stillschweigen.

Ninja Warrior Germany

Sarah Kopp will die zweite Staffel von „Ninja Warrior Germany“ gewinnen.

Die Aufzeichnung erfolgte nämlich schon im Juni, seit der vergangenen Woche zeigt RTL endlich die Show (samstags um 20.15 Uhr). Am 9. September wagt sich dann Sarah für alle sichtbar aufs Parkett. Wobei, Parkett ist nicht ganz richtig. Die 36-Jährige musste einen Parcour überwinden, der es in sich hat. Springen, hangeln, schwingen oder rennen – das waren nur einige der Aufgaben, die sie zu meistern hatte. Bei „Ninja Warrior Germany“ kommt es eben nicht nur auf die reine Stärke an, sondern auch auf Beweglichkeit und Koordination.

Ninja Warrior Germany

Sarah Kopp im Parcour von „Ninja Warrior Germany“.

Wirft man ihren Trainingsehrgeiz, ihre Fitness und den eigenen Anspruch in eine Waagschale, kann der Kenner davon ausgehen, dass sie es weit geschafft hat – alles andere wäre wohl auch für sie eine herbe Enttäuschung. Denn die vergangenen Monate standen eigentlich ständig im Zeichen des Ninja Warrior-Trainings. Wer ihr auf Facebook (sarah.kopp.56), Instagram (sarahkopp56) oder sonstigen sozialen Netzwerken im Internet folgt, konnte quasi live dabei sein: Da wurden Treppen nicht gegangen, sondern gehangelt. Sie kletterte an Baumstämmen entlang, zog sich an Metallstreben hoch oder stemmte mal eben ihre Trainingspartner.

Ninja Warrior Germany

Ausruhen? Gibts für für die Power-Frau Sarah Kopp eigentlich nicht…

Dass das Training nicht spurlos an ihr vorübergeht, liegt auf der Hand: Jede Faser ihres Körpers strotzt vor Kraft, ihre 168 Zentimeter wirken wie Stahl, ohne allerdings in Richtung Body-Building zu gehen. RTL verpasste ihr schließlich auch den Beinamen „Muskel-Wumme“.  „Mein Körper war harte Arbeit. Da habe ich mich sehr gequält. Entweder ganz oder gar nicht“, erklärt sie.

Lassen wir uns also überraschen, ob wir bald sagen können, dass uns die Siegerin von „Ninja Warrior Germany“ trainiert hat. Woooohaaah!

 

So funktioniert die Show „Ninja Warrior Germany“

In jeder der insgesamt sieben Vorrunden von „Ninja Warrior Germany“ 2017 treten 50 Athleten im ersten, sechsteiligen Parcours an. Die Finisher dieses Parcours, bzw. mindestens 20 Athletinnen/Athleten, dürfen sich in der anschließenden Semifinalqualifikation mit fünf weiteren Hindernissen nochmals beweisen. Schaffen den Parcours weniger als 20 Teilnehmer, qualifizieren sich jene Athleten, die in der kürzesten Zeit am weitesten gekommen sind.

Die 56 besten Teilnehmer aus den Vorrunden (acht Athleten aus jeder der sieben Sendungen) schaffen es schließlich ins Halbfinale. Dort warten neun weitere neue Hindernisse auf sie.

Im großen Finale von „Ninja Warrior Germany“ stehen schließlich die besten 28 Athleten. Sie kämpfen um den Titel „Ninja Warrior 2017“. Dafür müssen sie einen alles abfordernden Final-Parcours mit 18 Hindernissen bezwingen.

An dessen Ende steht der über 20 Meter hohe „Mount Midoriyama“. Nur, wer es im Finale bis auf den „Mount Midoriyama“ schafft, wird der erste deutsche „Ninja Warrior“ und sichert sich neben dem Titel die Siegprämie in Höhe von 200.000 Euro.

Ninja Warrior Germany“ 2017 in Zahlen und Fakten

  • 13.000 Menschen haben sich beworben, 2.000 wurden gecastet.​
  • 350 Athleten treten in der Show an, 28 kommen ins Finale.
  • 38 Sportler sind zum zweiten Mal dabei – darunter auch Oliver Edelmann, der „Last Man Standing“ aus 2016.
  • 18 Athleten stammen aus Österreich, 13 aus der Schweiz, und je einer aus Großbritannien und den USA.
  • 59 Jahre alt ist Rainer Pacholek aus Marl – damit ist er der älteste Teilnehmer in dieser Staffel. Er tritt in Show 4 an.
  • 50 Jahre alt ist die älteste Frau unter den Teilnehmern. Daniela Baumann aus Richterswil/Schweiz ist in Folge 6 dabei.
  • 18 Jahre jung ist die jüngste Teilnehmerin. Schülerin Annika Werner aus Hilden, die erst am 1. Juni 2017 ihren 18. Geburtstag feierte, geht in Show 1 an den Start geht.

Die Hindernisse

In der zweiten Staffel von „Ninja Warrior Germany“ werden 37 verschiedene Hindernisse in allen Vorrunden und Semifinalqualifikationsrunden in unterschiedlichen Kombinationen bezwungen. Dabei sind drei Viertel der Hindernisse neu oder neu miteinander kombiniert.

9 weitere Hindernisse müssen im Halbfinale, 19 im Finale überwunden werden, um der erste deutsche „Ninja Warrior“ zu werden.

Das Hindernis „Die Wand“ hat zwei verschiedene Höhen: 4,25 Meter für die Männer, 4 Meter für die Frauen.

 

Die Parcours-Regeln

  • Jeder Teilnehmer hat nur eine Chance, den Parcours zu bezwingen.
  • Der Parcours darf nur mit Schuhen betreten werden. Guter Grip ist bei vielen Hindernissen von Vorteil. Die Schuhe müssen während des gesamten Parcours anbehalten werden.
  • Es sind keine Hilfsmittel erlaubt wie zum Beispiel Handschuhe, Magnesia, Talkum oder Liquid Chalk.
  • Jeder Körperschmuck (Ringe, Ketten, Piercings etc.) muss wegen der Verletzungsgefahr vor dem Auftritt abgelegt werden.
  • Kostüme sind grundsätzlich erlaubt. Einzelne Teile des Kostüms/Requisiten können aus Sicherheitsgründen vor dem Start abgelegt werden.
  • Für jedes einzelne Hindernis gibt es gesonderte Regeln, die zu beachten sind. So dürfen Hindernisse in der Regel nur an den roten Flächen berührt werden. Der Seitenrand darf grundsätzlich nicht betreten werden.
  • Jeder Kontakt mit dem Wasser (auch von Haaren, T-Shirts und anderen Kleidungsstücken) und jeglicher Verstoß gegen die allgemeinen oder einzelnen Hindernisregeln führen zum Aus. (Quelle: www.rtl.de)