Wir laufen und laufen und laufen und laufen

Und sonst so…

Taddaaaa: Das Seidenraupen Cross-Shirt ist fertig

So, nachdem die Fragen dann immer häufiger kamen, lassen wir die Bombe endlich platzen und präsentieren das Seidenraupen-Cross-Shirt 2017. Erstmalig und daher quasi Weltpremiere!!! Wir hoffen, es gefällt euch.

Bestellen könnt ihr es ganz easy: Entweder bei eurer Anmeldung oder (wenn ihr schon angemeldet seid) via E-Mail mit Größenangabe an seidenraupen_krefeld@gmx.de! Das Funktions-Shirt kostet euch gerade einmal 20 Euro und ist im klassischen Schwarz gehalten. Für Mädels gibts das Ding sogar im Girlie-Look (sagt man das so?)…wooohaaah!

Damit ihr die Teile auch sicher am Raceday habt, brauchen wir die Bestellung bis zum 5. Oktober! Alle danach bestellten Shirts müssen wir nachliefern…


Sarah will oberster Ninja Warrior werden

Aufmerksame Leser werden auf dieser Seite den Namen Sarah Kopp schon ein paarmal gelesen haben: Egal, ob die Personal-Fitness-Trainerin einige Seidenraupen beim FACT quälte, uns in ihrem eigenen Studio am Luisenplatz durch die Mangel nahm oder uns die Krefelder Bewegungsparks erläuterte, stets machte sie nicht nur einen super-sympathischen, sondern auch äußerst fitten Eindruck. Und darauf kommt es nun an: Sarah will die zweite Staffel der RTL-Show „Ninja Warrior Germany“ gewinnen – und einen ersten großen Schritt hat sie bereits geschafft: Sie konnte sich unter den 13.000 Bewerbern durchsetzen, ist also eine von nun nur noch verbleibenden 350 Athleten. Wie weit sie es geschafft hat? „Das darf ich leider nicht sagen“, sagt sie geheimnisvoll und bewahrt Stillschweigen.

Ninja Warrior Germany

Sarah Kopp will die zweite Staffel von „Ninja Warrior Germany“ gewinnen.

Die Aufzeichnung erfolgte nämlich schon im Juni, seit der vergangenen Woche zeigt RTL endlich die Show (samstags um 20.15 Uhr). Am 9. September wagt sich dann Sarah für alle sichtbar aufs Parkett. Wobei, Parkett ist nicht ganz richtig. Die 36-Jährige musste einen Parcour überwinden, der es in sich hat. Springen, hangeln, schwingen oder rennen – das waren nur einige der Aufgaben, die sie zu meistern hatte. Bei „Ninja Warrior Germany“ kommt es eben nicht nur auf die reine Stärke an, sondern auch auf Beweglichkeit und Koordination.

Ninja Warrior Germany

Sarah Kopp im Parcour von „Ninja Warrior Germany“.

Wirft man ihren Trainingsehrgeiz, ihre Fitness und den eigenen Anspruch in eine Waagschale, kann der Kenner davon ausgehen, dass sie es weit geschafft hat – alles andere wäre wohl auch für sie eine herbe Enttäuschung. Denn die vergangenen Monate standen eigentlich ständig im Zeichen des Ninja Warrior-Trainings. Wer ihr auf Facebook (sarah.kopp.56), Instagram (sarahkopp56) oder sonstigen sozialen Netzwerken im Internet folgt, konnte quasi live dabei sein: Da wurden Treppen nicht gegangen, sondern gehangelt. Sie kletterte an Baumstämmen entlang, zog sich an Metallstreben hoch oder stemmte mal eben ihre Trainingspartner.

Ninja Warrior Germany

Ausruhen? Gibts für für die Power-Frau Sarah Kopp eigentlich nicht…

Dass das Training nicht spurlos an ihr vorübergeht, liegt auf der Hand: Jede Faser ihres Körpers strotzt vor Kraft, ihre 168 Zentimeter wirken wie Stahl, ohne allerdings in Richtung Body-Building zu gehen. RTL verpasste ihr schließlich auch den Beinamen „Muskel-Wumme“.  „Mein Körper war harte Arbeit. Da habe ich mich sehr gequält. Entweder ganz oder gar nicht“, erklärt sie.

Lassen wir uns also überraschen, ob wir bald sagen können, dass uns die Siegerin von „Ninja Warrior Germany“ trainiert hat. Woooohaaah!

 

So funktioniert die Show „Ninja Warrior Germany“

In jeder der insgesamt sieben Vorrunden von „Ninja Warrior Germany“ 2017 treten 50 Athleten im ersten, sechsteiligen Parcours an. Die Finisher dieses Parcours, bzw. mindestens 20 Athletinnen/Athleten, dürfen sich in der anschließenden Semifinalqualifikation mit fünf weiteren Hindernissen nochmals beweisen. Schaffen den Parcours weniger als 20 Teilnehmer, qualifizieren sich jene Athleten, die in der kürzesten Zeit am weitesten gekommen sind.

Die 56 besten Teilnehmer aus den Vorrunden (acht Athleten aus jeder der sieben Sendungen) schaffen es schließlich ins Halbfinale. Dort warten neun weitere neue Hindernisse auf sie.

Im großen Finale von „Ninja Warrior Germany“ stehen schließlich die besten 28 Athleten. Sie kämpfen um den Titel „Ninja Warrior 2017“. Dafür müssen sie einen alles abfordernden Final-Parcours mit 18 Hindernissen bezwingen.

An dessen Ende steht der über 20 Meter hohe „Mount Midoriyama“. Nur, wer es im Finale bis auf den „Mount Midoriyama“ schafft, wird der erste deutsche „Ninja Warrior“ und sichert sich neben dem Titel die Siegprämie in Höhe von 200.000 Euro.

Ninja Warrior Germany“ 2017 in Zahlen und Fakten

  • 13.000 Menschen haben sich beworben, 2.000 wurden gecastet.​
  • 350 Athleten treten in der Show an, 28 kommen ins Finale.
  • 38 Sportler sind zum zweiten Mal dabei – darunter auch Oliver Edelmann, der „Last Man Standing“ aus 2016.
  • 18 Athleten stammen aus Österreich, 13 aus der Schweiz, und je einer aus Großbritannien und den USA.
  • 59 Jahre alt ist Rainer Pacholek aus Marl – damit ist er der älteste Teilnehmer in dieser Staffel. Er tritt in Show 4 an.
  • 50 Jahre alt ist die älteste Frau unter den Teilnehmern. Daniela Baumann aus Richterswil/Schweiz ist in Folge 6 dabei.
  • 18 Jahre jung ist die jüngste Teilnehmerin. Schülerin Annika Werner aus Hilden, die erst am 1. Juni 2017 ihren 18. Geburtstag feierte, geht in Show 1 an den Start geht.

Die Hindernisse

In der zweiten Staffel von „Ninja Warrior Germany“ werden 37 verschiedene Hindernisse in allen Vorrunden und Semifinalqualifikationsrunden in unterschiedlichen Kombinationen bezwungen. Dabei sind drei Viertel der Hindernisse neu oder neu miteinander kombiniert.

9 weitere Hindernisse müssen im Halbfinale, 19 im Finale überwunden werden, um der erste deutsche „Ninja Warrior“ zu werden.

Das Hindernis „Die Wand“ hat zwei verschiedene Höhen: 4,25 Meter für die Männer, 4 Meter für die Frauen.

 

Die Parcours-Regeln

  • Jeder Teilnehmer hat nur eine Chance, den Parcours zu bezwingen.
  • Der Parcours darf nur mit Schuhen betreten werden. Guter Grip ist bei vielen Hindernissen von Vorteil. Die Schuhe müssen während des gesamten Parcours anbehalten werden.
  • Es sind keine Hilfsmittel erlaubt wie zum Beispiel Handschuhe, Magnesia, Talkum oder Liquid Chalk.
  • Jeder Körperschmuck (Ringe, Ketten, Piercings etc.) muss wegen der Verletzungsgefahr vor dem Auftritt abgelegt werden.
  • Kostüme sind grundsätzlich erlaubt. Einzelne Teile des Kostüms/Requisiten können aus Sicherheitsgründen vor dem Start abgelegt werden.
  • Für jedes einzelne Hindernis gibt es gesonderte Regeln, die zu beachten sind. So dürfen Hindernisse in der Regel nur an den roten Flächen berührt werden. Der Seitenrand darf grundsätzlich nicht betreten werden.
  • Jeder Kontakt mit dem Wasser (auch von Haaren, T-Shirts und anderen Kleidungsstücken) und jeglicher Verstoß gegen die allgemeinen oder einzelnen Hindernisregeln führen zum Aus. (Quelle: www.rtl.de)

 


Auf dem Rad und am Ball: Seidenraupen gehen fremd

2017-08-05-PHOTO-00001917

Wir wissen nicht, was Moritz hier für Pillen genommen hat, aber sie scheinen gewirkt zu haben.

Die Seidenraupen haben das vergangene Wochenende zu einigen Seitensprüngen genutzt und mal nicht die Laufschuhe geschnürt: Moritz bretterte im Team „Rapid Ramirez“ beim 24h-Mountainbike-Rennen in Duisburg über Stock und Stein, während Mitch (Tennisfreunde Fischeln) und Manu (Teen Pilstrinker) bei den Kleinfeld-Open aktiv waren.

Mit sieben weiteren Höllenhunden kam Moritz am Ende des Rennens im Landschaftspark mit 72 absolvierten Runden auf den 14. Platz. Scheint ne runde Sache gewesen zu sein, wie man an seinem zufriedenen Gesicht erkennen kann 😉

Mitch und Manu hatten dagegen mal wieder die Kleinfeld-Open vor der Brust – jenes Fußball-Turnier, bei dem Jahr für Jahr 16 Mannschaften antreten und am Ende der TC Bovert gewinnt. So auch in diesem Jahr. Die Wasser-ohne-Kohlensäure-Trinker aus Meerbusch hatten im Halbfinale Glück, dass die Pilstrinker einfach nicht das Tor trafen und retteten sich ins Neun-Meter-Schießen. Hier agierten Kölkers Pilstrinker zu großzügig, so dass der TCB ins Finale einzog. Dort hätten auch gerne die TFF gestanden. Sie wiederum scheiterten im Neun-Meter-Schießen am Titelverteidiger Dohmes & Golomb.

image1

Manu nimmt einen großen Schluck aus dem Pokal für den dritten Platz.

Da es beide Teams scheinbar nicht aus neun Meter können, entschied man sich spontan, den Kampf um Platz drei in genau dieser Disziplin auszutragen, um quasi für das kommende Jahr zu üben – mit dem besseren Ende für die Pilstrinker, die später einmal mehr auf der Player’s Night ihren Mann standen.

 


Krefeld first: Her mit der Gretel-Bergmann-Straße (und weg mit der Hans-Günther-Sohl-Straße)

Die Leichtathletin Gretel Bergmann (später Margaret Lambert) ist in der vergangenen Woche im Alter von 103 Jahre gestorben. Ein wahrlich stolzes Alter für eine wahrlich stolze Frau. Bergmann war in den 1930er-Jahren Deutschlands beste Hochspringerin. An den Olypmischen Spielen 1936 in Berlin durfte sie aber trotzdem nicht teilnehmen, die Nazis schlossen sie wegen ihre jüdischen Herkunft aus.

csm_bergmann_g_hochsprung_2014_museum_zur_geschichte_von_christen_und_juden_54117556f5

Gretel Bergmann. Foto: Museum zur Geschichte von Christen und Juden

Verbittert hat sie ein Jahr später ihre Heimatstadt Laupheim Richtung New York verlassen, wo sie nun, am Donnerstag, 25. Juli, verstarb. Sie wollte das Schicksal der Juden nie vergessen, zahlreiche Familienmitglieder kamen unter den Nazis um. „Wissen Sie, es ist nicht schön, mit all der Bitterkeit im Inneren zu leben“, sagte sie bei ihrem ersten Besuch nach dem Krieg 1999 in Deutschland.


Skulpturen jüdischer Sportler, darunter auch eine von Gretel Bergmann, wurden im Rahmen der Ausstellung „Zwischen Erfolg und Verfolgung“ 2015 auf dem Washingtonplatz in Berlin ausgestellt. Foto: Boris Streubel/Getty Images

Krefeld könnte nun mit gutem Beispiel voran gehen, wenn es sich zu einem mutigen Schritt entscheidet und eine umstrittene Straße in Gretel-Bergmann-Straße umbenennt. Warum, mögen jetzt einige Fragen – und ja: Gretel Bergmann hatte nie etwas mit Krefeld zu tun, sie stammte, wie schon gehört, aus Laupheim und den Großteil ihrer Wettkämpfe bestritt sie in Süddeutschland bzw. in England und später in den USA. Allein ihre sportlichen Erfolge, aber auch ihr Schicksal, sollte allerdings Grund genug sein. Zudem: Eine Gretel-Bergmann-Straße wäre einzigartig in ganz Deutschland.

Gretel-Bergmann-Stadion_(Laupheim)

Das Gretel-Bergmann-Stadion in Laupheim. Foto: Von Wald-Burger8 – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=43177717

Es gibt in Berlin einen Gretel-Bergmann-Weg und eine Gretel-Bergmann-Sporthalle sowie in Laupheim das Gretel-Bergmann-Stadion, aber eine Gretel-Bergmann-Straße gibt es eben nicht. In ganz Deutschland! Krefeld stünde also im Fokus, würde ob dieser Umbenennung auch überregional in die Schlagzeilen geraten. Wer noch immer zweifelt und den regionalen Bezug vermisst, möge die Gegenfrage beantworten: Was hatten Ebert, Schumann, Fröbel und viele weitere mit Krefeld zu tun, dass ihnen hier eine Straße gewidmet wurde?

Nur wo? Im Süden unserer Stadt, in Fichtenhain!

Nun wissen wir natürlich, dass Straßenumbenennungen nie einfach sind. Sie kosten viel Zeit, Bürokratie, treffen die Anwohner/Anlieger und benötigen vor allem das Einverständnis der Politik. Sie bieten in diesem Fall allerdings auch die Chance, ein deutliches Zeichen zu setzen, denn wir wüssten auch, wo eine Gretel-Bergmann-Straße entstehen könnte: Im Süden unserer schönen Stadt. Hier, in Fichtenhain, gibt es seit 2006 die Hans-Günther-Sohl-Straße. Mittlerweile die einzige in ganz Deutschland, denn vor wenigen Wochen wurde in Düsseldorf die dortige Hans-Günther-Sohl-Straße in Luise-Rainer-Straße umbenannt. Die Landeshauptstadt erinnert damit nun an die Düsseldorferin Luise Rainer, die als einzige deutsche Schauspielerin zwei Mal den Oscar gewonnen hat. Übrigens auch eine Jüdin.

Sohl war Nazi und machte damit Karriere

Was haben Rainer und Bergmann, was der Industrielle Hans Günther Sohl nicht hat? Vor allem eine reine Weste, was die Vergangenheit angeht: Sohl war Nazi, er trat 1933 in die Partei ein und machte mit dem Hakenkreuz am Revers Karriere in der Stahlindustrie bis hin zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der Vereinigten Stahlwerke und zum Wehrwirtschaftsführer. Es dürfte klar sein, dass er den Einsatz Tausender Zwangsarbeiter und Kriegsgefanger in der Produktion seines Unternehmens wohlwissend gebilligt hat und deren Tod in Kauf nahm.

Düsseldorfer und Krefelder Experten im Widerspruch

Eine Kommission aus Geschichtsexperten und Vertreter der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf war jetzt zu dem Entschluss gekommen, dass Sohls Vita zu braun sei, ergo sein Name aus dem Straßenverzeichnis zu löschen sei. In Krefeld teilte man diese Meinung im Februar 2015 allerdings nicht, hier sieht man den gebürtigen Danziger als „Mitläufer“ an. So, wie er auch in den Entnazifizierungsverfahren gesehen wurde. Dennoch: Für 18 Monate saß er nach dem Krieg in verschiedenen Internierungslagern.

Die Bosse deckten sich: Karriere auch nach 1945

Wie so viele ehemalige hochrangige NSDAP-Mitglieder machte Sohl aber auch danach munter Karriere, die Seilschaften der Nazis wirkten bekanntlich auch nach 1945 noch lange und bestens nach. Ein gutes halbes Jahr nach seiner Entlassung, jetzt quasi reingewaschen, wurde Sohl erneut in den Vorstand der Vereinigten Stahlwerke berufen. 1953 wurde er Vorstandsvorsitzender der Thyssen AG und hatte diesen Posten 20 Jahre inne. Von 1956 bis 1969 war er Vorsitzender der Wirtschaftsvereinigung Eisen- und Stahlindustrie und von 1972 bis 1976 Vorsitzender des Bundesverband der Deutschen Industrie (Quelle: Wikipedia; Über Sohl gibt es übrigens eine sehenswerte Doku des SR.). Diese „Verdienste“ führten laut Rheinische Post auf Betreiben der Thyssen Krupp Real Estate dazu, die damals recht unscheinbare und recht kurze Straße in Fichtenhain nach Sohl zu benennen. Heute hat sich das Gelände als „Logistikpark Süd“ jedoch entwickelt. An der Hans-Günther-Sohl-Straße sitzen weltweit agierende Unternehmen wie der Logistiker DSV, der Sportartikel-Hersteller Asics und der Einrichter Lüllmann. Unschön: Alle eben mit einem Nazi als Namenspatron auf ihrer Visitenkarte.

Weg mit der Hans-Günther-Sohl-Straße, her mit der Gretel-Bergmann-Straße!

Freilich, wir sind keine Experten. Aber wir fühlen, wir schmecken geradezu das deutliche „Geschmäckle“ an Sohls Namen, die braune Soße, die an ihm haftet. So etwas braucht Krefeld, das sich stets als tolerante und menschliche Stadt ansieht, das immer offen für Verfolgte aus aller Welt war und ist, nicht. Für diese Erkenntnis muss man auch kein Experte sein, sondern einfach nur ein denkender und vor allem ein fühlender Mensch. Daher: Weg mit der Hans-Günther-Sohl-Straße, her mit der Gretel-Bergmann-Straße. Word! (mak)


Radrennen in der Innenstadt mit Tour de France-Fahrern

Fünf Tage nach dem Finale der Tour de France in Paris steigt am Freitag, 28. Juli, in der Krefelder Innenstadt das Radrennen „Retour le Tour“. Mehrere Tour-Profis, darunter Sprint-Star André Greipel, haben ihre Zusage für das Hauptrennen (Start 20 Uhr, 60 Kilometer) in Krefeld gegeben.

Retour le Tour Nils Politt

Nils Politt ist einer der Tour de France-Fahrer, die bei „Retour le Tour“ in der Krefelder Innenstadt starten werden. Foto: Veranstalter

Start und Ziel ist auf der Breitestraße auf Höhe des Dionysiusplatzes. Von hier verläuft die Strecke über die Rheinstraße, rechts in die Lohstraße, Marktstraße und zurück auf die Breite Straße. Startschuss ist um 17 Uhr mit dem „Fette Reifen“-Rennen für die Kleinsten von sechs bis zwölf Jahren. Um 17.30 haben die Jugend (U17/19) und die Elite-Frauen ihren Auftritt. Beim Derny-Rennen um 18.45 Uhr wird es dank der Windschatten-spendenden Motorräder lauter. Beim Nachbarschafts-Rennen um 19.30 Uhr über zwei Runden sind alle Bürger und Firmenmannschaften zur Teilnahme aufgerufen.

Anmeldung für das „Fette Reifen“- und das Nachbarschafts-Rennen sind bis 45 Minuten vor dem jeweiligen Start möglich. Das Rahmenprogramm auf dem Dionysiusplatz beginnt ebenfalls um 17 Uhr. Höhepunkt dabei ist die Präsentation der Tourfahrer (ab 19.30 Uhr) im Anschluss an eine Autogrammstunde mit Rick Zabel und André Greipel, die neben der Musikbühne um 19 Uhr beginnt. Ab 20 Uhr spielt die Band Joker auf der großen Bühne vor der Kirche. Die After-Race-Party dauert bis 23 Uhr.

Innenstadtbesucher müssen wegen des Rennens mit Einschränkungen im Straßenverkehr rechnen. Alle Parkhäuser sind aber erreichbar. Ab 13 Uhr beginnen die Absperrmaßnahmen. Ordner sind an acht Übergängen postiert. Die Buslinien 051 und NE5 werden von 15 bis etwa 23 Uhr umgeleitet.


Wir waren auf dem Rad: Tour-Etappe 2 in der Vorschau

Wenn am Wochenende die Tour de France in der Region gastiert, geht vielerorts nichts mehr. Gerade in Düsseldorf sollte man auf das Auto verzichten. Wir waren am Mittwoch auf der zweiten Etappe unterwegs und können sagen, wo es am Sonntag besonders toll werden könnte (Route: https://www.google.de/amp/www.rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/grand-depart/interaktive-karte-strecke-der-2-tour-de-france-etappe-juli-2017-aid-1.6394826.amp). 
Könnte deswegen, weil man wohl wetterfest eingepackt sein muss, um das Spektakel zu betrachten. Wem das nichts ausmacht, wird auf seine Kosten kommen. Ein wahrer Genuss, gerade für kleine Radsport-Fans, ist die Werbe-Kolonne, die rund zwei Stunden vor dem Feld über die Straßen fährt. Das ist Karneval im Sommer: Toll (http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/tour-de-france-2017-das-erwartet-sie-bei-der-werbekarawane-aid-1.6910846). 
Unsere (bzw. meine, ich konnte leider keine Mitstreiter für den Höllenritt gewinnen) Tour beginnt in Düsseldorf ab dem HBF. Hier war am Mittwoch noch nicht zu erkennen, was am Wochenende abgehen wird, aber das kann ja noch kommen. 
https://youtu.be/RzsMPtAPTIw
Die Etappe am Sonntag beginnt bekanntlich mit dem Einrollen in der Innenstadt, ehe es dann nach einigen Kilometern richtig losgeht. Anders als die Fahrer muss ich natürlich bei jeder Ampel halten. Und davon gibt es zunächst reichlich. Das ist ätzend, weil es jedes Mal bedeutet, aus der Pedale zu steigen. Hinzu kommen die zahlreichen Auto- und LKW-Fahrer, die wenig bis gar keine Rücksicht nehmen. Ich steige vom HBF kommend nach fünf KM endlich auf der Graf-Recke-Straße ein und habe schon gleich den ersten leichten Anstieg Richtung Galopprennbahn vor mir. Die folgende Abfahrt gehe ich gemächlich an, da es nass ist und die Bremsen kaum greifen. Sie würden auch wenig helfen, da die glatten Reifen auf dem Asphalt eh keinen Griff bekommen würden. 
Durch Gerresheim geht es dann nach Erkrath. Hier, wie nahezu überall, nutze ich den Radweg, da vorbeirasende Autos und LKW keinen Spaß machen. Was ebenfalls noch auffällt: Die Städte putzen sich heraus. Vielerorts werden Hecken gestutzt und Rasen gemäht. 
Erkrath lasse ich schnell hinter mir, bis auf ein in den französischen Nationalfarben angemaltes Fahrrad deutet auch hier noch nichts auf die Tour hin (die überall aufgehängten Parkverbotsschilder lasse ich mal außen vor). 

Netter Feld-Schmuck kurz hinter Erkrath.


Auf dem Weg nach Mettmann geht es durch das Neandertal und am gleichchnamigen Museum, geschmückt mit Rädern und großen Trikots, vorbei. Teilnehmer des Neandertal-Laufs werden einen Teil der Strecke kennen. 

Das Neandertal-Museum im Zeichen der Tour.

In Mettmann muss dann ein zweites Mal geklettert werden, die folgende Passage nach Ratingen ist dafür klasse: Abschüssig und später sogar mit Kurven absolut rasant. Bei mir glühten aus Respekt die Bremsen, die Cracks können hier wahrscheinlich auf Geschwindigkeiten von über 70 km/h kommen. Yiiihaaaah. 

Ratingen wird nur am Rande gestriffen, einen Wimpernschlag später ist man schon wieder zurück in Ddorf und quält sich durch die Innenstadt. 

Blick auf die Kasematten in Ddorf.


Über die Theodor-Heuss-Brücke fährt das Peloton endlich auf die richtige Rheinseite, mich lotste das Navi dagegen über die Oberkasseler Brücke, weil erstere wohl nicht per Rad befahren werden darf. Am Sonntag geht das, natürlich auch, um den Zuschauern die schöne Rheinseite in Oberkassel zu zeigen. 
Über Lueg- und Hansaallee Rolle düse ich schnell nach Lörick und schwupps nach Büderich. Hier wehen schon die ersten Fähnchen, schick. Das führte dann aber wahrscheinlich dazu, dass ich mich, derart geblendet, in Neuss verfuhr. Statt die Route durch die City zu rollen, schrammte ich nur daran vorbei. 
Umso genauer nahm ich es dafür in der Traditionsbehafteten-Radfahrer-Stadt Büttgen, wo die Tour gefühlt mitten übern Markt und dann über eine Rechts-Links-Kurve führt. Absolut ein Highlight, auch weil der beheimatete VfR Büttgen eine besondere Aktion plant und so für kurze Zeit im Rampenlicht der Welt steht. 

Auf der Bismarckstraße in MG geht es erstmals während der Tour2017 um Punkte für die Spurtwertung.


An Kleinenbroich und Korschenbroich vorbei sind wir dann auch schon schnell in Mönchengladbach, dem Ort der ersten Spurtwertung. Auf der Bismarckstraße mit Blick auf die Kaiser-Friedrich-Halle werden die Fahrer erstmals um Punkte für das grüne Trikot rasen. Für mich sah die Sache anders aus: Eine rote Ampel folgte der nächsten, schrecklich. 

Ganze 20km verläuft die Tour durch MG. Nach der City werden Rheydt, Wickrath (vom Schloss sieht man nur wenig) und Wickrathberg sowie Wanlo durchfahren, zum Teil mit spannenden Kurven und über schmale Straßen. Für die Zuschauer absolut sehenswert. 
Dann aber wird es laaaaangweilig. Acker um Acker reiht sich jetzt aneinander, und ja, man muss die Frage ob dieser Einöde stellen, warum man sich nicht den Spaß gönnte, durch die Geisterstadt Immerath zu fahren?! Bekanntlich fällt das Dörfchen wie einige andere in der Umgebung bald dem Braunkohleabbau Garzweiler II zum Opfer und ist schon leergeräumt. Die Rolladen sind herunter, aber was wäre das für eine tolle Möglichkeit gewesen, sich ein letztes Mal vom Ort zu verabschieden? Stattdessen stehen an den Ortseingängen Durchfahrtsverbotsschilder. Die Fahrer sehen das Dorf dennoch aus der Ferne, wenn sie denn den Blick nach links schweifen lassen. Ob sich jemand wundern wird, dass dort an einem Sonntag im Juli alle Fenster verrammelt sind?

Die Sophienhöhe begleitet die Radler eine ganze Zeit.


Über laaaange Landstraßen wird jetzt gebrettert, und, sollte das Wetter ansatzweise wie am Mittwoch sein, wird dabei steifer Westwind den Fahrern ins Gesicht wehen. Während auf der linken Seite die mächtige Sophienhöhe die Fahrer nicht mehr loslässt, geht es durch Titz, Mersch, Jülich und Aldenhoven. Oder auch Schleiden, Hoengen und Linden. Ein, zwei neckische Steigungen wurden dabei eingebaut, ehe schließlich nach Weiden und Würselen Aachen im schönen Schuss erreicht wird. Zur eigenen Sicherheit wählte ich auch hier den Radweg, aber das Feld wird hier am Sonntag so megakrassschnell heizen, dass wooooohaaaaah. 
Und das war es für mich auch schon: Denn da ich am Mittwochabend noch den Knaller TSV Bockum gegen Fortuna Düsseldorf sehen wollte, stieg ich in Aachen vom Rad und nahm den Zug zurück nach Krefeld (und da ich mich beeilen musste, gibt es auch keine Fotos oder Videos aus der Domstadt). 142 km zeigte mein Tacho inkl 700 Höhenmeter an, rund 60 wären es noch bis nach Lüttich gewesen. Inklusive einiger ungemütlicher Anstiege auf dem Weg dort hin. Aber das überlasse dann doch lieber den Profis. 😜


Umfrage zur Messe „Baspo“

Bekanntlich kommt ein großer Teil der Seidenraupen aus dem Ballsport: Mitch und Aki kickten einst (unter anderem) beim VfR Fischeln, Ali und Manu versuchten sich (u.a.) bei den Preussen, Henne jagte der Pille in Vernum hinterher und Moritz verdingte sich als Handballer (und Schlammfußballer).

baspo

Die Leidenschaft hat bei allen kaum nachgelassen, Mitch und Ali ziehen seit einiger Zeit darüberhinausgehend eine Idee auf: Die Aussteller-Messe „Baspo“, die vom 29. Juni bis 1. Juli 2018 in einer Stadt bei Lüdenscheid 😉 stattfinden soll. Dazu bitten sie jetzt zur Teilnahme an einer Umfrage, die sich um das Thema Fußball dreht.

Die beiden würden sich auf jeden Fall mächtig freuen, wenn sich noch viele an der Umfrage beteiligen würden. Hier geht es lang: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSc_tVMs7HxnapQAMlKOB1IDwVDs0XuTlojen_uYm3ysUiJ-mQ/viewform

 


CrossFit Crefeld: Musclecat is in the box!

Der 08/15-Läufer neigt ja dazu, lediglich zu laufen. Und zwar nur zu laufen – auch wenn die gängigen Laufsport-Magazine und –Websites vielfach dazu raten, alternative Trainingsmethoden einzubauen. Stärkung der Rückenmuskulatur, bessere Körperhaltung oder Regeneration auf dem Rad oder im Wasser werden schlichtweg negiert. Schließlich könnte jede Minute, die nicht gelaufen wird, im Kampf um neue Bestzeiten verloren sein. Eine Lösung dieser Misere könnte es mit „Crossfit“ geben. Und wie toll, dass es mit „CrossFit Crefeld“ jetzt auch eine sogenannte „Box“ in KR gibt. Am Sonntag, 26. März, laden die Macher zur offiziellen Eröffnung in ihre neue Heimat an den Gahlingspfad 53 (Aldi und Lidl rechts liegen lassen und noch 200 Meter weiter).

„Fit for Fun“ nennt es „das härteste Workout der Welt“, während Wikipedia klassisch zusammenfasst: „Crossfit ist eine Fitnesstrainingsmethode (…), die Gewichtheben, Sprinten, Eigengewichtsübungen sowie Turnen miteinander verbindet. Ziel ist es, die Trainierenden in verschiedenen Fitnessdisziplinen ausgewogen zu entwickeln: Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit, Schnelligkeit, Geschicklichkeit, Balance, Koordination und Genauigkeit.“

Nun mag auch ich Wesenszüge des oben beschriebenen 08/15-Läufers in mir tragen: Zwar sehe ich den Sinn in vielen ergänzenden Übungen und weiß auch, dass es nicht schädlich sein kann, statt zwei Stadtwald-Runden lieber mal nen Stündchen im Badezentrum zu schwimmen – aber trotzdem überwiegt eben der (Irr-) Glaube, dabei auch Möglichkeiten zu vertun, weitere Bestzeiten zu erjagen.

crossfit 1

Timm erklärt, was gleich zu tun ist.

Da traf es sich gut, dass Timm von den Busch und Peter Matthias Dornbusch, die beiden Chefs der Crefelder CrossFit-Box, vor einiger Zeit auf mich zukamen und mir die Möglichkeit eines Probetrainings einräumten. Und das ich nun, in der letzten Hälfte vor meinem Frühjahrs-Höhepunkt, dem Saaletal-Marathon am 8. April, dankend angenommen habe. Ich ersetze damit nun pro Woche jeweils eine „normale“ Einheit aus meinem zehnwöchigen Trainingsplan. Eine „normale“ Einheit sind die lockeren Läufe zwischen zehn und 15km im gemäßigten 5er-Tempo, das „tägliche Brot“ eben. Die für mich maßgeblichen Einheiten bleiben davon unberührt, also das lange Brett, die Intervalle und der „flotte Lauf“. Zusätzlich muss ich sagen, dass ich die Crossfit-Einheiten nicht vor einem langen Brett, den Intervallen oder einem Wettkampf absolviert habe. Denn, wie ich schon geahnt hatte, war der Muskelkater später omnipräsent. So hätte ich nie im Leben anständig laufen können 😉

Ergebnisse kann ich mit Sicherheit (noch) nicht liefern, dafür reichen die bislang zwei absolvierten Einheiten in der CrossFit-Box auch nicht aus, wohl aber Eindrücke.

Einheit eins wurde von Timm geleitet und glich fast einem Einzeltraining. Denn während Termine in den Abendstunden gut gefüllt sein können (maximal sind 20 Teilnehmer möglich), sind die Einheiten am Mittag noch überschaubar belegt. Eine Übersicht gibt es übrigens hier: www.crossfit-crefeld.de/trainigszeiten. Gut also, wenn man nur ein paar Meter entfernt arbeitet und so eine „aktive“ Mittagspause einschieben kann. Dachten sich auch Evelyn und Kevin, die meine Trainingspartner sein sollten. Vorneweg: Die Stimmung war und ist immer gut, die Teilnehmer und auch der Coach motivieren sich gegenseitig, das macht Laune. Gewählt hatte ich übrigens das Programm „Just fit“, das von den Coaches in seiner Ausführung immer anders gestaltet wird und auch für Anfänger geeignet ist.

crossfit 3

Tatsache – es kommt nicht auf die Größe an: Die Scheiben sind zwar alle gleich groß, aber nicht gleich schwer.

Jeder Teilnehmer holt sich zuvor die dafür benötigten Instrumente wie Hanteln, Bälle, Kettlebells oder sonstige Teile in einer für ihn geeigneten Stärke. Immer beachtet werden sollte, dass es später darauf ankommt, mit dem Element die Übung mehrfach und schnell auszuführen. Es bringt also wenig, zur 50kg-Hantel zu greifen, die man vielleicht ein paar Mal stemmen kann, danach aber nicht mehr. Weniger ist hier also mehr. Und es interessiert auch keinen, was du dir gerade draufpackst, es kommt am Ende drauf an, was du für dich am effektivsten hälst und durchführen kannst.

Aufgeteilt sind die „Just fit“-Programme in drei Stationen, die jeweils acht Minuten Vollgas beinhalten. Dazwischen sind ein oder zwei Minuten Pause eingeplant. Der Coach erklärt vorab, um was es geht – und das ist auch bitter nötig. Jemand, der wie ich noch nie beim Crossfit war, wird zunächst mit der Stirn runzeln. Begriffe wie „E2MOM8“ oder „AMRAP8“ stehen auf der Tafel, dazu Front-Squats, Burpees, Pushups oder cal-Bike. Häh??? Wie gesagt, der Trainer sagt, um was es geht, notfalls helfen aber auch Online-Erklärungen (http://ironherocrossfit.com/start-here/crossfit-terms). Die 8 steht für die acht Minuten, der Rest dann entweder für „every 2 minutes on the minute“ oder „as many rounds as possible“, das andere sind dann die Begriffe für die Gewichthebe-Hocke, für den Liegestützsprung, Liegestütz oder Kalorien, die auf dem Rad verbrannt werden müssen. Da sich das alles auf Deutsch nur halb so geil anhört, nutzt man eben den englischen Begriff. An der Intensität ändert das aber nichts. Huuhuu!

crossfit timm 2

Timm ließ es sich nicht nehmen, seine Übungen vorzuführen.

Und los geht’s in meine erste Crossfit-Runde! Nach den doch recht einfachen Gewichthebe-Hocken (Front-Squats) hatten es die Liegestützsprünge (ja, zugegeben, hört sich blöd an) samt gekoppeltem Medizinballheben in sich. Es folgte abschließend das Verbrennen von fünf, zehn, 15, 20 usw. Kalorien auf dem Rad, abwechselnd mit fünf, zehn, 15, 20 usw. Liegestützen. Uff. Really UFF!!! Nach der knappen halben Stunde knarzt und knackt es in meinen Körper, in dem gerade Muskeln bedient wurden, die zuvor in einem geruhsamen Dämmerschlaf schlummerten. Timm achtete während des Trainings sowohl auf die Intensität, als auch auf die saubere Ausführung. Krummer Rücken, einknickende Knie oder nicht aufsetzende Versen wurden so immer wieder korrigiert. Am Ende der jeweils acht Minuten wird übrigens Bilanz gezogen und die Ergebnisse auf der Tafel vermerkt. Weiß auf Schwarz! Keine Gnade…

crossfit 4

Balla Balla?!

Die Quittung erfolgte nicht sofort unter der Dusche, dafür aber recht bald am wieder eingenommen Büroarbeitsplatz. Plötzlich fiel es schwer, den Stift zu halten oder den Telefonhörer zu heben – und ich ahnte Böses. Der nächste Tag sollte purer Horror werden: Ich kam weder anständig ins Auto, noch hinaus. Jede Bewegung schmerzte, jeder Toilettengang wurden zum Kraftakt, so sehr hatte mich der Muskelkater, also die Musclecat, gepackt. Leider ließ das Gefühl auch nicht in den kommenden Tagen nach, so dass die Laufeinheiten, die ja auch noch auf dem Programm für die Woche standen, kein wirkliches Vergnügen waren. Aber okay, da muss man wohl durch, aller Anfang ist eben schwer.

IMG_6376

Je mehr, desto mehr.

Kurioserweise hatte ich dann bei der genau eine Woche später terminierten zweiten Einheit ein weitaus besseres Gefühl. Diesmal hatte Peter „aufgetischt“: Rudern, Hocken, Liegestütze und viele weitere Übungen standen auf seinem ebenfalls Dreimal acht Minuten-Plan, der mir scheinbar besser bekam. Der Muskelkater hielt sich in Grenzen, der Spaß aber nicht. Wieder hatte sich innerhalb kurzer Zeit in der Gruppe eine gute Stimmung breit gemacht, die auch danach noch anhielt. Top!

Wie gesagt, wissenschaftlich kann ich meine Erfahrungen samt Ergebnisse nicht darstellen. Und bei erst zwei Einheiten wird wahrscheinlich auch kein großer Effekt bei den kommenden Rennen spürbar sein. Was ich aber sagen kann, ist, dass es bei „CrossFit Crefeld“ richtig viel Spaß gemacht hat und weiterhin macht: Tolle Leitung der Einheiten, tolles Miteinander, super Atmosphäre, schicke, weil schlichte Ausstattung in der Box. Das sollte also jeder mal probiert haben – jetzt am Sonntag zum Beispiel! Go for it!!!

Infos unter www.crossfit-crefeld.de


Zum dritten Mal Erste: Jetzt will Pauline auch den SRC-Sieg

Pauline Saßerath ist zum dritten Mal in Folge Siegerin der WZ-Sportlerwahl. Bei der traditionellen Abstimmung konnte sie mit 472 Stimmen knapp vor Timo Achenbach (KFC Uerdingen, 466) und Gold-Mädel Lisa Schmidla (Rudern, 406) gewinnen. Sie setzte damit einen goldenen Schlusspunkt hinter ihr erfolgreichstes Karriere-Jahr samt Vize-Weltmeisterschaft im Cross-Triathlon. Jetzt schaut sie schon in den Oktober…

pauline

Pauline Saßerath wurde zum dritten Mal in Folge Sportlerin des Jahres.

 

Knapp 200 Gäste applaudierten Pauline in der Volksbank Krefeld, als sie den gläsernen Pokal entgegennahm. In Kurz-Interview schilderte sie die kommenden sportlichen Herausforderungen, darunter Teilnahmen an verschiedenen Xterra-Wettkämpfen, darunter am 2. April auf Malta, der Cross-Triathlon-EM am 30. Juli in Rumänien und der Cross-Triathlon-WM am 23. August in Kanada. Absoluter Höhepunkt im Jahre 2017 wird allerdings ein ganz anderes Rennen sein: der Seidenraupen-Cross am 22. Oktober. „Nach zwei dritten Plätzen muss da jetzt auch endlich mal der Sieg her“, sagte sie selbstbewusst. 😉

 

 

 


Jetzt spenden: Nikki sucht Laufbekleidung und Schuhe für Äthiopien

Einige der schnellsten Heizdüsen des Planeten kommen aus Äthiopien. Das muss aber nicht bedeuten, dass es allen Menschen dort supergut geht und sie sich alle in schicke Sportklamotten werfen können. Oftmals mangelt es an Shirts, Shorts oder Schuhen. Genau deswegen sammelt nun Nikki Johnstone, ebenfalls eine Rakete und für den normalen Läufer schon nach wenigen Momenten nicht mehr zu erkennen, Laufbekleidung, um sie nach Afrika zu schicken.

17097634_10158424918770492_8333492079233224969_o

Dioni und Nikki sammeln schon fleißig…

Ich werde mich am Samstag, 25. März, mit Nikki beim dritten Lauf der Duisburger Winterlaufserie treffen und ihm dann die gesammelten Werke überreichen. Ihr habt also bis dahin noch ausreichend Zeit, in eure Lager zu gehen und die Sachen herauszukramen, die ihr seit Monaten schon nicht mehr anhattet und scheinbar nicht mehr benötigt. Wenn ihr etwas gefunden habt, könnt ihr mit mir in Kontakt treten und wir vereinbaren eine Übergabe. Schreibt mir daher bitte eine E-Mail an seidenraupen_krefeld@gmx.de. Es versteht sich hoffentlich von selbst, dass die Klamotten sauber sein sollten. Schuhe bindet ihr bitte paarweise zusammen. Danke und ab dafür…