Wir laufen und laufen und laufen und laufen

Und sonst so…

Wir waren auf dem Rad: Tour-Etappe 2 in der Vorschau

Wenn am Wochenende die Tour de France in der Region gastiert, geht vielerorts nichts mehr. Gerade in Düsseldorf sollte man auf das Auto verzichten. Wir waren am Mittwoch auf der zweiten Etappe unterwegs und können sagen, wo es am Sonntag besonders toll werden könnte (Route: https://www.google.de/amp/www.rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/grand-depart/interaktive-karte-strecke-der-2-tour-de-france-etappe-juli-2017-aid-1.6394826.amp). 
Könnte deswegen, weil man wohl wetterfest eingepackt sein muss, um das Spektakel zu betrachten. Wem das nichts ausmacht, wird auf seine Kosten kommen. Ein wahrer Genuss, gerade für kleine Radsport-Fans, ist die Werbe-Kolonne, die rund zwei Stunden vor dem Feld über die Straßen fährt. Das ist Karneval im Sommer: Toll (http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/tour-de-france-2017-das-erwartet-sie-bei-der-werbekarawane-aid-1.6910846). 
Unsere (bzw. meine, ich konnte leider keine Mitstreiter für den Höllenritt gewinnen) Tour beginnt in Düsseldorf ab dem HBF. Hier war am Mittwoch noch nicht zu erkennen, was am Wochenende abgehen wird, aber das kann ja noch kommen. 
https://youtu.be/RzsMPtAPTIw
Die Etappe am Sonntag beginnt bekanntlich mit dem Einrollen in der Innenstadt, ehe es dann nach einigen Kilometern richtig losgeht. Anders als die Fahrer muss ich natürlich bei jeder Ampel halten. Und davon gibt es zunächst reichlich. Das ist ätzend, weil es jedes Mal bedeutet, aus der Pedale zu steigen. Hinzu kommen die zahlreichen Auto- und LKW-Fahrer, die wenig bis gar keine Rücksicht nehmen. Ich steige vom HBF kommend nach fünf KM endlich auf der Graf-Recke-Straße ein und habe schon gleich den ersten leichten Anstieg Richtung Galopprennbahn vor mir. Die folgende Abfahrt gehe ich gemächlich an, da es nass ist und die Bremsen kaum greifen. Sie würden auch wenig helfen, da die glatten Reifen auf dem Asphalt eh keinen Griff bekommen würden. 
Durch Gerresheim geht es dann nach Erkrath. Hier, wie nahezu überall, nutze ich den Radweg, da vorbeirasende Autos und LKW keinen Spaß machen. Was ebenfalls noch auffällt: Die Städte putzen sich heraus. Vielerorts werden Hecken gestutzt und Rasen gemäht. 
Erkrath lasse ich schnell hinter mir, bis auf ein in den französischen Nationalfarben angemaltes Fahrrad deutet auch hier noch nichts auf die Tour hin (die überall aufgehängten Parkverbotsschilder lasse ich mal außen vor). 

Netter Feld-Schmuck kurz hinter Erkrath.


Auf dem Weg nach Mettmann geht es durch das Neandertal und am gleichchnamigen Museum, geschmückt mit Rädern und großen Trikots, vorbei. Teilnehmer des Neandertal-Laufs werden einen Teil der Strecke kennen. 

Das Neandertal-Museum im Zeichen der Tour.

In Mettmann muss dann ein zweites Mal geklettert werden, die folgende Passage nach Ratingen ist dafür klasse: Abschüssig und später sogar mit Kurven absolut rasant. Bei mir glühten aus Respekt die Bremsen, die Cracks können hier wahrscheinlich auf Geschwindigkeiten von über 70 km/h kommen. Yiiihaaaah. 

Ratingen wird nur am Rande gestriffen, einen Wimpernschlag später ist man schon wieder zurück in Ddorf und quält sich durch die Innenstadt. 

Blick auf die Kasematten in Ddorf.


Über die Theodor-Heuss-Brücke fährt das Peloton endlich auf die richtige Rheinseite, mich lotste das Navi dagegen über die Oberkasseler Brücke, weil erstere wohl nicht per Rad befahren werden darf. Am Sonntag geht das, natürlich auch, um den Zuschauern die schöne Rheinseite in Oberkassel zu zeigen. 
Über Lueg- und Hansaallee Rolle düse ich schnell nach Lörick und schwupps nach Büderich. Hier wehen schon die ersten Fähnchen, schick. Das führte dann aber wahrscheinlich dazu, dass ich mich, derart geblendet, in Neuss verfuhr. Statt die Route durch die City zu rollen, schrammte ich nur daran vorbei. 
Umso genauer nahm ich es dafür in der Traditionsbehafteten-Radfahrer-Stadt Büttgen, wo die Tour gefühlt mitten übern Markt und dann über eine Rechts-Links-Kurve führt. Absolut ein Highlight, auch weil der beheimatete VfR Büttgen eine besondere Aktion plant und so für kurze Zeit im Rampenlicht der Welt steht. 

Auf der Bismarckstraße in MG geht es erstmals während der Tour2017 um Punkte für die Spurtwertung.


An Kleinenbroich und Korschenbroich vorbei sind wir dann auch schon schnell in Mönchengladbach, dem Ort der ersten Spurtwertung. Auf der Bismarckstraße mit Blick auf die Kaiser-Friedrich-Halle werden die Fahrer erstmals um Punkte für das grüne Trikot rasen. Für mich sah die Sache anders aus: Eine rote Ampel folgte der nächsten, schrecklich. 

Ganze 20km verläuft die Tour durch MG. Nach der City werden Rheydt, Wickrath (vom Schloss sieht man nur wenig) und Wickrathberg sowie Wanlo durchfahren, zum Teil mit spannenden Kurven und über schmale Straßen. Für die Zuschauer absolut sehenswert. 
Dann aber wird es laaaaangweilig. Acker um Acker reiht sich jetzt aneinander, und ja, man muss die Frage ob dieser Einöde stellen, warum man sich nicht den Spaß gönnte, durch die Geisterstadt Immerath zu fahren?! Bekanntlich fällt das Dörfchen wie einige andere in der Umgebung bald dem Braunkohleabbau Garzweiler II zum Opfer und ist schon leergeräumt. Die Rolladen sind herunter, aber was wäre das für eine tolle Möglichkeit gewesen, sich ein letztes Mal vom Ort zu verabschieden? Stattdessen stehen an den Ortseingängen Durchfahrtsverbotsschilder. Die Fahrer sehen das Dorf dennoch aus der Ferne, wenn sie denn den Blick nach links schweifen lassen. Ob sich jemand wundern wird, dass dort an einem Sonntag im Juli alle Fenster verrammelt sind?

Die Sophienhöhe begleitet die Radler eine ganze Zeit.


Über laaaange Landstraßen wird jetzt gebrettert, und, sollte das Wetter ansatzweise wie am Mittwoch sein, wird dabei steifer Westwind den Fahrern ins Gesicht wehen. Während auf der linken Seite die mächtige Sophienhöhe die Fahrer nicht mehr loslässt, geht es durch Titz, Mersch, Jülich und Aldenhoven. Oder auch Schleiden, Hoengen und Linden. Ein, zwei neckische Steigungen wurden dabei eingebaut, ehe schließlich nach Weiden und Würselen Aachen im schönen Schuss erreicht wird. Zur eigenen Sicherheit wählte ich auch hier den Radweg, aber das Feld wird hier am Sonntag so megakrassschnell heizen, dass wooooohaaaaah. 
Und das war es für mich auch schon: Denn da ich am Mittwochabend noch den Knaller TSV Bockum gegen Fortuna Düsseldorf sehen wollte, stieg ich in Aachen vom Rad und nahm den Zug zurück nach Krefeld (und da ich mich beeilen musste, gibt es auch keine Fotos oder Videos aus der Domstadt). 142 km zeigte mein Tacho inkl 700 Höhenmeter an, rund 60 wären es noch bis nach Lüttich gewesen. Inklusive einiger ungemütlicher Anstiege auf dem Weg dort hin. Aber das überlasse dann doch lieber den Profis. 😜


Umfrage zur Messe „Baspo“

Bekanntlich kommt ein großer Teil der Seidenraupen aus dem Ballsport: Mitch und Aki kickten einst (unter anderem) beim VfR Fischeln, Ali und Manu versuchten sich (u.a.) bei den Preussen, Henne jagte der Pille in Vernum hinterher und Moritz verdingte sich als Handballer (und Schlammfußballer).

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Die Leidenschaft hat bei allen kaum nachgelassen, Mitch und Ali ziehen seit einiger Zeit darüberhinausgehend eine Idee auf: Die Aussteller-Messe „Baspo“, die vom 29. Juni bis 1. Juli 2018 in einer Stadt bei Lüdenscheid 😉 stattfinden soll. Dazu bitten sie jetzt zur Teilnahme an einer Umfrage, die sich um das Thema Fußball dreht.

Die beiden würden sich auf jeden Fall mächtig freuen, wenn sich noch viele an der Umfrage beteiligen würden. Hier geht es lang: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSc_tVMs7HxnapQAMlKOB1IDwVDs0XuTlojen_uYm3ysUiJ-mQ/viewform

 


CrossFit Crefeld: Musclecat is in the box!

Der 08/15-Läufer neigt ja dazu, lediglich zu laufen. Und zwar nur zu laufen – auch wenn die gängigen Laufsport-Magazine und –Websites vielfach dazu raten, alternative Trainingsmethoden einzubauen. Stärkung der Rückenmuskulatur, bessere Körperhaltung oder Regeneration auf dem Rad oder im Wasser werden schlichtweg negiert. Schließlich könnte jede Minute, die nicht gelaufen wird, im Kampf um neue Bestzeiten verloren sein. Eine Lösung dieser Misere könnte es mit „Crossfit“ geben. Und wie toll, dass es mit „CrossFit Crefeld“ jetzt auch eine sogenannte „Box“ in KR gibt. Am Sonntag, 26. März, laden die Macher zur offiziellen Eröffnung in ihre neue Heimat an den Gahlingspfad 53 (Aldi und Lidl rechts liegen lassen und noch 200 Meter weiter).

„Fit for Fun“ nennt es „das härteste Workout der Welt“, während Wikipedia klassisch zusammenfasst: „Crossfit ist eine Fitnesstrainingsmethode (…), die Gewichtheben, Sprinten, Eigengewichtsübungen sowie Turnen miteinander verbindet. Ziel ist es, die Trainierenden in verschiedenen Fitnessdisziplinen ausgewogen zu entwickeln: Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit, Schnelligkeit, Geschicklichkeit, Balance, Koordination und Genauigkeit.“

Nun mag auch ich Wesenszüge des oben beschriebenen 08/15-Läufers in mir tragen: Zwar sehe ich den Sinn in vielen ergänzenden Übungen und weiß auch, dass es nicht schädlich sein kann, statt zwei Stadtwald-Runden lieber mal nen Stündchen im Badezentrum zu schwimmen – aber trotzdem überwiegt eben der (Irr-) Glaube, dabei auch Möglichkeiten zu vertun, weitere Bestzeiten zu erjagen.

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Timm erklärt, was gleich zu tun ist.

Da traf es sich gut, dass Timm von den Busch und Peter Matthias Dornbusch, die beiden Chefs der Crefelder CrossFit-Box, vor einiger Zeit auf mich zukamen und mir die Möglichkeit eines Probetrainings einräumten. Und das ich nun, in der letzten Hälfte vor meinem Frühjahrs-Höhepunkt, dem Saaletal-Marathon am 8. April, dankend angenommen habe. Ich ersetze damit nun pro Woche jeweils eine „normale“ Einheit aus meinem zehnwöchigen Trainingsplan. Eine „normale“ Einheit sind die lockeren Läufe zwischen zehn und 15km im gemäßigten 5er-Tempo, das „tägliche Brot“ eben. Die für mich maßgeblichen Einheiten bleiben davon unberührt, also das lange Brett, die Intervalle und der „flotte Lauf“. Zusätzlich muss ich sagen, dass ich die Crossfit-Einheiten nicht vor einem langen Brett, den Intervallen oder einem Wettkampf absolviert habe. Denn, wie ich schon geahnt hatte, war der Muskelkater später omnipräsent. So hätte ich nie im Leben anständig laufen können 😉

Ergebnisse kann ich mit Sicherheit (noch) nicht liefern, dafür reichen die bislang zwei absolvierten Einheiten in der CrossFit-Box auch nicht aus, wohl aber Eindrücke.

Einheit eins wurde von Timm geleitet und glich fast einem Einzeltraining. Denn während Termine in den Abendstunden gut gefüllt sein können (maximal sind 20 Teilnehmer möglich), sind die Einheiten am Mittag noch überschaubar belegt. Eine Übersicht gibt es übrigens hier: www.crossfit-crefeld.de/trainigszeiten. Gut also, wenn man nur ein paar Meter entfernt arbeitet und so eine „aktive“ Mittagspause einschieben kann. Dachten sich auch Evelyn und Kevin, die meine Trainingspartner sein sollten. Vorneweg: Die Stimmung war und ist immer gut, die Teilnehmer und auch der Coach motivieren sich gegenseitig, das macht Laune. Gewählt hatte ich übrigens das Programm „Just fit“, das von den Coaches in seiner Ausführung immer anders gestaltet wird und auch für Anfänger geeignet ist.

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Tatsache – es kommt nicht auf die Größe an: Die Scheiben sind zwar alle gleich groß, aber nicht gleich schwer.

Jeder Teilnehmer holt sich zuvor die dafür benötigten Instrumente wie Hanteln, Bälle, Kettlebells oder sonstige Teile in einer für ihn geeigneten Stärke. Immer beachtet werden sollte, dass es später darauf ankommt, mit dem Element die Übung mehrfach und schnell auszuführen. Es bringt also wenig, zur 50kg-Hantel zu greifen, die man vielleicht ein paar Mal stemmen kann, danach aber nicht mehr. Weniger ist hier also mehr. Und es interessiert auch keinen, was du dir gerade draufpackst, es kommt am Ende drauf an, was du für dich am effektivsten hälst und durchführen kannst.

Aufgeteilt sind die „Just fit“-Programme in drei Stationen, die jeweils acht Minuten Vollgas beinhalten. Dazwischen sind ein oder zwei Minuten Pause eingeplant. Der Coach erklärt vorab, um was es geht – und das ist auch bitter nötig. Jemand, der wie ich noch nie beim Crossfit war, wird zunächst mit der Stirn runzeln. Begriffe wie „E2MOM8“ oder „AMRAP8“ stehen auf der Tafel, dazu Front-Squats, Burpees, Pushups oder cal-Bike. Häh??? Wie gesagt, der Trainer sagt, um was es geht, notfalls helfen aber auch Online-Erklärungen (http://ironherocrossfit.com/start-here/crossfit-terms). Die 8 steht für die acht Minuten, der Rest dann entweder für „every 2 minutes on the minute“ oder „as many rounds as possible“, das andere sind dann die Begriffe für die Gewichthebe-Hocke, für den Liegestützsprung, Liegestütz oder Kalorien, die auf dem Rad verbrannt werden müssen. Da sich das alles auf Deutsch nur halb so geil anhört, nutzt man eben den englischen Begriff. An der Intensität ändert das aber nichts. Huuhuu!

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Timm ließ es sich nicht nehmen, seine Übungen vorzuführen.

Und los geht’s in meine erste Crossfit-Runde! Nach den doch recht einfachen Gewichthebe-Hocken (Front-Squats) hatten es die Liegestützsprünge (ja, zugegeben, hört sich blöd an) samt gekoppeltem Medizinballheben in sich. Es folgte abschließend das Verbrennen von fünf, zehn, 15, 20 usw. Kalorien auf dem Rad, abwechselnd mit fünf, zehn, 15, 20 usw. Liegestützen. Uff. Really UFF!!! Nach der knappen halben Stunde knarzt und knackt es in meinen Körper, in dem gerade Muskeln bedient wurden, die zuvor in einem geruhsamen Dämmerschlaf schlummerten. Timm achtete während des Trainings sowohl auf die Intensität, als auch auf die saubere Ausführung. Krummer Rücken, einknickende Knie oder nicht aufsetzende Versen wurden so immer wieder korrigiert. Am Ende der jeweils acht Minuten wird übrigens Bilanz gezogen und die Ergebnisse auf der Tafel vermerkt. Weiß auf Schwarz! Keine Gnade…

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Balla Balla?!

Die Quittung erfolgte nicht sofort unter der Dusche, dafür aber recht bald am wieder eingenommen Büroarbeitsplatz. Plötzlich fiel es schwer, den Stift zu halten oder den Telefonhörer zu heben – und ich ahnte Böses. Der nächste Tag sollte purer Horror werden: Ich kam weder anständig ins Auto, noch hinaus. Jede Bewegung schmerzte, jeder Toilettengang wurden zum Kraftakt, so sehr hatte mich der Muskelkater, also die Musclecat, gepackt. Leider ließ das Gefühl auch nicht in den kommenden Tagen nach, so dass die Laufeinheiten, die ja auch noch auf dem Programm für die Woche standen, kein wirkliches Vergnügen waren. Aber okay, da muss man wohl durch, aller Anfang ist eben schwer.

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Je mehr, desto mehr.

Kurioserweise hatte ich dann bei der genau eine Woche später terminierten zweiten Einheit ein weitaus besseres Gefühl. Diesmal hatte Peter „aufgetischt“: Rudern, Hocken, Liegestütze und viele weitere Übungen standen auf seinem ebenfalls Dreimal acht Minuten-Plan, der mir scheinbar besser bekam. Der Muskelkater hielt sich in Grenzen, der Spaß aber nicht. Wieder hatte sich innerhalb kurzer Zeit in der Gruppe eine gute Stimmung breit gemacht, die auch danach noch anhielt. Top!

Wie gesagt, wissenschaftlich kann ich meine Erfahrungen samt Ergebnisse nicht darstellen. Und bei erst zwei Einheiten wird wahrscheinlich auch kein großer Effekt bei den kommenden Rennen spürbar sein. Was ich aber sagen kann, ist, dass es bei „CrossFit Crefeld“ richtig viel Spaß gemacht hat und weiterhin macht: Tolle Leitung der Einheiten, tolles Miteinander, super Atmosphäre, schicke, weil schlichte Ausstattung in der Box. Das sollte also jeder mal probiert haben – jetzt am Sonntag zum Beispiel! Go for it!!!

Infos unter www.crossfit-crefeld.de


Zum dritten Mal Erste: Jetzt will Pauline auch den SRC-Sieg

Pauline Saßerath ist zum dritten Mal in Folge Siegerin der WZ-Sportlerwahl. Bei der traditionellen Abstimmung konnte sie mit 472 Stimmen knapp vor Timo Achenbach (KFC Uerdingen, 466) und Gold-Mädel Lisa Schmidla (Rudern, 406) gewinnen. Sie setzte damit einen goldenen Schlusspunkt hinter ihr erfolgreichstes Karriere-Jahr samt Vize-Weltmeisterschaft im Cross-Triathlon. Jetzt schaut sie schon in den Oktober…

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Pauline Saßerath wurde zum dritten Mal in Folge Sportlerin des Jahres.

 

Knapp 200 Gäste applaudierten Pauline in der Volksbank Krefeld, als sie den gläsernen Pokal entgegennahm. In Kurz-Interview schilderte sie die kommenden sportlichen Herausforderungen, darunter Teilnahmen an verschiedenen Xterra-Wettkämpfen, darunter am 2. April auf Malta, der Cross-Triathlon-EM am 30. Juli in Rumänien und der Cross-Triathlon-WM am 23. August in Kanada. Absoluter Höhepunkt im Jahre 2017 wird allerdings ein ganz anderes Rennen sein: der Seidenraupen-Cross am 22. Oktober. „Nach zwei dritten Plätzen muss da jetzt auch endlich mal der Sieg her“, sagte sie selbstbewusst. 😉

 

 

 


Jetzt spenden: Nikki sucht Laufbekleidung und Schuhe für Äthiopien

Einige der schnellsten Heizdüsen des Planeten kommen aus Äthiopien. Das muss aber nicht bedeuten, dass es allen Menschen dort supergut geht und sie sich alle in schicke Sportklamotten werfen können. Oftmals mangelt es an Shirts, Shorts oder Schuhen. Genau deswegen sammelt nun Nikki Johnstone, ebenfalls eine Rakete und für den normalen Läufer schon nach wenigen Momenten nicht mehr zu erkennen, Laufbekleidung, um sie nach Afrika zu schicken.

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Dioni und Nikki sammeln schon fleißig…

Ich werde mich am Samstag, 25. März, mit Nikki beim dritten Lauf der Duisburger Winterlaufserie treffen und ihm dann die gesammelten Werke überreichen. Ihr habt also bis dahin noch ausreichend Zeit, in eure Lager zu gehen und die Sachen herauszukramen, die ihr seit Monaten schon nicht mehr anhattet und scheinbar nicht mehr benötigt. Wenn ihr etwas gefunden habt, könnt ihr mit mir in Kontakt treten und wir vereinbaren eine Übergabe. Schreibt mir daher bitte eine E-Mail an seidenraupen_krefeld@gmx.de. Es versteht sich hoffentlich von selbst, dass die Klamotten sauber sein sollten. Schuhe bindet ihr bitte paarweise zusammen. Danke und ab dafür…


Aktion saubere Stadt: Am Samstag wird das Bruch gefegt

Der Hülser Bürgerverein startet am Samstag, 18. März, mit seiner Arbeitsgemeinschaft „Aktion Saubere Stadt“ zusammen mit vielen freiwilligen Helfern einen großen Frühjahrsputz. Dabei gehen die Freiwilligen ab 10 Uhr vom Parkplatz Hölschen Dyk aus dem Müll in der Natur an den Kragen.

Auch Schulkinder, Vereine und Nachbarschaften befreien dann das Hülser Bruch und die Umgebung von Folien, Zigarettenschachteln, Bauschutt, Altreifen, Dosen, Flaschen und anderen Hinterlassenschaften gedankenloser Zeitgenossen.

Alle Helfer werden mit Handschuhen, Mülltüten und Pickern ausgestattet und sind bei ihrem Einsatz haftpflicht- und unfallversichert. Der städtische Fachbereich Grünflächen stellt ein Kombifahrzeug samt Fahrer, die Stadtreinigungs-Gesellschaft GSAK stellt ein Müllpressfahrzeug mit Fahrer zur Verfügung und übernimmt die Kosten der Entsorgung.


Längst überfällig: Die Web-Statistik aus dem vergangenen Jahr. Beste!

Da haben wir die besten Zahlen ever erreicht – und sagen es gar nicht. Verdammt…wollen wir jetzt aber nachholen und in gewohnter Art sagen, wie viele Menschen sich im Jahre 2016 auf unserer Website verirrt haben.

Nun, „verirrt“ kann man eigentlich nicht sagen. Denn im Schnitt blieben die 19.856 Besucher mit 4,75 Aufrufen länger als je zuvor auf seidenraupen.wordpress.com. Damit haben wir 94.319 Aufrufe zu verzeichnen: Der beste Wert seit dem Startschuss im Jahre 2012, wo wir anlässlich unserer Teilnahme am Transalpine-Run begannen, unserer Lauferlebnisse niederzuschreiben.

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Die Kurve zeigt noch oben: Immer mehr klicken sich durch unser Web-Angebot.

2015 waren es 4,43 Aufrufe pro Besucher (17.420 Besucher / 77.120 Gesamt-Aufrufe), 2014 zählten wir 3,51 Aufrufe pro Besucher (19.089 Besucher / 67.023 Gesamt-Aufrufe) und im Jahre 2013 4,08 pro Besucher (12.664 Besucher / 51.673 Gesamt-Aufrufe). Der Wert aus 2012 verzerrt das Bild ein wenig: Hier kamen zwar nur 395 Besucher, diese klickten sich aber wie verrückt durch unserer Seiten, nämlich 32,49 mal, was 12.834 Gesamt-Aufrufe ergibt! Es mag nicht überraschen, dass der Oktober, wie auch in den Vorjahren, unserer heißester Monat ist, schließlich findet dort der SRC statt. Die 4053 Besucher stellen einen Höchstwert dar, ebenso die 53.790 Aufrufe (2015: 3467/37.422; 2014: 3835/22.362). An den besten Klicktag ever (11.149 Klicks am 19. Oktober 2015) sind wir leider jedoch nicht herangekommen. Diesmal war der 24. Oktober mit 10.749 Klicks der meistbesuchteste Tag im Jahr.

Neben der Startseite (15.526 Aufrufe), der Seidenraupen-Cross-Startseite (5592) und der Anmelde-Seite zum SRC (1695) lockte besonders unser Artikel „Unsägliches Hahner-Bashing geht in die nächste Runde“ (1454) die Leute auf unsere Seite. Auch der Bericht über den Diebstahl einer Seidenraupen-Jacke zog (856 Aufrufe). Es mag nicht überraschen, dass die meisten bei Google und Co. nach „Seidenraupen Krefeld“ oder „Seidenraupen Cross“ suchen, der drittmeiste Suchbegriff, der zu uns führt, ist jedoch „EMS Krefeld“ – und leitet dann zu unserem Bericht über den Besuch der EMS-Lounge in 2015. Meist gesuchte Seidenraupe war übrigens diesmal Lisa Femers (jetzt Hahn). Und einige kuriose Suchbegriffe führten auch wieder zu uns, wie zB „nicht stören wollen“ oder „wie Finger brechen“. Kleiner Hinweis für unsere Sponsoren: Ihr werdet nicht nur gesehen, sondern auch geklickt: Über die Banner auf der rechten Seiten gelangen die meisten zu „Mexikölner“ und zu „Airview“.

Interessant auch, woher die meisten Besucher kommen. 89.984 natürlich aus Deutschland, immerhin 895 aus den USA und 791 aus den Niederlanden. Neben einigen Urlaubsländern überraschten uns dann doch die Klicks aus Kenia (immerhin vier), dem Oman (drei) und Kamerun, Afganisthan sowie Äthiopien.


Frohe Weihnachten & jetzt Geschenk sichern!

 

weihnachtskarte-2016_internetzFreunde der Seidenraupen, wir wünschen euch von ganzem Herzen eine schöne Weihnacht, besinnliche Tage und einen guten Start ins neue Jahr. Vielleicht sehen wir uns ja beim Silvesterlauf im Forstwald?!

Ein kleines Weihnachtsgeschenk haben wir noch für euch: Wer sich bis zum 26. Dezember für den Seidenraupen-Cross 2017 am Sonntag, 22. Oktober, anmeldet, erhält eine ermäßigte Startgebühr von zehn Euro (statt zwölf oder 15 am Veranstaltungstag selber)?! Ihr wollt euch selber beschenken: Dann schnell hier klicken und anmelden: https://seidenraupen.wordpress.com/seidenraupencross/anmeldung-zum-seidenraupen-cross-2017/

Und jetzt: RAMBAZAMBA!!!


Zwei Hochzeiten bei den Seidenraupen, kein Todesfall

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Links die Noacks, rechts die Hahns!

Gleich zwei Hochzeiten gibt es in diesen Tagen bei den Seidenraupen zu befeiern. Zunächst heirateten Marcus Noack und Sandra Schulz, wenige Tage später taten es ihnen Hendrik Hahn und Lisa Femers nach. Beide Paare gaben sich in Uerdingen das Ja-Wort. Auch von dieser Stelle ALLES GUTE!!!


Perfides Spiel: Mayntzhusen unterschlägt den Kläff

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Der Kläff!

Tatort Sorrento, Petersstraße 143: Die jährliche Weihnachtsfeier der Seidenraupen steht an. Die Mitglieder freuen sich auf einen schönen Abend, der stimmungsvoll auf dem Weihnachtsmarkt begann und nun bei Pizza, Pasta und Pesce enden soll. Feine Geschenke wurden gepackt, auch der Nikolaus hat sich angekündigt. Doch dann der Skandal, über den heute ganz Krefeld spricht: Moritz Mayntzhusen, Seidenraupen e.V.-Gründungs- und ehemaliges Vorstandsmitglied, hat den Kläff nicht am Mann. „Vergessen“, so sein lapidarer Kommentar. Ein Raunen geht durch den Saal. Eine Entschuldigung, ein Einsehen? Pustekuchen! Stattdessen nur warme Worte und bla-und-blubb. (Das steckt übrigens hinter dem Kläff)

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Marcus Noack freute sich schon 2012 über den „Kläff“.

Schon früh kommen die anderen Seidenraupen Mayntzhusen auf die Spur: „Das ist Kunstraub allererster Güte, ein perfides Spiel, das hier getrieben wird. Wenn er meint, dass er damit einfach so durchkommt, hat er sich geschnitten. Dafür sind schon ganz andere in den Bau gewandert“, lässt sich eine ranghohe Seidenraupe zitieren.

Nur mit Mühe gelingt es schließlich dem Vorsitzenden Manuel Kölker und seinen Vorstands-Kollegen, die Wogen zu glätten und Übergriffe auf Mayntzhusen zu verhindern. Der Vorstand behält sich weitere Schritte vor, so Kölker. Schon in der kommenden Woche soll es eine interne Sitzung geben, auf dem das Vorgehen und mögliche Sanktionen besprochen werden. Kölker: „Das hat auf jeden Fall ein Nachspiel. Die Stimmung war und ist natürlich im Keller, alle hatten sich auf den Kläff gefreut, schließlich wird er nur einmal im Jahr der breiten Öffentlichkeit gezeigt.“ Jahr auf Jahr wurde er bislang unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen weitergegeben – bis jetzt. Ein Bruch der Tradition, so Kölker!

Der Abend endet dann aber doch noch versöhnlich. Alle hören die warmen Worte des Vorsitzenden und freuen sich über ihre Geschenke. So habt euch lieb 😉