Wir laufen und laufen und laufen und laufen

Und sonst so…

Vier SRC-Veteranen bei der WZ-Sportlerwahl des Jahres

Die Westdeutsche Zeitung sucht wieder Krefelds Sportler des Jahres. Anders als in den Vorjahren (da war Pauline Saßerath stets die einzige) haben es diesmal gleich mehrere Starter des Seidenraupen-Cross der vergangenen Jahre geschafft, von der WZ nominiert zu werden. Allein schon deswegen würden wir für sie stimmen. Wir stellen euch die vier SRC-Veteranen vor!

Pauline Saßerath

Pauline begeistert die Krefelder Sportwelt schon länger, seit Jahren sammelt sie Erfolge beim Cross-Triathlon. Deswegen holte sie 2014, 2015 und 2016 auch den Titel „WZ-Sportler des Jahres“ und 2017 „Bronze“ hinter Vanessa Schumann (Cheerleading) und Dressurreiterin Anna-Christina Abbelen.

2018 wurde sie WM-Zweite in der U20, DM-Zweite in der U20 und NRW-Meistererin im Crosstriathlon. Dabei war das vergangene Wettkampf-Jahr von dem ein oder anderen Sturz gezeichnet, was in dieser Sportart aber einfach auch dazu gehört.

Seidenraupen-Cross 2017 059

Pauline Saßerath ist als zweite Frau im Ziel des SRC 2017 (6,6 km).

Pauline war gleich mehrfach beim SRC über die Kurz-Distanz (6,6 km) dabei, und das, obwohl er in der sogenannten Off-Season liegt, in der Triathleten auch mal die Beine hochlegen, nen Bierchen trinken oder sich einen Burger gönnen. 2015 wurde sie  in 30:04 min Zehnte, 2016 Dritte in 27:47 min (Siebtschnellste Zeit ever, https://seidenraupen.org/seidenraupencross/hall-of-fame/) und 2017 Zweite in 29:47 min.

Martin Brieden

Brieden

Martin Brieden beim SRC 2013.

Manch einer mag den Kopf schütteln, wenn er Martin Brieden bei seiner Sportart sieht. Der Feuerwehrmann der Feuerwehr Krefeld stürmt nämlich gerne mal in voller Montur Hochhäuser hoch oder rackert sich bei Feuerwehr-Wettkämpfen aller Art ab.

Das Jahr 2018 war für ihn sehr erfolgreich: Er wurde Vize-Nordrheinmeister im Treppenlauf, Deutscher TFA-Meister Einzel, (Vielseitigkeit) und Deutscher Vizemeister mit der Staffel, zudem Vize-Europameister mit der Staffel in der Combart Challenge. Bei der Fire-Fit-Weltmeisterschaft in Calgary (Kanada) wurde er 2018 schnellster Europäer und holte im Tandem Bronze (einen Bericht dazu gibt es unter www.krefeld.de/de/inhalt/martin-brieden-erfolgreich-bei-der-fire-fit-wm).  Das Portrait der WZ gibt es unter www.wz.de/specials/nrw/krefeld/sportlerwahl-in-krefeld/sportlerwahl-krefeld-stimmen-sie-ab-und-gewinnen-sie_aid-36222641.

Martin war bei der Premiere des SRC im Jahre 2013 dabei und lief – wie sollte es anders sein – die 16km-Runde in seiner „Dienstkleidung“. Trotzdem wurde er beachtlicher 14. in einer Zeit von 1:13:24.

Uwe Röpstorf

Es gibt wohl keinen Athleten, der häufiger als Uwe beim SRC angemeldet war, dann aber doch nicht angetreten ist 😉 Das verzeihen wir ihm aber mal großzügig. Denn was der Triathlet vom SC Bayer Uerdingen so alles meistert, ist bewundernswert. Und wenn der SRC dann ansteht, steckt er meistens mitten in irgendeiner Wettkampfphase. Entweder bereitet er sich gerade vor oder regeneriert von einem seiner Triathlons, die nicht selten über die volle Distanz gehen. So kam es erst einmal dazu, dass er bei uns am Start stand: 2015 wurde er in 1:09:56 h 13. über die 16km-Strecke.

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Der mehrfache Starter bei der WM auf Hawaii wurde 2018 Erster beim Ironman auf Lanzarote, Dritter bei der Mitteldistanz-WM in Südafrika und Sechster bei der WM beim Ironman auf Hawaii. Zudem ist er Mitteldistanz-Europameister in der M55.

Zu seinem Portrait geht es hier lang: www.wz.de/specials/nrw/krefeld/sportlerwahl-in-krefeld/sportlerwahl-krefeld-stimmen-sie-ab-und-gewinnen-sie_aid-36242861

Timo Schaffeld

Bämmm – das war mal eine Premiere mit Ansage. Bei seinem ersten Start bei der Triathlon-WM auf Hawaii im vergangenen Jahr wurde er in der AK 18-24 direkt mal Weltmeister, und das mit einem Streckenrekord von 8:51,50 Stunden. Lassen wir mal so stehen. Ansonsten wurde er 2018 Deutscher Meister im Duathlon (AK1) und Deutscher Ironman-Meister (AK 18-14).

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Timo Schaffeld beim SRC 2017. Christoph Lohse liegt in diesem Moment wenige Sekunden vor ihm, ganz hinten sieht man den Drittplazierten Magnus Gödiker. 

Bei seinem Start beim SRC 2017 (16 km) blieb er dem späteren Sieger Christoph Lohse bis kurz vor dem Ziel auf den Versen – das gelang in der Art und Weise noch keinem. Die beiden lieferten sich lange Zeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen, ehe Lohse ab KM 14 noch einmal deutlich auf die Tube drückte und so für die Entscheidung sorgte. Timo wurde am Ende Zweiter in 59:09 min, 15 Sekunden hinter Lohse. Nie gab es in der Geschichte des SRC einen schnelleren Zweiten. Mit der Zeit ist er zudem einer von insgesamt nur drei Läufern, die beim SRC unter der 1h-Marke blieben. Lohse gelang das dreimal, dann folgt Schaffeld und Magnus Gödiker (59:37 min, https://seidenraupen.org/seidenraupencross/hall-of-fame/)

Timos WZ-Portrait steht hier: www.wz.de/specials/nrw/krefeld/sportlerwahl-in-krefeld/sportlerwahl-krefeld-stimmen-sie-ab-und-gewinnen-sie_aid-36248499

Hier abtimmen

Wen ihr nun tatsächlich favorisiert, bleibt euch überlassen. Hier könnt ihr eure Stimme abgeben: https://formular.wz-werbewelt.de/view.php?id=146136

 

 

 

 


Waldpflegearbeiten: Teile im Stadtwald und Hülser Bruch gesperrt

Aufgepasst heißt es für viele Läufer ab heute: Der Kommunalbetrieb Krefeld rückt ab Montag, 12. November, im Stadtwald und im Hülser Bruch an mehreren Stellen aus, die von Läufern hoch frequentiert werden. Betroffen sind auch Teile des Seidenraupen Cross.

Im Stadtwald führen Mitarbeiter der Forstabteilung Waldpflegearbeiten auf der Stadtwaldinsel durch. Dort werden einzelne Rotbuchen und Stileichen gefällt. Dies ist nötig, um genügend Licht auf den Waldboden zu bekommen, damit eine natürliche Waldverjüngung entstehen kann.

Diese Stelle im Stadtwald bleibt die kommenden Tage zu.

Zudem wird damit den verbleibenden Bäumen die Möglichkeit gegeben, ihre Kronen weiter zu entfalten und vital zu bleiben. Die Arbeiten beginnen voraussichtlich am Montag, 12. November, und dauern etwa eine Woche. Während der Arbeiten können Radfahrer und Spaziergänger den betroffenen Bereich nicht passieren.

Im Hülser Bruch setzt sich das Eschentriebsterben leider weiter fort.  Das durch den Pilz „Falsches Weißes Stengelbecherchen“ (Hymenoscyphus fraxineus) verursachte Sterben der heimischen Esche konnte sich trotz der trockenen Bedingungen im Sommer weiter ausbreiten. Aktuell sind zwei größere Bereiche im Hülser Bruch betroffen. Der erste Bereich befindet sich zwischen Hölschendyk und Damwildgehege auf dem Hülser Berg, der zweite Bereich liegt östlich des Melmsträßchens bzw. nördlich des Plankerdyks und des Inrather Bergs. Wegen der abgestorbenen und geschwächten Eschen ist die Verkehrssicherheit in diesen Bereichen stark gefährdet, sie müssen gefällt werden. Die Arbeiten beginnen ebenfalls am Montag, 12. November, und dauern etwa eine Woche. Während der Fällungen können Radfahrer, Spaziergänger oder Reiter die betroffenen Bereiche kurzfristig nicht passieren.

Aus Sicherheitsgründen muss die Maßnahme durch eine vollmechanisierte Holzerntemaschine, einen sogenannten Harvester, durchgeführt werden. Eine manuelle Aufarbeitung der Bestände mit dem eigenen Personal ist nicht möglich, da sich sehr viel Totholz in der Krone befindet und es zu schweren Unfällen kommen kann. Der Kommunalbetrieb bedankt sich für das Verständnis.


BaSpo öffnet bis Sonntag die Tore

Dass Ali und Marcus zuletzt seltener in Laufschuhen gesehen wurden, hat durchaus seinen Grund. Sie organisieren die BaSpo, Deutschlands erste Ballsportmesse, die am Wochenende in Dortmund stattfindet. Es ist ein Event für die ganze Familie zum Mitmachen und Selberausprobieren.

baspo

Ab Freitag steht die größte Multifunktionssporthalle der Welt in der Messe Westfalenhallen Dortmund. 10 Ballsport-Arenen, 4 Action-Courts und dazu noch jede Menge weitere Sport-Attraktionen. In den BaSpo-Erlebniswelten können sich Sportbegeisterte in über 20 verschiedenen Ballsportarten austoben, sich mit den Stars der Szene messen und wertvolle Tipps & Tricks abholen. So etwas gab es noch nie. Drei Tage Action total vom 29. Juni bis 1. Juli. Prominentester BaSpo-Botschafter ist Neven Subotic.

Ali Celik

Ali Celik gibt Gas…

Eishockey, Fußball, Basketball, Handball, Badminton, diverse Trendsportarten, Tischtennis, Baseball, Football, eSports, Golf, Rollhockey uvm. Du willst wissen, welche Sportart dir wirklich am meisten liegt? Dann ist die BaSpo der ideale Ort für dich. Der Messebereich, in dem man für sich oder seinen Verein günstig einkaufen kann, rundet das Angebot ab.

Doch nicht nur die Erlebniswelten und im Messebereich geht es rund, sondern auch im Forum. Jetzt hat auch Christian Titz sein Kommen zugesagt und führt die Riege der namenhaften Forumsteilnehmer an. Hier treten an drei Tagen jede Menge prominente Speaker auf und beleuchten das Thema Ballsport von den unterschiedlichsten Seiten.

Mehr Infos gibt es unter www.baspo.de

Das ist die BaSpo
Die BaSpo findet erstmals vom 29. Juni bis 1. Juli 2018 in der Messe Westfalenhalle Dortmund statt und wird künftig jährlich angeboten. Aufgebaut ist die Messe auf den drei Säulen „Erlebniswelt“, „Messe“ und „Forum“. In den Erlebniswelten präsentieren sich die Ballsportarten. Hier können sich Breiten- und Leistungssportler, Vereins- und Verbandsfunktionäre, E-Sportler und Familien, kurz alle Sportinteressierten, in vielen unterschiedlichen Disziplinen nach Herzenslust ausprobieren sowie Produkte testen und Stars der spezifischen Sportszene treffen. Inmitten dieser Erlebniswelten findet die eigentliche Messe statt, die dadurch einen spielerischen und außergewöhnlichen Charakter erhält.

Noack Venloop

Marcus, hier beim Venloop.

Abgerundet wird die BaSpo durch das integrierte Forum. Hier teilen Persönlichkeiten aus Sport, Wirtschaft und Medien im Rahmen von Diskussionsrunden, Vorträgen und Workshops ihr Wissen mit interessierten Teilnehmern. Viele Sportstars unterstützen die Messe. So sind die Fußballprofs Neven Subotic, Marcel Risse und Lewis Holtby ebenso BaSpo-Botschafter wie Tennisprofi Andrea Petkovic, die beiden Handball-Weltmeister von 2007 Dominik Klein und Christian Schwarzer, Eishockey-Nationalspieler Daniel Pietta, die Volleyball Nationalspieler Jan Zimmermann, Louisa Lippmann und Leonie Schwertmann u.v.m.


Ab sofort im Test: SmellWell aus Schweden

Ist das wirklich die Wunderwaffe gegen stinkende Schuhe? Zumindest versprechen es die Macher. SmellWell so lassen sie verlauten, sagt müffelnden Schuhen erfolgreich den Kampf an. Wir nehmen das Produkt aus Schweden in den kommenden Wochen unter die Lupe und berichten fortwährend.

Smell Well 1

So sieht Smell Well aus: Kleine Kissen, die in die Schuhe gesteckt werden. Eigentlich denkbar einfach…

Der Startschuss ist jetzt gefallen. Die kleinen Kissen, die zehn Euro kosten, liegen zwar schon etwas länger parat, doch wir wollten sie quasi mit einem neuen Paar Schuhe ausprobieren. Das ist nun der Fall, sie kommen ab sofort im neuen Saucony Breakthru 4 zum Einsatz.

Der Schuh wurde am vergangenen Sonntag bei arschkalten -5 Grad und Schneegestöber erstmals auf 17 Kilometer getragen, heute morgen waren es mit 15 Kilometern, -2 Grad und Neuschnee nicht deutlich anders. Das also ist der astrologische Frühlingsanfang. 😉

Für SmellWell bedeutet das aber auch direkt eine Bewährungsprobe: Warme, klamme Füße bei nasser Witterung sind ja quasi der Nährboden für Bakterien und Pilze und damit auch für Stinkefüße. „Am besten legt man ein Kissen SmellWell in jeweils einen Schuh und lässt sie über Nacht wirken, so wird Feuchtigkeit aufgesaugt, schlechter Geruch entfernt und mit frischem Duft ersetzt“, heißt es auf https://smellwell.se/de/  zur simplen Bedienungsanleitung. Bis zu sechs Monaten sollen die Kissen „bei guter Führung“ halten.

SmellWell enthält laut Hersteller-Angabe keine antibakteriellen Substanzen: „SmellWell besteht aus natürlichen Inhaltsstoffen die schlechten Geruch entfernen. Die von SmellWell absorbierte Feuchtigkeit verringert die Wahrscheinlichkeit, dass sich Bakterien bilden und sich dadurch ein Gestank entwickelt. SmellWell enthält weder Phthalate noch Biozide, es besteht nur aus erneuerbaren Absorptionsmitteln.“

Nun, wir lassen uns überraschen – und berichten, wie sich SmellWell so schlägt.


Heimplanet öffnet Store in Hamburg

Leck mich anne Söck: Heimplanet, diese coole Firma aus Hamburg, von der ihr allerhand schöne Sachen beim SRC2017 gewinnen konntet, gibt es jetzt auch zum Anfassen. Vergangene Woche wurde der Store zusammen mit einer Vernissage zur German Roamers-Ausstellung eröffnet. Bis zum 8. April ist die Ausstellung noch zu sehen. Ein Besuch lohnt sich allemal.

Heimplanet


Ein HOORAY auf unsere Frauen

Weltfrauen-Tag – der mag vielleicht in vielen Bereichen nötig sein, nicht jedoch bei den Seidenraupen. Acht von unseren 18 Mitgliedern sind weiblich, sie genießen bei uns den gleichen Stellenwert wie die Männer, was auch vollkommen verständlich sein sollte.

Festzuhalten bleibt trotzdem:

  • Sie bewegen sich eleganter, und das bei flottem Tempo und 2000 Höhenmetern aufwärts.
  • Sie sehen selbst verschwitzt besser aus als die Männer.
  • Sie halten den Männern den Rücken frei, wenn es für sie wieder auf Wettkämpfe welcher Art auch immer geht.
  • Sie pflegen die Männer, wenn sie von diesen Wettkämpfen zerstört zurückkehren oder Männergrippe (=nahender Tod) haben.
  • Sie backen den besseren Kuchen.
  • Sie haben einfach das bessere Händchen.

DANKE, DASS ES EUCH GIBT! WIR LIEBEN EUCH!

 


Hülser Bruch wird „geputzt“

Auch wenn die illegal abgeladenen Müllhaufen am Inrather Berg mittlerweile durch die GSAK abtransportiert sind, sieht es hier und da im Hülser Bruch leider noch immer wild aus. Aus diesem Grund startet der Hülser Bürgerverein mit seiner Arbeitsgemeinschaft „Aktion Saubere Stadt“ zusammen mit vielen freiwilligen Helfern den großen Frühjahrsputz am Samstag, 10. März.

Ab 10 Uhr geht es vom Parkplatz Hölschen Dyk aus dem Müll an den Kragen. Auch Schulkinder, Vereine und Nachbarschaften befreien dann das Hülser Bruch und die Umgebung von Folien, Zigarettenschachteln, Bauschutt, Altreifen, Dosen, Flaschen und anderen Hinterlassenschaften gedankenloser Zeitgenossen.

Alle Helfer werden mit Handschuhen, Mülltüten und Pickern ausgestattet und sind bei ihrem Einsatz haftpflicht- und unfallversichert. Der städtische Fachbereich Grünflächen stellt ein Kombifahrzeug samt Fahrer, die Stadtreinigungs-Gesellschaft GSAK stellt ein Müllpressfahrzeug mit Fahrer zur Verfügung und übernimmt die Kosten der Entsorgung.


Unsere WWW-Statistik für 2017

124.262 Aufrufe haben wir im vergangenen Jahr auf http://www.seidenraupen.org verzeichnet – absoluter Rekord seit 2012, dem Bestehen der Website. Die tatsächliche Zahl der Besucher, nämlich 19.053, bewegt sich dagegen auf dem Niveau des Vorjahres. Die Besucher unserer Seiten verbleiben 6,52 Aufrufe, ehe sie wieder verschwinden, was eine Steigerung der bisherigen Werte bedeutet (2016: 4,75 Aufrufe pro Besucher – 19.856 Besucher,  94.319 Aufrufe; 2015: 4,43 Aufrufe pro Besucher – 17.420 Besucher / 77.120 Gesamt-Aufrufe, 2014: 3,51 Aufrufe pro Besucher – 19.089 Besucher / 67.023 Gesamt-Aufrufe; 2013: 4,08 Aufrufe pro Besucher – 12.664 Besucher / 51.673 Gesamt-Aufrufe; 2012: 32,49 Aufrufe pro Besucher – 395 Besucher / 12.834 Gesamt-Aufrufe).

Jahrestatistik 2017 1

Ohne Zweifel sind die Tage vor dem Seidenraupen-Cross die mit den meisten Klicks im ganzen Jahr – das war auch 2017 so. 84.468 Aufrufe von 5575 Besuchern konnten wir im Oktober verzeichnen, das bedeutet Rekord (2016: 4053 Besucher/53.790 Aufrufe; 2015: 3467/37.422; 2014: 3835/22.362).

Einen weiteren Rekord gab es dann am 23. Oktober zu verbuchen: 19.928 Aufrufe von 905 Besuchern bedeuten einen Spitzenwert (der bisherige beste Klicktag war mit 11.149 Klicks der 19. Oktober 2015).

Am meisten geklickt: Mit 13.486 Aufrufen mal wieder unserer Startseite, gefolgt von der Startseite zum SRC (8423) und den SRC-Infos (7944). Verteidigen konnte Lisa Hahn (309) ihren Titel „Meistgeklickte Raupe“ vor Eva Kölker (285) und Manuel Kölker (251) – und das, obwohl Moritz Mayntzhusen (in drei verschiedenen Schreibweisen) der meistgenutzte Suchbegriff war, mit dem die Besucher auf unserer Seite landeten (mal abgesehen von rund 12.000 verschlüsselten Suchbegriffe über Google). In der Ewigen Tabelle führt Eva (1647) vor Manuel (1384) und Sandra Noack (1317).

Die meistgeglickten externen Links waren die Anmeldung- und Ergebnis-Seite auf  Race Result (3235), zu Gpsies (827) und zu unserem neuen Instagram-Account (293). Auch die Werbebanner ziehen, hier sind Mexikölner und Noack Sports führend.

Weitere Zahlen:

  • 118.355 Aufrufe erfolgten aus Deutschland, 1378 aus den USA und 817 aus den Niederlanden.
  • Weniger ist manchmal mehr: Die 114 veröffentlichten Beiträge bedeuten den geringsten Wert seit Bestehen (2016: 124, 2015: 147, 2014: 144, 2013: 200, 2012: 150).
  • Schwächster Monat in 2017: Dezember (64 Aufrufe/Tag)
  • Beliebtester Tag: Dienstag (27 Prozent aller Aufrufe), beliebteste Tageszeit: 21 Uhr (elf Prozent)
  • Interessante Suchbegriffe, die Besucher zu uns führten: „Ist Ali Celik verheiratet“, „Manu geht fremd“, „Weibliche Kurven“, „Straßenstrich Krefeld“, „Sex im Park Krefeld“ „Sex Straße Bockum“ und gleich mehrfach der Klassiker „Welche Windel beim Laufen“ 😉
  • Insgesamt: 429.885 Aufrufe, 89.717 Besucher und 823 Beiträge

 

 

 

 


50 Jahre Cooper-Test: Ein Grund zum Feiern? Naja, zumindest zum Erinnern!

Ist das wirklich ein Grund zum Feiern? Der Cooper-Test wird in diesem Monat 50 Jahre alt. Juchuuuuh, danke Herr Kenneth H. Cooper. Oder auch Buuuuh. Denn wer kann sich nicht auch noch erinnern: Ein beliebiger Tag kurz nach den Sommerferien, man hat das Salz des Meeres noch auf den Lippen, aber die Realität hat einen zurück, jetzt als Neunt- oder Zehntklässler. Ätzend, einfach nur ätzend. Sport-Unterricht, dritte und vierte Stunde, kurz vor High noon. Die Luft ist zum Schneiden, die Sonne brutzelt geschmeidige 30 Grad aufs Tablett und die Aschebahn staubt vor sich hin. Dennoch will der neue, vollkommen übermotivierte Sportlehrer-Referendar die „Form“ seiner Schüler nach der sechswöchigen Pause testen. Ääääh, hallo? Geht es noch? Jemand wach da oben??? Form nach sechs Wochen Rumlümmeln?

Es waren Zeiten, in denen wir das Laufen hassten. In denen wir kickten, Handball spielten oder im Freibad einen auf Tarzan machten. Und in denen es beim Sport-Unterricht höchstens darum ging, die „Form“ der Mädels zu beobachten (die wiederum aber von uns nichts wissen wollten). Und um nichts anderes ging es.

Doch der Cooper-Test zeigte einem direkt einmal ziemlich genau, dass die sechs Wochen Ferien zu Ende sind. Und neben dieser Erleuchtung trug er auch nicht ganz unerheblich zur späteren Sport-Note bei, Wikipedia spricht von einem Viertel, manchmal sogar von einem Drittel (https://de.wikipedia.org/wiki/Cooper-Test). Auf dem Zeugnis neben Mathe, Deutsch und Englisch vielleicht nicht ganz so wichtig, wer aber einen gewissen Ehrgeiz verspürte, der ballerte auf der Aschebahn spätestens beim Pfiff aus der Trillerpfeife mächtig los. So schnell es ging, zwölf Minuten Vollstoff, keine Gnade.

Schwierig ist der Cooper-Test laut Wiki nicht nur, weil er genau zwischen Mittel- und Langstrecke liegt, sondern auch, weil „der Sportler sich sehr gut einschätzen können muss, um nicht zu früh zu viel Laktat aufzustauen und in den anaeroben Bereich zu kommen, aber auch nicht zu langsam zu laufen.“

An eine Renntaktik kann ich mich nicht erinnern, ich besaß keine Laufschuhe und zumindest keine verlässliche Stoppuhr, eine Messung via GPS war noch Jahre entfernt. So rannte ich einfach munter drauf los. Irgendwann dann, spätestens zur Hälfte, wurde die Luft dünner, ab jetzt waren die berühmten Steher-Qualitäten gefragt, die man entweder hatte – oder eben nicht. Die etwas langsameren, aber noch laufenden, Mitschüler wurden nun zum zweiten oder dritten Mal überrundet, andere, meist fülligere, hatten bereits die Aschebahn verlassen und lagen keuchend auf der Wiese, klassisches DNF. Irgendwann ertönte der zweite Pfiff und man sankt ermattet darnieder.

In meinem Gedächtnis sind mehrere Cooper-Tests, mal in der Schule, hin und wieder aber auch beim Fußball-Training, wenn ein neuer Trainer den konditionellen Stand seines Teams unter die Lupe nehmen wollte. Aber machte das wirklich Sinn? Der Cooper-Test ist bis heute, 50 Jahre nach seiner Erfindung für die US Air Forces, gängiges Mittel in vielen Bereichen zur Überprüfung der individuellen Ausdauer. Über den Zweck in einigen Sportarten wird jedoch schon lange gestritten, hier und da wurde er durch andere Tests ersetzt, die mehr der jeweiligen Sportart, zum Beispiel Fußball oder Handball, entgegen kommen. Eine Magister-Arbeit der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg zeigt zudem, dass der Test zur Beurteilung der aeroben Ausdauerleistungsfähigkeit keine Gültigkeit besitzt, wenn aerob Untrainierte bzw. Laufunerfahrene wie Schüler getestet werden.

Dass alles galt natürlich nicht, wenn der Referendar oder der Trainer zum Cooper-Test baten. Gilt man als trainierter männlicher Läufer setzt Wiki folgende Werte ein:

>3700 m sehr gut, 3400–3700 m gut, 3100–3399 m Durchschnitt, 2800–3099 m schlecht und <2800 m sehr schlecht, vorausgesetzt man läuft auf einer 400 Meter-Tartanbahn und bei einer Außentemperatur von 20 bis 25 Grad und einer Luftfeuchtigkeit von maximal 70 Prozent. Für 15 Punkte im Sportabi sind laut Wiki von Schülern 3175 Meter zu laufen, von Schülerinnen 2675 Meter (Damit brauchen Schüler für 15 Punkte ein mittleres Tempo von 3:46 min/km (15,8 km/h), Schülerinnen von 4:28 min/km (13,37 km/h).; zum Vergleich: Kenenisa Bekeles 5000 Meter Weltrekord liegt bei 12:37,35 min. Das entspricht rund 4753 Meter in zwölf Minuten).

Welche Distanzen ich bei den Cooper-Tests in der Schule gelaufen bin, weiß ich leider nicht mehr. Sie können nicht berauschend gewesen sein, auch wenn ich beim Fußball, meiner damaligen Hauptsportart eher als Läufer (und Treter) denn als Ball-Virtuose unterwegs war. Was mich aber auszeichnete, war eine gewisse Leidensfähigkeit. Insofern denke ich, dass ich zumindest im oberen Drittel unterwegs war. Und heute? Da könnte ich die 15 Punkte fürs Abi locker schaffen – aber 3700 Meter, wie oben geschrieben? Puh…

Keynote: In Deutschland hat bislang scheinbar keiner etwas von dem runden Geburtstag mitbekommen. In den USA erinnerte nun zumindest die Runner’s World an dieses denkwürdige gehassliebte Mittel (https://www.runnersworld.com/vo2-max/the-running-test-that-has-tormented-sports-biggest-stars-turns-50).

Wie sind denn eure Erinnerungen?


Taddaaaa: Das Seidenraupen Cross-Shirt ist fertig

So, nachdem die Fragen dann immer häufiger kamen, lassen wir die Bombe endlich platzen und präsentieren das Seidenraupen-Cross-Shirt 2017. Erstmalig und daher quasi Weltpremiere!!! Wir hoffen, es gefällt euch.

Bestellen könnt ihr es ganz easy: Entweder bei eurer Anmeldung oder (wenn ihr schon angemeldet seid) via E-Mail mit Größenangabe an seidenraupen_krefeld@gmx.de! Das Funktions-Shirt kostet euch gerade einmal 20 Euro und ist im klassischen Schwarz gehalten. Für Mädels gibts das Ding sogar im Girlie-Look (sagt man das so?)…wooohaaah!

Damit ihr die Teile auch sicher am Raceday habt, brauchen wir die Bestellung bis zum 5. Oktober! Alle danach bestellten Shirts müssen wir nachliefern…