Er sei einer der härtesten Trailruns der Welt – sagt zumindest der Veranstalter. Nun, ob der Transvulcania diesen Worten gerecht wird, werden die beiden Seidenraupen Tanja Gebhard und Manuel Kölker am Sonntag berichten können. Zusammen mit Lauf-Buddy Petra Cremer treten sie nämlich am heutigen Samstag auf La Palma bei diesem dann doch recht ungewöhnlichen Lauf an – und zwar in diesen Minuten. Zu verfolgen sind sie hier. Nahezu der komplette Lauf findet auf vulkanischen Gestein statt, zumeist auf der Kraterkante, während es links und rechts hunderte Meter in den Abgrund geht.

Um 6 Uhr geht es im Süden der kanarischen Insel los, da ist es in Deutschland bereits 7 Uhr. Auf die drei warten dann von insgesamt 73 Kilometer zunächst einmal knackige 20, um von null auf rund 1900 Meter zu gelangen. Dann geht es erst wieder runter auf 1415 Meter, ehe der Anstieg auf den höchsten Punkt der Insel auf 2417 Meter beginnt. Hört sich nach einer Aufgabe an, die dann aber direkt schon wieder getoppt wieder. Schließlich müssen sie dann 17 Kilometer runter – ganz runter. Oberschenkel olé! Nach einem kleinen Anstieg wartet schließlich das Ziel in Los Llanos de Aridane.
Dort sind sie am Donnerstag in einer schnuckligen Wohnung angekommen, um sich zu akklimatisieren. In dem Städtchen dreht sich natürlich schon alles um die 1200 Läufer, die sich in verschiedenen Distanzen stellen werden. Zwischen einem Vertical-Race bis zum Ultramarathon ist alles dabei. Herausfordernd dürfte neben der Strecke auch das Klima sein. Unten trocken und angenehme 20 Grad, oben nasskalt bis rund zehn. Aber was soll schon passieren, wenn der Supermarkt deutsch geflaggt hat?








