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Lisa führt Seidenraupen-Trio in Venlo an

Venloop 2018

Lisa, Elke und Adam (rechts) waren mal wieder hin und weg vom Venloop.

Zooooooooooom: Lisa ist bei ihrem recht spontanen Start in Venlo regelrecht durch unsere niederländische Partnerstadt geflitzt. Sie war mit 1:48:30 h nicht nur schnellste Seidenraupe, sondern stellte damit auch eine neue persönliche Bestzeit über die 21,1km auf. „Spitzenlauf, dieser Venloop. Und das, nachdem auch mir zuletzt eine Wade etwas Probleme bereitet hatte“, so ihr Kommentar im Ziel. Nur kurze Zeit später überquerte auch Adam die Linie, er war nach 1:56:34 h im Ziel. Elke finishte in 2:24:15 h. Bravo!

Schnellster Krefelder war übrigens Magnus Gödiker, SRC-Gewinner 2013 und 2016. Mit 1:15:00 h wurde er „nur“ 86., was auch zeigt, wie schnell der Venloop mittlerweile ist. Sieger wurde Stephen Kiprop in 59:43 min. WTF.

DU WLS3 2018

Locker trabend ins Ziel, auch mal was anderes. So blieb zumindest Zeit für ein kleines Shooting des Zielbereiches – ist ja sonst eher nicht drin!

Manu musste schon einen Tag vorher in Duisburg ran. Seine Idee, vor den eigentlichen Halbmarathon noch einen Zehner zu hängen, entpuppte sich zumindest als aufschlussreich. Denn noch immer bereitet ihm seine linke Wade Probleme. So ließ er es auf den ersten zehn KM ruhig angehen, um dann nach elf Kilometern Fahrt auf zu nehmen. Das gelang eine Zeit, doch nach insgesamt 22 KM musste er wieder zurückschalten. Nach 1:49:37 h war der HM beendet, insgesamt waren es 32km, die er rund um die Regattabahn absolvierte. Kölker: „Hätte ich das Tempo gehalten, wäre mir die Wade um die Ohren geflogen. Die Dehnübungen und Gehpausen waren zwar nervig, haben mir aber gezeigt, dass ich für Rotterdam nun alternativ trainieren muss. Die Wade nehme ich komplett aus dem Spiel. Ob sie dann in Rotterdam hält, wird sich zeigen.“

 

 


Hält Manus Wade in Duisburg? Elke und Adam beim Venloop!

Der dritte und letzte Lauf der Duisburger Winterlauf-Serie am Samstag wird richtungsweisend für Seidenraupe Manu: Hält die linke Wade, kann der Trainingsplan bis zum Rotterdam-Marathon am 8. April problemlos fortgesetzt werden. Kommt es erneut zu Problemen, müssen Alternativen her. Dagegen starten Adam und Elke beim grandiosen Venloop. Auch für Adam wird es ein Gradmesser für Rotterdam.

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Die Halbmarathon-Strecke beim Winterlauf in Duisburg führt gleich mehrfach um die Regattabahn herum. Bitte nicht verlaufen 😉

Um die Wade zu testen, holt Manu den vor einigen Wochen geschobenen Crescendo-Lauf nach: Zehn KM in 5.30 min/km, zehn in 5 min/km und abschließend zehn in 4.30 min/km. So wird aus dem eigentlichen Halbmarathon ein 30km-Lauf, der es in sich hat. „Das Ding alleine zu laufen, ist schon recht anspruchsvoll. In einem Wettkampf gelingt das natürlich leichter“, so Manu. Wegen der Probleme hatte er zuletzt Wunderheiler Stefan Marnett konsultiert, der, wie auch die Osteopathin zuvor, einen Beckenschiefstand feststellte, der mit Dehnübungen umgegangen werden soll.

Seidenraupen-Cross 2017 500 Elke Adam

Elke mit Adam beim Seidenraupen Cross 2017. Sie laufen beide am Sonntag beim legendären Venloop mit.

Elke und Adam gehen einen Tag später beim Venloop dann an den Start. Die beiden sind zwei von 180 Krefeldern, die sich den tollen Lauf in unserer Partnerstadt nicht nehmen lassen. Natürlich sind sie dabei in bester Gesellschaft: Magnus Gödiker, John Hampson, Arthur Hoffmann, Torsten Kengels, Rolf Klümper, Till Raubinger und Stefan Wolff sind bekannte Namen aus der Krefelder Laufszene, die auch beim Seidenraupen-Cross regelmäßig am Start sind. Auch Pauline Saßerath steht auf der Startliste und für Tomislav Tomic wird es gar der erste Halbmarathon seiner noch jungen Laufkarriere. Allen Teilnehmern: Succes!


Freundschaftslauf Venlo-Krefeld am 16. September

Der „beliebte“ Freundschaftslauf zwischen Venlo und Krefeld geht in seine dritte Runde: Am Samstag, 16. September, machen sich die Läufer „beider“ Kommunen erneut auf, die Partnerschaft zwischen den beiden Städten zu pflegen. In diesem Jahr geht es wieder von Venlo nach Krefeld. Krefelder Läufer nehmen dafür um 8 Uhr den Zug ab Krefeld HBF (Treffpunkt am Gleis; Ankunft in Venlo um 8.56 Uhr). Start ist dort um 9.10 Uhr.

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Schnappschuss vom 1. Freundschaftslauf 2014.

Es ist die dritte Auflage des Laufes, der sich über 33 Kilometer erstreckt, und sich daher bestens für alle Läufer des Köln-Marathons als letzte lange Tour eignet. Gelaufen wird in einem lockeren Tempo zwischen 5.10 und 5.30 min/KM, je nach dem, wie die Gruppe so drauf ist. Zur Gruppe: Jeder kann mitmachen, ausdrücklich auch Läufer aus Venlo, die man bei den Auflagen 2014 und 2016 bislang schmerzlich vermisst hat. Im ersten Jahr machten sich vier Krefelder auf den Weg von Venlo nach Krefeld. In Grefrath kamen einige weitere Läufer hinzu. 2016 war es dann ein Krefelder Trio, diesmal ging es von Krefeld in die Niederlande.

Die Strecke führt zunächst aus Venlo heraus, durch die Groote Heide und am Flugplatz vorbei. Wenig später wird die Landesgrenze überschritten, ehe auf der linken Seite Schloss Krickenbeck auftaucht. Zwischen den Krickenbecker Seen hindurch laufen die Sportler nach Hinsbeck und wenig später auf dem Bahnradweg nach Grefrath. Über malerische Felder geht es dann nördlich von St. Tönis nach Krefeld. Hier ist die Strecke zu sehen.

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Im Ziel: Adam (rechts) und Manu beim 2. Freundschaftslauf, diesmal von Krefeld nach Venlo.

Interessierte Läufer, die nicht die komplette Strecke laufen wollen, können natürlich auch zwischendurch einsteigen. Als Einstieg eignet sich zum Beispiel nach 7,5 Kilometern das Info-Zentrum Krickenbecker Seen, Krickenbecker Allee 36, nach 15,2 Kilometern das Rathaus von Grefrath, Rathausplatz 3, nach 19 Kilometern die Kreuzung Butzenstraße/Kempener Außenring, nach 24 Kilometer die Kunstgießerei Pasch, Unterweidener Straße 34, oder nach 27 Kilometern die Kreuzung Krefelder Weg/Unterweiden.

 


Doppelschicht: Auf nach Duisburg und Venlo!

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Die Halbmarathon-Strecke beim Winterlauf in Duisburg.

Am Samstag lockt es uns (bzw. Manu) nun schon zum dritten Mal innerhalb weniger Wochen nach Duisburg. Hier, im Wedau-Sportpark, wartet der dritte Teil der Winterlauf-Serie auf die Starter. Für die kleiner Serie bedeutet das 10km, für die längere Schleife eben ein Halbmarathon. Kennen wir ja. Eva und Stefan fehlen angeschlagen, so dass Manu das Ding alleine rocken muss. 

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Der HM-Kurs in Venlo.

Wenige Stunden nach dem Startschuss in Duisburg heißt es dann schon wieder Schuhe schnüren. Diesmal lockt die malerische Partnerstadt Venlo mit seinen Läufen rund um den Venloop. Auch hier sind einige Seidenraupen am Start, die meisten werden sich über die 21km quälen. Nahezu alle weisen Verletzungen auf und sind angeknockt. Kann aber auch alles nur Taktik sein, um später mal wieder mit der PB um die Ecke zu biegen. Kennt man ja 😉


2. Freundschaftslauf: Trio läuft nach Venlo

Helmut, Adam und Manu – dieses Trio hat sich am Samstagmorgen im Rahmen des 2. Freundschafslauf Krefeld-Venlo auf den Weg gemacht und die Krefelder Partnerstadt knappe drei Stunden später auch erreicht. 

Los ging es am Rathaus, von dort schlängelte sich der Weg über die Kempener Platte nach Grefrath und Hinsbeck, am Krickenbecker Schloss vorbei und schließlich zum Bahnhof von Venlo. 

Lange blieb das Trio zusammen, die ersten zehn KM waren schon nach 53 Minuten erreicht. Deutlich schneller als geplant, denn eigentlich war ein 5.30er-Schnitt vorgesehen. Doch die perfekten Bedingungen kitzelten wohl deutlich. Zwar schaltete man dann ein paar Sekunden drunter, blieb aber trotzdem immer noch unter 5.20min/km. Für Helmut einen Tick zu schnell, bei km20 signalisierte er, dass er es etwas langsamer angehen würde. Da der Weg aber ab hier, kurz vor Hinsbeck, ausgeschildert war, bat er die anderen beiden, einfach weiterzulaufen. Noble Geste. 


So liefen Adam und Manu alleine weiter – und schraubten noch einmal am Tempomat. Km-Zeiten zum Teil unter der 5min-Marke zeugen davon. Und so war es kein Wunder, dass die beiden die knapp 33km schon nach 2:52 absolviert hatten. Auch Helmut war wenig später in Venlo. 


Auch wenn es nachbetrachtend natürlich schade war, dass nur wenige und erneut keine Venloer mitgelaufen sind, hat es dennoch wieder Spaß gemacht. Danke an Helmut und Adam, dass ihr dabei wart. 


Krefeld-Venlo-Freundschaftslauf eignet sich bestens als letzter langer Trainingslauf vor dem Köln-Marathon

Nur noch wenige Wochen bis zum Köln-Marathon (2. Oktober) – und die Anspannung in den hiesigen Laufgruppen steigt. Nicht wenige aus der Region nutzen die 20. Auflage des Rennens in der Domstadt für ihren persönlichen Saison-Ausklang. Bis dahin sind aber noch einige Kilometer im Trainingsplan vorgesehen, unter anderem das letzte richtig lange Brett genau zwei Wochen vorher mit 30 oder mehr Kilometern. Nicht jedem gefällt diese Einheit, die durchaus etwas öde werden kann.

Aber wie gut, dass es an diesem Tag die zweite Auflage des Krefeld-Venlo-Freundschaftslaufs, diesmal mit Start in KR, gibt. Die Route (www.runtastic.com/de/routen/50-jahre-partnerschaft-venlo-krefeld-gemeinschaftslauf) hat genau die erforderliche Länge, ist traumhaft schön und sollte, wenn ein paar Leute mitlaufen, easy zu meistern sein. In Gesellschaft läuft es sich eben am besten. Alle Infos zum Wann&Wie gibt es hier: https://seidenraupen.wordpress.com/2016/08/11/2-freundschaftslauf-krefeld-venlo-am-17-september/. Meldet euch einfach, wenn ihr dabei sein wollt…

 


2. Freundschaftslauf Krefeld-Venlo am 17. September

Unsere Partnerstadt Venlo ist in diesen Tagen bei Läufern in aller Munde. Der Grund: Einmal mehr der Halbmarathon im Frühjahr. Binnen zwei Tagen war das Ding ausverkauft – wow. Wer keinen Startplatz ergattert hat oder einfach nur Lust auf einen schönen Lauf hat, kann aber auch beim 2. Freundschaftslauf Krefeld-Venlo am 17. September mitmachen. Nachdem vor zwei Jahren der Start in Venlo war, wird der Startschuss diesmal in Krefeld, genauer am Rathaus, fallen. Los geht es um 9 Uhr. Die Strecke ist 33 Kilometer lang, jeder kann natürlich aber zwischendurch ein- oder aussteigen.

Venlo Krefeld

Der Lauf ist ohne Wettbewerbsgedanken geplant. Das Tempo ist zunächst für 5.30 Minuten pro Kilometer angedacht. Sollten sich ausreichend Läufer beteiligen, können gerne verschieden-schnelle Gruppen gebildet werden. Um einen Überblick zu bekommen, bitten wir darum, dass sich interessierte Läufer per E-Mail unter seidenraupen_krefeld@gmx.de melden, auch solche, die eventuell Gruppen in unterschiedlichem Tempo anleiten wollen. Hoffen wir mal, dass sich diesmal auch Läufer aus Venlo beteiligen – entsprechende Anfragen sind dorthin gestellt.

Die Route ist auf der Seite https://www.runtastic.com/de/routen/50-jahre-partnerschaft-venlo-krefeld-gemeinschaftslauf zu finden. Aus Krefeld geht es nördlich von St. Tönis nach Grefrath, über den Bahnradweg nach Hinsbeck und zwischen den Krickenbecker Seen hindurch zur Grooten Heide bis nach Venlo. Es gibt während des Laufs – Stand jetzt – keine Getränkestände oder ähnliches, so dass empfohlen wird, einen Trinkrucksack oder einen Trinkgurt zu tragen. Allerdings könnte es gut möglich sein, dass wir Unterstützung bekommen. Sobald dies klar ist, gibt es natürlich eine entsprechende Meldung.

Läufer aus Venlo können mit dem Zug anreisen, er fährt an diesem Tag von Venlo (Umstieg in Viersen) nach Krefeld um 8.05, Ankunft um 8.40 Uhr am Hauptbahnhof, von wo das Rathaus 1,7 KM entfernt ist. Läufer, die nach Krefeld zurückmüssen, wählen am besten ebenfalls den Zug, der stündlich zurück in die Samt- und Seidenstadt fährt. Alles kann, nichts muss 😉 Zudem werden wir versuchen, über die Euregio eine Förderung für den Lauf zu bekommen. Der Antrag wird gestellt, über den Ausgang können wir natürlich nichts sagen.

Hier findet ihr einen Bericht zur Erstauflage in 2014.


Venloop und Duisburg: Geschwächte Raupen mit passablen Ergebnissen

Der Fluch des Frühjahrs: Erkältungen, morsche Knochen, gereizte Muskeln und Pollenflug. Unter den Eindrücken der vergangenen Wochen haben vier Seidenraupen am Wochenende die anstehenden Halbmarathons in Duisburg und Venlo absolviert. Einer, nämlich Hendrik, trat die Reise in die Krefelder Partnerstadt erst gar nicht an, er war in der Woche gestürzt und konnte daher nicht starten.

In Duisburg ging es für Stefan lediglich darum, ins Ziel zu kommen. Das gelang mit einer Zeit von 1:58:21h, was in der M35 den 107. Platz und den Gesamt-1058. Rang bedeutet. „Nach drei Wochen Trainingspause und einer Bronchitis war nicht mehr drin“, so sein nüchternes Fazit.

In Venlo hatte sich das Trio Aki, Marcus und Manu einiges vorgenommen. Nachdem Aki seine Marathonpläne für das Frühjahr ad acta gelegt hatte, sollte nun eigentlich eine neue HM-PB herausspringen. Wenn da nicht in der Vorwoche eine Zerrung hinzugekommen wäre. So wurde es „nur“ eine 1:45:38h (Platz 473/935 in der M30, Gesamt: 2142./6729). Aki: „Dank Zerrung ins Ziel gekrochen! Dann is et am Ende halt so gelaufen. Ein Scheiß Abschluss zu ner Scheiß Woche.“

Marcus, vor zwei Wochen noch mit Bänderriss/dehnung malat, lief eine 1:27:39h (37./604 M35, 252./6729), konnte sich darüber aber nicht freuen – auch wenn er damit seine alte Bestzeit um 2:04min verbesserte. „Ich bin schon nach zehn Kilometer viel zu langsam geworden und konnte einfach nicht mehr zulegen. Bitter. Und auch Manu, seit Monaten mit Achillessehnenschmerzen und nun auch noch mit Atemproblemen (Pollenflug) unterwegs, war nicht wirklich zufrieden mit seiner Zeit von 1:25:08h (M35 26./604, 188./6729). „Am Ende fehlte die Kraft“, so Chef-Raupe Don Manollo.


Venlo im Rücken, Duisburg vor der Brust

Vergangenes Wochenende standen wir noch in Venlo am Start, nun wartet am Samstag schon der letzte Lauf der Duisburger Winterlauf-Serie auf uns.

Moritz und ich beim Venloop 2015.

Moritz und ich beim Venloop 2015.

Was aus Venlo über bleibt? Zum einen natürlich die Egebnisse: Nachdem ich den 10km-Lauf als lockeres Warmup genutzt hatte (und hier schon der Zeitnahme-Chip aktiviert wurde; 49:16min), stand der HM an. Henne peste so gleich voran, er war nach 1:23:22hm im Ziel. Damit war er 138. von 6418 Startern. In der Hauptklasse bedeutete dies 70. von 918.

Mein Trainingsplan hatte eine Steigerung vorgesehen, wobei die eigentlich Ziellauf-Zeit (4.30min) schon nach vier Kilometern erreicht war. Hat ja gut geklappt. So versuchte ich, noch etwas zu pushen, ging sogar, trotz fiesem Gegenwind 😉

Nach 1:35h war ich schließlich im Ziel (wobei das die handgestoppte Zeit ist, der Chip war dann ja schon nicht mehr in Gebrauch), Moritz, der mich bis KM11 begleitet hatte, finishte in 1:38:45h. Bedeutete im Gesamt-Klassement Platz 1106 und 272. bei den Männern.

Wer mag kann sich, wie immer in Venlo, unter den Ergebnisse auch Videos von bestimmten Sequenzen anschauen. Viel Spaß!

Manu in Action.

Manu in Action.

Zum anderen bleiben aber auch einige Erkenntnisse: Jörg Giesen von Bunert hatte tatsächlich Recht. Die Art von Hose, die ich beim Silvesterlauf trug, ist mittlerweile wirklich modern. Das bizarre Stück Stoff hatten wir im vergangenen Jahr als Scherzartikel für den Völkerbowl benutzt. Keine Ahnung, wer bei den Sportartikel-Herstellern die Idee zu diesem Trend hatte, aber er hat sich durchgesetzt. Gefühlt jede zweite Läuferin trug eine Tight, die meiner extrem ähnelte.

Eine weitere Erkenntnis: Auch der 10k-Lauf in Venlo ist ein Genuss, von der Stimmung fast sogar noch über dem HM anzusiedeln. Die komplette Strecke führt durch die City, überall stehen Zuschauer. So etwas gibt es eigentlich nirgendwo sonst.

Und: Bei einem Wettkampf entspannt laufen, ist auch ein Gefühl für sich. Wobei man auch dazu sagen muss, dass ich in einem der hinteren Blöcke gestartet bin. Die Läufer hatten hier die Zielvorgabe 55-65 min, was für einen Zehner ja jetzt nicht flott ist. Trotzdem aber waren sie alle mit Engagement dabei.

Zielleinlauf beim Zehner in Venlo.

Zielleinlauf beim Zehner in Venlo.

Was ich sonst kaum noch erlebe, weil ich eben weiter vorne starte, ist das Massen-Phänomen DEHNEN. Links beginnt einer mit skurrilen Übungen, um seine Muskulatur auf Vordermann zu bringen. Direkt steigt sein Nebenmann mit ein. Und plötzlich sehe ich vier oder fünf „Hampelmänner“ um mich herum, die sich Arme und Beine verrenken, als gäbe es kein Morgen mehr. Wirklich sinnvoll kann das eigentlich nicht sein, vor allem, wenn man sich die Ausführung dieser Übungen anschaut. Man rechnet eher mit einem Hexenschuss oder einem plötzlichen Bruch, nicht aber mit der erhofften Wirkung. Lächeln hilft da am meisten.

Ansonsten kommen wir im nächsten Jahr natürlich gerne wieder. Könnte dann nur was wärmer sein…aber auch bei gefühlten Minusgraden macht es immer wieder Spaß beim Nachbarn…bedankt!

Die Halbmarathon-Strecke beim Winterlauf in Duisburg.

Die Halbmarathon-Strecke beim Winterlauf in Duisburg.

Samstag fällt dann um 15 Uhr der Startschuss zum Halbmarathon in Duisburch. Die Wettervoraussage ist katastrophal, die Trainingsvorgabe (1:25h) ambitioniert. Warten wir es mal ab.

Die 21k rund um die Regattabahn haben es ja immer in sich. So oder so bläst einem mal der Wind kräftig entgegen (entweder hin oder zurück), wenn dann auch noch Regen hinzu kommt, passt ja alles…

Heute steht erst einmal was ganz anderes auf dem Programm: Eishockey. Das erste Mal wieder seit 1998. Ich bin gespannt…


Auf zum Venloop in die Nachbarstadt

Unglaublich: Pipi-Attacke im Startblock in Venlo. Gesehen 2014!!! Namen bleiben geheim!

Unglaublich: Pipi-Attacke im Startblock in Venlo. Gesehen 2014!!! Namen bleiben geheim!

Nachdem wir uns gleich bei der SoFi alle mächtig die Augen gerieben haben, geht es am Sonntag in unsere Nachbarstadt Venlo. Der Venloop lockt zum zehnten Mal an die Maas, logisch, dass da auch die Seidenraupen nicht fehlen dürfen. Henne Hahn (übrigens einer von insgesamt vier Hähnen im Starterfeld), Moritz X. Mayntzhusen und ich gehen an den Start – und ich glaube, das war es auch schon. Waren wir im vergangenen Jahr noch fast alle dabei, so ist es diesmal dieses Trio, das die Kohlen aus dem Feuer holen muss. Wobei: Es gibt keinen schöneren Halbmarathon als in Venlo. Die Stimmung ist einzigartig und muss sich hinter nichts verstecken. Auch für Zuschauer ist das Event, das ehemals ganz klein begann, ein Hochgenuss. Hier gibt es übrigens die Strecke des HM: http://www.venloop.de/public/files/21km_venloop2015.pdf

Henne und ich nutzen den Lauf als Vorbereitung auf die kommenden Marathons, Moritz testet dagegen eher seine Form nach krankheitsbedingter Trainingspause. Für mich steht gar der „schönste“ Lauf in der ganzen Vorbereitung auf dem Schirm NICHT: 32km-Crescendo. Heißt, die ersten zehn KM in 5.30, dann in 5 und dann in 4.30. Aus diesem Grund schwinge ich mich auch schon im Zehn KM-Lauf unter die Starter, um mich locker einzulaufen. Das 5er und 4.30er-Tempo nachher im Wettkampf zu laufen, ist dann eher easy. Alleine im Wald ist diese Aufgabe dagegen alles andere als schön…

Wir würden uns über die ein oder andere Seidenraupe am Rande der Strecke freuen…SUCCESS!!!