Bestzeiten in Venlo und Duisburg

Am vergangenen Wochenende standen zahlreiche Seidenraupen an den Startlinien der Halbmarathons in Duisburg und Venlo. Am Ende freuten sich nahezu alle über tolle Ergebnisse, sogar persönliche Bestzeiten sprangen heraus.

Thomas, Nicole und Jenny in Duisburg.

Den Anfang machte ein Trio in Duisburg. Jenny Laschet und Thomas Schrörs-Runo hatten sich durch alle drei Läufe der Winterlaufserie gekämpft, beim letzten Lauf ließ vor allem Jenny aufhorchen. Denn ihre 1:35:54 h bedeuten eine enorme Verbesserung ihrer bisherigen Bestzeit (1:37:31 h, aufgestellt 2023 in Köln). Damit kommt sie nun tatsächlichen in die Sphären des Vereinsrekord von 1:32:23 h, den Pauline Saßerath 2019 in Venlo aufgestellt hatte. Jennys Zeit, mit der sie Zehnte Frau und Fünfte in der weiblichen Hauptklasse wurde (Gesamt 183.) spülte sie auch in der Serienwertung mächtig nach vorne: mit Platz vier wurden nur knapp das Podium in der weiblichen Hauptklasse verpasst. Sie wurde zehnte Frau und 151. in der Gesamt-Wertung. „Wow. Damit hatte ich nicht gerechnet. Ich habe erst während des Laufs gespürt, dass da etwas möglich sei und habe dann durchgezogen“, sagte sie – und lässt damit durchscheinen, dass da tatsächlich noch etwas gehen kann Richtung Vereinsrekord.

Thomas wiederum lief den Halbmarathon in 1:37:32 h (M50: 18., 199. Mann, Gesamt 218.) – also durchaus etwas von seiner PB entfernt, die er im vergangenen Jahr beim Rhein-City-Run aufgestellt hatte (1:33:24 h). In der Serien-Wertung schloss er als Zwölfter in der M50 ab, wurde 137. Mann ind Gesamt-145. Nicole Jenner musste bekanntlich den 15 KM-Lauf ausfallen lassen, war aber nun zum HM wieder da. Sie kam nach 1:45:28 h ins Ziel (W55: 5., 53. Frau, Gesamt 392.).

In Venlo war dann ein ganzes Seidenraupen-Rudel unterwegs. Mittendrin endlich Leonie Rohrmeier, die gefühlt schon 1000 mal für den beliebten Lauf in unserer Partnerstadt angemeldet war, aber immer kurz vorher passen musste. Sie war schließlich nach 2:14:28 h im Ziel (931. bei den Frauen, Gesamt 7498.). Hinten raus wurde bei windigen, aber trockenen Verhältnissen, die Luft etwas knapper – was zählt ist das Finish – und die Fritten danach.

Schnellste Seidenraupe war Martin Myrold. Nach 1:19:45 h war der Norweger im Ziel (M35: 41., Gesamt 249.). Zu den Pommes gönnte er sich noch eine köstliche Frikandel – verdient. Ihm auf den Versen: Florian Borst (1:26:51 h; M35: 109., Gesamt: 573.), der sich nach verhaltenen zehn KM noch deutlich steigern konnte. Jannik Rocha wurde nach 1:31:35 h Gesamt-889. (347. bei den Männern Senioren). Nici Hölters lief auf ihrer Paradestrecke 1:47:58 h (209. Frauen Senioren, Gesamt-2963.). Seinen Einstand als Seidenraupe feierte Christoph Kaluza – er freute sich über eine Zielzeit von 1:55:05 h (1220. Männer Senioren, Gesamt 4302.). Und auch bei Meike Thomassen war die Freude groß, da sie ihre Uralt-Bestzeit (1:48:42 h, 2007) auf 1:48:08 h verbessern konnte. Diana Gellendin hatte auf den letzten Kilometer zu kämpfen, biss aber auf die Zähne und war nach 2:08:23 h (F40: 200., Gesamt-6194.) im Ziel.

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