Kölker müht sich durch die Ardennen

Quasi aus der kalten Hose ist Manuel Kölker am vergangenen Wochenende beim Trail des Sangliers über die 75 Kilometer-Distanz an den Start gegangen. Am Ende beendete er einen langen Tag nach 12:10 h, der schon früh um 6 Uhr begonnen hatte, als 98. und bester Deutscher im Gesamt-Klassement (okay, er war auch der einzige 😉 ).

Im Hintergrund ein Denkmal an eine abgestürtze Maschine aus dem zweiten Weltkrieg.

Immer wieder kehrten die Läufer an den Start in Berismil zurück, da sich die Strecke mit ihren knapp 2700 Höhenmetern wie ein Kleeblatt gestaltete. Für die Athleten bot das die Möglichkeit, auch immer wieder auf einen Dropbag zurückgreifen zu können. Außerdem wäre ein Ausstieg möglich gewesen. „Das war für mich optimal, da ich nicht wusste, ob die Achillessehne hält und mein Körper mitspielt. Schließlich hatte ich keinerlei Training, weil ich erst seit gut zwei Wochen schmerzfrei unterwegs bin“, so Kölker, der sich schon zu Beginn an das Ende des Feldes setzte. „Ich wollte ganz gemütlich laufen und schauen, wie es klappt.“

Die Ourthe war immer wieder im Blick.

Es klappte, wurde aber spätestens ab KM40 zäh. „Auch wenn es nicht so ausschaut, gab es viele technische Passagen, an denen man klettern oder kraxeln musste.“ Gerade entlang des Flusses Ourthe ging es viel über Treibholz und Felsblöcke.“ Zum Ende des Rennens konnte sich der 46-Jährige noch einige Läufer kassieren, auch wenn das gar nicht auf dem Plan stand. Haken dran und weiter gehts…

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