Wir laufen und laufen und laufen und laufen

Beiträge mit Schlagwort “Duisburg

Halbmarathon in Duisburg: Bestzeit für Martin

Mit einer Bestzeit haben die Seidenraupen Martin Myrold und Manuel Kölker die Heimreise aus Duisburg angetreten. Auf der nicht gerade beliebten Halbmarathonstrecke im Rahmen der Winterlaufserie setzte Martin zu Beginn seiner Wettkampfsaison direkt ein Ausrufezeichen: Trotz verhaltenem Beginn verbesserte er seine persönliche Bestzeit über die 21,1 Kilometer auf 1:23:22 h (Platz 39). Dabei war es für ihn nur ein lockerer Aufgalopp in die Saison. Am Sonntag soll die Marke in Venlo direkt wieder geknackt werden.

a0000440-f9a4-410f-90a0-e12d4b68e15a

Manu, Dennis und Martin nach dem Lauf. Alle noch taufrisch.

Anders standen die Vorzeichen für Manu, der eigentlich schnell beginnen wollte. Schließlich stand ein Zehner in 38:30 min als Vorhaben auf dem Zettel. Nach flottem Beginn stotterte der Motor aber, „meine Beine haben sich zeitweise wie Gummi angefühlt. Außerdem hatte ich mein Asthma-Spray nicht dabei, welches im Moment aber bitter notwendig ist.“ So passierte er die Zehn-Kilometer-Marke erst bei einer 39min-Zeit. Ab da ging es im 3h-Marathontempo, also zwischen 4.10 und 4.15 min/km, locker weiter und mit einer 1:25:20 h ins Ziel (Platz 56, M40: 4.).

Es gewann übrigens der Isländer Arne Petersson in einer Zeit von 1:06:22 h(uff), die Michelle-Trainingspartner Dennis Brick (1:31:07 h; 131./ M30 23.) und Martin Eckel (1:35:12 h; 209., M30: 37.) folgten.

In der gesamten Wertung belegt Kölker Platz 63 (M40 7.) in 3:08:06 m, und die Michelle-Trainingspartner Arthur Martin Hoffmann-Myrold 15 (M30: 5.) 2:54:39 h, Brick 95 (M30: 19) in 3:13:43 h und Martin Eckelt 151 (M30: 27.) 3:22:49 h.


Ballern in Duisburg

Letzter Teil der Winterlaufserie in Duisburg: Das bedeutet zumeist Laufen im lauen Lüftchen. So auch am Samstag, wenn das Thermometer bis auf die 20 Grad-Marke vorschnellen wird. Toll, dass bei diesem Wetter dann direkt der erste Halbmarathon des Jahres auf dem Programm steht.

ASV_Laufstrecke_Halb__2012

Die Halbmarathon-Strecke beim Winterlauf in Duisburg.

Für Seidenraupe Manu, der diesmal mit Martin Verstärkung aus den eigenen Reihen erhalten wird, geht es um 15 Uhr auf die wilde Jagd. Der Trainingsplan sieht flotte 10 in 38:30 min vor, so dass es schnell vom Start weg geht. „Mal sehen, wie dann die restlichen elf KM werden“, so Manu. „Zur Not muss Martin mich tragen.“

 


Long Jog in Duisburch

Was, wenn der Long Jog einfach nicht in die Woche passt? Richtig, erfinderisch werden. Und so kam es, dass Seidenraupe Manu dem 15er im Rahmen der Duisburger Winterlaufserie noch lockere zwölf Kilometer voranstellte. Eine ursprünglich angestrebte Zeit unter einer Stunde war damit natürlich nicht mehr zu schaffen – am Ende wurde es eine 1:04:27 h (181 / M40: 21). Mit der knappen Stunde voran also über zwei Stunden purer Laufgenuss rund um die Regattastrecke und die sechs Seen. Gibt schlimmeres…

Der letzte Teil der WLS mit dem Halbmarathon folgt dann am 23. März. Go for it…


Akzeptabler Start ins Wettkampf-Jahr 2019

Einigermaßen zufrieden – so lautet das Fazit von Seidenraupe Manu nach dem ersten von drei Läufen bei der Winterlaufserie des ASV Duisburg. Nach 38:18 min waren die zehn Kilometer bei besten Laufwetter absolviert, das reichte für die Top50 (Platz 47 von 1554, M40: 5.). Die erhoffte 37er-Zeit wurde wegen eines kleinen Lochs um die Kilometer fünf und sechs verfehlt. „Ärgerlich, denn bis dahin war ich eigentlich gut drauf. Aber die Kette war kurzfristig ab“, so Manu. Bis zur 5km-Marke blieb er mit Arthur Hoffmann zusammen (Zwischenzeit um 18:45 min herum), den er dann aber ziehen lassen musste. Ab KM7 lief es wieder, aber die entscheidenden Sekunden waren da leider verloren.

Winterlaufserie Duisburg 2019

Manu, Arthur, Waldemar, Dennis und Martin (von links) aus der Trainingsgruppe „Sonntagsfrühstück mit Michelle“ waren in Duisburg am Start.

Das Schneeschippen der vergangenen Tage hatte sich für die Organistoren des ASV Duisburg nicht gelohnt, denn über Nacht waren auch die letzten Schneereste geschmolzen. Den Läufer bot sich die Strecke daher in bester Verfassung: nass und kühl, mit einem Tick Wind. Passt.

Das Rennen begann gemäßigt, fast schien es so, als würden die Favoriten alle zunächst lauern. Nach einem Kilometer war das aber vorbei, so dann zog der Lindwurm durch Duisburg. Arthur und Manu wechselten sich bei Zeiten zwischen 3:35 und 3:45 ab, ehe es für rund einen Kilometer in den Wald ging – wahrscheinlich der Knackpunkt. Denn auf der Strecke zurück, unter anderem entlang der Regattabahn, fluppte es wieder. „Hinten raus fehlten noch ein wenig die Körner, aber für den ersten Wettkampf seit mehreren Monaten war das ganz okay.“

Arthur konnte das Tempo halten und war mit 37:05 min sogar in den Top20, Dennis Brick, Mannschafts-Kapitän der Trainingsgruppe „Sonntagsfrühstück mit Michelle“ war nach 41:44 min im Ziel, Martin Eckelt in 42:34 min und Waldemar Inger in 46:11 min.

Am 23. Februar wartet nun die 15 km-Strecke und am 23. März geht es dann über die Halbmarathon-Distanz.


Wand, Speer oder Pfeil? Kölker beim Winterlauf

Business as usual könnte man sagen, wenn am Samstag die Winterlauf-Serie in Duisburg beginnt. Wie immer in der großen Serie mit dem Zehner, es folgen in den kommenden Wochen 15 und 21km-Läufe. Von den Seidenraupen ist diesmal nur Manu (mit der Nummer 6292) am Start.

Manu Winterlaufserie Duisburg 2 2017

Manu auf den letzten Metern beim zweiten Teil der Winterlaufserie in Duisburg im Jahre 2017.

„Den Reiz hat die WLS bei mir nie verloren. Auch wenn man gefühlt mittlerweile jedes Steinchen auf der Strecke kennt, ist sie für mich der beste Start in die Wettkämpfe des noch jungen Laufjahres. Hier zeigt sich auch, wie man über die Feiertage und den Jahreswechsel gekommen ist und erhält erste Hinweise, ob man auf einem guten Weg ist für einen der Frühjahrs-Läufe“, sagt die Oberraupe.

Für ihn ist es der erste Start in der Altersklasse M40 und der Beginn einer Wiedergutmachung. Im vergangenen Jahr ging er stets mit muskulären Problemen in die Rennen, beim 15er gab es wegen eines Muskelfaserrisses gar das erste DNF in seiner Laufhistorie. „Das tat weh, vor allem, weil ich als M35-Sieger aus 2017 einiges vorhatte. Aber mit der immer wieder aufkommenden Verletzung war nichts möglich.“ Wegen der Verletzung war sogar der Rotterdam-Marathon in Gefahr, den er dann aber doch gefühlt auf einem Bein laufen konnte. Bis auf die für diese Jahreszeit fast typische laufende Nase und einen nervenden Husten meldet er jedoch diesmal allgemein gute Gesundheit.

asv_laufstrecke_oleg_10km_2014

Der Zehner in Duisburg. Grafik: ASV Duisburg

Interessant wird sein, wie sich die relativ neue Trainingsgruppe „Sonntagsfrühstück mit Michelle“ positioniert. Neben Manu sind aus ihr mit Arthur Hoffmann, Dennis Brick und  Martin Eckelt laufstarke Kollegahs am Start, die sich mit Sicherheit gegenseitig um die ein oder andere Kurve ziehen werden. Diskutiert werden die Formationen Wand, Speer oder Pfeil, um möglichst schnell wieder im Ziel zu sein.


Doppelpack Mayntzhusen

Während sich ein Großteil der Seidenraupen noch im Sommerloch befindet, hechelt Moritz von Event zu Event. Am Wochenende führte das mal wieder zu einem Doppelstart.

Am Samstag stand mit dem Innenhafenlauf in Duisburg ein Klassiker auf dem Programm. Moritz wurde in 42:11 min 40. (M35: 5.).

Nur wenige Stunden später folgte der Start auf der Kurzdistanz (1500 / 38km / 10km) beim 1000 Herzen-Triathlon in Essen. Hier wurde er in der Zeit von 2:25:06 34. (M35: 5.). Bei den Splits hat sich irgendwie ein Drehwurm eingeschlichen, denn eine 25min-Zeit auf zehn KM wäre schon ein Hammer 😉


Weltrekord-Versuch: Moritz ist dabei

Die aktuellen Temperaturen laden nicht wirklich zum Laufen ein – was liegt da näher, als ins kühle Nass zu steigen. Macht Moritz bei seinen Triathlons eh schon regelmäßig, am Samstag kommt aber ein ganz besonderes Event dazu: Moritz ist im Rahmen des Ruhrorter Hafenfests bei einem Weltrekord-Versuch dabei.

Moritz Hagen

Moritz liebt das Wasser – und zieht jetzt auch Boote. Schwere Boote. Zusammen mit 79 anderen Schwimmern will er ins Guinness-Buch der Rekorde.

80 Schwimmer versuchen ab 15 Uhr gemeinsam, ein 350-Tonnen-Schiff, die Motorklappschute MS 108, zu ziehen. 70, darunter zehn Frauen, zu denen auch die mehrfache Welt- und Europameisterin sowie Bronzemedaillengewinnerin der Olympischen Sommerspiele von 2004, Hannah Stockbauer, gehört, stellen die drei Duisburger Schwimmvereine. Zehn weitere kommen als Freiwillige hinzu – darunter Moritz. Gelingt dies, luchst Duisburg (und Moritz) der Schweiz (mit Luzern) den Weltrekord in der Kategorie „Heaviest boat pulled by a team of swimmers“ des Guinness Buch der Rekorde ab. 75 Schweizer Schwimmern gelang es vor fünf Jahren, ein 330-Tonnen-Boot in weniger als fünf Minuten hundert Meter weit auf dem Vierwaldstätter See zu ziehen. Diese Marke soll nun geknackt werden.


Lisa führt Seidenraupen-Trio in Venlo an

Venloop 2018

Lisa, Elke und Adam (rechts) waren mal wieder hin und weg vom Venloop.

Zooooooooooom: Lisa ist bei ihrem recht spontanen Start in Venlo regelrecht durch unsere niederländische Partnerstadt geflitzt. Sie war mit 1:48:30 h nicht nur schnellste Seidenraupe, sondern stellte damit auch eine neue persönliche Bestzeit über die 21,1km auf. „Spitzenlauf, dieser Venloop. Und das, nachdem auch mir zuletzt eine Wade etwas Probleme bereitet hatte“, so ihr Kommentar im Ziel. Nur kurze Zeit später überquerte auch Adam die Linie, er war nach 1:56:34 h im Ziel. Elke finishte in 2:24:15 h. Bravo!

Schnellster Krefelder war übrigens Magnus Gödiker, SRC-Gewinner 2013 und 2016. Mit 1:15:00 h wurde er „nur“ 86., was auch zeigt, wie schnell der Venloop mittlerweile ist. Sieger wurde Stephen Kiprop in 59:43 min. WTF.

DU WLS3 2018

Locker trabend ins Ziel, auch mal was anderes. So blieb zumindest Zeit für ein kleines Shooting des Zielbereiches – ist ja sonst eher nicht drin!

Manu musste schon einen Tag vorher in Duisburg ran. Seine Idee, vor den eigentlichen Halbmarathon noch einen Zehner zu hängen, entpuppte sich zumindest als aufschlussreich. Denn noch immer bereitet ihm seine linke Wade Probleme. So ließ er es auf den ersten zehn KM ruhig angehen, um dann nach elf Kilometern Fahrt auf zu nehmen. Das gelang eine Zeit, doch nach insgesamt 22 KM musste er wieder zurückschalten. Nach 1:49:37 h war der HM beendet, insgesamt waren es 32km, die er rund um die Regattabahn absolvierte. Kölker: „Hätte ich das Tempo gehalten, wäre mir die Wade um die Ohren geflogen. Die Dehnübungen und Gehpausen waren zwar nervig, haben mir aber gezeigt, dass ich für Rotterdam nun alternativ trainieren muss. Die Wade nehme ich komplett aus dem Spiel. Ob sie dann in Rotterdam hält, wird sich zeigen.“

 

 


Hält Manus Wade in Duisburg? Elke und Adam beim Venloop!

Der dritte und letzte Lauf der Duisburger Winterlauf-Serie am Samstag wird richtungsweisend für Seidenraupe Manu: Hält die linke Wade, kann der Trainingsplan bis zum Rotterdam-Marathon am 8. April problemlos fortgesetzt werden. Kommt es erneut zu Problemen, müssen Alternativen her. Dagegen starten Adam und Elke beim grandiosen Venloop. Auch für Adam wird es ein Gradmesser für Rotterdam.

ASV_Laufstrecke_Halb__2012

Die Halbmarathon-Strecke beim Winterlauf in Duisburg führt gleich mehrfach um die Regattabahn herum. Bitte nicht verlaufen 😉

Um die Wade zu testen, holt Manu den vor einigen Wochen geschobenen Crescendo-Lauf nach: Zehn KM in 5.30 min/km, zehn in 5 min/km und abschließend zehn in 4.30 min/km. So wird aus dem eigentlichen Halbmarathon ein 30km-Lauf, der es in sich hat. „Das Ding alleine zu laufen, ist schon recht anspruchsvoll. In einem Wettkampf gelingt das natürlich leichter“, so Manu. Wegen der Probleme hatte er zuletzt Wunderheiler Stefan Marnett konsultiert, der, wie auch die Osteopathin zuvor, einen Beckenschiefstand feststellte, der mit Dehnübungen umgegangen werden soll.

Seidenraupen-Cross 2017 500 Elke Adam

Elke mit Adam beim Seidenraupen Cross 2017. Sie laufen beide am Sonntag beim legendären Venloop mit.

Elke und Adam gehen einen Tag später beim Venloop dann an den Start. Die beiden sind zwei von 180 Krefeldern, die sich den tollen Lauf in unserer Partnerstadt nicht nehmen lassen. Natürlich sind sie dabei in bester Gesellschaft: Magnus Gödiker, John Hampson, Arthur Hoffmann, Torsten Kengels, Rolf Klümper, Till Raubinger und Stefan Wolff sind bekannte Namen aus der Krefelder Laufszene, die auch beim Seidenraupen-Cross regelmäßig am Start sind. Auch Pauline Saßerath steht auf der Startliste und für Tomislav Tomic wird es gar der erste Halbmarathon seiner noch jungen Laufkarriere. Allen Teilnehmern: Succes!


Manuel Kölker schwächelt in Duisburg

Manuel Kölker hat beim ersten Lauf der Duisburger Winterlauf-Serie geschwächelt: Für die zehn Kilometer lange Strecke benötigte er 38:44 min – fast eine Minute langsamer als noch im Vorjahr. „Die Minute dürfte irgendwo auf den Feldern zwischen Krefeld und Kempen liegen. Am Ende fehlten mir schon ein wenig die Power“, so Kölker, der am Vortag seinen ersten langen Lauf im Rahmen seiner Marathon-Vorbereitung absolviert hat. Mit der Zeit liegt er auf Rang 56 (M35: 13.) von 1572 Startern. Es gewann Nikki Johnston in 31:38 min vor Timo Schaffeld (32:33 min), der beim SRC ebenfalls den zweiten Platz erreicht hatte.