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Forstwald-Rückblick: Noacks siebter Streich glückt

P1020507Zum siebten Mal ging Marcus (links im Foto. Foto: DJK/VfL Forstwald) im Forstwald an den Start – und endlich hat es geklappt: „Ich versuche schon so lange, hier eine 31er-Zeit zu laufen. Toll, dass es jetzt hingehauen hat“, sagte er nach den 8100 Metern, die er am Silvestertag in 31:51 min zurückgelegt hatte. Seit 2009 kamen folgende Zeiten zusammen: 32:19 min, 34:36 min, 32:52 min, 32:32 min, 32:10 min, 32:01 min und nun 31:51 min. Glückwunsch!

Auch für andere Seidenraupen sollte der Silvesterlauf 2015 ein guter werden und mit einer Bestzeit enden: Aki (33:23 min/sechster Start), Moritz (33:26 min/sechster Start) und Eva (40:08 min/dritter Start) besserten zum Teil enorm nach. Moritz ist übrigens 2007 als erste Seidenraupe ever auf dem schwierigen Geläuf unterwegs gewesen. Dafür feierte Adam nun Premiere und gab mit 34:49 min einen flotten Einstand. Schön auch, dass Steffi nach 2013 wieder mit dabei war und die Gastraupen Sandra und Saskia mitzog.
Einzig Raupen-Präses Don Manollo zeigte sich etwas enttäuscht. Er kam nach Verletzungspause nicht richtig in Gang und erreichte mit 32:46 min lediglich die fünftschlechteste Zeit bei seinem sechsten Start im FoWa.

Top5-Zeiten der männlichen Seidenraupen im Forstwald
  1. Hendrik Hahn, 31:14 min (2012)
  2. Manuel Kölker, 31:17 min (2013)
  3. Marcus Noack, 31:51 min (2015)
  4. Marcus Noack, 32:01 min (2014)
  5. Manuel Kölker, 32:10 min (2014)
Top5-Zeiten der weiblichen Seidenraupen im Forstwald
  1. Eva-Maria Neder, 40:08 min (2015)
  2. Eva-Maria Neder, 40:43 min (2014)
  3. Eva-Maria Neder, 42:05 min (2012)
  4. Steffi Khader, 56:25 min (2013)
  5. Sandra Schulz, 59: 30 min (2013)

Seidenraupe Van de Loo führt Fischeln zum Sieg

Der VfR Fischeln ist Krefelds Hallenstadtmeister. Maßgeblichen Anteil an dem Erfolg hatte Seidenraupe Ansgar van de Loo (unten rechts). Auch Raupe Marcus Noack spielte mit (oben rechts).

Der VfR Fischeln ist Krefelds Hallenstadtmeister. Maßgeblichen Anteil an dem Erfolg hatte Seidenraupe Ansgar van de Loo (unten rechts). Auch Raupe Marcus Noack spielte mit (oben rechts).

Die Alte Herren-Mannschaft des VfR Fischeln hat zum dritten Mal in Folge die Krefelder Hallenstadtmeisterschaft um den Sparkassen-Cup gewonnen. Im Finale setzte sich die Truppe von Trainer Michael „Pep“ Dessau gegen den Linner SV mit 4:1 durch. Großen Anteil an diesem Erfolg hatte Seidenraupe Ansgar „Elternzeit“ van de Loo, der in beiden letzten Gruppenspielen und auch in der Endrunde über sich hinaus wuchs. „Wir wissen, dass Ansgar kann, wenn er will. Der Büffel muss nur wollen“, so Seidenraupen-Vorsitzender Manuel Kölker. „Ein Glückwunsch auch von uns.“

Der VfR stand in der Vorrunde schon mächtig unter Druck, ehe der Büffel explodierte. Zur Überraschung aller hatte sich lediglich der FC Hellas früh fürs Halbfinale qualifiziert. Um den zweiten Platz kämpften der VfB Uerdingen, ATS Krefeld, Preussen Krefeld und der VfR Fischeln, bei dem neben Ansgar auch Seidenraupe Mitch gegen die Kugel trat. Zunächst hatte Ansgar bei Pep Dessau einen schweren Stand und wurde in den ersten Spielen kaum eingesetzt.

Nach einem Sieg gegen Pascha Spor, einem Unentschieden gegen VfB Uerdingen und einer Niederlage gegen ATS Krefeld stand das Team vor den beiden letzten Gruppenspielen aber bereits mit dem Rücken zur Wand. Erst dann besann sich der Coach auf seinen wieselflinken Mittelfeldmotor- und Ansgar zahlte es ihm dankbar zurück. Sowohl gegen den FC Hellas als auch gegen Preussen Krefeld erzielte er den jeweils einzigen Treffer zum 1:0-Sieg.

Im Halbfinale gegen den VfR Krefeld explodierte der Büffel dann förmlich. Van de Loo drehte den frühen 0:1-Rückstand mit einem Hattrick in einen verdienten 3:1 Sieg. Der Linner SV, der mit 13 Punkten und 15:4-Toren souverän ins Halbfinale eingezogen war, gewann sein Spiel knapp, aber verdient mit 2:1 gegen den FC Hellas.

Das Endspiel verlief dann überraschend eindeutig. Während der Linner SV nicht an die bisherigen Leistungen anknüpfen konnte, zeigte der VfR Fischeln seine mit Abstand beste Turnierleistung und konnte sich für die Niederlage im letztjährigen Kreispokalendspiel revanchieren. Nach Treffern von Mirco Grabig, Christian Boekelo und Marco Schmedders konnten die Linner durch Kerem Bul (der sich im Turnier leider einen Bänderriss in der Schulter zuzog) zwar nochmals verkürzen, erneut Boekelo entschied die Partie jedoch mit der umgehenden Antwort zum 4:1. In dieser Partie brillierte van de Loo zwar nicht mehr als Torschütze, wohl aber als kongenialer Vorlagen-Geber.

Somit triumphiert der VfR zum dritten Mal hintereinander, welches im Vereinslokal ausgiebig gefeiert wurde. Absolut erwähnenswert, dass sich zu später Stunde auch noch eine Delegation des Linner SV einfand und gemeinsam gefeiert wurde. Immer wieder ertönten Jubelarien auf den Büffel, der sich selber ein-, zweimal fragen musste, ob das gerade wirklich alles passiert.

Wir danken Marco Schmedders für einen Großteil dieser Zeilen.


33k durch Wind und Wetter

Szenen eines 33k-Laufs am schönen Rhein. Das Gute: fühlte mich fit, was man für den Lübbener unter uns nicht behaupten kann 😂😂😂

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Bestzeiten-Rausch in Mönchengladbach

Aki, Hendrik und Mitch haben mit persönlichen Bestzeiten beim NEW Volksbad-Lauf in Mönchengladbach aufhorchen lassen.

Auf der zehn Kilometer langen Strecke durch das Naturschutzgebiet „Volksgarten Bungtwald“ zeigte sich das Triple der Seidenraupen in bestechender Form. Auf der nicht einfach zu belaufenden Strecke fegte Hendrik in 37:53 Minuten durch’s Ziel. Zwei Minuten später lief Mitch ein und knackte mit 39:56 Minuten erstmalig die 40-er Marke. Aki, die dritte Seidenraupe im Bunde, sorgte ebenfalls für einen Paukenschlag und ließ mit einer persönlichen Bestzeit von 43:03 Minuten aufhorchen. Hahn wurde dadurch 14. (4. MHK), Mitch 22. (7. M30) und Aki 51. (AK M30 12.).


Seidenraupen bei den KFO

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Ohne Erfolg war leider die Teilnahme der Seidenraupen bei den diesjährigen Kleinfeld-Open. Das beliebte Fußballturnier wird traditionell auf der Anlage des Hockeybundesligisten Crefelder HTC ausgetragen. Die Seidenraupen Jüppi und Mitch Noack und Aki Khader spielten im Team der Tennisfreunde Fischeln mit, ich natürlich beim Teen Pilstrinker.

Während die TFF sicherlich zu den Favoriten gehörten, ging es für unser Teen eher getreu dem olympischen Motto „Dabei sein ist alles“. Am Ende jubelte aber die Krefelder TG, die sich im Finale gegen CHTC Jung mit 1:0 durchsetzte. Die TFF schieden erst im Halbfinale gegen die KTG aus, für uns war das Turnier nach dem 0:2 gegen die TFF in der Zwischenrunde beendet. Wie wahrscheinlich bekannt, brach unser Stift während des Spiels zusammen und musste wiederbelebt werden – geschockt von dem Erlebnis entschieden wir uns für einen Rückzug aus dem Turnier. Mehr sollte dazu hier nicht gesagt sein, außer dass wir uns für die rasche Hilfe all derer bedanken, die sofort zur Stelle waren.

Auch von dieser Stelle GUTE BESSERUNG an Basti. Kämpfen, Stift, kämpfen!!!


Seidenraupen wieder erfolgreich

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Während ich am Wochenende im Emsland letzte Kilometer gesammelt habe, waren die Seidenraupen Moritz Mayntzhusen und Marcus Noack bei verschiedenen Wettbewerben am Start.

Moritz (siehe Fotos) hat in Wesel den ersten Triathlon des Jahres absolviert, mindestens zwei weitere werden folgen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: nach 1:07:19 kam er als 39. ins Ziel. Für die einzelnen Disziplinen benötigte er 9:40 (500m Schwimmen), 36:36 (20km Rad) und 21:02 (5km Laufen). „Das war schon recht flott“, sagte der Hüne nach dem Kraftakt, mit dem er seinen bisherige persönliche Bestzeit pulverisiert hat.

Marcus lief bei tropischen Temperaturen den harten Bösinghovener Volkslauf über zehn Kilometer. Mit der Zeit von 41:34min überquerte er als Gesamt-Fünfter die Ziellinie. In der Ak M30 bedeutet das den sehr guten zweiten Platz.

Eva und ich sitzen derweil auf gepackten Koffern. Morgen früh geht’s los, zunächst nach Thulba und nach dem Mittagessen weiter nach Garmisch-Partenkirchen, wo der 4Trails am Mittwoch um 10 Uhr beginnt. Leider ohne Henne 😦


Büffel steigt beim Mallorca-Trainingslager ein

Aki, Holger, Mitch und Büffel Ansgar im Trainingslager auf Mallorca. Foto: Busenblitzillu

Aki, Holger, Mitch und Büffel Ansgar im Trainingslager auf Mallorca. Foto: Busenblitzillu

Gute Nachrichten aus dem Trainingslager auf Mallorca, denn die Seidenraupe Ansgar hat die Verfolgung aufgenommen: „Nachdem der Druck auf ihn in den vergangenen Tagen fast unmenschliche Ausmaße angenommen hatte, schleppte er heute seinen fast leblosen Körper aus dem Bett und präsentierte ihn erstmalig, in Begleitung von Dauerbrenner Holger, Teilzeitkraft Aki und mir, der Bucht der Costa Canyamel“, sagte Marcus Noack nach der Einheit. Über Distanz und Zeit schweige er sich zwar aus, denn in Anbetracht der Lage freue er sich einfach nur „über die unerwartet zahlreiche Teilnahme“. Dass Seidenraupe Jüppi derweil im Pool planschte, und sich wohl bald Schwimmhäute bilden würden, wie Marcus berichtet, lassen wir mal außen vor.

Mit Holger Kox konnte Marcus einen weiteren Läufer für die Seidenraupen gewinnen. Natürlich läuft er zunächst einmal um Anerkennung, um eine dauerhafte Aufnahme in den Elitelaufclub zu erwirken. „Wir werden ihn auf Herz und Nieren prüfen. Es kommt ja schließlich nicht jeder Wald- und Wiesenläufer in den Kreis der Seidenraupen“, so Raupe Manu.

Der Artikel aus der WZ.

Der Artikel aus der WZ.

Skandal: WZ stellt Raupen an den Pranger
In einer beispiellosen Aktion hat die Westdeutsche Zeitung, ansonsten ein guter Medienpartner der Seidenraupen, am heutigen Tag die Raupenwelt erschüttert. „Raupen machen Autos schmutzig“ heißt es reißerisch auf Seite eins. Erst im Verlauf stellt sich heraus, dass nicht die Seidenraupen gemeint sind, sondern die Gespinstmotten-Raupen. Dennoch stellt die Autorin alle Raupen auf eine Stufe: „Schön anzusehen sind sie nicht“, schreibt Haika Hartmann und erwähnt das schwarz-gelbe Aussehen der Raupen – immerhin die Vereinsfarben der Seidenraupen. „Wir möchten uns ausdrücklich von dieser Berichterstattung distanzieren. Was ist schon schön und was nicht“, fragt Seidenraupe Manu. „Am Sonntag stellen wir beim Charity Run im Stadtwald das Team bockum life zusammen, dass vor allem durch die heißen Läuferinnen die Blicke auf sich ziehen wird. Wir hoffen, dass Frau Hartmann dann berichtet, wie schön schwarz-gelbe Raupen sein können.“


Seidenraupen stürmen Treppchen

Henne auf Platz eins in der AK M20.

Henne auf Platz eins in der AK M20.

Die Seidenraupen haben – durchaus überraschend – das Treppchen beim Schwafheimer Halbmarathon gestürmt. Manuel da Silva Kölker kam nach 1:24:25h (neue persönliche Bestzeit) ins Ziel und wurde damit Zweiter, gefolgt von Henne Hahn (1:24:48h). Beide gewannen ihre Altersklasse (M30 und M20). Fred Torke gewann nach tollem Finish in 1:24:07h.

Auch die Zeiten der Seidenraupen über zehn Kilometer können sich sehen lassen. Marcus Noack lief nach 41:53 min (Gesamt 19./AK M30 4.), Moritz Mayntzhusen 42:06 min (Gesamt 21./AK M30 5.) und Rene Hebold bei seinem Seidenraupen-Debüt 42:38 min (Gesamt 24./AK M20 6.). Hier siegte Sebastian Rosenberg in 33.53 min.

Der Lauf führte die Teilnehmer aus Schwafheim heraus auf die Felder der örtlichen Bauern. Lange ging es hier umher, ehe eine zwei Kilometer lange Schleife durch den Lauersforster Wald und dann durch Rumeln-Kaldenhaus folgte. Interessant war hier das Stück über einen matschigen Feldweg, der sich deutlich vom Aspahlt unterschied, auf dem zumeist gelaufen wurde. Nach etlichen Links- und Rechtskurven ging es dann paralell zur Düsseldorfer Straße wieder zurück ins Ziel.

Manu (rechts) und Henne (links) mit den Medaillen für den zweiten und dritten Platz.

Manu (rechts) und Henne (links) mit den Medaillen für den zweiten und dritten Platz.

Zumindest das Ergebnis beim Halbmarathon lässt aufhorchen: Zwei Seidenraupen auf dem Treppchen – das gab es wohl noch nie in der Geschichte dieses renommierten Laufclubs. Lange hatten die beiden auch das Rennen dominiert, Manuel führte das Läufervolk über die ersten vier, fünf Kilometer an, ehe Henne bis KM 18 die Führung übernahm. Blau-Gelb dominierte also.
Doch dann kam der 50-jährige Torke und zog an dem Duo, das circa 100 Meter voneinander getrennt lief, vorbei. „Ich hatte einen Steigerungslauf auf dem Programm. Schön, dass es so gut funktioniert hat“, sagte der Sieger im Ziel. Seine Steigerung war enorm, betrug der Vorsprung zwischendurch bestimmt mehrere hundert Meter. Als er die beiden Seidenraupen dann überholte, waren diese überrascht. Henne Hahn: „Ich habe ihn gar nicht kommen gesehen – zack, war er vorbei.“ Manu da Silva versuchte wenig später noch einmal, an den Führenden heranzulaufen, doch der war zu schnell. „Nicht schlecht, was der alte Hase uns da auf den letzten Kilometern gezeigt hat. So fit in dem Alter, wow.“
Immerhin blieb den beiden der Gewinn in den jeweiligen Altersklassen.

Manu ganz oben in der AK M30.

Manu ganz oben in der AK M30.

Rene Hebold zeigte sich bei seinem Seidenraupen-Debüt zufrieden. „Ausgelassene Freude nach erfolgreicher Teilnahme am Schwafheimer Volkslauf … Distanz: 10.000m/ Zeit: 42:45min/ Durchschnittspuls: 173/ Maximalpuls: 187/ Verbrannte kcal: 731! Wünsche allen einen schönen Feiertag“, jubelte er auf seiner Facebook-Seite.

Fazit: Insgesamt ein schöner Lauf durch die Äcker und Wiesen von Schwafheim und Umgebung. Gut organisiert und sicherlich auch im kommenden Jahr eine Reise wert.


Dem Mitch sein erstes Mal

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Mann, was war der Junge nervös…der Düsseldorf-Marathon 2013 sollte Mitchs erster Marathon sein – und wer ihn kennt, weiß, wie akribisch er sich in den vergangenen Wochen und Monaten auf diesen Wettkampf vorbereitet hatte. Zusammen mit vielen verschiedenen Seidenraupen, allen voran Nachbar Axel, hatte er sich durch den Winter gequält, um dann am Sonntag erstmals an der Startlinie zu stehen.

Stehen ist gut gemeint, denn rund zwei Minuten vor dem Startschuss musste der Junge doch glatt nochmal für kleine Jungs und verschwand unweit des Blocks kurz in die Büsche. Axel und ich konnten da als erfahrene Marathonis nur lächeln ;-), hatten wir doch solche Situationen schon x-mal durchlebt. Demzufolge konnten wir es aber auch natürlich nachvollziehen. An solch einem Tag soll alles passen und trotz aller Tipps ist man sich bis zum Ende nicht sicher, ob es tatsächlich klappt. Nervosität ist da vollkommen normal. Eins vorne weg: Es hat geklappt.

Unsere Dreier-Kombo hatte sich die 3:30 auf die Fahne geschrieben, wobei Axel direkt sagte, dass er so lange mitmarschiert, wie es geht, und sich dann fallen lässt. Und eigentlich war auch ich nicht sicher, ob meine Knochen nur zwei Wochen nach meinem Marathon in Wien das Programm nochmals durchhalten. Egal, werden wir ja sehen.

Vom Start kamen wir recht langsam weg, es war mächtig voll und nicht wirklich gut organisiert, denn nur wenige hundert Meter nach dem Start gab es plötzlich keine Absperrung mehr zwischen den Läufern gen Messe und den Einrad-Fahrern wieder zurück. Nicht gut. In der Startphase begegneten wir auch Karsten, der zum siebten Mal am Start war. Respekt. Gerade hatten wir ihn hinter uns gelassen, wurde die erste Pinkelpause eingelegt. Mitch und ich mussten in die Boxengasse – komisch, dass mir das bei meinen mittlerweile 17 (ich hoffe, ich habe keinen vergessen) Marathons nur zweimal passiert ist. Beidesmal in Ddorf. Naja, weiter gings. Am Aquazoo vorbei und zurück Richtung City, durch das Ratinger Tor und auf die Oberkasseler Brücke. Hier empfing uns zunächst Ali, der später noch für Mercedes in der Staffel lief, und unser Fanclub Eva, Sandra und Kirstem, der richtig Rabbatz machte. Durch Oberkassel und am Rhein entlang gings dann wieder zurünck – und schwupps, waren die ersten 20 KM schon gelaufen. Marcus stellte zwar irgendwann einen Phantomschmerz fest, aber der war schon bald wieder weg.
Kurz nach der HM-Marke signalisierte Axel, dass wir alleine weiterziehen sollte. Schade, denn bislang waren wir als Trio gut voran gekommen. So musste ich Mitch nun alleine durch die Landeshauptstadt ziehen, was auch gut gelang. Wir legten einen Gang zu, denn die HM-Marathon-Zeit von 1:45:53 sagte uns, dass wir ein wenig Zeit vertrödelt hatten. Es gab nun deutlich flottere Kilometer als zuvor, stets im Bereich zwischen 4:40 und 4:50, auf der Jagd zur 3:30, wofür konstante fünf Min/KM nötig sind.
Die nun folgenden zehn KM sind für mich immer recht schwierig zu laufen, gut, dass es diesmal klappen sollte. Daran hatten sicherlich auch die zahlreichen Zuschauer einen Anteil – anders als bei meinem Start 2011 hatte ich das Gefühl, dass mehr los war. Kurz dachte ich dann bei KM 32, dass ich Mitch ziehen lassen musste, aber nach ein, zwei Minuten lief es gut weiter. Zwischenzeitlich hatten wir den Fanclub auch wieder getroffen, diesmal hörte man ihn schon kilometerweit im Voraus – Respekt.
So langsam wurden aber trotzdem die Beine schwer – und es war gut, dass wir noch zusammen waren, denn so konnte jeder den anderen immer mal wieder in Schlepptau nehmen. Ab KM 35 hieß es, nur noch auf die Zähne zu beißen. Bei Mitch machten sich die Beine nun sehr deutlich bemerkbar, ich hatte kurz das Gefühl, dass mein Oberschenkel zu machen wollte – beißen.
Und so zogen wir uns gegenseitig weiter, nun durch Bilk und durch den Hafen, der leider sehr schwach besucht war. Aus 2011 wusste ich, dass es nun gleich auf die Kö geht, und dann das Ziel in greifbarer Nähe ist. Mitch machte mir etwas Sorgen – während ich ein kleines Runnershigh erlebte und das Gefühl hatte, plötzlich den Fernsehturm erklimmern zu können, musste er kämpfen. Die Kö hoch, hier jubelte noch einmal unser Fanclub, über die 40KM-Marke, und dann nur noch zurück zum Rhein. Die Zwischenzeit war gut, 3:19, passt. Come on…
Ich rannte nun wie ein Verrückter und rief und gestikulierte, Mitch war mir im Nacken.
Gut so, weiter, KM 41. Mitch, wo ist Mitch? Irgendwie muss ich ihn auf dem letzten KM verloren haben, dabei dachte ich, sein gelbes Shirt im Augenwinkel noch zu sehen. Hatte ich mich verguckt?
Ich war jedenfalls kurze Zeit später im Ziel, 3:29:35 – wo bleibt Mitch? Das gelbe Shirt, das ich ihm zugeordnet hatte, gehörte einem anderen Läufer, verdammt – wo bleibt er denn? Und da kam er dann, verbissen, entschlossen und endlich im Ziel. Yes, der erste Marathon in der Zeit von 3:30:06 – was ein geiles Brett. Im Tableu bedeutet das Platz 711, in der AK M30 95, saucool. DAvon hätte ich bei meinem ersten Marathon geträumt…
Wenig später war dann auch Axel wieder bei uns, er finishte in 3:37:31, Platz 885, AK M50 (so alt bist du schon???) 124. Und Ali kam mit der Mercedes-Staffel in 3:58 ins Ziel.

Am Ende kann man sagen: Super! Mitch ist seine 3:30 gelaufen und hat nun das Ziel, in Köln sechs Sekunden schneller zu sein. Axel ist deutlich unter der anvisierten 3:45 geblieben und auch Ali hat das Lauffieber wohl endlich wieder gepackt.


Breaking News: Seidenraupen-Ergebnisse aus Düsseldorf

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Hier kurz die Ergebnisse der Seidenraupen beim heutigen Düsseldorf Marathon, morgen dann ausführlich.
Marcus Noack kam nach 3:30:06 als 711. ins Ziel (Ak 30: 95). Den Halbmarathon absolvierte die Seidenraupe aus dem Chapter Uerdingen in 1:45:53, die zweite Hälfte in 1:44:12. Nachbar Axel Heinrichs wurde 885. (Ak 50: 124.) in 3:37:31 (Hm: 1:46:00). Black Rabbit Emanuele Antonio da Kölker el rey begleitete die beiden und kam nach 3:29:35 ins Ziel.
Ali Celik lief als Schlussläufer einer Mercedes-Staffel und parkte den Silberpfeil nach 3:58 in der Boxengasse.

Ein dickes Lob geht an den Fanclub der Seidenraupen, der an mehreren Stellen mächtig Rabbatz gemacht hat und uns zu den genannten Leistungen angefeuert hat.

Morgen dann die ausführliche Fortsetzung.