Wir laufen und laufen und laufen und laufen

4 Trails 2013

Mach es gut, lieber Gerd

Mit Bestürzung haben wir vom viel zu frühen Tod von Gerd Zinkewitz erfahren. Er ist am 30. Juni im Alter von nur 48 Jahren verstorben. Unser Mitgefühl gilt seiner Frau und der Familie.

Gerd (links) und Manu beim 4Trails 2013.

Erstmals haben wir (also Henne, Eva und ich) Gerd beim Transalpine-Run 2012 kennengelernt, was quasi ja auch die Geburtsstunde der Seidenraupen war. Für uns war es damals der Einstieg ins Trailrunning, Gerd hatte da schon ein paar mehr KM im Gebirge in den Knochen. Doch darauf kam es ihm nicht an – ebenso wenig wie auf irgendwelche Top-Platzierungen. Er wollte einfach nur rennen und Spaß dabei haben – nicht mehr und nicht weniger. Dass er dabei unaufhörlich erzählte, gehörte zu seinem Naturell. Er brabbelte und brabbelte und hörte einfach nicht auf 😉 Er war ohne Zweifel einer der Läufer, die uns auch nach dem TAR2012 im Kopf blieben.

Das hatte auch folgenden Grund: Als er nach der vierten Etappe verletzungsbedingt aussteigen musste, hätte er frustriert die Sachen packen und abreisen können – was durchaus verständlich gewesen wäre. Doch Gerd dachte nicht einmal daran. Er feuerte seinen Laufpartner Jürgen, aber auch jeden anderen Läufer an. Den Kopf in den Sand stecken, das kam für ihn nicht in Frage. Im Ziel erzählte er dann von seinen großen Plänen, uns alle in einem Team vereinen zu wollen. Einen großen Sponsor würde er schon finden.

Nur ein Jahr später trafen wir (in dem Fall dann Eva und ich) Gerd dann beim 4Trails wieder. In meinem Fazit (https://seidenraupen.org/2013/07/17/4trails-das-fazit/) schrieb ich damals “ An der nächsten Verpflegungsstation traf ich auf Gerd, der ebenfalls beim TAR dabei war. Wir blieben bis zum Ziel zusammen bzw. auf Tuchfühlung und quatschten ein wenig, was ganz gut war. Alleine den Berg rauf oder runter, das merkte ich schnell, ist die ganze Sache trotz schöner Aussichten verdammt langweilig.“ Quatschen – ja, da war es wieder, das war Gerds Element. Stets voller guter Laune, immer einen Spruch auf den Lippen, dabei aber grundehrlich und positiv verrückt. Auch dieses Rennen beendete er nicht, nach Etappe drei war Schluss.

Ich bin mir nicht sicher, ob dies tatsächlich unser letztes Treffen war, denn irgendwie hatte oder habe ich das Gefühl, Gerd hier und da auch danach getroffen zu haben. Ob es bei Wettkämpfen oder zum Beispiel bei Revier-Guides war? Puh, keine Ahnung. Vielleicht war es auch einfach nur in den sozialen Netzwerken??? Wie auch immer, hatte es Gerd geschafft, einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.

Umso trauriger ist es, nun von seinem viel zu frühen Tod zu erfahren. Einer, der so viel Power, so viel Energie hatte, der es trotz des eigenen Scheiterns verstand, andere mitzureißen – FUCK. Mit ihm verliert die Trail-Familie auf jeden Fall einen Großen. Mögen wir uns irgendwann noch einmal sehen und dann wieder ein paar KM zusammen laufen. Auf denn!


Throwback Friday: 1. September 2012, Startschuss des TAR

sportograf-32853692

Wahnsinn, ein wenig muss man sich schon die Augen reiben: Genau heute vor fünf Jahren fiel der Startschuss des Transalpine-Run 2012, an dem die Seidenraupen Hendrik und Manu teilnahmen. Acht Tage, 320 Kilometer und 15.000 Höhenmeter lagen damals vor den beiden, die eigentlich über keine alpinen Erfahrungen verfügten. Einfach machen, so die Devise.

sportograf-32835591

Natürlich lag vor dem Start eine harte Vorbereitungszeit: Zunächst hatten sie auf den Hamburg-Marathon trainiert und dort jeweils neue Bestzeiten vorgelegt (die heute eine herbe Enttäuschung darstellen würden), ehe nach einer kurzen Regenerationsphase die wohl härtesten zwölf Wochen in ihrem Leben anstanden. Und dann folgte ja noch die Woche des Wettkampfs.

sportograf-32868126

Erinnern wir uns: Der Startschuss zur achten Austragung fiel am 1. September 2012 in Ruhpolding. Die Route führte über die österreichischen Orte St. Johann in Tirol, Kitzbühel und Neukirchen am Großvenediger, sowie die italienischen Etappenorte Prettau im Ahrntal, Sand in Taufers, St. Vigil und Niederdorf im Pustertal. Am 8. September erreichte die Läuferschar das Ziel in Sexten. Die 8. Austragung des legendären Etappenrennens war aber nicht nur wegen seiner Rekordlänge von 320 Kilometern und 15.000 Höhenmetern ein Event der Superlative: Noch nie war das Teilnehmerfeld mit Läufern aus 32 Nationen so international besetzt und noch nie war es so hart, als Team die Ziellinie zu überqueren.

Die Herren Hahn (links) und Kölker vor den Drei Zinnen in den Dolomiten.

Die Herren Hahn (links) und Kölker vor den Drei Zinnen in den Dolomiten.

Umso mehr freuten sich jene 450 Läufer, die nach acht Tagen das begehrte Finisher-Shirt überstreifen durften. Von 300 gestarteten Zweier-Teams, beendeten schließlich 175 Paare das Rennen gemeinsam, 82 Läufer mussten sich nach dem Ausscheiden ihres Teampartners als Individual-Finisher feiern lassen. Mit sieben Etappensiegen in Folge und zwei Streckenrekorden bildeten Philipp Reiter (GER) und Iker Karrera (ESP) das stärkste Zweiergespann. Das Team „Salomon International“ sicherte sich nach insgesamt 31:53 Stunden den Gesamtsieg des TAR. Das Team Seidenraupen brauchte etwas länger: 55 Stunden, 30 Minuten und 20 Sekunden. Machte den 43. Platz in der Männerkategorie und den 128. im Gesamt-Klassement. Dafür, dass wir ankommen und nicht Letzter werden wollten, aberganz okay.

sportograf-32868258

Wer mag, kann gerne noch in den alten Berichten und Fotos blättern (hier geht es los: https://seidenraupen.org/category/trailrunning/transalpine-run-2012/page/7/; die erste Etappe in Wort und Bild oder zum Beispiel dieser coole Artikel in der RP oder im Extra-Tipp sowie einige Videos: http://www.massivesportstv.com/Videos/Extreme/(vid)/829/(offset)/20 und http://4-seasons.tv/film/gore-tex-transalpine-run-2012-die-highlights).

img_2559

Die Seidenraupen im Ziel: TAR, rock on!

Und heute?

Viel interessanter bei einem Rückblick ist ja aber eigentlich die Frage, was die Protagonisten von damals heute so machen…

 

Hendrik

18595623_1474355432628793_303872955113769436_o

Lisa ist zusammen mit Ehemann Hendrik erstmals einen Marathon gelaufen.

Henne hat vor wenigen Monaten seine langjährige Freundin Lisa geheiratet, mit ihr verbringt er mittlerweile auch die meiste Zeit beim Laufen. Der gemeinsame Vivawest-Marathon stellt dabei den vorläufigen Höhepunkt dar. Durch seinen Jobwechsel kommt Henne räumlich bedingt leider kaum noch dazu, morgens mit Manu zu laufen. Und ist Henne dann spät abends im Feierabend, hat Manu meist schon die Kilometer in den Beinen. Der letzte gemeinsame Lauf liegt so leider Monate zurück.

 

Eva und Manu

WhatsApp Image 2016-08-04 at 12.53.27

Eva und Manu beim Zugspitz-Halbmarathon 2016.

Auch die beiden haben geheiratet. Ende Oktober wird die Zeit fürs Laufen wohl knapper werden, dann nämlich wird Töchterchen Lou geboren. Zuvor ist Manu noch einmal beim Köln-Marathon als 3h-Pacemaker am Start, eine Schallmauer, die er nun schon mehrfach gebrochen hat. Eva hat derweil den Umständen entsprechend auf Walken umgestellt. Die beiden wird man dann wohl öfters mit dem Mountain-Buggy sehen.

 

Weggefährten von damals

IMG_9437

Harry (rechts) war bei der 4Trails-Etappe drei mit dabei…

Einige wenige verliert man dann doch nicht aus den Augen, allen voran Harry Grubert, mit dem Manu bis heute eine gute Freundschaft verbindet. Harry hat vor einem Jahr seine Nici geheiratet, und die Kölkers waren sehr froh, bei dieser Hochzeit dabei sein zu können. Mittlerweile ist Sohnemann Tim auch schon ein paar Wochen auf der Welt und wir können es kaum erwarten, wenn er mit Lou gemeinsam die Berge hochkraxelt (während Harry und Manu auf der Hütte zehn Halbe konsumieren).

7f1eaa63327d79220bddc4136942b3b8

Koen und Andrea rockten mit!

Den anderen des Teams Running Prezel, Koen, konnten wir bei Nicis und Harrys Hochzeit erstmals seit langer Zeit wiedersehen, hat ebenfalls sofort wieder gepasst. Er hat mittlerweile die Laufschuhe gegen das Stand-Up-Paddel getauscht.

Den dritten Krefelder beim TAR2012, Stefan, hat Manu zuletzt vor einem Jahr (oder so) getroffen. Noch immer erzählt man zwischen Ruhpolding und Sexten von diesen unglaublichen Schnarchgeräuschen 😉 Er hat übrigens kürzlich den UTMB gerockt – krasse Sache.

Christopher vom Team Pfälzer Buwe war wie Manu beim 4Trails dabei, danach verlor sich leider seine Spur.

Tristan, der verrückten Aussie, der in 52 Wochen in 52 Ländern 52 Marathons lief und sich damit den Frust seines Jobverlusts von der Seele lief, ist mittlerweile zweifacher Vater. Er ist noch immer eine Laufsport-Ikone in Down Under. Über Facebook schreibt man sich gelegentlich…ebenfalls über Facebook sieht man hin und wieder die Gensers, Franzi und ihren Bruder Florian. Beide, wie es scheint, immer noch sehr sportlich unterwegs.

Und die Sieger von damals, Philipp Reiter und Iker Karrera? Philipp ist immer noch schwer aktiv, klettert, rennt, fährt Ski, macht eigentlich alles, nämlich auch fotografieren währenddessen. Bei Iker dagegen verliert sich seine Spur ab 2014 – er ist jetzt aber auch schon 42 Jahre alt, und daher nicht mehr ganz der Jüngste… 😉 Was ich mich gerade frage: War Andi Menz eigentlich damals auch dabei?


Ein grandioses Wiedersehen mit den Bretzel-Boys

Was für eine rauschende Nacht, die wir da verleben durften: Nici und Harry Grubert hatten Eva und mich zu ihrer Hochzeit in das ferne Vagen/Bruckmühl eingeladen – eine Einladung, der wir gerne gefolgt waren.

Das Besondere daran: Harry und Nici haben wir beim Transalpine Run 2012 kennengelernt, quasi der Geburtsstunde der Seidenraupen. Harry lief mit seinem Partner Koen, der ebenfalls am Samstag mit uns rockte, als Team „Running Pretzel“ über die Berge, ich war mit Hendrik unterwegs. Zwar hatten wir auf den Etappen kaum etwas miteinander zu tun, dafür aber danach. Und als Harry dann ein Jahr später beim 4Trails vorbeischaute und mich auf einer Etappe unterstützte (Hendrik musste ja verletzungsbedingt absagen), war klar, dass wir auf einer Wellenlänge funken.

Und so war auch das ganze verlängerte Wochenende im Süden ein toller Trip. Nach einem Zwischenstopp bei meiner Tante Connie (Danke noch einmal) ging es weiter nach Höhenrain. Dort trafen wir dann das Hochzeitspaar am späten Freitagabend. Samstagmorgen ging es dann natürlich auf eine Laufrunde mit Harry und Hündin Kimba, ehe wir Harry ins Dress verhalfen. Und dann wurde geheiratet!

Was für ein rauschendes Fest, bei dem wir mit Koen und seiner Frau Andrea, Pretzel-Sponsor Stefan Dümig und vielen anderen die Nacht zum Tage machten…am Sonntagmorgen trennten wir uns schließlich mit dickem Kopf und mit der festen Absicht, bald wieder zusammenzutreffen. Anvisiert wird unter anderem die Zugspitz Trail Challenge mit dem Marathon. Yeahhhh!!!

Stefan trotzt dem Wetter

25cc28887e8c0063c7afb1bbb40bc581

Stefan im Ziel.

Stefan Glaudo hat sich beim ersten Lauf der Winterlauf-Serie in Duisburg nicht vom Wetter beirren lassen. 46:10min benötigte er für die nassen und windigen zehn Kilometer rund um die Regattabahn. Cool!

 


Blick-Blick: Zurück und nach vorne

Liebe Freunde der Seidenraupen, wir hoffen, ihr hattet alle einen guten Rutsch ins neue Jahr und konntet den Übergang genießen. Für 2014 wünschen wir euch, dass all das eintritt, was ihr euch erhofft, erträumt oder einfach nur vornehmt. Vor allem: Bleibt gesund!

Wir haben die vergangenen Tage genutzt, noch einmal den Blick zurück zu wagen. 2013 war für uns Seidenraupen ein überaus erfolgreiches Jahr. Als gemeinsames Highlight dürfte die Ausrichtung des eigenen Crosslaufs im Oktober durchs Hülser Bruch durchgehen. Was als Idee begann, haben wir dann gemeinsam durchgezogen und, das haben die vielen positiven Rückmeldungen gezeigt, eine saubere Sache draus gemacht. Innerlich klopfen wir uns natürlich auf die Schultern 😉

Aber auch sportlich war 2013 für die meisten von uns ein überaus erfolgreiches Jahr. Bestzeiten über Bestzeiten purzelten, und so war es nicht ungewöhnlich, dass sich der ein oder andere verwundert die Augen rieb und sich fragte, wie das sein kann?! Keine Angst, wir nehmen keine unerlaubten Mittelchen und halten uns auch sonst an alle Regeln, das Geheimnis unseres Erfolgs suchen wir selber auch ein wenig ratlos. Vielleicht liegt es an den vielen gemeinsamen Trainingseinheiten, die noch immer ohne festen Rahmen locker und spontan geplant werden.

Wagen wir einen Blick auf die Zeiten: Lisa kam beim Brückenlauf in Düsseldorf nach zehn Kilometern bei 55:14 ins Ziel, den Duisburger Halbmarathon schaffte sie in 2:07 – Respekt. Absolutes Highlight für Seidenräupchen Eva war die Teilnahme am 40. Berlin Marathon. Sie bewies nicht nur bei der Anmeldeprozedur Steherqualitäten, sondern auch beim Lauf selber. Nach vier Stunden und fünf Minuten war das Ziel kurz hinter dem Brandenburger Tor erreicht, das bedeutet eine Verbesserung der eigenen Bestzeit um sieben Minuten.
Aber auch die männlichen Seidenraupen wagten sich das ein oder andere Mal über die Marathon-Distanz. Ali konnte seine PB beim Köln-Marathon zwar nicht ausbauen und kam nach 4.56:07h ins Ziel, aber wie sich die türkische Rakete über die letzten Kilometer kämpfte, war sehenswert. Daumen hoch für diesen Kampf gegen den eigenen Körper. Seine Zeit beim Halbmarathon um den Fühlinger See (2:00h) zeigt, dass durchaus mehr drin gewesen wäre.
Der Köln-Marathon war für viele Seidenraupen der große Höhepunkt in 2013. Mitch verbesserte seine PB, die er erst im Frühjahr in Ddorf aufgestellt hatte um vier Minuten auf 3:26:14. Seine Zeiten vorher (im September 10KM in Mönchengladbach 39:56min und beim HM Fühlinger See 1:31:38h) ließen allerdings auch darauf schließen. Auch Adam gelang es, seine PB zu verbessern, er lief nach 3:36:43h durch das Ziel am Kölner Dom. Henne begleitete seine Arbeitskollegen durch Köln und kam nach 3:38:56 ins Ziel, seine PB hatte er im Frühjahr bereits in Wien auf 3:03:55h geschraubt. Ansgar van de Loo lief in Köln seinen ersten Marathon und finishte in 3:52:37h, ebenso wie Aki, der nach 4:00:10h ins Ziel kam.
Ein wahres Seuchenjahr hat Axel hinter sich. Zwar kam er beim HM in Benrath auf 1:40h und auch der Marathon in Ddorf in 3:37h kann sich mehr als sehen lassen, danach zwangen den Oldie unter uns aber Achillessehnenbeschwerden zu mehr Ruhe als gewollt. Aus diesem Grund ist der Jamaika-Halbmarathon (2:00h) als Start in eine hoffentlich wieder bessere Phase zu sehen.
Auf ganz neues Terrain wagte sich Moritz, der zum wahren Triathlon-Experten avancierte. Hier kam er auf zahlreiche gute Zeiten, die in 2014 weiter ausgebaut werden sollen.
Auch ich plane den ein oder anderen Triathlon-Start, denn der für mich erstmalige Start beim Bayer-Triathlon über die olympische Distanz hat richtig Spaß gemacht, auch wenn die Zeit von 2:36 sicherlich noch ein wenig ausbaufähig ist. Zufrieden kann ich aber auch mit meinen weiteren Ergebnisse sein. In Wien erreichte ich mit 3:10:06h eine neue Marathon-Bestzeit, auch die Zeiten auf den anderen Distanzen wurden immer weiter nach vorne geschraubt, 5k: 18:29min (Charity-Run), 10k: 38:47min (Kempener Altstadtlauf), 15k: 59:33min (Duisburger Winterlauf), HM: 1:24:09 (Fühlinger See). Erfreulich, dass auch einige Podestplätze hinzu kamen, den Charity Run über 5k konnte ich ebenso gewinnen wie den B-Lauf in Kempen. Beim Schwafheimer HM war es immerhin der zweite Platz. Die härtesten Rennen für mich waren in 2013 wohl die des 4Trails, die ich leider wegen einer Verletzung von Henne alleine absolvieren musste, der Zeeland-Marathon und der Remscheider Röntgenlauf über 63k. Erstaunlich locker ging es dagegen beim Ddorf-Marathon zu, bei dem ich Mitch auf die 3:30 brachte – erstaunlich deswegen, weil ich ja jahrelang an dieser Marke gescheitert war.

Und nun 2014 – was wird da kommen? Für die Fischelner Altherrenkicker unter uns steht mit der Deutschen Meisterschaft das Highlight für die erste Jahreshälfte schon fest. Aki plant wohl fernab davon trotzdem den Start in Ddorf, um unter die 4h zu kommen. Ich starte im März beim Barcelona-Marathon. Eva möchte sich dagegen auf einigen kürzeren Distanzen verbessern, darunter auch über die Halbmarathon-Distanz. Dieses Unterfangen plant sie beim Venloop, bei dem neben den üblichen Verdächtigen auch Sandra und Steffi laufen werden. Ein erster Anfang wurde beim gestrigen Silvesterlauf im Forstwald gemacht. Sandra lief die 8100 matschigen Meter in 59:33min (Platz 309), Steffi in 56:25 (291.). Bei den Männern gings etwas flotter zur Sache. Ich wurde in neuer Forstwald-PB (31:17min) 27., Mitch wurde 35. in 32:10min, Moritz 51. in 33:54min und Aki 77. in 35:25min.

Und dann gibt’s natürlich den 2. Seidenraupen-Cross am Sonntag, 19. Oktober. Bis dahin hoffen wir aber, euch bei dem ein oder anderen Lauf zu sehen. Bis dahin…


4Trails-Fotosfotosfotosfotos

Endlich, endlich – hat ein wenig gedauert, und noch immer sind nicht alle Fotos beisammen, aber hier gibt es schon einmal einen kleinen Eindruck, was ich so alles gesehen habe.

Take your seats…

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Noch nicht für den Seidenraupen-Cross am 20. Oktober angemeldet? Dann hier lang…


4Trails – das Fazit

Abfahrt nach Garmisch

Abfahrt nach Garmisch

Vier Tage nach dem Finish des 4Trails ist es Zeit, ein Fazit zu ziehen. Der Vergleich zum Transalpine Run im vergangenen Jahr bietet sich dabei natürlich an, auch weil diesmal einige Sachen anders waren – ob besser oder schlechter, wird dieses Fazit zeigen.
Wer sich nicht durch den folgenden, längeren Text kämpfen möchte, für den gibt’s hier das Kurz-Fazit: Der 4Trails gleicht von der Orga dem TAR, das Orga-Team PlanB macht auch hier seine Sache sehr gut.

Die 4Trails-Strecken sind eine Spur härter, es wird weniger gerannt, dafür mehr geklettert. Die mehr Höhenmeter belegen das: Beim 4Trails sind auf vier Etappen 10.000 Meter im Aufstieg zu bewältigen, beim TAR sind es bei acht Etappen 15.000 Meter gewesen. Die zurückzulegenden Distanzen sind auf die Renntage heruntergerechnet ähnlich: 4Trails 160km, TAR 320km.
20130712-210020.jpg
Leider kommt der Teamgedanken beim 4Trails, der als Einzelperson gelaufen wird, nicht so deutlich rüber wie beim TAR, der im Duo zu absolvieren ist. Zudem entwickelt sich beim TAR (wahrscheinlich auch bedingt durch die längere Zeit) eine schönere Gruppendynamik.
Fazit: Wer den TAR schon gelaufen ist, wird vom 4Trails vielleicht etwas enttäuscht sein. Andersherum: Wer vom 4Trails begeistert ist und den TAR anstrebt, wird begeistert sein, da hier etwas mehr Spirit drin steckt. Läuferisch stehen beide auf einer Stufe, der 4Trails ist jedoch als härter einzustufen. Da der 4Trails im Juli stattfindet, kann es hier deutlich wärmer sein als beim TAR im September.

Und hier die Langversion:

Die Vorbereitung
Beginnen möchte ich mit der Vorbereitung in sportlicher Hinsicht. Diese verlief für mich ähnlich wie beim TAR. Der Trainingsplan war der gleiche, vielleicht etwas abgeschwächt, da ja diesmal nur vier, statt acht Tagesetappen zu laufen waren. Verzichtet haben wir, also Hendrik und ich, auf die paar Einheiten in der Höhenkabine und auf die Halde Norddeutschland mit ihrer tückischen Himmelsleiter. Dafür wurden diesmal längere Routen gelaufen, zum Teil deutlich schneller, als im Trainingsplan angegeben. Ein gutes Zeichen waren die verdammt schnellen Wettbewerbe zwischendurch: egal ob in Neuss, Kempen oder beim Charity Run – Bestzeiten oder nahe der Bestzeit. Ein Trainingslager am Nebelhorn, also diesmal im Hochgebirge, rundete die perfekte Vorbereitung ab.
In Sachen Organisation war schnell klar, dass wir diesmal die Variante „Pensionen“ dem Wohnmobil vorziehen werden. Nachbetrachtet ein großer Vorteil, denn mit der Absage von Henne wäre ein solches Mobil wohl etwas überdimensioniert gewesen. Auch war klar, dass der Aufwand nicht der gleiche wie beim TAR werden würde. Allein was das Gepäck angeht: waren wir 2012 noch mit riesigem Material angereist, konnten wir, nun sind Eva und ich gemeint, dieses diesmal minimieren – vor allem, als feststand, dass Henne wegen seiner Achillessehnenreizung ausfallen würde.

Das Briefing

Das Briefing

Willkommen Garmisch
Das Briefing in Garmisch bzgl. des kompletten Rennens und der ersten Etappe glich dem beim TAR – wenn auch Wölfi fehlte 😉 im Grunde war es also nix neues für uns, auch wenn diesmal Eva vielleicht ein wenig deutlicher hinhörte, wollte sie doch bei der ersten Etappe erstmals ein wenig Trailrunning-Luft schnuppern.
Links: Christopher. Heuer eine Rakete!

Links: Christopher. Heuer eine Rakete!


Positiver Zufall: An dem Tisch, an dem wir saßen, saß auch Christopher, den wir beim TAR kennengelernt hatten. Er war diesmal ohne seinen Laufpartner Franz unterwegs, war also auch auf sich alleine gestellt (fraglich, ob Franz ihm hätte folgen können, so flott war der Pfälzer Bube heuer drauf).
Den späteren Abend verbrachten wir dann zusammen mit den Raubals, bei denen wir an diesem Tag unterkamen. Ein sehr nettes Zusammentreffen. Für die Unterkunft und das traumhafte Frühstück am Morgen sagen wir gerne noch einmal DANKE. Als einzig negativ bleibt für GAP festzuhalten, dass ich irgendwo hier meine reche Schlaufe vom Stock verlor. Andere hätte das verrückt gemacht, mich nervte es nur ein wenig 😉
Schlimmer ins Gewicht fiel dagegen, dass ich alle meine Lauf-Schlüpper in Krefeld vergessen hatte. Bei zwei meiner Hosen stellte das kein Problem dar, da sie über Innenhosen verfügten, für die beiden anderen Etappen musste ich mir was einfallen lassen. Eva kaufte mir deswegen nen neuen Unterzieher, den ich dann eben einmal waschen musste (geschickterweise fand ich die Unterhosen dann doch noch, natürlich nachdem der 4Trails beendet war – verdammte Axt!).

Gipfelstürmer

Gipfelstürmer


Etappe1: Garmisch-Partenkirchen – Ehrwald, 36,3 Kilometer, 2410m Aufstieg, 2113m Abstieg
Los ging es dann am Morgen, wobei ich keine Spur aufgeregt war – das übernahm Eva 😉 Nach nur zwei Kilometern ging es dann das erste Mal bergauf. Die gutgemeinte Möglichkeit vom Organisator PlanB, bei der ersten Etappe auch Schnupperläufer zuzulassen, mag angesichts der Charakteristik der Strecke als mutig bezeichnet werden. Sechs zum Teil doch sehr heftige Anstiege dürften für die meisten Schnupperläufer eher als Abschreckung denn als Ansporn gewirkt haben.

Dass Eva und ich beschlossen hatten, mindestens bis zur ersten Verpflegungsstelle zusammenzubleiben, mag mir vielleicht Zeit gekostet haben, auf die Uhr sollte man beim Trailrunning ja aber eh nicht allzu oft schauen, Vergleiche zu Straßenrennen bieten sich hier nun einmal gar nicht an.

Staatsgrenze Österreich

Staatsgrenze Österreich


Für Eva war es eine bittere Lehrstunde, sie kam überhaupt nicht ins Rennen und kämpfte mehr mit sich selbst, als mit den Bergen. Nach rund 3:30 Stunden stand für sie fest, es bei dem Versuch zu belassen und bei der nächsten Möglichkeit, das war die Ortschaft Hammersbach (Kilometer 16) auszusteigen. Dass die erste Verpflegungsstation von PlanB vergessen wurde, macht die Sache nicht besser – dafür entschuldigte sich der Verantwortliche aber am Abend, womit die Sache auch gegessen war.
Für mich war das der Startschuss, etwas an Tempo zuzulegen, doch zu sehr wollte ich es nicht übertreiben, schließlich knallte die Sonne bereits beträchtlich. Im Laufe der 20 noch zulaufenden Kilometer änderte sich das Wetter leider sehr um negativen. Es wurde nicht nur noch wärmer, sondern auch verdammt schwül. An der nächsten Verpflegungsstation traf ich auf Gerd, der ebenfalls beim TAR dabei war. Wir blieben bis zum Ziel zusammen bzw. auf Tuchfühlung und quatschten ein wenig, was ganz gut war. Alleine den Berg rauf oder runter, das merkte ich schnell, ist die ganze Sache trotz schöner Aussichten verdammt langweilig.

Zieleinlauf in Ehrwald: Nass!

Zieleinlauf in Ehrwald: Nass!


Schon bei der ersten Etappe stellte ich fest, dass viele Läufer auf sich fixiert waren. Der Teamgedanke, der beim TAR vorherrschte, da man hier zwingend zu zweit laufen muss, war bei weitem nicht so ausgeprägt – positive Gegenbeispiele waren die vielen spanischen Starter, die sich zu Teams bzw. Laufpartnerschaften zusammengetan hatten. So richtig ins Gespräch kam man nur mit wenigen Leuten, schade eigentlich.

Die Massage, übrigens die gleiche Crew wie beim TAR, war an diesem Tag in einer Tennishalle untergebracht, in der man sich auch duschen konnte. Das war ganz in Ordnung. Weniger in Ordnung war das Essen: verbrannte Kartoffeln, zähes Fleisch und Spiegelei. Siegerehrung, Bilder und Video des Tages glichen dem TAR-Szenario, sogar die Musik war die gleiche. Eher dürtig, vor allem, weil man wusste, das nun ein paar Mal erleben zu müssen.
Unsere Unterkunft (Haus Melmer) passte ins Bild. Zum Glück mussten wir hier nur ein paar Stündchen schlafen, ehe um 5 Uhr schon wieder der Wecker klingelte.

Und los gehts.

Und los gehts.


Etappe 2 Ehrwald – Imst, 45,3 Kilometer, 2723m Aufstieg, 2940m Abstieg
Der Start um 7 Uhr ließ erahnen, dass hier heute ein richtiger Brocken auf mich warten würde. Und das wurde sogleich auch bestätigt. Der Anstieg hoch zur Grünsteinscharte (2272 Meter hoch) war kein Zuckerschlecken, vor allem, weil es schon wieder richtig warm war. Allerdings ging es dann ganz oben durch Schnee und Eis. Die „gefährliche Passage“ verdiente ihren Namen: wenn hier jemand die rund 300 Meter runtergepurzelt wäre, hätte er sich nicht nur richtig weh getan, sondern hätte wahrscheinlich auch noch etliche andere Läufer, die sich wie an einer Perlenkette aneinandergereiht den Berg hochkämpften, mit ihn die Tiefe gerissen, so steil war es hier. Und verdammt glitschig: einen kleinen Popobremser nahm ich schmunzelnd in Kauf, ärgerlicher war, dass ich mich an einem scharfkantigen Felsen abstützte und mir sofort die Hand aufriss. Aua.
Blick runter in den Kessel.

Blick runter in den Kessel.


Es lief dennoch richtig gut, sogar der Downhill war kein Problem und machte richtig Spaß, auch wenn ich merkte, dass bei längerer ähnlicher Beanspruchung die Waden irgendwann dicht machen würden.
Aus diesem Grund nahm ich bei Checkpoint zwei, Kilometer 25, Magnesium in Kombination mit Salz, um möglichen Krämpfen vorzubeugen. Eine falsche Entscheidung? Jedenfalls ging ab hier nicht mehr viel: ich mühte mich und der Körper rebellierte. Krämpfe in den Waden, Oberschenkeln, sogar in den Fingern, dazu Magenprobleme, erschwerten den Anstieg auf den zweiten Tagesgipfel und machten den Abstieg zu einer Tortur. Ich hatte das Gefühl, keinen Meter mehr von der Stelle zu kommen, jeder Schritt kostete unglaublich viel Kraft. Positiv war lediglich, dass das Rennen schon weit fortgeschritten war und nicht mehr ganz so viele Kilometer zu absolvieren waren. Und so kämpfte ich weiter und weiter, um nach 9:36h das Ziel zu erreichen. Eine lange langweilige Zeit.
Tolles Panorama...

Tolles Panorama…


In meinen Waden spielten sich danach Szenen ab, die an einen Alien-Film erinnerten, und ich brauchte später eine halbe Stunde (oder noch länger?), um mich aus der Waagerechten wieder in eine aufrechte Position zu bringen. Krämpfe durchzuckten immer wieder meinen Körper, die medizinische Abteilung riet zu viel Flüssigkeit, die aber nicht lange im Körper bleiben wollte. An Nahrungsaufnahme (schade, die Lasagne war wohl ganz lecker) war an diesem Tag nicht mehr zu denken. Ob es am nächsten Tag weiter gehen kann? Jedenfalls gestaltete sich die Massage (in einem Rohbau) als hilfreich, zumindest konnte ich danach wieder einen Fuß vor der anderen setzen…
Als durchschnittlich darf an diesem Abend unsere Herberge, das Haus Rumml, bewertet werden. Die Mutter des Hauses gab sich zudem große Mühe, den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten.

Harry (rechts) war bei Etappe drei mit dabei...

Harry (rechts) war bei Etappe drei mit dabei…

Etappe 3 Imst-Landeck, 33,6 km, 1844m Aufstieg, 1804m Abstieg
Nachbetrachtet die schönste aller Etappen, denn mit Harry Grubert, ebenfalls beim TAR kennengelernt, hatte ich heute über die komplette Distanz einen Laufpartner dabei. Oberstes Credo: Spaß haben, quatschen, den Lauf genießen. Auch wenn ich noch ein wenig den Vortag und die unruhige Nacht in den Knochen oder auch im ganzen Körper hatte, tat es sehr gut, einen Freund an der Seite zu haben. Die Etappe heute sollte überschaubar sein, so hatten die Macher gesagt, und das zeigte sich auch sehr bald.
Start zur dritten Etappe.

Start zur dritten Etappe.


Auch wenn der Aufstieg zur 2512 Meter hohen Glanderspitz mit 1844 Metern Höhenmetern natürlich kein Zuckerschlecken war und irgendwie kein Ende nahm, so war es diesmal angenehm, wenn man davon sprechen kann. Harry machte gute Laune und wie erwartet eine Menge Fotos und Videos und stellte diese direkt auch Online, das Wetter war okay und das Wissen, gleich schon wieder im Ziel zu sein, tat sein Übrigens. Die letzten fünf Kilometer waren echt cool zu laufen, Downhill eben, und das trotz harter Oberschenkel. Einziger Wermutstropfen: Cola-LIGHT bei der letzten Verpflegungsstation.
Päuschchen...

Päuschchen…


Da wir dementsprechend fix im Ziel waren, konnten wir die nächsten paar Stündchen in der Landecker Innenstadt relaxen – einfach nur top. Das Essen, Nudeln mit Bolo-Soße, war okay und unsere Unterkunft, der Spisshof im nahen Grins, die bis dahin beste, die wir erleben durften. Nach der Massage im örtlichen Kinosaal (!) haben wir noch ein leckerers Abschluss-Weizen mit Nici und Harry genießen können, ehe es in die Falle ging. Schließlich wartete die Königsetappe am letzten Tag auf mich.

Alpenlandschaft Serfaus.

Alpenlandschaft Serfaus.

Etappe 4 Landeck – Samnaun, 47km, 2844m Aufstieg, 1820m Abstieg
Durch eine Straßensperrung wurde es den ursprünglichen 44 Kilometern 47, doch so richtig bedeutend war das nicht, was machen bei so einer Distanz 3000 zusätzliche Meter schon aus?! Dafür war aber der Anstieg auf das Fisser Joch richtig brutal. Was im Winter eine schwarze Piste ist, war für uns der Aufstieg, und der spätere Sieger sagte, dass selbst die Führungsgruppe hier gegangen sei – bezeichnend. 1600 Meter ging es zum Teil extrem steil nach oben, einfach nur krass, denn diesmal sollte das ja nicht der einzige Berg sein, den es zu erklimmen galt.

Die Kölner Hütte ist nah!

Die Kölner Hütte ist nah!


Gut war, dass kurz danach ein gemütlicher Abstieg zur Kölner Hütte (leider zu und demnach kein Kölsch) folgte, wo Eva, Nici und Harry warteten. Die Spontan-Massage durch Harry und die kühle Apfelschorle taten Wunder.
Doch so schnell der Spaß da war, so schnell war er auch wieder verflogen: Elf Kilometer sollte es nun stetig nach oben gehen, immer wieder über eine Kuppe, um danach die nächste zu erkennen. Irgendwann macht das Spielchen keine Lust mehr, vor allem, weil Gespräche auf dieser Höhe (weit über 2500 Meter) kaum noch geführt wurden und jeder nur an sich dachte.
Vom TAR wusste ich noch, dass der höchste Gipfel regelrecht gefeiert wurde. Partystimmung, Fotografen, ein Schild „Highest peak of the race“ – und nun? Nichts, die schneebedeckte Ochsenscharte auf über 2800 Metern Höhe, war verwaist, sieht man mal von den beiden Docs ab, die die Läufer nach dem Wohlbefinden fragten. Jetzt aber nur noch runter, ab ins Ziel. Zwar machte langsam der Oberschenkel zu und die Wade meldete sich, aber das war mir jetzt egal. Endlich konnte ich auch mal ein paar Läufer kassieren. Bock machte das zu diesem Zeitpunkt eigentlich schon nicht mehr, aber irgendwie will bzw. muss man ja auch ankommen.
Nett...

Nett…


Bei der letzten Verpflegungsstation gab es dann echte Cola 😉 und die Sprüche, die irgendwer auf den letzten Kilometern angebracht hatte, motivierten mich weiter. Als dann irgendwann Eva auftauchte, war ich sehr glücklich. Sie begleitete mich auf den letzten vier Kilometern nach Samnaun, ein schöner Abschluss dieser (Tor-)Tour.
Endlich im Ziel

Endlich im Ziel


Zieleinlauf. Medaille, Cola, PIZZA (stark!), Freude. Mann, was für ein Stück Arbeit – und das zumeist alleine, was bisweilen echt langweilig war. Ein wenig den Moment genießen. Natürlich nicht vergleichbar mit dem TAR, aber doch auch schön…
Abends ging es dann stilecht oben aufn Berg weiter. Coole Location. Und lecker, nur leider zu wenige Kellnerinnen. Und eine viiiiiiel zu lange Siegerehrung samt Finisher-Shirts-Übergabe. Irgendwann will man dann nur noch ins Bett…ab ins schicke Smart-Hotel. Schlafen.

Da ist das Ding

Da ist das Ding


Die Ergebnisse in Zahlen:
Overall: 33:41:46h, Männer-Ges.: 275/386, AK: 110/131
Etappe 1: Garmisch-Ehrwald, 36,3km, 2410m Auf, 2113m Ab: 7:36.40h; Ges.: 325./386, AK120./131.
Etappe 2: Ehrwald-Imst, 45,3km, 2723m Auf, 2940m Ab: 9:38.14h; Ges.: 257/359, AK: 105./125
Etappe 3: Imst-Landeck, 33,6 km, 1844m Auf, 1804m Ab: 6:31:14; Ges.: 291./326, AK: 111./115.
Etappe 4: Landeck-Samnaun, 47km, 2844m Auf, 1820m Ab: 9.55.37h, Ges.: 269/319, AK: 104/112.


4Trails Finish

So sehen Finisher aus…Herzlichen Glückwunsch. Seidenraupe Manu hat das Ding gerockt…yeah!

20130713-171112.jpg


Nur noch eine: Etappe vier

S4T 2013 4.Etappe Landeck SamnaunVersion 1.0
Etappe 4: Landeck – Samnaun
Etappe 4: von Landeck nach Samnaun
Zum Abschluss der SALOMON 4 TRAILS werden einige Teilnehmer noch einmal bis an ihre Grenzen gehen. 47 km und 2.844 Höhenmeter trennen die Läuferinnen und Läufer noch vom Ziel in Samnaun. Gleich nach dem Start in Landeck geht es 1.600 Höhenmeter bergauf auf’s Fisser Joch. Nach einem kurzen Abstieg warten mit dem Arezzjoch (2.587 m) und der Ochensenscharte (2.787 m) noch zwei weitere Gipfel, ehe es endgültig hinunter ins Tal geht. Am tiefsten Punkt angekommen sind es noch acht leicht ansteigende Kilometer bis ins Ziel.

Streckendaten:
Startzeit: 07:00 Uhr
Kilometer: 44,50 km
Höhenmeter im Aufstieg: 2840 Hm
Höhenmeter im Abstieg: 1820 Hm
(Infos von http://www.4trails.de/Strecken/Etappe4.aspx)

S4T 2013 4.Etappe Landeck SamnaunVersion 1.0


Guten Abend aus Landeck

20130712-210020.jpg

20130712-210031.jpg

20130712-210049.jpg
Drei kurze Eindrücke von der heutigen Etappe, die von Imst nach Landeck führte. Auch wenn sie die kürzeste der vier Touren ist und von den Machern als „Entspannungsetappe“ betitelt wurde, hatte auch sie einiges an Quäl-Potential. Vor allem der lange Anstieg, der nie enden wollte, als auch die mörderische Hitze waren kein Zuckerschlecken.
Zwei Dinge haben mir über den Berg geholfen: die gute Rennnachbereitung nach dem krampfgeplagten Abstieg auf Etappe 2 durch Seidenräupchen Eva und die Begleitung durch die „rennende Bretzel“ Harry Grubert aus München. Er hat im vergangenen Jahr mit seinem Kumpel Koen den TAR gelaufen und war heute dann dabei. Sehr geil, denn es macht schon etwas aus, jemanden dabei zu haben. Jedenfalls hatten wir 6:37h Spaß satt…danke euch beiden.
Morgen wartet nun die letzte Etappe auf mich. Leider wieder alleine – und es wird ein richtiges Brett – das die Rennleitung soeben wegen einer Straßensperrung um geschmeidige 3k verlängert hat. Naja, dann werden es eben 47k 🙂
Jetzt Bett. Adios…


Willkommen auf Etappe drei

S4T 2013 3.Etappe Imst Landeck Version 1.0

Etappe 3: Imst – Landeck Die dritte Etappe von Imst nach Landeck bietet neben unvergleichlichen Trails auf über 2.000 Metern Höhe nicht nur ein großartiges Alpenpanorama sondern auch die Überschreitung von drei Gipfeln.

Streckendaten:
Startzeit: 08:00 Uhr
Kilometer: 33,60 km
Höhenmeter im Aufstieg: 1844 Hm
Höhenmeter im Abstieg: 1804 Hm
(Infos von http://www.4trails.de/Strecken/Etappe3.aspx)

S4T 2013 3.Etappe Imst Landeck Version 1.0