Wir laufen und laufen und laufen und laufen

Seidenraupe Van de Loo führt Fischeln zum Sieg

Der VfR Fischeln ist Krefelds Hallenstadtmeister. Maßgeblichen Anteil an dem Erfolg hatte Seidenraupe Ansgar van de Loo (unten rechts). Auch Raupe Marcus Noack spielte mit (oben rechts).

Der VfR Fischeln ist Krefelds Hallenstadtmeister. Maßgeblichen Anteil an dem Erfolg hatte Seidenraupe Ansgar van de Loo (unten rechts). Auch Raupe Marcus Noack spielte mit (oben rechts).

Die Alte Herren-Mannschaft des VfR Fischeln hat zum dritten Mal in Folge die Krefelder Hallenstadtmeisterschaft um den Sparkassen-Cup gewonnen. Im Finale setzte sich die Truppe von Trainer Michael „Pep“ Dessau gegen den Linner SV mit 4:1 durch. Großen Anteil an diesem Erfolg hatte Seidenraupe Ansgar „Elternzeit“ van de Loo, der in beiden letzten Gruppenspielen und auch in der Endrunde über sich hinaus wuchs. „Wir wissen, dass Ansgar kann, wenn er will. Der Büffel muss nur wollen“, so Seidenraupen-Vorsitzender Manuel Kölker. „Ein Glückwunsch auch von uns.“

Der VfR stand in der Vorrunde schon mächtig unter Druck, ehe der Büffel explodierte. Zur Überraschung aller hatte sich lediglich der FC Hellas früh fürs Halbfinale qualifiziert. Um den zweiten Platz kämpften der VfB Uerdingen, ATS Krefeld, Preussen Krefeld und der VfR Fischeln, bei dem neben Ansgar auch Seidenraupe Mitch gegen die Kugel trat. Zunächst hatte Ansgar bei Pep Dessau einen schweren Stand und wurde in den ersten Spielen kaum eingesetzt.

Nach einem Sieg gegen Pascha Spor, einem Unentschieden gegen VfB Uerdingen und einer Niederlage gegen ATS Krefeld stand das Team vor den beiden letzten Gruppenspielen aber bereits mit dem Rücken zur Wand. Erst dann besann sich der Coach auf seinen wieselflinken Mittelfeldmotor- und Ansgar zahlte es ihm dankbar zurück. Sowohl gegen den FC Hellas als auch gegen Preussen Krefeld erzielte er den jeweils einzigen Treffer zum 1:0-Sieg.

Im Halbfinale gegen den VfR Krefeld explodierte der Büffel dann förmlich. Van de Loo drehte den frühen 0:1-Rückstand mit einem Hattrick in einen verdienten 3:1 Sieg. Der Linner SV, der mit 13 Punkten und 15:4-Toren souverän ins Halbfinale eingezogen war, gewann sein Spiel knapp, aber verdient mit 2:1 gegen den FC Hellas.

Das Endspiel verlief dann überraschend eindeutig. Während der Linner SV nicht an die bisherigen Leistungen anknüpfen konnte, zeigte der VfR Fischeln seine mit Abstand beste Turnierleistung und konnte sich für die Niederlage im letztjährigen Kreispokalendspiel revanchieren. Nach Treffern von Mirco Grabig, Christian Boekelo und Marco Schmedders konnten die Linner durch Kerem Bul (der sich im Turnier leider einen Bänderriss in der Schulter zuzog) zwar nochmals verkürzen, erneut Boekelo entschied die Partie jedoch mit der umgehenden Antwort zum 4:1. In dieser Partie brillierte van de Loo zwar nicht mehr als Torschütze, wohl aber als kongenialer Vorlagen-Geber.

Somit triumphiert der VfR zum dritten Mal hintereinander, welches im Vereinslokal ausgiebig gefeiert wurde. Absolut erwähnenswert, dass sich zu später Stunde auch noch eine Delegation des Linner SV einfand und gemeinsam gefeiert wurde. Immer wieder ertönten Jubelarien auf den Büffel, der sich selber ein-, zweimal fragen musste, ob das gerade wirklich alles passiert.

Wir danken Marco Schmedders für einen Großteil dieser Zeilen.

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