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Drei Seidenraupen mit dem VfR auf Platz 6 bei der DM

Die Ü32 des VfR Fischeln wurde Sechster. Foto: Schmedders

Die Ü32 des VfR Fischeln wurde Sechster. Foto: Schmedders

Auch dank der Seidenraupen Aki, Ansgar und Mitch hat der VfR Fischeln Ü32 Platz 6 bei der deutschen Meisterschaft belegt. Bei der Jubiläumsausgabe spielten die 60 besten Ü32-Mannschaften Deutschland in Oyten bei Bremen um den Titel.

Am Freitag schnupperten die Mannen von Trainer „Pep“ Dessau noch Bundesligaluft, also sie morgens das Bremer Weserstadion besichtigten. Am Nachmittag startete man dann mit einem starken 2:1 Sieg gegen den Baden-Württenbergischen Meister aus Neckarsulm. Stefan Gerarts traf dabei doppelt. Im zweiten Spiel gegen Germania Helmstedt reichte es dann zu einem gerechten 0:0. Der Samstag begann mit einer verdienten 0:1 Niederlage gegen den amtierenden Vizemeister vom SV Kirschanschöring, so dass man im letzten Gruppenspiel einen Sieg gegen den bis dato Tabellenführer vom TSV Rudow benötigte. Trotz des verletzungsbedingten Ausfalls von Christian Boekelo lieferten die Grün-Weissen einen fantastischen Auftritt ab und siegten durch Tore von abermals Stefan Gerarts und Akram Khader mit 2:0. Aki war erst kurz zuvor eingetroffen, da es ihn beruflich in der Woche nach Italien verschlagen hatte.

In der ersten K.O. Runde wurde dann der bis dahin ungeschlagene FC Pommern Stralsund souverän mit 1:0 besiegt. Torschütze, wer sollte es anders sein, war zum vierten Mal Stefan Gerarts. In der Runde der letzten Zwölf traf man dann auf Germania Grasdorf (Niedersachsen). In einem überlegten geführten Spiel konnte man sich jedoch kaum zwingende Torchancen erarbeiten und so musste man nach einem 0:0 ins Elfmeterschießen. Matchwinner wurde dabei Jose Fernandez, der zweimal parieren konnte, während alle Schützen des VfR sicher verwandelten.

In der dritte K.O. Runde (das etwas unübliche Endrundensystem war der Teilnehmerzahl von 60 Mannschaften geschuldet) war dann der westdeutsche Meister von Westfalia Kinderhaus der Gegner. Gegen den noch mit aktiven Bezirksligaspielern gespickten Gegner war der VfR dann chancenlos. Durch weitere Ausfälle von Dirk Weidenbusch und Stefan Gerarts stand nur noch ein Auswechselspieler zur Verfügung, was leider nicht zu kompensieren war. Der VfR stellte mit einem Durchschnittsalter von über 39 Jahren sowieso schon einen der ältesten Kader. Nach einem abseitsverdächtigen 0:1 riskierte der VfR alles und wurde noch zweimal ausgekontert. Durch das klare 0:3 belegte man in der Endabrechnung den sechsten Platz, während Westfalia Kinderhaus damit ins Finale einzog, dass ebenfalls gewonnen wurde.

Abteilungsleiter und AH-Chef Olaf Janssen war mehr als zufrieden: „Die Jungs haben eine fantastische Leistung gezeigt. Von Platz 6 hätte vorher kaum einer zu träumen gewagt“ Diesen Erfolg feierte der 47 Mann starke VfR Tross danach angemessen bis spät in die Nacht.

Der VfR spielte mit: Fernandez, Noack, Herrmann, Schmedders, Gerarts, Bahne, Boekelo, Stech, Richter, van de Loo, Himmelmann, Khader, Bahr, Griese und Weidenbusch

Moritz war dagegen in Bocholt aktiv und absolvierte den dortigen Triathlon in einer Zeit von 2:15:41h, Platz 21 und in der M35 Platz vier! Die 1500 Meter im Wasser waren nach 24:51min absolviert, für die 40km Rad benötigte er 1:09:31 und für die abschließenden zehn Kilometer laufen den Rest eben!


Aki, Ansgar und Mitch bei der Deutschen Meisterschaft

Go for Gold: Die Ü32 des VfR Fischeln.

Go for Gold: Die Ü32 des VfR Fischeln. Foto: VfR Fischeln

Die Seidenraupen Aki (wenn er rechtzeitig aus Italien zurückkehrt), Ansgar und Mitch schnüren am Wochenende die Schuhe. Sie nehmen ab heute mit dem VfR Fischeln in Niedersachsen an der Ü32-Deutschen Meisterschaft, dem Deutschen Alt Herren-Super Cup, teil. Bei der dritten Teilnahme soll es endlich mit dem Sieg klappen, auch wenn die Trauben natürlich erneut sehr hoch hängen. Bei den bisherigen Teilnahmen konnten die Mannen von Trainer Michael „Pep“ Dessau den 3. Platz und Platz 29 belegen. „Letztes Jahr war nix zu holen. Heuer wird es wieder ein hartes Stück Arbeit“, sagt Mitch, der als einer der Arbeiter im Team die anderen mitreißen will.

Das ist auch bitter nötig, denn dem VfR wurden in Gruppe F mit dem Vorjahresfinalisten SV Kirchanschöring (Bayerischer Meister), TSV Germania Helmstedt (Niedersachsenmeister), TSV Rudow (Berlin) und 1986 Neckarsulm verdammt dicke Brocken zugelost. Alle Mannschaften kommen aus Landesverbänden, in denen auch die AlteHerren-Mannschaften regulären Ligabetrieb auf Großfeld austragen, was in NRW schier undenkbar ist.

An der Jubiläumsausgabe (10. Deutschen Meisterschaft) nehmen nicht wie sonst 34 Mannschaften, sondern 60 Mannschaften teil. Die prominentesten Teilnehmer sind sicherlich der FC Bayern München und Hertha BSC Berlin.

Offizielles Ziel des VfR Fischeln ist das Überstehen der Vorrunde, wozu Platz zwei erreicht werden muss. Der 48 Mann zählende Fischelner Tross, darunter auch 20 Ü50-Veteranen, hat sich bereits gestern auf den Weg nach Bremen gemacht, wo aktuell das Bremer Weserstadions besichtigt wird. Übrigens: Danke Marco für die Zeilen hier.

JUNGS: HOLT DEN CUP!!!

Wer dann doch lieber rennen möchte: Wir empfehlen am Samstag den Neusser Altstadt-Lauf und am Sonntag den Kempener Altstadt-Lauf.


Seidenraupe Van de Loo führt Fischeln zum Sieg

Der VfR Fischeln ist Krefelds Hallenstadtmeister. Maßgeblichen Anteil an dem Erfolg hatte Seidenraupe Ansgar van de Loo (unten rechts). Auch Raupe Marcus Noack spielte mit (oben rechts).

Der VfR Fischeln ist Krefelds Hallenstadtmeister. Maßgeblichen Anteil an dem Erfolg hatte Seidenraupe Ansgar van de Loo (unten rechts). Auch Raupe Marcus Noack spielte mit (oben rechts).

Die Alte Herren-Mannschaft des VfR Fischeln hat zum dritten Mal in Folge die Krefelder Hallenstadtmeisterschaft um den Sparkassen-Cup gewonnen. Im Finale setzte sich die Truppe von Trainer Michael „Pep“ Dessau gegen den Linner SV mit 4:1 durch. Großen Anteil an diesem Erfolg hatte Seidenraupe Ansgar „Elternzeit“ van de Loo, der in beiden letzten Gruppenspielen und auch in der Endrunde über sich hinaus wuchs. „Wir wissen, dass Ansgar kann, wenn er will. Der Büffel muss nur wollen“, so Seidenraupen-Vorsitzender Manuel Kölker. „Ein Glückwunsch auch von uns.“

Der VfR stand in der Vorrunde schon mächtig unter Druck, ehe der Büffel explodierte. Zur Überraschung aller hatte sich lediglich der FC Hellas früh fürs Halbfinale qualifiziert. Um den zweiten Platz kämpften der VfB Uerdingen, ATS Krefeld, Preussen Krefeld und der VfR Fischeln, bei dem neben Ansgar auch Seidenraupe Mitch gegen die Kugel trat. Zunächst hatte Ansgar bei Pep Dessau einen schweren Stand und wurde in den ersten Spielen kaum eingesetzt.

Nach einem Sieg gegen Pascha Spor, einem Unentschieden gegen VfB Uerdingen und einer Niederlage gegen ATS Krefeld stand das Team vor den beiden letzten Gruppenspielen aber bereits mit dem Rücken zur Wand. Erst dann besann sich der Coach auf seinen wieselflinken Mittelfeldmotor- und Ansgar zahlte es ihm dankbar zurück. Sowohl gegen den FC Hellas als auch gegen Preussen Krefeld erzielte er den jeweils einzigen Treffer zum 1:0-Sieg.

Im Halbfinale gegen den VfR Krefeld explodierte der Büffel dann förmlich. Van de Loo drehte den frühen 0:1-Rückstand mit einem Hattrick in einen verdienten 3:1 Sieg. Der Linner SV, der mit 13 Punkten und 15:4-Toren souverän ins Halbfinale eingezogen war, gewann sein Spiel knapp, aber verdient mit 2:1 gegen den FC Hellas.

Das Endspiel verlief dann überraschend eindeutig. Während der Linner SV nicht an die bisherigen Leistungen anknüpfen konnte, zeigte der VfR Fischeln seine mit Abstand beste Turnierleistung und konnte sich für die Niederlage im letztjährigen Kreispokalendspiel revanchieren. Nach Treffern von Mirco Grabig, Christian Boekelo und Marco Schmedders konnten die Linner durch Kerem Bul (der sich im Turnier leider einen Bänderriss in der Schulter zuzog) zwar nochmals verkürzen, erneut Boekelo entschied die Partie jedoch mit der umgehenden Antwort zum 4:1. In dieser Partie brillierte van de Loo zwar nicht mehr als Torschütze, wohl aber als kongenialer Vorlagen-Geber.

Somit triumphiert der VfR zum dritten Mal hintereinander, welches im Vereinslokal ausgiebig gefeiert wurde. Absolut erwähnenswert, dass sich zu später Stunde auch noch eine Delegation des Linner SV einfand und gemeinsam gefeiert wurde. Immer wieder ertönten Jubelarien auf den Büffel, der sich selber ein-, zweimal fragen musste, ob das gerade wirklich alles passiert.

Wir danken Marco Schmedders für einen Großteil dieser Zeilen.


Zwei Seidenraupen holen die Hallenfußball-Stadtmeisterschaft

Die Altherren-Mannschaft des VfR Fischeln mit den Seidenraupen Mitch (unten, Zweiter von links) und Ansgar (unten, Dritter von links).

Die Altherren-Mannschaft des VfR Fischeln mit den Seidenraupen Mitch (unten, Zweiter von links) und Ansgar (unten, Dritter von links).

Die Altherren-Mannschaft des VfR Fischeln ist Hallenfußball-Stadtmeister – auch zwei Seidenraupen trugen am Samstag das Trikot des VfR und durften daher am Abend jubeln: Marcus Noack und Ansgar van de Loo.

Nach einem 5:0 gegen den VfR Krefeld, einem 3:0 gegen den SV Oppum und einem 5:0 gegen Pascha zog der VfR locker in die Endrunde ein. Hier gab es ein 0:0 gegen den KTSV Preussen, ein 4:1 gegen den TSV Bockum und ein 3:0 gegen den FC Hellas. Das Finale wurde schließlich mit 2:1 gegen den TSV Anadolu gewonnen. Sauber Jungs! Was folgte, war ein rauschender Abend mit der silbernen Trophäe. Das schönste Tor des Tages schoss übrigens Ansgar, er zimmerte eine Ecke volley in den Giebel.