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Den Büffel gejagt und erlegt: Aki überholt Ansgar

Aki beim Köln-Marathon 2013.

Aki beim Köln-Marathon 2013.

Es war ein Geheim-Projekt der besonderen Art und blieb bis zu seiner Vollendung nahezu unentdeckt: Die Büffel-Jagd von Aki! Diese wurde nun erfolgreich beendet, Aki hat am Sonntag den Münster-Marathon in 3:50:21h absolviert – und damit den Büffel eindrucksvoll erlegt!
Was steckte dahinter? Ansgar, genannt der Büffel, hatte einst beim Köln-Marathon 2013 eine Marathon-Zeit von 3:52:37h auf den Tisch gelegt. Aki, der im gleichen Rennen startete, musste sich angeschlagen und wegen der Spendenmatte-Affäre (https://seidenraupen.wordpress.com/2013/12/19/aki-einer-von-8500-die-gutes-taten/) mit einer Zeit von 4:00:10h zufrieden geben. Nicht nur der Malus, die 4h-Marke knapp verpasst zu haben, nagte an ihm, sondern auch das ständige Genörgel des Büffels ob seiner Marathon-Zeit. (mehr …)


Seidenraupe Van de Loo führt Fischeln zum Sieg

Der VfR Fischeln ist Krefelds Hallenstadtmeister. Maßgeblichen Anteil an dem Erfolg hatte Seidenraupe Ansgar van de Loo (unten rechts). Auch Raupe Marcus Noack spielte mit (oben rechts).

Der VfR Fischeln ist Krefelds Hallenstadtmeister. Maßgeblichen Anteil an dem Erfolg hatte Seidenraupe Ansgar van de Loo (unten rechts). Auch Raupe Marcus Noack spielte mit (oben rechts).

Die Alte Herren-Mannschaft des VfR Fischeln hat zum dritten Mal in Folge die Krefelder Hallenstadtmeisterschaft um den Sparkassen-Cup gewonnen. Im Finale setzte sich die Truppe von Trainer Michael „Pep“ Dessau gegen den Linner SV mit 4:1 durch. Großen Anteil an diesem Erfolg hatte Seidenraupe Ansgar „Elternzeit“ van de Loo, der in beiden letzten Gruppenspielen und auch in der Endrunde über sich hinaus wuchs. „Wir wissen, dass Ansgar kann, wenn er will. Der Büffel muss nur wollen“, so Seidenraupen-Vorsitzender Manuel Kölker. „Ein Glückwunsch auch von uns.“

Der VfR stand in der Vorrunde schon mächtig unter Druck, ehe der Büffel explodierte. Zur Überraschung aller hatte sich lediglich der FC Hellas früh fürs Halbfinale qualifiziert. Um den zweiten Platz kämpften der VfB Uerdingen, ATS Krefeld, Preussen Krefeld und der VfR Fischeln, bei dem neben Ansgar auch Seidenraupe Mitch gegen die Kugel trat. Zunächst hatte Ansgar bei Pep Dessau einen schweren Stand und wurde in den ersten Spielen kaum eingesetzt.

Nach einem Sieg gegen Pascha Spor, einem Unentschieden gegen VfB Uerdingen und einer Niederlage gegen ATS Krefeld stand das Team vor den beiden letzten Gruppenspielen aber bereits mit dem Rücken zur Wand. Erst dann besann sich der Coach auf seinen wieselflinken Mittelfeldmotor- und Ansgar zahlte es ihm dankbar zurück. Sowohl gegen den FC Hellas als auch gegen Preussen Krefeld erzielte er den jeweils einzigen Treffer zum 1:0-Sieg.

Im Halbfinale gegen den VfR Krefeld explodierte der Büffel dann förmlich. Van de Loo drehte den frühen 0:1-Rückstand mit einem Hattrick in einen verdienten 3:1 Sieg. Der Linner SV, der mit 13 Punkten und 15:4-Toren souverän ins Halbfinale eingezogen war, gewann sein Spiel knapp, aber verdient mit 2:1 gegen den FC Hellas.

Das Endspiel verlief dann überraschend eindeutig. Während der Linner SV nicht an die bisherigen Leistungen anknüpfen konnte, zeigte der VfR Fischeln seine mit Abstand beste Turnierleistung und konnte sich für die Niederlage im letztjährigen Kreispokalendspiel revanchieren. Nach Treffern von Mirco Grabig, Christian Boekelo und Marco Schmedders konnten die Linner durch Kerem Bul (der sich im Turnier leider einen Bänderriss in der Schulter zuzog) zwar nochmals verkürzen, erneut Boekelo entschied die Partie jedoch mit der umgehenden Antwort zum 4:1. In dieser Partie brillierte van de Loo zwar nicht mehr als Torschütze, wohl aber als kongenialer Vorlagen-Geber.

Somit triumphiert der VfR zum dritten Mal hintereinander, welches im Vereinslokal ausgiebig gefeiert wurde. Absolut erwähnenswert, dass sich zu später Stunde auch noch eine Delegation des Linner SV einfand und gemeinsam gefeiert wurde. Immer wieder ertönten Jubelarien auf den Büffel, der sich selber ein-, zweimal fragen musste, ob das gerade wirklich alles passiert.

Wir danken Marco Schmedders für einen Großteil dieser Zeilen.


Zwei Seidenraupen werden Dritter bei Ü32-Fußball-DM

Marco Schmedders mit dem Pokal für den dritten Platz. Links: Seidenraupe Ansgar van de Loo.

Marco Schmedders mit dem Pokal für den dritten Platz. Links: Seidenraupe Ansgar van de Loo.

Wieder ein großer Erfolg für die Seidenraupen: Ansgar van de Loo und Marcus Noack haben mit dem VfR Fischeln bei der Deutschen Fußball-Meisterschaft der Ü32-Mannschaften (im Volksmund auch Alte Herren genannt) in Neubrandenburg den dritten Platz erreicht. Deutscher Meister wurde der VfB Lübeck durch ein 5:4 nach Elfmeterschießen gegen den Titelverteidiger Blumenthaler SV (Bremen).
Das Aus im Halbfinale gegen eben jenen Blumenthaler SV war bitter und fiel erst im Elfmeterschießen: Ausgerechnet Seidenraupe Ansgar verschoss den entscheidenden sechsten Elfmeter. Vor ihm hatte Marcus den fünften Elfer versenkt, der BSV zog nach und nutzte im Anschluss den Fehlschuss vom Büffel. Schade. Beim Elferschießen um den dritten Platz gegen Louisanna Centro Oberhausen zeigten sich die Mannen aus Fischeln dann wieder zielsicher und siegten 5:3. „Damit sind wir für die kommende Deutsche Meisterschaft direkt qualifiziert. Dritter bei der DM, Wahnsinn“, jubelte Marco Schmedders auf Facebook. Der VfR hatte sich in diesem Jahr als Westdeutscher Meister für die Endrunde eingetragen.

Das erfolgreiche Team vom VfR!

Das erfolgreiche Team vom VfR!

Der Start in das Turnier beim 1. FC Neubrandenburg verlief planmäßig: Der TuS Germania Schnelsen, immerhin Erster der ewigen Bestenliste, wurde mit 2:1 besiegt, unter anderem durch einen tollen Flugkopfball-Treffer von Vanne. Es folgten ein 3:3 gegen den MSV Börde Magdeburg und ein 0:0 gegen 1986 Neckarsulm, was den Gruppensieg bedeutete. Im Achtelfinale wartete dann der Ausrichter, der 1. FC Neubrandenburg. Am Ende stand es 5:3 nach Elfmeterschießen, der 55-jährige Ralf Linke hielt zwei Elfmeter, während alle Grün-Weißen trafen. Bereits nach dem Achtelfinale draußen: Bayern München und Hertha BSC. Im Viertelfinale gegen den 1. Traber FC Mariendorf ging es wieder ins Elfmeterschießen – und wieder konnte sich Ralf Linke auszeichnen. Mit dem 5:4 gelang der Sprung ins Halbfinale, in dem dem VfR dann aber, wie oben beschrieben, ein weiterer Erfolg vorbehalten blieb. Randnotiz: Seidenraupe Marcus traf bei drei Elfmetern immer ins Schwarze.

Fü Teile des VfR geht es nun zum Kur-Urlaub auf ein kleines Eiland im Mittelmeer. Viel Spaß!


Morgen aufm Plan: Halbmarathon in Duisburg

Die Halbmarathon-Strecke beim Winterlauf in Duisburg.

Die Halbmarathon-Strecke beim Winterlauf in Duisburg.

Mit dem morgigen letzten Teil der Duisburger Winterlauf-Serie, dem Halbmarathon, haben die Seidenraupen noch einmal eine Mammutaufgabe vor der Brust. Die 21 Kilometer folgen in etwa der 15km-Strecke, machen aber zusätzlich noch einen Schlenker um die Regattabahn und den angrenzenden Sportpark Wedau.

Gemein an der Streckenführung ist der ständige Kontakt mit Läufern, die schon mehr Kilometer auf dem Buckel haben. So gibt es den ersten Kontakt am Aussichtsturm in der Sechs-Seen-Platte. Später begegnen sich schnellere und langsamere Läufer noch auf der Masurenallee, an der Regattabahn und im Sportpark. Auf der anderen Seite: Ist man in der Position, schon an der weiter fortgeschrittenen KM-Markierung zu sein, quasi mit Blick auf die langsameren Läufer, dreht sich das Blatt und man ist froh, das Ziel in greifbarer Nähe zu haben…

Um die Motivation hochzuhalten, hat der ASV Duisburg diesmal für mehrere Musikbands gesorgt, im Ziel gibt es nicht nur alkoholfreies Bier, sondern auch Massagen.

Für die Seidenraupen am Start: Henne Hahn, Manuel Kölker, Ansgar van de Loo und Marcus Noack (in der Reihenfolge ihrer Platzierung). Nichtstarter sind Eva-Moritz Neder (dsq.), Juppi Noack (gießt Blumen) und Ali Celik (Urlaub). Nur Hahn, Kölker, van de Loo und Neder haben bislang alle Läufe absolviert.