Sechsmal in Folge hat der Krefelder Martins-Cross nun auf der altehrwürdigen Hubert-Houben-Kampfbahn stattgefunden. Ein siebtes Mal kommt vorerst nicht hinzu. Denn wenn sich am kommenden Sonntag, 8. November, wieder Hunderte Läufer zu diesem tradionsreichen Wettkampf einfinden werden, tun sie dies auf der Bezirkssportanlage Elfrath (Zur Eibe 3). Wegen der leider vergammelten Tribüne am Appellweg sind die Rothosen gezwungen, mit der 54. Auflage nach Elfrath umzuziehen. Das marode Baudenkmal lässt eine Ausrichtung an alter Stätte nicht zu.
„Das ist natürlich sehr schade. Wir sind uns aber sicher, auch auf fremden Geläuf eine tolle Veranstaltung durchführen zu können“, sagt Preussens Vorsitzender Frank Grubert. Auch wir sind uns da sicher, schließlich kommen die Absperrstangen aus unserem Fundus 😉 Sie werden die Läufer über das Gelände in Elfrath leiten. Hier machen die Macher eine 1000m-Runde kreiert, die es in sich hat: Start und Ziel befinden sich auf einem der größten Ascheplätze Krefelds. Nach rund 200 Meter biegen die Läufer auf den benachbarten Rasenplatz, den es zu umrunden gilt. Nach einem Abstecher durchs Beachvolleyball-Feld geht es zurück auf den Ascheplatz.

Um 10 Uhr legen die Bambini los. Ob sie den Blick zur mehr als 800 Jahre alten Eibe schweifen lassen, mag bezweifelt werden. Über die verschiedenen Altersklassen geht es bis in Mittagsstunden weiter, ehe die Hauptläufe um 14 Uhr (3000m) und 14.30 Uhr (5000m) das Finale bilden. Mit großer Wahrscheinlichkeit sind die Lauf-Asse der Region wieder am Start und messen sich mit den bis in die Haarspitzen motivierten Seidenraupen. „Unsere Mädels und Jungs sind heiß wie Frittenfett. Es gibt allerdings auch einige, die sich nur angemeldet haben, um im Ziel einen der leckeren Weckmänner abzufischen“, so Präsi Manu Kölker.
Anmelden kann man sich heute noch easy über die Race Result-Seite, am Sonntag sind Nachmeldung bis eine Stunde vor dem jeweiligen Start möglich.

