Wir laufen und laufen und laufen und laufen

Archiv für Dezember, 2014

2014 – der Rückblick

Das Jahr 2014 war für die Seidenraupen Krefeld ein besonderes: Es purzelten zahlreiche Bestzeiten, der Seidenraupen-Cross erreichte einen Teilnehmer- und Streckenrekord und die Vereinsgründung ging über die Bühne. Wir trainierten morgens ab 6 Uhr am Kreisel, mittags in der Pause, abends im kühlen Wald oder nachts, weil wir nicht schlafen konnten. Wir liefen in Duisburg, Düsseldorf, Aachen, Bonn und Köln, in Holland, Spanien und auf Mallorca, wir sammelten Kilometer im Sauerland, am ganzen Niederrhein und im Bergischen Land. Und uns konnte nichts bremsen – nicht einmal ein ausparkendes Auto.

Natürlich war die Vereinsgründung einer der größten Meilensteine, die wir zu meistern hatten. In vielen Sitzungen hatten wir uns auf eine Satzung geeinigt, auf einer Gründungsversammlung im April den Vorstand bestimmt, Finanzberater und den Notar konsultiert, ehe dann endlich am 22. Juli das „Okay“ vom Amtsgericht kam (https://seidenraupen.wordpress.com/2014/07/29/darf-ich-vorstellen-seidenraupen-krefeld-e-v/)

Aber natürlich durften auch sportliche Höhepunkte nicht fehlen. Nicht höher zu bewerten ist die Halbmarathon-Premiere von Sandra in Venlo. Eigentlich war das Projekt mit Steffi geplant, doch die musste verletzungsbedingt passen. Nichts wäre für Sandra leichter gewesen, sich eine Pseudo-Verletzung anzudichten und ebenfalls nicht zu starten. Doch sie biss auf die Zähne und kam, wenn auch gezeichnet, nach 2:56:43h ins Ziel – Respekt! (https://seidenraupen.wordpress.com/2014/03/31/eine-premiere-zwei-bestzeiten-und-viel-viel-mehr/).

Nur knapp zwei Minuten mehr benötigten Henne und Manu für ihre neuen Marathon-Bestzeiten. Zunächst knackte Manu im März die 3h-Marke in Barcelona mit einer 2:58:55h (https://seidenraupen.wordpress.com/2014/03/19/barcelona-der-ruckblick/), Henne zog wenig später in Bonn mit einer 2:57:59h nach. Apropos Henne: Wie ein verrücktes Hühnchen rockte er die Distanzen und stellte nicht nur im Marathon, sondern auch über 5k, 10k, 15k und HM neue Bestzeiten auf: Leckomio!!!

Für Ali war es, wie er selber sagt, „recht übersichtlich“ – die Raupe vom Bosporus stapelt aber auch tief, denn auch er sorgte für eine Bestzeit, und zwar über die HM-Distanz: 1:57:22. Da er seit einiger Zeit mit Rückenschmerzen zu kämpfen hat, ist er aktuell, wenn nicht wieder im Urlaub ;-), im Schwimmbad anzutreffen. Er hat jetzt schon angekündigt, bei der nächsten JHV eine Schwimm-Abteilung gründen zu wollen.

Ebenfalls häufig im Wasser war Moritz, der gefühlt an jedem Triathlon in der Region teilgenommen hat. Beachtliche Ergebnisse kamen heraus, und damit es 2015 noch besser wird, ist schon jetzt ein Trainingslager auf Mallorca geplant. Als größten Erfolg nennt er jedoch nicht eine PB, sondern die 26 Sekunden, die er mir beim Höhenflug-Trail auf der HM-Distanz abnimmt (https://seidenraupen.wordpress.com/2014/06/10/seidenraupen-trotzen-im-sauerland-und-im-stadtwald-der-hitze/).

Dritte im Bunde in Sachen „Fremdgehen“ ist Eva, die sich seit Monaten im FACT auspowert. Bei dem Zirkel-Training stehen Kraft und Ausdauer im Vordergrund, und den Lohn gab es dann mit einem zweiten Platz bei der FACT-Challenge (https://seidenraupen.wordpress.com/2014/12/02/fact-6-x-mas-circuit-seidenraupchen-eva-haut-den-2ten-platz-raus/). Auch beim Krefelder Gesundheitslauf über 10k sprang ein zweiter Platz heraus (https://seidenraupen.wordpress.com/2014/09/02/neder-hahn-und-mayntzhusen-grusen-vom-treppchen/), eine neue PB im HM wurde in Köln mit 1:55 leicht angeschlagen nur knapp verpasst.

Ebenfalls erfolgreich in Köln: Marcus Noack, der schon in Venlo über die Halbdistanz mit 1:29:44h für eine neue PB gesorgt hatte. Er knackte in der Domstadt die 3:15h und kam nach 3:14:37h ins Ziel (https://seidenraupen.wordpress.com/2014/09/14/bestzeitenrausch-in-koln/). Gleiches hatte Adam in Warschau vor. Doch Adam ging leicht lädiert an den Start, so dass nach rund der Hälfte des Marathons ein Gang runter geschaltet werden musste. Am Ende war er dann mit 3:32:10h aber immer noch vier Minuten schneller als sonst (https://seidenraupen.wordpress.com/2014/09/28/neue-pb-fur-adam/). Weitere Highlights: Neue HM-Bestzeit (1:35h) und zwei Schlammschlachten in Arnsberg und am Airport Weeze.

Neben der oben schon erwähnten Marathon-Bestzeit, einer über die 5k (18:11min) und einer über 10k (37:19) sollte für mich der Ironman in Köln Ende September der Saisonhöhepunkt werden. Der schwere Unfall eine Woche vorher verhinderte das Vorhaben jedoch und legte mich mehrere Wochen auf Eis. Doch getreu dem Motto der Bretzelbuam „Weiter, immer weiter“ kämpfte ich mich wieder heran und konnte schließlich in Valencia den Haken unter die Sache machen (https://seidenraupen.wordpress.com/2014/10/31/ironmanu-der-bericht/).

Weniger mit Bestzeiten, dafür aber mit vollem Engagement glänzte das Seidenraupen-Charter aus St. Tönis. Steffi und Aki waren zwar nicht so häufig läuferisch unterwegs, bewiesen aber besonders bei unserem gemeinschaftlichen Highlight, dem Seidenraupen-Cross 2015, Steher-Qualitäten und sorgten, wie alle anderen Seidenraupen und den vielen Helfern für einen tollen Tag (https://seidenraupen.wordpress.com/2014/10/23/warme-worte-zum-morgen/). 238 Läufer kamen auf den beiden Strecken über 6k und 16k ins Ziel, wobei Christoph Lohse in 57:34min für einen neuen Streckenrekord sorgte. Zwar gab es im Rahmen des 6k-Laufes ein kleines Problemchen, doch aufgrund der vielen vielen positiven Rückmeldungen kann die Veranstaltung als Erfolg abgestempelt werden. Wir sind schon jetzt gespannt auf 2015.

Liebe Freunde der Seidenraupen, wir hoffen, dass euer 2014 ähnlich erfolgreich war und wünschen euch natürlich einen guten Rutsch ins kommende Jahr. Lasst es euch gut gehen und bleibt vor allem gesund. Eure Seidenraupen!!!

Das Jahr 2014 in Bildern:


Die Seidenraupen wünschen frohe Weihnachten

Leckerer Braten als perfekte Nachlaufverpflegung.

Leckerer Braten als perfekte Nachlaufverpflegung.


Eure gut gelaunte Laufgemeinschaft, huch, Laufverein, die Seidenraupen, wünscht euch natürlich auch ein frohes Fest im Kreise eure Lieben. Wir hoffen, dass all eure Wünsche in Erfüllung gehen und ihr frohen Mutes und entspannt die Feiertage genießen könnt. Vergesst beim Schlemmen einfach mal den nächsten Laufwettbewerb und schaltet nen Gang runter. Allerdings: Sollte Zeit vorhanden sein, machen gerade jetzt ein paar Kilometer Spaß und beruhigen das Gewissen, um beim nächsten Braten wieder voll zu schlagen zu können. Vielleicht hat das Chriskind ja auch ein Paar neue Laufschuhe unter den Tannenbaum gelegt, die unbedingt ausprobiert werden müssen?!

Also: Feiert noch schön und bis zum Silvesterlauf am 31. Dezember im Forstwald.


Jetzt auch in KR erhältlich: Das TRAIL-Magazin

TRAIL-Magazin 1/2015

TRAIL-Magazin 1/2015

In Krefeld, quasi der Homebase aller Trail-Läufer, kann man nun auch endlich das TRAIL-Magazin offiziell am Kiosk kaufen, und zwar bei Herbst, Friedrichstraße, Ecke Carl-Wilhelm-Straße, gegenüber der AOK.

Der Kauf der bisherigen Hefte glich immer einer Geheimakte: Ich flüsterte dem Mitarbeiter das Codewort „Trail“ zu, er öffnete eine Schublade unter der Ladentheke und reichte mir mit verstohlenem Blick die aktuelle Ausgabe des Mag. So müssen sich Personen fühlen, die Schmuddelheftchen, den Blinker oder die Eisenbahn-Revue über die gleiche Methode beziehen. Jetzt aber versicherte mir der Laden, dass ich das TRAIL-Magazin nun auch „normal“ kaufen könnte – Hosanna in der Höhe.

Die aktuelle Ausgabe zum Preis von 4,50 Euro lohnt sich. Nicht nur, dass die 24 härtesten Trailrennen gelistet sind (und man diese nun spielend laufen und dann abhaken kann), nein – auch eine Seidenraupe befindet sich im Heft. Und zwar sogar in Großaufnahme. Wer hätte gedacht, dass ich mal als Po-Modell durchgehen würde? Also, kaufen und staunen!


ATG-Winterlauf: Mussa machts! Was dann aber passierte, ist schier unglaublich…

Der Winterlauf-Sieger Mussa mit Moritz und Manu.

Der Winterlauf-Sieger Mussa mit Moritz und Manu.

Mussa Hudrog heißt der überlegene Sieger des 52. Aachener Winterlaufs. Er gewann in 57:11min. Dann passierte aber etwas, was wir nie erwatet hätten.

Heftig, heftig, heftig – das BO! 😉 Nee, mal Butter bei die Fische: Der Winterlauf war ein Paradebeispiel, wie die Seidenraupen funktionieren: Nur eine Handvoll, nämlich zwei, macht sich auf den Weg (der Rest liegt wahrscheinlich faul im Bett), kommt ultraknapp am Start/Zielort an und legt dann noch verdammt fixe Zeiten hin.

Doch der Reihe nach: Dass man beim ATG-Winterlauf mit Bussen zum Start gefahren wird, war uns bekannt. Nicht aber, dass um 10.20 Uhr der letzte seiner Art abfährt. Irgendwie hatte ich das anders in Erinnerung. Verrückte Welt!

Nachdem wir gegen 9 Uhr in Krefeld aufgebrochen waren, kamen wir noch recht enspannt um 10 Uhr in Aachen an. Allerdings mussten wir noch Moritz Nummer holen. Philipp Piecha (danke noch einmal) hatte diese in seinem Briefkasten deponiert. Da jedoch der Zeitungsbote das Sonntagsblättchen schon verteilt hatte, war es unmöglich, an die Nummer zu kommen. Also musste Philipp geweckt werden und so langsam wurde es also knapp…

Moritz muss mal...

Moritz muss mal. Schon vor dem Start ein Kampf!

Gegen 10.20 Uhr kamen wir schließlich am Chorusberg an, Parkplätze natürlich Mangelware und weitweitweg. Nachdem wir uns am Auto kurz umgezogen hatten, ging es ab zum Sportplatz, wo wir noch lässig das Gepäck deponieren wollten. Doch Pustekuchen, ein freundlicher Helfer machten uns darauf aufmerksam, dass jeden Moment der letzte Bus kommen würde – und so war es auch. Das Gepäck wurde also mitgenommen (um es dann am Start wieder per Shuttle zurückzuschicken), Zeit für einen nötigen Toilettengang blieb jedoch nicht mehr. Was Moritz auf den kommenden 30 Minuten Busfahrt bitter bereuen sollte. Das Foto spricht Bände…

Endlich, endlich kamen wir dann an, keine fünf Minuten vor dem Start. Schnell noch pinkeln, Gepäck abgeben, an allen anderen vorbeiflitzen, vorne einreihen und ohne Warm-Up los. Das nennt sich perfekte Rennvorbereitung.

Auf den ersten Winterlauf-Kilometern ist und war kaum ein Überholen möglich – unverständlich auch hier wieder, wieso Läufer, die deutlich-deutlich-oberdeutlich nicht die Zeit laufen können, die am Startblock angebracht ist, sich vorne einreihen. Naja, lassen wir das, zu häufig wurde darüber schon gefachsimpelt.

Muss und der Matsch!

Mussa und der Matsch!

Moritz und ich hatten nicht ausgemacht zusammenzulaufen, trotzdem begegneten wir uns bis zum Anstieg auf die ehemalige Bahnstrecke der Vennbahn am Iternberg noch einige Male. Ärgerlich: Seit langem kämpfte ich wieder mit „eingeschlafenen Füßen“, ein Phänomen, das ich früher häufig hatte, in den vergangenen zwei Jahren, seitdem ich auf den Boost umgestiegen war, aber eigentlich gar nicht mehr.

Das änderte jedoch nichts daran, dass ich gut voran kam – und zwar ohne Uhr, die ich zu Hause vergessen hatte. Kilometer um Kilometer arbeitete ich mich nach vorne und gerade die Passagen, in denen es über matschige Wege und tiefe Pfützen ging, machten Spaß. Warum ausweichen, wenn es auch geradeaus durch geht?

Spätestens ab Kreuzerdriesch, also nach rund 13km, ließ ich es krachen und kassierte Läufer um Läufer – schade, dass mir hier die Zwischenzeiten fehlen. Die letzten zwei Kilometer hatten es dann noch einmal in sich: Matsch, Glatteis und Steigungen, ehe das Ziel erreicht wurde. Geil. Genauso geil wie der Tee und die leckeren Kuchen, die die ATG-Jugend anbot. Sensationell!!!

Startschuss!

Startschuss! Foto: ATG

Mit der Zeit von 1:18:41h gewann ich die „Krefelder Wertung“ (sieben Starter!) und kam insgesamt auf Platz 184 (AK-19.). Möglich wurde dies allerdings nur, weil Christoph Lohse für den TV Wattenscheid startete – er wurde übrigens Zweiter mit 1:02min-Rückstand auf Mussa. Herzlichen Glückwunsch!

Moritz kam zeitgleich mit Gerd Quack von Preussen Krefeld nach 1:20:15h ins Ziel (218./AK-36.), die beiden nächsten Krefelder. Marcel Witeczek, den wir am Start getroffen hatten, erreichte das Ziel krankheitsgeschwächt nach 1:32:25h.

Mussa, der übrigens auf eine Durschnittspace von 3:10 pro Kilometer kommt (>>>wie geht das???), hatte nach der Siegerehrung noch Zeit für ein kleines Pläuschchen und meinte sogar, irgendwo den Namen „Seidenraupen“ schon einmal gehört zu haben. Mal sehen, vielleicht kommt er ja im kommenden Jahr zum Seidenraupen-Cross, Interesse zeigte er zumindest (oder gaukelte es vor, höhöhö). 😉


Aachener Winterlauf im TV

Wer uns heute via TV verfolgen möchte, kann dies unter http://www.live.winterlauf-aachen.de/ machen. Die Bilder von der Strecke versprechen viel Matsch.

Auf geht’s, weiter. Immer weiter.


Mit Glühwein-Atem nach Aachen

Christoph Lohse (in blau) bei seinem Sieg im Jahr 2012. Foto: ATG

Christoph Lohse (in blau) bei seinem Sieg im Jahr 2012.
Foto: ATG

Der Aachener Winterlauf ist fester Bestandteil eines jeden Läufers in unserer Region. Was einst als kleiner Lauf begann, ist mittlerweile ein Event für fast 3000 Läufer. Nach unglaublichen 16 Stunden waren alle Startplätze vergriffen, Moritz und ich schafften es immerhin, über die Warteliste und Startplatzbörse noch etwas zu ermöglichen. So lockt am Sonntag die Voreifel und schließlich Aachens Vorort-Idylle.

Schon der Start bzw. die Start-Prozedur macht den Lauf einzigartig: Die Läufer werden vom späteren Ziel am Chorusberg mit Shuttlebussen ins Vichtbachtal kutschiert, ab da warten dann 18 knackige Kilometer auf die Läufer inklusive einiger Höhenmeter. Eine ausführliche Beschreibung gibt es hier: http://www.atg-aachen.de/content/winterlauf-streckenbeschreibung.

Interessant wird nicht nur, wie wir uns schlagen, sondern auch, ob es dem Seidenraupen-Cross-Gewinner Christoph Lohse gelingt, den Lauf wie angekündigt zu gewinnen. 2012 schaffte er es schon einmal, damals in 60:14 Minuten. Christoph blieb fünf Sekunden vor Rachid Ezzouniou und sieben Sekunden vor Dominic Fabianowski. Und 20 Minuten vor mir – huch…naja, immerhin wurde ich 204.! Den Bericht dazu gibts hier: https://seidenraupen.wordpress.com/2012/12/17/matschiger-winterlauf-in-aachen/. Allerdings bekommt es Christoph mit starker Konkurrenz zu tun. Vorjahres-Sieger Mussa Hudrog geht ebenso an den Start wie auch der fünfmalige Champion Philipp Nawrocki. Hudrog verwieß ihn schon im Vorjahr auf Platz zwei.

Die Vorbereitung für Sonntag läuft für uns jedenfalls bombig: Glühwein (trotz 15 Grad Außentemperatur), Reibekuchen³ und Gänsekeulen gelten in diesen Tagen als perfekte Ernährung und werden daher regelmäßig konsumiert. Moritz konnte immerhin vergangene Woche in Wegberg eine neue 10km-PB aufstellen (41:08min). Läuft also!!! Vielleicht mischen ja auch wir vorne mit 😉


FACT – 6. X-MAS CIRCUIT – Seidenräupchen Eva haut den 2ten Platz raus

Am Sonntag hatte ich meine erste Teilnahme am FACT X-MAS CIRCUIT und ich muss sagen, es war großartig.

Seit gut vier Monaten gehe ich nun regelmäßig donnerstags zum FACT, um neben dem Laufen noch ein bisschen meine Muskeln aufzubauen. FACT ist ein Zirkeltraining bei dem Kraft, Ausdauer und Koordination trainiert werden und es macht MEEEGA Spaß. Sarah Kopp und Jörg Bednarzyk, zwei Personal Trainer, pushen einen durch die 15 Stationen mit 45 Sekunden Belastung und 30 Sekunden Pause und das Ganze zwei Runden lang. Die beiden machen das richtig gut. Und ich habe auch schon viele nette Leute kennengelernt mit denen ich mich donnerstags oder wahlweise Sonntags morgen dann also da durch kämpfe.

Durch die regelmäßige Teilnahme am Zirkel habe ich auch schnell Erfolge gemerkt und bin sehr froh, dass ich eine gute Ergänzung zu Laufen gefunden habe.
Als die Info über den X-MAS CIRCUIT über Facebook kam, habe ich mich bei Sarah mal erkundigt was da so geht. Es wird da auch immer eine Challenge angeboten, konnte ich mir aber erst mal nix drunter vorstellen.
Sarah meinte ganz locker „Sind 6 Übungen mit je 25 Wiederholungen, auf Zeit – das schaffste!“ OK, dann mache ich da mal mit.

Die letzten zwei Wochen habe ich dann immer zusammen mit Fam im Zirkel trainiert. Sie hatte sich auch für die Challenge angemeldet und dann haben wir uns immer ausgetauscht, wie man welche Übung am besten daheim üben kann. Wir wollten ja nicht total abkacken. Also lag ich die letzte Woche täglich morgens unterm Esstisch und habe das Rudern geübt…bei zehn am Stück war Grenze, danach wars nur noch eckelig.

Die Challenge besteht aus folgenden Übungen:

– Rudern: aber nicht rudern, wie man das schon mal aus m Fitness-Studio kennt – auf m Rudergerät sitzen und an ner Schnur ziehen – nix da! Rundern ist beim FACT: auf m Boden liegend, Arme ausgestreckt und am TRX Band hochziehen bis „Hände bis zur Brust“, natürlich inklusive Körperspannung – WTF?
– Keine Ahnung wie die Übung im Fachjargon heißt, ich beschreib die mal: Füße in die Schlaufe der TRX-Bänder, Liegestützposition und dann die Beine anziehen bis die Knie die Ellbogen berühren – Puh!
– Boxjumps: mit beiden Beinen auf einen Kasten springen, Hüfte durchstrecken und absteigen wahlweise runterspringen – Hirn aus, Körper an!
– Wettkampf-Sit-ups: flach auf dem Boden liegen, Arme und Beine ausgestreckt und dann Füße aufsetzen und mit den Armen die Schienbeine umfassen – ÄÄÄÄh, ja!
– Liegestütz mit Klatschen: Klassischer Liegestütz, Körper am Boden ablegen und mit den Händen hinterm Rücken einmal klatschen und wieder hoch – Hgnhh!!!
– Burpee`s: Liegestützposition, Beine anziehen und nen Strecksprung machen – ALARM!!! Tunnelblick

Nach 7:21 Minuten war das Ding geritzt und habe den zweiten Platz belegt (von neun). KRASS! Hätte ich nie erwartet. Ich hatte danach erst mal Körper, aber es war geil!

Nach der Challenge kam dann noch der ganz normale Zirkel mit 30 Übungen und ca 100 Teilnehmern.
Mehr Bilder und Infos über FACT und den X-MAS CIRCUIT findet ihr hier

Liebe Sarah, lieber Jörg, es hat super viel Spaß gemacht und war ein schöner Sport-Sonntag. Freue mich aufs nächste Mal.

Na, hat die ein oder andere Seidenraupe oder der ein oder andere Leser Lust bekommen sich auch mal ein bisschen mehr zu quälen?


Weltaidstag: Sportler gegen Stigma

Patrizia und Liesa von der Aidshilfe machten mit der  HIV-Koordinatorin der Stadt Krefeld, Harriet Fischer (rechts), auf den Weltaidstag aufmerksam.

Patrizia und Liesa von der Aidshilfe machten mit der HIV-Koordinatorin der Stadt Krefeld, Harriet Fischer (rechts), auf den Weltaidstag aufmerksam.

Mit ein klein wenig Schutz (meist wenige Milimeter dünn) ist ein Schutz vor HIV möglich. Die Infektion mit der Immunschwächekrankheit kann also verhindert werden – und doch infizieren sich jährlich Tausende. In Deutschland, so der allgemeine Glaube, könne schon nix passieren, die Krankheit scheint weit weg zu sein. Weit gefehlt: Auch in Deutschland gibt es viele Infizierte. Auch wenn die Behandlung mit Medikamente mittlerweile gut möglich ist, bleibt die Krankheit tödlich.

Aus diesem Grund gibt es jährlich am 1. Dezember den Weltaidstag. Ihn nehmen wir zum Anlass, noch einmal auf die Aktion „Sportler gegen Stigma“ zu erinnern, unter der unser disjähriger Seidenraupen-Cross stand: https://www.sportler-gegen-stigma.de/home/. Klickt rein und erfahrt, dass eine HIV-Infektion keinesfalls ein Grund ist, Menschen vom Sport auszuschließen. Sport verbindet.

Schon am Samstag machten Aidshilfe und Stadt Krefeld mit einem Infostand auf dem Neumarkt auf HIV/Aids aufmerksam, heute geht es ab 10 Uhr weiter. Hier gibts die Infos: http://www.krefeld.de/de/inhalt/aktionstag-was-man-ueber-aids-wissen-muss/