Wir laufen und laufen und laufen und laufen

Archiv für Januar, 2015

Drei Seidenraupen und keine Elefanten in Duisburg am Start

Der Zehner in Duisburg. Grafik: ASV Duisburg

Der Zehner in Duisburg. Grafik: ASV Duisburg

Am kommenden Samstag werden Henne, Eva und ich beim ersten Lauf der großen Serie des Duisburger Winterlauf-Serie an den Start gehen. Los geht es um 15 Uhr im Schatten des Wedau-Stadions. Beim ersten Lauf sind zehn Kilometer zu absolvieren, beim zweiten 15 und beim dritten geht es über die Halbmarathon-Distanz.

Es ist die 30. Auflage der beliebten Serie, die stets wenige Tage nach Öffnung der Anmeldung schon ausgebucht ist – diesmal waren es knapp drei Wochen. Die offizielle Pressemitteilung zum Lauf am Samstag gibt es hier: http://www.winterlauf-halbmarathon-frauenlauf.de/cms/NS_Vierte-Presseinfo-zur-WLS2015.html.

Fast noch interessanter ist der Bericht der WAZ (http://www.winterlauf-halbmarathon-frauenlauf.de/domains/asv-winterlaufserie/downloads/2015/presse-echo_waz_23-01-2015.pdf), der auch auf die Geschichte der Laufserie eingeht und zeigt, dass neben Seidenraupen auch mal Elefanten am Start waren. Als Ausrichter des Seidenraupen-Cross macht es zumindest Mut, zu sehen, mit welchen Problemen auch andere Veranstalter (wenn auch in ganz anderer Größenordnung) zu kämpfen haben und wie sie bewältigt werden.

Im vergangenen Jahr purzelte es übrigens Seidenraupen-Bestzeiten – fraglich, ob damit wieder zu rechnen ist. Hennes neuer Job fordert, Eva schleppt sich die ganze Woche mit Grippe herum und ich bin froh, dass ich diese in der Vorwoche vor einem totalen Ausbruch  gerade noch gerade abschütteln konnte. Optimal sieht anders aus, auch weil es ja ab heute nochmal kräftig schneien soll. Warten wir es ab.

Interessant: Der Ausrichter, der ASV Duisburg, hat die Ergebnisse der Befragung von 2014 veröffentlicht. Infos dazu gibt es hier: http://www.winterlauf-halbmarathon-frauenlauf.de/cms/modules.php?name=News&file=article&sid=1166


Alles Gute lieber Dieter!

Dieter Hofman. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation

Dieter Hofman.
Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation

Die Seidenraupen gratulieren Dieter Hofman, Vorsitzender des Stadtsportbundes Krefeld, von ganzem Herzen zu seinem 75. Geburtstag. Wir wünschen dir nicht nur alles Gute, sondern vor allem auch Gesundheit und Frohsinn.

Geboren am 24. Januar 1940 in Uerdingen blieb er seinem Heimatort stets treu: Schule in Uerdingen, Abi auf dem Fabritz, dann 45 Jahre bis zur Pensionierung 2003 in der chemischen Forschung bei der Bayer AG. Und sportlich stets den ortsansässigen Clubs verbunden: zunächst als Schwimmer beim USV Uerdingen, heute SV Bayer 08 Uerdingen, und als Fußballer beim FC Uerdingen, später FC Bayer, KFC und SC Bayer.

Von 1958 bis 2008 verfolgte Dieter dann seine läuferische Karriere in der Leichtathletik, wo er an 18 Marathonläufen teilnahm und auf eine beachtliche Bestzeit von 2:54 h verweisen kann.

Hinzukam 1985 eine bis dato noch junge und wenig bekannte Sportart in sein Leben, die ihn bis heute nicht mehr loslässt: Triathlon. Er nahm nicht nur an diversen Triathlonveranstaltungen, zum Beispiel dem Ironman in Zürich 1987, in Roth und als Krönung auf Hawaii 1990, teil, sondern war maßgeblich am Aufschwung in NRW beteiligt. Er gründete den Krefelder Bayer Triathlon am Elfrather See, der seit 1988 bis heute jährlich stattfindet. Eine Traditionsveranstaltung, die immer ausgebucht ist. Damit war auch der Schritt in ehrenamtliche Funktionen vollzogen, dazu gehört die Gründung und Leitung der Triathlon-Abteilung beim SC Bayer 05.
Aufgrund seiner frühen und erfolgreichen Aktivitäten im Triathlon, folgte die Wahl zum Präsidenten des Triathlonverbandes NRW 2000. Dieses Amt nahm er zehn Jahre wahr. Nach Erkrankung und Tod seiner Ehefrau lrene hatte er zunächst alle Ämter niedergelegt und hatte sich für ein Jahr aus allen Ämtern zurückgezogen.
2011 nahm er sein Engagement für den Sport in Krefeld wieder auf. Er rief den Krefelder Hospizlauf ins Leben, der seither jährlich stattfindet und sich wachsender Beliebtheit erfreut, und gab dem Werben um seine Person als neuem Vorsitzenden für den SSB Krefeld nach. Er wurde einstimmig gewählt und seither führt er den Stadtsportbund mit großem Erfolg. Dabei geht er wieder mit seinem besonderen ehrenamtlichen Engagement voran und setzt eigene Akzente, zum Beispiel mit dem Einsatz für Krefeld als Sportstadt , der Eröffnung des Krefelder Sportdialogs, der die Entwicklung des Sport in der Stadt voranbringen und die Interessen des Sports nachhaltig vertreten soll.
Diese Initiative ist um so wichtiger, als in Zeiten knapper Kassen und eines Nothaushalts Mittel und Wege gefunden werden müssen, um allen Krefeldern die Ausübung ihres Sports zu ermöglichen und den Zusammenhalt der Sportgemeinde zu festigen.

Danke, lieber Dieter, für dein Engagement. So, wie du uns immer unterstützt, werden wir auch dich weiterhin unterstützen, wo wir können.


Why we run


Stromquelle Läufer

Kürzlich begeisterte uns an dieser Stelle die Innovation des „Elektro-Shirts“. Dabei ging es darum, dass das Textil Elektrizität auffing, die unser Körper während des Sports erzeugt. So konnte das Shirt zum Beispiel in der Dunkelheit leuchten, ohne auf eine andere Stromquelle wie zum Beispiel auf eine Batterie, zurückgreifen zu müssen.

Jetzt haben Wissenschaftler einen Schuh entwickelt, der aus der Bewegung des Fußes Strom erzeugt. (http://www.bbc.com/news/science-environment-30816255). Zwar wird nicht viel Power erzeugt, es sollen um die drei oder vier milliWatt sein, aber erste Techniken werden gerade entwickelt, die dann aus dieser Quelle ihren Strom ziehen. Denkbar ist hier unter anderem ein sich selbst-schnürender Schuh…und Moment, das kennen wir doch, oder? In „Zurück in die Zukunft“ baut Marty McFly auf diese Boots, die tatsächlich bald entwickelt werden (http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article136177925/Nike-schnuert-sich-Zurueck-in-die-Zukunft.html).

Wir sind uns aber auch sicher, dass das ganze noch weiter entwickelt wird – und vor allem die Stromleistung optimiert werden kann. Und hätten für den Fall noch eine kleine Idee. Lahmt der Läufer nach einer bestimmten Distanz, kann der Schuh ihn mit fiesen Stromstößen anfeuern und zu neuen Bestleistungen treiben. Gar nicht mal so blöd…


Seidenraupe Van de Loo führt Fischeln zum Sieg

Der VfR Fischeln ist Krefelds Hallenstadtmeister. Maßgeblichen Anteil an dem Erfolg hatte Seidenraupe Ansgar van de Loo (unten rechts). Auch Raupe Marcus Noack spielte mit (oben rechts).

Der VfR Fischeln ist Krefelds Hallenstadtmeister. Maßgeblichen Anteil an dem Erfolg hatte Seidenraupe Ansgar van de Loo (unten rechts). Auch Raupe Marcus Noack spielte mit (oben rechts).

Die Alte Herren-Mannschaft des VfR Fischeln hat zum dritten Mal in Folge die Krefelder Hallenstadtmeisterschaft um den Sparkassen-Cup gewonnen. Im Finale setzte sich die Truppe von Trainer Michael „Pep“ Dessau gegen den Linner SV mit 4:1 durch. Großen Anteil an diesem Erfolg hatte Seidenraupe Ansgar „Elternzeit“ van de Loo, der in beiden letzten Gruppenspielen und auch in der Endrunde über sich hinaus wuchs. „Wir wissen, dass Ansgar kann, wenn er will. Der Büffel muss nur wollen“, so Seidenraupen-Vorsitzender Manuel Kölker. „Ein Glückwunsch auch von uns.“

Der VfR stand in der Vorrunde schon mächtig unter Druck, ehe der Büffel explodierte. Zur Überraschung aller hatte sich lediglich der FC Hellas früh fürs Halbfinale qualifiziert. Um den zweiten Platz kämpften der VfB Uerdingen, ATS Krefeld, Preussen Krefeld und der VfR Fischeln, bei dem neben Ansgar auch Seidenraupe Mitch gegen die Kugel trat. Zunächst hatte Ansgar bei Pep Dessau einen schweren Stand und wurde in den ersten Spielen kaum eingesetzt.

Nach einem Sieg gegen Pascha Spor, einem Unentschieden gegen VfB Uerdingen und einer Niederlage gegen ATS Krefeld stand das Team vor den beiden letzten Gruppenspielen aber bereits mit dem Rücken zur Wand. Erst dann besann sich der Coach auf seinen wieselflinken Mittelfeldmotor- und Ansgar zahlte es ihm dankbar zurück. Sowohl gegen den FC Hellas als auch gegen Preussen Krefeld erzielte er den jeweils einzigen Treffer zum 1:0-Sieg.

Im Halbfinale gegen den VfR Krefeld explodierte der Büffel dann förmlich. Van de Loo drehte den frühen 0:1-Rückstand mit einem Hattrick in einen verdienten 3:1 Sieg. Der Linner SV, der mit 13 Punkten und 15:4-Toren souverän ins Halbfinale eingezogen war, gewann sein Spiel knapp, aber verdient mit 2:1 gegen den FC Hellas.

Das Endspiel verlief dann überraschend eindeutig. Während der Linner SV nicht an die bisherigen Leistungen anknüpfen konnte, zeigte der VfR Fischeln seine mit Abstand beste Turnierleistung und konnte sich für die Niederlage im letztjährigen Kreispokalendspiel revanchieren. Nach Treffern von Mirco Grabig, Christian Boekelo und Marco Schmedders konnten die Linner durch Kerem Bul (der sich im Turnier leider einen Bänderriss in der Schulter zuzog) zwar nochmals verkürzen, erneut Boekelo entschied die Partie jedoch mit der umgehenden Antwort zum 4:1. In dieser Partie brillierte van de Loo zwar nicht mehr als Torschütze, wohl aber als kongenialer Vorlagen-Geber.

Somit triumphiert der VfR zum dritten Mal hintereinander, welches im Vereinslokal ausgiebig gefeiert wurde. Absolut erwähnenswert, dass sich zu später Stunde auch noch eine Delegation des Linner SV einfand und gemeinsam gefeiert wurde. Immer wieder ertönten Jubelarien auf den Büffel, der sich selber ein-, zweimal fragen musste, ob das gerade wirklich alles passiert.

Wir danken Marco Schmedders für einen Großteil dieser Zeilen.


Die Website im 2014er-Rückblick

Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2014 für dieses Blog erstellt – den wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten…viel Spaß damit und bleibt uns treu!

Hier ist ein Auszug:

Madison Square Garden in New York City hat Platz für 20.000 Konzertbesucher. Dieses Blog wurde in 2014 etwa 67.000 mal besucht. Das entspräche etwa 3 ausverkauften Konzertveranstaltungen im Madison Square Garden.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.


Sensation am Kreisel!

Sensation am Kreisel: Mitch und Aki waren diesmal auch dabei...wow!

Sensation am Kreisel: Mitch und Aki waren diesmal auch dabei…wow!

Von unserer Seidenraupe Mitch

(Krefeld-Kreisel) Mit einer faustdicken Überraschung wartete heute Morgen um 6:40 Uhr Gründungsraupe Aki Khader auf: Unangekündigt stand er plötzlich am Kreisverkehr an der Jentgesallee/Hüttenallee und begleitete ManU und mich auf unserem Ritt durch Wald und Wiesen. Seidenraupenpräsi Manu verschlug es fast die Sprache, konnte man doch mit vielem rechnen, aber damit sicher nicht. Selbst Ansgar „Elternzeit“ van de Loo hätte man eher auf dem Zettel gehabt, als den gebürtigen St. Töniser.

Damit hat er den Druck auf die ein oder andere morgenmufflige Raupe sicher enorm erhöht und kann sich in nächster Zeit erst mal entspannt zurücklehnen.

Wir sind gespannt, welche Raupe sich als nächstes am berühmt- berüchtigten Kreisel verirrt. Allen einen guten Start in den Tag!


Der Angerlauf und die Frage „Warum“

Die Frage nach dem „Warum“ stellte sich am vergangenen Samstag bereits, als Moritz und ich die Rheinbrücke in das gar nicht mal so schöne Duisburg überquerten. Warum nimmt man vollkommen leidenschaftslos an einem Lauf teil, der absolut unspektakulär über drei matschige Runden an einem Pisselsbach namens Anger entlang führt, während es regnet und stürmt und die Nachwehen vom Vorabend noch deutlich zu spüren sind?

Leider konnten wir bis heute keine passable Antwort finden.

Dabei hätte es alles so schön sein können: Ursprünglich lockte der erste Lauf der Winterlauf-Serie in Nettetal. Vorbei am malerischen Schloss Krickenbeck und der gleichnamigen Seenplatte sowie durch tiefe Wälder, die uns schon häufig sonnendurchflutet zu Spitzenzeiten animierten. Doch wegen des drohenden Sturms wurde der Lauf abgesagt.

Auf der Suche nach Alternativen ploppte dann der Angerlauf hervor – immerhin mit seiner 39. Auflage, also richtig geschichtsträchtig. Drei von fünf Seidenraupen sprangen jedoch ab, so dass es beim Duo Kölker/Maynzhusen blieb, die sich auf die Reise machten.

Nach der Anmeldung sank die Lust endgültig auf den Nullpunkt, kurz wurde überlegt, einfach im Auto sitzen zu bleiben. Der Regen klatschte an die Windschutzscheibe, mindestens einer Person war verdammt schwindelig und vor allem auch kalt.

Wenig später standen wir dann aber doch irgendwie am Start. Über den ersten Kilometer samt Nebenerscheinungen hüllen wir den Mantel des Schweigens, ab da war es dann nicht mehr als eine Qual durch zumeist morastigen Boden. Links oder rechts neben uns die braune Anger, hier und da versprengte Zuschauer, die zumindest alles gaben, den Läufern in dieser unwirschen Umwelt Anerkennung zu spenden. Danke!

Richtig „prickelnd“ wurde es dann auf der letzten der drei Runden. Zum peitschenden Regen kam nun auch noch der angekündigte Sturm. Zum Abtransport an den Straßenrand gelegte Tannenbäume flogen umher und zwangen Seidenraupen Manu zu akrobatischen Meisterleistungen. Er hatte immerhin in Hälfte zwei des Rennens die Lust wiedergefunden und konnte noch drei, vier sehr schnelle Kilometer laufen. Trotzdem, die Zeiten erscheinen recht dürftig: Manu kam nach 40:50 min als 25. (von 125 Finishern/M30: 6.) ins Ziel, Moritz nach 41:51min (32./8.). Kann nur besser werden…


Das Duell: Kölker gegen Keflezighi

Die Zusage für den Boston-Marathon. Geilomat!!!

Die Zusage für den Boston-Marathon. Geilomat!!!

Seit gestern steht fest: Der Boston-Marathon 2015 steht unter dem Motto „Kölker gegen Keflezighi“. Das Team USA für die 119. Auflage des berühmtesten Marathon am 20. April wurde gestern bekannt gegeben – und natürlich steht mit Meb Keflezighi der Titelverteidiger auf der Starterliste. Er gewann im Vorjahr in 2:08:37h.

„So langsam beginnt man ja im Januar mit dem Aufstellen eines ungefähren Trainingsplans. Ich bin guten Mutes, muss allerdings erst noch die überschüssigen Weihnachts-Kilos runterbekommen“, so Manuel Kölker, dem erstmals mit 2:58:55h (Barcelona 2014) die Quali für den Boston-Marathon gelang. „Die 50 Minuten laufe ich auch noch heraus!“ 😉

Ein weiterer Wettkampf stand eigentlich am Wochenende auf dem Schirm: Der erste Lauf der Nettetaler Winterlauf-Serie über zehn Kilometer. Allerdings wurde der beliebte Lauf wegen des prognostizierten Unwetters soeben abgesagt und auf den 7. Februar verschoben (Quelle: http://www.lc-nettetal.de/).


Herzlichen Glückwunsch an Pflege Optimal!

Pflege-Optimal-15-JahreHappy Birthday Pflege Optimal! Das Unternehmen, geführt von den beiden Seidenraupen Ali und Adam, feiert in diesen Tagen seinen 15. Geburtstag.

Erst kürzlich kamen wir in den Genuss, Bilder aus den Anfangstagen zu sehen, zum Beispiel von Ali in einem schrottreifen VW Polo der ersten Generation, dem ersten Firmenfahrzeug. Das ist aber längst Geschichte.

Wer die Entwicklung in den vergangenen Jahren mitbekommen hat, kann nur respektvoll Applaus spendieren. Unglaublich, was die Beteiligten aus dem einst kleinen Unternehmen gemacht haben > Starke Leistung, Glückwunsch.

Wir sind froh, dass wir auch bei den Seidenraupen auf das Knowhow und die Mithilfe von Ali und Adam bauen können. Macht weiter so…