Wir laufen und laufen und laufen und laufen

Archiv für Februar, 2015

Kölker AK-Dritter, Mayntzhusen auf der 12

Flott durch Hilden. Foto: Hildener AT

Flott durch Hilden.
Foto: Hildener AT

Anders als geplant endete meine Teilnahme beim Hildener Halbmarathon im dortigen Stadtwald doch recht fix. Das lag weniger an den zum Teil schlammigen Wegen und einigen nervigen Steigungen, sondern eher daran, das ich es mit dem Vorhaben „Locker laufen“ nicht ganz so ernst genommen hatte. Am Ende sprang mit einer Zeit von 1:36:25h Platz 34 und 3 in der M35 heraus. Es gewann Stefan Plohmann in 1:17:01h.

Nach einer lockeren Warmlauf-Runde über den 5km-Parcours erfolgte der Startschuss. Die Steigungen sorgten dafür, dass sich das Feld der rund 250 Starter recht bald sortierte und ich mich in einer Sechser-Gruppe mit 4:50er-Schnitt wiederfand. Schon das war eigentlich deutlich über dem 5.30er-Schnitt, den ich laufen wollte. Mit der Zeit stieg aber meine Lust, ich löste mich von der Gruppe und schraubte auf 4.30er-Kilometer rauf. Peu-a-peu sammelte ich Läufer vor mir ein und ich hatte das Gefühl, in diesem Tempo endlos weiterlaufen zu können.

Alles in allem ein schöner Lauf mit einer gehörigen Portion „Cross“. Dazu ne nette Orga-Crew und motivierte Helfer. Da machen auch die technischen Probleme am Rande der Strecke nicht den Braten fett…

Gut war am Sonntag, dass Moritz, der mich eigentlich begleiten wollte, den Sieben-Quellen-Lauf in Straelen vorzog. Er hätte mir unmöglich folgen können 😉 Er belegte unter den 34 Teilnehmern über die 8244 Meter nach 36:22min Platz 12 und 5 in der M35. Leicht chaotisch ging es um den Sieg zu: http://www.rp-online.de/nrw/staedte/geldern/sport/kurioses-ende-beim-straelener-crosslauf-aid-1.4896861


Ernte einfahren beim Apfelblüten-Lauf

Der Apfelblütenlauf lockt am 19. April nach Vorst.

Der Apfelblüten-Lauf lockt am 19. April nach Vorst.

Für alle, die nicht am 20. April in Boston an den Start gehen, gibt es nun einen Tag vorher, nämlich am 19. April, eine tolle Alternative – und das sogar in der unmittelbaren Nachbarschaft.
Die Stadt Tönisvorst veranstaltet mit einigen Partnern den Apfelblüten-Lauf über fünf und zehn Kilometer. Die Route führt von Vorst aus durch die Apfelplantagen der Huverheide. Start/Ziel ist bei action medeor.

Tönisvorst nennt sich auch die Apfelstadt am Niederrhein: Rund 48 Millionen frische Äpfel zaubern die Apfelbäume in Tönisvorst jährlich hervor. Dafür werfen sich rund 400.000 Apfelbäume jedes Frühjahr in ein weißes oder rosa blühendes Kleid – je nach Sorte. Hier sind 40 verschiedene Sorten heimisch. Ein übrigens durchaus sehens- und erlebenswertes Ereignis, finden sich viele der 400.000 einzelnen Bäume als zusammenhängende Fläche in der Huverheide zwischen den beiden Ortsteilen Vorst und St. Tönis wieder. Hier findet nun der Apfelblüten-Lauf statt. Läufer können dabei in das einmalige Blütenmeer eintauchen und die Ernte der harten Wintertrainings-Monate einfahren.

Um den Lauf herum gibt es ein großes Rahmenprogramm, das fast wie ein Volksfest daher kommt: Im Start-/Ziel-Bereich spielen drei Bands. Los geht´s um 11 Uhr mit „Morgentau“, anschließend (ca. 13 Uhr) spielt „4 good reasons“ und ab 15 Uhr „Groove Company“. Zudem gibt es ein Familien- und Kinderprogramm und zwischendurch Zumba zum Mitmachen.

Schon im Vorfeld können sich Läufer informieren: Ein Info-Veranstaltung rund um‘s Thema Laufen, Ernährung und Fitness mit Erfahrungsaustausch und Diskussion gibt es am 13. März um 18 Uhr im Krankenhaus Maria-Hilf, Hospitalstraße 2 in Tönisvorst (St. Tönis) im großen Gymnastikraum. Der Eintritt ist frei. Zwei Ärzte und unser Lauffreund Bernd Meyer geben nützliche Tipps und Informationen. Und wem auch das noch nicht genug ist, der kann ab dem 20. März an einem Lauftreff teilnehmen, der auf den Apfelblüten-Lauf vorbereitet.

Weitere Infos gibts hier: www.apfelbluetenlauf.de


Auf gehts: Helau!

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Wir wünschen euch jecke Tage! Feiert schön und bis Aschermittwoch. Und vergesst nicht, zwischendurch nen paar Kilometer zu laufen 😉 Macht die Birne wieder frei…


Addicted to Life

Szene aus "Addicted to life".

Szene aus „Addicted to life“.

Nuit de la Glisse, die erfolgreichste europäische Extremsportfilmproduktion, kommt am 19. Februar 2015 mit dem neuen Film „Addicted to Life“ als einmaliges Kinoevent in mehr als 50 deutsche Kinos. Nuit de la Glisse – „Addicted to Life“ läuft am 19.2. um 20:15 Uhr im Cinemaxx Krefeld – und wir verlosen zwei Tickets für den Film. Schickt uns bis morgen, 10 Uhr, eine E-Mail mit dem Stichwort ATL an seidenraupen_krefeld@gmx.de und habt ein wenig Glück!

„Addicted to Life“ ist der neuste Nuit de la Glisse-Film von Actionsportfilmer Thierry Donard. Gekonnt fängt er ein, warum die Sportler eine Leidenschaft dafür haben, ihre Grenzen stets aufs Neue auszureizen. Dazu zeigt er bildgewaltige Aufnahmen der entlegensten Winkel der Erde sowie atemberaubende Szenen von Extremsportlern aller Arten.
Mit dabei sind diesmal nicht nur die klassischen Gleitsportarten wie Snowboarden, Skiing oder Kajak. Das Publikum kann sich auch auf waghalsige Mountainbiker, Skater und Wingsuit-Piloten freuen. Nuit de la Glisse – „Addicted to Life“ ist eine Collage von Extremsportfilm-Segmenten und Charakteren, verbunden durch einen starken erzählerischen Strang und eine gemeinsame Geschichte.
Regisseur Donard begeistert einmal mehr mit einem Kinofilm, der das Publikum teilhaben lässt am Lebensgefühl der Sportler, ihrer Sehnsucht sich selbst zu spüren und ihrer unbändigen Liebe zu ihrer Sportart. Dabei geht es nicht immer um den maximalen Erfolg. Scheitern ist Teil dieser Liebe und der Suche nach dem nächsten perfekten Stunt.
Thierry Donards Nuit de la Glisse Filme sind über die Jahrzehnte zu einer Institution für Extremsport-Fans geworden, die auf der großen Kinoleinwand die ganze Bildgewalt dieser Sportarten besonders auskosten können.

Nach dem Schock: Mayntzhusen auf Kurs

Moritz Mayntzhusen war der einzige Starter der Seidenraupen am Samstag beim 10km-Winterlauf in Nettetal. Mit der Zeit von 41:08min befand er sich im Dunstkreis seiner Bestzeit. Platz 60 und 7 in der M35 bestätigen eine gute Frühform. Es gewann Tobias Hibbe von der ATG Aachen in 32:08min.

Überschattet wurde der Lauf von einem Notfall: Ein Läufer war noch vor dem Lauf zusammengebrochen und musste wiederbelebt werden. Nach Informationen an der Strecke verlief die Reanimation erfolgreich. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der Lauf musste daher mit einer halbstündigen Verspätung beginnen.


Seidenraupen-Cross 2015: Anmeldung freigeschaltet

SAMSUNG CSCBrrrr – ist das kalt. Aber das soll uns nicht stören, bekanntlich werden die Körner für eine erfolgreiche Laufsaison im Winter geholt. Und die geht bekanntlich lang.

Mindestens bis in den Oktober, genauer bis zum Sonntag, 18. Oktober. Dann nämlich findet der Seidenraupen-Cross 2015 statt. Die Anmeldung ist ab sofort freigeschaltet. Hier gehts lang.

Zwei Neuerungen haben wir für euch, ansonsten bleibt alles beim alten:

Start und Ziel auf dem Sportplatz
Der Start- und Zielbereich ist diesmal auf dem Sportplatz des Hülser SV am Hölschen Dyk. Damit sind wir näher an Duschen, Umkleiden und WC. Der Kurs wird dadurch natürlich um rund 300 Meter länger, aber wir denken, dass ihr das auch noch packt.

Teamwertung
Erstmals bieten wir auf dem 16km-Kurs eine Teamwertung für 3-Mann-Teams an (natürlich gilt das auch für Frauen). Damit wollen wir im „Einzelsport“ Running den Mannschaftscharakter fördern. Ihr startet zusammen und kommt auch zusammen an – Schlapp machen gilt nicht. Pusht euch selber und zieht euch als Team gemeinsam zum Ziel. Nähere Infos gibt es hier.


Magere Ergebnisse in Duisburg

Mit im Vergleich zum Vorjahr mageren Zeiten sind die Seidenraupen aus Duisburg vom ersten Lauf der Winterlaufserie zurückgekehrt.

Nach 38:37min überquerte Henne den 10k-Zielstrich, was Platz 45 (M30 12.) bedeutete. Rund eine halbe Minute später, nämlich nach 39:10min, war ich dann im Ziel: Platz 67 (M35 11.) von insgesamt rund 3000 Startern. Im Vorjahr sahen die Zeiten noch anders aus: 36:51min (Henne) und 37:19 min (ich) – was beides PB darstellte. Zu wenig Training, dazu eine fiese Erkältung dürften wohl die Gründe sein…

Einziger Lichtblick war Lisa. Sie hatte spontan von Caro den Platz über die 5k-Runde übernommen und kam nach 27:30min auf  Platz 209 (W20 33.) ins Ziel. Bei ihr war kein Vergleich zu 2014 zu ziehen, da sie damals über die 10k startete.