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Weltrekord-Versuch: Moritz ist dabei

Die aktuellen Temperaturen laden nicht wirklich zum Laufen ein – was liegt da näher, als ins kühle Nass zu steigen. Macht Moritz bei seinen Triathlons eh schon regelmäßig, am Samstag kommt aber ein ganz besonderes Event dazu: Moritz ist im Rahmen des Ruhrorter Hafenfests bei einem Weltrekord-Versuch dabei.

Moritz Hagen

Moritz liebt das Wasser – und zieht jetzt auch Boote. Schwere Boote. Zusammen mit 79 anderen Schwimmern will er ins Guinness-Buch der Rekorde.

80 Schwimmer versuchen ab 15 Uhr gemeinsam, ein 350-Tonnen-Schiff, die Motorklappschute MS 108, zu ziehen. 70, darunter zehn Frauen, zu denen auch die mehrfache Welt- und Europameisterin sowie Bronzemedaillengewinnerin der Olympischen Sommerspiele von 2004, Hannah Stockbauer, gehört, stellen die drei Duisburger Schwimmvereine. Zehn weitere kommen als Freiwillige hinzu – darunter Moritz. Gelingt dies, luchst Duisburg (und Moritz) der Schweiz (mit Luzern) den Weltrekord in der Kategorie „Heaviest boat pulled by a team of swimmers“ des Guinness Buch der Rekorde ab. 75 Schweizer Schwimmern gelang es vor fünf Jahren, ein 330-Tonnen-Boot in weniger als fünf Minuten hundert Meter weit auf dem Vierwaldstätter See zu ziehen. Diese Marke soll nun geknackt werden.

Stadt sucht noch Mitstreiter für den Schubkarrenlauf

Sportvereine, Umweltverbände, Migrantenorganisationen und Kulturschaffende schieben am Donnerstag, 19. Juli, ab 19 Uhr 119 Schubkarren als mobile Wildblumenbeete in die Innenstadt – noch werden Mitstreiter gesucht.

Startpunkt ist der Mies van der Rohe Business Park an der Girmesgath 5. Ziel sind die Plätze rund um die Alte Kirche. „Bei dem Lauf geht es nicht um Sieger und Platzierte. Wir wollen ein buntes Bild einer vielfältigen und toleranten Stadt abgeben“, so der Leiter des Krefelder Stadtmarketings, Uli Cloos. Jeder, der mitmachen möchte, kann sich am Schubkarrenlauf beteiligen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Teamwork: Mode und Design zeigt die Stadt Krefeld vom 21. bis 28. Juli in der City unter dem Namen „Krefelder Laufmasche“. Für eine grüne Stadtdeko werden dabei Schubkarren-Blumenbeete sorgen. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, L. Strücken

Die Blumenbeete sind einerseits Dekoration für das am 21. Juli beginnende neue Modedesign-Festival „Krefelder Laufmasche“. Andererseits stehen sie auch für Aufbruch und Veränderung. „Jede Schubkarre ist ein kleines Biotop für Schmetterlinge, Bienen und andere Insekten“, ergänzt Eventmanagerin Anika Kern vom Stadtmarketing.

Die Laufmasche und der Schubkarrenlauf sind Teil des Krefelder Perspektivwechsels, mit dem die Stadt sich auf das Jubiläum im Jahr 2023 vorbereitet. Ziel des Krefelder Perspektivwechsels ist es, die Seidenstadt als experimentierfreudige, erfindungsreiche und unabhängig-weltoffene Stadt zu positionieren.

Infos:

– Der Schubkarrenlauf beginnt am 19. Juli um 19 Uhr am Mies van der Rohe Business Park, Girmesgath 5. Treffpunkt ist um 18.30 Uhr.
– Die Strecke ist ca. 2,8 Kilometer lang. Gelaufen wird in Gruppen.
– Jedermann kann sich an dem Lauf beteiligen.
– Das Modedesign-Festival „Krefelder Laufmasche“ beginnt am 21. Juli und dauert bis zum 28. Juli.
– Am 27. Juli wird der renommierte Deutsche Modepreis „Goldene Seidenschleife“ nach fünfjähriger Pause in einer öffentlichen Party wieder verliehen. Die Party dazu findet in der Shedhalle der ehemaligen Samtweberei, Lewerentzstraße 104, statt.

Informationen gibt es unter http://www.krefeld.de/laufmasche oder bei anika.kern@krefeld.de, Telefon 0 21 51 36 60 15 00.

Der letzte Rhex: Dabei sein ist alles

Zum zehnten und leider letzten Mal findet am Sonntag, 2. September, der Rhex (https://rheinsteigextremlauf.wordpress.com/) statt. Im kommenden Jahr soll der Lauf (grob über die beiden ersten Etappen des Rheinsteigs) durch einen Marathon ersetzt werden, so Organisator Oliver Witzke. Daher ist die Teilnahme in diesem Jahr eigentlich ein Pflichtprogramm und daher soeben erfolgt.

Seidenraupe Manu hat schon jetzt Bock auf die 35 KM von Bonn bis nach Bad Honnef (Insel Grafenwerth), gleichzeitig wird dies aber auch sein „langer“ Lauf im Frühherbst sein. „Durch einen Urlaub von Ende September bis Mitte Oktober fallen alle Marathons danach raus. Und vorher habe ich keinen gefunden, der mich so richtig gekitzelt hätte“, so Kölker, der allerdings schon im ersten Halbjahr mit dem Rotterdam-Marathon, dem Krefelder Kulturlauf (50KM) und dem Rennsteiglauf (74KM) mehr als genug Kilometer gesammelt hat.

BaSpo öffnet bis Sonntag die Tore

Dass Ali und Marcus zuletzt seltener in Laufschuhen gesehen wurden, hat durchaus seinen Grund. Sie organisieren die BaSpo, Deutschlands erste Ballsportmesse, die am Wochenende in Dortmund stattfindet. Es ist ein Event für die ganze Familie zum Mitmachen und Selberausprobieren.

baspo

Ab Freitag steht die größte Multifunktionssporthalle der Welt in der Messe Westfalenhallen Dortmund. 10 Ballsport-Arenen, 4 Action-Courts und dazu noch jede Menge weitere Sport-Attraktionen. In den BaSpo-Erlebniswelten können sich Sportbegeisterte in über 20 verschiedenen Ballsportarten austoben, sich mit den Stars der Szene messen und wertvolle Tipps & Tricks abholen. So etwas gab es noch nie. Drei Tage Action total vom 29. Juni bis 1. Juli. Prominentester BaSpo-Botschafter ist Neven Subotic.

Ali Celik

Ali Celik gibt Gas…

Eishockey, Fußball, Basketball, Handball, Badminton, diverse Trendsportarten, Tischtennis, Baseball, Football, eSports, Golf, Rollhockey uvm. Du willst wissen, welche Sportart dir wirklich am meisten liegt? Dann ist die BaSpo der ideale Ort für dich. Der Messebereich, in dem man für sich oder seinen Verein günstig einkaufen kann, rundet das Angebot ab.

Doch nicht nur die Erlebniswelten und im Messebereich geht es rund, sondern auch im Forum. Jetzt hat auch Christian Titz sein Kommen zugesagt und führt die Riege der namenhaften Forumsteilnehmer an. Hier treten an drei Tagen jede Menge prominente Speaker auf und beleuchten das Thema Ballsport von den unterschiedlichsten Seiten.

Mehr Infos gibt es unter www.baspo.de

Das ist die BaSpo
Die BaSpo findet erstmals vom 29. Juni bis 1. Juli 2018 in der Messe Westfalenhalle Dortmund statt und wird künftig jährlich angeboten. Aufgebaut ist die Messe auf den drei Säulen „Erlebniswelt“, „Messe“ und „Forum“. In den Erlebniswelten präsentieren sich die Ballsportarten. Hier können sich Breiten- und Leistungssportler, Vereins- und Verbandsfunktionäre, E-Sportler und Familien, kurz alle Sportinteressierten, in vielen unterschiedlichen Disziplinen nach Herzenslust ausprobieren sowie Produkte testen und Stars der spezifischen Sportszene treffen. Inmitten dieser Erlebniswelten findet die eigentliche Messe statt, die dadurch einen spielerischen und außergewöhnlichen Charakter erhält.

Noack Venloop

Marcus, hier beim Venloop.

Abgerundet wird die BaSpo durch das integrierte Forum. Hier teilen Persönlichkeiten aus Sport, Wirtschaft und Medien im Rahmen von Diskussionsrunden, Vorträgen und Workshops ihr Wissen mit interessierten Teilnehmern. Viele Sportstars unterstützen die Messe. So sind die Fußballprofs Neven Subotic, Marcel Risse und Lewis Holtby ebenso BaSpo-Botschafter wie Tennisprofi Andrea Petkovic, die beiden Handball-Weltmeister von 2007 Dominik Klein und Christian Schwarzer, Eishockey-Nationalspieler Daniel Pietta, die Volleyball Nationalspieler Jan Zimmermann, Louisa Lippmann und Leonie Schwertmann u.v.m.

4. Fischelner SWIM, RUN & FUN mit Stadtmeisterschaften am Samstag

Der 4. Fischelner SWIM, RUN & FUN findet am Samstag, 30. Juni, im und um das Neptun-Bad herum statt. Auch 2018 wird wieder eine Stadtmeisterschaft SWIM & RUN für Personen, die in Krefeld wohnen, angeboten. Außerdem bietet der SV Neptun wieder zwei Läufe (2000m und 4000m) an. Alle Wettbewerbe sind sowohl für Kinder, Erwachsene, Einsteiger oder ambitionierte Sportler geeignet. Los geht es ab 10.30 Uhr.

Noch bis heute, Mittwoch, 27. Juni, kann online gemeldet werden, und zwar über folgenden Link: http://www.svneptun.de/2018/01/31/swim-run-fun-2018/.

Swim Run and Fun 1

Szene aus dem vergangenen Jahr: Moritz übergibt bei der Staffel an Manu. Am Ende sprang Platz zwei heraus.

Leider sind die Seidenraupen Moritz und Manu, die im vergangenen Jahr als Staffel Zweiter wurden und im Einzel Platz fünf und sieben belegten, nicht dabei. Trotzdem wünschen wir natürlich  gutes Gelingen.

Lou, Eva, Adam, Manu und zwei Gastraupen mit guten Zeiten beim Charity-Run

Strahlende Gesichter im Ziel des Charity-Run im Krefelder Stadtwald: Eva war nach ihrer Baby-Pause über die 5km unterwegs und wurde dabei von Manu mit Lou im Kinderwagen begleitet. Nach 26:43 min war sie im Ziel und wurde Gesamt-116. In der W30 bedeutete das Platz zwei. Manu wurde in 26:50 min 118. (M35 12.). Bastian Siemes gewann in 17:27 min.

Charity Run 2018

Eva (vorne) bei ihrem Comeback nach der Babypaus und Manu mit Lou dahinter. Foto: Lothar Strücken (danke)

Für die 10km-Strecke hatte Manu am Vorabend im Bockumer Schützenzelt noch zwei Gast-Raupen gewinnen können – und zwar zwei verdammt schnelle. Hakon Skagseid, immerhin Spieler bei Stabaek IF in der ersten norwegischen Liga, und Martin Myrold, belegten in 38:15 und 38:18 die Plätze vier (M30 2.) und fünf (M30 3.), Manu folgte in 40:05 min auf dem sechsten Platz (M35 2.). Adam kam als 21. in 44:53 min ins Ziel (M45 2.). Auch in diesem Rennen gewann Bastian Siemes, diesmal in 35:57 min.

Wieder war es schönes Event, bei dem laut WZ 912 Läufer teilgenommen und so dem Kinderschutzbund eine großartige Spende ermöglicht haben. Weiter so…

 

Adam, Eva und Manu starten beim Charity-Run

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Startschuss beim 10k-Lauf. Foto: Westdeutsche Zeitung

Er gehört zu DEN Läufen in Krefeld: Der Charity-Run im Krefelder Stadtwald. Am Sonntag ist es nun wieder soweit, ab 10 Uhr werden die Läufe gestartet. Von den Seidenraupen sind Adam und Manu über die 10km-Strecke am Start (12.15 Uhr), Eva gibt ab 11.15 Uhr ihr Comeback nach der Babypause und läuft die 5km. Zum Warmup läuft hier auch Manu mit, wohlgemerkt mit Lou im Kinderwagen. Schließlich stehen Kinder beim Charity-Run im Vordergrund, denn alle Erlöse fließen Richtung Kinderschutzbund.

Das Programm

10.00 Uhr 400m Bambinilauf Jungen bis Jahrgang 2011
10.10 Uhr 400m Bambinilauf Mädchen bis Jahrgang 2011
10.20 Uhr 1km Schüler Jahrgänge 2010 bis 2003
10.30 Uhr 1km Schülerinnen Jahrgänge 2010 bis 2003
10.45 Uhr 3x400m Generationenlauf
11.15 Uhr 5km Firmen- und Volkslauf
12.15 Uhr 10km Paul Peeters-Gedächtnislauf (Hauptlauf), inkl. 4×2,5km-Staffel

Charity-Run voraus: Am Sonntag alle in den Stadtwald

Es ist wieder soweit – große und kleine Krefelder finden sich im Stadtwald beim Charity-Run ein, um sich selbst und denen, die sich nicht selbst helfen können, etwas Gutes zu tun. Der 14. Charity-Run findet zugunsten des Kinderschutzbundes am Sonntag, 24. Juni, im Krefelder Stadtwald statt.

Kamil Charity Run

Kamil Mielech beim Charity Run 2017. Er wurde in 40:28min Vierter. Foto: Charity Run

Natürlich sind auch einige Seidenraupen am Start – wer, das teilen wir Ende der Woche mit.

Folgende Läufe stehen auf dem Programm:

10.00 Uhr 400m Bambinilauf Jungen bis Jahrgang 2011
10.10 Uhr 400m Bambinilauf Mädchen bis Jahrgang 2011
10.20 Uhr 1km Schüler Jahrgänge 2010 bis 2003
10.30 Uhr 1km Schülerinnen Jahrgänge 2010 bis 2003
10.45 Uhr 3x400m Generationenlauf
11.15 Uhr 5km Firmen- und Volkslauf
12.15 Uhr 10km Paul Peeters-Gedächtnislauf (Hauptlauf), inkl. 4×2,5km-Staffel
Zum Anmelden bitte einfach das Anmeldeformular ausfüllen und absenden.

Dank Mercure Parkhotel Krefelder Hof: Gut ausgeruht zum Seidenraupen-Cross

Besser geht es doch eigentlich nicht: Ausgeruht und gut gestärkt zum Seidenraupen-Cross am Sonntag, 21. Oktober. Das ist nun möglich mit den tollen Konditionen, die uns das Mercure Parkhotel Krefelder Hof anbietet. Unser neuer Partner freut sich auf jeden Fall schon auf viele Läufer, die das Wochenende oder nur die Nacht zu Sonntag in Krefelds erster Adresse verbringen.

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Eingangsbereich zum Krefelder Hof. Foto: Stadt Krefeld

Das Standard Einzelzimmer ist bereits für 59 Euro zu haben, in Zehn-Euro-Schritten geht es dann bis ins „Privilege Doppelzimmer oder Twin“ für zwei Personen (99 Euro). Hier geht es zum Angebot. 

Die Preise gelten pro Zimmer und Nacht, auf Anfrage und nach Verfügbarkeit für die Nächte 19.-22.10.2018. Das Frühstücksbuffet ist inbegriffen. Das Parken auf dem Hotelgelände wird mit 6.- € pro Fahrzeug / Tag. Das Kontingent ist bis 6. September buchbar und solange der Vorrat reicht.

 

Danke Rennsteig für angenehme 74km

Puh – auch drei Tage nach den Rennsteiglauf mit seinen 74km schmerzen noch die Knochen, wenn auch mit einem breiten Grinsen. Gleichzeitig überwiegt aber auch die (durchaus bekannte) Erkenntnis, dass Berge einfach nicht mein Ding bleiben (werden), wenn es beim Wettkampf auch einen Blick auf die Uhr geben soll – und den gibt es ja eigentlich fast immer.

Doch es würde diesem schon fast mystischen Lauf Unrecht getan, wenn ich über ihn meckern würde: Es hat verdammt viel Spaß gemacht (mal von den letzten zehn KM abgesehen), die Stimmung war – für einen Landschaftslauf – optimal und die Organisation hätte dank 1200 Helfer an der Strecke nicht besser sein können.

Schon der Start auf dem Marktplatz von Eisenach hatte es in sich: 2000 schunkelnde Menschen fieberten um kurz vor 6 dem Start entgegen. Dank einer spontanen Mitfahrgelegenheit war ich überpünktlich am Start und konnte mir diesen Spaß in voller Gänze gönnen.

Kurz nach dem Startschuss ging es schön knackig nach oben, ein kleines Vorzeichen auf das, was kommen wird. „Wellig“ würde es nicht annähernd beschreiben, denn obwohl es stets unter 1000m blieb, gab es doch etliche heftige Auf- und Abstiege. Bis tatsächlich der Rennsteig bei 7,4km erreicht wurde, waren schon einige der insgesamt 1880 Höhenmeter im Anstieg absolviert.

Bei KM18 gab es dann endlich den ersten Haferschleim, der überhaupt nicht so schlimm ist, wie alle erzählen. Vor allem dann nicht, wenn er die erste Mahlzeit des Tages darstellt (Frühstück gab es nämlich nicht). Bis KM 25,8 sollte es nun bis auf wenige Downhills eigentlich nur Bergauf gehen. Ein Blick auf den Streckenverlauf hatte das schon erwarten lassen. Leider blieb der danach irgendwie erwartete „Abstieg“ aus, es war nur nicht mehr ganz so heftig.

Trotzdem: Richtig Fahrt aufnehmen war fast kaum möglich, denn es blieb wellig. Obwohl: Manchmal hat man ja so Blitzideen und denkt, man könnte alle Berge auch tatsächlich hochrennen. Kann man nicht. Also ich nicht. Oder eben nur für 500 Meter.

Schöne Überraschung dann bei KM40, als mich Lou und Eva an der Verpflegung begrüßten. Zeit für eine kleine Pause inklusive des Smashhits der Kastelruther Spatzen („Das schönste Gold trag ich am Finger!“). Doch so schön der Stopp auch war, danach ging es direkt wieder Bergauf. Und zwar so steil, wie noch nie zuvor.

Leider bekam ich gerade jetzt, voller neuer Motivation, Probleme mit dem Magen, dazu das permanente Gefühl, pinkeln zu müssen, und konnte daher nur noch mit angezogener Handbremse laufen. Echt nervig und ich hoffte, dass das recht bald vorbeigehen würde. Was leider ein wenig Zeit in Anspruch nahm. Doch irgendwann hatte ich die Probleme überwunden (ob es am Dextro lag?), es ging wieder schnelleren Schrittes. Yessss: Ich hatte auf einmal wieder richtig Bock auf den Run.

Dieses Gefühl sollte bis hinter Oberhof halten, dann aber irgendwann wollten meine Beine nicht mehr: Krämpfe in den Oberschenkeln, den Waden und dem Hüftbereich. Ätzend. Und das raubt einem dann doch die Lust, man will schneller, kann aber nicht. Da half auch nicht der Waldschrat, der aufm höchsten Punkt des Rennens, auf dem Großen Beerberg oberhalb von Suhl, auf die Läufer wartete und für den letzten Kick sorgen wollte.

Aber was soll es, aufhören bringt ja schließlich rein gar nichts, daher, getreu dem Motto der Pretzel-Boys, „Weiter, immer weiter!“ Und so wurden die letzten KM zu einer langwierigen Prozedur, die dann aber auch irgendwann ihr Ende fand. Fazit: Haken dran. Toller Lauf, den man wärmstens empfehlen kann.

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