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Covestro-Triathlon: Kölker überraschend AK-Zweiter

Einziger Starter der Seidenraupen beim Covestro-Triathlon am Elfrather See war Manuel Kölker. Überraschung: Er konnte seine Gesamtzeit aus dem Vorjahr um zwei Minuten verbessern und wurde mit 1:11:43 h von 246 Startern 25. und Zweiter in der M40.

Gewohnt lange brauchte er für die 500 Meter im Wasser (13:02 min). Keiner der 24 vor ihm Platzierten war langsamer, und nur einer aus den Top50 schaffte es, ähnlich träge durchs Wasser zu gleiten. Auf dem Rad (20 KM) konnte er dann aber ein wenig Boden gut machen (37:08 min) und schaffte es, um Ende auf seiner Paradedisziplin noch einige Triathleten einzuholen. Seine 21:33 min waren die viertschnellste Zeit im Feld.

Es gewann Christian Kock in 1:04:39, der Sieger des kleinen Seidenraupen-Cross 2017.


Spinnweben entfernt: Fertig machen zum Triathlon

Wenn das Rad noch keinen einzigen Freiluftkilometer in 2019 vorzuweisen hat, und lediglich im Frühjahr ein paarmal auf der Rolle getreten wurde, jetzt aber hervorgeholt wird – ja dann ist Triathlon in Krefeld 😉 Und zwar am Sonntag. Wie in jedem Jahr lockt die Triathlon-Abteilung des SC Bayer am letzten August-Sonntag zum Covestro Triathlon an den Elfrather See, diesmal zum 32. Mal. Aktiv dabei sind Moritz (im Helferteam des SC Bayer) und Manu (im knallengen Trisuit auf der Volksdistanz – mal sehen, ob er noch einigermaßen passt).

Seit 1988 hat sich die Veranstaltung stetig entwickelt und ist heute, mit bis zu 1600 Teilnehmern und über 10000 Zuschauern, Krefelds größte Sportveranstaltung. Vor allem die Streckenführung mit dem Schwimmen im Elfrather See, Radfahren auf dem voll gesperrten Autobahnzubringer, dem Laufen am See, der zentral liegenden Wechselzone und Rahmenprogramm für Jung und Alt machen den Triathlon zu einem besonderen Erlebnis für Zuschauer und Teilnehmer.

Manu in der Wechselzone. Foto: Johannes Noack (wartend auf seinen Einsatz als Staffelläuferin Lisa)

Besonders wird es auch wieder für Manu, der recht spontan noch auf den Zug aufgesprungen ist: Kein Schwimmzug wurde trainiert und das Rad am Donnerstagmorgen von der Rolle montiert. Ein kurzer Check der Bremsen auf dem Weg ins Büro sollte reichen. Hinzu kommt am Sonntag beim Start über die Volksdistanz (ab 14 Uhr; 500 m Schwimmen, 20 km Rad, 5 km Laufen) mit Sicherheit noch der Samstag, an dem für ihn zunächst die Charity Trophy mit Round Table ansteht, ehe es auf die Goldhochzeit seines Patenonkels geht. Isotonische Durstlöscher inklusive.

Ein ähnliches Programm gab es übrigens im Vorjahr, als er ebenfalls sehr plötzlich den Startplatz von Stefan übernahm, dann aber immerhin als 33. (von 216 Männern) in 1:13:34 h über die Ziellinie lief. Zitat aus dem Bericht: „Weder im Schwimmen noch im Radfahren gab es diesmal eine Vorbereitung. So wurde das Rad noch am Morgen von der Rolle gespannt, wo es seit März vor sich hergammelte. Und Schwimm-KM gab es in diesem Jahr noch keine einzigen.“ Die Vorzeichen ähneln sich also sehr, auch von Ouzo ist zu lesen. Auch das dürfte am Sonntag so sein, warten wir es ab.

Zu allen weiteren Infos geht es hier entlang: https://www.scbayer05.de/events-feiern/covestro-triathlon/


Manu als 33. beim Covestro-Triathlon im Ziel

Beim 31. Covestro-Triathlon am Elfrather See konnte sich Seidenraupe Manu dann doch noch beteiligen. Leider hatte er die Anmeldung verpasst, sprang dann aber für Seidenraupe Stefan ein, der über die Volksdistanz gemeldet hatte und doch nicht konnte. Am Ende reichte es nach 1:13:34 h zum 33. Platz.

31. Covestro-Triathlon

Manu (mit einigen Kilos zu viel) in der Wechselzone. Foto: Johannes Noack (wartend auf seinen Einsatz als Staffelläuferin Lisa)

Auch wenn er sonst stets über die olympische Distanz an den Start geht, hatten es auch die kürzeren Distanzen in sich, Stichwort Kaltstart. Weder im Schwimmen noch im Radfahren gab es diesmal eine Vorbereitung. So wurde das Rad noch am Morgen von der Rolle gespannt, wo es seit März vor sich hergammelte. Und Schwimm-KM gab es in diesem Jahr noch keine einzigen. Dass dann mit 13:40 min für die 500 Meter gebraucht wurden, lag auf der Hand: Nur ein Starter in den Top50 brauchte länger, aus den Top 100 immerhin sieben. Ging ja gut los! 😉

Besser lief es dann auf dem Rad, auch wenn der recht starke Wind mächtig aus allen Richtungen wehte und sich der Ouzo vom Vorabend nun in Form von sehr trockenem Hals meldete. Mit 38:31 min gab es eine ganz passable Zeit. Eingesammelt wurde dann aber noch ein paar Teilnehmer auf den 5km im Laufen, die in 21:23 min absolviert wurden. Wenigstens das ging ganz gut…

Wie immer war der Triathlon bestens vom SC Bayer organisiert, dickes Lob an alle Helfer!