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Soll erfüllt: Knackiger Winterlauf durch Hildens Stadtwald

Hilden 2018

Manu im Hildener Stadtwald. Knackige Kälte, gepaart mit einigen Höhenmetern: I like!

Bei eisigen Temperaturen stellte sich El Presidente Manu der im Trainingsplan verankerten Herausforderung „10km in 39:30min“ – an sich kein großes Thema, wenn er sich für dieses Unterfangen nicht den dritten Teil der Hildener Winterlauf-Serie ausgeschaut hatte. Auf dem hügeligen und vereisten Geläuf im Hildener Stadtwald sprang dennoch am Ende eine Zeit von 39:21min heraus, bedeutet Platz zwölf im Gesamt-Klassement bzw. vier in der M35. Es gewann David Wetzel in 35:57 min.

Manu konnte sich auf den ersten Kilometern noch in der Zehner-Gruppe halten, die sich um den späteren Gewinner gesammelt hatte, dann aber musste er bei dem doch recht schnellen Tempo abreißen lassen und lief am Ende ein sehr einsames Rennen. „Es gibt immer wieder kleine, aber doch recht bissige Anstiege, die einen komplett aus dem Rythmus hauen. So wellig hatte ich die Strecke gar nicht in Erinnerung“, so Kölker, der im Vorfeld des Boston-Marathon 2015 auf gleichem Geläuf den Halbmarathon absolviert hatte. Die Belohnung gab es dann aber im Ziel: Heißer Tee!

 


Kölker AK-Dritter, Mayntzhusen auf der 12

Flott durch Hilden. Foto: Hildener AT

Flott durch Hilden.
Foto: Hildener AT

Anders als geplant endete meine Teilnahme beim Hildener Halbmarathon im dortigen Stadtwald doch recht fix. Das lag weniger an den zum Teil schlammigen Wegen und einigen nervigen Steigungen, sondern eher daran, das ich es mit dem Vorhaben „Locker laufen“ nicht ganz so ernst genommen hatte. Am Ende sprang mit einer Zeit von 1:36:25h Platz 34 und 3 in der M35 heraus. Es gewann Stefan Plohmann in 1:17:01h.

Nach einer lockeren Warmlauf-Runde über den 5km-Parcours erfolgte der Startschuss. Die Steigungen sorgten dafür, dass sich das Feld der rund 250 Starter recht bald sortierte und ich mich in einer Sechser-Gruppe mit 4:50er-Schnitt wiederfand. Schon das war eigentlich deutlich über dem 5.30er-Schnitt, den ich laufen wollte. Mit der Zeit stieg aber meine Lust, ich löste mich von der Gruppe und schraubte auf 4.30er-Kilometer rauf. Peu-a-peu sammelte ich Läufer vor mir ein und ich hatte das Gefühl, in diesem Tempo endlos weiterlaufen zu können.

Alles in allem ein schöner Lauf mit einer gehörigen Portion „Cross“. Dazu ne nette Orga-Crew und motivierte Helfer. Da machen auch die technischen Probleme am Rande der Strecke nicht den Braten fett…

Gut war am Sonntag, dass Moritz, der mich eigentlich begleiten wollte, den Sieben-Quellen-Lauf in Straelen vorzog. Er hätte mir unmöglich folgen können 😉 Er belegte unter den 34 Teilnehmern über die 8244 Meter nach 36:22min Platz 12 und 5 in der M35. Leicht chaotisch ging es um den Sieg zu: http://www.rp-online.de/nrw/staedte/geldern/sport/kurioses-ende-beim-straelener-crosslauf-aid-1.4896861