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Seidenraupen stürmen Treppchen

Henne auf Platz eins in der AK M20.

Henne auf Platz eins in der AK M20.

Die Seidenraupen haben – durchaus überraschend – das Treppchen beim Schwafheimer Halbmarathon gestürmt. Manuel da Silva Kölker kam nach 1:24:25h (neue persönliche Bestzeit) ins Ziel und wurde damit Zweiter, gefolgt von Henne Hahn (1:24:48h). Beide gewannen ihre Altersklasse (M30 und M20). Fred Torke gewann nach tollem Finish in 1:24:07h.

Auch die Zeiten der Seidenraupen über zehn Kilometer können sich sehen lassen. Marcus Noack lief nach 41:53 min (Gesamt 19./AK M30 4.), Moritz Mayntzhusen 42:06 min (Gesamt 21./AK M30 5.) und Rene Hebold bei seinem Seidenraupen-Debüt 42:38 min (Gesamt 24./AK M20 6.). Hier siegte Sebastian Rosenberg in 33.53 min.

Der Lauf führte die Teilnehmer aus Schwafheim heraus auf die Felder der örtlichen Bauern. Lange ging es hier umher, ehe eine zwei Kilometer lange Schleife durch den Lauersforster Wald und dann durch Rumeln-Kaldenhaus folgte. Interessant war hier das Stück über einen matschigen Feldweg, der sich deutlich vom Aspahlt unterschied, auf dem zumeist gelaufen wurde. Nach etlichen Links- und Rechtskurven ging es dann paralell zur Düsseldorfer Straße wieder zurück ins Ziel.

Manu (rechts) und Henne (links) mit den Medaillen für den zweiten und dritten Platz.

Manu (rechts) und Henne (links) mit den Medaillen für den zweiten und dritten Platz.

Zumindest das Ergebnis beim Halbmarathon lässt aufhorchen: Zwei Seidenraupen auf dem Treppchen – das gab es wohl noch nie in der Geschichte dieses renommierten Laufclubs. Lange hatten die beiden auch das Rennen dominiert, Manuel führte das Läufervolk über die ersten vier, fünf Kilometer an, ehe Henne bis KM 18 die Führung übernahm. Blau-Gelb dominierte also.
Doch dann kam der 50-jährige Torke und zog an dem Duo, das circa 100 Meter voneinander getrennt lief, vorbei. „Ich hatte einen Steigerungslauf auf dem Programm. Schön, dass es so gut funktioniert hat“, sagte der Sieger im Ziel. Seine Steigerung war enorm, betrug der Vorsprung zwischendurch bestimmt mehrere hundert Meter. Als er die beiden Seidenraupen dann überholte, waren diese überrascht. Henne Hahn: „Ich habe ihn gar nicht kommen gesehen – zack, war er vorbei.“ Manu da Silva versuchte wenig später noch einmal, an den Führenden heranzulaufen, doch der war zu schnell. „Nicht schlecht, was der alte Hase uns da auf den letzten Kilometern gezeigt hat. So fit in dem Alter, wow.“
Immerhin blieb den beiden der Gewinn in den jeweiligen Altersklassen.

Manu ganz oben in der AK M30.

Manu ganz oben in der AK M30.

Rene Hebold zeigte sich bei seinem Seidenraupen-Debüt zufrieden. „Ausgelassene Freude nach erfolgreicher Teilnahme am Schwafheimer Volkslauf … Distanz: 10.000m/ Zeit: 42:45min/ Durchschnittspuls: 173/ Maximalpuls: 187/ Verbrannte kcal: 731! Wünsche allen einen schönen Feiertag“, jubelte er auf seiner Facebook-Seite.

Fazit: Insgesamt ein schöner Lauf durch die Äcker und Wiesen von Schwafheim und Umgebung. Gut organisiert und sicherlich auch im kommenden Jahr eine Reise wert.


Seidenraupen in Schwafheim am Start

Streckenverlauf des Halbmarathons in Schwafheim.

Streckenverlauf des Halbmarathons in Schwafheim.

Die Seidenraupen gehen am morgigen Fronleichnams-Donnerstag beim Schwafheimer Volkslauf (http://www.tv-schwafheim.de/verein/index.php?option=com_content&view=article&id=7&Itemid=15) an den Start. Der Lauf hat Tradition: zum 39. Mal findet er statt, zum 25. Mal über die Halbmarathon-Distanz.

Genau dieses Jubiläum nutze ich, um morgen gut aus den Federn zu kommen. Denn immerhin ist der Start des HM bereits um 9.20 Uhr, das mutet etwas arg früh an. Auf der anderen Seite: Man ist auch früh wieder fertig. Henne kränkelt und überlegt es sich noch , dafür sind Moritz und Mitch (10k) dabei.

Ganz unbekannt ist die Route übrigens nicht – ein kurzes Stück geht durch den Lauersforster Wald, der nördlich des E-Sees liegt und daher bei einer Umrundung des selben gerne noch als Erweiterung mitgelaufen wird. Ansonsten geht es zumeist über Felder, am Schwafheimer Meer vorbei und drei Kilometer durch Rumeln-Kaldenhausen. Moritz hat die Strecke als „sehr trocken“ in Erinnerung, was aber wahrscheinlich am deutlich besseren Wetter in den vergangenen Jahren lag. Immerhin sind drei Wasserstellen vorgesehen, sollte man nicht schon von oben nass genug werden. Lassen wir uns überraschen…

Interessiert am Seidenraupen-Sponsoring?
Bekanntlich gehen Henne und ich in diesem Jahr wieder auf große Reise: Der 4Trails steht an, ein viertägiger Lauf von Garmisch-Partenkirchen durch die Alpen bis nach Samnaun. Heißt: 160 Kilometer, rund 10.000 Höhenmeter.
Der „Spaß“ ist ähnlich kostspielig wie im vergangenen Jahr, weswegen wir wieder nach Sponsoren suchen. Im Grunde bestimmt ihr, wie ihr uns unterstützen wollt, im Gegenzug bieten wir euch hier auf unserer Website und auf unseren Shirts Möglichkeiten, euch zu präsentieren, wenn ihr es wollt. Wenn ihr eigenen Ideen habt: Gerne, sprecht uns einfach an. Und: Kleinvieh macht auch Mist 😉