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Stromquelle Läufer

Kürzlich begeisterte uns an dieser Stelle die Innovation des „Elektro-Shirts“. Dabei ging es darum, dass das Textil Elektrizität auffing, die unser Körper während des Sports erzeugt. So konnte das Shirt zum Beispiel in der Dunkelheit leuchten, ohne auf eine andere Stromquelle wie zum Beispiel auf eine Batterie, zurückgreifen zu müssen.

Jetzt haben Wissenschaftler einen Schuh entwickelt, der aus der Bewegung des Fußes Strom erzeugt. (http://www.bbc.com/news/science-environment-30816255). Zwar wird nicht viel Power erzeugt, es sollen um die drei oder vier milliWatt sein, aber erste Techniken werden gerade entwickelt, die dann aus dieser Quelle ihren Strom ziehen. Denkbar ist hier unter anderem ein sich selbst-schnürender Schuh…und Moment, das kennen wir doch, oder? In „Zurück in die Zukunft“ baut Marty McFly auf diese Boots, die tatsächlich bald entwickelt werden (http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article136177925/Nike-schnuert-sich-Zurueck-in-die-Zukunft.html).

Wir sind uns aber auch sicher, dass das ganze noch weiter entwickelt wird – und vor allem die Stromleistung optimiert werden kann. Und hätten für den Fall noch eine kleine Idee. Lahmt der Läufer nach einer bestimmten Distanz, kann der Schuh ihn mit fiesen Stromstößen anfeuern und zu neuen Bestleistungen treiben. Gar nicht mal so blöd…


Dem Mitch seine neuen Nikes

Mitch, Ansgar und Manu nach 16,4 Kilometern durch Regen und Kälte.

(mak) Pünktlich zum November wurde es wieder nass – doch eine richtige Seidenraupe lässt sich von so etwas ja nicht unterkriegen. Für den heutigen Lauf, der fest im Terminkalender verankert war, hatte ich mir eigentlich einen Friedhofstripp (schreibt man das eigentlich mit zwei P) vorgenommen: Vom DürerPalast zum Bockumer Friedhof, Oma Lotte und Opa Robert besuchen, und dann weiter zum Oppumer Friedhof zu Oma Anni und Opa Hans. Als dann aber in der Seidenraupen-Facebook-Gruppe Mitch und Ansgar Interesse an einem Lauf bekundeten, schlossen wir uns schnell zusammen. Nur eine Stunde später ging es zusammen auf Tour.

Von Ansgars Wohnung in Bockum liefen wir zum Stadtwald und dann weiter über Verberg zum E-See. Oberste Prämisse: Straße und kein Matsch. Schließlich führte Mitch seine nagelneuen und sauberen Nike Lunarglides spazieren, und da es mittlerweile richtig schüttete, sollten diese nicht unnötig dreckig werden. Pussy! 😉

Damit war es aber spätestens vorbei, als wir über den Egelsberg liefen. Bekanntlich handelt es sich dabei um ein Naturschutzgebiet, Asphalt sucht man hier vergeblich. Wie eine Feder schwebte Mitch nun über Gras und Geröll, nur um seine Nikes nicht zu verdrecken. Hat auch fast geklappt 😉 Wenig später ging es dann wieder auf die Straße, die Schuhe bis auf einen kleinen Kleks fast sauber. Erneut durch Verberg und dann über die Vreed, vorbei an durftenden Hähnchen, ging es schließlich zurück zur Buschstraße. Schöner Lauf: 16,4km, zwar nass und kalt, aber wenigestens nicht auf der Couch vergammelt…


Hendrik knackt die Bestzeit

Winterlauf-Serie in Duisburg, der erste Teil – natürlich mit den Seidenraupen. Im ersten Lauf geht es bekanntlich über zehn Kilometer: zunächst einmal rund um das Wedau-Stadion, später dann um die Regatta-Strecke und durch den angrenzenden Wald.

Während Hendrik in der ersten Welle startete, musste ich zusammen mit Eva in der zweiten ran. Schnell wurde deutlich, dass Hendrik damit das bessere Los gezogen hatte. Schließlich schien da noch die Sonne 😉 Und so war es nur verständlich, dass er zu einer großen Zeit laufen würde: Mit 38:26 torpedierte er direkt auch mal seine persönliche Bestzeit aus dem vergangenen Jahr, damals in Essen aufgestellt. Wow. Eine Marke, die aufhorchen lässt. In der Endabrechnung heißt das Platz 64 und Achter in der AK M22.

Grauverhangen war dann der Himmel beim Start des zweiten Blocks. Während Eva mit ihren Arbeitskollegen von der AOK lief (oder zumindest dem nicht-krankheitsbedingten Rest), klinkte ich mich im vorderen Drittel ein. Ziel war irgendetwas zwischen 40 und 42 Minuten. Erfreulicherweise behielt ich diesmal die Nerven und spurtete nicht wie ein Verrückter los. Nach rund zwei Kilometern hatte ich auch einen Fixpunkt gefunden, der mir bei der gewünschten Durchschnittsgeschwindigkeit von 4 Min/km realistisch erschien. Mal war der Läufer mit dem braunen Shirt etwas weiter weg, dann war er wieder nahbei. Und bei Kilometer acht schließlich hinter mir. Die ersten fünf Kilometer lief ich in 19:57, die zweiten in 20:09 – heißt, dass ich bei 40:06 als 125. durchs Ziel lief (AK M30: 21.). Für den ersten Wettbewerb des Jahres eigentlich ganz ordentlich, denke ich mal.

Da Hendrik und ich beim 2. Lauf leider in Bayern sind, können wir unsere Ergebnisse im Februar nicht bestätigen. Interessant, wie unsere Vertretungen das Ding meistern?!