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Heute 16.30: Ab zum Snowrunning auf der Rennbahn

Nachdem Krefeld sich vor den Schneemassen kaum retten kann, heben wir eine beliebte Einheit aus dem Dämmerschlaf: Snowrunning auf der Rennbahn. Wer mag kann heute dazu kommen, Treffpunkt ist um 16.30 Uhr am Eingang des Rennbahngeländes gegenüber des Weihers (Google-Koordinate 51.356383, 6.586133).

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Verschneite Pfade findet man im Stadtwald im Moment häufig.

Dabei machen wir auf folgendes aufmerksam: Es handelt sich um die Rennbahn, also nicht um unser Gelände. Es wurde bislang zwar immer geduldet, wenn wir dort gelaufen sind, aber das muss nicht zwingend für immer (und heute) so sein. Gut möglich, dass wir also weggeschickt werden.

Ebenfalls möglich, dass die Bahn von Pferden genutzt wird (liegt in der Natur der Sache). Wahrscheinlich ist das bei dem Wetter nicht, aber man weiß ja nie, welches Ross gerade eine Einheit benötigt. Sollte auch nur ein Pferd auf der Bahn sein, bedeutet das für uns, dass wir sie sofort verlassen. Lebensgefahr!

Außerdem weisen wir darauf hin, dass jeder auf eigenes Risiko läuft, wir tragen keine Haftung für irgendwas. Es handelt sich um eine unebene Grasbahn unter der Schneedecke – die Gefahr, hier umzuknicken, ist nicht von der Hand zu weisen. Eine gewisse Vorsicht ist also geboten. Und eine Grundkondition auch, denn selbst eine Runde (1800 Meter) kann wegen des tiefen Boden mächtig auf die Pumpe gehen. Mal sehen, wie viele wir davon schaffen 😉

 


Laufen im Winter: Berlin calling

So schnell kann das gehen – und zack war der Winter da. Für Eva und mich sogar noch extremer, da wir in Berlin die Thulzes besucht haben. Während der Schnee hier schon wieder nach einigen Stunden weg war, hatten wir in der Hauptstadt das Vergnügen, komplett eingeschneit zu werden. Ein kleines Bilderbuch meiner Laufrunde über die Boxhagener Straße, den Rummelsburger See und als Highlight das sowjetische Kriegsdenkmal seht ihr hier.

Leider hat mich der Berlin-Trip aber auch etwas aus der Bahn geworfen, ich tippe, dass ich mir endgültig diese echt heftige Erkältung nach dem Seeed-Konzert geholt habe. Drinnen in der Halle schnucklige 25 Grad samt Hüpfen und Springen, draußen dann unter Null. Das wars. Ich hoffe aber, morgen wieder fit zu sein – und vor allem auch für Sonntag, wenn es dann zum 50. Aachener Winterlauf geht.


Anton Krupicka zeigts: Laufen im Winter

Okay, so wie in dem hier gezeigten Video müsst ihr es nicht machen, aber ihr könnt: Laufen im Winter hat seinen Reiz: Ihr hinterlasst Spuren im Schnee, bewegt euch in traumhafter Natur, die Luft ist klar und die Dusche danach umso wärmer.

Die korrekte Kleidung ist natürlich unverzichtbar, die Zwiebel-Taktik (Schicht über Schicht) hilft hier weiter, hat aber ihre Tücken, wenn man sie falsch anwendet. Tipps dazu gibt es hier: http://www.spiegel.de/reise/aktuell/outdoor-kleidung-tuecken-der-zwiebeltaktik-a-727883.html. Wichtig ist aber, nicht zu warm angezogen zu sein, da euch ja relativ schnell warm wird und das Laufen im Winter, im Optimalfall auf Schnee, auch richtig anstrengend ist. Wer einen Laufrucksack hat, sollte diesen im Winter immer dabei haben, um sich ggf. um-/ausziehen zu können. Handschuhe und Mütze sollten jetzt immer zum Programm gehören, da man vorallem hier schnell auskühlt. Und noch ein Tipp für das Programm danach: Wer sich für die warme Wanne entscheidet, sollte spätestens beim Abtrocknen vorsichtig sein, da der Kreislauf bei dem Programm gerne verrückt spielt. Cola und die üblichen Mittel helfen.

Selbst Anton Krupicka, der häufig nur das nötigste auf seinen Ultra-Läufen dabei hat, zieht sich im Winter entsprechend an. Und er weiß, was er tut. Seit seinem zwölften Lebensjahr ist Marathon-Läufer, 200 Meilen pro Woche sind die Norm. Mehr zu ihm gibts hier: http://antonkrupicka.blogspot.de/ und hier in dem Video. Traumhafte Landschaft…