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Wildschweine/Sex in der City

Wildschweine auf der Jogging-Route.   Foto: Rainer Neubert/Trierischer Volksfreund

Wildschweine auf der Jogging-Route.
Foto: Rainer Neubert/Trierischer Volksfreund

Geht es nach Laufguru Achim Achilles, werden wir Großstadtmenschen bald von einer Horde Wildschweinen überfallen. Anders ist sein heutiger Ratgeber-Text „Neun Dinge über Wildschweine, die JEDER Läufer wissen muss“ nicht zu interpretieren.

Jetzt weiß ja so ziemlich JEDER, dass Achim Achilles, also Hajo Schmacher, mittlerweile in Berlin beheimatet ist. In dem vielleicht gerade noch als „ländlich“ durchgehenden Münster, wo er einst geboren wurde (nicht in einer Krippe), könnte man es sich noch vorstellen, dass ein Wildschwein um die Ecke hüpft – aber in Berlin? Durchs Brandenburger Tor? Am Potsdamer Platz vorbei? Oder über die Friedrichsstraße? Wohl kaum. Und nur weil der Tiergarten Tiergarten heißt, lebt dort ja auch kein Wildgetier. Die Zeiten sind vorbei.

Trotzdem, oder gerade weil wir uns ja ein wenig dem Trailrunning verbunden fühlen, wollen wir die Achillesischen Verse (!) weitergeben. Wie schnell man in einer Herde Wildschweine stehen kann, schilderte vor einiger Zeit mein Kollege Rainer aus Trier. Er hat damals sprichwörtlich Schwein gehabt.
Warten wir also ab, wann uns die ersten Wildschweine im Stadtwald begegnen. Immerhin, Rehe haben wir dort schon gesichtet…

„Die Zukunft des Sports in Krefeld“
Wie Krefeld in einigen Jahren aussehen könnte, haben die Zensus-Ergebnisse verdeutlicht, die uns in den vergangenen Tagen erreicht haben. 12.000 Seidenstadt-Einwohner weniger sollen es demnach sein, Krefeld käme damit nur noch auf 222.000 Bürger. Auch das war gestern bei der Veranstaltung der CDU „Die Zukunft des Sports in Krefeld“ in der Brauerei Königshof ein Thema – Stichwort „demographischer Wandel“. Dass sich darauf auch der Sport einstellen muss, unterstrich der Beigeordnete der Stadt Krefeld, Thomas Visser. In der anschließenden Diskussion wurden so auch „Mehrgenerationen-Sportanlagen“ besprochen, auf denen Enkel, Vater und Opa gleichsam trainieren könnten. Und das hier hatte Stadtsportbund-Vorsitzender Dieter Hofmann im Köcher: „Sport, Fitness und Geselligkeit für 50 + am 8. Juni“.
Interessant vielleicht auch für unseren „Lauf-Opa“ Axel, der sich seine Achillesverse (!) entzündet hat und deswegen nun schon drei Wochen pausieren muss? 😉 Wir hoffen NEIN und wünschen von hier aus gute Besserung. Werde schnell wieder fit, denn die alten Hasen müssen uns jungen Rammlern ja noch einiges beibringen!

Apropos Rammler…


Partylocations checken

Wie der ein oder andere mitbekommen hat, wollen wir für unseren Start beim Transalpine-Run auch Sponsoren begeistern. Wollen? Naja, vielleicht auch müssen, denn der ganze Spaß ist alles andere als günstig. Allein für die Anmeldung mussten wir rund 1400 Euro berappen, dazu kommen noch Verpflegung, das angedachte Wohnmobile und natürlich die Ausrüstung. Hier sind wir besonders glücklich, mit Intersport Borgmann (http://www.intersport-borgmann.de/unsere-haeuser/krefeld) schon früh einen Ausrüster gewonnen zu haben, der uns im erheblichen Maße unterstützt und uns einen schönen Rabbatz gewährt. Dafür zuerst einmal ein dickes Danke.

Aber auch andere sind aufgerufen, uns bei unserem Vorhaben zu unterstützen. An einige, uns bekannte, Firmen bzw. deren Mitarbeiter, gehen in den kommenden Tagen Briefe heraus, in dem wir unser Vorhaben schildern.

Ein Element unseres Projektes ist aber auch eine Veranstaltung, auf der unsere Freunde uns wohlwollend unterstützen können – wie auch immer, das wird sich zeigen. Dafür suchen wir gerade geeignete Locations in Krefeld – schön soll es sein, ein wenig Stil. Wir befinden uns in den Schlusszügen der Planungen und hoffen, euch bald zu dem Event einladen zu können…


So lasset die Planungen beginnen

(mak) Nach dem HH-Marathon ist vor dem Transalpine-Run. Und damit beginnen nun final die Planungen für das große Sportereignis der beiden Seidenraupen Hendrik und mir, Manuel.

Gestern haben wir zusammen den Plan durchgearbeitet, die Reise mit einem Wohnmobil zu bestreite. Die Idee kam ursprünglich von Moritz, jetzt aber ist Eva die treibende Kraft, was wir gerne annehmen. Denn schließlich schwirren bei uns beiden im Moment so viele Sachen umher, dass wir uns schwer auf etwas zu 100 Prozent konzentrieren können. Und genau diese 100 Prozent benötigst du, wenn es heißt, diese Tour selber zu planen.

Das beginnt mit den Mobilen an sich – welches erfüllt unsere Zwecke, welches ist too much? Sind Inklusivkilometer dabei? Genau das ist nämlich nicht unerheblich. Viele Anbieter offerieren ihre Mobile für relativ wenig Geld, wollen dann aber für jeden Kilometer über 1000km 30 Cent sehen. Dazu kommen noch so Späße wie Maut, Sprit und Kosten für Stellplätze. Alles in allem kann man dafür rund 2000 Euro lassen. Bei aktuell drei Mitfahrern sicherlich kein Pappenstiel, aber Hendrik und ich würden umgekehrt für Flüge, Flughafentransfer und Unterkunft in schnuckligen Turnhallen ebenfalls jeweils 400 Euro mindestens zahlen.

Und so haben wir dann gestern mal verschiedene Angebote eingefordert, mal sehen, wer wie antwortet.

 

Entschieden haben wir uns dafür aber für unseren Rucksack, den wir mitführen müssen:

ADVANCED SKIN S-LAB 5 SEThttp://www.salomon.com/de/product/advanced-skin-s-lab-5-set.html

Laut Beschreibung sollte es unseren Anforderungen genügen, denn schließlich sind wir verpflichtet, einiges an Material mitzuführen. Neben der Trinkblase sind das hauptsächlich warme Kleidungsstücke, Stöcke und Erste Hilfe-Artikel. Wird schon passen.

 

Wer sich mal einen kleinen EIndruck verschaffen möchte, was uns dort oben erwartet, kann dies hier machen:


Hendrik knackt die Bestzeit

Winterlauf-Serie in Duisburg, der erste Teil – natürlich mit den Seidenraupen. Im ersten Lauf geht es bekanntlich über zehn Kilometer: zunächst einmal rund um das Wedau-Stadion, später dann um die Regatta-Strecke und durch den angrenzenden Wald.

Während Hendrik in der ersten Welle startete, musste ich zusammen mit Eva in der zweiten ran. Schnell wurde deutlich, dass Hendrik damit das bessere Los gezogen hatte. Schließlich schien da noch die Sonne 😉 Und so war es nur verständlich, dass er zu einer großen Zeit laufen würde: Mit 38:26 torpedierte er direkt auch mal seine persönliche Bestzeit aus dem vergangenen Jahr, damals in Essen aufgestellt. Wow. Eine Marke, die aufhorchen lässt. In der Endabrechnung heißt das Platz 64 und Achter in der AK M22.

Grauverhangen war dann der Himmel beim Start des zweiten Blocks. Während Eva mit ihren Arbeitskollegen von der AOK lief (oder zumindest dem nicht-krankheitsbedingten Rest), klinkte ich mich im vorderen Drittel ein. Ziel war irgendetwas zwischen 40 und 42 Minuten. Erfreulicherweise behielt ich diesmal die Nerven und spurtete nicht wie ein Verrückter los. Nach rund zwei Kilometern hatte ich auch einen Fixpunkt gefunden, der mir bei der gewünschten Durchschnittsgeschwindigkeit von 4 Min/km realistisch erschien. Mal war der Läufer mit dem braunen Shirt etwas weiter weg, dann war er wieder nahbei. Und bei Kilometer acht schließlich hinter mir. Die ersten fünf Kilometer lief ich in 19:57, die zweiten in 20:09 – heißt, dass ich bei 40:06 als 125. durchs Ziel lief (AK M30: 21.). Für den ersten Wettbewerb des Jahres eigentlich ganz ordentlich, denke ich mal.

Da Hendrik und ich beim 2. Lauf leider in Bayern sind, können wir unsere Ergebnisse im Februar nicht bestätigen. Interessant, wie unsere Vertretungen das Ding meistern?!


Tobi, der Mond und viel Nebel

Was passiert, wenn man sich morgens um 5.30 von Seite zu Seite wälzt und nicht mehr einschlafen kann? Richtig: Rein die Schuhe, raus in den Matsch. Ungünstig bei dem Prozedere ist allerdings, wenn man vor lauter Nebel die Hand nicht mehr sieht. Denn dann wird aus dem Lichtkegel, den die Kopflampe wirft, eine weiße Mauer und man sieht nichts.

So passiert am gestrigen Dienstag. Die ersten Meter im Stadtwald waren noch etwas schwierig, dann aber ging es – schließlich kennt man die Wege ja seit Jahren. Dumm ist nur, dass die großen Pfützen nicht immer da – und damit im Hinterkopf gespeichert – sind. Aber was solls, in dieser Jahreszeit sind nasse Füße quasi normal und deswegen auch nicht störend, vor allem, da das Wetter ja eher an Frühling denken lässt, als an sibirischen Winter.

Da ich ja bekanntlich vor einigen Wochen mein geliebtes iPhone verloren habe und zeitgleich mein alter iPod bei Ebay über die Ladentheke ging, sind die Läufe alleine immo von einer wahnsinnigen Ruhe geprägt, was fast einer Meditation gleichkommt. Aus der ich am Dienstag aber jäh geweckt wurde. Schäferhund Tobi, glücklicherweise angeleint, hielt nicht allzuviel davon, dass ich ihn bei Riethbenden auf dem Weg nach Traar aus dem Nebel überraschte und überholte. Der Leine, dem Herrchen und meinen flinken Beinen sei Dank, dass die Killerbestie mich nicht erwischt hat. Das war knapp.

Wenig später lichtete sich dann die graue Wabermasse und gab den Blick auf den Mond frei. Eine Lampe brauchte ich jetzt nicht mehr, so hell strahlte der Himmelskörper. Echt cool.

Ich hoffe, Seidenraupe Hendrik hatte heute morgen ebenso viel Spaß wie ich gestern. Wir waren wohl zum Morgenlauf verabredet, was ich aber mal eben kurz verbummelt hatte: SORRY. Wennste willst: Gleich um 18 Uhr dreh ich meine Runde 😉

 

Glückauf, MANU