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Dank SRC2017: Seidenraupen helfen jungen geflüchteten Frauen

Logo SSBIm vergangenen Jahr haben wir aus den Einnahmen des Seidenraupen-Cross dem Stadtsportbund 1500 Euro übergeben, damit dieser ein Sportprojekt für junge Flüchtlinge initiiert. Genau dieses Projekt ist nun angelaufen. „Der Stadtsportbund Krefeld und die Sportjugend Krefeld bieten erstmals ein Halbjahres-Projekt für junge geflüchtete Frauen im Alter von 15 bis 21 Jahre an, die Spaß an Sport und Bewegung haben und gerne mit Kindern und Jugendlichen arbeiten. Auch wegen eurer Unterstützung kann dieses Projekt für die Teilnehmerinnen kostenfrei angeboten werden“, sagt Jens Sattler, Geschäftsführer des Stadtsportbundes.

Sattler

Jens Sattler, Geschäftsführer des Stadtsportbundes Krefeld

Die Teilnehmerinnen lernen verschiedene Sportarten kennen, die zur Vermittlung und Erwerb von Sprache und sozialer Kompetenzen dienen, wie Verlässlichkeit und Vertrauen, Ausdauer und Durchhaltevermögen, Pünktlichkeit, Regelakzeptanz, Teambildung und Teamwork, Kooperation und Kommunikation. Wöchentlich finden zwei bis vier Lerneinheiten statt. Gestartet wird mit fünf bis sechs Einheiten zum Thema Teambildung. Parallel dazu werden die Teilnehmerinnen eine Gruppenhelfer-Ausbildung absolvieren und die Fortbildung „Fit für die Vielfalt“ besuchen, in der schwerpunktmäßig das Kennenlernen verschiedener Lebensmodelle, interkulturelles Lernen und der Umgang mit Konflikten behandelt wird.

Bekanntlich steht dann am Sonntag, 21. Oktober, der Seidenraupen-Cross auf dem Plan. „Und wir würden uns natürlich freuen, die jungen Damen an der Startlinie zu sehen. Sie sind zumindest eingeladen, bei einem der Läufe mitzumachen“, sagt Manuel Kölker.

Das trifft sich gut, denn eine gewisse Fitness ist bei den nach den Herbstferien folgenden Einheiten notwendig. Zunächst geht es mit sechs Einheiten Tanzen weiter. Im Anschluss daran werden die Teilnehmerinnen durch Karate mit den Themen Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein vertraut gemacht, wieder in sechs Einheiten. Das Projekt wird  voraussichtlich bis Ende Februar laufen.

Übrigens: Auch der Spendenzweck für den SRC2018 steht bereits fest: Wir unterstützen diesmal die Aktion „Kita-Kinder Wasserfit“ (hier ein Bericht zur Auflage in 2017).


Alles Gute lieber Dieter!

Dieter Hofman. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation

Dieter Hofman.
Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation

Die Seidenraupen gratulieren Dieter Hofman, Vorsitzender des Stadtsportbundes Krefeld, von ganzem Herzen zu seinem 75. Geburtstag. Wir wünschen dir nicht nur alles Gute, sondern vor allem auch Gesundheit und Frohsinn.

Geboren am 24. Januar 1940 in Uerdingen blieb er seinem Heimatort stets treu: Schule in Uerdingen, Abi auf dem Fabritz, dann 45 Jahre bis zur Pensionierung 2003 in der chemischen Forschung bei der Bayer AG. Und sportlich stets den ortsansässigen Clubs verbunden: zunächst als Schwimmer beim USV Uerdingen, heute SV Bayer 08 Uerdingen, und als Fußballer beim FC Uerdingen, später FC Bayer, KFC und SC Bayer.

Von 1958 bis 2008 verfolgte Dieter dann seine läuferische Karriere in der Leichtathletik, wo er an 18 Marathonläufen teilnahm und auf eine beachtliche Bestzeit von 2:54 h verweisen kann.

Hinzukam 1985 eine bis dato noch junge und wenig bekannte Sportart in sein Leben, die ihn bis heute nicht mehr loslässt: Triathlon. Er nahm nicht nur an diversen Triathlonveranstaltungen, zum Beispiel dem Ironman in Zürich 1987, in Roth und als Krönung auf Hawaii 1990, teil, sondern war maßgeblich am Aufschwung in NRW beteiligt. Er gründete den Krefelder Bayer Triathlon am Elfrather See, der seit 1988 bis heute jährlich stattfindet. Eine Traditionsveranstaltung, die immer ausgebucht ist. Damit war auch der Schritt in ehrenamtliche Funktionen vollzogen, dazu gehört die Gründung und Leitung der Triathlon-Abteilung beim SC Bayer 05.
Aufgrund seiner frühen und erfolgreichen Aktivitäten im Triathlon, folgte die Wahl zum Präsidenten des Triathlonverbandes NRW 2000. Dieses Amt nahm er zehn Jahre wahr. Nach Erkrankung und Tod seiner Ehefrau lrene hatte er zunächst alle Ämter niedergelegt und hatte sich für ein Jahr aus allen Ämtern zurückgezogen.
2011 nahm er sein Engagement für den Sport in Krefeld wieder auf. Er rief den Krefelder Hospizlauf ins Leben, der seither jährlich stattfindet und sich wachsender Beliebtheit erfreut, und gab dem Werben um seine Person als neuem Vorsitzenden für den SSB Krefeld nach. Er wurde einstimmig gewählt und seither führt er den Stadtsportbund mit großem Erfolg. Dabei geht er wieder mit seinem besonderen ehrenamtlichen Engagement voran und setzt eigene Akzente, zum Beispiel mit dem Einsatz für Krefeld als Sportstadt , der Eröffnung des Krefelder Sportdialogs, der die Entwicklung des Sport in der Stadt voranbringen und die Interessen des Sports nachhaltig vertreten soll.
Diese Initiative ist um so wichtiger, als in Zeiten knapper Kassen und eines Nothaushalts Mittel und Wege gefunden werden müssen, um allen Krefeldern die Ausübung ihres Sports zu ermöglichen und den Zusammenhalt der Sportgemeinde zu festigen.

Danke, lieber Dieter, für dein Engagement. So, wie du uns immer unterstützt, werden wir auch dich weiterhin unterstützen, wo wir können.