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Archiv für Juli, 2018

Weltrekord-Versuch: Moritz ist dabei

Die aktuellen Temperaturen laden nicht wirklich zum Laufen ein – was liegt da näher, als ins kühle Nass zu steigen. Macht Moritz bei seinen Triathlons eh schon regelmäßig, am Samstag kommt aber ein ganz besonderes Event dazu: Moritz ist im Rahmen des Ruhrorter Hafenfests bei einem Weltrekord-Versuch dabei.

Moritz Hagen

Moritz liebt das Wasser – und zieht jetzt auch Boote. Schwere Boote. Zusammen mit 79 anderen Schwimmern will er ins Guinness-Buch der Rekorde.

80 Schwimmer versuchen ab 15 Uhr gemeinsam, ein 350-Tonnen-Schiff, die Motorklappschute MS 108, zu ziehen. 70, darunter zehn Frauen, zu denen auch die mehrfache Welt- und Europameisterin sowie Bronzemedaillengewinnerin der Olympischen Sommerspiele von 2004, Hannah Stockbauer, gehört, stellen die drei Duisburger Schwimmvereine. Zehn weitere kommen als Freiwillige hinzu – darunter Moritz. Gelingt dies, luchst Duisburg (und Moritz) der Schweiz (mit Luzern) den Weltrekord in der Kategorie „Heaviest boat pulled by a team of swimmers“ des Guinness Buch der Rekorde ab. 75 Schweizer Schwimmern gelang es vor fünf Jahren, ein 330-Tonnen-Boot in weniger als fünf Minuten hundert Meter weit auf dem Vierwaldstätter See zu ziehen. Diese Marke soll nun geknackt werden.


Stadt sucht noch Mitstreiter für den Schubkarrenlauf

Sportvereine, Umweltverbände, Migrantenorganisationen und Kulturschaffende schieben am Donnerstag, 19. Juli, ab 19 Uhr 119 Schubkarren als mobile Wildblumenbeete in die Innenstadt – noch werden Mitstreiter gesucht.

Startpunkt ist der Mies van der Rohe Business Park an der Girmesgath 5. Ziel sind die Plätze rund um die Alte Kirche. „Bei dem Lauf geht es nicht um Sieger und Platzierte. Wir wollen ein buntes Bild einer vielfältigen und toleranten Stadt abgeben“, so der Leiter des Krefelder Stadtmarketings, Uli Cloos. Jeder, der mitmachen möchte, kann sich am Schubkarrenlauf beteiligen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Teamwork: Mode und Design zeigt die Stadt Krefeld vom 21. bis 28. Juli in der City unter dem Namen „Krefelder Laufmasche“. Für eine grüne Stadtdeko werden dabei Schubkarren-Blumenbeete sorgen. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, L. Strücken

Die Blumenbeete sind einerseits Dekoration für das am 21. Juli beginnende neue Modedesign-Festival „Krefelder Laufmasche“. Andererseits stehen sie auch für Aufbruch und Veränderung. „Jede Schubkarre ist ein kleines Biotop für Schmetterlinge, Bienen und andere Insekten“, ergänzt Eventmanagerin Anika Kern vom Stadtmarketing.

Die Laufmasche und der Schubkarrenlauf sind Teil des Krefelder Perspektivwechsels, mit dem die Stadt sich auf das Jubiläum im Jahr 2023 vorbereitet. Ziel des Krefelder Perspektivwechsels ist es, die Seidenstadt als experimentierfreudige, erfindungsreiche und unabhängig-weltoffene Stadt zu positionieren.

Infos:

– Der Schubkarrenlauf beginnt am 19. Juli um 19 Uhr am Mies van der Rohe Business Park, Girmesgath 5. Treffpunkt ist um 18.30 Uhr.
– Die Strecke ist ca. 2,8 Kilometer lang. Gelaufen wird in Gruppen.
– Jedermann kann sich an dem Lauf beteiligen.
– Das Modedesign-Festival „Krefelder Laufmasche“ beginnt am 21. Juli und dauert bis zum 28. Juli.
– Am 27. Juli wird der renommierte Deutsche Modepreis „Goldene Seidenschleife“ nach fünfjähriger Pause in einer öffentlichen Party wieder verliehen. Die Party dazu findet in der Shedhalle der ehemaligen Samtweberei, Lewerentzstraße 104, statt.

Informationen gibt es unter http://www.krefeld.de/laufmasche oder bei anika.kern@krefeld.de, Telefon 0 21 51 36 60 15 00.


Der letzte Rhex: Dabei sein ist alles

Zum zehnten und leider letzten Mal findet am Sonntag, 2. September, der Rhex (https://rheinsteigextremlauf.wordpress.com/) statt. Im kommenden Jahr soll der Lauf (grob über die beiden ersten Etappen des Rheinsteigs) durch einen Marathon ersetzt werden, so Organisator Oliver Witzke. Daher ist die Teilnahme in diesem Jahr eigentlich ein Pflichtprogramm und daher soeben erfolgt.

Seidenraupe Manu hat schon jetzt Bock auf die 35 KM von Bonn bis nach Bad Honnef (Insel Grafenwerth), gleichzeitig wird dies aber auch sein „langer“ Lauf im Frühherbst sein. „Durch einen Urlaub von Ende September bis Mitte Oktober fallen alle Marathons danach raus. Und vorher habe ich keinen gefunden, der mich so richtig gekitzelt hätte“, so Kölker, der allerdings schon im ersten Halbjahr mit dem Rotterdam-Marathon, dem Krefelder Kulturlauf (50KM) und dem Rennsteiglauf (74KM) mehr als genug Kilometer gesammelt hat.