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Akzeptabler Start ins Wettkampf-Jahr 2019

Einigermaßen zufrieden – so lautet das Fazit von Seidenraupe Manu nach dem ersten von drei Läufen bei der Winterlaufserie des ASV Duisburg. Nach 38:18 min waren die zehn Kilometer bei besten Laufwetter absolviert, das reichte für die Top50 (Platz 47 von 1554, M40: 5.). Die erhoffte 37er-Zeit wurde wegen eines kleinen Lochs um die Kilometer fünf und sechs verfehlt. „Ärgerlich, denn bis dahin war ich eigentlich gut drauf. Aber die Kette war kurzfristig ab“, so Manu. Bis zur 5km-Marke blieb er mit Arthur Hoffmann zusammen (Zwischenzeit um 18:45 min herum), den er dann aber ziehen lassen musste. Ab KM7 lief es wieder, aber die entscheidenden Sekunden waren da leider verloren.

Winterlaufserie Duisburg 2019

Manu, Arthur, Waldemar, Dennis und Martin (von links) aus der Trainingsgruppe „Sonntagsfrühstück mit Michelle“ waren in Duisburg am Start.

Das Schneeschippen der vergangenen Tage hatte sich für die Organistoren des ASV Duisburg nicht gelohnt, denn über Nacht waren auch die letzten Schneereste geschmolzen. Den Läufer bot sich die Strecke daher in bester Verfassung: nass und kühl, mit einem Tick Wind. Passt.

Das Rennen begann gemäßigt, fast schien es so, als würden die Favoriten alle zunächst lauern. Nach einem Kilometer war das aber vorbei, so dann zog der Lindwurm durch Duisburg. Arthur und Manu wechselten sich bei Zeiten zwischen 3:35 und 3:45 ab, ehe es für rund einen Kilometer in den Wald ging – wahrscheinlich der Knackpunkt. Denn auf der Strecke zurück, unter anderem entlang der Regattabahn, fluppte es wieder. „Hinten raus fehlten noch ein wenig die Körner, aber für den ersten Wettkampf seit mehreren Monaten war das ganz okay.“

Arthur konnte das Tempo halten und war mit 37:05 min sogar in den Top20, Dennis Brick, Mannschafts-Kapitän der Trainingsgruppe „Sonntagsfrühstück mit Michelle“ war nach 41:44 min im Ziel, Martin Eckelt in 42:34 min und Waldemar Inger in 46:11 min.

Am 23. Februar wartet nun die 15 km-Strecke und am 23. März geht es dann über die Halbmarathon-Distanz.


Doppelschicht: Auf nach Duisburg und Venlo!

ASV_Laufstrecke_Halb__2012

Die Halbmarathon-Strecke beim Winterlauf in Duisburg.

Am Samstag lockt es uns (bzw. Manu) nun schon zum dritten Mal innerhalb weniger Wochen nach Duisburg. Hier, im Wedau-Sportpark, wartet der dritte Teil der Winterlauf-Serie auf die Starter. Für die kleiner Serie bedeutet das 10km, für die längere Schleife eben ein Halbmarathon. Kennen wir ja. Eva und Stefan fehlen angeschlagen, so dass Manu das Ding alleine rocken muss. 

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Der HM-Kurs in Venlo.

Wenige Stunden nach dem Startschuss in Duisburg heißt es dann schon wieder Schuhe schnüren. Diesmal lockt die malerische Partnerstadt Venlo mit seinen Läufen rund um den Venloop. Auch hier sind einige Seidenraupen am Start, die meisten werden sich über die 21km quälen. Nahezu alle weisen Verletzungen auf und sind angeknockt. Kann aber auch alles nur Taktik sein, um später mal wieder mit der PB um die Ecke zu biegen. Kennt man ja 😉


Erfolgreiches Wochenende: Zweimal vorne, gute Zeiten und eine PB

Hinter den Seidenraupen Eva, Stefan und Manu liegt ein erfolgreiches Wochenende – sie alle können zufrieden auf ihre Ergebnisse schauen.

Winterlaufserie Duisburg 2 2017

Eva beim zweiten Teil der Winterlaufserie in Duisburg.

So stand am Samstag der zweite Lauf der Winterlaufserie in Duisburg an. Bei perfektem Wetter ging Eva in der kleinen Serie über 7,5 Kilometer an den Start. Trotz großer Probleme wegen des aktuellen Pollenflugs war sie nach 43:12min im Ziel: Platz 209 und 25. in der W30. Im Gesamt-Ranking ist sie mit 1:07:45h auf Platz 127 und in der W30 auf dem 13. Rang. Der Sieg ging an Matthias Graute in 24:31min und Katharina Wehr in 28:31min. Die Führenden im Gesamt-Ranking sind ebenfalls Graute (40:24min) und Wehr (47:09min).

Stefan wurde in der langen Serie (diesmal 15 Kilometer) in 1:14:34h Gesamt-606., in der M40 liegt er damit auf Platz 95. Im Gesamt-Ranking bedeutet dies bei einer Zeit von 2:01:58h Rang 514. und M40-80.

Manu Winterlaufserie Duisburg 2 2017

Manu auf den letzten Metern beim zweiten Teil der Winterlaufserie in Duisburg.

Für Manu war das Wochenende gleich doppelt erfolgreich: Auch er startete in Duisburg über die 15 Kilometer und wurde hier trotz nervigem Frühjahrs-Asthma in neuer persönlicher Bestzeit von 57:52min Erster seiner Altersklasse M35 (Gesamt-15.). Mit dieser Zeit schob er sich auch im Gesamt-Ranking auf Rang eins der M35 (insgesamt 17.; Gesamtzeit: 1:35:38h). Es gewannen Karol Grunenberg und Nikki Johnstone in 50:15min, im Gesamt-Ranking führt Grunenberg mit 1:21:38h. Bei den Frauen siegte Miriam Schröder in 1:00:05h, hier führt Carina Fierek in 1:40:57h im Gesamt-Ranking.

Preussen Cross 2017

Zieleinlauf für Manu beim Preussen-Cross 2017

Quasi zum Auslaufen stand am Sonntag dann noch der Preussen Krefeld-Sportplatzcross auf dem Programm. Leider hatten sich zum Hauptlauf nur elf Läufer im fortgeschrittenen Alter eingefunden, darunter war Manu mit seinen 37 Lenzen der jüngste Teilnehmer! Der liebevoll ausgerichtete Lauf hätte auf jeden Fall mehr Teilnehmer verdient gehabt. Bis zur vierten Runde hielt es Manu in der Spitzengruppe, dann zündete er kurz einen Turbo und konnte sich absetzen. Bis zum Ende der schwierigen, sehr verwinkelten 7,3km-Strecke konnte er diesen Vorsprung auf zehn Sekunden ausbauen und sich nach 29:44min über den Sieg freuen.

Weniger um Tempo, mehr um die richtige Atmung ging es beim Wochenend-Programm von Seidenräupchen Mitch: Er paukte zusammen mit Ehefrau und SRC-Edelhelferin Sandra beim Geburtsvorbereitungskurs das nötige Fachwissen für die nahende Geburt einer weiteren Raupe…Ausatmen, Einatmen, Ausatmen, Einatmen, Ausatmen, Einatmen…und pressen!


Schnelle Seidenraupen konnten nicht lange folgen

Hossa – schon nach einem Kilometer war der Führende, Karol Grunenberg von der TLV Germania Überruhr aus Essen, nur noch als grauer Fleck am Horizont erkennbar, hinter ihm ein Feuerschweif. Was war der Junge flott: Schon nach 31:22min hatte er die zehn Kilometer bei Lauf eins der Duisburger Winterlaufserie absolviert und sich damit überlegen den Sieg geholt. Die Seidenraupen Manuel Kölker (37:45min, Platz 32, M35 4.) und Stefan Glaudo (47:24min, 629., M40 94.) folgten etwas später…bei den Damen gewann Svenja Ojstersek (ART Düsseldorf) mit 35:19 Minuten.

Eva-Maria Kölker hatte sich für die kleine Version der Serie entschieden und musste demnach nur fünf Kilometer entlang der zugigen Strecke absolvieren. Nach 24:32min kam sie als 83. ins Ziel, was Platz elf in der M30 bedeutet. Hier gewann bei den Männern der zweifache Deutsche Duathlon-Meister Matthias Graute in 15:53min und bei den Damen Katharina Wehr in 18:19min.


Duisburg vor der Brust, Schnee unterm Schuh und 2012 nochmal kurz im Kopf und in den Beinen

Die für den Niederrheiner arktischen Temperaturen und das damit verbundene Schneechaos halten an – und lassen den ersten Lauf der Duisburger Winterlauf-Serie am kommenden Samstag zu einer Wundertüte und wahrscheinlich zu einer Dreckssau-Veranstaltung werden.

Seit nunmehr über einer Woche verzückt die weiße Pracht ganz Krefeld. Auch die Mainareas der Seidenraupen, der Stadtwald, der Forstwald und der E-See verschwinden unter einer dicken Schneedecke. Einfacher wird das Laufen dadurch nicht, Profilschuhe und Winterpellen sind im Moment unabdingbar. An ein Ende der Frostperiode wollen wir erst gar nicht denken, denn dann drohen erst einmal wieder Matsch und Morast, vielleicht ja schon in Duisburg?

Für den ersten Teil des 10k-Rennens in Duisburg macht das Wetter noch nichts aus, verläuft er doch über Asphalt. Auf dem zweiten Teil geht es dann aber durch Waldgebiet auf Naturboden – und der dürfte dann entweder glatt sein oder megaschlammig. Bei rund 5000 Startern eher letzteres, denn irgendwann bricht auch die dickste Eisschicht, auch wenn für das Wochenende deutlich geringere Temperaturen als jetzt vorausgesagt sind.

Ist das Laufen auf Schnee nun förderlich oder nicht? Aus eigener Erfahrung können wir sagen, dass es deutlich anstrengender ist – damit wäre es dann sicherlich ein Pluspunkt, wenn man die gleichen Distanzen läuft. Allerdings ist auch immer ein wenig Gefahr mit dabei: Löcher im Boden sind ebenso nicht auf den ersten Blick ersichtlich, auch Stöcke oder dicke Steine verschwinden unter dem Schnee. Und der ist ja auch noch rutschig, zu schnell sollte man also gerade in Kurven nicht unterwegs sein.
Was es für die Gelenke bedeutet, ist auch klar. Hier und da schleichen sich Ausfallschritte ein, die natürlich nicht dem normalen Laufstil entsprechen. Auf Dauer kann es also sein, dass das/die ein oder andere Band oder Sehne ob der Überanstrengung gereizt wird.

Einen kurzen Blick zurück ins Jahr 2012 haben wir dann doch noch kurz gewagt. Und zwar der Jogmap-Stadtliga wegen. Auf dem Portal http://www.jogmap.de können Läufer ihre täglichen Kilometer eintragen. So lässt sich schnell erkennen, was man tatsächlich wann und wo gelaufen ist. Und siehe da, viele waren es nicht, die den Seidenraupen Henne und Manu in der Krefeld-Jogmap-Stadtliga 2012 das Wasser reichen konnten. Genauer gesagt, nur einer. Henne belegt mit 3794 Kilometern Platz zwei, gefolgt von Manu mit 3024 km. 500 Kilometer dahinter folgt erst der nächste Läufer, während die inoffizielle Stadtmeisterschaft erneut an rhinfo geht. 4097 Kilometer sind dann doch ein Wort. Respekt und Glückwunsch.