Duisburg vor der Brust, Schnee unterm Schuh und 2012 nochmal kurz im Kopf und in den Beinen


Die für den Niederrheiner arktischen Temperaturen und das damit verbundene Schneechaos halten an – und lassen den ersten Lauf der Duisburger Winterlauf-Serie am kommenden Samstag zu einer Wundertüte und wahrscheinlich zu einer Dreckssau-Veranstaltung werden.

Seit nunmehr über einer Woche verzückt die weiße Pracht ganz Krefeld. Auch die Mainareas der Seidenraupen, der Stadtwald, der Forstwald und der E-See verschwinden unter einer dicken Schneedecke. Einfacher wird das Laufen dadurch nicht, Profilschuhe und Winterpellen sind im Moment unabdingbar. An ein Ende der Frostperiode wollen wir erst gar nicht denken, denn dann drohen erst einmal wieder Matsch und Morast, vielleicht ja schon in Duisburg?

Für den ersten Teil des 10k-Rennens in Duisburg macht das Wetter noch nichts aus, verläuft er doch über Asphalt. Auf dem zweiten Teil geht es dann aber durch Waldgebiet auf Naturboden – und der dürfte dann entweder glatt sein oder megaschlammig. Bei rund 5000 Startern eher letzteres, denn irgendwann bricht auch die dickste Eisschicht, auch wenn für das Wochenende deutlich geringere Temperaturen als jetzt vorausgesagt sind.

Ist das Laufen auf Schnee nun förderlich oder nicht? Aus eigener Erfahrung können wir sagen, dass es deutlich anstrengender ist – damit wäre es dann sicherlich ein Pluspunkt, wenn man die gleichen Distanzen läuft. Allerdings ist auch immer ein wenig Gefahr mit dabei: Löcher im Boden sind ebenso nicht auf den ersten Blick ersichtlich, auch Stöcke oder dicke Steine verschwinden unter dem Schnee. Und der ist ja auch noch rutschig, zu schnell sollte man also gerade in Kurven nicht unterwegs sein.
Was es für die Gelenke bedeutet, ist auch klar. Hier und da schleichen sich Ausfallschritte ein, die natürlich nicht dem normalen Laufstil entsprechen. Auf Dauer kann es also sein, dass das/die ein oder andere Band oder Sehne ob der Überanstrengung gereizt wird.

Einen kurzen Blick zurück ins Jahr 2012 haben wir dann doch noch kurz gewagt. Und zwar der Jogmap-Stadtliga wegen. Auf dem Portal http://www.jogmap.de können Läufer ihre täglichen Kilometer eintragen. So lässt sich schnell erkennen, was man tatsächlich wann und wo gelaufen ist. Und siehe da, viele waren es nicht, die den Seidenraupen Henne und Manu in der Krefeld-Jogmap-Stadtliga 2012 das Wasser reichen konnten. Genauer gesagt, nur einer. Henne belegt mit 3794 Kilometern Platz zwei, gefolgt von Manu mit 3024 km. 500 Kilometer dahinter folgt erst der nächste Läufer, während die inoffizielle Stadtmeisterschaft erneut an rhinfo geht. 4097 Kilometer sind dann doch ein Wort. Respekt und Glückwunsch.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: