Wir laufen und laufen und laufen und laufen

Archiv für Februar, 2013

Der Dom ist das Ziel!

Spektakuläre Wende beim Kölner Marathon: Die Macher gehen zurück zu den Wurzeln und präsentieren wieder den Dom als Zielort. Für die Seidenraupen, die sich bislang angemeldet haben – Angsar, Mitch und Ali (Juppi eigentlich auch?) – natürlich ein weiteres Highlight auf den 42,195 Kilometern am 13. Oktober. Bislang war das wenig prickelnde Deutz Zielort – nur wenige Menschen fanden den Weg über den Rhein auf die Schälsick, wie der Kölner zur rechtsrheinischen Seite sagt.

Die Kölner Marathon-Strecke 2013. Grafik: Köln Marathon

Die Kölner Marathon-Strecke 2013. Grafik: Köln Marathon

Und noch ein Pluspunkt ist mit dem neuen Zielbereich verbunden: Es geht wieder durch Ehrenfeld. Das beliebte Veedel wurde zuletzt spärlich ausgelassen, wird nun aber wieder durchlaufen. Einziger Wermutstropfen ist vielleicht, dass man dann noch nicht ganz durch ist. Denn da bislang die Strecke einmal lange rheinab- und aufwärts ging, und so schon zu Beginn mächtig Kilometer geklotzt wurden (wenn auch recht unspannende), hat man nun noch einige Kilometer vor sich. Aufpassen sollten also die, die die Strecke aus den vergangenen Jahren abgespeichert haben. Für die Läufer der Halbmarathon-Strecke ändern sich die Punkte natürlich auch: Kein langweiliges Ziel in Deutz (verbunden mit einem knackigen Anstieg am Ende), dafür aber Ehrenfeld.
Großes Kompliment an die Macher für diesen Sinneswandel! Und an die Seidenraupen in Köln: Ihr habt noch 32 Wochen!!!

Einen interessanten Aufsatz habe ich bei Laufguru Peter Greif zum Thema „Form und Formzerstörung“ gefunden. Dass die Körner für ein erfolgreiches Laufjahr im Winter gesammelt werden, ist hinlänglich bekannt. Wie man sie (am besten nicht) früh verpulvert, schreibt Greif in seinem aktuellen Newsletter, der hier zu finden ist: http://www.greif.de/news.html#inhalt1.


Joggen mit Windeln für Erwachsene – oder auch: Hier wird Ihnen geholfen!

Fast 15.000 Besucher haben uns seit Beginn des Seidenraupens-Blog im Dezember 2011 besucht – eine stolze Zahl und mit ein Grund, mal ein Blick hinter die Zahlen zu werfen.

Aktuell sind nach 172 Artikeln und 38 Kommentaren 14.682 Besucher auf diesem Blog gewesen, bei einer durchschnittlichen Besucherzahl von rund 35 pro Tag wird die Zahl also bald erreicht. Für unsere Sponsoren-Partner natürlich eine nicht zu verkennende Zahl. Zudem finden sich nicht selten deren Namen und die Namen der Betriebe in den Google-Suchbegriffen wieder, über die die Besucher dann auf unserer Seite landen.

So suchten fast 100 Menschen nach dem leider viel zu früh verstorbenen Werner Mosch und seiner Zurich-Versicherungsagentur bzw. seinem Minigolfplatz und landeten bei uns. Über die Google-Suche nach Moritz Mayntzhusen und seinem Garten- und Landschaftsbaubetrieb kamen rund 50 Besucher auf unsere Seite, bei Radsport Weyers waren es immerhin knapp 20. Weitere Firmensuchen waren Siempelkamp, Lambertz, Intersport Borgmann, Finanzguru Björn Beudgen (zertifizierter Finanzspezialist eafp), Wellsports, das Caravan Center Krefeld Treeker und Pflege Optimal – nahezu alle anderen Sponsoren wurden ebenfalls gesucht und dank der Verlinkung der Firmenlogos auf der rechten Seite wurden die Suchenden hoffentlich auch fündig.

Ohne Zweifel der beste Google-Suchbegriff, der auf unsere Seite führte – und das direkt zweimal: „Joggen mit Windeln für Erwachsene“. Man sieht also deutlich, zu was ein Geschenk beim Schrottwichteln führen kann 😉
Auch hoffen wir, Fragen wie „Wie kommen Seidenraupen in mein Wohnzimmer?“, „Welchen Herzschlag hat eine Raupe“, „Schießen Seidenraupen“ (schießen, nicht scheißen!) und „Wie Wohnmobil aufpimpen“ beantwortet zu haben. Durchaus ernstgemeinte Fragen gab es nach Lauf-Rücksäckken, Energydrinks und der richtigen Schuhwahl.
Sehr gewundert haben wir uns, dass auch die Suchbegriffe „harte Nippel boys“, „Jungs im Schwimmbad“ und „Dicke haben dicke Beine“ zu unserer Seite führen. Und fast ganz vergessen, dass wir einst Mickie Krauses „Nur noch Schuhe an“ verlinkt hatten – im Oktober 2012. Dafür, dass der Song erst jetzt zu Karneval so richtig abging, fast ein Trendsetting. Ob Läufertattoos dazu gehören? Wer weiß, wir haben zwar keine davon, aber zahlreiche Google-Suchen führen zum Seidenraupen-Blog.

Insgesamt kamen 2233 Besucher über Google, ganze 6488 waren es über Facebook. Wow! Was die reinen Besucherzahlen angeht, war natürlich im vergangenen Jahr im September, als wir beim Transalpine Run die Alpen überquerten, das meiste los. 3725 Besucher fanden sich in diesem Monat hier auf dem Blog wieder und holten sich Informationen über unseren Lauf des Jahres. Auch im Juni (1062), Juli (2116), August (1873) und Okotber (1596) waren die Besucherzahlen im vierstelligen Bereich, was auch im Januar 2013 (1141) gelang. Ansonsten liegen die Zahlen seit Monaten konstant im oberen dreistelligen Bereich.
Der meistgeklickte Tag war der 5. Juni 2012 mit 269 Klicks, an dem wir im Beitrag „Von der Grotenburg an den Uhlenkrug“ über unseren Lauf zum Relegations-Aufstiegsspiel FC Kray – KFC Uerdingen schrieben.

Interessant ist auch, aus welchen Ländern unsere „Fans“ in den vergangenen 365 Tagen auf http://www.seidenraupen.wordpress.com zugegriffen haben. Deutschland führt mit über 13.000 Klicks natürlich, dahinter positionieren sich Tschechien (313) und Österreich (281). Hennes Auslandsaufenthalte in Tschechien dürften hierfür der Grund sein. Die USA landen mit 109 Besuchern auf Platz vier, knapp vor der Schweiz (107). Danach folgen mehrere zweistellige Werte, unter anderem die Vereinigten Arabischen Emirate, wobei wir uns ernsthaft fragen, wer das sein könnte. Domme, bist du das? Auch Exoten wie Mexiko, Hongkong oder der Libanon sind in der Liste geführt, nicht jedoch China. Wir sind enttäuscht – und gespannt, wer die Nummer 15.000 auf diesem Blog wird?! Er/sie möge sich bitte melden, der Zähler dazu findet sich unten rechts auf dieser Seite…


Zwei Seidenraupen unter den Top50

Die Vorzeichen waren nicht gut, aber die Seidenraupen haben beim zweiten Lauf der Duisburger Winterlauf-Serie Taten sprechen lassen. Henne und mir gelang dabei gar der Sprung in die Top50, bei 1830 männlichen Finishern keine ganz so schlechte Leistung. Henne hatte noch wenige Tage zuvor mit einer Knieentzündung zu kämpfen, bei mir war (und ist) die Nase dicht. Eva-Moritz läuft bekanntlich mit Kreuzbandriss und Ansgar kam zuletzt nur selten zum Laufen. Aber auch sie zeigten sich nach den 15 Kilometern sehr zufrieden mit ihrer Zeit.

Schnellste Seidenraupe war erneut Henne, der in 57.49 min 20. wurde (AK M22: 5.). Ich kam in 59.33 min ins Ziel, Platz 48 (AK M30: 10.). Eva-Moritz Neder und Ansgar van de Loo überquerten beide in 1.10.10 die Ziellinie (eigentlich Hand in Hand?). Für Eva bedeutet das Platz 29 bei den Frauen und in der AK W30 Platz vier, Ansgar wurde 422. und in der AK M35 Rang 50. Bei den Frauen gewann Doreen Floß (TG Neuss) in 58.33 min, schnellster Mann war Manuel Meyer (TV Wattenscheid) in 48.48 min.

In der Serienwertung bedeutet das folgenden Stand:
22. (AK 6.) Henne Hahn. 1.36.51
24. (AK 4.) Eva-Moritz Neder. 1.56.08
62. (AK 12.) Manuel Antonio Da Kölker el rey. 1.40.36
342. (AK 41.) Ansgar van de Loo. 1.55.56
Ali Celik und die beiden Noacks sind durch ihren Nicht-Start raus aus der Serienwertung.

Bekanntlich hat es die Strecke in sich. Eine nicht zu unterschätzende Steigung zwischen den Waldkilometern fünf und sieben lassen schnell alle Träume zerplatzen, wenn man sich hier auspowert. Da es kurz zuvor noch einmal geschneit hatte, waren einige Wege im Wald recht glatt, die Straßen waren aber alle super zu laufen. Während sich Henne alleine durchtankte, hatte ich das Glück, bis zum Berg in einer Gruppe zu laufen. Die zerbröselte sich dort leider, ein Läufer blieb übrig, mit dem ich nun abwechselnd Tempovorstöße unternahm. Bei Kilometer 13 war bei ihm der Akku aber leer, so dass ich mich ab da alleine gegen den eisigen Wind durchkämpfen musste. Eva-Moritz und Ansgar liefen Seite an Seite und haben etwas gekuschelt 😉


Nur wenige Seidenraupen in Duisburg

Die 15k-Laufstrecke in Duisburg. Quelle: ASV Duisburg

Die 15k-Laufstrecke in Duisburg. Quelle: ASV Duisburg

Ganz Deutschland schnupft und hustet vor sich hin, logisch, dass da auch die Seidenraupen nicht vor gefeit sind. Meine Nase läuft seit zwei Tagen im Dauerrythmus, weswegen ich in Duisburg am Samstag nicht mit einer Bestzeit rechnen kann. Dann nämlich steht der zweite Lauf der Winterlauf-Serie an: knackige 15 Kilometer rund um die Regattastrecke und die Sechs-Seen-Platte (warum eigentlich sechs? Ich zähle fünf.).

Wer mich begleitet, ist noch offen. Bis auf Moritz gibt es noch keine Zusagen. Die beiden Noacks haben ebenso abgesagt, wie Henne, der an einer Knieentzündung laboriert (die Hoffnung aber noch nicht abgesagt hat), und Eva, die arbeiten muss. Was geht mit Ali und dem Büffel?

So – oder so: Voll wird es allemal, da es nur ein Startefeld gibt. Besonders im Bereich des Berges nördlich des Haubachsees kann es also eng werden.


Tief im Westen

30 Kilometer standen mal wieder auf dem Programm – und anders als in der Vorwoche wollte mich keiner der Seidenraupen begleiten. Okay, vielleicht mag es am recht frühen Start von 16.30 Uhr gelegen haben – oder doch am leichten Schneeregen? Egal. Auf jeden Fall stand dadurch für mich fest, mal ein anderes Laufgebiet zu testen: den Süd-Westen unserer geliebten Samt- und Seidenstadt. Der Lauf sollte mich zu einigen Ecken Krefelds und Umgebung führen, die ich noch nie zuvor gesehen hatte.

Startpunkt war das Rathaus, ehe es mit einem kleinen Schlenker durch den Stadtgarten und den Kaiser-Wilhelm-Park über die Kempener Allee zur ersten Unbekannten ging: Holthausens Kull. Der kleine See in der Nähe der Horkesgath hatte mich schon deswegen immer interessiert, da hier ein kleines Restaurant (http://www.restaurant-lakeside.de/index.html) schlummert (oder schlummerte. Laut Website ist das Lakeside aktuell geschlossen). Einst lockte das ehemalige Baggerloch als Strandbad Westpark tausende Menschen ins kühle Nass, heute würde hier wahrscheinlich keiner mehr baden. Der Badebetrieb wurde schließlich 1973 eingestellt. Der Zustand heute wirkte eher trostlos, was aber auch am miesen Wetter gelegen haben kann.

Weiter gings. Über eine Querverbindung landete ich schließlich auf der Peter-Lauten-Straße, über die Sankt-Töniser-Straße gings weiter. Vorbei an den Stadtwerken folgte ich der Straßenbahnlinie 041, deren Endhaltestelle mein nächstes Ziel war. Zwar hatte ich schon etliche Male in St. Tönis Fußball gespielt, in den Stadtkern hat es mich aber noch nie verschlagen. Premiere Nummer zwei also. Viel ist zur City nicht zu sagen, ein paar Geschäfte und eine kleine Fußgängerzone. Im Sommer mag das ganz nett aussehen, im Winter eher nicht. Auch der Endbahnhof des Schluffs kam etwas mau daher…

Nächster Fixpunkt war der Forstwald – genauer gesagt der kleine Zipfel, der sich westlich des Forstwaldes befindet. Über den Ostring, die Willicher Straße, Nüss Drenk und Hückelymaystraße befand ich mich schließlich auf der Haus- und Hofstrecke von Ali. Gerade im Forstwald hatte ich auch gleich eine flotte Läuferin voraus, der ich natürlich zeigen musste, dass ich noch mehr kann 😉

Das Hotel Praaßhof.

Das Hotel Praaßhof.

Der Wald zwischen Plückertzstraße und Stockweg war dann ein Erlebnis. Dass es immer dunkler wurde, hatte ich natürlich gemerkt, passend zum Ambiente zogen jetzt auch dichte Nebelschwaden auf, die das ganze in ein mystisches Ambiente tauchten. Soll ich wirklich? Ich muss, schließlich wollte ich schon immer wissen, was sich hier befindet. Außer Bäumen nicht viel, dachte ich, ehe ich ein paar hundert Meter weiter vor Trümmer und Schutt stand. Was das wohl ist bzw. war? Ein Relikt der Engländer, die hier bis 2002 eine Kaserne unterhielten? Oder doch etwas ganz anderes? Meine Recherchen ergaben, dass es sich um Reste des Hotels Praaßhof handelt. Die „Heimat“ schreibt dazu: „Ab 1900 wurden dann weitere Häuser gebaut, wie das Haus Rehorn an der Plückertzstraße. Sogar ein Hotel für Übernachtungsgäste am Degensweg entstand. Dieses wurde von dem
Krefelder Architekten Buschhüter errichtet. Während des Zweiten Weltkrieges wurde es von allen möglichen Militärstäben requiriert, aber leider wurde das Hotel in den 1970er Jahren wegen angeblicher Baufälligkeit abgerissen.“ (http://www.heimat-krefeld.de/website/dieheimat/2007/78_2007_gesamt/028-035.pdf) Schaut man auf das Gebäude, ist es fast zu bedauern, dass es das Hotel schon so lange nicht mehr gibt.

In dem Waldgebiet orienierte ich mich jetzt fast nur noch an weißen und lila Markierungen an den Bäumen, da ein Weg kaum zu erkennen war. Letztlich bin ich mir auch nicht sicher, ob ich auf Pferdewegen unterwegs war oder doch auf einem richtigen Wald- und Wanderweg. Zurück im Forstwald war es jetzt richtig duster. Bis auf zwei Hundehalter hatte sich auch keiner mehr getraut, hier herum zu laufen. Eigentlich hatte ich mir ja auch noch den Südpark vorgenommen, doch außer meiner Hand vor Augen (wenn überhaupt) hätte ich da wahrscheinlich nichts gesehen.

So ging es weiter über die Gladbacher Straße (einen Fußweg suchte ich vergeblich, so blieb mir, aufgrund der vorbeirasenden Autos nur der schlammige Seitenstreifen), der ehemaligen Heimat meines Vaters, und am Stahlwerk vorbei. Gespenstisch ragten die Gebäude in den Nachthimmel, während auf der anderen Seite die Kicker des CSV Marathon auf der Edelstahl-Kampfbahn trainierten.

Schon wenig später strahlten mir messingfarbene Kessel entgegen, ich passierte die Königshofer Brauerei. Schon gemein zu wissen, dass hier Hektoliter an köstlicher Flüssigkeit durch die Rohre fließen, während ich bei nasskalten zwei Grad vorbeilaufe…egal. Das Ziel war schließlich in greifbarer Nähe.

Eine Sache interessierte mich noch: der sagenumwobene Krefelder Straßenstrich, über den in den vergangenen Wochen so viel berichtet wurde. Geht es hier wirklich zu, wie im wilden Westen? Mitnichten…auf der Neuen Ritter Straße: Fehlanzeige. Kein einziges Mädel. Und um die Ecke? Eine Dame! Na, wenn das kein besorgniserregender Zustand ist 😉

Drei Kilometer später war ich schließlich am Dürerpalast, die warme Dusche hatte ich mir verdient…


Der Schnee ist fort! Yeah!

Dehnübungen, vorgeführt von Seidenraupe Eva! Haltungsnoten?

Dehnübungen, vorgeführt von Seidenraupe Eva! Haltungsnoten?

IMG_2669Endlich – das sollte es doch jetzt gewesen sein, oder? Der Schnee hat sich dank der frühlingshaften Temperaturen verzogen (umso mehr Hobbysportler turnen dafür umher) und auch die vereisten Wege tauen auf. Verbunden ist das natürlich mit ner Menge Matsch, aber da stehen wir ja bekanntlich drauf.

Mit dem gerade beendeten Lauf über mickrige knappe acht Kilometer ist Trainingswoche zwei im Hinblick auf den Wien-Marathon auch abgeschlossen. Gestern standen die Intervalle (4x1000m in je 4.10 min, eingepackt in einen Zwölfer) auf dem Programm, weswegen es gar nicht so schlecht war, die heutige Runde ganz entspannt angehen zu können.

Die kommende Woche steht dann wieder ganz im Sinne einer vorausschauenden Planung, denn gleich zwei Termine hindern einen daran, den Steffny-Plan so umzusetzen, wie er im Buche steht: Am Samstag gehts in Duisburg beim zweiten Teil der Winterlauf-Serie über 15 Kilometer, am Sonntag steht dann die Sambafahrt mit den Pinguinen auf dem Programm. Heißt, der lange Lauf über 30 Kilometer muss in der Woche stattfinden, ich denke, ich werde ihn Dienstag oder Mittwoch nach der Arbeit laufen, Begleitungen werden gerne gesehen. Die 15km stehen leider nicht auf dem Programm, fraglich, ob sie also anstelle der Intervalle (3x4000m in je 13.50 min) oder dem flotten Zehner gelaufen werden – ich tendiere eher zu ersterem, denn wenn man so will ist es dann ja ein langes Intervall in noch schneller 😉

Mein Laufplan sieht dann für die kommende Woche so aus:
Mo: Flotter Dauerlauf (10km in je 4.50), insgesamt ~15km, Start wahrscheinlich um 6.30 am Kreisel
Di: 30km, Start gegen 16.30 am DürerPalast
Mi: Dauerlauf (60 min), insgesamt ~ elf/zwölf km, Start gegen 18 Uhr am DürerPalast
Do: Pause
Fr: Dauerlauf (50 min), Start gegen 15 Uhr
Sa: 2. Lauf Duisburger Winterlauf-Serie
So: Samba!
MITLÄUFER WERDEN GERNE GESEHEN!!!


Des Reiters neue Seite und Harrys Blog

Philipp Reiter (rechts) mit seinem Teamkollegen Iker Karrera (links) und den Seidenraupen.

Philipp Reiter (rechts) mit seinem Teamkollegen Iker Karrera (links) und den Seidenraupen.

Zusammen mit seinem spanischen Partner Iker Karrera jagte Philipp Reiter die Berge beim Transalpine-Run 2012 nur so hoch, am Ende stand der völlig verdiente Sieg der beiden. Was jedem an Start, Ziel oder während des Rennens auffiel: Der Reiter ist ein netter Bursche, immer für einen Spaß zu haben und auch durchaus aus der Schlange an der Taping-Station zu verdrängen (aktives Anstehen!). Auf der Strecke haben wir ihn dagegen selten gesehen. Nach wenigen Metern war er stets auf und davon. Und während wir uns noch über die Gipfel quälten, lag er bereits im Hotelpool und ließ sich von … äh, Quatsch…so etwas macht er nicht 😉

Zumindest wäre es sonst schwierig zu erklären, wie er sein sportliches Mammut-Programm (neben Trail-Running stehen noch Mountain-Biking, Ski-Touring, Klettern und und und auf dem Programm) schadlos und vor allem immer erfolgreich übersteht. Hier ein kurzer Blick auf seine geplanten Projekte 2013, die wir auf seiner neuen Website http://www.philipp-reiter.de entdeckt haben:

•11. Januar: Mountain Attack/ Saalbach – AUT
•19. Januar: Jennerstier DM Vertical Race/ Berchtesgaden – GER
•27. Januar: 9. Hervis Hochkönigstrophy/ Bischofshofen – AUT
•16. Februar: 13. Götschenfuchs/ Bischofswiesen – GER
•2. März: Transgrancanaria/ Gran Canaria – ESP
•24. März: 6. Marmotta Trophy/ Martelltal – ITA
•Anfang April: Salomon Advanced Week/ Colorado – USA
•11. Mai: Transvulcania/ La Palma – ESP
•22. Juni: 3. Zugspitz Ultratrail/ Grainau – GER
•14. Juli: Ice Trail Tarentaise/ Val d’Isere – FRA
•27. Juli: Trans d’Havet/ Dolomiten – ITA
•4. August: Speedgoat 50k/ Snowbird – USA
•24. August: Matterhorn Ultraks/ Zermatt – CH
•Anfang September: Gore-Tex Transalpine Run/ Oberstdorf – GER
•2. Oktober: Cavalls del Vent/ Baga – ESP

Wie sein Körper diese Belastung aushält, ist uns schleierhaft, denn Philipp ist keineswegs im besten Alter, was einen Ausdauer-Athleten angeht. Blutjunge 21 Jahre stehen zu Buche, wer weiß, was der Junge alles so raushaut, wenn er denn mal ein paar Lenze mehr auf dem Buckel hat. Wir drücken auf jeden Fall die Daumen und hoffen, ihn noch einmal auf dem ein oder anderen Wettkampf zu treffen.

Das Team Pretzel mit Harry (links) und Koen.

Das Team Pretzel mit Harry (links) und Koen.

Sehr gefreut haben wir uns, als wir in der vergangenen Woche den endlich fertiggestellten Blog von Harry Grubert lasen. Harry war ein Teil des Team Pretzel und damit Garant für die gute Stimmung beim TAR 2012. Der Personal Trainer war zusammen mit seinem Kumpel Koen unterwegs – und hat jetzt in die Tasten gekloppt. Das Ergebnis liest sich hier http://www.harry-grubert.de/2013/02/04/transalpine-run/ Irgendwo in der Mitte gibt es eine Huldigung der Seidenraupen, danke schön, das Lob geht direkt zurück nach Süddeutschland. Wir würden uns freuen, wenn wir euch auf dem 4Trails begrüßen können?! Na???


Nach dem Karneval ist in der Fastenzeit

Verschneite Pfade findet man im Stadtwald im Moment häufig.

Verschneite Pfade findet man im Stadtwald im Moment häufig.

Zwei freie Tage habe ich mir nach Rosenmontag gegönnt – schließlich brauchte mein (von Party, Palmen und nem Bier) geschundener Körper auch ein wenig Regeneration. Die habe ich ihm gestern und nun heute allerdings nur teilweise gegönnt, denn die Marathon-Vorbereitungszeit schreitet voran und macht skandalöserweise vor Karneval nicht halt.

So war es auch wieder eine tolle Erfahrung, nach Altweiber (also an dem Freitag), am Karnevals-Sonntag, gestern und heute jeweils anstehende Laufeinheiten zu absolvieren. Wobei, soooo schlimm war es eigentlich gar nicht. Der Freitag-Lauf hatte es natürlich in sich, der am Sonntag war dafür wunderschön: strahlender Sonnenschein und traumhaftes Laufwetter.

Anders als gestern und heute: Gestern knallte eisiger Wind auf mein Haupt (geschickt, gerade da meine Mütze zu vergessen), während ich nen flotten Zehner aufs Parkett knallte. Heute standen dann bei Schneefall und gefrorenen Wegen 30 Kilometer auf dem Programm. Ein besonderer Dank geht dabei an Ansgar, der mich rund die Hälfte begleitete und den Lauf ein wenig angenehmer machte. Morgen siehts nach ner Pause aus, wobei man ja nie weiß… 😉

Fastenzeit heißt bei mir ja seit einigen Jahren, auf Alkohol zu verzichten. Das wird auch heuer so sein, wobei es traditionell für meinen Geburtstag einen Joker gibt. Und auch die Sambafahrt klammere ich mal großzügig aus, hehe! Aber da ich erst am Wochenende von der Praxis hörte, dass das Fasten sonntags während der Fastenzeit ausgesetzt werden kann, sollten die zwei Joker gerade noch so klappen…


Mit Vollgas Richtung Wien

Das war er also: Der Startschuss der Wien-Marathon-Vorbereitung, den in 10 Wochen wird es für Manu und mich ernst. Die Vorzeichen hätten kaum besser sein können: windig, regnerisch, leichte graupelschauer, kalt und als Krönung noch eine schöne Rotznase bei Manu. Doch all dies konnte uns nicht davon abhalten in die intensivere Vorbereitung auf den Vienna City Marathon einzusteigen. Auf dem heutigen Stundenplan stand der erste gemeinsame lange Lauf des neuen Jahres. Während ich über den Winter noch den ein oder anderen langen Lauf absolviert habe, stand für Manu seit dem Transalpine kein Lauf auf dem Programm, der über die Halbmarathon-Distanz hinaus ging.
Ursprünglich war angepeilt, dass wir unserer Nachbarstadt Duisburg einen Besuch abstatten, was dann aber kurzfristig doch umdisponiert wurde. So zogen wir es vor die Stadtgrenzen nicht zu verlassen und schlugen uns vom Stadtwald aus Richtung Inrath durch. Hier standen dann die beiden Bergwertungen des Kapuziner- und Inrather Berges auf dem Programm. Oben (immerhin auf stattlichen 77 bzw. 87 m ü NN.) pfiff ein sehr unangenehmer Wind, so dass wir uns schnell wieder auf den Weg „nach unten“ machten. Nach ein paar Schlenkern durch den Hülser Bruch und anschließend durch den Stadtwald hatten wir es geschafft und hatten den ersten gemeinsamen 30er in 2013 auf der Uhr.

Inzwischen ist der Vienna City Marathon auch bis auf den letzten Startplatz ausgebucht, so dass keine Nachmeldungen mehr möglich waren. Nachdem sich in der Laufszene rumgesprochen hatte, dass die Seidenraupen bei dem diesjährigen Jubiläumsmarathon an den Start gehen werden, wollte sich Lauflegende Haile Gebrselassie nicht lumpen lassen und sicherte sich einen Startplatz. Aufgrund der starken Konkurrenz wird er allerdings nur über die Halbdistanz an den Start gehen.
Die Vorfreude auf dieses Event wächst und damit verbunden auch die Trainingsmotivation, selbst bei diesem Couch-freundlichen Wetter 😉


Canicross – schon gehört?

Durch ein Interview von Achim Achilles (http://www.achim-achilles.de/laufthemen/aus-aller-welt/21054-laufen-mit-hunden-warum-canicross-laeufer-schneller-macht.html) bin ich auf die Sportart Canicross aufmerksam geworden – und habe dabei festgestellt, dass das NRW-Headquarter in gar nicht allzu weiter Entfernung zu Krefeld liegt, nämlich in Nettetal. Dort gibt es sogar nen Lauf zu dieser Sportart, bei der die Läufer sich mehr oder weniger von ihrem Hunde ziehen lassen (http://canicross-nrw.de/Canicross-Nettetal/1,000001010785,8,1).

Ich will jetzt keinen dazu überreden, sich allein deswegen nen Hund anzulegen, denn das ist Voraussetzung für diese Sportart, aber neue Trends kann man ja immer mal im Auge behalten. Schließlich rennen wir ja mittlerweile durch Wasser und über Berge. Wer weiß, was als nächstes folgt 😉