Wir laufen und laufen und laufen und laufen

Zwei Seidenraupen unter den Top50

Die Vorzeichen waren nicht gut, aber die Seidenraupen haben beim zweiten Lauf der Duisburger Winterlauf-Serie Taten sprechen lassen. Henne und mir gelang dabei gar der Sprung in die Top50, bei 1830 männlichen Finishern keine ganz so schlechte Leistung. Henne hatte noch wenige Tage zuvor mit einer Knieentzündung zu kämpfen, bei mir war (und ist) die Nase dicht. Eva-Moritz läuft bekanntlich mit Kreuzbandriss und Ansgar kam zuletzt nur selten zum Laufen. Aber auch sie zeigten sich nach den 15 Kilometern sehr zufrieden mit ihrer Zeit.

Schnellste Seidenraupe war erneut Henne, der in 57.49 min 20. wurde (AK M22: 5.). Ich kam in 59.33 min ins Ziel, Platz 48 (AK M30: 10.). Eva-Moritz Neder und Ansgar van de Loo überquerten beide in 1.10.10 die Ziellinie (eigentlich Hand in Hand?). Für Eva bedeutet das Platz 29 bei den Frauen und in der AK W30 Platz vier, Ansgar wurde 422. und in der AK M35 Rang 50. Bei den Frauen gewann Doreen Floß (TG Neuss) in 58.33 min, schnellster Mann war Manuel Meyer (TV Wattenscheid) in 48.48 min.

In der Serienwertung bedeutet das folgenden Stand:
22. (AK 6.) Henne Hahn. 1.36.51
24. (AK 4.) Eva-Moritz Neder. 1.56.08
62. (AK 12.) Manuel Antonio Da Kölker el rey. 1.40.36
342. (AK 41.) Ansgar van de Loo. 1.55.56
Ali Celik und die beiden Noacks sind durch ihren Nicht-Start raus aus der Serienwertung.

Bekanntlich hat es die Strecke in sich. Eine nicht zu unterschätzende Steigung zwischen den Waldkilometern fünf und sieben lassen schnell alle Träume zerplatzen, wenn man sich hier auspowert. Da es kurz zuvor noch einmal geschneit hatte, waren einige Wege im Wald recht glatt, die Straßen waren aber alle super zu laufen. Während sich Henne alleine durchtankte, hatte ich das Glück, bis zum Berg in einer Gruppe zu laufen. Die zerbröselte sich dort leider, ein Läufer blieb übrig, mit dem ich nun abwechselnd Tempovorstöße unternahm. Bei Kilometer 13 war bei ihm der Akku aber leer, so dass ich mich ab da alleine gegen den eisigen Wind durchkämpfen musste. Eva-Moritz und Ansgar liefen Seite an Seite und haben etwas gekuschelt 😉

Eine Antwort

  1. Kompliment an alle Seidenraupen. So ein Winterlauf hat es in sich. Macht aber auch tierisch Spaß, oder?

    Viele Grüße aus Trier

    Rainer 😎

    26. Februar 2013 um 10:25

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