Wir laufen und laufen und laufen und laufen

Archiv für Dezember, 2012

2012: Ein starkes Seidenraupen-Jahr!

Nachdem ich mich in den vergangenen Wochen und Monaten hier vornehm zurückgehalten habe und unser Medienprofi Manu die ganze Arbeit geleistet hat, möchte ich mich zum Abschluss des Jahres nochmal zu Wort melden.

Schaut man auf das Jahr 2012 zurück, so lässt sich sagen, dass es ein absolut erfolgreiches und mit einigen Herausforderungen versehenes Jahr gewesen ist. Ob zu Saisonbeginn der Hamburg Marathon, bei dem Manu und ich unsere bisherigen Bestzeiten deutlich verbessern konnten, Eva’s Marathon-Debüt, viele kleine regionale Volksläufe, schöne/intensive/harte Trainingsläufe oder das absolute Highlight des Jahres: Der Transalpine-Run, es war ein rundum gelungendes Laufjahr für die Seidenraupen!

Doch all diese Highlights hätten wir so in der Form nicht ohne die Unterstützung vieler Freunde und Sponsoren miterleben können. Sei es die finanzielle Unterstützung für den Transalpine, Mithilfe und Besuch unserer Sponsoren- und Freunde-Fete, Zusammenschnitt des Seidenraupen-Films, Unterstützung und Begleitung bei harten Trainingseinheiten, Zusammenstellung der Ausrüstung usw. usw.: Ohne Sie/euch wäre dieses Highlight für uns nicht möglich gewesen, vielen Dank dafür!!
In diesem Zusammenhang möchte ich mich persönlich auch nochmal bei meinen Teamkameraden Manu und Eva bedanken. Die Zeit vor und nach dem Transalpine war ein unvergessliches Erlebnis, ich glaube wir waren ein gutes Team ;-).

Bevor nun der Gedanke aufkommen könnte: War’s das mit den Seidenraupen, noch ein kleiner Blick in die Zukunft. Im Gegensatz zu unseren tierischen Namensbrürdern können wir durchaus länger als eine Saison!
So steht beispielsweise am 31.12.2012 der traditionelle Silvesterlauf im Krefelder Forstwald auf dem Programm. So wie es aussieht wird hier eine ganze Raupen-Meute teilnehmen und so das Laufjahr 2012 sportlich ausklingen lassen. Im neuen Jahr geht es dann Schlag auf Schlag weiter: Zunächst die Winterlaufserie in Duisburg, im April steht für Manu und mich der Marathon in Wien auf dem Programm, im Juli geht’s zum 4 Trails wieder in die Alpen und Eva hat einen der begehrten Startplätze für den Berlin-Marathon ergattern können. Für die Empfehlung weiterer Laufevents sind wir sehr dankbar, unser Laufkalender würde sich über weitere Termine sicherlich freuen!

Abschließend nochmal vielen Dank für die Unterstützung und das Interesse an den Seidenraupen und einen guten Übergang in ein hoffentlich erfolgreiches und gesundes Jahr 2013.
Wir würden uns freuen, wenn wir auch zukünftig weiterhin so tatkräftig unterstützt werden.

Zum Jahresabschluss hat die WZ in ihrer Ausgabe vom 28.12.2012 nochmal einen Artikel über die Seidenraupen veröffentlicht:

WZ Artikel vom 28.12.2012

WZ Artikel vom 28.12.2012


Frohe Weihnachten

Frohes Fest sagen die Seidenraupen Henne und Manu sowie Seidenräupchen Eva. Auch die anderen Seidenraupen wünschen euch eine schöne Zeit!

Frohes Fest sagen die Seidenraupen Henne und Manu sowie Seidenräupchen Eva. Auch die anderen Seidenraupen wünschen euch eine schöne Zeit…[/

Liebe Freunde der Seidenraupen,

von ganzem Herzen wünsche wir euch, euren Familien und euren Freunden ein schönes Weihnachtsfest. Wir hoffen, ihr findet die Zeit, euch einmal zurückzulehnen und den Moment genießen zu können. Und lasst den Quatsch, auf irgendwelche Ernährungsberater zu hören, die jetzt etwas von maßvoll und gesund erzählen. Verputzt die W-Lan-Dente, haut euch die Gänseke-Ule rein und schiebt nen Semmelk-Nödel hinterher. Klar, dass das leckere Königshofer Alt dabei nicht fehlen darf. Wir freuen uns schließlich, mit euch am 31. Dezember im Forstwald die unzähligen Kilos wegzulaufen.

In dem Sinne, Eure Seidenraupen


Viel los bei Typisierungs-Aktion im KönigPalast

Zahlreiche Krefelder, hier unterem Spieler des CHTC, Ex-Prinz Tobi Stümges (rechts) und Seidenraupe Manu (links daneben) waren schon bei der Typisierungs-Aktion im KönigPalast. Foto: Mathis Wienand

Zahlreiche Krefelder, hier unterem Spieler des CHTC, Ex-Prinz Tobi Stümges (rechts) und Seidenraupe Manu (links daneben) waren schon bei der Typisierungs-Aktion im KönigPalast. Foto: Mathis Wienand

Die Krefelder Sportfamilie und viele weitere Krefelder strömen seit heute morgen 11 Uhr in den König-Palast. Nicht, weil die Pinguine spielen, sondern weil dort die Typisierungs-Aktion der DKMS läuft. Marc Körschen hat die Aktion für seinen an Leukämie erkrankten Vater Josef organisiert und allein schon durch die Patenschaft der Pinguine und des KFC Uerdingen viel Unterstützung empfangen. Aber auch die Spieler des CHTC und die Seidenraupen haben schon den Weg in den KönigPalast gefunden. Viele weitere Krefelder helfen durch Spenden oder ehrenamtliche Mithilfe.

Zu der Aktion, die heute noch bis 17 Uhr läuft und morgen ebenfalls zwischen 11 und 17 Uhr durchgeführt wird, gibt es hier wichtige Infos: https://seidenraupen.wordpress.com/2012/12/04/die-gute-tat-zur-weihnacht-ab-zur-typisierung/

Jeder, der noch auf der Suche nach der „guten Tat zu Weihnachten“ ist, sollte heute oder morgen mal kurz im Palast vorbeischauen.


Kommt der Seidenraupen-Run?

Gute Neuigkeiten: Bei der Stadt gibt es grundsätzlich Interesse an einer Laufveranstaltung, wie ich sie auf der Weihnachtsfeier vorgestellt habe.
Weitere Gespräche werden nun folgen – mal sehen, was bei rauskommt. Hört sich auf jeden Fall gut an 😉


Ab aufs Foto!

Josef (links) und Marc.

Josef (links) und Marc.

Wie vor einigen Tagen schon einmal berichtet, steigt am kommenden Wochenende eine Typisierungs-Aktion der DKMS. Infos gibt es hier: https://seidenraupen.wordpress.com/2012/12/04/die-gute-tat-zur-weihnacht-ab-zur-typisierung/

Zu dem bekannten Termin (23. Dezember, 11 bis 17 Uhr) ist nun auch der Samstag, 22. Dezember, 11 bis 17 Uhr, hinzu gekommen…

Der uns wohl bekannte Jens Schittges trommelt gerade für ein Werbe-Foto, das im Extra Tipp erscheinen wird, Freunde und Bekannte zusammen. Wäre schön, wenn sich Seidenrauepn & Friends diesem Aufruf anschließen. „Für Samstag, 11.30 Uhr, wurde ein Fototermin klargemacht, worüber in der Ausgabe am Sonntag berichtet wird. Es wäre super, wenn einige von euch zu diesem Fototermin am König-Palast erscheinen würden und sich bestenfalls noch typisieren lassen, ist lediglich ne kleine Speichelprobe“, sagt der Jensemann.


Matschiger Winterlauf in Aachen

Christoph Lohse (links) konnte sich in 1:00:14h durchsetzen.
Fotos: Aachener Nachrichten

Christoph Lohse konnte sich in 1:00:14h durchsetzen.
Fotos: Aachener Nachrichten

Leckomio – dieser Lauf, der 50. Aachener Winterlauf, hatte es in sich. Und dass er ganz schön an die Substanz ging, merke ich auch noch Stunden danach, in denen sich mein Körper meldet. Am Ende kann und muss ich damit zufrieden sein, die 18 Km vom Stolberger Vichtbachtal bis zum Aachener Chorusberg in 1.20.30h absolviert zu haben. In der Endabrechnung bedeutet das Platz 188 bei den Männern und 204 im Gesamt-Ranking von 2500 Startern und Platz 23 in der AK30. Premiere feierte unser neues oranges Laufshirt, das sogar eine Zuschauerin begeisterte. „Das ist aber ein schönes Shirt“, sagte die Dame, während ich an ihr vorbeiglitt 🙂

Das Feld sortierte sich nach dem Start recht schnell, auch wenn es sich mir nach wie vor nicht erschließt, wieso sich Läufer in Startblöcke stellen, in denen sie absolut nichts verloren haben. Grund für die „Selbstreinigung“ war ein erster knackiger Anstieg schon nach rund einem Kilometer. Der Puls hatte da schon die 170 erreicht, läuft. Dass es wenig später danach aber auch viele hundert Meter rasant wieder nach unten ging, ließ einen nicht wirklich in einen Rythmus kommen. Aber man konnte wenigstens etwas rollen lassen.

Leider löste sich hier der Senkel meines linken Schuhs, was mir so ziemlich noch nie passiert ist. Große Frage: Stoppen und neu binden oder weiterlaufen? Ich entschied mich für letzteres, denn jetzt schon, bei Kilometer vier, eine Pause einzulegen, wäre nicht gut, der Rythmus wäre komplett dahin gewesen. Und so vertraute ich darauf, dass der Schuh hält und mir nicht vom Fuß rutschen würde.

Deutlich zu erkennen: Manuel Kölker (rechts, mit Norwegen-Mütze) Fotos: Aachener Nachrichten

Deutlich zu erkennen: Manuel Kölker (rechts, mit Norwegen-Mütze) Fotos: Aachener Nachrichten

Schön war, dass sich in den Orten überall kleine Grüppchen gebildet hatten, die uns Läufer anfeuerten. Was dann in Kornelimünster auch bitter notwendig war, als es bei Kilometer sechs steil nach oben auf eine alte Bahntrasse und über ein Viadukt ging. Wer Höhenangst hat, sollte da besser nicht nach links oder rechts schauen, alle anderen erfreuten sich an einem tollen Ausblick über die Region. Die nun folgenden drei/vier Kilometer waren die angenehmsten: flach, Asphalt und gute Stimmung, besonders an der Bahnhofsmission. Es wurde sogar Schnapps gereicht 😉 Naja, wer will…

Kurz nach diesem Stück, auf dem sich das Feld nun engültig finden konnte, folgte der matschige Teil des Winterlaufs. Schmierige Feldwege, tiefe Pfützen und spitze Steine – wahrlich kein Zuckerschlecken und wohl eher ein Terrain für Trailschuhe. Dass dazu noch ein kalter Wind von eigentlich überall bließ, machte die Sache nicht angenehmer. Auf dem letzten Drittel der Strecke ging es dann in den Wald, zunächst mit einem gemeinen Anstieg, dann über wellige, sehr weiche Wege. Der ein oder andere war hier schon fix und foxi, andere drehten noch einmal richtig auf, so dass den zahlreichen Zuschauern einiges an Überholmanövern geboten wurde. Selbst ein verirrtes Pferd durfte auf diesem Abschnitt nicht fehlen. Und dann waren es nur noch ein paar abschüssige Meter, ehe das Ziel am Chorusberg erreicht war.

Gewonnen hat übrigens Christian Lohse, der einst für Preussen Krefeld lief und mittlerweile für Wattenscheid startet, in 1:00:14h. Mit Valentin Quack vom Ausrichter, der Aachener TG, lief ein weiterer ehemaliger Preusse mit, er kam in 1:09:19 auf den Geasmt-Platz 50. Neben mir waren fünf weitere Krefelder am Start, die ich aber alle hinter mir lassen konnte 😉 Im Vergleich zu den Vorjahren wurde der Lauf als schwieriger gewertet, was sich auch in den Zeiten der Gewinner ausdrückt. So blieb Lohse vier Minuten über der Zeit aus 2011, noch nie gab es zudem in Geschichte des Laufs mit dem jetzigen Verlauf einen Sieger mit einer Zeit über einer Stunde.

Ein dickes Lob geht an die ATG, die diesen Lauf nun zum 50. Mal ausgerichtet hat. Allein die Logistik, 2500 Läufer per Bus-Shuttle zum Start zu kutschieren, ist aller Ehren wert. Auch darüberhinaus haben die Verantwortlichen tolle Arbeit geleistet und Lust auf das kommende Jahr gemacht. Statt Matsch wäre dann ja Schnee ganz toll.


Aachen vor der Brust

Szene vom Winterlauf 2011. Foto: ATG/Jörn

Szene vom Winterlauf 2011. Foto: ATG/Jörn

Nach der lustigen Weihnachtsfeier im Mammas steht für mich (Manu) am Sonntag der Aachener Winterlauf auf dem Programm. Der Lauf geht in seine 50. Auflage und ist wohl, wie es sich liest, ein absolutes Muss für jeden Aachener Läufer. So ist die Teilnehmerzahl mit 2500 Startern auch schon nach kurzer Zeit erreicht worden – und das, obwohl es anspruchsvolle 18 Kilometer zu bewältigen gilt.

Interessant ist die Entwicklung des Laufes, der sich aus einem Orientierungslauf mit Karte und Kompass heraus entwickelt hat. Zwölf Läufer kämpften sich 1963 durch das Gelände, ehe sie den Sportplatz am Chorusberg erreichten. Sieben Jahre später waren schon fast 300 Läufer am Start, ehe sich der Lauf zum Klassiker entwickelte und die internationale und nationale Laufelite anlockte.

Wer übrigens an der Strecke stehen möchte, hier die Beschreibung, wo es überall lang geht: Die Strecke des Winterlaufs führt vom Start im Vichtbachtal, wo die Aachener Turngemeinde früher ein Jugendheim betrieb, zum vereinseigenen Sportplatz Am Chorusberg. Der Start ist für alle Klassen gemeinsam auf der Straße zwischen Zweifall und Mulartshütte (L 238). Nach dem Start sortiert sich das Läuferfeld auf der gut einen Kilometer langen geraden Strecke bis Mulartshütte. Dort biegt man nach rechts ab und erreicht sogleich die erste selektive Stelle, die Steigung hinauf zum Birkenhof. Hier läuft man bei Kilometer zwei rechts in den Wald hinein, vorbei am Sportplatz des VfR Venwegen und anschließend links herunter über Feldwege und durch ein Wohngebiet in Venwegen. 

Spätestens hier sollte man sein Tempo gefunden haben. Nach Erreichen des Endes der Spielstraße Am Kalkofen passiert man in der Umstraße bereits Kilometer vier und erreicht kurz danach die Hauptdurchfahrtsstraße durch Venwegen, wo zahlreiche Streckenposten die Läufer anfeuern. Auf dieser Straße läuft man nun die nächsten beiden Kilometer fast ausschließlich bergab in Richtung Kornelimünster und hat dabei vielleicht noch einen Blick für den schönen Eisenbahnviadukt, den man dabei unterquert. 

Kurz hinter Kilometer sechs geht es dann am Ortseingang von Kornelimünster links in Richtung Walheim und nach einem kurzen steileren Anstieg gelangt man auf die Vennbahntrasse. Jetzt heißt es nach dem Anstieg möglichst schnell wieder sein Tempo zu finden. Denn das nun folgende absolut flache Teilstück, das sich von km 7 bis etwa km 11 erstreckt, ist entscheidend, wenn man eine gute Zeit laufen will. Man läuft dabei über zwei Viadukte, vorbei am ehemaligen Bahnhof Kornelimünster, wo sich immer einige Zuschauer einfinden und wo die Verpflegungsstelle eingerichtet ist, und tangiert Niederforstbach. 

Bei etwa km 11 verläßt man dann die Vennbahntrassse und gelangt auf einen Feldweg, der je nach Witterungsbedingungen eine echte Herausforderung sein kann. Durch seinen S-förmigen Verlauf kann man hier aber einen sehr guten Überblick über die vor einem liegenden Läufer gewinnen, es sei denn, man befindet sich in der Führungsgruppe… 

Kurz vor Kilometer 12 unterquert man die Autobahn und gelangt wenig später nach Hitfeld. Nachdem man dort die Hitfelder Straße überquert hat und nach rechts abgebogen ist, läuft man direkt in den Aachener Wald hinein, der die Kulisse für das Schlußdrittel darstellt. Der kontinuierlich abfallende Waldweg führt kurz vor Kilometer 14 zu einem der tiefsten Punkte der Strecke, dem Beverbach. An dieser Stelle finden sich bei jedem Wetter einige treue Zuschauer ein, um die Läufer anzuspornen, die letzten Kräfte zu mobilisieren. 

Das kann man auch gut gebrauchen, denn von der Brücke über den Beverbach geht es rund 1,5 km über einen welligen und kräftezehrenden Waldweg, die Monschauer Straße überquerend, zur Pionierquelle. 

Hat man die Pionierquelle aber erreicht, dann kann eigentlich nichts mehr schiefgehen. Denn es geht nun hinunter zum Pommerotter Weg, den man bis zur Eupener Straße durchläuft (km 16). Nachdem man die Eupener Straße überquert hat, geht es nach ca. 100 m erneut in den Wald, wo man einen letzten kurzen Anstieg zu bewältigen hat. Dieser Waldweg mündet wenig später in den Grindelweg und man gelangt zur Stauanlage Diepenbenden (km 17). Spätestens hier spürt man nun schon die Nähe des Ziels. Nachdem man den Weg Am Chorusberg erreicht hat, ist der Sportplatz schon bald in Sichtweite. Eine letzte scharfe Kurve führt dann auf den Sportplatz und die Zielgerade.


Bild

Weihnachten bei den Seidenraupen

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Die Seidenraupen feiern Weihnachten und wichteln Schrott! Windeln für Erwachsene, Bilder von Hunden (ein echter Holtby) und eine Kristall-Zucht waren unter den kostbaren Geschenken. Nicht zu vergessen die heiße Badebux im Stil der 90er. Und natürlich die neuen Laufshirts sponsered by Intersport Borgmann.

Wen wir vor dem Heiligen Abend nicht mehr sehen, dem sei nun schon ein frohes Fest gewünscht. Alle anderen müssen uns noch ertragen. Klingglöckchen Klingellllllling

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Ali entführte uns dann noch in die Shisha-Lounge, in der wir uns – wie es Läufer nun mal machen – genüsslich noch die Bong reichten 🚬🚬🚬


Laufen im Winter: Berlin calling

So schnell kann das gehen – und zack war der Winter da. Für Eva und mich sogar noch extremer, da wir in Berlin die Thulzes besucht haben. Während der Schnee hier schon wieder nach einigen Stunden weg war, hatten wir in der Hauptstadt das Vergnügen, komplett eingeschneit zu werden. Ein kleines Bilderbuch meiner Laufrunde über die Boxhagener Straße, den Rummelsburger See und als Highlight das sowjetische Kriegsdenkmal seht ihr hier.

Leider hat mich der Berlin-Trip aber auch etwas aus der Bahn geworfen, ich tippe, dass ich mir endgültig diese echt heftige Erkältung nach dem Seeed-Konzert geholt habe. Drinnen in der Halle schnucklige 25 Grad samt Hüpfen und Springen, draußen dann unter Null. Das wars. Ich hoffe aber, morgen wieder fit zu sein – und vor allem auch für Sonntag, wenn es dann zum 50. Aachener Winterlauf geht.


Anton Krupicka zeigts: Laufen im Winter

Okay, so wie in dem hier gezeigten Video müsst ihr es nicht machen, aber ihr könnt: Laufen im Winter hat seinen Reiz: Ihr hinterlasst Spuren im Schnee, bewegt euch in traumhafter Natur, die Luft ist klar und die Dusche danach umso wärmer.

Die korrekte Kleidung ist natürlich unverzichtbar, die Zwiebel-Taktik (Schicht über Schicht) hilft hier weiter, hat aber ihre Tücken, wenn man sie falsch anwendet. Tipps dazu gibt es hier: http://www.spiegel.de/reise/aktuell/outdoor-kleidung-tuecken-der-zwiebeltaktik-a-727883.html. Wichtig ist aber, nicht zu warm angezogen zu sein, da euch ja relativ schnell warm wird und das Laufen im Winter, im Optimalfall auf Schnee, auch richtig anstrengend ist. Wer einen Laufrucksack hat, sollte diesen im Winter immer dabei haben, um sich ggf. um-/ausziehen zu können. Handschuhe und Mütze sollten jetzt immer zum Programm gehören, da man vorallem hier schnell auskühlt. Und noch ein Tipp für das Programm danach: Wer sich für die warme Wanne entscheidet, sollte spätestens beim Abtrocknen vorsichtig sein, da der Kreislauf bei dem Programm gerne verrückt spielt. Cola und die üblichen Mittel helfen.

Selbst Anton Krupicka, der häufig nur das nötigste auf seinen Ultra-Läufen dabei hat, zieht sich im Winter entsprechend an. Und er weiß, was er tut. Seit seinem zwölften Lebensjahr ist Marathon-Läufer, 200 Meilen pro Woche sind die Norm. Mehr zu ihm gibts hier: http://antonkrupicka.blogspot.de/ und hier in dem Video. Traumhafte Landschaft…